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Blick auf Yazd von den Tuermen des Schweigens aus am 13.10.2014

Blick auf Yazd von den Tuermen des Schweigens aus am 13.10.2014

 

 

Afrika: Hört endlich auf mit der Entwicklungshilfe
Es werden zig Millionen Euro überwiesen, vor Ort reiben sich die Mächtigen die Hände und keiner hier kapiert’s. Komischerweise sind afrikanische Präsidenten die reichsten der Welt, ihre Völker aber bitterarm. Nach Jahren auf Afrika-Tour sprachen Thomas Lehn (58) und Constanze Kühnel (45) auf Heimatbesuch mit Martin Becker von Merkur.de. Hier wörtliche Auszüge:

1884 haben die Kolonialmächte die rund 3.000 Volksstämme ohne Rücksicht auf kulturelle Unterschiede wie Sprache oder Religion einfach aufgeteilt in die heute 55 Staaten. Doch genau deswegen funktionieren diese willkürlich konstruierten Staaten nicht; allein in Kenia gibt es 64 unterschiedliche Volksstämme.

Der naive Umgang europäischer Medien mit diesem Thema wundert uns sehr. Es werden zig Millionen Euro sinnlos verblasen, vor Ort reiben sich die Mächtigen die Hände und keiner hier kapiert’s. Komischerweise sind afrikanische Präsidenten die reichsten der Welt, ihre Völker aber bitterarm. Das macht uns wütend und traurig.

Wir haben darüber auch mit studierten Afrikanern diskutiert. Einer sagte uns: ,Hört endlich auf mit der Entwicklungshilfe – wir müssen selbst durchs Tal der Tränen gehen, um auf eigenen Beinen zu stehen‘.

In einem Dorf haben Entwicklungshelfer einen Thermo-Ofen installiert. Der nutzt die Sonnenwärme und spart den Frauen das gemeinsame Hirsestampfen. Die Idee dahinter war, den Dorffrauen Zeit für andere Dinge zu geben. Nur: Die haben gar nichts anderes zu tun, weil Effizienz in Afrika keine Rolle spielt – das Hirsestampfen war das tägliche gesellschaftliche Ereignis, und das hat man ihnen genommen. Irgendwann ging der Ofen kaputt, gekümmert hat es keinen, es wurde einfach weitergelebt wie in der Zeit vor dem Ofen. Das Problem ist, dass wir mit unserer europäischen Denkweise da rangehen, die Lichtjahre von der afrikanischen entfernt ist.
…. Alles vom 23.2.2018 bitte lesen auf
https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/sauerlach-ort117101/weltenbummler-aus-sauerlach-erklaeren-warum-sich-afrika-selbst-vernichtet-9636945.html

Afrikareisen von Thomas Lehn und Constanze Kühnel:
www.mantoco.com
Zwei Deutsche berichten aus Afrika
Afrika leidet unter seiner Überbevölkerung. Aus den jetzt 1,1 Milliarden Einwohnern werden bis zum Ende dieses Jahrhunderts fünf Milliarden werden, schon jetzt sind 60 Prozent jünger als 15 Jahre, für die es aber weder Schulen noch Arbeit gibt. Jedes Projekt wird so zur Makulatur, auch wenn es Machbarkeitsstudien gibt für Entsalzungsanlagen, mit denen Trinkwasser gewonnen werden könnte. Aber die würden nie funktionieren, weil die Kraftwerke verrottet und die Stromversorgung nicht vorhanden sind. Das heißt, letztlich wird es eine riesige Völkerwanderung geben – dagegen ist das, was wir jetzt täglich im Mittelmeer erleben, nur Kinderkram.

