Familiennachzug

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Flüchtlingswohnheim FR-Littenweiler Höllentalstrasse am 3.11.2015 - Wand am Kranhaken

Flüchtlingswohnheim FR-Littenweiler Höllentalstrasse am 3.11.2015 – Wand am Kranhaken

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Mindestens 1 Mio Syrer kommen bis 2018 über Familiennachzug
Während in den letzten Bundesländern die Sommerferien zu Ende gehen und die Steuerzahler wieder an ihre Arbeitsstellen zurückkehren, platzte die Meldung dazwischen, daß bis 2018 mehr als 390.000 Syrer (vornehmlich junge Männer) das Recht haben werden, ihre Familien nach Deutschland nachzuholen. Tapfer verkündet der Bundesinnenminister, er sei für eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs.

Weder die Kanzlerin selbst noch ihre potentiellen Koalitionspartner wollen sich darauf festlegen. Das offiziell ausgegebene Beruhigungs-Placebo, man rechne maximal mit einem Familienmitglied pro Antragsberechtigtem, ist dürftig: Die Kleinstfamilie ist weder in Syrien noch sonstwo in der arabisch-orientalischen Welt das vorherrschende Modell. Die nächste Million kann also schon einmal die Koffer packen. Handelte es sich bei den bislang Aufgenommenen tatsächlich um „Kriegsflüchtlinge“, sollte man eher eine Rückkehrwelle erwarten: Schließlich wird in Syrien der „Islamische Staat“ gerade verdrängt, in weiten Landesteilen herrscht schon Frieden, der Wiederaufbau könnte beginnen. Doch weder in Berlin noch in Brüssel unterscheidet man noch zwischen echten Flüchtlingen, denen vorübergehender Schutz zu gewähren ist, und dauerhafter Einwanderung.
13.9.2017

 

 

Schwindel: Statistik klammert Familiennachzug von Migranten aus
Wir erleben die Geburtsstunde des ganz großen Schwindels um die Statistik: Was den Zielen der Regierung widerspricht, wird nicht gezählt. Das funktioniert genauso beim neuesten Phänomen – dem Nachzug von Familienangehörigen. Sie gelten nicht als Asylbewerber, weil sie keines beantragen. Sie sind Angehörige. Also werden sie nicht gezählt. Das ist die einfachste Lösung: Bedrohlich erscheinende Phänomene gar nicht erst wahrzunehmen. ….
Alles von Anabel Schunke vom 15.12.2016 bitte lesen auf
http://www.tichyseinblick.de/meinungen/das-grosse-geheimnis-kriminalitaetsstatistik/

 

500.000 Migranten als Familienachzug: Diese BaMF-Zahl ist eine Lüge
Gunnar Heinsohn spricht mit dem MDR über den Nachzug von Zuwanderen, die tatsächlichen Kosten, die Frage der Bildung und die zunehmende Abwanderung hochqualifizierter Deutscher. Die laut einer Prognose des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zu erwartende Zahl von einem Nachzügler pro Flüchtling hält er angesichts der Kinderzahlen in den entsprechenden Familien für unrealistisch.  Man müsse bei Zuwanderern aus den arabischen Ländern mit zwei bis drei, bei Afrikanern sogar mit drei bis fünf Familienangehörigen rechnen, die nach Deutschland kommen. Die prognostizierte Zahl von 500.000 würde demnach mehrfach übertroffen. Das gilt auch für die auf Deutschland zukommenden ökonomischen Kosten in dieser Frage. Wirtschaftlich besonders bedenklich sei obendrein die hohe Zahl hochqualifizierter Menschen, die Deutschland den Rücken zukehren und auswandern. … Alles vom 9.6.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/fundstueck_gunnar_heinsohn_zum_fluechtlings_nachzug_die_zahl_von_500_000_is

 

Gauck hält Begrenzung, aber auch Familiennachzug für moralisch geboten
Bundespräsident Joachim Gauck hat in einem Radiointerview des WDR erneut bekräftigt, dass “Begrenzungsstrategien” beim Zuzug von Flüchtlingen “moralisch und politisch geboten” seien. Wenn in der Mehrheitsgesellschaft das Gefühl für Solidarität schwinde und “eine kollektive Identität sich entwickeln würde, die immer nur schreit: Das Boot ist voll”, dann gebe es eben auch “ein moralisches Problem und nicht nur ein politisches”, sagte Gauck. ….
“Kein Familiennachzug? Da erschrecke ich, wenn ich mir die Leute vorstelle, die dann jahrelang getrennt sind von ihren Ehefrauen oder Müttern.” …. Alles vom 5.2.2016 auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article151864933/Gauck-haelt-Begrenzung-fuer-moralisch-und-politisch-geboten.html

Kein Familiennachzug nur für subsidiär Schutzbedürftige
Der Beschluss (kein Familiennachzug) betrifft doch nur subsidiär Schutzbedürftige. Also Personen ohne Asylgrund und ohne Flüchtlingsstatus, die trotzdem ein auf 1 Jahr beschränktes Bleiberecht erhalten.
5.2.2.16, Gast

Jahrelang von Mutti getrennt?
Eher lustig auch sein (Gauck’s) Erschrecken angesichts der Vorstellung von Personen, die jahrelang von ihren Müttern getrennt sind. Es geht ja mehrheitlich um junge Männer, die hierher kommen. Wenn ein junger deutscher Student im Ausland studiert oder auch nur in einer anderen Stadt, dann ist er auch von seinen Eltern getrennt. Da wird völlig realitätsfern auf die Tränendrüse gedrückt, vermutlich um Empathie zu simulieren, um die vorherigen Aussagen zu relativieren.
5.2.2016, Theo
Familiennachzug ohne Arbeit, ohne Wohnung ist utopisch
Wenn jemand eine unbefristete Arbeitsstelle hat und eine ausreichend grosse Wohnung und er alle Kosten für Seine Familie übernehmen kann, dann kann diese Person gerne Seine Familie nachholen. Aber wie kann man ohne Arbeit und Wohnung, denn die Familie nachholen, das ist doch utopisch. Und vorher gibt es noch viele deutsche Bürger, die ebenfalls günstigen Wohnraum suchen und diesen bitte auch bevorzugt erhalten sollen.
5.2.2016, Evita
Kein Familiennachzug bedeutet:
Es werden keine Minderjährigen mehr nach Deutschland vorgeschickt, damit dann später die ganze Familie kommt.

