Fluechtlinge-Rueckkehr

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Fahrrad nach Rahmenbruch und Sturz am 12.9.2018

Fahrrad nach Rahmenbruch und Sturz am 12.9.2018

  • Rückkehr verweigert: Migrationsdruck als politische Waffe gegen die Industriestaaten (15.12.2018)
  • Migranten undifferenziert nach Deutschland einzuladen ist ein Verbrechen an den Migranten selbst und ihren Heimatländern (13.9.2018)
  • Dalai Lama: Migranten müssen nach Hilfe in D heimkehren (13.9.2018)
  • Ethik: 100 Syrern in Syrien statt 5 Syrern in D helfen (26.1.2018)
  • Für eine Remigration der Flüchtlinge (16.6.2017)

 

 

Rückkehr verweigert: Migrationsdruck als politische Waffe gegen die Industriestaaten
Nur ein UN-Pakt gegen «Versagerstaaten» (failing states) wäre eine angemessene politische Antwort auf die Dramatik der Migration – zugunsten all der Menschen, die ihr Leben allzu gerne in ihrer sozio-kulturellen Sphäre verbringen möchten – die Allermeisten.

Vielleicht versteht man erst vor diesem Hintergrund die viel­beklagte Wei­ge­rung der Emig­ra­tions­länder, ih­re Bürger bei Ab­schiebung wie­der aufzunehmen – wozu auch Dynamit re-importieren, das durch die Erfahrung alternativer politischer Verhältnisse eine erhöhte Ex­plosionsgefahr darstellt? Aber widerspricht es nicht dem internationa­len Recht, den eigenen Staatsbürgern un­ter dem fa­denscheinigen Vorwand fehlender Pa­­pie­re die Wie­­der­einreise in ihr Land zu ver­wehren? Und die Ankunftsländer, die Personen oh­ne gül­­­tige Papiere ein­reisen lassen, handelten also gänzlich recht- und gesetzlos? Und müssten noch «Rück­füh­rungs­ab­kom­men» unter finanziellen Kom­­­­­pen­sa­tions­­lei­stun­­gen ab­schlie­­­ßen? Wird es nicht zu einem blühenden Geschäft ei­ner korrupten Welt, sich den Re-Im­port ihrer «re­­­vo­­­lutionären Elemente» ver­gol­den zu lassen? Der Mig­rant wird zur Waffe, selbst noch seine Rückführung: Er erhält ein Handgeld, ge­wis­sermaßen als Belohnung für seine sportliche Leistung, das EU-Territorium er­reicht zu haben, und erschließt sich so eine Verdienstmöglichkeit, die ihm sein Land nicht gibt.
Der Migrationsdruck läßt sich damit als politische Waffe einsetzen, um die Schwäche der westlichen Demokratien, ihrer moralisch selbstverordneten Wehrlosigkeit, vorzufüh­ren. Die Migrationspolitik macht sich damit nicht nur zum Kom­­p­lizen einer kriminellen Schleuserökonomie und zwischenstaatlicher Korruption, sondern vor allem des welt­­­­weit ge­sell­schaftlichen Unrechts und ihrer untragbaren Zu­stän­­de. Sie scheint von keinem tieferen Geschichtsbe­wuss­t­sein politischer Reali­tä­ten getrübt sich der naiven Illusion hinzugeben, geschichtlich über Jahrhunderte ge­wachsene Un­ver­hält­nisse menschlicher Gesellschaften ließen sich ohne Re­vo­lu­tio­nen und ihre mit­un­ter grauenhafte Ge­walt durch rein moralische Appelle auflösen; moralische Appelle, die, wie im UN-Migrationspakt, nicht einmal mehr an die Verursacher gehen, sondern die geordnete Staatenwelt in die Pflicht zwingen wollen, auszugleichen, was dort sein Unwesen treibt
… Alles vom 15.12.2018 von Rudolf Brandner
zu “Der UN-Migrationspakt und die Verkehrung politischer Vernunft” bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/der-un-migrationspakt-und-die-verkehrung-politischer-vernunft/
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Mehr zum Thema:
Roland Tichy (Herausgeber), Der UN-Migrationspakt und seine Auswirkungen.
Mit Beiträgen von Norbert Häring, Krisztina Koenen, Tomas Spahn, Christopher Walter und Alexander Wendt
September 2018, 12 Euro
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Selbstauflösung der Industriestaaten
Als Erweiterung bzw. Ergänzung des Beitrages hier, noch ein weiterer Beitrag von Herrn Brandner zur Erinnerung:

https://www.theeuropean.de/rudolf-brandner/13999-was-passiert-wenn-der-islam-regiert

