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Reife Feigen am 9.8.2015 in Freiburg - Feigenbaum an einer Gartenmauer

Reife Feigen am 9.8.2015 in Freiburg – Feigenbaum an einer Gartenmauer

 

Migration: Radio, Popsongs, Dichter, Schleuser
Nachrichten werden in Windeseile von Radio France Internationale, BBC und afrikanischen Sendern auf dem Kontinent verbreitet. Sie wissen auch, dass Ausweisungsbescheide nicht vollstreckt werden können, wenn die Immigranten ohne Papiere angekommen sind.

Die private Seenothilfe wird zu etwas, mit dem Migranten und Schleuser rechnen, was die Schwelle der Risikobereitschaft senkt. Schleuser haben ihr Geschäftsmodell auf die Seenotrettung durch die verschiedenen Akteure ausgerichtet.
Zahlreiche Popsongs in Westafrika verklären Migranten als Helden. So rechtfertigt der ivorische Reggae-Musiker Tiken Jah Fakoly in „Ouvrez les frontières“ („Öffnet die Grenzen“) die gegenwärtige Auswanderung mit dem Traum vieler junger Afrikaner nach einem besseren Leben. Wer Europa erreiche, habe das große Los gezogen. Jeder Migrant, der es geschafft hat, zieht mit einem Eintrag in den sozialen Medien Freunde und Verwandte nach. Besonders Menschen ohne ausreichende Schulbildung träumen immer noch von einem unermesslich reichen europäischen Paradies, in dem selbst Menschen, die keine Arbeit haben, vom Staat Geld bekommen.
Die kamerunische Schriftstellerin Imbolo Mbue schreibt in ihrem Roman „Das geträumte Land“, Kiwi 2018: „Bubakar, hatte Winston gesagt, sei nicht nur ein hervorragender, auf Einwanderungsrecht spezialisierter Anwalt mit zahlreichen afrikanischen Mandanten in allen Teilen des Landes, sondern auch ein Experte darin, jeden Mandanten mit der passenden und ihm Asyl garantierenden Verfolgungsgeschichte auszustatten.“
… Alles von Volker Seitz vom 10.2.2019 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/willkommenspolitik-aus-afrikanischer-sicht/
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Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.
Selbsternannte Seenotretter erleichtern das Geschäft der Schleuser
Ich stimme mit dem CDU-Gemeinderat überein, der aktives Handeln zur Seenotrettung aus Freiburg ablehnt. Freiburg muss weiterhin für Kriegsflüchtlinge offenbleiben, Seenotrettung von vorwiegend Wirtschaftsflüchtlingen aus Afrika gehört nicht zu seinen Aufgaben. Das gilt auch für den Oberbürgermeister. Ich bin grundsätzlich dafür, Seenotrettung im Mittelmeer denen zu überlassen, die dafür ausgebildet und dazu verpflichtet sind, wie zum Beispiel Handels- und Militärschiffen; selbsternannte Seenotretter erleichtern das Geschäft der Schleuser, die sagen können, seht auf die überfüllten und wackeligen Schlauchboote, weiter draußen werdet ihr gerettet. Wer besteigt diese Boote? Überwiegend junge, gesunde, wenig gebildete Männer, kaum Frauen. Die wirklich Bedürftigen, Alten und Kranke müssen zu Hause bleiben. Die Barmherzigkeit der Seenotretter ist äußerst kurzsichtig, denn die meisten der Geretteten müssen enttäuscht unser Land wieder verlassen, da sie keinen Asylanspruch haben.
Der Gemeinderat Freiburg soll sich um die Bürger Freiburgs kümmern, vor allem um deren Sicherheit; nicht-professionelle Seenotrettung sollte unterbleiben, niemand hat bisher nachgewiesen, dass dadurch weniger Menschen ertrinken, je mehr Seenotrettung vor der libyschen Küste, umso mehr verzweifelte Menschen setzen Schleuser in wackelige Schlauchboote und umso größer ist die Gefahr, zu ertrinken.
Was der Freiburger Gemeinderat vorhat, ist der falsche Weg, mit ein wenig Steuergeld ein paar Wirtschaftsflüchtlinge zu retten.
Wenn wir für die Menschen in Afrika wirklich etwas tun wollen, dann muss ausnahmslos jeder von uns etwas von seinem Wohlstand abgeben und das wahrscheinlich für die nächsten zehn Jahre. Sind wir dazu bereit?
21.1.2019, Prof. Dr. Franz Daschner, Freiburg
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Zum Artikel “Seenotrettung aus Freiburg” (BZ vom 9. Januar), in dem über das Angebot von Oberbürgermeister Horn berichtet wurde, einen Teil der aus dem Mittelmeer geretteten Flüchtlinge aufzunehmen.

http://www.badische-zeitung.de/freiburgs-ob-horn-zeigt-sich-offen-fuer-die-aufnahme-von-sea-watch-fluechtlingen-wenn-der-gemeindera

 

