Bethlehem

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Masada am Toten Meer Ende Oktober 2013

Masada am Toten Meer Ende Oktober 2013

Bethlehem im Westjordanland
                   
(1) Ortseingang von Beit Jala her          (2) Blick nach Osten in Bethlehem        (3) Platz gegenüber Geburtskirche
                                
(4) Geschäftsstrasse                                (2) Fahne zum Empfang                         (3)  27.10.2013
                    
(7) Milk Grotto                                             (8) Eingang Milk Grotto – Bild CJ             (9) Fürbitten in Milk Grotto
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(10) Stadt Bethlehem am 27.10.2013    (11) Harpoma                                            (12) Mosaik Bethlehem – Bild JR
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(13) Kamel – Bild JR
(7) – (9)  Die Milch-Grotten-Kirche befindet sich an dem Ort, an dem Maria beim Stillen einen Tropfen Milch verloren haben soll, woraufhin  die Felsen sich in strahlendes Weiß verfärbten. Unten in der engen Krypta Gebete der Nonnen des Klosters.
Die Stadt Bethlehem hat ca 30000 Einwohner.
Offizielle Homepage der Stadt Bethlehem
http://www.bethlehem-city.org/en/index-5.php
Geburtskirche
                                   
(4) Blick nach Osten zum Eingang           (2)  Hiam Abu Deyeh erklärt alles        (3) Niedriger Eingang zur Kirche
                    
(7) Grabeskirche wird saniert 27.10.13                                                                       (8) Katharinenkirche
                                                    
(10) Kreuzgang                                            (11) Innenhof Katharinenkirche
                                  
(13) Der Casa Nova-Komplex                 (14) Gebortsort – Bild CJ                         (15) Katharinenkirche – Bild CJ
(15) Katharinenkirche – Am Eingang zur Gebortsgrotte wie immer lange Warteschlangen.
Die Kirche wurde im Jahr 333 an der Stelle erriechtet, an der Jesus Christus geboren wurde. Die geringe Höhe des Haupteingangs erfordert vom Besucher eine demütige Haltung.
An die Geburtskirche angebaut sind rechts das chriechisch-orthodoxe Kloster und links die 1881 erbaute röm.-kath. Katharinenkirche mitsamt Kreuzgang und Casa Nova-Komplex. Hier befindet sich das römisch-katholische Pfarramt von bethlehem.
Die Geburtskirche Jesu Christi und der Pilgerweg in Bethlehem sind im Juni 2012 als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt worden
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Bethlehem – Christenverfolgung
1947 waren 80% der Bewohner von Bethlehem Christen.
Mit der Gründung Israels und dem anschließenden Krieg 1948 flüchteten viele – die meisten waren Muslime – in das Westjordanland und ließen sich in Bethlehem nieder, auch auf Land, das Christen gehörte. 1997 waren nur noch 50% der Bevölkerung Christen.
2014 leben noch ca 30000 Christen in Bethlehem und seinen Ortsteilen Beit Dschala und Beit Sahur – knapp 15% der Einwohner. Der Rest der christlichen Palästinenser ist ausgewandert.
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Der einzige christliche Fernsehsender in den Palästinensergebieten darf wieder senden. Zuvor war das private «El-Mahed-TV» («Christi-Geburt-Fernsehen») vorübergehend geschlossen worden, berichtete Senderdirektor Samir Kumsieh. …
http://www.livenet.de/news/vermischtes/103015-bethlehem_tvsender_darf_wieder_auf_sendung_gehen.html
www.kirche-in-not.de
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“Die einen fürchten Probleme mit ihren muslimischen Nachbarn zu bekommen, die anderen sorgen sich, dass ihre Kritik an Israel zu Repressalien führen könnte. Hinter vorgehaltener Hand erzählen sie dann doch: dass bewaffnete Banden von Christen verlangen, ihr Land an Muslime zu übergeben. Von Beleidigungen, Diskriminierung. Davon, dass Anzeigen, die Christen bei der Polizei stellen, nicht verfolgt würden. Gleichzeitig fühlen sie sich isoliert in Bethlehem, das durch eine Mauer von Israel getrennt ist.”
Quelle: Aufs Kreuz spucken – Früher kamen um die Weihnachtszeit Touristen nach Bethlehem. Jetzt fühlen sich nicht einmal Christen dort sicher. 23.12.2014, DIE ZEIT, Seite 2
Bethlehem – Bürgermeisterin Vera Baboun
Am 11.11.2013 um 19.30 Uhr spricht im Katholischen Gemeindezentrum St. Margarethen (Kirchplatz 9) die Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Baboun, zum Thema “In Bethlehem: sich um Frieden, soziale Gerechtigkeit, Ökologie kümmern”. Vera Baboun, Dr. phil. Jahrgang 1966, katholische Christin, ist erste weibliche Bürgermeisterin von Bethlehem. Zuvor war sie Rektorin der Roman Catholic High School Beit Sahour. Baboun setzt sich als Christin und Palästinenserin in der mehrheitlich muslimischen Stadt für ein eigenständiges Palästina, eine stärkere Beteiligung von Frauen und Bedürftigen ein.
Bethlehem war früher 33 km2 groß, heute nur noch 7,3 km2 und damit eine der kleinsten palästinensischen Städte. Von den 33 000 Eiwohnern sind 12 000 Christen. Bethlehem ist umringt von einer acht Meter hohen Mauer im Norden und von 22 israelischen Siedlungen, die auf der ehemaligen Gemarkung der Stadt entstanden. Die Arbeitslosenquote beträgt 25.9 %, trotz höherem Bildungsabschluss von 80%. In 2013 wird ein Gewerbegebiet für 5000 Arbeitsplätzen entstehen.
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Bethlehem – eine eingemauerte Stadt
Die acht Meter hohe Trennmauer trenne heute aber nicht nur die beiden berühmten Städte, sondern sei auch für den Glauben ein Problem. Die Mauer stelle nicht nur eine Belagerung von Bethlehem dar, sondern auch eine Belagerung der Friedensbotschaft. Wer als Pilger nach Jerusalem und nach Bethlehem komme, habe kein Problem, beide Glaubensorte zu besuchen. Aber Bethlehem habe heute eine Generation Menschen, denen es nicht möglich sei, zur Grabeskirche in Jerusalem zu pilgern, um sich dort in ein Gebet zu vertiefen. Die Würde der Menschen in Bethlehem werde beschnitten, die Mobilität eingeschränkt und die nachhaltige Entwicklung behindert….
Alles vom 13.11.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/eine-eingemauerte-stadt–77139725.html

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