Schlussbemerkung TE: Und die Politiker des Westens machen zusammen mit den Potentaten Afrikas weiter wie bisher – zusammen mit der UNO, wo nicht zuletzt die Privilegierten aus diesen Ländern in vielen Schaltstellen sitzen.
…. Alles vom 8.8.2018 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/zwei-deutsche-berichten-von-afrika/
Political Correctness verschleiert Afrika-Probleme
Es gibt keine sachgerechten Studien ,die sich dem Problem der afrikanischen Lebensweise und kulturellen Entwicklung wirklich und unvoreingenommen annehmen , Wenn irgendwelche Studien veröffentlicht werden ,dann unterliegen sie political correctness und sprechen die wirklichen Probleme eben nicht an . Frühschwangerschaft,Promiskuität , keine Schulbildung ,völlig anderes Lebens – und Zeitverständnis , durchaus Ablehnung der männlichen Bevölkerung in großen Teilen von Arbeit , Entwicklung ausbremsendes Clanherrschen mit vorrangiger Beeinflussung durch Alte und Älteste .
Auf diese Melange trifft die Entwicklungshilfe in den Dörfern und Städten . Hier Geld – dort eure Leistung ,das funktioniert nicht . Aus eigener Erfahrung darf ich da berichten . Die europäisch verstandene Entwicklungshilfe hat immer nur sehr mächtige Clanfürsten, Kirchenfürsten und Staatsmänner reich gemacht . Beim Volke ist so gut wie nie etwas angekommen ,bzw nach kurzer Zeit zerbröselt . Aber ,das muß auch gesagt werden ,die vornehmlich von D. betriebene GTZ weiß um diese Probleme ,will sie aber nicht ansprechen und politische abklären ,denn genau dort sitzen bestens dotierte Mitarbeiter ,die ihr steuerfreies Einkommen doch nicht gefährden . Man sieht Alles hängt mit Allem zusammen…….
9-.8.2018, Riffelblech, TO

Afrika (1 Mrd Menschen) exportiert (zu Welthandelspreisen) weniger als die Niederlande (0,014 Mrd Menschen). Aber Afrika geht es schlecht, weil wir sie ausbeuten. Alles Lüge. Ohne Briten und Franzosen gäbe es keine Strukturen, von Schulen bis zu Eisenbahnen. Viele Teile Afrikas waren Steinzeitniveau (keine Metall Verarbeitung). Aber ich als Österreicher bin Schuld, mindestens verantwortlich (wobei meine Pflichten beliebig vermehrbar sind, irgend jemanden geht es immer schlechter). Schuld am Sklavenhandel, Kolonien, Hochseefischerei an Westküste, franz. Geflügelinnereien, Kolonialismus, das keine Kondome verwendet werden (der Papst ist ja auch Westen wie ich), Kinderreichtum (ist ja nur wegen Armut die ich verursache), Kriegen (weil meine Waffen), Hunger (immer Klimawandel, schon in den 80igern in Ostafrika oder weil die Bauern aufhören wegen den bösen Hühnerinnereien).
Ein franz. Philosoph wurde gefragt ob er eine Spaltung der Gesellschaft sehe. Nein meinte er, das träfe es nicht, es sei eine Entgesellschaftung. 60 konkurrierende Stämme in Äthiopien, (Kenia) oder Afghanistan sind keine gespaltene Gesellschaft sondern gar keine. Es sind 60 Gesellschaften, ein tribales System.
9.8.2018, Namor, TO

Wenn man einmal die rund 20 km in Kinshasa offenen Auges vom Flughafen bis in die Innenstadt gefahren ist, versteht man, dass der sich per Demokratie legitimierende Neokolonialidmud nie in Afrika erfolgreich sein wird. Wer nie Holz für den Winter sammeln musste, wer nie Vorräte für dunkle, kalte Monate brauchte, lebt eben in den Tag hinein. Hauptsache das Handy hat ein Netz. Und wenn nichts geht- das Handy geht in Afrika fast immer.
9.8.2018, Haruspex, TO

