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Blick über die Dreisam nach Norden zur Kartaus am 26. Februar 2016

Blick über die Dreisam nach Norden zur Kartaus am 26. Februar 2016

 

Wenn die Integration der 1,4 Mio muslimischen Flüchtlinge, die seit Budapest 9/2015 neu ins Land gekommen sind , nicht gelingt , “rerreißt es die Gesellschaft”
15.3.2016, Altbundeskanzler Gerhard Schröder

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Die Macht der Moschee: Buch-Neuausgabe – Integrationsgefährdung
Der langjährige ARD-Journalist Joachim Wagner hat mit seinem Buch „Die Macht der Moschee“ eine Debatte über die Integration ausgelöst. Nun ist eine überarbeitete und aktualisierte Neufassung des Buches erschienen. Im Interview mit der Berliner Morgenpost spricht Wagner über die Situation an den Schulen, das Schweigen der Mitte und die Herausforderungen für Berlin. Die Fragen stellt Matthias Iken.

Berliner Morgenpost Ihr Buch ist vor eineinhalb Jahren erschienen – warum kommt nun schon eine „Neuausgabe“?
Joachim Wagner Es gibt fast täglich neue Informationen im Themenfeld Islam, Integration und Zuwanderung – und mir war wichtig, dieses Material einzuarbeiten. Ich habe 20 Prozent des Textes neu geschrieben.

Am Ende Ihres alten Buches haben Sie einige Forderungen formuliert – da gehörte die umstrittene Obergrenze genauso dazu wie verstärkte Hilfen für die Schulen. Sehen Sie eine Besserung der Lage? Die Zuwanderung geht ja zurück.
Ich erkenne kaum Fortschritte bei der Integration. Schon vor 2015 war die Integration nach Aussagen ehrlicher Lehrer bei einem großen Teil der Schülerschaft nicht gelungen. Durch die Masseneinwanderung nach 2015 haben sich die Probleme in den Kitas und den Schulen verschärft – aber auch auf dem Wohnungsmarkt.
Ist es wie bei den berühmten drei Affen – wollen wir nichts sehen, nichts hören, nichts sagen?
Ich habe mich intensiv um die Vermarktung des Buches gekümmert. Es gab tolle und gut besuchte Veranstaltungen, in Berlin etwa im „Treffpunkt Islamdiskurs“ des „Roten Salons“ in Friedenau und in der Evangelischen Kirchengemeinde Nikolassee. Prägend war jedoch ein anderer Eindruck: das repressive Meinungsklima in unserem Land. Beim Thema Zuwanderung hat unsere Gesellschaft ihre Dialog- und Streitfähigkeit in weiten Teilen verloren. Die Bereitschaft, andere Meinungen überhaupt zu hören, erodiert. Nach einer Allensbach-Umfrage haben ja 71 Prozent der Menschen den Eindruck, man kann sich nur mit Vorsicht zur Flüchtlingsthematik äußern. Das hat zwei Ursachen: Es gibt eine moralisierende Selbstgerechtigkeit auf der links-grünen Seite, aber auch im kirchlichen Milieu – diese dominiert die Debatte in der medialen Öffentlichkeit. Und es gibt die Hetze auf dem rechten Rand. In der Mitte regiert die Sprachlosigkeit, aus Angst in die rechte Ecke gestellt zu werden.

Wie gefährlich ist das für eine Gesellschaft?
Wenn man über eines der zentralen Zukunftsprobleme – und dazu gehört die Migration angesichts von Millionen Menschen auf der Flucht – nicht offen und ehrlich reden kann, ist das brandgefährlich. Die Bundesregierung redet das Problem klein, wenn sie darauf verweist, dass in den letzten Jahren unter 200.000 Menschen jährlich zu uns kommen sind. Das ist die Einwohnerzahl einer mittleren Stadt wie Kassel, die jedes Jahr eingewandert sind. Und diese Menschen müssen die gesellschaftlichen Institutionen zusätzlich auffangen.

Wer so argumentiert, bekommt schnell Beifall von der falschen Seite…
Ja, ich bin sogar als Rassist beschimpft worden. Es sind Veranstaltungen von mir wegen angeblicher AfD-Nähe abgesagt worden, eine sogar von der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg, die andere von einer Zweigstelle der Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz. Da hat dann der Chef eingegriffen – denn die Bundeszentrale für politische Bildung hat mein Buch ja selbst in Lizenz nachgedruckt. Genau diese Veranstaltung war dann später besonders gelungen, weil die Teilnehmer alle Praktiker der Integrationsarbeit waren: Lehrer, Erzieher, Lokalpolitiker. Vor einigen Veranstaltungen bin ich einem Gesinnungstest unterzogen worden – da wurde im Vorgespräch erst einmal abgeklopft, was für eine Person ich bin. Ein anderes Phänomen: Parteien haben Vorträgen in der Regel nur unter der Bedingung zugestimmt, dass auch ein Experte ihrer Wahl mit einer Gegenposition zu Wort kommt.

Das hätten Sie sich als ehemaliger Chef des linksliberalen Politmagazins Panorama nicht träumen lassen…
Nein. Aber ich bin mir auch sicher, dass ich die Dinge so darstelle, dass sie eben nicht in die AfD-Nähe gerückt werden können. Ich versuche ja, eine nüchterne Analyse zu bringen – auf der Basis von empirischen Untersuchungen. Empirie ist nicht rassistisch. Außerdem habe ich 21 Schulen in fünf Bundesländern besucht und 65 Lehrer gesprochen. Unter den Schulen waren sechs in Neukölln und Kreuzberg. Deshalb bin ich auch enttäuscht, dass ich so wenig mit Schulen und Lehrergewerkschaften ins Gespräch kommen konnte. Viele haben Angst, der Wahrheit ins Auge zu schauen. Vielleicht auch, weil sie Pädagogen demotivieren und verunsichern könnte. Viele Lehrer und Schulen sind politisch extrem vorsichtig und ängstlich, um den Schulfrieden nicht zu gefährden.

Wie groß war denn das Interesse von Politikern?
Aus meiner Zeit als stellvertretender Chefredakteur des ARD-Hauptstadtbüros kenne ich etliche Bundestagsabgeordnete persönlich. Ihnen habe ich Angebote gemacht, in ihren Wahlkreisen Vorträge zu halten – ohne Honorar. Durchweg ohne Echo. Am Ende bin ich nur bei drei Parteiveranstaltungen gewesen. Unerfreulich war eine von Vorurteilen geprägte Veranstaltung der SPD in Essen. Positiv überrascht war ich hingegen von einem offenen Gesprächsklima bei den Hamburger Grünen.

