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Baden im Mittelmeer am 7.6.2020: Ligurische Küste bei Moneglia

Baden im Mittelmeer am 7.6.2020: Ligurische Küste bei Moneglia

 

Ismail Tipi: Jugend ohne Tugend
Falsch verstandene Toleranz lässt unsere Werte aussterben
Eine gefährliche Erosion der Werte unserer Gesellschaft ist zu beobachten. Vor allem in der jungen Generation und besonders unter einigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Staat und Gesellschaft müssen diese Werte ohne falsche Toleranz dahin bringen, wo es wehtut.
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Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit und Gerechtigkeit, Verantwortung und Engagement – Das sind die fundamentalen Grundsätze unserer Verfassung, unserer Gesellschaft und unseres Zusammenlebens. Gerade unsere Gesellschaft ist auf diese demokratischen Werte gegründet, auf Werte, die wir als unzerstörbar und unabdingbar betrachten.
Und dennoch, so unangreifbar Freiheit und Demokratie lange gewirkt haben mögen, ganz besonders nach der Wiedervereinigung, als in einem geeinten Deutschland als starkes Glied eines geeinten Europas alle großen Krisen scheinbar bewältigt und der Kampf gegen die Verfassungsfeinde geschlagen zu sein schien, so unangreifbar sind diese Werte schon lange nicht mehr.
Das liegt daran, dass unsere Verfassung, dass unsere Werte und unsere Kultur nicht aus sich heraus fortbestehen und sich weiter entwickeln können, ebenso wenig wie Demokratie aus sich heraus fortbestehen kann. Unsere Demokratie ist eine Herrschaft auf Zeit, in der Macht immer nur auf Zeit verliehen wird, keinesfalls aber lebenslang gepachtet oder gar vererbt wird. In diesem Bestehen und Vergehen von Macht liegt die Anmut unserer Demokratie, die dazu immer wieder unseren Beitrag braucht: Die Demokratie braucht Ideen, braucht den offenen Meinungsstreit und den kritischen Diskurs ebenso wie sie stabile Mehrheiten in der gesellschaftlichen Mitte zum Fortbestehen braucht.

Dafür braucht es Engagement, genauer das Engagement jedes einzelnen Bürgers. Keiner darf sich als bloßer passiver Beobachter begreifen. Demokratie lebt vom Mitmachen und vom Mitstreiten, vom Mitdiskutieren und vom Mitmischen. Sie braucht mündige Bürger, die bereit sind, am demokratischen Gemeinwesen mitzubauen und die die Diskussionshoheit nicht den Vertretern extremer Positionen überlassen wollen.

Da schließt sich der Kreis: Eine Politik der Mitte muss auf den Werten basieren, die das Fundament unseres Landes bilden. Das sind Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, die soziale Marktwirtschaft und die Freizügigkeit ebenso wie die Achtung jedes Menschen und den Schutz seiner Individualität – unabhängig von dessen Herkunft, dessen Religion oder seinen Überzeugungen.

Soweit die Theorie. Was ich jedoch beobachte, ist eine gefährliche Erosion ebendieser Werte, vor allem in der jungen Generation und besonders unter einigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Das ist gleich in doppelter Hinsicht mehr als besorgniserregend:
Zum einen sind die Jugendlichen die Hoffnungs- und Verantwortungsträger von morgen, in deren Händen es liegen wird, die zukünftigen Geschicke dieses Landes zu leiten. Zum anderen versagen wir als Gesellschaft sträflich, wenn es uns nicht gelingen sollte, die Kinder von Einwanderern und deren Kinder von unseren demokratisch-rechtsstaatlichen Werten und Idealen zu überzeugen. Was hierbei auf dem Spiel steht, ist nicht etwa die nur sehr vage identifizierbare und vieldiskutierte deutsche „Leitkultur“, sondern schlicht und ergreifend die Erhaltung unserer Werte, in letzter Konsequenz auch der Fortbestand unserer Demokratie.

Der Angriff auf Polizei und Rettungskräfte von Dietzenbach hat uns gezeigt, wohin der Verlust von Werten und Respekt führen können: Schamlos werden die Polizei und ehrenamtliche Rettungskräfte alarmiert und zu einem eigens dafür gelegten Feuer gerufen. Dort angekommen werden sie von etwa 50 Personen aus einem Hinterhalt mit Steinen beworfen und müssen um ihre Gesundheit bangen. Mehrere Augenzeugen beschuldigen eine Gruppe Jugendlicher für diese verachtungswürdige Tat verantwortlich zu sein und behaupten die Jugendlichen nicht nur beim Präparieren der Steinhaufen, sondern auch beim Mischen von Molotow-Cocktails beobachtet zu haben.
Sofort drängt sich mir hier die Frage auf: Was ist bloß passiert? Haben wir es wirklich mit einer Jugend ohne Tugend zu tun und wie konnte es soweit kommen?

Oftmals wird in dieser Debatte angeführt, dass es sich bei jugendlichen Straftätern vorwiegend um Migrantenkinder aus bildungsfernen Schichten handle. Ein Argument, das für mich keinerlei Geltung besitzt. Die meisten Migrantenkinder leben bereits in zweiter, dritter oder gar vierter Generation in Deutschland. Die überwältigende Mehrheit ist in unserem Land geboren, mit der deutschen Staatsbürgerschaft aufgewachsen und hier zur Schule gegangen – nicht wenige haben hier studiert oder eine Berufsausbildung abgeschlossen.

Als Kind türkischer Einwanderer kann ich aus erster Hand berichten, wie mich dieses Land aufgenommen hat, wie ich in der Schule und in meinem privaten Umfeld die deutsche Kultur und die deutschen Werte kennen und schätzen gelernt habe und wie ich diese Werte zu meinen eigenen gemacht habe. Daher kann ich sagen: Bei Einwanderkindern kategorisch von bildungsfernen Schichten zu sprechen und diese vermeintliche Bildungsferne für das Einschlagen einer kriminellen Laufbahn verantwortlich zu machen, ist gelinde gesagt Blödsinn.

