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Bauernhof an der Kartaus in Freiburg am 21.10.2015

Bauernhof an der Kartaus in Freiburg am 21.10.2015

 

Einfacher Wohnraum für 1 Millionen Migranten kostet 100 Milliarden Euro.
Und selbst bei 100 Milliarden würde man von der Turnhalle nur ungern ins Banlieue ziehen.

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Asylbewerber auf Heimaturlaub
Die bizzaren Fälle von Asylbewerbern auf Heimaturlaub, die vor kurzem Aufsehen erregt hatten, verdeutlichen, wie facettenreich die Betrugsproblematik ist. Flüchtling ist per Definitionem einer, der geflohen ist, weil er seines Lebens nicht mehr sicher war. Wird er als Asylbewerber anerkannt, durfte er laut Asylgesetz nicht in das Land zurückkehren, in dem er gefährdet ist. …. Angesichts der nicht gerade geringen Flugkosten ist auch die Vermutung nicht ganz abwegig, dass Hartz-IV-Einkünfte wohl nicht die einzige Einkommensquelle reisefreudiger Flüchtlinge sind. …
Alles vom 23.9.2016 von Sonja Margolina bitte lesen auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/migration-und-wohlfahrtsstaat-die-tuecken-der-flatrate-versorgung
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Sonja Margolina, Jahrgang 1951, ist 1986 aus der Sowjetunion in die Bundesrepublik emigriert. Sie arbeitet als Journalistin und Buchautorin.

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Syrer mit Bankguthaben im Libanon beziehen bei uns Hartz IV
Aufgrund meiner in der Vergangenheit liegenden beruflichen Tätigkeit im Finanzwesen kann ich diesen Artikel nur bestätigen. Sehr viele wohlhabende Syrer besitzen bei Banken im Libanon (auch bei den dort vertretenen deutschen und schweizer Banken) ein immenses Vermögen. Syrer, die hier den Flüchtlingsstatus genießen und Hartz IV Empfänger sind, lassen, sofern sie hier ein Girokonto führen dürfen, von ihrer Verwndschaft von libanesischen Banken nicht gerade kleine Summen nach Deutschland transferieren. meistens aber auf das Konto ihrer Verwandten oder Bekannten, sofern diese bereits seit längerer Zeit eine Firma (lebensmittel/Kebab) hier führen. Dies im Detail nachkontrollieren zu können, gestaltet sich aufgrund von Personal-mangel äußerst schwierig.
Werner Offergeld
Eine halbe Million Geduldete – darunter viele vermögende Migranten
Endlich spricht jemand einmal dieses Problem an – leider kein verantwortlicher Politiker. Auch über die halbe Millionen Geduldete hier im Land wäre zu sprechen: wie selbstverständlich erhalten sie Sozialleistungen, wofür eigentlich? Für die eigenen Leute reicht es nicht einmal, den normalen Schulunterricht abzusichern. Kommen dann noch Migrantenkinder in diese Klassen, lernt keiner mehr richtig und den jungen Deutschen wird die Zukunft verbaut – es ist einfach grotesk. Die eigenen Leute, die das Geld erst erarbeiten müssen, gelten nichts – illegal hier Eingereisten wird das Paradies bereitet, natürlich kostenlos. Wie lange lassen wir uns das noch gefallen? Vielen Dank für den Beitrag, Frau Margolina!
23.9.2016, Klaus Damert, CO

 

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Flüchtlingswohnheim mit Vielfarben-Fassade – Widerspruch zum Anliegen der Integration
Zur Farbgebung des neuen Flüchtlingswohnheims an der Höllentalstrasse in Freiburg-Littenweiler gehen die Meinungen der Passanten auseinander: Mutig, auffallend, modern, besonders, knallig, hipp, “mal was anderes”, grell, extra – aber auch kleinkariert, giftgrün, nicht normal, unruhig, schockierend, befremdend und ausgrenzend. Wobei Ausgrenzung das Gegenteil von Integration als “Eingliederung einer Vielheit von einzelnen Gruppen/Personen zu einer gesellschaftlichen Einheit” (so stehts im Duden) ist. Integration betrifft das Erlernen der deutsche Sprache, dann Arbeit, Bildung, Kultur und Wohnung. Warum lassen wir Flüchtlinge nicht in einem Haus wohnen, das zumindest farblich so aussieht wie Dein Haus und mein Haus?
Wenn man Wohncontainer, Zelte, Hallen und Mobilhomes für Flüchtlinge farblich kariert anstreicht, mag das als Versuch entschuldigt werden, damit die Armseligkeit dieser Behelfsunterkünfte zu übertünchen. Hier aber wurde ein bautechnisch und energetisch hochwertiger Wohnneubau mit teuren Fassadenplatten in sieben Farben versehen – preiswerter wäre eine Fassade mit Kunstharzputz oder lasierten Holzbrettern gewesen. Warum musste diese Fassade einem farbpsychologischem Gutachten (niemand verrät die Kosten) folgend derart “mutig” eingefärbt werden. Schade, dass diese Farbpsychologen nicht den Mut hatten, ihre Komposition der Bürgerschaft von Littenweiler vorab vorzustellen.