Welche Konsequenzen ziehen Sie denn aus Ihren Recherchen?
Das Wichtigste ist, dass wir die Schulen mit hohen Anteilen von Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache noch stärker als bisher unterstützen müssen. Gerade ist die neue Pisa-Studie herausgekommen: Sie berichtet über signifikante Rückschritte bei der Lesekompetenz, bei Kenntnissen der Mathematik und Naturwissenschaften. Eine der Hauptursache ist nach der Studie der „deutlich gestiegene Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationserfahrung“, von denen „knapp 50 Prozent sozioökonomisch benachteiligt“ sind. Die Lernrückstände zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund betragen ein bis zwei Jahre. Es ist ein Riesenproblem für die Schulen, diese Lernrückstände aufzuholen. Viele Migranten beherrschen die Alltagssprache, aber tun sich schwer mit der Bildungssprache. Bei den Pisa-Sprachtests erreichten 15-Jährige aus Zuwanderungsfamilien 63 Punkte weniger als einheimische Jugendliche. Und es gibt noch ein Problem: Deutschland ist besonders attraktiv für Zuwanderer mit niedrigem Bildungsniveau, das erschwert den Schulerfolg zusätzlich. Es ist das Verdienst der neuen Pisa-Studie, diese Zusammenhänge erstmals vorsichtig angesprochen zu haben.

Im Buch konzentrieren sie sich auf muslimische Zuwanderer. Warum?
Von allen Migrantengruppen schneiden die Schüler mit türkischem und arabischem Hintergrund nach allen Bildungsvergleichen am schlechtesten ab. Das hängt mit dem sozioökonomischen Statuts der Bevölkerungsgruppen zusammen, aber auch mit dem teilweise mangelnden Bildungsehrgeiz. Es gibt Integrationshindernisse wie die Ungleichbehandlung von Jungen und Mädchen, der Überlegenheitsanspruch des Islam, die Macho-Kultur, die Kultur der Ehre – es ist aber unklar, ob und wie sie Leistungen beeinflussen. Wenn Mädchen Hausfrauen werden sollen, werden sie weniger gefördert – das war hierzulande in den 1950er-Jahren übrigens nicht anders.

Sind wir aufgrund der Probleme offener für eine Debatte geworden?
Nein, sie ist weiter in weiten Teilen tabubelastet. Aber die Bildungsforschung wird offener. Was mich umtreibt ist, dass es den Bundesländern trotz Bemühungen nach empirischen Studien nicht gelungen ist, die Flüchtlinge sozial gerecht zu verteilen. Das trifft auch für Berlin zu. Zwar hat der Senat versucht, Flüchtlinge nach 2015 auf alle Bezirke zu verteilen, am Ende sind die meisten doch im Osten in Marzahn und Hellersdorf und im Westen in Neukölln, Kreuzberg, Tempelhof und Teilen von Schöneberg gelandet. Durch diese sozial ungerechte Verteilung von Flüchtlingen und EU-Binnenwanderern vor allem aus Rumänien und Bulgarien hat sich die soziale Segregation verschärft und Parallelgesellschaften sind gewachsen. Mit gravierenden Folgen für unsere Schullandschaft.

Welche?
Ich fürchte, dass diese sich weiter spaltet. Die fatalste Folge der Flüchtlingswelle und der EU-Binnenwanderung ist die Überforderung von Schulen in sozialen Brennpunkten und gemischten Wohngebieten mit hohen Anteilen von Kindern mit Migrationshintergrund. In Berlin lässt sich diese Abwärtsspirale an zwei Phänomen festmachen. In Brennpunktschulen kann der Lehrermangel häufig nur noch durch Seiteneinsteiger ohne Lehrerausbildung kompensiert werden. Und selbst diese Hilfsmaßnahmen reicht in manchen Fällen nicht aus, wie ein Brandbrief des Schulamtes Tempelhof-Schöneberg an die Schuleiterinnen und Schulleiter des Bezirks offenbart. Er bittet sie um Hilfe, um 86 fehlende Plätze in sogenannten Willkommensklassen zu besetzen. In ihnen sollen Flüchtlinge Deutsch lernen, bevor sie in den allgemeinen Schulbetrieb integriert werden können. Dahinter diesen Defiziten schimmert eine noch dunklere Perspektive durch: Die Zunahme sogenannter segregierter Schulen im gesamten Bundesgebiet, aber auch in Berlin. Das sind Schulen, wo Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache die Mehrheit stellen. An der Spree haben nach einer Studie des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen bereits 53 Prozent der nichtgymnasialen Schulen diese kritische 50-Prozent-Marke überschritten. An diesen Schulen besteht für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund von vornherein keine Chancengleichheit, weil Deutschstämmige als peer groups und Sprachvorbilder fehlen.