Wer als Einwanderer nach Deutschland kommt, um hier zu leben, kann sich nicht auf seinem Migrationshintergrund ausruhen, sondern ist gefordert, sich mit unserem Rechtssystem, unseren Werten und unserer Kultur vertraut zu machen. Das gilt ganz besonders für Einwandererkinder der zweiten, dritten oder gar vierten Generation.

Für mich ist das Problem, weswegen viele Einwandererkinder sich nicht mit unseren Werten identifizieren können, ein ganz anderes: Viele dieser Kinder und Jugendlichen leben in zwei Parallelwelten. Sie müssen tagtäglich den Spagat meistern zwischen der westlich-demokratischen Lebensart in der Schule und einer oftmals fundamental-traditionellen Lebensweise daheim.

Viele dieser Kinder und Jugendlichen kämpfen um eine Identität – und entscheiden sich gegen die deutsche. Sie sind dann sozusagen Migranten mit der Deutschen Staatsbürgerschaft, denn die wird ihnen zumeist durch den Geburtsort innerhalb unseres Landes verliehen. Wir brauchen aber keine Deutschen Staatsbürger, die diesem Privileg keine Verantwortung abgewinnen können, die in ihrem Pass nicht mehr als ein Stück Papier sehen. Wir brauchen überzeugte Staatsbürger, die ihre staatsbürgerlichen Pflichten ernst nehmen und für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit eintreten.

Wie aber sollen wir die Kinder aus Einwandererfamilien hierzu erziehen, wenn wir zugleich zulassen, dass sie in den Hinterhofmoscheen und Migrantenvierteln unserer Großstädte abgekapselt vom bürgerlichen Rest unseres Landes leben – ohne zu einer tieferen Auseinandersetzung mit unseren Werten, die über die Vermittlung dieser in der Schule hinausgeht, gezwungen zu werden?
Solange wir zulassen, dass manche Kinder und Jugendliche von politischen Extremisten, konservativ-fundamentalistischen Eltern und Familienoberhäuptern oder religiösen Hardlinern wie beispielsweise Salafisten zu Werten erzogen werden, die schlichtweg unvereinbar mit den unsrigen sind, solange sehe ich schwarz für eine Jugend voller Tugend. Wenn es beispielsweise unter salafistisch geprägten Jugendlichen mitten in unserem Land zu Wettbewerben kommt, wer die deutschen „Kuffar“, die Ungläubigen, am meisten hasst, dann sind wir an einem sehr kritischen Scheidepunkt angelangt.
Es gilt also, die Kinder und Jugendlichen möglichst früh, vor allem aber nachhaltig, für unsere Werte und unsere Kultur zu begeistern. Zugleich aber auch den Eltern und womöglich auch der Großelterngeneration dieser Kinder klar zu machen, dass in diesem Land nur derjenige eine Perspektive haben wird, der sich klar zu unseren Werten, unserer Verfassung und unserer Demokratie bekennt.

Es geht hierbei keinesfalls um erzwungene Assimilation oder das Ausmerzen fremder Kulturen – vielmehr geht es darum, die kulturelle Vielfalt zu erhalten. Dafür brauchen wir jedoch klare Spielregeln: Die Spielregeln unseres Landes werden von der Verfassung und den Gesetzen bestimmt. Wer damit nicht einverstanden ist oder gar eigene Rechtssysteme wie die „Scharia“ oder private Friedensrichtersysteme über deutsches Recht erheben will, für den kann Deutschland keine Heimat sein.

Die Multi-Kulti-Romantiker werfen uns hier allzu oft Intoleranz oder gar rechtsextremes bis zuweilen nationalsozialistisches Denken vor. Vorwürfe, die ich mit größter Vehemenz zurückweise: Keiner wird gezwungen, die Werte dieses Landes zu seinen eigenen zu machen. Es wäre ja absolut gegen den liberalen Gedanken, würden wir unsere Sicht der Dinge jedem schonungslos einbrennen wollen, wie ein Siegel – ohne Rücksicht auf Verluste. Es geht eben nicht darum, jedem unsere Werte überzustülpen, sondern im Streit um das bessere Argument für diese Werte und für unsere Verfassung zu werben.

Klar müssen aber auch die Folgen sein für alle, die unsere Werte und unsere Verfassung ablehnen: Für sie kann es keine dauerhafte Zukunft in Deutschland geben. Die Menschenwürde, bürgerliche und individuelle Freiheiten, kurzum die freiheitlich-demokratische Grundordnung, stehen nicht zur Disposition. Wer sie ablehnt, der muss auch damit rechnen, von unserem Land abgelehnt zu werden.

Für mich und viele meiner Kollegen war und ist die Identifikation mit unseren Werten der Schlüssel zu einer gelungenen Integration. Daher haben wir immer darauf gedrängt, dass alle Einwanderer schnellstmöglich die deutsche Sprache in Wort und Schrift lernen müssen. Nur dann nämlich können sie unsere Werte richtig verstehen und können engagiert teilhaben an der Gestaltung der Politik, der Demokratie und der Gesellschaft.

Dass wir vielerorts eine erfolgreiche und fruchtbringende Integrationsarbeit geleistet haben, haben zahllose Beispiele bewiesen. Aber es gibt auch noch einiges zu tun. Wir müssen mit unserem Grundgesetz und unseren Werten bildlich gesprochen dorthin gehen, wo es wehtut, dorthin, wo die Ablehnung ebendieser am größten ist, wo man vom deutschen Staat am besten nichts sehen möchte außer der Pässe und der Aufenthaltsgenehmigungen. Zukünftig werden wir uns daran messen lassen müssen, ob es uns gelingt, hier erfolgreich unsere Werte zu multiplizieren und denjenigen, die dafür keine Verwendung sehen, die Ausreise als Perspektive aufzuzeigen.

