Fluechtlinge-Pflichten

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Blick zum Kandelberg bei St. Peter im Schwarzwald am 12.2.2016

Blick zum Kandelberg bei St. Peter im Schwarzwald am 12.2.2016

 

Milanovic: Migranten sollten nur begrenzte Bürgerrechte erhalten
Branko Milanovic hat mit seinen Arbeiten zur globalen Ungleichheit einige unbequeme Wahrheiten zutage gebracht. Im Interview mit der NZZ erklärt der Ökonom, weshalb die soziale Kohäsion westlicher Industriestaaten in Gefahr gerät.

Ich sehe die Gefahr zweier Extremlösungen: Die erste ist die «Festung Europa» oder «Festung USA», bei der die Staaten zum Schluss kommen, niemanden mehr aufnehmen zu können, und daher die Grenzen schliessen. Das wäre schlecht für alle. Die zweite ist die Idee völlig offener Grenzen, was politisch inakzeptabel ist. Ziel muss es nun sein, zwischen diesen zwei Extremen ein Optimum zu finden. Daher plädiere ich dafür, dass Migranten nur begrenzte Bürgerrechte erhalten, etwa befristete Aufenthaltsbewilligungen oder einen limitierten Zugang zu Sozialleistungen. Dies deshalb, weil die Bereitschaft zur Aufnahme von Migranten wohl steigt, wenn die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass die Migranten für immer im Land bleiben werden.
Kritiker werten das als Diskriminierung: Ja, es ist eine Diskriminierung. Doch damit ist beiden Seiten gedient. Auch wenn ein Migrant zum Beispiel nur fünf Jahre in der Schweiz arbeiten dürfte, hätte er in dieser Zeit viel gelernt, viel Geld verdient und wäre letztlich besser dran.
…. Komplettes interview mit Brabk Milanovic vom 31.1.2019 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/wirtschaft/branko-milanovic-migranten-sollten-nur-begrenzte-buergerrechte-ld.1455540?mktcid=nled&mktcval=107&kid=_2019-1-31
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Brank Milanovic – Erforscher der Ungleichheit
Branko Milanovic hat in den vergangenen Jahren wie kaum ein anderer Ökonom die Debatte über die Globalisierung geprägt. In seinem 2016 publizierten Buch «Global Inequality – A New Approach for the Age of Globalization» zeigt er, welche Einkommensgruppen in den letzten Jahrzehnten zulegen konnten und welche nicht. Dabei kommt der 1953 in Belgrad geborene Ökonom zu folgendem Resultat: Zwar ist auf weltweiter Ebene die Ungleichheit gesunken, da vor allem in China und Indien eine neue globale Mittelschicht entstanden ist. Innerhalb der westlichen Industriestaaten hingegen ist die Ungleichheit gestiegen, und die dortige Mittelschicht hat einkommensmässig kaum zulegen können.

Ungleichheit wird oft nach Massgabe des Gini-Koeffizienten gemessen. Dieser beträgt null bei völliger Gleichheit und eins bei völliger Ungleichheit. Heuristisch könnte man sagen, dass für westeuropäische Länder mittlerer Grösse ein Koeffizient zwischen 0,3 und 0,35 gut ist. In den USA liegt der Wert aber über 0,4, was im OECD-Vergleich hoch ist. Demgegenüber liegt er in Ländern wie Österreich, Finnland oder Dänemark unter 0,3.

 