Was müsste jetzt schnell geschehen?
Schnell wird gar nichts gehen. Wir müssen die Kitas und Schulen entlasten – und da hilft in erster Linie ein besserer Schutz der Außengrenzen. Wir müssen den Missbrauch des Asylrechts durch Wirtschaftsmigranten unterbinden. Und wir müssen uns intensiver um die Rückführung von Flüchtlingen kümmern, wenn die Fluchtgründe entfallen sind. Viele Politiker und Journalisten wissen gar nicht, dass unser Asylrecht und die Genfer Flüchtlingskonvention Menschen nur so lange schützen, solange die Fluchtgründe andauern.
In der Flüchtlingsdebatte dominieren die Radikalen. Die Ausländerfeinde hier, die offene-Grenzen-Bewegung da. Warum ist die Mitte so still?
Die Sprachlosigkeit der Mitte wurzelt in der moralischen Überlegenheit der Befürworter großzügiger Zuwanderung. Gegen Moral ist bekanntlich schwer zu argumentieren. Daher hat es die Gesinnungsethik in Deutschland immer leichter als die Verantwortungsethik. Wir müssen in der Politik aber an die Folgen denken. Nach einer Veranstaltung berichtete mir eine SPD-Politikerin von heftigen Verteilungskämpfen zwischen Hartz-IV-Empfängern, Rentnern und Flüchtlingen bei der Wohnungssuche. Bezeichnend ist, dass sie das nicht während der Veranstaltung gesagt hat, sondern erst hinterher bei einem Glas Wein
… Gesamtes Interview mit Joachim Wagner vom 20.1.2020 bitte lesen auf
https://www.morgenpost.de/berlin/article228185245/Migration-Angst-in-die-rechte-Ecke-gestellt-zu-werden.html
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Joachim Wagner:
Die Macht der Moschee. Scheitert die Integration am Islam?
ISBN: 9783451381492, 24 Euro
Beim Thema Zuwanderung hat unsere Gesellschaft ihre Dialogfähigkeit in weiten Teilen verloren
Joachim Wagners »Die Macht der Moschee. Scheitert die Integration am Islam?« erntete schon 2018 Lob. Der langjährige ARD-Korrespondent Joachim Wagner fragte, wie integrationsfähig Deutschland ist – und fand beunruhigende Antworten. Nun legt er eine Neufassung vor. …
Eine der Kernthesen Wagners ist, dass Deutschland schon vor 2015 mit den Ergebnissen einer jahrelang eintröpfelnden Migration überfordert war. Vor allem die »Migrationsprobleme« der schon länger hier lebenden Muslime waren damals noch keineswegs gelöst, und Muslime waren es ja, die in der Hauptsache seit dem Sommer 2015 hinzukamen. Auch seit der großen Zuwanderungskrise hat sich der Rebus Integration kaum lösen lassen – trotz gewaltiger Anstrengungen von Staat und Bürgergesellschaft. Wagner jedenfalls kann laut einem Interview, das er Matthias Iken in der »Berliner Morgenpost« gab, »kaum Fortschritte« erkennen.
…..
Und, weil es so schön war, noch ein kurzes Zitat aus Steinbrücks Rezension in der ZEIT von letztem Jahr: »In der öffentlichen Debatte hat die Politik dem verbreiteten Irrtum entgegenzuwirken, dass das Grundgesetz und die Genfer Flüchtlingskonvention eine Pflicht zur dauerhaften Aufnahme und Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen vorgeben. Sie gewähren tatsächlich einen vorübergehenden Schutz bei politischer Verfolgung und einer Gefahr für Gesundheit und Leben. Insofern liegt der Akzent eindeutig auf der Rückführung dieser Menschen, wenn die Gründe ihrer Aufnahme entfallen. Das wird die Politik durchsetzen müssen. Eine zweite Flüchtlingswelle wie 2015/16 wird sie angesichts der gegebenen Probleme nicht zulassen können.« aus: Peer Steinbrück: Die überforderte Schule: https://www.zeit.de/2018/22/integration-bildungspolitik-joachim-wagner-die-macht-der-moschee/komplettansicht
Und doch erlebt Deutschland in nur je fünf Jahren immer wieder von neuem eine solche Welle von einer Million Einwanderern.
… Alles vom 22.1.2020 von Matthias Nikolaidis bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/beim-thema-zuwanderung-hat-unsere-gesellschaft-ihre-dialogfaehigkeit-in-weiten-teilen-verloren/
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Joachim Wagner:
Die Macht der Moschee. Scheitert die Integration am Islam?
ISBN: 9783451381492, 24 Euro

Kommentare:
Integration setzt Selbstbewußtsein der Aufnahmegesellschaft voraus
Integration setzt Selbstbewußtsein der Aufnahmegesellschaft und Stolz auf die eigene Kultur voraus. Bevor jemand sich von seiner mitgebrachten eigenen abwendet bzw. diese relativiert, muß er überzeugt sein, daß die neue mehr zu bieten hat. Mit der unterwürfigen Geringschätzung alles deutschen und der moralischen Schuldlarmoyanz, derer sich eine meinungsbildende Minderheit hier befleißigt, wird das nichts.
Außerdem gehört zur Integration die richtige Dosis an Einwanderern, deren geschickte Auswahl und der feste Wille, die Mehrheit der autochtonen Bevölkerung zu erhalten und die gesellschaftlichen Spielregeln zu bestimmen. All das wird bei uns versäumt. Deshalb ist nichts da, in das man integrieren könnte. Niemand integriert sich in ein Vakuum!
22.1.2020, A.P.
Das Problem liegt tatsächlich in der Schweigespirale, die immer größer wird.
Betroffene, wie Lehrer oder Erzieherinnen wagen sich ja kaum noch sich zu äußern, aus Angst in die rassistische oder rechte Ecke gestellt zu werden oder gar den Job zu verlieren. Es gab Mal eine Journalistin,der Name ist mir entfallen, die eine Fragestunde in einer Berliner Schule hatte, in der ein muslimischer Junge sagte, dass er auf seine Schwester aufpassen müsste und wenn sie ihm nicht gehorcht, dürfe er sie schlagen.
Auch den Einwand, dass die Schwester ein eigenständiger Mensch sei und über sich selbst bestimmen dürfe, lehnte er ab. Das sei eben ihre Tradition. Schon da hätte ein Politiker drauf reagieren müssen, wenn man Integration ernst nimmt.
Frauenhäuser sind inzwischen überwiegend von muslimischen Frauen belegt, aber unsere Politiker schweigen zu allen Problemen, die diese Religion in unsere Gesellschaft trägt. Ich sag’s Mal wie Greta : Ich kriege Panik, wenn ich an unsere Zukunft denke !
22.1.2020, P.L..
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Integration kann kaum gelingen – Die regierenden wissen das
„„Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.“ An den genannten Ausführungen der Frau Özoguz kann man gut entnehmen, dass die Interessenten an den gegenwärtigen Entwicklungen um die Problematik wissen, dass eine Integration alten, über Jahrzehnte bewährten Stils in die Gesellschaft kaum gelingen kann. Daher hat man ja auch mE den Begriff „Migration“ geprägt.
22.1.2020, F.M.
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Die Integration scheitert am Islam! Eine Banalität!’
»Die Macht der Moschee. Scheitert die Integration am Islam?« Fast jede Koransure SCHREIT der aufgeklärten Gesellschaft entgegen, dass sie diese verachtet Gesellschaft und die Integration VERBIETET. Die täglich dreimal täglich rezitierte Sure 1 sagt:
1 Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.
2 (Alles) Lob gehört Allah, dem Herrn der Welten,
3 dem Allerbarmer, dem Barmherzigen,
4 dem Herrscher am Tag des Gerichts.
5 Dir allein dienen wir, und zu Dir allein flehen wir um Hilfe.
6 Leite uns den geraden Weg,
7 den Weg derjenigen, denen Du Gunst erwiesen hast, nicht derjenigen, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht der Irregehenden!
Die Unterworfenen beten dreimal am Tag, dass sie dem Weg der Irregeführten (Christen) und dem Weg der Verfluchten (Juden) NICHT folgen wollen. Die beste Gemeinschaft (Sure 3:110) auf Erden denkt nicht entfernt an eine Integration in eine minderwertige Gesellschaft. Sure 5:51 bringt es noch einmal auf den Punkt:
»O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen. Gewiß, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht.«
Spitzfindige Islamapologeten versuchen stets, die klare Aussage des Korans auf einen angeblichen geschichtlichen Kontext zu reduzieren. Dieser geschichtliche Kontext ist im wesentlichen jedoch der Prophet selbst, der das Vorbild aller Unterworfenen ist.
Indonesien bestätigt, die Wirkung des Korans, der nicht integriert, sondern desintegriert, was sich nicht unterwirft:
https://info.arte.tv/de/indonesien-gegen-die-christen
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Die Macht der Moschee. Die Integration scheitert am Islam! Eine Banalität!”
22.1.2020, W.M.

