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Braunkehlchen - TextilArt am 15.1.2016

Braunkehlchen – TextilArt am 15.1.2016

 

Russlanddeutsche  sind „Deutsche aus Russland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion zugewanderte Deutsche“. Amtlich werden sie als Aussiedler und nach 1993 als Spätaussiedler bezeichnet.

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Russlanddeutsche Olga Petersen (AfD) – Belastungen

Die Russlanddeutsche Olga Petersen ist am Sonntag 23.2.2020 mit der AfD in die Hamburger Bürgerschaft eingezogen. Im Gespräch mit Deutschland Kurier-Reporter Oliver Flesch erzählt sie unter anderem, wie der Riss unserer Gesellschaft auch ihre eigene Familie belastet.
https://www.youtube.com/watch?v=-civw-iGUfg
auf dem Kanal
https://www.youtube.com/channel/UCYo2
https://www.facebook.com/Olga.Petersen.AfD/?hc_ref=ARRYZaqNIcnR5DoMyuGJACiNb5Vjti_jn-JOhqoPpLRdYEqt0ZmwjOj5lyr6nIourPM
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Immer mehr Russlanddeutsche kehren zurück nach Russland
Ein wichtiger Bestandteil dieser Beziehungen war stets der „Export des deutschen Humankapitals“ in den Osten, also eine leistungsorientierte Ansiedlung deutscher Auswanderer im riesigen Zarenreich. Die Russlanddeutschen sind die Nachkommen dieser Auswanderer, welcher unter den Sowjets stark gelitten und ihre nationale Identität fast verloren hatten. Wenn gegenwärtig Tausende von ihnen dennoch in ihr Geburtsland zurückehren, so ist das einerseits ein Armutszeugnis für den Merkelismus und andererseits ein klares Signal, dass das kapitalistische Russland wieder offen und attraktiv als Einwanderungsland ist.
Bereits eine kleine Sichtung des Youtube-Filmmaterials informiert den interessierten Leser über dieses Thema. Mag die Zahl von 500.000 Fällen übertrieben sein, so besitzen doch die Rückkehrwilligen vieles was sie für einen Neuanfang brauchen – oftmals Startkapital, Sprach- und Landeskenntnisse, Unterstützung seitens der russischen Regierung, den bezahlten Rat der neuen Einwanderungsspezialisten, freundliche Medien und nicht zuletzt das Vertrauen in die Zukunft, welches ihnen in Deutschland abhandengekommen ist. Nicht nur des milden Klimas wegen soll die Krim hoch im Kurs stehen, welche aufgrund der Westsanktionen für den Aufbau eine qualifizierte Migration braucht.
… Alles vom 15.3.2019 von Dr. Viktor Heese bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2019/03/15/einmal-deutschland-und-zurueck-viele-russlanddeutsche-kehren-heim/
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https://www.youtube.com/watch?v=Qm2D_KwIbIw
https://www.fr.de/panorama/darum-zieht-russlanddeutsche-zurueck-11049362.html
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https://finanzer.eu/immer-mehr-rentner-wandern-nach-osteuropa-aus/

 

Warum so viele Russlanddeutsche AfD gewählt haben
Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, der sich seit jeher für die Integration der Lahrer Russlanddeutschen einsetzt, sieht in dem Wahlverhalten einen ganz normalen Prozess von Einwanderungsgesellschaften: “Die zuletzt gekommene große Gruppe schaut ganz genau, wer da jetzt kommt – sie reagieren auf Veränderungen viel nervöser.” … Alles vom 20.3.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/warum-so-viele-russlanddeutsche-afd-gewaehlt-haben
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Bei der Landtagswahl vom 13.3.2016 wählten die AfD im Raum Lahr in den Ortsteilen mit Spätaussiedler-Mehrheit: Langenwinkel 30,5 Prozent , Kippenheimweiler 28,9 Prozent, Mietersheim 27,7 Prozent und Hugsweier 27 Prozent.

