Familiennachzug

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Flüchtlingswohnheim FR-Littenweiler Höllentalstrasse am 3.11.2015 - Wand am Kranhaken

Flüchtlingswohnheim FR-Littenweiler Höllentalstrasse am 3.11.2015 – Wand am Kranhaken

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Auch die hundertfache Dosis Glyphosat wird das Thema Familiennachzug nicht ausstechen.
Familiennachzug und SPD-Wahlchancen sind umgekehrt proportional zueinander:
Kommen alle Migranten rein ins Land, ist die SPD raus aus der Wählergunst.
1.12.2017
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Kein Famiiennachzug für Migranten mit subsidiärem Schutz 
Integration bedeutet nicht, sich im Gastland ein Abbild der Heimat aufzubauen. Beim Familiennachzug sind im schlimmsten Fall am Ende mehrere Menschen mangelhaft integriert. Nicht nur einer.

Zur Flüchtlingspolitik hat Joachim Gauck Ende 2015 das Maßgebliche gesagt: “Unser Herz ist weit, aber unsere Möglichkeiten sind endlich.” Auch im erbitterten Streit um den Familiennachzug sollte die kluge Leitlinie des damaligen Bundespräsidenten gelten.
Denn die Sachlage ist relativ klar: Es geht nur um diejenigen Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak, die unter subsidiärem Schutz stehen. Das heißt, sie sollen nicht dauerhaft bleiben, sondern nach einem Frieden zurück in ihr Heimatland, um es aufzubauen. Integration im Gastland steht beim subsidiären Schutz also erkennbar nicht im Vordergrund. Wenn ein subsidiär geschützter Syrer oder Iraker enge Angehörige nachholen darf, kann das also bestenfalls eine Geste der Menschlichkeit sein.

Mitgefühl ist geboten, aber eben auch Realismus. Obwohl es beim Familiennachzug wahrscheinlich um eine überschaubare Zahl an Menschen geht, irritiert doch die Willkür einer meist moralisch verbrämten Argumentation auf Seiten der Befürworter. Ein Beispiel: Angeblich wird sich ein in Deutschland strauchelnder Flüchtling besser integrieren, wenn er Eltern, Ehepartner oder Kinder nachholen darf. Ist das, vom menschlich anrührenden Einzelfall abgesehen, wirklich so?
Integration bedeutet nicht, sich im Gastland ein Abbild der alten Heimat aufzubauen. Es bedeutet, sich in der neuen Gesellschaft zurechtzufinden, indem die Sprache erlernt, die Kultur und die Verhaltensweisen verstanden und respektiert werden: Integration ist eine mühsame, eine individuelle Anpassungsleistung. Wenn nun die Ehefrau und zwei Kinder oder die Eltern folgen, lernen diese nicht automatisch alle Deutsch, gehen zur Schule, finden Arbeit, nehmen am Leben der Gesellschaft teil.

Im Gegenteil: Im schlimmsten Fall – und leider mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit – sind am Ende sogar bis zu vier Menschen mangelhaft integriert statt nur einer. Wenn also Familiennachzug, dann als Folge bereits erreichter Integration. Wer die Sprache erlernt und eine Lehre gemacht hat, der kann seine Familie holen. Das wäre als Anreiz halbwegs sinnvoll.

Ebenso fragwürdig ist der Hinweis, dass das Grundgesetz Ehe und Familie schützt, der Staat Flüchtling und Familie zusammenführen müsse. Beim Schutz von Ehe und Familie geht es in erster Linie nicht um das bedauernswerte Schicksal von Menschen, die ein Krieg getrennt hat, sondern um die Rolle der Familie als kleinster gesellschaftlicher Einheit im Land. Die Flüchtlings- und Verfolgungsfrage wird an anderem Ort geregelt: durch das Recht auf Asyl, durch die Genfer Flüchtlingskonvention und EU-Bestimmungen.
Menschlichkeit ist ein entscheidendes Element von Politik. Sie kann aber nicht einziger Fixpunkt politischen Handelns sein. Der Rechtsstaat gibt den Rahmen vor, der den Bedürfnissen Einzelner leider nicht immer vollständig Rechnung tragen kann – anders lässt sich das gesellschaftliche Zusammenleben nicht organisieren.
Auch Härten des Rechtsstaats zu akzeptieren, ist daher Teil des demokratischen Grundverständnisses. Genau dies zu bestreiten, führt zu einer Glaubwürdigkeitslücke im Umgang mit dem Flüchtlingsproblem. So wird jener üble Rechtsruck befördert, der dieses Land weit stärker verändert als die Flüchtlinge selbst.