Afrika-Entwicklungshelfer
Es gibt da einen Spruch (für Entwicklungshelfer): Sie kamen als Idealisten, wurden im Land zu Realisten und gingen als Rassisten.
Auch wenn der Westen meint, alle Länder der Welt mit ihrer einzigartigen Demokratie und Lebensweise beglücken zu müssen, wird das aufgrund unterschiedlicher Mentalitäten nicht möglich sein.
Ein Afrikaner wird, von Ausnahmen abgesehen, niemals 8 Stunden täglich mit Arbeit verbringen.
Er wird auch vor dem Sex nicht an Verhütung denken.
Er wird auch nicht darüber nachdenken, wie er all die von ihm gezeugten Mäuler stopfen soll.
Die afrikanische Mentalität ist ganz einfach ein in den Tag Hineinleben.
In ihrer geistigen, mentalen Entwicklung sind die afrikanischen Länder Jahrhunderte gegenüber Europa zurück. Man kann sie nicht einfach in die Zukunft beamen. Sie müssen den Entwicklungsprozess selbst durchmachen. Dazu kommt, dass der Subsahara-IQ der niedrigste Durchschnitts-IQ der Welt ist. Es liegt nicht daran, dass es nicht genug Schulen in Afrika gibt. Es liegt an der begrenzten Aufnahmekapazität des Gehirns der meisten Afrikaner. Und das ist wissenschaftlich bewiesen (KEIN Rassismus!).
Stoppt die afrikanische Invasion. In Deutschland gibt es schon genug staatlich alimentierte Drogendealer. Sie werden sich nie in die westliche Lebensart integrieren und könnten es auch gar nicht, selbst wenn sie es wollten.
9.8.2018, Bonnie Müller, TO

Ich war zwei Jahre Entwicklungshelfer.
Und ja, der Spruch stimmt. Der gesamte Muellersche Kommentar stimmt.
9.8.2018, Karli, TO

Bleibt die Frage offen, wie machen wir Geschäfte mit der 3. Welt, ohne Gefahr zu laufen, als Dieb und Räuber zu gelten. Ein aussichtsloses Unterfangen, denn, wie man’s anpackt, ist’s verkehrt. Der Westen, wenn er den Afrikanern Rohstoffe abkauft, wird als Ausbeuter bezeichnet. Müssen wir uns also zukünftig darum kümmern, was zB ein angolanischer Präsident mit seinen Petrodollars macht, bevor ein Vertrag unterschrieben wird?
Die Pest, die gegenwärtig in Afrika wütet heißt NGO! Diese Organisationen helfen keinem Afrikaner zerstören aber Europa. Wenn auch 50 Mio kommen und sich wundersamer Weise in den nächsten Jahren integrieren würden, stünden die nächsten 50 Mio schon in den Startlöchern – Ende nie!
Ausser, dass es in Afrika, genauso wie in den anderen armen Gegenden der Welt, haufenweise Smartphones und westl. Autos geben wird, ändert sich dort in den kommenden 100 Jahren herzlich wenig.
Ist Mentalitätssache und zum Großteil der Islam, der verhindert, dass Fortschritt möglich wird. Wollen wir Millionen dieser Migranten, die wie ein Bremsklotz am Bein Europas wirken, wirklich haben?
9.8.2018, Hartholz, TO

 

 

Entwicklungshilfe – ein Aussteiger berichtet
Die Erfahrungen der Entwicklungshilfe für Afrika sind ernüchternd, manchmal erschreckend. Jeder, der mit Entwicklungshilfe vertraut ist, kennt zahlreiche trostlose Geschichten. Verteidiger der Entwicklungshilfe wehren sich gegen den “Hilfs-Pessimismus”. Aber kein Kontinent erhält mehr Geld als Afrika, doch Not und Elend hat das viele Geld nicht aus der Welt schaffen können.