Integration der Aussiedler gelang teilweise – der Flüchtlinge wird gelingen
2,4 Mio in der ehemaligen Sowjetunion Geborene leben heute eingebürgert in Deutschland. 21000 Spätaussliedler zogen in den Ortenaukreis, davon 9000 nach Lahr. Über 20 Mio Euro gab die Stadt Lahr bislang für die Ruslanddeutschen aus – derzeit eine Mio Euro im Jahr. Heute sind 11000 der 44000 einwohner von Lahr Spätaussiedler.
Die Integration wurde erleichtert durch folgende Faktoren:
(1) Beherrschung der deutschen Sprache bei Einreise.
(2) Bereitschaft und Wille zur Integration
(3) Ankunft mit der Familie
(4) Arbeit rasch gefunden
(5) Gute Arbeitsmoral, guter Ruf -“Russen packen an”
(6) Wohnungen vorhanden (leerstehende Unterkünfte der Kanadier)
(7) Christliche Glaubensgemeinschaften
(8) Frauenbild: Gleichberechtigung von Mann und Frau
Trotz dieser günstigen Umstände wird die Frage “Integration der Russlanddeutschen gelungen?” nicht eindeutig mit “ja” beantwortet. Rein wirtschaftlich ist die Integration gelungen: Im BAMF-Bericht “(Spät)Aussiedler in Deutschland” von 2013 heißt es: “Gerade die Unauffälligkeit dieser Gruppe spricht auch für ihren Integrationserfolg”.
Von kultureller Integration hingegen kann nicht gesprochen werden. Man sieht sich auch nach über 25 Jahren als “Russen”, “Klein-Kasachstan” auf der einen und “Einheimische” auf der anderen Seite. Ein um Grunde lächerliches Fake wie”13-jährige Russlanddeutsche in Berlin entführt und vergewaltigt” treibt die Spätaussiedler auf die Strasse, um gegen angebliche Migrantengewalt zu protestieren, gegen Deutschand und für Russland.

Nun kamen 2015 in einem halben Jahr ca 1,3 Mio Flüchtlinge aus Nah- und Fernost und Afrika. In 2016 nochmal so viele – dann steht es 2,4 Mio Spätaussiedler gegenüber 2,6 Mio Flüchtlinge. Für sie trifft keiner der o.a. die Integration begünstigenden Faktoren (1) bis (8) zu. Wie soll da Integration gelingen? Warum wird diese Frage nicht diskutiert, sondern als fremdenfeindlich bi rassistisch abgetan?
25.2.2016
Russlanddeutsche in Lahr: Angekommen?
Plötzlich wurde wieder über die Russlanddeutschen diskutiert. Und mitten in dieser großen Aufgeregtheit saß Hilda Beck. Sie musste ihren Landsleuten erklären, dass die bösen Gerüchte nur Gerüchte sind. Und den deutschen Medien, warum manche Russlanddeutschen der rechten Propaganda und den fremdenfeindlichen Parolen glauben – und dies allzu bereitwillig. Warum wettern ausgerechnet jene gegen Flüchtlinge, die früher selbst erfahren mussten, nicht bei allen Deutschen willkommen zu sein? Die selbst mit Vorurteilen leben mussten? Wer steckt hinter den Aktionen? Hilda Beck kann nichts erklären. Sie versteht es selbst nicht.
… Alles vom 25.2.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/russlanddeutsche-in-lahr-angekommen–118782600.html

 