Der jähe Absturz des Vorzeige-Migranten Aras B.
Mit der Verurteilung von Flüchtlingsblogger Aras B. wegen sexueller Belästigung seiner Mitschülerinnen ist das passiert, was viele schon lange erwartet haben. Der linksgrünen medialen Klasse ist ihre Galionsfigur im Kampf um die öffentliche Meinung beim Thema Asyl um die Ohren geflogen, daß es nur so pfeift. Die Geschichte des Aras B. ist eine Geschichte des Scheiterns. Vor allem des Scheiterns all jener, die den damals 19jährigen Syrer zum Star und Vorzeige-Beispiel für Integration aufgebaut haben. Die Tatsache, daß er kein Terrorist war, keine bekannten Vorstrafen hatte und einigermaßen Deutsch konnte, reichte vielen linksliberalen Medienschaffenden aus, um in ihm die ultimative Widerlegung aller rechten Vorurteile gegenüber Flüchtlingen zu sehen.
Seine öffentlichen Äußerungen zeigten schon sehr früh, daß er dazu nicht besonders geeignet ist. Nach der Silvesternacht 2015, in der es zu massiven sexuellen Übergriffen von Einwanderern auf Frauen in Köln und anderen deutschen Städten kam, gab der Syrier auf Twitter den Opfern die Schuld dafür. Diese hätten nachts eben nicht alleine unterwegs sein sollen. Später redete er sich mit einem sprachlichen Mißverständnis heraus. Seine neuen Freunde in Politik und Medien glaubten ihm. Sie wollten ihm glauben. Um ihn fallen zu lassen oder auch nur etwas kritischer zu betrachten, war Aras B. damals einfach noch zu wertvoll.
Als Projektionsfläche für linke Multikulti-Träumereien, aber auch als Provokateur, der durch unverschämte Forderungen genau die Reaktionen auslöste, die man brauchte, um das Bild einer rechten Troll-Armee im Internet weiter aufrechtzuerhalten. Unter anderem verlangte er staatlich finanzierte Gratis-Handys für Flüchtlinge; er beschimpfte Kritiker von Angela Merkels Asylpolitik und besonders AfD-Anhänger. Wie viele oder wenige Menschen seine Artikel für die Huffington Post und andere Seiten auch immer gelesen haben mögen – für die Regierung und ihren Kampf gegen „Hate Speech“ war der Blogger Aras B. auf jeden Fall Gold wert.
12.12.2018, gesamten Text dazu bitte lesen auf http://wwwmepochtimes.de

Ein neuer Aras muß her
Viele waren froh, daß er da ist. Viele haben Aras B. für ihre politischen Zwecke benutzt. Sie haben ihn zum Idealbild des edlen Fremden stilisiert. Der durch und durch gute Zuwanderer, an dem nichts Schlechtes zu finden ist und von dem die kaltherzigen Deutschen so viel lernen können. Mit dem Bekanntwerden seiner Taten wurde endgültig klar: Dieses makellose Bild des perfekt integrierten Fremden existiert nur in den Köpfen linker Politiker und an den Flipcharts von Redaktionen wie der Huffington Post, dem Freitag, Vice oder der Tagesschau. Man hört nur sehr wenig in diesen Tagen, von Aras’ Freunden in Politik und Medien. Vermutlich ziehen sie schon längst wieder umher auf der Suche nach einem neuen Vorzeige-Migranten.
12.12.2018, Watchtower, ETO

 

Boostedt: Migranten wollen  keinen Kontakt zur Bevölkerung 
Boostedt, eine 4600-Einwohner-Gemeinde bei Neumünster in Schleswig-Holstein, und ihr christdemokratischer Bürgermeister Hartmut König: „Die Stimmung in Boostedt kippt“, klagt König öffentlich an. Wegen der „Flüchtlinge“ und den wachsenden Problemen. Der Bürgermeister spricht über wachsende Probleme im Zusammenhang mit der Landesunterkunft für Flüchtlinge: „Unsere Gemeinde wird mit einer Klientel von Flüchtlingen belastet, mit der sich ein großer Teil der Bevölkerung nicht mehr identifizieren kann.“
„Das Ehrenamt ist zusammengebrochen“ und werde „von den Flüchtlingen nicht gewürdigt“, so König. Eine schwierige Klientel: „Sie dürfen nicht arbeiten, wollen keinen Kontakt zur Bevölkerung, haben kein Interesse an Sprachunterricht und fallen in der Unterkunft durch Alkohol und Krawall auf.“ ….
Alles vom 8.8.2018 bitte lesen auf
http://www.kn-online.de/Nachrichten/Politik/Buergermeister-von-Boostedt-klagt-ueber-Probleme-mit-Fluechtlingen

https://www.welt.de/politik/plus180958026/Buergermeister-von-Boostedt-Zerrissen-zwischen-Furcht-und-Mitgefuehl.html

https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/hilferuf-aus-boostedt-buergermeister-beklagt-probleme-mit-fluechtlingen-id20659472.html

Boostedt
Boostedt hat im christlichen Sinne Barmherzigkeit gezeigt, sein Bürgermeister Hartmut König stand und steht an exponierter Stelle für diese menschliche Haltung. Umso schwerer wiegt das, was er unserer Redaktion jetzt offenbart hat. So offen, so ehrlich und, ja, so mutig hat wohl noch kein Bürgermeister in Deutschland die realen Probleme mit Zuwanderern in seinem Ort beim Namen genannt. Wir haben uns dazu entschieden, seine Schilderungen im Wortlaut zu dokumentieren – auch weil auf diese Weise der moralische Zwiespalt deutlich wird, der den Christdemokraten quält.
Alles vom 8.8.2018 bitte lesen auf
http://www.kn-online.de/Mehr/Meinungen/Leitartikel-Christian-Longardt-zu-Boostedt

