Fluechtlinge-Rueckkehr

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Ethik: 100 Syrern in Syrien statt 5 Syrern in D helfen
Rückkehrwilligen Flüchtlingen sollte effektiver die Möglichkeit geboten werden, sich in ihrer Heimat mit Unterstützung eine neue Zukunft aufzubauen. Das hilft auch dem Aufbau des Landes. Mit dem Geld, mit dem man hier fünf Syrer versorgt, versorgt man dort fünfzig – oder gar hundert!
Ist es nicht unethisch, das Geld zu verwenden, um nur wenigen hier zu helfen, statt besser vielen zu Hause? Zudem: Hier hat man – ist das Geld ausgegeben und der Krieg eines Tages zu Ende – für den Flüchtling nur eine grobe Basis geschaffen. Dort aber hätte man eine Infrastruktur aufgebaut und müßte die Menschen nicht zurück ins Nichts schicken.
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Die Bundesrepublik gab 2016 etwa 15 Milliarden Euro für die Versorgung von Flüchtlingen hierzulande aus – plus sieben Milliarden zur „Bekämpfung von Fluchtursachen“. Zum Vergleich: Der gesamte syrische Staatshaushalt beträgt zwölf Milliarden!
Und schließlich: Ein Teil der Flüchtlinge hat hier, realistisch gesehen, keine Chance. Sie sind weder der gesellschaftlichen Integration noch den Anforderungen des hiesigen Arbeitsmarktes gewachsen. Andere verlieren hier ihren sozialen Status – ein syrischer Rechtsanwalt etwa arbeitet hier vielleicht in einem Callcenter. Daheim hätten viele eher eine Chance, Arbeit, Sinn und Status zurückzugewinnen.
…. Alles von Salem El-Hamid vom 26.1.2018 zu „Eine Bringschuld gibt es nicht –
Wie funktioniert Integration tatsächlich?” bitte lesen auf www.jungefreiheit.de, Seite 3

Dr. Salem El-Hamid, der Chefarzt, geboren 1951 in Syrien, leitete mehrere Kinderkliniken in Deutschland, ist Generalsekretär der Deutsch-Syrischen Gesellschaft mit Sitz in Bonn und Autor des Buches
„Vom Euphrat an den Rhein.
Eine syrisch-deutsche Erfolgsgeschichte“ (2016)
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www.salem-el-hamid.de

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