Dem ist im Grunde nicht mehr viel hinzuzufügen. Wir befinden uns bereits mitten drin im Prozeß der transformierenden Selbstauflösung und nicht mehr weit entfernt von einem katastrophalen verheerenden Bürgerkrieg. Wenn man die Ausführungen von Herrn Brandner zu Ende denkt, wird es zwangsläufig so kommen.Es stellt sich nur noch die Frage wann?
15.12.2018, Wolkendimmer, TO
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Die Bevölkerung Afrikas verdoppelt sich in ein paar Jahren.
und hier kümmert man sich um Feinstaubwerte
für die Deutschland im Promillebereich verantwortlich ist.
Durch die Migration wird die Umweltbillanz hier „noch schlechter“
Idioten regieren uns. Oder gekaufte Volksvernichter.
Und der Schlafmichel wacht nicht auf.
15.12.2018, D.R.,TO
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Migration ist eine Waffe!
Der Grundstein der jetzigen Situation wurde in den 70igern von der UNO gelegt. In der Euphorie über die Entkolonialisierung und der Unabhängigkeit vieler Staaten wurde beschlossen, den Ländern zu helfen, um den selben Wohlstand wie die ehemaligen Kolonialherren hatten, in kürzester Zeit zu erreichen. Also wurden die Ehemaligen verpflichtet den Ländern zu helfen und so wurden Milliarden Dollar „Entwicklungshilfe“ hinein gepumpt ohne Ergebnis. Als die Staaten in die Unabhängigkeit entlassen wurden übernahmen sie oft ein funktionierendes Staatswesen welches sie aber in kürzester Zeit völlig ins Chaos stürzten. Trotz der Milliarden wurde die Armut immer größer dazu nahm man den Ländern am Handel teilzunehmen bzw. beuteten Konzerne die Rohstoffe aus. Aber daran waren nicht die Konzerne Schuld sondern die Länder selber, die Exekutive bereicherte sich Gnadenlos und verschleudete Schürfrechte und Fischfangrechte um einen Heller. Gleichzeitig wurden Hilfslieferungen immer mehr denn Hunger oder andere Not herrschte immer irgendwo. Menschen gingen dahin wo sie zu essen für umsonst bekamen und ließen ihre Felder unbestellt. Eins führte zum anderen und es ist eine Binse zu behaupten immer wenn die Not am größten ist vermehren sich Menschen wie die Karnickel. So kam die Bevölkerungsexplosion die bis jetzt anhält und sich weiter verschärfen wird.
Die UNO hat eingesehen, dass es mit der Angleichung an die Reichen nicht klappt so werden diese gedownloadet auf ein Niveau von den anderen Staaten auch. All die Staaten haben es trotz großen Hilfen nicht vermocht ein funktionierendes Staatswesen zu erschaffen bzw. das zur Unabhängigkeit vorhandene zu bewahren. Natürlich sind die jetzt froh wenn sich der ganze Überschuß an Menschen in Bewegung setzt mit Ziel reiche Länder. Denn sie werden auch in Zukunft nicht in der Lage sein für sich selber zu sorgen, sie wollen das auch nicht denn das bereitet Mühe und Plage und wer will das schon für andere leisten dort mit Sicherheit keiner solange die Kohle „Entwicklungshilfe“ kommt. In diesem weltweitem Desaster gibt es nur einen Verlierer, wir!
15.12.2018, H.P., TO
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Diese Beschreibung der realpolitischen Ursachen der derzeitigen Massenmigration erklärt völlig ideologiefrei um was es wirklich geht. So etwas liest man sehr selten.Es stellt sich also die Frage: Was muss getan werden um gegen zu steuern? Zunächst muss die Migration eingeschränkt und letztendlich auf ein Minimum reduziert werden. Das ist aber in Deutschland aufgrund der politischen Machtverhältnisse nicht machbar. Es wird also früher oder später in blutigen Bürgerkriegen enden. Gnade uns Gott.
Nebelhorn