Alles vom, 8.12.2017 bitte lesen auf,
http://www.sueddeutsche.de/politik/kontra-familiennachzug-der-integration-hilft-es-kaum-1.3783954

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Familiennachzug fördert Parallelgesellschaften
Die SPD fordert für eine GroKo den Familiennachzug (von subsidiären Migranten). Doch dieser sei ein völlig falsche Weg, sagt Soziologin Kelek. Die Muslimin kritisiert aber auch Merkels Flüchtlingspolitik scharf.

Die türkischstämmige Necla Kelek kritisiert das Beharren der linken Parteien auf den Familiennachzug. Ohne ihn sei Integration sinnlos, werde argumentiert. „Das Gegenteil ist der Fall. Familie heißt in orientalisch-muslimischen Gesellschaften die Großfamilie, die Sippe, die patriarchalisch organisiert ist. Mit dem Familiennachzug importieren wir ein islamisches Familiensystem, das erst zu Parallelgesellschaften und Integrationsproblemen führt“, sagt sie. „Niemand braucht sich mehr anzupassen, man kann unter sich bleiben und Traditionen wie die Kinderehe, Frauenunterdrückung oder Gebärzwang weiterleben.“
….
Kelek, selbst Muslimin, greift auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf an. „Es geht beim Familiennachzug nicht um die 60 bis 70.000, von denen in den Medien gesprochen wird. Es geht um die Flüchtlingspolitik insgesamt. Darum, dass die liberalen Kräfte in Deutschland durch die Grenzöffnung überstrapaziert worden sind. Es gibt einen Rechtsruck. Es ist unglaublich, wie die Kanzlerin wegschaut, sich weigert, dem politischen Islam ins Auge zu sehen und die daraus folgenden Probleme nicht ernst nimmt.“ Notwendig sei, die Flüchtlingspolitik endlich differenziert zu betrachten. „Wenn ich höre, wie die Kanzlerin sagte, wenn die ihren Koran so gut kennen, müssten wir auch unsere Bibel kennen. Das ist ein völlig falscher Vergleich. Damit wird eine Männerreligion legitimiert. Es geht beim Islam eben nicht nur um Spiritualität, sondern auch um eine Wertevermittlung hinein in die Gesellschaft. Die Kanzlerin unterstützt damit die Argumente der Linken und der Grünen. Durch diese Ignoranz ist das Flüchtlingsproblem entstanden.“
…. Alles vom 28.11.2017 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/article171008902/Familiennachzug-foerdert-Parallelgesellschaften.html

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So eine Meinung von einer Muslimin (Necla Kelek), Hut ab
Vielleicht sollte man mal auf solche Leute hören. Mal abgesehen davon braucht es keine Familienzusammenführung in Deutschland. Die Leute sollen nach dem Krieg in ihre Länder zurück gehen. Das würde so nur noch schwerer werden und die Leute, die unbedingt alle hier her wollen, möchte ich fragen, wieso sie denken, dass wir das Recht haben, diesen Ländern ganze Generationen wegzunehmen.
28.11.2017, DA, WO