Lahrer OB Müller zur Parallele zwischen Spätaussiedlern und Flüchtlingen
Es gibt natürlich große Unterschiede. Die Spätaussiedler sind ehemals Deutsche aus der UdSSR, die ihre Herkunft über Jahrhunderte beibehalten haben und überwiegend Christen sind.
Heute stammen die Flüchtlinge aus Afrika oder dem Nahen Osten, kommen aus einer anderen Kultur, sprechen eine andere Sprache und haben eine andere Religion.
Meine Parallele bezieht sich auf die Reaktion der alteingesessenen Bevölkerung. Dort gibt es zum einen kalte Ablehnung und zum anderen überzogenes Gutmenschentum. ….
Alles vom 26.1.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/kein-erlebnis-das-ich-oft-brauche–116533299.html
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Spätaussiedler in Lahr
Fast jeder vierte der insgesamt rund 44 000 Einwohner von Lahr lebte früher in Russland oder anderen Ländern wie Kasachstan. Vor rund 20 Jahren sind die ersten von ihnen zu uns gezogen. Zuvor waren die Vorfahren dieser Menschen vor Jahrhunderten von Deutschland nach Russland ausgewandert und pflegten dort die ganze Zeit über ihre Sprache und ihre Kultur – daher nennt man sie auch Russlanddeutsche oder Spätaussiedler. Als 1989 die kommunistischen Staaten in Osteuropa zusammenbrachen, öffneten sich die Grenzen, die Menschen konnten wieder reisen. In Lahr sind 1995 nach dem Rückzug der kanadischen Armee viele Wohnungen frei geworden.
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350 Menschen demonstrieren in Lahr gegen Flüchtlingspolitik
Aufgewühlte Emotionen in Lahr: 350 Menschen – vorwiegend Spätaussiedler aus Russland – haben gegen Flüchtlinge demonstriert. Auslöser war offenbar eine Falschmeldung aus Berlin. ….
Alles vom 24.1.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/lahr/350-menschen-demonstrieren-in-lahr-gegen-fluechtlingspolitik–116493819.html
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Integration von Muslimen wird noch weniger gelingen als die von Aussiedlern
kaum Nie hatten wir deutschen ein besseres und schützenswerteres politisches System als das der Bundesrepublik Deutschland. Die Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, die uns nach blutigen Jahrhunderten endlich auch zu Teil wurde ist gegen jeden äußeren und inneren Angriff zu verteidigen.
Nun ist es gerade so, dass die liberale und soziale Mehrheitsgesellschaft der Deutschen schon mehrmals die Tore für Migrationsgruppen geöffnet hat und diese Migration stets von Startschwierigkeit geprägt war, egal auf welcher Rechtsgrundlage sie migrierten. Dies war auch so, als die Deutschen aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion und aus anderen Ostblockstaaten in die Bundesrepublik kamen.
Dass nun gerade diese demonstrieren ist zwiespältig zu bewerten. Einerseits ist positiv festzustellen, dass sie sich an der öffentlichen Diskussion um den Flüchtlingsstrom beteiligen und so zeigen, dass sie die Ängste und Bedenken mit vielen Menschen unserer Gesellschaft teilen. Andererseits muss gesehen werden, dass sie sich nur untereinander organisiert haben und dies erst nachdem es ein Opfer innerhalb ihrer “selbstdefiniert” eigenen Reihen gab. Dies zeigt deutlich, dass die Spätaussiedler auch in der dritten Generation noch nicht zu Hause angekommen sind. Wenn es uns nicht einmal gelingt zusammenzuführen, was zusammen gehört, wie sollen wir dann die Menschen (aus islamischen Ländern) integrieren, die jetzt auch noch kommen?
Grundvoraussetzung für eine gelingende Migration ist meiner Meinung nach, dass Migranten bewusst in und mit unserer Gesellschaft leben wollen. Genauso wichtig ist es aber auch, dass die Menschen in unserem Land endlich einbezogen werden in Entscheidungen über die Anzahl und die Verteilung von Migranten.
Mit einer fortdauernden Politik gegen die Interessen des eigenen Volkes, wird es zu einer Radikalisierung der Gesellschaft kommen, die geeignet ist unsere Bundesrepublik in ihren Grundfesten zu erschüttern.
Wenn wir die Augen öffnen, erkennen wir, dass Europa schon am Boden liegt.
25.1.2016, Tino Ritter
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Wirtschaftsflüchtlinge?