 
Migranten undifferenziert nach Deutschland einzuladen ist ein Verbrechen an den Migranten selbst und ihren Heimatländern
Im Alter von zweiundzwanzig Jahren habe ich ein Jahr in den USA gelebt. Natürlich war meine Lebenssituation eine andere, als die der jungen Migranten in Deutschland heute. Dennoch hilft mir diese Erfahrung, die Befindlichkeit dieser besser verstehen zu können. So komme ich zu dem Schluß, dass es ein Verbrechen an den Migranten selbst ist, diese undifferenziert nach Deutschland einreisen zu lassen. Ich musste im Rahmen meiner Ausbildung zum Verkehrspilot ein Jahr in Phoenix/Arizona in der Flugschule der Lufthansa fern der Heimat leben. Man könnte meinen, die amerikanische “Kultur” wäre der deutschen Nachkriegskultur so ähnlich, dass das rundum problemlos sein muss. Dem ist nicht so. Obwohl ich der amerikanischen Sprache mächtig war, war ich konfrontiert mit einem gänzlich anderen sozialen Umfeld und offenem Rassismus. So musste ich erleben, dass man in USA als Weißer in den Kneipen der Schwarzen und Mexikaner nicht gern gesehen war. Erst nachdem ich mich als Deutscher vorgestellt hatte, wurde ich auch dort herzlich willkommen geheißen.
Auch der Umgang mit den einheimischen Mädchen war so ganz anders, als ich das von Deutschland gewohnt war. Es gab “Teaser” und “Bitches”. Die einen machten den Mann heiß nach allen Regeln der Kunst, um dann klar zu machen, dass ihr Schatzkästchen vor der Hochzeit sicher verschlossen bleiben wird. Die andere Sorte konnte gar nicht schnell genug in die Kiste springen. Auch die Allmacht der Sheriffs war irritierend für mich, der den deutschen Rechtsstaat gewohnt war. Erschreckt hat mich auch, dass Damen älter als siebzig Jahre im Bunny-Kostüm Cocktails servieren mussten, weil sie keine Altersversorgung hatten. Insgesamt haben vor allem zwei Umstände geholfen, dieses Jahr zu überstehen: Ich hatte als Pilotenschüler eine goldene Zukunft vor mir und so trotz minimaler finanzieller Mittel einen guten Sozialstatus bei den Mädchen. Am wichtigsten aber war das Wissen, dass ich nach einem Jahr wieder in die Heimat reisen werde. Hier ist der Punkt: Irgendwie gingen mich die Lebensumstände in USA eigentlich nichts an, aber es stand außer Frage, dass ich die amerikanischen Sitten und Gebräuche respektiere und befolge. So, wie ich es in jedem Land getan habe, das ich bereisen durfte.

Wie ist die Situation junger Migranten aus afrikanischen oder arabischen Kulturen im Gegensatz dazu in Deutschland heute? Man kann sie nur als jämmerlich bezeichnen! Bis auf wenige Ausnahmen haben sie keine Aussicht auf ein zufriedenstellendes Leben in der Fremde. Besonders prekär wird die Situation, wenn sie keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, also einen Duldungsstatus, haben und jederzeit abgeschoben werden können. Sie dürfen keiner bezahlten Tätigkeit nachgehen und sind so der quälenden Langeweile ausgeliefert. Das ganze mit minimalen Finanzmitteln und ohne Perspektive für die Zukunft, was das Schlimmste sein dürfte.
An dieser Stelle muss die Frage gestellt werden, warum sie dann hier bleiben (wollen). Ob das der mitgebrachten Grundmentalität geschuldet ist? Immerhin bekommen sie ohne jegliche Eigenleistung Kost und Logie plus Bekleidung. Müßiggang ist aller Laster Anfang, sagt ein deutsches Sprichwort. Wie wahr! So darf es nicht verwundern, wenn sich junge Migranten einem Milieu zuwenden, das ihnen Geld und Status verspricht: Das kriminelle Umfeld der Parallelgesellschaften, die arabischen Großfamilienclans. Dort können sie sich in ihrer Muttersprache verständigen und auch das kulturelle Umfeld entspricht mehr dem, mit dem sie umzugehen gelernt haben. Allerdings ist dieses Umfeld alles andere als uneigennützig sozial. So werden viele der verlorenen Seelen für kriminelle Tätigkeiten benutzt, zum Beispiel im Drogenhandel. Man darf davon ausgehen, dass es sich bei denjenigen, die in diesem Umfeld Aufnahme finden, um die intelligenteren, die gewitzteren handelt. Andere werden dort nicht aufgenommen. Eine zukunftsfähige Perspektive finden sie dort aber auch nicht. Der große Rest aber, lebt unter prekären Bedingungen auf engstem Raum und unter Seinesgleichen. Perspektivlosigkeit schafft Hass und Gewalt.