Jetzt muss eine Muslima uns die Gefahren des Islam vor Augen halten. Ich stimme Frau Kelek ohne Ausnahme zu. Und obwohl der Familiennachzug von 13 Angehörigen wohl eine Ausnahme ist, ist die offiziell angenomme Quote von 1,2 wohl eher deutlich höher. Und auch was die Parallelgesellschaften angeht, hat sie vollkommen Recht.
Hier in Aachen gibt es ein Viertel, in dem früher Arbeiter der Mittelschicht friedlich zusammen gelebt haben. Als die Anzahl der türkischen Landsleute zunahm, zogen immer mehr Menschen weg. Mittlerweile könnte man Türkisch dort als Amtssprache einführen.
Und nur wenige Frauen ohne Kopftuch trauen sich dort noch auf die Straße. Falls dieser Kommentar abgewiesen wird, weil angeblich pauschalisiert oder diffamiert wird, gerne können sie das Viertel von dem ich sprach, nämlich Rothe Erde, besichtigen. Und dann sagen sie mir bitte, was sie dort erlebt haben.
28.11.2017, Chris S., WO

SPD, Grüne und gegen den Wiederaufbau Iraks und Syriens
In Syrien wurde die Terrororganisation “IS” bis auf wenige kleiner Gebiete im Südosten weitestgehend besiegt. In den Mittelmeerregionen Latakia, Tartus oder auch in Damaskus ist der Bürgerrkieg vorbei. Die Frage ist doch eher: müssen die Syrer/Iraker nicht nunmehr zurück, um das Land und die Städte wieder aufzubauen ? Stattdessen fordern Grüne, SPD und Linkspartei auch noch den Familiennachzug. Sie wollen also das die in Millionenhöhe angekommenen Menschen dauerhaft bleiben und nicht ihre Läünder wieder aufbauen.
Wer SPD, Grüne und Linke wählt, verhindert den Wiederaufbau Iraks und Syriens.
28.11.2017, Gerd L., WO

Familienzusammenführung OK, aber in den Herkunftsländern
Sie sollten mehr darauf achten, dass die Familienzusammenführung in ihrem Heimatland vollzogen wird.
„Der Familiennachzug fördert gerade Parallelgesellschaften und sendet zudem das falsche Signal an Menschen in ihren Heimatländern“, sagte Kelek der WELT. Frau Kelek spricht hier offen aus, was die Jobcenter bereits seit langem festgestellt und auch in ihren Statistiken dokumentiert haben. Der Familiennachzug steigert das Transfereinkommen in einem Maße, dass Integrationsbemühungen eingestellt werden und eine Verweigerungshaltung eingenommen wird.
28.11.2017, Rolf G., WO
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Frau Kelek, sie sind super! Der Artikel trifft genau meine Meinung zum Familiennachzug und Parallelgesellschaften. Ich als Christin, verheiratet mit einem Muslim, werde oft von den Muslimen angegriffen, wenn ich genau Ihre Thesen in den Raum stelle. Umso mehr schätze ich es, dass Sie als Muslimin den Mut haben, den Islam genau an den richtigen Stellen zu kritisieren, nämlich die Auswirkung und das Eingreifen in den normalen Alltag, wo der Islam über unser Grundgesetz gestellt wird. Damit bedeutet Familiennachzug nämlich nicht nur ein Ausbeuten der Sozialkassen sondern auch ein in Frage stellen und unterwandern unserer Werte und Traditionen. Weiter so! Menschen wie Sie müssten Integrationsbeauftragte sein!
28.11.2017, Claudia K., WO