Was wir in Afrika erleben ist das Versagen der afrikanischen Regierungen und der von konsequenter Selbstüberschätzung getragene Versuch der Entwicklungshilfe, das auszugleichen. “Mzungu – der Weiße oder Fremde” beschreibt auf Swahili, denjenigen, der ziellos umherrirrt. Sehr anschaulich ist der Bericht der F.A.Z. vom 8. Dezember “Unbestechlich” von Tim Kanning und Johannes Pennekamp, nachzulesen auch beim Bonner Aufruf.
http://plus.faz.net/wirtschaft/2017-12-08/unbestechlich/89267.html
http://www.bonner-aufruf.eu/index.php?seite=neues&ref=2746#neues_2746

Ganzseitig wird über die Vergeblichkeit von Entwicklungshilfe in Afrika geschrieben. Hier ein paar Kernsätze aus dem Artikel: “Ein erheblicher Teil der Entwicklungsgelder in Westafrika fließt in korrupte Kanäle”, behauptet Marc. “Daran lassen meine Erfahrungen vor Ort überhaupt keine Zweifel.” (Marc war bis September 2017 Projektmanager der KfW. In dem Bericht wird er nur “Marc” genannt, weil in seinem Arbeitsvertrag steht, dass er über seine Erlebnisse nicht reden darf.)

“Vor allem bei Bauauschreibungen durch Ministerien und öffentliche Einrichtungen, mit denen die KfW vor Ort zusammen arbeitet, vermutet er systematisch Unregelmäßigkeiten. […] Das Fatale daran sei nicht in erster Linie die Verschwendung von Steuergeld, oder dass irgendein Minister Oberklassewagen fahre, sondern die zerstörerische Kraft der Hilfen: ‘Die bittere Realität ist doch, dass wir die korrupten Strukturen am Leben halten, weil wir den Kleptokraten ständig neues Geld geben.'”

“7,3 Milliarden Euro hat die Entwicklungsbank im vergangenen Jahr bereitgestellt. […] Ein altgedienter KfW-Mitarbeiter, der sich dem Rentenalter nähert, wird in der F.A.Z. zitiert: Die große Konkurrenz der Geldgeber begünstige die Korruption sogar: Es gibt viele Mittel zu vergeben, aber zugleich einen Mangel an unterstützenswerten Projekten. Die Organisationen stünden zudem unter Druck, dass die Mittel möglichst schnell abfließen. Wenn einem Empfängerstaat die deutschen Standards zu hoch sind, muss er nach Alternativen nicht lange suchen. Die erfahrenen Entwicklungshelfer prangern zudem einen Etikettenschwindel an, der mit den Slogans wie “Klimawandel stoppen” oder “Fluchtursachen bekämpfen” betrieben werde. ‘Wir machen dieselben Sachen wie immer, verkaufen sie aber unter diesen Labeln’, sagt der KfW-Mitarbeiter.” …
Alles von Volker Seitz vom 13.12.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/entwicklungshilfe_ein_aussteiger_berichtet

 