Die gesamte Diskussion über Migration und Einwanderung ist ideologisch völlig von den eigentlichen Problemlösungen abgekoppelt. Das hat dazu geführt, dass Hass und Hetze die Gesellschaft gespalten haben. Hass und Hetze, die vom linken Gutmenschentum ausgeht, weil sich diese in ihrer ideologischen Verblendung weigern – oder es gar nicht können -, über die Folgen ihrer kurzsichtigen Parolen auch nur ansatzweise zu diskutieren. Würden sie zu Ende denken, müsste ihnen bewusst werden, was sie nicht nur den jungen Migranten antun, sondern auch, dass sie so keine Fluchtursachen bekämpfen. Im Gegenteil junge Männer davon abhalten, im eigenen Land für sich selbst und ihr Land ihre Fähigkeiten einzusetzen, weil sie sich auf das falsche Ziel konzentrieren, nämlich ins “Paradies Europa” zu wandern.
…. Alles vom 13.9.2018 von Peter Haisenko bitte lesen auf
https://www.epochtimes.de/politik/welt/migranten-undifferenziert-nach-deutschland-einzuladen-ist-ein-verbrechen-an-den-migranten-selbst-und-ihren-heimatlaendern-a2637705.html

Der Artikel erschien zuerst bei anderweltonline.de.

 

 

Dalai Lama: Migranten müssen nach Hilfe in D heimkehren
Dalai Lama in Malmö/Schweden am 21.9.2018: „Denn obgleich das so ist, müssen die aufnehmenden Länder die Menschen unmissverständlich wissen lassen, dass die Migranten letztlich ultimativ wieder in ihre Heimatländer heimkehren müssen“. „Ich denke, Europa gehört den Europäern!“ „Beispielsweise Deutschland kann kein arabisches Land werden. Deutschland ist Deutschland! Es sind zu viele, als dass es in der Praxis funktionieren könnte.“
„Ich denke auch vom moralischen Gesichtspunkt aus dürfen die Flüchtlinge nur vorübergehend aufgenommen werden. Helft ihnen, unterrichtet sie – aber schickt sie zurück in ihre Herkunftsländer, damit sie diese aufbauen! Das Ziel muss es bleiben, dass sie heimkehren und dort am Aufbau wirken.“

Denn haben Sie, liebe Leser, in den bundesdeutschen Medien etwas von der Aussage des Dalai Lama mitbekommen? Vermutlich nicht. Obgleich sie selbstverständlich auf allen Redaktionstischen gelegen hat. Aber sie passt nun einmal so gar nicht in die medialen Propagandastuben der von der Europäischen Union übernommenen, von der SGO namens Vereinte Nationen ersonnenen Massenumsiedlung menschlicher Überproduktion in die derzeit noch reichen Länder des Nordens. Und so tut man einfach so, als hätte man nichts gehört, wenn eine Ikone wie der Dalai Lama etwas von sich gibt, was zu dieser UN-Resettlement-Ideologie im krassen Widerspruch steht.

…. Alles vom 23.9.2018 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/der-dalai-lama-und-die-medien-was-tun-wenns-nicht-gefaellt/

Bravo Dalai Lama, Europa den Europäern, Tibet den Tibetern!
Jeder Mensch muß wissen wofür er steht und dafür kämpfen! Versuche Selbstbewustsein der Europäer durch kommunistische und islamische Ideologien zu erschüttern darf nicht gelingen.
23.9.2018, Ivan, TO

Es ist schon erschreckend das ein internationaler Migrationsgipfel in Malmö von den Staatsmedien nicht thematisiert wird. Und damit auch diese Aussagen eines international reputierten und friedfertigen Mannes und geistigen Führers einfach totgeschwiegen werden, nur weil es hierzulande vermutlich nur einer Partei nützen würde, bzw. deren Thesen in den Vordergrund rücken würde. Mal ganz zu schweigen davon das die AfD einer qualifizierten Zuwanderung positiv gegenüber steht und nur ein Problem mit massiver unqualifizierter lebenslang zu alimentierender Zuwanderung in unsere Sozialsysteme haben.
Lazar, TO