Flüchtlingswohnheim in FR-Littenweiler, Höllentalstrasse, am 16.12.2015

Flüchtlingswohnheim in FR-Littenweiler, Höllentalstrasse, am 16.12.2015

Die o.a. Aufnahme wurde in der Abenddämmerung gemacht – tagsüber erscheinen die Farben um ein Vielfaches heller.
Ein einfarbiger Verputz ließe das Wohnheim zurückhaltend vornehm erscheinen. Wäre dies der Integration der dort wohnenden Flüchtlinge nicht förderlicher als eine so aufdringliche Fassade? Und zu alledem wird das “Sieben-Farben-Haus” nachts immer wieder illuminiert, denn jeder Passant auf Ebneterstrasse und Bahnhofsweg schaltet über Bewegungsmelder 22 starke Aussenlampen für einige Minuten an.
23.12.2015, www.dreisamtaeler.de

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Gleichzeitig: Nachverdichtung in Stadt – Rückbau auf dem Land
Der Versuch, in Freiburg der enormen Nachfrage nach Wohnraum und dem daraus resultierenden Preisanstieg durch das Verdichten oder Herausquetschen der letzten (meist höchst unattraktiven Flächen) zu begegnen, ist angesichts der Größenordnungen zum Scheitern verurteilt und erinnert an den Kampf gegen die Windmühlen.
Das Ausweisen neuer Wohnbauflächen an den Stadtgrenzen würde nur zu einer Beschleunigung des Problems beitragen. Je mehr eine Stadt wächst und je größer sie wird, desto attraktiver wird sie für viele. Mehr Attraktivität schafft mehr Nachfrage, die Preise werden weiter explodieren, schlicht deshalb, weil die Nachfrage schneller steigt als das Angebot. Fazit: Mehr bauen führt zu steigenden Preisen, auch wenn viele Amateurökonomen das nicht verstehen und die Baulobbyisten das nicht hören wollen.
Sinnvoller wäre es, das ausufernde Städtewachstum als eine Umwelt- und Sozialsünde zu begreifen und endlich eine nachhaltige Politik zu betreiben, die die Lebensverhältnisse zwischen Nord, Süd, Ost und West beziehungsweise zwischen Stadt und Land bundesweit angleicht, damit in Deutschland nicht gleichzeitig nachverdichtet und zurückgebaut werden muss.
21.12.2015, Kristian Raue, Kirchzarten .

Leserbrief zu: “Auch Experten haben kein Patentrezept für den dringlichen Bau günstiger Wohnungen” (BZ vom 10. Dezember).
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/auch-experten-haben-kein-patentrezept-fuer-den-dringlichen-bau-guenstiger-wohnungen–114897798.html

Endlich faire Angebote machen an private Grundeigentümer
Bernd Rösch von der Freiburger Treubau AG, appelliert an die Stadtverwaltung, “Bauland gemeinsam mit Privaten zu entwickeln”. Der Experte aus dem Gutachterausschuss, Hugo Sprenker, “sieht die vielen privaten Eigentümer zum Gemeinwohl verpflichtet.”
Da liegen tatsächlich konkrete Chancen. Es gilt, die privaten Grundeigentümer durch intelligente + faire Vorschläge zu überzeugen, ihre Grundstücke für eine verträgliche Bebauung herzugeben. Neue und kommunikative Wege müssen gefunden werden, um die Eigentümer nach der Übergabe an der künftigen Entwicklung irgendwie teilhaben zu lassen. Es gibt z. B. auch noch Erbbaurechte oder Konstrukte wie das Mietersyndikat, die verhindern, dass sich Erwerber später eine goldene Nase verdienen und die alten Eigentümer sich gelinkt fühlen.
Ähnliches gilt für die zentrumsnahen Kleingärten: die Kleingärtner umzusiedeln und mit völlig unzulänglichem Ersatz ihrem Schicksal zu überlassen, geht gar nicht ! Zugleich ist klar, dass ihre Aussiedlung auf landwirtschaftliche Flächen viel ökologischer ist, als auf diese Äcker am Stadtrand einen neuen Stadtteil zu bauen.
Statt Perspektivplan-Blabla ist es viel notwendiger, für die öffentlichen Interessen intensiv zu werben, die Bedeutung des Gemeinwohls zu vermitteln und mit den Grundeigentümern wirklich zu reden, ins Detail zu gehen und kreative Ausgleichslösungen zu finden.
10.12.2015, Tjark Voigts

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Flüchtlinge finden Unterschlupf in deutschen Kirchen
Hunderte Kirchen stehen leer. Den Gemeinden fiel es schwer, eine neue Verwendung für die Immobilien zu finden – bis jetzt. Nun werden Gotteshäuser zu Flüchtlingsheimen umgebaut. ….. Alles vom 28.10.2015 auf http://www.welt.de/wirtschaft/article148111559/Fluechtlinge-finden-Unterschlupf-in-deutschen-Kirchen.html#disqus_thread

Die katholische Kirche besitzt über 60.000 Gebäude, davon 24.200 Kirchen. Davon sind seit dem Jahr 2000 mehr als 350 sind nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz profaniert worden – sie sind damit kirchenrechtlich keine heiligen Orte mehr. Denn seit den 1950er-Jahren ist die Zahl der sonntäglichen Gottesdienstbesucher von zwölf auf vier Millionen gesunken.

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