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Petition gegen Familiennachzug unterzeichnen
Für eine mögliche GroKo hat die SPD den Familiennachzug zur Bedingung gemacht. Hunderttausende Muslime könnten dann bald vollkommen legal nach Deutschland kommen. Mit ihnen käme auch das islamische Familiensystem zu uns, das Parallelgesellschaften und Integrationsprobleme begünstigt. Deutschland wird Stück für Stück weiter islamisiert und ein Großteil der Politiker klatscht laut Beifall. Gemeinsam können wir verhindern, daß der Islam sich noch weiter in Deutschland ausbreitet.
Den drohenden Familiennachzug müssen wir unter allen Umständen abwenden. Deutschland muß ein Land bleiben, in dem wir mit unseren Familien sicher leben und uns zu Hause fühlen können. Die Soziologin Necla Kelek bezeichnete in einem Interview mit der Welt den Familiennachzug als vollkommen falschen Weg. „Der Familiennachzug fördert gerade Parallelgesellschaften und sendet zudem das falsche Signal an Menschen in ihren Heimatländern.“ Viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge seien für ihre Angehörigen nur der Türöffner, um nach Deutschland zu gelangen.
Petition versenden:
https://www.abgeordneten-check.de/kampagnen/parallelgesellschaften-und-weitere-belastung-der-sozialsysteme-verhindern/startseite/aktion/228205Z16853/nc/1/

 

 

Mindestens 1 Mio Syrer kommen bis 2018 über Familiennachzug
Während in den letzten Bundesländern die Sommerferien zu Ende gehen und die Steuerzahler wieder an ihre Arbeitsstellen zurückkehren, platzte die Meldung dazwischen, daß bis 2018 mehr als 390.000 Syrer (vornehmlich junge Männer) das Recht haben werden, ihre Familien nach Deutschland nachzuholen. Tapfer verkündet der Bundesinnenminister, er sei für eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs.

Weder die Kanzlerin selbst noch ihre potentiellen Koalitionspartner wollen sich darauf festlegen. Das offiziell ausgegebene Beruhigungs-Placebo, man rechne maximal mit einem Familienmitglied pro Antragsberechtigtem, ist dürftig: Die Kleinstfamilie ist weder in Syrien noch sonstwo in der arabisch-orientalischen Welt das vorherrschende Modell. Die nächste Million kann also schon einmal die Koffer packen. Handelte es sich bei den bislang Aufgenommenen tatsächlich um „Kriegsflüchtlinge“, sollte man eher eine Rückkehrwelle erwarten: Schließlich wird in Syrien der „Islamische Staat“ gerade verdrängt, in weiten Landesteilen herrscht schon Frieden, der Wiederaufbau könnte beginnen. Doch weder in Berlin noch in Brüssel unterscheidet man noch zwischen echten Flüchtlingen, denen vorübergehender Schutz zu gewähren ist, und dauerhafter Einwanderung.
13.9.2017

 

 

Schwindel: Statistik klammert Familiennachzug von Migranten aus
Wir erleben die Geburtsstunde des ganz großen Schwindels um die Statistik: Was den Zielen der Regierung widerspricht, wird nicht gezählt. Das funktioniert genauso beim neuesten Phänomen – dem Nachzug von Familienangehörigen. Sie gelten nicht als Asylbewerber, weil sie keines beantragen. Sie sind Angehörige. Also werden sie nicht gezählt. Das ist die einfachste Lösung: Bedrohlich erscheinende Phänomene gar nicht erst wahrzunehmen. ….
Alles von Anabel Schunke vom 15.12.2016 bitte lesen auf
http://www.tichyseinblick.de/meinungen/das-grosse-geheimnis-kriminalitaetsstatistik/

 

500.000 Migranten als Familienachzug: Diese BaMF-Zahl ist eine Lüge
Gunnar Heinsohn spricht mit dem MDR über den Nachzug von Zuwanderen, die tatsächlichen Kosten, die Frage der Bildung und die zunehmende Abwanderung hochqualifizierter Deutscher. Die laut einer Prognose des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zu erwartende Zahl von einem Nachzügler pro Flüchtling hält er angesichts der Kinderzahlen in den entsprechenden Familien für unrealistisch.  Man müsse bei Zuwanderern aus den arabischen Ländern mit zwei bis drei, bei Afrikanern sogar mit drei bis fünf Familienangehörigen rechnen, die nach Deutschland kommen. Die prognostizierte Zahl von 500.000 würde demnach mehrfach übertroffen. Das gilt auch für die auf Deutschland zukommenden ökonomischen Kosten in dieser Frage. Wirtschaftlich besonders bedenklich sei obendrein die hohe Zahl hochqualifizierter Menschen, die Deutschland den Rücken zukehren und auswandern. … Alles vom 9.6.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_gunnar_heinsohn_zum_fluechtlings_nachzug_die_zahl_von_500_000_is