Wie so häufig gilt: Die Politik ist hier ebenso gefordert wie die Gesellschaft. Wir müssen vorleben, was die deutschen Werte bedeuten und dass sie unzertrennlich mit dem Engagement für das demokratische Gemeinwesen verbunden sind. Hass, Intoleranz und Hetze haben bei uns keinen Platz. Wie also können wir Menschen für unsere Werte, für die Freiheit und die Demokratie begeistern? Mein Patentrezept ist gleichwegs optimistisch und universell einfach: Indem wir selbst dafür brennen – schaden kann das auf gar keinen Fall.
… Alles vom 8.6.2020 von Ismail Tipi bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ismail-tipi-klartext/falsch-verstandene-toleranz-laesst-unsere-werte-aussterben/
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Ismail Tipi arbeitete nach einem Maschinenbaustudium als Reporter, Chefreporter und stellv. Redaktionsleiter von Hürriyet. Er arbeitet heute als freier Journalist u.a. für Zeitungen, TV und die Offenbach Post.
Seit 1999 ist Ismail Tipi Mitglied der CDU; heute Mitglied des Landesvorstands der CDU und seit 2010 Mitglied des Landtags in Wiesbaden.
http://www.ismail-tipi.de/
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Einige Kommentare:
Was wir da beklagen, ist der Verlust der sozialen Normenkontrolle, so wie wir sie kennen.
Dieses gesellschaftlich vereinbarte „Das tut man nicht“ ist nicht weg, es hat sich verändert.
Soziale „Normen“ laufen in einigen Teilen der Gesellschaft über religiös basierte Verbindlichkeiten, andere nähern sich dem Ehrenkodex früherer gesellschaftsferner Vereinigungen an. Diese soziale Normenkontrolle wird sich weiter verändern und die rechtliche Normenkontrolle wird notgedrungen nachziehen. Wenn Kinder freitags die Schule schwänzen, verstossen sie gegen eine Rechtsnorm, die durchweg mit einem nicht gerade geringen Ordnungsgeld belegt ist.
Wenn solches Verhalten dann sogar durch Teile der eigentlich für die Einhaltung der Normen einstehenden Regierungsverantwortlichen auch noch gelobt wird, dann sehen an diesem Beispiel deutlich, dass sich da etwas bewegt. Erst asozial, was dann als „sozial“, weil vorbildlich, geadelt wird – und dann wird notgedrungen irgendwann das „Recht“ folgen müssen, zunächst durch Nichtausübung der vorgesehenen Rechtsfolgen aus dem nun „formalen Fehlverhalten“, dann durch Änderung des geschriebenen Rechts, um die entstandene Lücke zu schliessen. So bewegt sich die Materie und die Bewegung wird bestimmt durch die aktiven Interessengruppen.
8.6.2020, Had, TO
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In einem geistigen und sozialen Umfeld, dass keine Identität stiftet ….
Sehr geehrter Herr Tipi, ich lese ihre Kolumne eigentlich recht gern, vermisse aber ein bisschen die Selbstreflexion. Allein die Aussage der nur „sehr vage identifizierbare und vieldiskutierte deutsche „Leitkultur““ finde ich befremdlich, da doch vollkommen klar ist, was mit Leitkultur gemeint ist.
Sie sollten einfach mal durch die Welt reisen und die Menschen fragen, was sie für typisch deutsch halten, dann wir man Ihnen das sagen. Sie und Ihre Partei – und das ist ihre Partei – lassen sich eine Diskussion von den Ökosozialisten aufdrängen, die sie vom Zaun gebrochen haben, aber nicht bereit sind, durchzustehen. Sie haben an der Stelle schon lange den Bus verpasst. Und die Ursache ist auch klar, Ihre Kanzlerin ist ein Wendehals und ein Fähnchen im Wind. Das haben die Presse und auch die Ökosozialisten kapiert.
Machterhalt funktioniert auf Dauer nicht durch Anpassung der Meinung und Politik.
In einem geistigen und sozialen Umfeld, dass keine Identität stiftet und in der entscheidende Protagonisten auf Deutschland schei … , muss man sich nicht wundern, wenn Integration nicht gelingt. Das hat Frau Merkel schon längst erkannt, aber nichts in ihren Regierungsjahren unternommen. Wenn man mal über den Zaun in Richtung Türkei blickt, erkennt man das Identität stiften, sogar über Ländergrenzen funktioniert und die deutsche Regierung und Opposition, die selbstverständlich auch in den Ländern Erdogan unterstützt. Herr Tipi, ist die deutsche Identität so viel weniger wert, wie die türkische. Welches Land auf der Welt baut einen Migrationsrat in Fahrwasser von zahlreichen NGOs auf. Ihre Partei steht zusammen mit den „vaterlandslosen Gesellen“ für eine destruktive Politik, die letztlich verstärkt durch Presse und NGOs mehr zu einer Segregation beiträgt, als Integration zu fördern.
8.6.2020, HGV, TO
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Seit Jahrzehnten tut Linksgrün alles,
damit sich Migranten aus der Gesellschaftsform Islam eben nicht integrieren müssen, sondern nur die sozialen Leistungen in Anspruch nehmen können. Merke: Der Feind meines Feindes (in diesem Fall die demokratische, konservative Mehrheitsgesellschaft) ist mein Freund. Hier findet ein Stellvertreterkrieg statt, den wir als christlich, humanistische Gesellschaft nicht mehr gewinnen können, da wir erst jetzt erkennen, das wesentliche Teile der demokratischen Einrichtungen, wie Bildung, Politik, Rechtsprechung, Medien von dieser linksgrünen Minderheit zuerst infiltriert und danach endgültig erobert wurden.
Wir kämpfen nicht mehr. Hier kommt die eingeimpfte Erbschuld zweier verlorener Kriege zum Tragen. Diese Gesellschaft wird entweder in einen sozialistischen Staat zwangstransformiert, oder/und danach in einen islamischen Gottesstaat, begründbar durch Demographie.
8.6.2020, Kal
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Die Jugend von heute ist das Versagen ihrer Erzeuger,
denn die haben anderes zu tun als Werte und Grundsätze anzumahnen, für ein gedeihliches Zusammenleben. One World ist der fiktive Gedanke und der führt in die Irre, weil Raffgier und Ausbeutung nur für wenige ertragreich ist und der Rest muß darben und auch das wird sich nicht ändern, selbst wenn die ganze Welt ein großes Dorf darstellt und es dann auch in gewohnter Weise keine Unterschiede mehr gibt, weil Mc Donalds überall ist und die Bausubstanz uniformiert wurde, über deren Ausdruck man streiten kann und nicht jedermanns Geschmack ist und nur der Selbstgefälligkeit ihrer Erbauer dient.
Hier werden durch wenige ganze Strukturen weltweit lahmgelegt und China ist mit seinen großen Städten ein Paradebeispiel wie alte Gegenden regelrecht plattgemacht wurden um den neuen Protzsymbolen zu weichen und die Kultur der Alten dabei vor die Hunde ging und was das noch mit Vielfalt zu tun hat ist die große Frage, Einfalt wäre die bessere Bezeichnung und bei uns sind doch ganze Innenstädte schon so kanalisiert, daß man sich garnicht mehr verlaufen kann, wenn man weiß wo sich die Neuen in den Hauptstraßen angesiedelt haben.
Das alles hat zur Folge, daß es im Gegensatz zu früher keine großen Unterschiede mehr geben wird, außer der Hautfarbe und auch das wird über die Assimilation über Jahrzehnte geregelt und dann sind wir ein großer Einheitsbrei und die Spannung ist weg und wir können gleich zuhause bleiben, denn warum soll ich denn verreisen, wenn es überall gleich aussieht, das Essen der Bekömmlichkeit wegen genormt ist und der Sprachroboter noch daran erinnert, daß ich irgendwo anders bin, warum weiß ich selbst nicht, aber das erklärt die Reiselustbranche, die ja auch noch von etwas leben will.
8.6.2020, Nib, TO
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Genau deshalb, ist Deutschland eben kein Einwanderungsland.
Abgesehen von der immer augenfälligeren Überbevölkerung….die Menschen die hier ankommen, Nachkommen zeugen und diese erziehen….wollen weder mit dem Land als solchem noch mit seiner Bevölkerung und Kultur etwas zu tun haben. …..z.B. die Türken in Deutschland….wollen keine Deutsche werden….sie wollen eine zweite Türkei in Deutschland. So einfach ist das. Während so ziemlich jeder Migrant, der in die klassischen Einwanderungsländer USA, Kanada, Australien und Neuseeland kommt, sich eifrig daran machen sich mit dem Land zu identifizieren, bei der Hymne aufzustehen und die Hand ans Herz legen und in der Armee sogar für das neue Heimatland kämpfen, sieht das in Deutschland genau anders herum aus. Man kämpft gegen das Land in dem man aufwächst, nutzt das System auf jede Weise aus und will es zu dem Land machen, aus dem man kommt und die eigene Kultur und Tradition hier etablieren. Deshalb ist Deutschland kein Einwanderungsland und die Migranten die hier her kommen sind keine Einwanderer, weil sie dieses Land und seine Menschen in der Regel in Bausch und Bogen ablehnen.
8.6.2020, Fat