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Erlösung von Auschwitz und Treblinka – Migranten als die “neuen Juden”
Nirgends wurde dies deutlicher als in den Anfängen der Migrationskrise 2015, als Heerscharen euphorisierter Menschen an den Bahnhöfen ihrem modernen „goldenen Kalb“ huldigten, welches die Reinigung von der deutschen Ursünde des Holocausts versprach. Eine Reinigung, die Jakob Augstein in einer „Sühne durch tätige Reue“ reflektierte. Und in der, so Augstein an anderer Stelle weiter, „Auschwitz […] geradezu als Ermahnung instrumentalisiert werden“ muss. Das Merkelsche „Wir schaffen das“ also als Kontrapunkt zur nazistischen „Endlösung der Judenfrage“. Und die mohammedanischen Refugees im Mazyekschen Narrativ als die „neuen Juden“. So wirkt der geflüchtete Fetisch auch als Ablass. In erster Linie als Ablass für die Kollektivschuld der Verbrechen des Nationalsozialismus. Aber ebenso als Ablass für das von links eurozentrierte Unrecht in Kolonialismus und Imperialismus. Also als Ablass einer westlichen Kollektivschuld, deren Frucht soziale, technische, politische wie demokratische Degeneration der Dritten Welt sei und damit auch das „geflüchtete“ Leid begründe.
…. Alles vom Marcus Ermler vom 28.1.2019 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/der_fluechtling_als_fetisch_der_linken

Dr. Dr. Marcus Ermler, geboren 1983, ist Mathematiker und Informatiker. In seiner Freizeit blickt er kritisch auf Junk Science, die politische Linke und religiösen Fundamentalismus.

 

Hamed Abdel-Samad: Forderungen an Islamverbände
Konkrete Forderungen? Selbstverständlich. So, wie in Österreich ein Finanzierungsverbot Islamischer Vereine durch das Ausland. Denn dadurch wird gezielt der politische Islam ins Land getragen.
Keine Anerkennung islamischer Gruppen und Vereine als Körperschaften des Öffentlichen Rechts, wie es derzeit in Nordrhein-Westfalen kurz vor der Vollendung steht. Geschieht das, haben die anti-aufklärerischen Bestrebungen des Islam freie Fahrt. Leider wird dieses vor allem durch die christlichen Kirchengemeinschaften befördert, die offenbar um ihren eigenen Status bangen, obgleich sie gänzlich andere Voraussetzungen mit sich bringen. Und selbstverständlich Predigten nur in deutscher Sprache – und den Islamunterricht in die Schulen holen. Aber nicht einen Islamunterricht, der, wie gegenwärtig der Fall, von den anti-aufklärerischen Strömungen bestimmt wird. Die Schule darf keine Stätte der Indoktrination sein – nicht für den politischen Islam eines Erdogan, nicht für den fundamentalistischen Islam der Saudis…..
… Alles vom 2.12.2018 von Hamed Abdel-Samad bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/hamed-abdel-samad-zur-initiative-saekularer-muslime/
Nur das Volk ist gegen die Islam-Immigration
1. Die pradoxe Anbiederung der Kirchen an den Islam: Die christlichen Kirchen haben spätestens seit der Aufklärung einen schleichenden Machtverlust hinnehmen müssen. Der ist mittlerweile so stark ausgeprägt dass sie damit rechnen müssen in wenigen Jahrzehnten völlig überflüssig zu sein. Die Kirchen suchen also nach neuen “Gläubigen”. Die “Flüchtlinge” sind ihre neuen Schäfchen an denen sie ihre demonstrative christliche Nächstenliebe “abreagieren” können und die als Schau-Projektionsfläche für den Sinn der Kirchen herhalten müssen. Außerdem wird in der Ökomene der Gedanke verbreitet, dass Allah eigentlich der christliche Gott wäre (Gemeinsame Wurzel, Abrahaminische Religionen usw…).
2. Die “Eliten”: Die Eliten wollen vor allem finanziell von der Flüchtlingskrise profitieren. Außerdem versuchen sie sich als Wohltäter zu inszenieren (Bsp. Til Schweiger).
3. Die Wirtschaft: Braucht billige Arbeitskräfte (eigentlich nicht die teils analphabetische Flüchtlinge mit einer afrikanischen oder arabischen Arbeitsmoral, aber als Druckmittel für die Durchsetzung von Dumpinglöhnen sind sie gut genug). Außerdem nutzt der Wirtschaft der Konsum durch mehr Menschen, die fast nichts haben und alles brauchen.
4. Die Politik: Die Politik hat in der Zuwanderungsfrage schon seit Jahrzehnten die Kontrolle verloren, gibt das aber nicht öffentlich zu. Aus der Not heraus stimmt man schon seit mindestens 15 Jahren regelmäßig linken Positionen in der Zuwanderungsfrage zu, um so zumindest den Eindruck der politischen Gestaltung aufrecht zu erhalten. 2015 ist selbst das nicht mehr geglückt. Inzwischen herrscht nur noch Chaos und Überforderung. Direkte Demokratie scheut die Politik aus diesem Grund auch wie das Weihwasser weil sie genau weiß wozu das Volk sie dann in Volksabstimmungen zwingen würde. Dann wären nämlich 1. die Grenzen wieder dicht. Der Euro Geschichte. Die muslimische Zuwanderung komplett gestoppt usw. Das Motto wäre: Geht nicht gibt’s nicht. Wenn das die Gesetze nicht zulassen, ändert sie!
5. Das Volk: Will in der Mehrheit die muslimische Zuwanderung nicht, ist aber faktisch machtlos die Dinge zu ändern. Bei Wahlen wird tendenziell nicht weiter rechts von der Mitte gewählt weil der Schock des Hitler-Regimes noch tief im kollektiven Gedächtnis sitzt und durch die Eliten und die Politik auch ständig neu aufgewärmt wird (“Kampf gegen Rechts”).
Wahrscheinlich muss es aber erst mal flächendeckend so richtig schlimm werden bevor die Bevölkerung wach wird und die muslimische Gängelung nicht mehr erträgt.
22.6.201, Duke, TO