Höllenritt
So widerlegt Königs Hilferuf (“Höllenritt“) explizit eine von der Jamaika-Landesregierung von CDU, FDP und Grünen in den vergangenen Monaten häufig aufgestellte Behauptung: nämlich die, dass im Norden bei der Bewältigung der Migrationskrise alles rund laufe.
…. Alles vom 9.8.2018 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/article180875320/Boostedt-Mit-der-Fluechtlingskrise-alleingelassen.html

 

 

Die Undankbarkeit vieler Syrer ist mir peinlich
Vor drei Jahren bin ich voller Hoffnung darauf, ein friedliches Leben zu führen, nach Deutschland gekommen. Ich hatte gehört, dass Deutschland für gute Integration bekannt ist. Doch wie sieht es heute aus? Haben die Syrer es geschafft, sich zu integrieren? Von Majd Abboud

Es erfordert viel Mut, öffentlich zu sagen, dass viele Fehler in der Flüchtlingspolitik gemacht wurden. Vor allem besteht die Gefahr, mit solchen Gedanken den rechtspopulistischen Parteien Vorschub zu leisten. Dies ist ganz und gar nicht meine Absicht. Ich habe jedoch festgestellt, dass es auch in Deutschland trotz der viel gepriesenen Meinungsfreiheit, die wir in den arabischen Ländern so vermisst haben, immer noch Tabus gibt. Ich glaube, dass sich das Land mit solchen gut gemeinten Denkverboten keinen Gefallen tut.

Zum einen wurden 2015 Initiativen wie „Refugees welcome“ von Flüchtlingen als Einladung verstanden, nach Deutschland zu kommen, weil sie dort gebraucht würden. Mit einer entsprechenden Erwartungshaltung strömten sie daher auch in dieses Land. Zum anderen führte die unüberschaubare Anzahl an Flüchtlingen dazu, dass es nicht mehr möglich war zu prüfen, wer wirklich berechtigt war, als Flüchtling anerkannt zu werden. Obwohl die Deutschen dafür bekannt sind, gut organisiert zu sein, haben die schieren Zahlen die Gesellschaft überfordert.
Trotz aller Bemühungen sahen viele Flüchtlinge ihre Erwartungen nicht erfüllt und reagierten mit Kritik und Undankbarkeit. Dies war mir immer sehr peinlich, und ich fühlte mich dauernd in Verlegenheit, mich für meine Landsleute zu entschuldigen. Deutschland reagierte darauf, indem es neue Maßnahmen ergriff, um sich den Einwanderern anzupassen und sie zufriedenzustellen. Die Tatsache, dass unter den Flüchtlingen auch viele Radikale waren, die im Krieg mitgewirkt und die Chance zur Flucht ergriffen haben, als sie sahen, dass der Kampf gegen die Regierung erfolglos war, ist nicht mehr zu vertuschen. Die deutsche Regierung hat viel zu lange nicht nur die Augen davor verschlossen, sondern stellt auch jene, die darauf hinweisen, als ausländerfeindlich dar.

Die Kooperation zwischen westlichen Regierungen und bestimmten oppositionellen Gruppierungen in Syrien ist nichts Neues und beruht auf dem Deal „Rohstoffe gegen Macht“. Sie reicht etwa zurück in die 80er Jahre, als Großbritannien die Muslimbruderschaft in Syrien unterstützt hat. Die Muslimbrüder haben viele Anschläge in Syrien verübt und wurden als Rebellen verharmlost. Bereits seit Langem besteht die Strategie der USA und ihrer Verbündeten darin, sich bei politischen Konflikten nicht selbst die Hände schmutzig zu machen, sondern oppositionelle Gruppen finanziell und durch Waffenlieferungen zu unterstützen.
Leider wurde auch in Syrien in rebellische Gruppen, und damit in den politischen Islam, investiert. Viele der heute in Deutschland lebenden Flüchtlinge stehen solchen Gruppierungen nahe und verstehen sich daher auch nicht als Gäste, sondern als Partner, die es verdient haben, bedient zu werden. Unsere Rebellen wussten, dass diejenigen, die an der Seite des Westens stehen, sich alles erlauben können. Deshalb war auch der Integrationsprozess von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Können wir das Ruder noch herumreißen? Hierzu wäre es nötig, dass Deutschland die Radikalen unter den Flüchtlingen identifiziert – und sich klar vom politischen Islam distanziert.