Für jene, die darauf hinweisen, Spätaussiedler seien ja Deutsche und deshalb seien Aussagen hinsichtlich Integration “daneben”: Die Vorfahren der Spätaussiedler waren vor Jahrhunderten nach Russland, Polen etc. ausgewandert. Wenn heute nach Deutschland einwandernde Migranten sich nach 100 Jahren immer noch in erster Linie als Bürger des Landes ihrer Vorfahren begreifen, statt als Deutsche, dann sprechen wir von gescheiterter Integration. Zudem sind die meisten Spätaussiedler nicht als Kriegsflüchtlinge oder persönlich Verfolgte ins Land der Väter zurückgekehrt, sondern weil sie ein wirtschaftlich besseres Leben wollten. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Nur nennt man das bei Angehörigen anderer Nationen “Wirtschaftsflüchtlinge”. Kommt dazu, dass die Spätaussiedler in Lahr als sehr grosse Zuwanderergruppe angesiedelt wurden, die durchaus eine andere Kultur und Sprache als die Einheimischen hatten. Die Integrationsprobleme waren nicht gerade gering.
Dass sich nun ausgerechnet diese Leute gegen die heutigen Flüchtlinge stellen, darf man schon seltsam finden (oder sehr egozentrisch). Noch seltsamer ist dabei, dass diese Gruppe offenbar den Verlautbarungen der russischen Regierung (bzw. RTD) mehr glauben als der hiesigen Polizei und/oder Regierung. Sind sie nicht ursprünglich angeblich in den Westen gezogen, weil sie der schlechten Behandlung durch die russische Regierung entgehen wollten?
Bei den in Lahr demonstrierenden Spätaussiedlern handelt es sich grösstenteils um aus Kasachstan nach Deutschland gekommene Menschen. Sie sind Nachfahren der im 18. Jahrhundert auf Einladung von Katharina der Grossen nach Russland Ausgewanderter. Im 2. Weltkrieg wurden sie unter Stalin nach Kasachstan umgesiedelt. Bis zur “Rückkehr” vergingen also mindestens 200 Jahre. Ist vor 200 Jahren ein Deutscher in die USA ausgewandert, dann empfindet er sich heute wohl als Amerikaner mit deutschen Vorfahren/Wurzeln. Aber selten als Deutscher. Als “Spätaussiedler” werden umgangssprachlich jene Menschen bezeichnet, die ab Ende der 1980 Jahre, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, aus den Ländern des früheren Ostblocks nach Deutschland zurück kamen. Es geht dabei weder im Heimatvertriebene noch um Flüchtlinge der Nachkriegszeit. Von daher ist das Königsberg-Beispiel eben nicht zutreffend. Denn dieses Gebiet war bis 1945 deutsch, während weder die Wolgaregion noch Kasachstan je deutsch waren. Weshalb ich doch hoffe, dass ich mich nach mehreren Generationen im fremden Land – in das meine Vorfahren freiwillig ausgewandert sind – dort heimisch fühle. Aber sogar, wenn ich zurück ins Land meiner Vorfahren zöge, würde ich hoffen, dass ich dann nicht gegen andere andere demonstrieren würde, die ebenfalls in diesem Land Aufnahme suchen/finden.
25.1.2016, Lieselotte Giessen
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Flüchtlingspatenschaften übernehmen!
Bei Russlanddeutschen gilt das selbe wie bei Türken, Italienern und anderen in den vergangenen Migrationswellen und den heutigen Flüchtlingen: es sind Individuen, die sich unterschiedlich verhalten haben und werden. Manche sind voll integriert, andere wollen keine Integration.
Was wir aus der Vergangenheit lernen sollten: es genügt nicht, die Bereitschaft zu Integration zu äußern, es muss eine entsprechender Wille vorhanden sein. Integration bedeutet, sich nicht in einer Parallelgesellschaft abzukapseln, sondern die Pflicht, unsere Grundwerte (Humanismus, Aufklärung, Individuelle Rechte, Gleichheit …) vollumfänglich zu akzeptieren und schnell unsere Sprache zu lernen und auch innerhalb der “eigenen” Gruppe deutsch zu sprechen.
Wer dies nicht will, unsere Werte ablehnt, der hat das Recht unsere Gesellschaft wieder zu verlassen und seine Werte woanders zu leben. Und wir haben das Recht, Menschen die das Gastrecht missbrauchen und gegen unsere Regeln verstoßen wegzuschicken, um unsere Bürgergesellschaft zu schützen.
Entsprechend unseren Grundwerten muss dies aber bei jedem Individuum einzeln geprüft werden und es darf keine “Gruppenurteile” geben.
Und der beste Weg zur Integration ist, wenn sich Einheimische um die Migranten kümmern. Wenn nur jeder 50.ste von uns eine “Patenschaft” für einen Flüchtling übernimmt, dann haben wir diese Menschen schnell integriert.
25.1.2016, Bernd Engesser
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Katharina die Große
Die „Russlandsdeutsche“ sind Anfang 1800er in die Ukraine (Schwarze Meer Küste und Krim) und Russland („Wolgadeutsche“) von der deutschen Katharina der Großen zur „Kultivierung “ in die Gebiete umgesiedelt worden. Zu dieser Zeit herrschte viel Hunger und Leid in D (z.B. auch deutsch. Auswanderer in die USA zu der Zeit). Den Leuten wurde versprochen dass Sie dort eine neue Heimat aufbauen können und ihre Bräuche und Kultur beibehalten können. Diese Leute haben sich nirgends einquartiert, sondern haben die Dörfer neu aufgebaut, Land gab und gibt es dort im Überfluss. Diese hatten bis WK2 noch deutsche Namen (vor den Kommunisten sogar in dt. Schrift)!