Familiennachzug Nichtverfolgter setzt falsche Anreize
Ist es so schwer zu verstehen, dass man mit diesem – leider bisher nur befristeten – Signal dazu beiträgt, dass Kinder nicht als Asylbeschaffer und auf dem Weg nach Europa missbraucht werden, dass ein Anreiz entfällt, diesen “einfachen” Weg für die ganze Familie zu wählen? Wenn jemand ein Jahr oder länger auf Familiennachzug wartet, wie glaubhaft ist ein Asylgrund? Und der Asylgrund der Familie wurde dabei nicht einmal mehr geprüft, obwohl hinlänglich bekannt sein dürfte, dass Verfolgung individuell ist. Da wir den Kinderschutz übertreiben, setzen wir die Fehlanreize. Wer sein Kind allein ins Ausland schickt, kann uns nicht zwingen, das Wohl des Kindes dahin zu verstehen, dass die gesamte Familie hier sein muss. Gleiches gilt für Ehen. Asyl ist befristet und individuell, warum soll es Familiennachzug Nichtverfolgter geben?
5.2.2016, Gast

Ohne Grenzkontrolle kommen alle Familienangehörige hinein
Es ist doch egal wer zur Familie zählt und wer nicht, sobald die Menschen an der Grenze stehen werden sie auch einreisen. Daran wird sich nichts ändern. Gesetze auf Papier halten die Leute nicht davon ab in Syrien/Irak die Zelte abzubrechen. Solange an der Grenze keiner zurückgewiesen wird und die Abschiebepraxis so lax bleibt werden die Leute kommen. Ob das jetzt im Rahmen des Familiennachzug geschieht oder eben nicht ist doch den Flüchtlingen vollkommen egal.
5.2.2016, Jeam Flores

Gleiches Recht für alle bitte – für Chinesen wie Syrer
Meine Frau ist Chinesin und hat nun über Familiennachzugsvisum erst einmal ein Jahr Bleiberecht. Voraussetzung war dafür, dass die Ehe in Deutschland anerkannt ist, dass ich über genügend Einkommen verfüge und Wohnraum vorhanden ist. Wenn man genau die gleiche Regelung zur Anwendung bringt, dann können weder Kindsbräute nachziehen noch Familien von Asylbewerbern, die von Sozialhilfe leben oder in Massenunterkünften hausen.
5.2.2016, Jochen Heistermann

 

Die Ökonomie des Familiennachzugs
Warum funktioniert die Integration in Frankreich nicht bei Migranten aus arabischen Ländern, obwohl die Sprache von vornherein nie ein Problem war? Es mag eigentümlich klingen, aber Frankreich hat traditionell mit Deutschland den entgegenkommendsten Sozialstaat. Dieser Sozialstaat, der bei einer vielköpfigen Familie Anlass gibt, sich nicht in die Arbeitswelt zu integrieren, ist der Hauptgrund für die Außenseiterstellung arabischer Familien in den Vorstädten Frankreichs.  … Wenn man den Familiennachzug sehr erleichtert, kommen Frau und minderjährige Kinder nach. Dann sind 5 Personen zu ernähren, ohne die Sprachkenntnisse, wie sie in Frankreich die arabisch-stämmigen Bewohner haben. Die Situation ist also noch unvorteilhafter in Deutschland.
……
Man sollte den Zuzug der Familie erst dann zulassen, wenn der pater familiae ein Jahr sozialversicherungspflichtig arbeitet. Das ist in Anbetracht der Absicht der Bundeskanzlerin, Asyl- und Zuzugspolitik zusammen zu lösen … die einzige Option. Kommt die Familie ohne Leistung des Antragsstellers mit all den Kindern – im Schnitt sind es 3 – und einer Ehefrau nach, dann ist dies der Anfang vom Ende unseres überalterten Sozialstaats

Kommt die Familie zu früh, wird es die Mühe, sich durch Arbeit zu integrieren, abbremsen. Der Zirkel der Asozialität beginnt. Aus solchen Familien werden junge Söhne entstehen, die nicht materiell arm sind, aber ideell den pater familiae verachten und prompt hat man französische Verhältnisse im Land.

Ohne Druck geht niemand das Arbeitsleid ein. Fatal wäre es, wenn deutsche Steuer- und Beitragszahler zur Kasse gebeten werden, die bis zum 70ten Lebensjahr arbeiten gehen, während Neu-Mitbürger hiervon ausgenommen sind, ein privilegiertes Leben geographisch in Europa, mental in Arabien leben. Als Vermieter weiß ich, wovon ich spreche. Im Maßstab von mehreren Millionen Neuankömmlingen wäre das fatal, es würde Staatsfinanzen und sozialen Frieden in kurzer Zeit ruinieren, wenn nicht klar wird, dass, was begehrt wird, also unser Land, auch seinen Preis hat. …
Alles von Hans-Martin Esser vom 19.11.2015 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_oekonomie_des_nachzugs

Hans-Martin Esser (37) ist Ökonom und als Unternehmer tätig.

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