 

Westen darf sich nicht in arabische Islam-Staaten einmischen – Warum Integrieren?
Der Westen hat nicht begriffen, dass jede Einmischung (in die muslimischen Länder Arabiens) nur noch mehr Zerstörung bringt. Jede Einmischung betrifft auch das Innenleben der Gesellschaft hier im Westen, wir verlieren an Lebensqualität, an Freiheit und an Sicherheit. Es flüchten immer mehr Menschen, die wir nicht integrieren können und müssen. Warum sollen wir hier Menschen aus einem völlig anderen Kulturkreis, die bereits in ihren Ländern sozialisiert sind, in Europa „re-sozialisieren“ um sie für die Integration fit zu machen? Was ist das für eine Anmaßung?
… Alles von Imad Karim vom 16.6.2017 bitte lesen auf
https://kurier.at/politik/deutsch-libanesischer-regisseur-imad-karim-wir-befinden-uns-mitten-in-der-islamischen-inquisitionszeit/270.091.734
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Imad Karim ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten ARD, ZDF, WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix ausgestrahlt. Er gehörte verschiedenen Filmjurys an und ist selber Träger verschiedener Fernsehpreise. Seine Islamkritik brachte ihm viele Vorwürfe ein, so wird ihm immer wieder die Nähe zur AfD vorgeworfen, die er aber vehement abstreitet. Er selbst bezeichnet sich als Agnostiker.

 

Linke fragen sich: Integration von Muslimen unmöglich?
Mich hat gerade die Berührung mit der Wirklichkeit an meinen linken Theorien zweifeln lassen. Als ich mit Gefängnisinsassen monatelang ein Stück einstudierte, habe ich Menschen kennengelernt, die mir den Glauben an die unendlichen Möglichkeiten der Resozialisierung genommen haben. Und gerade einige unserer syrischen und afghanischen Übernachtungsgäste haben mir klargemacht, wie unglaublich schwierig ihre Integration werden dürfte. Sehr gut erinnere ich mich noch, wie erleichtert einer von ihnen reagierte, als er sich versichert hatte, dass ich keine Jüdin sei, und wie ein anderer irritiert war, dass auch mein Mann das Baby wickelt. Mitleid erregte die Tatsache, dass wir zwar drei Kinder haben, aber nur Töchter….
Verena Friederike Hasel: Ich bin nicht mehr links. Über das Abschiednehmen vom eigenen Milieu
20.4.2017, DIE ZEIT 17/2017, Seite 62
http://www.zeit.de/2017/17/politische-korrektheit-links-intoleranz-afd
Kristina Schröder: 10 mal Integration-Islam
Und es hat doch mit dem Islam zu tun – Ist der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar? Wer muss sich bei der Integration an wen anpassen? Und wie kann die Vision eines Euro-Islams gelingen? Die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder hat zehn Antworten auf diese Fragen gefunden.
1. Islam ist das, was die Muslime draus machen
2. Terror ist kein Missbrauch des Islams, sondern eine Interpretation
3. Der Islam hat sich noch nicht aufgeklärt.
4. Ein universeller Geltungsanspruch der Scharia ist nicht mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar.
5. Das muslimische Verständnis von männlicher Ehre ist auch mit Gewalt verknüpft.
6. Christen lassen sich in Deutschland leichter integrieren als Muslime.
7. Die Einschüchterung durch den Terror funktioniert.
8. Integration bedeutet auch Assimilation.
9. Die Ditib muss sich von Ankara lossagen.
10. Wir brauchen einen aufgeklärten Islam.

Anmerkung zu 5.: Aussagen über statistische Häufungen sind keine Pauschalurteile. An dieser Stelle muss eine statistische Banalität betont werden: Wenn ich zum Beispiel sage, dass junge Männer häufiger gewalttätig werden als ältere Damen, fälle ich damit kein Pauschalurteil über junge Männer. Und natürlich sage ich damit erst recht nicht, dass alle jungen Männer gewalttätig sind. Sondern ich treffe schlicht eine empirisch gestützte Aussage über Häufigkeiten in zufällig ausgewählten Stichproben von 100 jungen Männern und von 100 älteren Damen. So selbstverständlich, so einfach. Aber der Vorwurf, ich fällte mit meinen Aussagen in Punkt 5. Pauschalurteile, wird zu 100 Prozent kommen.
…. Alles vom 16.8.2016 von Kristina Schröder bitte lesen auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/integrationsdebatte-und-es-hat-doch-mit-dem-islam-zu-tun

