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Blick im Dreisamtal über blühenden Löwenzahn zum Kybfelsen am 19.4.2015

Blick im Dreisamtal über blühenden Löwenzahn zum Kybfelsen am 19.4.2015

Deutsche Belehrungen an Polen
Zu: “Denkverbote für Geschichte”, Beitrag von Wulf Rüskamp (Politik, 2. Februar)
http://www.badische-zeitung.de/das-holocaust-gesetz-in-polen-verbietet-den-kritischen-umgang-mit-geschichte

Wulf Rüskamp behauptet, ein Gesetz, das Polen vor den Beschuldigungen für die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkrieges schützen soll, bevormunde die Wissenschaft und bezeuge mangelnde Demokratie. Das sind schwere Vorwürfe, vor allem jedoch unbegründete. Hätte Wulf Rüskamp den Text des Gesetzes gelesen, dann wüsste er das. Das fehlende Wissen hinderte ihn nicht, die Polen über Demokratie und Meinungsfreiheit zu belehren. Die Leserschaft der Zeitung möchte ich darüber informieren, was in dem Gesetz (Artikel 55a, Absatz 1) steht: “Jeder, der öffentlich der polnischen Nation oder dem polnischen Staat faktenwidrig die Verantwortung oder Mitverantwortung für Verbrechen zuschreibt, welche durch das Dritte Deutsche Reich (…) begangen wurden, unterliegt einem Bußgeld oder einer Freiheitsstrafe”.
Bitte berücksichtigt zwei Formulierungen: “faktenwidrig” und “Verbrechen, die durch das Dritte Deutsche Reich begangen wurden”. In Absatz 3 des Gesetzes steht auch: “Als Straftat wird nicht behandelt, wenn jemand das im Rahmen der wissenschaftlichen und künstlerischen Tätigkeit tut”.
Der grundlegende Ansatzpunkt dieses Gesetzes ist die Tatsache, dass die Bezeichnungen wie “polnische Todeslager” beziehungsweise “polnische Vernichtungslager” nicht nur immer wieder, sondern immer öfter auftauchen. Das geschah auch in der Badischen Zeitung (zum Beispiel am 14. Juni 2017).
Dieses Gesetz kann niemandem verbieten, über Menschen (was man von Staat oder Nation unterscheiden muss) zu berichten, die jüdischen Mitbürger getötet oder verraten haben. Diese Verbrecher sind zu ächten, und niemand darf sie bezweifeln.
Ich erinnere auch daran, dass das besetzte Polen das einzige Gebiet in Europa während des Nationalsozialismus war, in dem jede den Juden erwiesene Hilfe von den Deutschen mit dem Tod bestraft wurde.
Das Gesetz hat nur ein Ziel – die Wahrheit über den Holocaust zu sichern, nichts anderes. Wulf Rüskamp meint: “Jede Generation schreibt die Geschichte neu”. Den Polen geht es lediglich darum, dass auch die nächste Generation die wahren Täter des Holocaust kennt.
9.2.2018, Generalkonsul Andrzej Osiak, München, BZO

 

 

 