Der Schlüssel, Herr Tipi, liegt in der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg,
der den Deutschen dann verlorengegangen Ehre und Selbstwertgefühl, koloniale Herrschaft bis 1949 und, im Osten, lange darüber hinaus, und den Narrativen zuerst der Siegermächte und dann der Linken, die darauf aufbauten. Weil das alles (im Westen vor allem) in einem atemlosen Schaffen und Wohlstandsbrei erstickt wurde, sind diese Dinge nie aufgelöst worden.
Fragen Sie Ihre Eltern: Einwanderer, die nach Deutschland kommen, finden hier nichts vor, mit dem sie sich identifizieren können. Nicht daß das Land unangehm wäre. Wie sagte mir mal eine Türkin, ganz ohne Aggression: „Deutschland ist doch toll, solange man nichts mit Deutschen zu tun haben muß!“ Schnell lernen sie die Drähte kennen, an denen sie ziehen müssen, um den Einheimischen Schuldgefühle entlocken zu können und damit vor allem Geld aus der Tasche zu leiern, so daß große Teile der neueren Zuwanderer (nicht Ihre Eltern, die Gastarbeiter, aber die meisten danach) nur zum Transferbezug neigen. Das erzeugt eine von Verachtung und Anspruch zugleich geprägte Einstellung gegenüber dem Staat, der im wahrsten Sinne des Wortes zur ehrlosen, wenn auch lockenden Hure wird. Rein ist in diesem Weltbild dann immer nur die eigene Mutter – oder, eben die Heimat der Eltern/Großeltern, also die Türkei, Arabien, Russland, Kroatien, was auch immer.
Das moderne Deutschland ist selbstgewollt ein reiner Zweckstaat, der weder Heimat sein kann noch mehr will. Das irre Konstrukt des Verfassungspatriotismus reduziert ihn auf einen Gesetzestext, der trotzdem nicht einmal von der Regierung noch ernst genommen wird. Gewählt von einem Parlament, dem das oberste Verfassungsgericht bescheinigt hat, eigentlich illegal zustandegekommen zu sein. Im Osten ist man schon einen Schitt weiter, dort werden Landtagszusammensetzungen entweder vorher von der Regierungspartei vorbestimmt oder Wahlen rückabgewickelt, bis sie passen. Kommt nach der nächsten Runde von Landtagswahlen im Westen auch.
Auch viele Deutsche fremdeln mit Deutschland – und beileibe nicht nur Linke. Das ist nicht mehr ihre Heimat. Die Türkei, Heimat Ihrer Eltern, leidet, bei aller Überhöhung durch hiesige Migranten, darunter nicht minder. Was bei uns 1945 war, war für die Türken 1921, unser „Potsdam“ war dort „Sevres“, Adenauer hieß dort Mustafa Kemal. Geraubt wurden den Türken nicht nur ihre Wilayets in Nahost und dem Balkan, darauf hätte ein osmanischer Türke verzichten können, wenn er dafür die Griechen und Araber endlich los war. Geraubt wurden ihnen ihre Kultur, ihre Ehre, ihr Selbstverständnis. Menderes war der erste Aufstand, heute ist es Erdogan, dessen Regentschaft ohne „Sevres“ undenkbar wäre. Indes, mit dem Islam allein kann er den Türken diese Wunde nicht heilen.
Auch in Deutschland haben Masseneinwanderung, Paneuropäisieung und Wohlstand die innere Leere dieses Landes nicht schließen können. Die „Weltoffenen“ fliehen in eskapistischen Externalismus, die anderen in die innere Emigration. Und Ihre Leute klammern sich an ein Bild von Islam und Türkei, das es in Wahrheit nie gab.
Wir werden erst zu den Wurzeln zurück müssen, bevor wir aufeinander zugehen können. Der arabische und afghanische Homie in Dietzenbach spürt das nicht minder als der Deutsche in Gießen. Nur daß es bei dem einen „Identität“ und bei dem anderen „Rassismus“ genannt wird.
8.6.2020, Th.H., TO