 

Gauck hält Begrenzung, aber auch Familiennachzug für moralisch geboten
Bundespräsident Joachim Gauck hat in einem Radiointerview des WDR erneut bekräftigt, dass “Begrenzungsstrategien” beim Zuzug von Flüchtlingen “moralisch und politisch geboten” seien. Wenn in der Mehrheitsgesellschaft das Gefühl für Solidarität schwinde und “eine kollektive Identität sich entwickeln würde, die immer nur schreit: Das Boot ist voll”, dann gebe es eben auch “ein moralisches Problem und nicht nur ein politisches”, sagte Gauck. ….
“Kein Familiennachzug? Da erschrecke ich, wenn ich mir die Leute vorstelle, die dann jahrelang getrennt sind von ihren Ehefrauen oder Müttern.” …. Alles vom 5.2.2016 auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article151864933/Gauck-haelt-Begrenzung-fuer-moralisch-und-politisch-geboten.html

Kein Familiennachzug nur für subsidiär Schutzbedürftige
Der Beschluss (kein Familiennachzug) betrifft doch nur subsidiär Schutzbedürftige. Also Personen ohne Asylgrund und ohne Flüchtlingsstatus, die trotzdem ein auf 1 Jahr beschränktes Bleiberecht erhalten.
5.2.2.16, Gast

Jahrelang von Mutti getrennt?
Eher lustig auch sein (Gauck’s) Erschrecken angesichts der Vorstellung von Personen, die jahrelang von ihren Müttern getrennt sind. Es geht ja mehrheitlich um junge Männer, die hierher kommen. Wenn ein junger deutscher Student im Ausland studiert oder auch nur in einer anderen Stadt, dann ist er auch von seinen Eltern getrennt. Da wird völlig realitätsfern auf die Tränendrüse gedrückt, vermutlich um Empathie zu simulieren, um die vorherigen Aussagen zu relativieren.
5.2.2016, Theo
Familiennachzug ohne Arbeit, ohne Wohnung ist utopisch
Wenn jemand eine unbefristete Arbeitsstelle hat und eine ausreichend grosse Wohnung und er alle Kosten für Seine Familie übernehmen kann, dann kann diese Person gerne Seine Familie nachholen. Aber wie kann man ohne Arbeit und Wohnung, denn die Familie nachholen, das ist doch utopisch. Und vorher gibt es noch viele deutsche Bürger, die ebenfalls günstigen Wohnraum suchen und diesen bitte auch bevorzugt erhalten sollen.
5.2.2016, Evita
Kein Familiennachzug bedeutet:
Es werden keine Minderjährigen mehr nach Deutschland vorgeschickt, damit dann später die ganze Familie kommt.

Familiennachzug Nichtverfolgter setzt falsche Anreize
Ist es so schwer zu verstehen, dass man mit diesem – leider bisher nur befristeten – Signal dazu beiträgt, dass Kinder nicht als Asylbeschaffer und auf dem Weg nach Europa missbraucht werden, dass ein Anreiz entfällt, diesen “einfachen” Weg für die ganze Familie zu wählen? Wenn jemand ein Jahr oder länger auf Familiennachzug wartet, wie glaubhaft ist ein Asylgrund? Und der Asylgrund der Familie wurde dabei nicht einmal mehr geprüft, obwohl hinlänglich bekannt sein dürfte, dass Verfolgung individuell ist. Da wir den Kinderschutz übertreiben, setzen wir die Fehlanreize. Wer sein Kind allein ins Ausland schickt, kann uns nicht zwingen, das Wohl des Kindes dahin zu verstehen, dass die gesamte Familie hier sein muss. Gleiches gilt für Ehen. Asyl ist befristet und individuell, warum soll es Familiennachzug Nichtverfolgter geben?
5.2.2016, Gast