Anti-muslimische Ressentiments?
Ich halte es für sehr wichtig, anti-islamische Ressentiments zu haben. Eine Befürwortung des heutigen Islam bedeutet eine Abkehr von der UN-Menschenrechtscharta. Nicht mehr und nicht weniger. Es offenbart das verworrene grüne Weltbild hier in D, eine solche Einstellung als anrüchig zu betrachten. Die Bewertung von Menschen als Ungläubige, die wertlos sind und getötet werden dürfen ist immer falsch, auch die Tötung aus Ehrerhaltungsgründen ist immer falsch. Da helfen auch keine “wenns” und “abers” der Grünen. Anti-islamische Ressentiments rangieren für mich auf derselben Ebene wie anti-kommunistische, oder anti-nationalistische Ressentiments. Grüne werden wieder neu lernen müssen, daß man eine Religion, Ideologie, Weltanschauung ablehnen kann, ohne die Menschen selbst abzulehnen und ohne gleich den Faschismus heraufzubeschwören. Für ihre Fehleinschätzung des Islam werden die Grünen einen hohen Preis bezahlen.
16.8.2016, Lara Berger
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Zehn weitere Punkte zu Integration-Islam
Alles richtig (von Kristina Schröder), aber die spannende Frage ist, was man jetzt aus diesen Aussagen macht hier, empfehle ich weitere 10 Thesen:
11. der orthodoxe Islam inklusive Kopftuch hat in Deutschland nichts verloren -also Burka-Verbot und Kopftuchverbot in allen staatlichen Institutionen
12. Überwachung und staatliche Aufsicht für Moscheen
13. konsequente Abschiebung aller nicht anerkannter Asylbewerber und rückwirkende Wiederherstellung des Asylrechtes
14. einheitliches Asyl- und Abschieberecht im Schengen-Raum, das auch durchgesetzt wird
15. Konsequenter Schutz der Schengen- Außengrenze
16. Abschaffung von Asylrecht und Einschränkung der Religionsfreiheit hinsichtlich des Verfassungsranges
17. kompletter Laizismus hinsichtlich des Staatswesens
18. Abschaffung der Politikmagazine des öffentlich rechtlichen Rundfunks
19. Stärkung von Polizei und Geheimdiensten
20. Einwanderungsgesetz, dass auf Assimilation besteht

Wer das nicht will, wird später seinen Kindern erklären müssen, warum er nichts gemacht hat!
16.8.2016, Peter Bigalk
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Orient und Okzident passen nie zusammen
“Islam ist das, was die Muslime draus machen” und “Viele Muslime interpretieren ihre Religion aber auch so, dass es ein echtes Problem gibt. Und diese problematische Gruppe ist aktuell weltweit unter den Muslimen wesentlich größer als unter den Christen oder den Anhängern anderer Religionen”.
Diese beiden Zitate von Frau Schröder umreißen das Problem, warum Orient und Okzident nicht zusammenpasssen und warum es nie zu einer echten Integration gekommen ist und auch nie kommen wird. Es liegt zwar auch am Islam, aber auch an den Muslimen, die sich nicht integrieren wollen. Siehe auch
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article155260658/Muslimische-Migranten-muessen-sich-besser-anpassen.html
sowie
http://www.welt.de/wirtschaft/article157171883/Auf-unsere-Kinder-wartet-die-7-7-Billionen-Euro-Luecke.html
Wolfgang Tröbner,16.8.2016

Der Beitrag von Frau Schröder ist verblüffend offen, die Analyse – für mich – überzeugend.
Aber ich glaube nicht, dass sich die Forderungen umsetzen lassen: Selbst nach 50 Jahren “Türken in Deutschland” war eine umfassende Integration nicht realisiert, obwohl viele Einwanderer aus der West-Türkei Euro-kompatible Wert- und Bildungsvorstellungen mitgebracht haben. Meines Erachtens war schon deshalb mehr nicht möglich, weil immer wieder “Nachschub” aus dem wenig aufgeklärten Anatolien und Kurdistan hinzukam. Dies insbesondere in Gestalt von Ehefrauen, welche ohne unsere Vorstellung von Bildung und Ausbildung die Kinder nach anatolischen Vorstellungen erzogen haben.
Nun haben wir mit einem Schlag hunderttausende weitere Muslime aus Ländern hereingelassen, welche weit hinter dem Werte- und Bildungsniveau der Türkei stehen. In welche Richtung dies die islamischen Verbände und Moscheen schieben wird, scheint mir offensichtlich.
16.8.2016, Christian Loroch

 

 

Toleranz der frauenfeindlichen Islam-Ideologie bis zur Selbstverleugnung
Was passiert mit mir? Mit meinem Bewusstsein, meiner kulturellen Identität, die ich nicht haben darf und die anscheinend in humanitärer Vollendung für einige am besten ganz ausgemerzt gehört….
Längst ist Deutschland nicht mehr das einzige westliche Land, was die Toleranz bis zur Selbstverleugnung praktiziert, auch wenn wir zweifelsohne wohl der Spitzenreiter sind…..
Länder, Menschen, Kulturen, Werte – all das hat sich schon immer verändert und wird sich auch weiterhin verändern. Aber heißt das automatisch, dass ich nichts erhalten kann, was sich als gut herausgestellt hat? Dass ich frauen- und demokratiefeindliche Ideologien tolerieren muss? Dass ich mich damit abfinden muss, wenn sie die von uns so teuer erkämpften liberalen Werte verdrängen? Auch hier bleibt meine Antwort gleich: Nein. Muss ich nicht. …..
Alles von Anabel Schunke vom 1.7.2016 bitte lesen auf
http://www.rolandtichy.de/meinungen/ihr-nehmt-mir-meine-heimat/

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Düzen Tekkal: Jesiden – Deutschland ist bedroht
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Auf beiden Seiten der Front (im Nordirak, als der IS begann, Jesiden zu ermorden) wurde Deutsch gesprochen, schreibt Düzen Tekkal, bei den Islamisten und bei jenen, die verschleppte Frauen und Kinder zu retten versuchten. Aus diesen Erlebnissen ist ein ungewöhnlicher und erschütternder filmischer Kriegsbericht geworden, „Háwar“, was auf Kurdisch Hilfe heißt. Später, in Deutschland, wagt es eine große Kinokette nicht, diesen Film zu zeigen – aus Angst vor Anschlägen.
Diese Angst, die sich ausbreitet, und diese Bedrohung unseres Zusammenlebens sind das große Thema ihres Buches. Sie fügt dem religiösen Extremismus einen „bösen Zwilling“ hinzu, den stärker werdenden Rechtsextremismus. Und sie schreibt in ihrem Buch ausführlich über Migranten, vor allem aus der Türkei stammende, und die aus ihrer Sicht wesentlichen Gründe für das Scheitern so vieler von ihnen. ….
Alles vom 30.4.2016 bitte lesen auf
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/deutschland-ist-bedroht-von-duezen-tekkal-14191724.html
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Düzen Tekkal: „Deutschland ist bedroht“.
Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen.
Berlin Verlag, Berlin 2016. 224 S., br., 16,99 €.
http://duezentekkal.de/