Lieber Herr Spahn, „Europa den Europäern“ sagt der Dalai Lama und meint bestimmt „Tibet den Tibetern“, vielleicht auch „Deutschland den Deutschen“ und „Malmö den Schweden“. Nun, mit Tibet ist die Geschichte offensichtlich in eine andere Richtung gelaufen, heute und eigentlich seit Jahrzehnten bestimmen die Han-Chinesen die Geschicke des Landes. Mit Malmö weiss man auch nicht so recht, ob es nicht inzwischen einen anderen Weg eingeschlagen hat, zumindest in einigen Vierteln scheint es andere „Herrscher“ zu geben.
Und was wir aus unserem Land? Prof. Dan Diner vertrat zu dieser Frage in der „Welt“ die These, dass es in der Deutschland aufgrund von Globalisierung und Migration keine politische Stabilität mehr geben werde, mit allen Folgen für Europa. Und die CDU/CSU werde die Erschütterungen nicht überstehen. Schauen wir mal, ob er recht behält! Quo vadis, Germania?
23.9.2018, Wittgenstein, TO
Der Dalai Lama hat auch in Bezug zur Sozialhilfe eine eigene Meinung:
https://www.nzz.ch/zuerich/du-gehst-in-die-schweiz-verhalte-dich-gut-ld.1421711
„Doch Tethong betont, wie wichtig der soziale Druck innerhalb der grundsätzlich konservativen Gemeinschaft sei. «Der Dalai Lama hat schon mehrmals konkret angemahnt, Sozialhilfemissbrauch gehe nicht an. Wenn er das vor mehreren tausend Tibetern tut, hat das eine starke Wirkung.» Eine solche innere Organisation fehle den meisten anderen Flüchtlingsgruppen in der Schweiz.“
Ebenfalls aus dem Artikel: „Die an sie gestellte Erwartung, klaglose Arbeiter zu sein, hätten die ersten Tibeter in der Schweiz zu erfüllen vermocht, weil sie aus einer obrigkeitlich gegliederten Gesellschaft gestammt hätten, meint Tethong. «Man sagte einem tibetischen Flüchtling: Du gehst in die Schweiz. Verhalte dich gut!» Eine Vorstellung davon, was sie im fremden Land erwarten würde, hatten die Leute nicht – sie wurden vom Strassenbau direkt ins Flugzeug gesetzt. Die tibetische Exilregierung habe die Migration angeordnet. Diese sei davon ausgegangen, dass die Leute nach Indien oder gar Tibet zurückkehren würden. Jeder Tibeter habe ein Büchlein mit auf die Reise bekommen mit einem klaren Pflichtenheft: «Erstens: Benimm dich anständig. Zweitens: Sei immer pünktlich. Und so ging das weiter, Punkt für Punkt.» Es waren Strukturen, die auch den Behörden die Arbeit erleichterten. Dank der Exilregierung hatten sie sowohl in der Schweiz als auch in Indien Ansprechpersonen.“ Gibt es dieses Pflichtenheft auch auf türkisch?
23.9.2018, Michel, TO

 

 

Ethik: 100 Syrern in Syrien statt 5 Syrern in D helfen
Rückkehrwilligen Flüchtlingen sollte effektiver die Möglichkeit geboten werden, sich in ihrer Heimat mit Unterstützung eine neue Zukunft aufzubauen. Das hilft auch dem Aufbau des Landes. Mit dem Geld, mit dem man hier fünf Syrer versorgt, versorgt man dort fünfzig – oder gar hundert!
Ist es nicht unethisch, das Geld zu verwenden, um nur wenigen hier zu helfen, statt besser vielen zu Hause? Zudem: Hier hat man – ist das Geld ausgegeben und der Krieg eines Tages zu Ende – für den Flüchtling nur eine grobe Basis geschaffen. Dort aber hätte man eine Infrastruktur aufgebaut und müßte die Menschen nicht zurück ins Nichts schicken.
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Die Bundesrepublik gab 2016 etwa 15 Milliarden Euro für die Versorgung von Flüchtlingen hierzulande aus – plus sieben Milliarden zur „Bekämpfung von Fluchtursachen“. Zum Vergleich: Der gesamte syrische Staatshaushalt beträgt zwölf Milliarden!
Und schließlich: Ein Teil der Flüchtlinge hat hier, realistisch gesehen, keine Chance. Sie sind weder der gesellschaftlichen Integration noch den Anforderungen des hiesigen Arbeitsmarktes gewachsen. Andere verlieren hier ihren sozialen Status – ein syrischer Rechtsanwalt etwa arbeitet hier vielleicht in einem Callcenter. Daheim hätten viele eher eine Chance, Arbeit, Sinn und Status zurückzugewinnen.
…. Alles von Salem El-Hamid vom 26.1.2018 zu „Eine Bringschuld gibt es nicht –
Wie funktioniert Integration tatsächlich?” bitte lesen auf www.jungefreiheit.de, Seite 3

Dr. Salem El-Hamid, der Chefarzt, geboren 1951 in Syrien, leitete mehrere Kinderkliniken in Deutschland, ist Generalsekretär der Deutsch-Syrischen Gesellschaft mit Sitz in Bonn und Autor des Buches
„Vom Euphrat an den Rhein.
Eine syrisch-deutsche Erfolgsgeschichte“ (2016)
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www.salem-el-hamid.de

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