Die Schlepper sind mächtiger als alle Politik
Seit vergangenem Jahr ist ein Milliardengeschäft mit Flüchtlingen entstanden. Schleuser begreifen sich als Dienstleister und “Reiseveranstalter”. Und die Politik bekämpft nur die Symptome. … All das ist historisch neu. Denn hier hat sich ein kriminelles Netz, eine Unterwelt ähnlich der weltweiten Drogenmafia, entwickelt. Gehandelt wird mit Mobilität, sie ist die neue Ware. Diesen Geist bekommt man nie mehr in die Flasche, denn das Geschäft sucht sich immer neue Kunden. Man freue sich also nicht zu früh, dass die Balkanroute “dicht” scheint: Vielleicht wird man bald über den “failed state” Libyen nach Italien oder via Marokko gen Spanien nach Kerneuropa kommen wollen. Die kriminelle Energie ist raffinierter als jede politische und gar rechtsstaatliche Vernunft. Es ist wie bei Hase und Igel. Die Schleuser steuern die Wirklichkeit, nicht der EU-Gipfel. Wir erleben gerade das Ende der Illusion, hier ließe sich etwas “lösen”. … Alles vom 20.3.2016 bitte lesen auf
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article153508459/Die-Schlepper-sind-maechtiger-als-alle-Politik.html
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Unsere wachstumsorientierte Wirtschaft fördert Schleppertum
“Die Schlepper sind mächtiger als alle Politik” …es sind die mächtig, die es niemals zulassen würden, das unsere deutsche, wie auch die restliche EU-Bevölkerung schrumpft. Unser gesamtes System ist auf beständiges Wachstum aufgebaut. Die wirklich mächtigen wollen eine beständige Rendite. Es wäre ja fatal, wenn es plötzlich Wohnungen im Überfluss gebe, keine neuen Wohnsiedlungen auf der grünen Wiese entstehen, und der Haushaltskonsum, sowie die Hotelübernachtungen plötzlich rückläufig sind, nur weil die deutsche Bevölkerung weniger wird. Nein 81 Milliarden Einwohner müssen mindestens gehalten, aber so ist das Ziel, eigentlich wesentlich erhöht werden. Auch die Sozialsysteme leben ja von der Hand in den Mund. Was den Arbeitnehmer gerade abgenommen, bekommt der Rentner im gleichen Monat. Die Ausmaße für dieses Umlagesystem werden sich noch fatal entwickeln. Jeder der sich die Pläne der wirklich “Mächtigen” anschauen möchte, der sollte sich mit der UNO Bestandhaltungsmigration beschäftigen. Die Dokumente sind für jedermann auf den UN Server abrufbar.
20.3.2016, Unverst
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Grenzsicherung und Abschiebekultur
Wenn man etwas wirklich will gegen Schlepper und Schleuser, dann bekommt man es auch auf die Reihe. Es gibt Länder, die das packen, eben weil sie es wollen. Bei uns pocht man immer noch mit erhobenem Zeigefinger auf Humanität und viele Politiker setzen auf ein gutes Gewissen. Also setzt man halbherzig Pläne um und dabei kann nichts herauskommen. Australien und Kanada packen das auch, warum wir nicht? Noch mächtiger ist eine bewachte Grenze und eine Etablierung einer Abschiebekultur.
20.3.2016, Velvet

 

 

Polizei Schleswig-Holstein toleriert Schleusung von Flüchtlingen
Gegen illegal nach Deutschland geflohene Syrer und Iraker ergreift die Polizei im Norden keine Maßnahmen – und auch deren Schleusung hält sie für nicht strafbar. Die Opposition wittert einen Skandal. …..
Die Landespolizei in Schleswig-Holstein ist nach der “Anlage zum Rahmenbefehl Nr.5″ der für Flüchtlinge zuständigen Behörde (BAO Schleswig-Holstein) dazu aufgefordert, Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht von syrischen und irakischen Flüchtlingen zu ignorieren. Das Papier vom 23. Dezember stützt sich auf eine angebliche Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an Flüchtlinge aus diesen Ländern und eine rechtliche Einschätzung des Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig……
Alles vom 22.1.2016 auf
http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151334609/Polizei-toleriert-Schleusung-von-Fluechtlingen.html

 

Reiche Flüchtlinge kommen zu uns
Ich habe einen Freund, er ist Syrer. Er lebt seit 20 Jahren in Deutschland und arbeitet als Koch. Er arbeitet wirklich sehr viel! Er hat eine Familie, um die er sich wirklich vorbildlich kümmert. Er schickt seiner Schwester, die noch in Syrien lebt, jeden Monat Geld, damit sie mit ihrer Familie über die Runden kommt. Er kam letztens auf mich zu und bat mich, dass ich ihm helfe seine Schwester, ihren Mann und die Kinder nach Deutschland zu holen. Leider erfolglos habe ich mit ihm gemeinsam einen entsprechenden Antrag ausgefüllt und alles mir mögliche getan, um ihm zu helfen.
Wieso erzähle ich dies?
Er und seine Schwester sind zu arm, um die illegale Überfahrt durch Schleuser (mindestens 10.000 Euro pro Person) zu bezahlen. Kein Geld für die Schleuser bedeutet momentan, dass man in Syrien festsitzt. Ist das gerecht? Ich finde: NEIN
Also, liebe Bundesbürger, lasst uns darüber reden, wie wir den Menschen in Krisengebieten helfen können!
Diskussionen darüber, ob wir auch Wirtschaftsflüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern aufnehmen, geht meiner Meinung nach am Ziel vorbei.
22.9.2015, Martin Braun

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