Anschlag von Berlin: Merkel hat kein Herz für Polen
Zuerst wird am 19. Dezember der polnische LKW-Fahrer – ein 37-jähriger Familienvater aus Rożnowo – durch Kopfschuss beim Berliner Weihnachtsmarkt ermordet. Mit der Leiche im Fahrerhaus dreht der Täter eine Probe- oder Beschleunigungsrunde, um dann seine Todesschneise durch den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche zu ziehen und weitere elf Menschen umzubringen. Die polnischen Medien sind schon am Abend voll mit Meldungen. Jeder im Lande weiß, dass einer der ihren für eine noch entsetzlichere Tat geopfert wurde. Sein Verwandter und Arbeitgeber, Ariel Żurawski, erklärt später, dass er die Trauer um die Berliner Toten zutiefst mitempfinde, aber doch bedrückt sei, wenn sein Cousin Łukasz übergangen werde.
Am 20. Dezember, um elf Uhr in der Früh, erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Bestürzung für die Gemordeten und ihre Angehörigen. Sie leidet mit „Millionen von Menschen“, „Millionen in Deutschland“. Ihr Herz ist bei den „vielen Deutschen, die tagtäglich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind“, bei den Ermittlern, Polizisten, Feuerwehrleuten, Sanitätern und Ärzten. Gemessen und mit dem gebotenen Ernst bringt sie das zum Ausdruck. Doch für den Polen und seine Landsleute hat sie kein einziges Wort übrig…. Alles von Gunnar Heinsohn vom 21.12.2016 auf
http://www.achgut.com/artikel/anschlag_von_berlin_kein_herz_fuer_polen
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Doch für den Polen und seine Landsleute hat sie kein einziges Wort.
’< Nein, und sie hatte (wie andere ‘aufrichtig betroffene und trauernde’ Politiker mittlerweile immer wieder) auch schon für mittels einer Axt sicherlich nur unwesentlich betroffene chinesische Touristen kein Wort übrig. Das ist wohl inzwischen so: Die, die hier schon länger leben, die, die hier arbeiten, die, die hier zu Besuch sind – die zählen nicht. Wichtig sind einzig und allein diejenigen, die ‘man’(?) auf Biegen und Brechen zu einem Teil dieser Gesellschaft machen will – koste es, was es wolle. Da bezahlt halt mal der ein oder andere Pole, Chinese oder Deutsche mit seinem Leben oder wenigstens seiner Gesundheit. Das ist doch nicht erwähnenswert! Oder…? Ich schäme mich schon seit Monaten für ‘meine’ Volksvertreter’.
21.12.2016, Sabine Weinberger, AO
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Merkel blendet Bürger des widerspenstigen Polens aus
Zitat: ” Doch die Kälte gegenüber dem polnischen Nachbarn, die der Redenschreiber durch Auslassen unterstreicht und die von der Kanzlerin nicht korrigiert wird, lässt einen frösteln.” Richtig, Herr Hsohn.t nur frösteln sondern richtig frieren. Denn dazu kommt ja noch folgendes : “Sie leidet mit „Millionen von Menschen“, „Millionen in Deutschland“. Ihr Herz ist bei den „vielen Deutschen, die tagtäglich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind“, bei den Ermittlern, Polizisten, Feuerwehrleuten, Sanitätern und Ärzten.” Die anderen, die ‘schon länger hier sind’ werden vom Ghostwriter der eiskalten Dame -beabsichtigt oder nicht(?) – ‘unterschlagen’. Denn deren Gefühlsregungen beschränken sich bekanntlich ohnehin nur auf Hass. So werden zig Millionen Deutsche, wie das polnische Opfer, zur Bestrafung ihrer Unbotmäßigkeiten als Bürger des widerspenstigen Polens und des widerlichen Dunkel-Deutschlands als nicht existent ausgeblendet und manch einem dafür gekonngt und gewollt auch noch Schuld- und/oder Minderwertigkeitskomplexe eingepflanzt. Maas-Regelungen durch diese abscheuliche Dame überall und bei jeder Gelegenheit.
21.12.2016, Wieland Schmied, AO

 

EU diskriminiert
Bin selbst in meinen Wurzeln Osteuropäer! Das haben Sie treffend formuliert. Im Rahmen des EU-Beitritts osteuropäischer Länder hat Deutschland als Aufnahmebedingung einen temporäreres Arbeitsverbot verhängt! Aus EU-Sicht eine diskriminierende Vorgehensweise, welche von den betroffenen Ländern akzeptiert wurde!
Heute wiederum zeigt Deutschland mit dem Zeigefinger auf die Länder, die angeblich diskriminierend vorgehen! Verkehrte Welt! Warum haben sich Osteuropäer nicht einfach mit Gewalt Zugabe zum hiesigen Arbeitsmarkt verschafft? Ist es eine Frage der Kultur, des Benehmens oder Mentalität?
16.3.2016, Langstrumpf, WO

 

Einwanderer aus Polen – Ich bin wer, den du nicht siehst
In Deutschland leben rund zwei Millionen Aussiedler aus Polen. Sie integrieren sich so gut, dass sie keinem mehr auffallen. Unsere Autorin schildert das Phänomen anhand ihrer Familiengeschichte. …..
In den achtziger Jahren kam eine Million Einwanderer nach Deutschland, davon 800 000 Aussiedler. Mit dem Fall der Mauer wurden es noch mehr. Heute leben etwa 4,1 Millionen Menschen in Deutschland mit Aussiedler-Status, darunter etwa zwei Millionen Polen. 70 000 Polen kamen im Jahr 2013 unterm Strich nach Deutschland. So steht es im aktuellen Migrationsbericht der Bundesregierung. Und doch haben wir keinen Cem Özdemir, keine Aydan Özoguz im Bundestag, es gibt keinen Verband, der für uns spricht, …
Alles von Emilia Smechowski von 23.5.2015 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/einwanderer-aus-polen-ich-bin-wer-den-du-nicht-siehst

 