Unfug, über das verlorene Selbstwertgefühl nach WKII zu jammern
Das ist doch alles jetzt wohl nicht Ihr Ernst, Herr Hellerberger. Deutsche und Türken vereint im Leiden an ihrer jeweiligen Geschichte. Das ist kompletter Unfug und fast noch schlimmer als Herrn Tipis regelmäßiger Murmeltier-Beitrag. Und hören Sie bitte endlich einmal damit auf, über das verlorene Selbstwertgefühl der Deutschen nach dem WK II zu jammern, insbesondere vor dem Hintergrund ihres ewigen Kleinredens der Aufbauleistung der Westdeutschen nach dem Krieg.
Genau an dieser Stelle liegen nämlich die eigentlichen Probleme. Da ist von „atemlosen Schaffen und Wohlstandsbrei, vor allem im Westen“ die Rede. Ähnlich wie im Osten? Oder was? Wer solche Vergleiche anstellt, und Leistung wie Wohlstand in Frage stellt, sollte sich selbst einmal fragen, ob es nicht vielmehr diese Einstellung zum eigenen Land ist, die das Problem darstellt, als ein vor 75 Jahren verlorener Krieg.
8.6.2020, J.TH, TO

Bonner Republik und die DM
Ich bitte um Nachsicht, wenn ich mich gerade bei Hellerberger/Thiel melde: Speziell an Herrn Hellerberger, der mich mit Wolfgang Herles zusammen als Kinder der Bonner Republik einordnet, ja, aber. An die Herren Thiel und Hellerberger: Mein Bild der Bonner Republik war 1979 etwa fertig. Einziger Kitt und einzige Identität: die DM. Was ich gar nicht negativ meine, sondern als schlichte Beobachtung. Dass mit der DM auch die Bonner Republik – oder was von ihr übrig war – abtrat, machte ein Vakuum frei, in dem sich 68 und DDR gegen null Widerstand voll ausbreiten konnten.
8.6.2020, F.G.
Jugend ohne Tugend. Wahre Worte.
Wohlstandsverwahrlosung ohne Ende. Degeneration ohne Ende.
Es mangelt an der richtigen Erziehung, an der richtigen Bildung und es mangelt am richtigen Schliff.
Demokratie und Freiheit funktionieren nur mit Menschen, die gelernt haben, wie das geht. Eine Generation, die sich selbst nicht unter Kontrolle hat und sich selbst nicht die eigenen Schuhe zubinden kann, ist zu Demokratie und Freiheit nicht fähig.
8.6.2020, R.P.
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Unsere Jugend braucht keine Tugend mehr,
sie lernen heute schon im Kinderfernsehen, in der Kita, und in der Schule die alternativlosen Werte der Politiker unserer Blockparteien, des gesetzlich finanzierten Staatsfernsehen, der steuersubventionierten NGOs, sowie der steuerfinanzierten Wissenschaft, die sich aus dem Mainstream einer linken und/oder grünen Ideologie, also einem politischen Glauben speisen. Nur so konnte FFF entstehen!
Ob sie als Erwachsene noch links und/oder grün glauben werden, wie es ihnen beigebracht wurde, bleibt unter den künftigen ökonomischen und sozialen Bedingungen abzuwarten und hängt natürlich auch davon ab, ob von der Ideologie abweichende Auffassungen dann noch möglich sind.
8.6.2020, Vol

Politiker müssen für Werte einstehen
Sie haben vollkommen Recht mit allem, was Sie schreiben. Das Problem ist, dass den Deutschen ja seit Jahren von Politikern, Linken etc. eingeredet wird, dass sie Rechte seien, wenn sie Ihre Werte achten und verteidigen.
Insofern muss es erst Politiker geben, die zu Deutschland stehen, seine Bürger ehrlich respektieren und sie ermutigen, selbstbewusst zu ihren Werten zu stehen. Im Moment haben wir nur sehr wenige solcher Poltiker. Es ist zu hoffen, dass das in Zukunft wieder anderes wird!
8.6.2020, Jule Kause