Ohne Grenzkontrolle kommen alle Familienangehörige hinein
Es ist doch egal wer zur Familie zählt und wer nicht, sobald die Menschen an der Grenze stehen werden sie auch einreisen. Daran wird sich nichts ändern. Gesetze auf Papier halten die Leute nicht davon ab in Syrien/Irak die Zelte abzubrechen. Solange an der Grenze keiner zurückgewiesen wird und die Abschiebepraxis so lax bleibt werden die Leute kommen. Ob das jetzt im Rahmen des Familiennachzug geschieht oder eben nicht ist doch den Flüchtlingen vollkommen egal.
5.2.2016, Jeam Flores

Gleiches Recht für alle bitte – für Chinesen wie Syrer
Meine Frau ist Chinesin und hat nun über Familiennachzugsvisum erst einmal ein Jahr Bleiberecht. Voraussetzung war dafür, dass die Ehe in Deutschland anerkannt ist, dass ich über genügend Einkommen verfüge und Wohnraum vorhanden ist. Wenn man genau die gleiche Regelung zur Anwendung bringt, dann können weder Kindsbräute nachziehen noch Familien von Asylbewerbern, die von Sozialhilfe leben oder in Massenunterkünften hausen.
5.2.2016, Jochen Heistermann

 

Die Ökonomie des Familiennachzugs
Warum funktioniert die Integration in Frankreich nicht bei Migranten aus arabischen Ländern, obwohl die Sprache von vornherein nie ein Problem war? Es mag eigentümlich klingen, aber Frankreich hat traditionell mit Deutschland den entgegenkommendsten Sozialstaat. Dieser Sozialstaat, der bei einer vielköpfigen Familie Anlass gibt, sich nicht in die Arbeitswelt zu integrieren, ist der Hauptgrund für die Außenseiterstellung arabischer Familien in den Vorstädten Frankreichs.  … Wenn man den Familiennachzug sehr erleichtert, kommen Frau und minderjährige Kinder nach. Dann sind 5 Personen zu ernähren, ohne die Sprachkenntnisse, wie sie in Frankreich die arabisch-stämmigen Bewohner haben. Die Situation ist also noch unvorteilhafter in Deutschland.
……
Man sollte den Zuzug der Familie erst dann zulassen, wenn der pater familiae ein Jahr sozialversicherungspflichtig arbeitet. Das ist in Anbetracht der Absicht der Bundeskanzlerin, Asyl- und Zuzugspolitik zusammen zu lösen … die einzige Option. Kommt die Familie ohne Leistung des Antragsstellers mit all den Kindern – im Schnitt sind es 3 – und einer Ehefrau nach, dann ist dies der Anfang vom Ende unseres überalterten Sozialstaats

Kommt die Familie zu früh, wird es die Mühe, sich durch Arbeit zu integrieren, abbremsen. Der Zirkel der Asozialität beginnt. Aus solchen Familien werden junge Söhne entstehen, die nicht materiell arm sind, aber ideell den pater familiae verachten und prompt hat man französische Verhältnisse im Land.

Ohne Druck geht niemand das Arbeitsleid ein. Fatal wäre es, wenn deutsche Steuer- und Beitragszahler zur Kasse gebeten werden, die bis zum 70ten Lebensjahr arbeiten gehen, während Neu-Mitbürger hiervon ausgenommen sind, ein privilegiertes Leben geographisch in Europa, mental in Arabien leben. Als Vermieter weiß ich, wovon ich spreche. Im Maßstab von mehreren Millionen Neuankömmlingen wäre das fatal, es würde Staatsfinanzen und sozialen Frieden in kurzer Zeit ruinieren, wenn nicht klar wird, dass, was begehrt wird, also unser Land, auch seinen Preis hat. …
Alles von Hans-Martin Esser vom 19.11.2015 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_oekonomie_des_nachzugs

Hans-Martin Esser (37) ist Ökonom und als Unternehmer tätig.

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