Erst nach bzw. während WK2 wurden die Menschen zunächst nach Sibirien verfrachtet und erst viele Jahre später sind viele nach Kasachstan, Tadschikistan, Baltische Staaten usw. umgezogen, einige blieben. Dass man deutsch war, hat man bis in die jetzige Zeit größtenteils mitbekommen. Auch als Kind im Kindergarten war man selbst für die eine oder andere Erzieherin ein „Faschist“, wie in meinem Fall gewesen.
Bevor man nach D konnte, hatte man viele Dokumente vorzulegen, es ging teilweise Jahre bis man die Erlaubnis hatte hierher zu kommen. Weiß nicht genau wie es nach dem Zusammenbruch der UdSSR war.
Natürlich sind viele von den benannten im Kopf noch „Russen“, wie man an vielen Kleinigkeiten im Alltag erkennen kann, viele sind auch tatsächlich Russen (eingeheiratet), ich kann es nicht nachvollziehen und muss mich damit leider abfinden. Dass einige davon auch kriminell sind, liegt wohl in der Natur des Menschen.
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Ich bezweifele aber, dass bei den Männern 40% im ersten Jahr in D strafffällig wird (Vergleiche mit Düsseldorfer SoKo „Casablanca“). Zudem sind mir Übergriffe auf Frauen/Mädchen in der Art wie sie jetzt stattfinden (Silvestervorfälle in mehreren europ. Städten wie Stockholm,Zürich, Köln, Hamburg etc./ temporäre Badverbot in Hallenbad in Bornheim/ Freiburger Discoverbot/ Übergriff in Offenburger Innenstadt vorletztes WoEnde) von meinen Landsleuten bislang fremd.
25.1.2016, Eduard Trautmann
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Integration von Spätaussiedlern
ieses Land hat Millionen von “Aussiedlern” und “Spätaussiedlern” mal mehr, mal weniger gut integriert. “Seit 1988 stieg die Zahl der Aussiedler sprunghaft an und erreichte 1990 mit fast 400.000 Menschen einen Höhepunkt.” (Wiki) Über den Hintergrund der aufgetretenen Probleme gibt das Nachfolgende Auskunft:
“Integration in die deutsche Gesellschaft
Zur Integration von Spätaussiedlern stellt die Schader-Stiftung mit einer 2007 veröffentlichten Untersuchung fest: „[…]
Die weit überwiegende Zahl der nach Deutschland übersiedelten Russlanddeutschen wurde in einem sowjetischen Umfeld sozialisiert. Nur noch die älteste Generation kennt rein deutschstämmige Heiraten und Nachbarschaften, wie sie bis zum 2. Weltkrieg üblich waren, danach aber zerschlagen wurden. Kultur und Lebensweise orientierten sich nicht einmal mehr an einem wenn auch überholten und auf veraltetem Stand stagnierenden Deutschlandbild, sondern an zeitgenössischen Kultur- und Konsummustern der sowjetischen Gesellschaften.
Hauptmotiv für die Übersiedlung nach Deutschland war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Chance, für sich selbst und die Kinder in einem wohlhabenden Land eine bessere Zukunft zu sichern.
Die Ausreise nach Deutschland wurde häufig gegen den Widerstand von Angehörigen der eigenen Familie durchgesetzt. Insbesondere ältere Kinder und Jugendliche wollten ihren alten Lebenskontext und die peer groups, innerhalb derer sie sich bewegten, nicht aufgeben.
Die Stigmatisierung der Deutschstämmigen als ‚Deutsche‘ oder gar abwertend als ‚Nazis‘ in der Sowjetunion schlug nach der Übersiedlung in die Bundesrepublik in eine Stigmatisierung als ‚Russen‘ um. Dieser verbale Ausdruck der Ausgrenzung wurde insbesondere von der jungen Generation als Merkmal der eigenen Identitätsbildung und Selbstabgrenzung angenommen und bewirkt noch immer erhebliche Integrationsprobleme.
Die gleichermaßen von außen entgegengebrachte und selbst gewählte Ausgrenzung im Aufnahmeland, die vor allem auf viele männliche, jugendliche Aussiedler einwirkt, steht in enger Verbindung mit dem Zeitpunkt der Übersiedlung nach Deutschland vor oder nach Mitte der 1990er Jahre. Die frühen Aussiedlergruppen verfügten noch über Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur und trafen günstige Arbeitsmarktbedingungen in der Bundesrepublik an; ihre strukturelle Integration gelang schnell und erfolgreich. Unter den späteren Aussiedlergruppen besaßen nur noch wenige Personen deutsche Sprachkenntnisse, die kulturelle Sozialisation war eine komplett russische bzw. sowjetische. Die verschlechterte Arbeitsmarktlage in Deutschland und gekürzte Mittel z. B. für Sprachkurse erschwerten die Eingliederung im Aufnahmeland erheblich. Die Geschichte der Migration ist für diese Menschen daher in vielen Fällen eine Geschichte des sozialen Abstiegs.“
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Aussiedler_und_Sp%C3%A4taussiedler
26.1.2016, Thomas Betz

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