Polen und Deutschland – Nationen
Es gibt keine europäische Nation. Daher ist die Frage, ob man Europäer ist, in etwa so wichtig, wie jene ob man 1,75 m oder 1,90 m groß ist.
Frau Smechowski ist deutsche Staatsbürgerin und hat eine deutsche Nationalität. Dass sie daneben noch polnische Wurzeln und einen polnischen Pass hat, bedeutet für den Kern Ihrer Nationalität überhaupt nichts. Denn der Sinn einer Nation ist nicht, sich eine persönliche Identität zu schaffen, sondern Mitglied ein einer Schicksalsgemeinschaft zu sein, der man beisteht, wenn man stark ist, und von der man Unterstützung erhält, wenn man schwach ist. Eine Nation schützt sich gemeinsam gegen äußere Angriffe, und sie verhandelt ihre wirtschaftlichen Interessen gemeinsam gegenüber anderen Nationen. Eine Nation ist die Grundlage des modernen Staates, der seine sozialen Pflichten und seine wirtschaftlichen Interessen niemals erfüllen könnte, wenn er nicht über Staatsbürger verfügen würde, die sich dem Mehrheitsvotum der eigenen Nation unterwerfen. Die Mitglieder einer Nation erbringen die Leistungen und Abgaben so, wie die Mehrheit es beschlossen hat, auch wenn sie persönlich der Ansicht sind, dass eine andere Lösung viel besser wäre.
Sie machen das aber nur, weil sie sich mit ihren Mitbürgern verbunden fühlen, weil sie glauben, dass sie mit den anderen eine Gemeinschaft bilden, von der jeder mehr profitiert als dass sie ihn kostet. Um dieses Gemeinschaftsgefühl zu fördern, gibt es Patriotismus, gemeinsame Kultur, Nationalmannschaften und Stars aus allen Bereichen, die dieser Gemeinschaft eine gemeinsame Identität verleihen, mit der sie sich gegen andere Nationen abgrenzt. 
Dass sich Frau Smechowski nach Polen zurücksehnt, ist nur eine Sentimentalität. Denn Sie sehnt sich nicht in unser östliches Nachbarland zurück, mit seinem Lebensstandard, der bei 30% des unseren liegt, seinen wirtschaftlichen Strukturen und sozialen Errungenschaften, die noch immer Hunderttausende Polen dazu animieren, das eigene Land möglichst schnell zu verlassen. Frau Smechoski will mit der polnischen Nation nicht das geringste zu tun haben. Sie will dort keine Steuern bezahlen, und im Notfall nicht auf ihre polnischen Mitbürger angewiesen sein.

Wenn sie ihren Eltern einen polnischen Minderwertigkeitskomplex unterstellt, so darf sie nicht verschweigen, dass diese Eltern zeigen wollten, dass sie genauso viel wert sind wie die Deutschen. Und das ist ihnen glänzend gelungen. Was Frau Smechowski selbst macht, ist ihren Minderwertigkeitskomplex zu pflegen, wie das leider allzu viele Polen machen. Denn Polen ist neben Deutschland das zweite traumatisierte Land in Europa. Wir haben Probleme mit dem Dritten Reich und die Polen kommen über die diversen polnischen Teilungen und ihr Scheitern gegen die Großmächte Deutschland und Russland nicht hinweg. Während wir noch immer jeden Nationalismus als Erbe des Dritten Reichs ablehnen, steigern sich die Polen in einen überzogenen Nationalismus hinein, der sich vor allem gegen Deutschland und Russland richtet.
Stolz auf ihr Land sind die Polen nicht, sonst würden sie nicht in solchen Massen davonlaufen. Daher ist Assimilation in eine erfolgreiche Nation das beste, was man als Einwanderer machen kann. Kein aus Deutschland eingewanderter Amerikaner, der nach Jahrzehnten nur noch amerikanisch gefärbtes Deutsch spricht, schämt sich dafür. Als Einwanderer braucht man nicht zu verschweigen oder gar zu vergessen woher man kommt. Man muss seinen neuen Mitbürgern nur zeigen, dass man ein nützliches Mitglied in der gemeinsamen Nation ist.
23.5.2015, Rainer Brobach.

 

Polen und Deutschland
Das monatliche Durchschnitteinkommen liegt in Polen bei 1.351 € und kaufkraftbereinigt bei 902 €. In Deutschland liegt das Durchschnittseinkommen bei 3.106 € und damit dreimal so hoch.
Polen sind allein zwischen 2004 und 2007 2 Millionen Bürger durch Auswanderung verloren gegangen. Das Problem dabei ist, dass sie nie wieder zurückkommen. Auch aus Deutschland wandern jährlich über 100.000 Staatbürger aus, nur kommen fast genauso viele Staatsbürger wieder zurück, so dass die Nettoauswanderung nahe null liegt.

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