Wir können und müssen niemanden überzeugen
Tipi beschreibt die Gefahr immer wieder korrekt, aber die Ursachen inkorrekt,
und ist daher selbst Teil des Problems. „Einwanderer und deren Kinder von unseren demokratisch-rechtsstaatlichen Werten und Idealen überzeugen.“
Es fällt mir schwer das in einer Weise zu kommentieren die nicht zur Blockierung führt.
Ich versuche es mal (gerade erst wurde ich wieder von der WELT blockiert):
Wir können und müssen niemanden überzeugen.
Wir können und müssen aber Leute von unserer Gesellschaft fern halten,
die keinen Funken Verständnis oder gar Liebe für uns und unsere Werte haben.
Aber das passiert nicht, da das unintelligente Narrativ gepflegt wird dass wir eben „überzeugen“ können.
8.6.2020, J.H.
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„Haben wir es wirklich mit einer Jugend ohne Tugend zu tun…?“
Ja, haben wir wohl, aber vor allem haben wir es mit einer völlig skrupellosen Politikergeneration zu tun, denen das eigene Volk und die eigene Nation völlig egal ist und das ist noch viel, viel schlimmer!
8.6.2020, Cet

Ein Schlüssel besteht darin, Leute gar nicht erst ins Land zu lassen,
bei denen Zweifel bestehen, dass sie die Freiheitliche Grundordnung unterstützen. Ebenso Leute, die nicht für sich selbst sorgen können, wie es Bürgerpflicht ist. Dann Leute, die als Ausländer Verbrechen begehen, bei Doppelstaatlern muss ggf. die Deutsche Staatsbürgerschaft entzogen werden, bevor sie ausgewiesen werden.
Diejenigen, die eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, müssen sich schriftlich, mündlich, öffentlich, auf Video zur Freiheitlichen Grundordnung aktiv bekennen. Fallen sie diesbzgl. später negativ auf, werden sie ausgewiesen.
Das ist ein zwingender Teilaspekt des notwendigen Vorgehens. Die Probleme wären dann ca. Faktor 10 kleiner.
Des weiteren müssen alle Spalter, Hetzer etc. ausgewiesen werden oder gar nicht erst ins Land gelassen werden, egal, wer das ist. Dazu zählen auch (angebliche) „Geistliche“, die abkommandiert werden, um eine Parallelgesellschaft zu schüren.
Man müsste auch große Teile der (Fake-)Medien-Leute und der Politiker austauschen, nämlich u.a. die, die ihrerseits nicht für die Grundwerte und Grundprinzipien stehen, sondern z.B. linken Geistesmüll verbreiten oder Verharmlosung von Clanverbrechen.
Mit das größte Problem sind die Clanideologien, hier müssen alle Einwanderer sich ebenfalls mündlich, schriftlich, öffentlich, auf Video von distanzieren, sie müssen auch umfassende Schulungen dazu bestehen, damit sie genauer wissen und verstehen, was Clanideologien genau sind, wozu sie dienen und warum sie schlecht und falsch sind.
Und schließlich brauchen wir eine positive, letztlich alles durchdringende Darstellung der Freiheitlichen Grundordnung, der Grundwerte und der Grundprinzipien. Jeden Tag.
Das alles werden Politkader, Politclowns, Linke, Medienfuzzis etc. aber niemals leisten, das können und wollen nur Echte Bürger leisten. Also solche, die hier auf TE unterwegs sind. Von uns wird das praktisch alleinig abhängen.
8.6.2020, B.H., TO

Die Jugend wird von Kindheit an links/grün indoktriniert und manipuliert.
„Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit und Gerechtigkeit, Verantwortung und Engagement – Das sind die fundamentalen Grundsätze unserer Verfassung, unserer Gesellschaft und unsres Zusammenlebens. Gerade unsere Gesellschaft ist auf diese demokratischen Werte gegründet, auf Werte, die wir als unzerstörbar und unabdingbar betrachten.“
Ach Herr Tipi, genau diese Werte sind es, die Ihre große Unangreifbare Göttliche und all die links/grün Verstrahlten Wasserträger dieser Person tagtäglich mit Füßen treten. Demokratie wird seit 2003 in Deutschland systematisch abgeschafft.
„Jugend ohne Tugend – falsch verstandene Toleranz ?“
Die Jugend wird von Kindheit an links/grün indoktriniert und manipuliert. Seit wann regiert die CDU in Hessen und im Bund ? Kopieren Sie Ihren Artikel und drücken Sie jeden Abgeordneten einen davon in die Hand. Der Fisch stinkt bekannterweise vom Kopf her.
8.6.2020, See

…. eine innere Zustimmung zu einem Land
Herr Hayes, im Prinzip richtig, nur: Es leben bereits über 16 Millionen Ausländer in Deutschland, und wir alle wissen, daß es nicht weniger werden, dazu kommt die negative Geburtenrate der Deutschen. Der Ansatz, den Sie beschreiben, mag helfen, das Unheil nicht wachsen zu lassen, es wächst aber allein schon durch die demographischen Realitäten, und die beschreibt Herr Tipi zurecht.
Eine innere Zustimmung zu einem Land, also Nationalbewußtsein, Patriotismus, gleich ob ich autochthon bin oder zugewandert, erfolgt immer nur mit dem Herzen, also rein emotional. Sie ist niemals rational. Und daher hat sie auch nichts mit Bildung zu tun (und kann mit „Kursen“ nicht erzeugt werden), sonst müßten alle Deustchen mit Hauptschulabschluß Vaterlandsverräter sein, typisch ist diese Attitüde aber eher, und das nicht nur hierzulande, für Wohlhabende und die Mittelschicht. Nationalistisch konnotierte Revolutionen/Bewegungen sind immer kleinbürgerlich, ob nun Trumps MAGA oder Deutschland über alles im 3.Reich.
Was ist ein „Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung“? Ich sage es Ihnen: Hohles Geschwätz, gleich ob aus deutsch-autocchthonem oder migrantischem Immigrantenmund.
Sie müssen sagen können: „Ich liebe mein Land“ oder „Das ist mein Land“. So, wie sie das zu einer Frau oder Ihrem Kind sagen. Warum sie es lieben? Weil es Ihre Familie ist. Blut ist dicker als Wasser. Das ist der Stoff, aus dem Nationen und Völker entstehen.
8.6.2020, TH.H.