… Alles vom 13.7.2018 bitte lesen auf
https://www.saarbruecker-zeitung.de/die-undankbarkeit-vieler-syrer-ist-mir-peinlich_aid-23932349

Dr. Majd Abboud, ein Zahnarzt aus West-Syrien, flüchtete in einem Schlepperboot über das Mittelmeer nach Griechenland und kam 2015 ins Saarland.
Danke für Ihren Mut, Herr Abboud!
ch habe den Gastbeitrag von Majd Abboud, einem Zahnarzt aus Syrien, in der SZ gelesen. Er kreidete das Verhalten von vielen seiner Landsleute an. Ich muss sagen, er hat absolut Recht. Natürlich gibt es immer wieder die gut integrierten, respektvollen, fleißigen …, aber es gibt halt leider auch viel zu viele, die die Gastfreundschaft der Deutschen ausnutzen.
Das kann man doch nicht schön reden. Mit dem Flüchtlingsstrom sind große Probleme mit in unser Land gekommen. Das ist Fakt. Nun lese ich gerade einige der Kommentare zu diesem Leserbrief im Netz. Erschreckend. Einige mit deutschem Namen glauben, dass Majd Abboud ein Fake ist, weil man nach drei Jahren noch nicht so gut Deutsch könne, okay … Aber dann sind da so schrecklich viele Kommentare von Leuten mit nicht-deutschem Namen, die Abboud aufs Übelste beleidigen. Da ist so viel Hass zu spüren. Dem Leser mit offenem Auge wird klar, das sind genau die Leute, von denen Abboud spricht. Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass auch viele IS-Kämpfer oder zumindest Sympathisanten nach Deutschland „geflohen“ sind, und wenn ich in den Kommentaren diesen Hass auf „den Nestbeschmutzer“ Abboud und den Hass auf Assad lese und diese übelsten Beleidigungen, dann mach ich mir Gedanken, wer diese Kommentar-Schreiber sind. Ich danke für den Mut, den Abboud an den Tag gelegt hat, unter seinem Echt-Namen und mit Foto diesen Brief zu veröffentlichen.
20.7.2018, Caroline Wiggins, Peiting (Bayern), SZO

 

 

 

Stell Dir vor: 2 Mio Deutsche flüchten nach Syrien
Stellen wir uns doch einmal vor, im Jahre 2015 hätte eine Anzahl von 1,5-2,0 Millionen Deutschen flüchten müssen und Asyl in Syrien beantragen müssen. Die syrische Bevölkerung hätte die deutschen Flüchtlinge unter großen Anstrengungen aufgenommen, hätte ärztliche Versorgung bereitgestellt sowie Massenunterkünfte, Nahrung, Sprachkurse, Berufsqualifikationskurse usw usf. Darüber hinaus würde jeder deutsche Flüchtling ein regelmäßiges, monatliches Taschengeld erhalten, welches ihm ermöglichte Gegenstände für den persönlichen Bedarf zu kaufen.
Würde es Massenvergewaltigungen durch deutsche Flüchtlinge in Syrien geben? Eher nein.
Würde es massenhaft Antanzdiebstähle, Körperverletzungen oder Räubereien gegen einheimische Syrer geben? Eher nein.
Würde es terroristische Anschläge oder Angriffe psychisch verwirrter Einzeltäter im Namen eines christlichen Gottes gegen syrische Bürger geben? Wohl eher nein.
Ich glaube, und das ist tatsächlich meine feste Überzeugung, daß binnen kürzester Zeit die Massenunterkünfte der deutschen Flüchtlinge in Eigenverantwortung geleitet werden könnten. Nahezu jeder Mann und jede Frau würde im Rahmen seiner/ihrer Möglichkeiten jeden Tag eine sinnvolle Beschäftigung ausüben; nahezu jedes Kind würde die angebotenen Integrationskurse / Schule besuchen und die Landessprache erlernen. Die deutschen Flüchtlinge in Syrien wären dankbar und würden sich als gute und anpassungsfähige Gäste erweisen.
Was hindert denn die jetzigen Flüchtlinge daran, in den Massenunterkünften Ordnung zu halten. Warum lüften sie nicht? Warum putzen sie nicht Ihre Kochstellen? Warum fliegen in den Duschen Kondome herum? Warum bekriegen sich die “Flüchtlinge” untereinander?
Und vor allem? Warum lassen wir das zu? Die von Ihnen beschrieben Zustände zeigen mir, daß die “Integration” schon jetzt gescheitert ist.
Cezak, 5.8.2016, TO