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Betül Durmaz: Integration – Zu viel Verständnis führt zu Verantwortungslosigkeit
Beim Thema Integration wird sich dermaßen in die Tasche gelogen, findet Deutsch-Türkin und Lehrerin Betül Durmaz. Im Interview erklärt sie, warum die misslungene Integration die migrantische ebenso wie die deutsche Unterschicht betrifft und warum der Islam zur Humorlosigkeit neigt ….
Natürlich ist die Sprache eine Grundvoraussetzung für Integration, aber auch Arbeit und Beschäftigung. Die erste Generation an Einwanderern, die Generation meiner Eltern, war deutlich besser integriert als die heutige. Die hatten Arbeit. Durch die Globalisierung sind in vielen Bereichen einfache Tätigkeiten weggebrochen. Und was bleibt diesen Menschen dann noch? Sie besinnen sich auf ihrer Religion und Tradition. Sie ziehen sich zurück und schaffen einen Bereich, in dem sie sich aufwerten können. Was mich dabei aber am meisten ärgert, ist dieses „wir haben Verständnis für alles“. Sprach- und Integrationskurse für Kinder und Erwachsene beispielsweise müssen meiner Meinung nach an Bedingungen geknüpft werden, sonst legitimieren wir die Unfähigkeit der Menschen, Verantwortung zu übernehmen. Wenn jemand nach einem Jahr seinen Sprachtest nicht schafft, dann muss er ihn eben selbst finanzieren. Bei meinem Bruder und mir ist wahrlich auch nicht alles glatt gelaufen. Trotzdem sind wir zu dem geworden, was wir heute sind. … Ich verstehe einfach nicht, warum diesen Menschen die Eigenverantwortung abgenommen wird. Warum wird diese Verantwortung gänzlich auf die Gesellschaft abgeschoben? Jeder muss seinen Beitrag leisten. Und zu viel Verständnis führt zu Verantwortungslosigkeit. ….
… Alles von Betül Durmaz vom 28.9.2012 bitte lesen auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/bildung-integration-zu-viel-verstaendnis-fuehrt-zu-verantwortungslosigkeit/52018
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Ich kann die Welt nicht retten, aber ich kann für meine Schüler da sein.“ Betül Durmaz ist Deutsche mit Migrationshintergrund, Muslimin, alleinerziehende Mutter und unterrichtet an einer Schule in Gelsenkirchen, in der die meisten Schüler als „sozial problematisch“ gelten. In ihrem Buch „Döner, Machos und Migranten“ hat sie ihr Leben, ihren Alltag aufgeschrieben.

Betül Durmaz
Döner, Machos und Migranten
Mein zartbitteres Lehrerleben
Herder Premiere, 219 Seiten, 13,40 Euro
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Deutschland Verbrechervolk – Türkei stolzes Volk: Integration unmöglich
Hier wird aus einem bestimmten Schul-Alltag in einer bestimmten Gegend berichtet. Es gibt aber noch ein tiefer sitzendes Problem: die “Deutsche Schuld”. Meine Tochter (Jahrgang 1987) weiß alles über die deutschen Nazi-Verbrechen – was ja gut und richtig ist! – aber sie hat sonst so gut wie nichts über die deutsche Geschichte gelernt. Sie gehört also einem Verbrechervolk an. “Deutsch ist die Sprache der Massenmörder von Auschwitz”.
Folgerichtig sagt ihre türkische Freundin (In Deutschland geboren/Abitur/Studium in Deutschland): “Ich bin Türkin. Ich bin stolz eine Türkin zu sein. Ich habe einen deutschen Paß”. Aber se will doch nicht Deutsche sein. Warum auch? Für die Verbrechen, für alle Unzulänglichkeiten Deutschlands sind die Ethno-Deutschen zuständig. Das wird sich auch nicht ändern. Da ist auch der EURO vor, denn da braucht man noch einige Zeit einen “Schuldigen”.
Solange unsere Schulerziehung darauf ausgerichtet ist, den Deutschen jegliche Form von Patriotismus und Nationalstolz zu versagen, solange wird sich kein stolzer Türke in diese armselige Ansammlung schuldiger Gutmenschen integrieren.
28.9.2016, Wolfram Wiesel

Im Orf soeben eine Reportage über eine Ö Familie, die Flüchtlinge aufgenommen hat! Der Flüchtlingsvater hatte sogar ein Jobangebot in einem Lokal, darf aber keinen Alkohol in die Hand nehmen! Deshalb hat er das Job Angebot abgelehnt! Ö zahlt ihm ja eh sein Leben, da kann man auf seine religiösen Befindlichkeiten schon Rücksicht nehmen! Unglaublich, Verzweiflung sieht für mich anders aus! Scheinbar sind die Muslime doch nicht die Rettung des Gastgewerbes!
16.3.2016, Langstrumpf, WO
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Islam-Opferrolle: Viele Flüchtlinge sehen Schuld beim reichen Westen
Das Gefühl, für das eigene Schicksal verantwortlich oder wenigstens mitverantwortlich zu sein, ist, freundlich formuliert, extrem schwach entwickelt. Geht etwas schief, sind immer andere schuld: der Kolonialismus, der Kapitalismus, der Imperialismus, der Zionismus, der Westen an sich und die Unmoral, die er überall verbreitet. Wenn es allerdings darum geht, Klimaanlagen zu bauen oder sich den Blinddarm rausnehmen zu lassen, begibt man sich gerne in die Hände westlicher Experten, deren Lebensstil man ansonsten verachtet.
Auch die Eltern der Kinder, die uns jeden Tag aus großen traurigen Augen hilfesuchend ansehen, fühlen sich für die Leiden ihrer Kinder nicht verantwortlich. Schuld sind diejenigen, welche die Grenzen dichtgemacht haben, die Grenzen zwischen Griechenland und Mazedonien, Mazedonien und Serbien, Serbien und Kroatien, Kroatien und Slowenien, Slowenien und Österreich, Österreich und Deutschland. Offenbar gehen die meisten Flüchtlinge davon aus, dass das Recht, nach Deutschland kommen zu können, sich in Deutschland niederlassen zu dürfen, ein unverhandelbares Grundrecht ist. Und das hat nicht nur mit den Selfies der Kanzlerin zu tun. ….
Alles vom 15.3.2016 bitte lesen auf
www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article153311048/Was-Bluemchen-in-Idomeni-zu-sehen-bekam.html