Sehr geehrter Herr Tipi, seien Sie mir bitte nicht böse, Ihr Artikel ist weltfremd.
Die deutsche Politik versucht die Integration diverser zugezogener Volksgruppen seit über 50 Jahren. Der Erfolg ist, so zumindest nach meiner Beobachtung, „bescheiden“. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und sollen hier nicht aufgezählt werden. Diese Feststellung ist aber aus meiner Sicht müßig, denn für mich zählt nur das beobachtbare Ergebnis: die Integration gelingt nicht und wird prognostisch nicht gelingen. Warum also versuchen wir es immer und immer wieder? Entweder wir akzeptieren, dass andere Volksgruppen sich stets von den Einheimischen unterscheiden werden und unsere Werte nie annehmen werden oder wir beschließen, nur noch diejenigen in das Land zu lassen, die unsere gemeinsamen jüdisch / christlichen / humanistischen / demokratischen / freiheitlichen Werte teilen. Wir müssen uns ein für alle Mal entscheiden, wollen wir eine „bunte“ Mischung aus nicht integrierbar und „halt schon da“ oder wollen wir in einer Gesellschaft leben, die auf gemeinsamen Wurzeln fußt. Die erste Alternative bedeutet naturgemäß steten Konflikt, die zweite eine gewisse Harmonie in der Gesellschaft. Um es zu pointieren: es ist eine Entscheidung zwischen „Krieg oder Frieden“ und keine sich um noch mehr Integration zu bemühen.
8.6.2020, Hca, TO

Leitkultur?
„Wie aber sollen wir die Kinder aus Einwandererfamilien hierzu erziehen, wenn wir zugleich zulassen, dass sie in den Hinterhofmoscheen und Migrantenvierteln unserer Großstädte abgekapselt vom bürgerlichen Rest unseres Landes leben – ohne zu einer tieferen Auseinandersetzung mit unseren Werten, die über die Vermittlung dieser in der Schule hinausgeht, GEZWUNGEN zu werden?”
Hoppla, Sie propagieren ja eine LEITKULTUR. Es wäre gewiss gut für alle wenn wir die Vorzüge der Moderne (auch Zivilisation genannt) und der Aufklärung dem Clandenken und dem „Recht des Stärkeren“ vorziehen würden. Die aufnehmende Gesellschaft soll Ihrer Meinung nach den Migranten wieder einmal „unsere Werte“ auf dem goldenen Tablett hinterher tragen. Ich sehe da eher eine Bringschuld. Schließlich wollen die Migranten hier leben. Es wäre halb so schlimm mit der Nicht Integration, wenn die Migranten nicht leistungslos gemäß Göring-Eckardt’s Phantasien in unseren Sozialsystemen „sich wohlfühlen würden“.
Aber nicht nur die Migranten machen es sich bequem, indem sie ihr Leben, gemäß ihrer alten Heimat hier einfach weiterleben.
Fragen Sie einmal einen deutschen Jugendlichen was ein Rechtsstaat und Werte sind . Ich vermute mal außer Haltungsphrasen und Gutmenschengetue wird da wohl nicht allzuviel von Verantwortungsethik bzw. echten Werten und Tugenden zu finden sein. In der Schule wird doch nur noch gemacht bei was die Kinder und Jugendliche sich „gut fühlen“. Die Zahlen sind erschreckend wieviele dieser „Zukunftsträger“ für den Arbeitsmarkt nicht mehr brauchbar sind.
Dem Rest ist seit Jahrzehnten eingebläut worden, das Werte „ewig gestrig“ sind. Konservativ = Nazi. Das Steinzeit und Moderne gleichwertig sind, das Gewalttätige nur getätschelt werden müssen, dann ist alles wieder gut. Über die Opfer geht man achselzuckend hinweg. Oder wie der Steuerzahler geplündert wird um die Phantasien von wenigen zu befriedigen, die bedauerlicher Weise an den Hebeln der Macht sitzen.
Die „Werte“ können nur schwer reanimiert werden. Das sind nämlich Soft Skills. Sind sie erst einmal größflächig wegradiert worden, z.B. durch zuckersüßes Schulwesen ohne Leistungsanspruch, „ewige Schuld“ an einfach allem oder Relativieren bis der Arzt kommt, dann gähnt bei den „Werten“ einfach nur ein tiefes Loch. Woher sollen sie auch sonst kommen. Durch auswendig lernen oder vorsagen??? ENDE
8.6.2020, Ana
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…. in zwei Parallelwelten
„Für mich ist das Problem, weswegen viele Einwandererkinder sich nicht mit unseren Werten identifizieren können, ein ganz anderes: Viele dieser Kinder und Jugendlichen leben in zwei Parallelwelten. Sie müssen tagtäglich den Spagat meistern zwischen der westlich-demokratischen Lebensart in der Schule und einer oftmals fundamental-traditionellen Lebensweise daheim.“
Das Problem wurde zwar exakt definiert, aber die Schlüsse daraus gehen fehl. Diese beschriebene Klientel ist für die westliche Lebensart verloren und eine große Gefahr für die Zukunft Deutschlands. Der Grund dafür liegt nicht nur in „einer fundamental-traditionellen Lebensweise daheim“, sondern zusätzlich im islamischen Einfluss. Dort, wo der Islam fundamental ausgelegt wird, ist Hopfen und Malz verloren, wie meine Großmutter zu sagen pflegte.
8.6.2020, HRR