 

Integration: Migranten in die Pflicht nehmen
Der Sozialstaat lähmt die Integration von Zuwanderern, indem er falsche Anreize schafft, sagt die russischstämmige Publizistin Sonja Margolina. Migranten müssten nicht bedient und erzogen, sondern in die Pflicht genommen werden, fordert sie ….
In einem Wohlfahrtsstaat zahlt sich die Anstrengung zur Integration für erwachsene Menschen, von wenigen Aufsteigern einmal abgesehen, nicht aus. Denn seine Familie mit einfacher Arbeit über die Runden zu bringen, hat weniger Aussicht auf Erfolg als seinen Lebensunterhalt mit staatlichen Zuwendungen und Kindergeld zu bestreiten. Das mag politisch nicht korrekt klingen, ist aber eine allgemein bekannte empirische Tatsache. Das üppige Sozialpaket für Bedürftige, das den sozialen Frieden sichert, lähmt die Integration der Migranten eher, als dass es sie fördert. …..
Die Sozialsicherung ist nicht der einzige Grund für das häufige Scheitern der Integration über Generationen hinweg. Doch sie bestimmt das Verhältnis der Migranten zur Aufnahmegesellschaft mehr als alles andere. Die liberale Maxime „Wer den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen“ wird im Wohlfahrtsstaat auf den Kopf gestellt. Denn er ist es, der die Verantwortung für Migranten übernimmt und diese davon weitgehend entbindet. Die Gesellschaft handelt so, als ob sie eine Bringschuld gegenüber den Neuankömmlingen hätte. Dabei ist es im überragenden Interesse der Flüchtlinge und Migranten, nach Deutschland zu kommen und hier auf Dauer zu leben. Sie profitieren davon, während die Aufnahmegesellschaft umgekehrt enorme Risiken und Kosten auf sich nimmt. Nur wenn man die vermeintliche Bringschuld vom Kopf auf die Füße stellt, wäre es möglich, über den Beitrag der Zugewanderten zur ihrer Integration rational zu diskutieren…..
Es geht um ein gesellschaftliches Konzept, das eine Rückbesinnung auf die traditionellen Tugenden der Einwanderer ermöglicht, die Eigenverantwortung, Risikobereitschaft, Anstrengung des Einzelnen erfordert und das Migranten nicht zum Objekt bürokratischer Verwaltung und zu Rentenempfängern degradiert.
Flüchtlinge mögen Leidtragende der Verhältnisse in ihren rückständigen und diktatorischen Ländern gewesen sein, viele von ihnen sind Kriegs- und Terroropfer. Doch nun sind sie, verglichen mit ihren unzähligen Leidensgenossen, keine Opfer mehr, sondern Gewinner. Sie müssen nicht bedient und erzogen, sondern in die Pflicht genommen werden. Seid Realisten, verlangt das Unmögliche…..
Alles vom 5.2.2016 von Sonja Margolina auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/essay-die-muehlen-der-integration/60456