Volker Seitz: Deutsche Sozialromantik hilft Afrika nicht
Vielen Kritikern fehlen genaue Kenntnisse der Lebenswirklichkeit vor Ort. Werden etwa Avocados aus Südafrika nach Europa exportiert, schreiben deutsche Medien, wie zum Beispiel „Die Zeit“ am 13. Oktober 2016, dass eine umweltschonende Küche auf eine Frucht wie die Avocado verzichten müsse, weil sie zu weit gereist sei und zu viel Wasser verbrauche. Kritisiert wird eine große Farm in der südafrikanischen Provinz Limpopo. Nur nebenbei wird erwähnt, dass auf der Farm 10.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Eine Schule für die Kinder der Beschäftigten, eine Krankenstation mit einem Krankenwagen stehen zur Verfügung. Unerwähnt bleibt, dass die Arbeitslosigkeit in Südafrika bei circa 40 Prozent liegt. Keinen Job zu haben, ist auch dort das Hauptrisiko für Armut. Wer Armut bekämpfen will, muss Arbeit schaffen. Die Verhältnisse sollten in jedem Land ohne jede Sozialromantik gesehen werden. …. Alles von Volker Seitz vom 14.11.2016 bitte lesen auf
http://ef-magazin.de/2016/11/14/10064-huerden-fuer-entwicklung-in-der-dritten-welt-warum-investieren-reiche-afrikaner-kaum-in-afrika
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Sozialtransfers sind Fluchtursache Nummer eins
Deutschland zahlt Flüchtlingen oder Migranten derzeit beinahe den Hartz-IV-Satz. So viel Entwicklungshilfe kann gar nicht geleistet werden, um dies für Armutszuwanderer unattraktiv zu machen. Die hohen Bargeldzahlungen und die Gesundheitskarte mit einer umfassenden kostenfreien Gesundheitsversorgung in Deutschland sind Fluchtursachen Nummer eins. Weit verbreitet ist in Afrika die Meinung: „Wir werden in Deutschland erwartet.“ Die Erwartungen an Deutschland sind grenzenlos. Der Migrationsdruck aus Afrika auf Deutschland ist sehr viel größer, als wir bisher wahrnehmen.
Deshalb sollten wir von den Asylverfahren der Schweiz lernen. Anträge von Menschen aus sicheren Herkunftsländern werden im Eilverfahren abgearbeitet und haben praktisch keine Aussicht auf Erfolg. Die Gesuche sind deshalb stark zurückgegangen. Die Schweiz hält sich, anders als Deutschland, streng an die Regeln des Dublin-Abkommens: Asylbewerber, die bereits in einem anderen Land registriert wurden, werden konsequent dorthin abgeschoben. ….
Alles von Volker Seitz vom 30.9.2016 auf
http://www.achgut.com/artikel/afrika_und_deutschland_sozialtransfers_sind_fluchtursache_nummer_eins

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“, das im Herbst 2014 in erweiterter siebter Auflage bei dtv erschienen ist.

Flüchtlings-Hartz IV-Wahnsinn
Der ganze volkswirtschaftliche Schwachsinn wird klar, wenn man sich die “Finanzen” dieses Invasions Wahnsinn einmal zu Augen führt. Für 2017 budgetiert z.B. die Stadt Bonn 13.700 Euro pro “Flüchtling” + nicht umgelegter Kosten + Landes/Bundeskosten, also summa summarum etwa 20.000 Euro pro Jahr und Nase, und damit 6-mal mehr als für einen “Normal Bonner” ausgegeben wird. Dies ist das 16-fache eines durchschnittlichen Jahresgehaltes eines Syrers, und das 45-fache eines Nigerianers. Welcher Migrant wird bei solchen Zahlen nicht schwach?
30.9.2016, Joshua Wiltdorf

 

Entwicklungshilfe einstellen – dafür Konzernbesteuerung änderm
Der Kenianer Michael Otieno Oloo von „Tax Justice Africa“ fordert ein radikales Umdenken. Statt Entwicklungshilfe zu leisten, sollte Europa lieber seine Steuerschlupflöcher schließen. Dies würde den afrikanischen Staaten wirklich helfen. Er fordert: „Schafft die Schlupflöcher und die ungerechte Behandlung von globalen Konzernen ab, fördert ein System der fairen Besteuerung und ihr könnt euch eure Entwicklungshilfe eigentlich sparen.“ Er argumentiert, dass die Summe, die Entwicklungsländern durch illegale Finanzströme und Steuerflucht vorenthalten wird, viel höher sei als die Mittel, die diese Staaten jährlich durch großzügige Entwicklungshilfe erhalten.