Muslime müssen lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen
Naja, die jüdische und christliche Leidenskultur sind natürlich sehr wohl weniger ausgeprägt, weil ganz einfach das “Märtyrertum” eben besonders im Koran zelebriert wird – und weniger in der Bibel und Tora. Ausserdem haben die jüdischen, christlichen Kulturen längst eine Aufklärung durchlaufen und sind in der Moderne angekommen. Anstelle einer alles bestimmenden Religionsanbetung im Islam sind in der christlichen und jüdischen Kultur eben Bildung, Wissenschaft, Humanismus, Philosophie, individuelle Verantwortung und Freiheit zur Herrschaft gekommen. Broder hat natürlich vollkommen recht. Dass in arabischen Ländern seit praktisch 500 Jahren kompletter Stillstand herrscht, null Fortschritt, null Erfindungen gemacht werden, liegt an der kompletten Fokussierung auf die Religion, auf ein einziges Buch. Diese Verantwortung tragen die Muslime selbst – Wie Broder richtig feststellt: Sie benutzen unsere Erfindungen, unsere Patente, unsere Wissenschaften, unseren Fortschritt – ohne den ungläubigen Westen gäbe es ja nicht mal Handies, Autos, Strom, Television, moderne Medizin, Sanitäranlagen undundund in der arabischen Welt – aber trotzdem sie alles nutzen, was der Westen hervorgebracht hat, verachten die Religionsführer den “dekadenten Westen” und sind nicht fähig, auch nur eine Silbe der Selbstkritik ihrer eigenen gelähmten mittelalterlichen Monokultur gegenüber zu äussern. So wird es nie Fortschritt in diesen Ländern geben. Islamische Länder müssen endlich geistigen Fortschritt und pluralistischen Diskurs zulassen, Verantwortung übernehmen – dann besteht Hoffnung.
16.3.2016, Vince, WO
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flüchtlinge haben den Schlamm von Indomeni selbst gewählt
Wenn man wissen will, welche Grundeinstellung oder auch Anspruchshaltung bei einer Mehrzahl zu uns gekommener Menschen vorherrscht, kann man sich gern bei Medienbeiträgen in TV oder Internet, aber auch im direkten Kontakt einen Überblick verschaffen. Da wird der Tenor des Artikels nur allzuoft bestätigt. Man sollte auch erkennen, dass die Menschen, die in Idomeni im Schlamm festsitzen, das selbst gewählt haben, weil sie einen geordneten Rückzug ablehnen. Wenn Sie von anderen “neu Aufgeklärten” dann “Vorschläge erbitten”, wie die Probleme gelöst werden sollten, könnten Sie sich selbst doch auch mit Vorschlägen beteiligen. Wie wäre es, den Leuten zu Hause vor Ort zu helfen, anstatt Legenden vom goldenen Leben in Mitteleuropa zu erfinden und Wanderhefte zu verteilen?
Knut Petersen
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Integration von Muslimen braucht Generationen
Lieber Herr Broder, Ich bin beeindruckt. Ich kenne auch syrische, allerdings christliche Menschen aus dem nahen Umfeld sehr gut. Dennoch scheint nicht nur die Religion, sondern auch die Mentalität “man muss auch arbeiten” und hat somit Pflichten eine Rolle zu spielen. Vor einigen Jahren haben wir dieses Experiment versucht und einem jungen Syrer die Chance geboten aus seinem Leben was zu machen. Leider hat er die Chance nicht genutzt. Deutschkurse waren zu anstrengend, weil man morgens aufstehen musste. Und sich paar Euros abends wie Studenten dazu zu verdienen, war auch zu anstrengend, weil der Chef ihn anscheinend nicht mochte und weil das alles zuviel Arbeit war. Leider eine sehr enttäuschende Erfahrung für unsere Familie. Ich möchte jetzt nicht von einem Einzelfall auf alle schließen, doch ich bezweifle, dass diese kulturellen Unterschiede mittels Verhaltensregeln und Schulungsmassnahmen in der aktuellen Generation und Situation fruchten werden. Dazu braucht es mindestens die nächste Generation, die dann hier geboren wird und anders aufwächst. Das kostet erst einmal sehr viel Geld und Geduld. – Ihre Metapher mit dem Boot ist da durchaus realistisch.
Zaubernacht
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Integration der Muslime in Frankreich und Deutschland
Als Premierminister Manuel Valls bei seinem Deutschland-Besuch im Februar 2016 erklärte, dass Frankreich nicht mehr als 30 000 Flüchtlinge aufnehmen werde, schwebte ihm sicher die schwierige Integration der in Frankreich lebenden Muslime vor Augen. Frankreich zählt prozentual mehr Muslime als Deutschland, nämlich 7,5 Prozent im Vergleich zu knapp 6 Prozent. In Frankreich werden Integration und Immigration zuallererst als Probleme des Islam diskutiert. Valls verwies insbesondere auf die Radikalisierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und die hohe Jugendarbeitslosigkeit. …..
Die Integrationsproblematik stellt sich in Frankreich und Deutschland unterschiedlich dar. Die französische Situation ist ohne die Kolonialgeschichte nicht verständlich. Die meisten Migranten mit muslimischem Hintergrund kommen aus den früheren französischen Kolonien und sprechen Französisch. Die Entstehung einer islamischen Subkultur in Parallelgesellschaften wird an den Maßstäben der Laizität, also der Trennung von Staat und Kirche, sowie an der republikanischen Gleichheit gemessen.
Der Unterschied zwischen Frankreich und Deutschland kommt in einem Interview deutlich zum Ausdruck, das der renommierte französische Philosoph Alain Finkielkraut, Mitglied der Académie française, Sohn eines polnisch-jüdischen Auschwitz-Überlebenden, im Dezember 2015 der Zeit gab. Darin charakterisiert er die deutsche Flüchtlingspolitik als “weltfremd und von großer moralischer Trunkenheit”. Er bezeichnet Deutschland als “ein von Hitler traumatisiertes Land”. “Statt eines realistischen Weltbildes pflegen die Deutschen den Antirassismus”. Und: “Indem es den Antisemitismus von gestern sühnen wollte, hat das Deutschland der Willkommenskultur womöglich den Antisemiten von morgen Spalier gestanden”. ….
Alles von Wolfgang Jäger zu “Die missionarische Staatsraison der Deutschen” vom 12.3.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/die-missionarische-staatsraison-der-deutschen–119475659.html

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