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Integrationsfähigkeit = Qualifikation + Beteiligungsmöglichkeit
Integration setzt Integrationswille und Integrationsfähigkeit voraus. Offene Grenzen und ungeregelte Massenzuwanderung sind bereits im Hinblick auf die spätere Integration absolut kontraproduktiv. Bei der Einwanderung muss staatlicherseits ein Auswahlprozess stattfinden. Ein geregeltes Einwanderungsverfahren ist dazu die Grundvoraussetzung. Hinsichtlich der Integrationsfähigkeit kann festgestellt werden, dass sich gebildete Einwanderer selbst weitaus besser integrieren, als Menschen ohne Bildung und Qualifikationen. Diese haben auch weniger Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Es müssen dringend qualifizierte Kriterien für die Einwanderungsberechtigung geschaffen werden und der Arbeitsmarkt reformiert werden. Auf der anderen Seite muss Einwanderungsberechtigten die Beteiligung am wirtschaftlichen Leben erleichtert werden. Ausbildungsabschlüsse müssen schneller anerkannt werden, um den Weg in die Beschäftigung zu ermöglichen. Sozialleistungen müssen an bestimmte Bedingungen genknüpft werden.
5.2.2016, Maximilian Berg
Offizielle Stellen, von manchen Presseorganen nachgeplappert, sagen, die Einwanderung sei ein Segen für Deutschland, wenn nicht jetzt, dann in der Zukunft. Das, fürchte ich, stimmt so nicht ganz. Denn dann müssten Länder wie Frankreich, das Massen von Immigranten aus Afrika aufgenommen hat, einen wirtschtlichen Boom haben – das Gegenteil ist der Fall. Der französische Rechnungshof hat noch letztes Jahr auf die immensen Sozialkosten der Einwanderung hingewiesen. Von “Segen” keine Spur; und die wenigen Vorzeige-Einwanderer kann man nicht als Referenz ausgeben.
5.2.2016, Dimitri Gales
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Sozialstaat bietet zu viele Anreize
Ein hervorragender Beitrag, herzlichen Dank! Die beispiellosen Anreize unseres Sozialstaats sind nicht nur ein Magnet für die weltweiten Flüchtlingsströme und ein Hemmnis bei der Integration, sie lassen auch jede Umverteilung der Migranten in Europa schon im Ansatz scheitern, weil alle “Umverteilten” sich sofort auf den Weg nach Deutschland machen. Darüber wurde mehrfach berichtet. Doch warum läuft das alles so verquer? Vielleicht liegt es daran:
1. Fördern und Päppeln statt Fordern liegen voll im linken Mainstream und bestimmen schon lange den politischen Trend bei uns.
2. Die “vermeintliche Bringschuld” rührt hauptsächlich aus unserem Schuldkomplex “Drittes Reich” und ist zur Dauer-Neurose geworden.
3. Als Resultat aus beidem hat sich inzwischen eine regelrechte Sozialindustrie entwickelt, die natürlich um ihren Bestand und ihre Pfründe kämpft. Wenig Aussicht also, dass sich hier etwas ändern wird.
5.2.2016, Ursula Schneider
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Menschen kann man nicht ‘umerziehen’
Wenn man schon weiß, und dafür gibt es in der jüngeren Geschichte meines Erachtens genug empirische Belege, dass die Integration von Millionen von Einwanderern aus Kulturen, die so unterschiedlich sind wie der Islam und Demokratien aufklärerisch-westlicher Prägung in eben diese westlichen Gesellschaften, nicht gelingen kann, sondern zunehmend sozialen Unfrieden hervorruft -, wenn das so ist, hat es keinen Sinn, das Unmögliche zu fordern. Es wird unmöglich bleiben. Leider begreifen die Befürworter der Aufnahme von Asylbewerbern ohne Obergrenze nicht, dass eine Integration durch staatlich verordnete Kurse und ähnliche Maßnahmen unmöglich ist. Menschen kann man nicht ‘umerziehen’. Selbst wenn das gut gemeint ist, zeigt es ein Nannystaats-Denken, das einer westlichen Demokratie unwürdig ist.
5.2.2016, Dieter Freundlieb

Gleichberechtigung bei der Integration
Wenn sich die Migranten aus Osteuropa, Asien, Südamerika, usw. integrieren können und müssen, müssen die Muslimen (wo auch immer sie herkommen) das Gleiche tun. Warum muss das Thema Integration bei Muslimen überhaupt extra diskutiert werden, während diese für alle andere Migranten doch selbstverständlich ist? Wenn man die Muslimen als Mitbürger und nicht als “Underdog” betrachtet, dann muss man sie wie alle andere behandeln, nämlich sich der Gesellschaft u. Sitte anpassen. Diese sog. Willkommenshelferrinen sind ja Rassisten, die Flüchtlinge als “Kuscheltiere” (meint Ahmad Mansour) und Underdogs betrachten.
5.2.2016, G.H.

Unsere Migrationsindustrie muß doch leben
Die sozialen Verbände, Kirchen und Parteien überbewerten doch den Erfolg des „Verwöhnens“ und der Verteilung von Wohltaten viel zu hoch. Dieses führt in keiner Weise zur Integration, sondern höchstens zur Eingemeindung – ohne eigene Anstrengungen machen zu müssen. Hierzu sind keine neuen Gesetze notwendig, sondern eine Abkehr vom üppigen Sozialpaket. Dies würde relativ schnell an die Heimatländer durch Smartphone, Facebook, WhatsApp ect. übermittelt, so dass der Andrang auf unseren Wohlfahrtsstaat stark gebremst wird.
5.2.2016, Claus Lehmann

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