„Man muss den Afrikanern nicht helfen, weil sie ja ach so arm sind. Es würde schon reichen, wenn man sie in Ruhe lässt. Entwicklungshilfeorganisationen haben in vielen Fällen das freie Unternehmertum zerstört und Afrikaner zu Bettlern gemacht. Wer braucht schon 20-jährige Freiwillige, die beim Brunnen graben helfen. Haben die schon jemals einen Brunnen in ihrer Heimat gegraben? Die wissen nicht einmal, wie ein Brunnen ausschaut.“ sagte kürzlich Jean-Marie Téno Filmemacher aus Kamerun. ….
Alles vom 7.4.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/warum_es_afrikaner_nervt_wenn_alle_sie_retten_wollen
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Entwicklungs- wie Flüchtlingehilfe: Gutmenschliches Helfersyndrom
Die Entwicklungshilfe für Afrika ist genauso ein Ausdruck des westlichen Zeitgeistes , wie die zur Zeit praktizierte Flüchtlingshilfe, ein sich Sonnen in der selbstgerechten Hilfsbereitschaft für die Bedürftigen der Welt. Aber man muß es schon von der Steuer absetzen können!!!! Würden alle die “Guten ” sich für ein gleichberechtigtes Wirtschaftssystem einsetzen, dann könnten afrikanische Bauern ihre eigenen Produkte besser vermarkten und wir müßten nicht gegen Massentierhaltung protestieren. Oder Monokulturen würden die Landschaften nicht ruinieren, wenn wir satten Europäer nicht dauernd einen anderen Biospleen in die Welt setzten. Wir müssen uns gewaltig ändern. Mit freundlichen Grüßen
5.4.2016, Marion Köhler, AO
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Quasi-Religion der schuldigen Humanisten der Helferindustrie
Man sollte vorsichtig sein, – das ist eines der Themen wo es wirklich drauf ankommt der Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen. Sonst beharken sich nur zwei Lager. Die Berichte über die Millenniumsziele, und das hohe Wirtschaftswachstum gerade auch südlich der Sahara, macht es für mich unwahrscheinlich, dass es den Menschen dort schlechter geht als zum Ende der Kolonialzeit. Wobei man da sogar fragen müsste, ob etwa eine Kolonialregime dann die bessere Lösung wäre? Die Wahrheit liegt wohl nicht in der Mitte, sie ist komplex.
Offenbar gibt es aber im Westen Kreise, die die öffentliche Meinung dominieren, für die es ein geradezu religiöse Bedeutung hat selbst
1. schuld an allem zu sein,
2. sich so mächtig zu fühlen dass man alle Probleme lösen kann, wenn man nur will und
3. “fremde Kulturen” beglücken zu müssen, notfalls auch durch Selbstaufopferung.
Genauer genommen sollen sich die eigenen Mitbürger oder „der Staat” bis zum Letzten verausgaben. Man selbst sieht seine moralische Pflicht weitgehend erfüllt zu mahnen, gut bezahlt in der Hilfsindustrie oder den Medien- und Kulturbranche zu arbeiten, und gelegentlich steuerlich absetzbar zu spenden. Das ist der gleiche Mechanismus wie im Zusammenhang mit der Immigrationskrise. Das Schwinden des Christentums in Deutschland wird begleitet vom Erstarken einer Ersatzreligion, die ein süßliches Gemisch von Gottesglaube, „Empathie“ und Multikulti ist, wie Merkel. Göring-Eckardt und Ramelow in letzter Zeit zeigten. Wobei ich allerdings Merkel die Empathie nicht abnehme. Aber Heuchelei gehört ja zur Religion wie das Amen in der Kirche. Diese Quasi-Religion ist stärker denn je, versteht und outet sich aber nicht als Religion, wird aber ebenso unduldsam durchgesetzt. Sie ist eine Gefahr für uns selbst (je ärmer man ist desto mehr ist man davon negativ betroffen) und blockiert mit falschen Analysen auch Verbesserungen für Arabien und die 3. Welt. Es kann sein dass es wirklich nur noch echte Katastrophenhilfe geben sollte und ansonsten neue Ansätze, wie bessere Handelsverträge und Schließen von Steuerschlupflöchern. Die Quasi-Religiösen und die Profiteure der gigantischen Helferindustrie werden das aber vehement bekämpfen. Natürlich unter dem Deckmantel der „Humanität”. Dass mich dieses schöne Wort mal regelrecht anwidern könnte, hätte ich noch vor kurzem nicht für möglich gehalten…
4.4.2016, Thomas Bode, AO

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