Tja Herr Tipi, Ihr Wort in Allahs Ohr.
Vor wieviel Jahren haben Sie das zum ersten mal geschrieben?
Wieviel ist seitdem zum positiven passiert ?
Vermutlich werden Sie von denen, die uns die Suppe eingebrockt haben, auch noch als rechter Staats- und Merkelfeind diffamiert, trotz Migrationshintergrund. Der Antifaschismus räumt eben alles ab in Merkeldeutschland !
8.6.2020, Ans

Wieder ein feiner Aufsatz von Herrn Tipi, sehr geschmeidig,
das muss man zugeben. Ich erwarte von aktiven (?) Politikern einer Regierungspartei (dieses Detail fehlt merkwürdigerweise stets bei Tipis Beiträgen) aber nicht nur warme Worte, sondern vor allem entschlossenes und wirkungsvolles Handeln. Daher wäre ich dankbar für eine Liste von Erfolgen im Sinne eines Gegensteuerns gegen den Verfall unseres Landes in der Ära-Merkel. Vielleicht ein Thema für den nächsten Aufsatz, Herr Tipi!
8.6.2020, L.D.G.

Ich will nicht, aber: Ich gönne den jungen Leuten die Zukunft
„Dafür braucht es Engagement, genauer das Engagement jedes einzelnen Bürgers“ – und dazu gehört sehr, sehr viel Mut. Engagement in der Flüchtlingshilfe, fürs Klima, aktuell gegen Rassismus ist gewünscht, Engagement für unsere Werte wie Freiheit, Demokratie, für Respekt, Rücksichtnahme, Anstand ist voll räääächts, voll Nazi. Das muss man schon aushalten können und wollen.
Ich habe schon letztes Jahr beschlossen: ich will nicht. Ich gönne den jungen Leuten die Zukunft, die sie sich gerade gestalten von ganzem Herzen. Und das ist das Einzige, was ich den Leuten auch sage, wenn sie mir wieder einmal einfach ihre Meinung aufzwingen wollen. Manchmal sag ich noch dazu, dass auch sie einmal alt werden. Manche reagieren erschüttert, manche zornig, die Mehrheit begreifts nicht.
8.6.2020, Elly

Die Jugend weiß, dass sie einen Scherbenhaufen erben wird!
Obwohl ich es ähnlich mache, kann ich nach einer aufrichtigen Diskussion mit den jungen Leuten erkennen, dass sie es zwar auch so sehen, aber sich nicht gegen ihren „Mainstream“ auflehnen wollen.
Die Jugend weiß, dass sie KEINE Rente, sondern einen Scherbenhaufen erben wird!
8.6.2020, THO
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VOLLKOMMEN EINSEITIGE MANIPULATION
Es gibt überall solche und solche – das ist die Realität. Soll heißen, es gibt überall auf der Welt, in jedem Land, anständige und weniger anständige Leute. Und es wäre ein globaler pädagogischer Auftrag, den Anstand mehr zur Geltung kommen zu lassen und Unfairness sowie Fehlverhalten zu sanktionieren. Das tut man aber nicht durch undifferenzierte Lobhudelei, wie es in Form des völlig überzogenen Toleranzbegriffs bei uns getan wird. In unseren Schulen werden Kinder im Rahmen einer regelrechten Gehirnwäsche im Sinne dieses wertbefreiten, gefährlichen Toleranzbegriffes indoktriniert.
Sie werfen an Bahnhöfen Bärchen und Blümchen, sehen nicht die Schlepper- und Schleusermafia, die vielfach ebenfalls dahinter steht. Wie auch, werden sie selbst doch von ihrerseits verblendeten, fehlgeleiteten, weltfremden Lehrern unterrichtet, die selbst schon diese Gehirnwäsche durchlaufen haben.
Es war ein amerikanischer Pastor, der formulierte: „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Zivilisation.“ Eben.
Wer durch naive, realitätsferne Toleranz davon abgehalten wird, die Realität zu erkennen, der begibt sich als Schaf unter Wölfe. Aus unserer Jugend werden Schafe gemacht, denen als höchstes Lebensziel vorgegaukelt wird, Wölfe in ihren Stall einzuladen. Toleranz im Sinne der Schillerschen „Ode an die Freude“ („Alle Menschen werden Brüder“) wäre an sich eine gute Sache. Aber die Realitäten sehen anders aus.
So weit, dass alle Menschen Brüder werden könnten sind wir noch lange nicht. Wir Deutsche, z.B., werden seit Jahrzehnten darauf getrimmt, den europäischen Dienstleister zu machen – und werden von anderen dafür gnadenlos ausgenutzt.
Das Leben ist immer ein Geben und Nehmen. Wir allerdings sind nur noch am Geben und die anderen nur noch am Nehmen. Wenn wir nicht respektiert und permanent ausgenutzt, ja geradezu ausgebeutet (€, Asyl, etc), wenn wir überfremdet, erniedrigt und gezwungen werden, den Ausverkauf all unserer Traditionen tatenlos hinzunehmen, dann hat das mit „Toleranz“ nichts mehr zu tun. Es ist einfach nur unendlich dumm.
Und schafft böses Blut!
8.6.2020, H.CH., TO

Es ist NICHT unsere Aufgabe die Welt moralisch zu erziehen.
Insbesondere wenn eine bestimmte Religion selbst den einfachsten ethischen Regeln („Du sollst nicht lügen.“ etwa) diametral entgegen steht.
8.6.2020, A.N.

„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Zivilisation.“
Tolles Zitat, kommt in meine Sammlung.
Auch die Quellenangabe ist korrekt!
8.6.2020, R.S.

 

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