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Blick auf Yazd von den Tuermen des Schweigens aus am 13.10.2014

Blick auf Yazd von den Tuermen des Schweigens aus am 13.10.2014

 

 

Volker Seitz: Deutsche Sozialromantik hilft Afrika nicht
Vielen Kritikern fehlen genaue Kenntnisse der Lebenswirklichkeit vor Ort. Werden etwa Avocados aus Südafrika nach Europa exportiert, schreiben deutsche Medien, wie zum Beispiel „Die Zeit“ am 13. Oktober 2016, dass eine umweltschonende Küche auf eine Frucht wie die Avocado verzichten müsse, weil sie zu weit gereist sei und zu viel Wasser verbrauche. Kritisiert wird eine große Farm in der südafrikanischen Provinz Limpopo. Nur nebenbei wird erwähnt, dass auf der Farm 10.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Eine Schule für die Kinder der Beschäftigten, eine Krankenstation mit einem Krankenwagen stehen zur Verfügung. Unerwähnt bleibt, dass die Arbeitslosigkeit in Südafrika bei circa 40 Prozent liegt. Keinen Job zu haben, ist auch dort das Hauptrisiko für Armut. Wer Armut bekämpfen will, muss Arbeit schaffen. Die Verhältnisse sollten in jedem Land ohne jede Sozialromantik gesehen werden. …. Alles von Volker Seitz vom 14.11.2016 bitte lesen auf
http://ef-magazin.de/2016/11/14/10064-huerden-fuer-entwicklung-in-der-dritten-welt-warum-investieren-reiche-afrikaner-kaum-in-afrika
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Sozialtransfers sind Fluchtursache Nummer eins
Deutschland zahlt Flüchtlingen oder Migranten derzeit beinahe den Hartz-IV-Satz. So viel Entwicklungshilfe kann gar nicht geleistet werden, um dies für Armutszuwanderer unattraktiv zu machen. Die hohen Bargeldzahlungen und die Gesundheitskarte mit einer umfassenden kostenfreien Gesundheitsversorgung in Deutschland sind Fluchtursachen Nummer eins. Weit verbreitet ist in Afrika die Meinung: „Wir werden in Deutschland erwartet.“ Die Erwartungen an Deutschland sind grenzenlos. Der Migrationsdruck aus Afrika auf Deutschland ist sehr viel größer, als wir bisher wahrnehmen.
Deshalb sollten wir von den Asylverfahren der Schweiz lernen. Anträge von Menschen aus sicheren Herkunftsländern werden im Eilverfahren abgearbeitet und haben praktisch keine Aussicht auf Erfolg. Die Gesuche sind deshalb stark zurückgegangen. Die Schweiz hält sich, anders als Deutschland, streng an die Regeln des Dublin-Abkommens: Asylbewerber, die bereits in einem anderen Land registriert wurden, werden konsequent dorthin abgeschoben. ….
Alles von Volker Seitz vom 30.9.2016 auf
http://www.achgut.com/artikel/afrika_und_deutschland_sozialtransfers_sind_fluchtursache_nummer_eins

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“, das im Herbst 2014 in erweiterter siebter Auflage bei dtv erschienen ist.

Flüchtlings-Hartz IV-Wahnsinn
Der ganze volkswirtschaftliche Schwachsinn wird klar, wenn man sich die “Finanzen” dieses Invasions Wahnsinn einmal zu Augen führt. Für 2017 budgetiert z.B. die Stadt Bonn 13.700 Euro pro “Flüchtling” + nicht umgelegter Kosten + Landes/Bundeskosten, also summa summarum etwa 20.000 Euro pro Jahr und Nase, und damit 6-mal mehr als für einen “Normal Bonner” ausgegeben wird. Dies ist das 16-fache eines durchschnittlichen Jahresgehaltes eines Syrers, und das 45-fache eines Nigerianers. Welcher Migrant wird bei solchen Zahlen nicht schwach?
30.9.2016, Joshua Wiltdorf

 

Entwicklungshilfe einstellen – dafür Konzernbesteuerung änderm
Der Kenianer Michael Otieno Oloo von „Tax Justice Africa“ fordert ein radikales Umdenken. Statt Entwicklungshilfe zu leisten, sollte Europa lieber seine Steuerschlupflöcher schließen. Dies würde den afrikanischen Staaten wirklich helfen. Er fordert: „Schafft die Schlupflöcher und die ungerechte Behandlung von globalen Konzernen ab, fördert ein System der fairen Besteuerung und ihr könnt euch eure Entwicklungshilfe eigentlich sparen.“ Er argumentiert, dass die Summe, die Entwicklungsländern durch illegale Finanzströme und Steuerflucht vorenthalten wird, viel höher sei als die Mittel, die diese Staaten jährlich durch großzügige Entwicklungshilfe erhalten.

„Man muss den Afrikanern nicht helfen, weil sie ja ach so arm sind. Es würde schon reichen, wenn man sie in Ruhe lässt. Entwicklungshilfeorganisationen haben in vielen Fällen das freie Unternehmertum zerstört und Afrikaner zu Bettlern gemacht. Wer braucht schon 20-jährige Freiwillige, die beim Brunnen graben helfen. Haben die schon jemals einen Brunnen in ihrer Heimat gegraben? Die wissen nicht einmal, wie ein Brunnen ausschaut.“ sagte kürzlich Jean-Marie Téno Filmemacher aus Kamerun. ….
Alles vom 7.4.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/warum_es_afrikaner_nervt_wenn_alle_sie_retten_wollen
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Entwicklungs- wie Flüchtlingehilfe: Gutmenschliches Helfersyndrom
Die Entwicklungshilfe für Afrika ist genauso ein Ausdruck des westlichen Zeitgeistes , wie die zur Zeit praktizierte Flüchtlingshilfe, ein sich Sonnen in der selbstgerechten Hilfsbereitschaft für die Bedürftigen der Welt. Aber man muß es schon von der Steuer absetzen können!!!! Würden alle die “Guten ” sich für ein gleichberechtigtes Wirtschaftssystem einsetzen, dann könnten afrikanische Bauern ihre eigenen Produkte besser vermarkten und wir müßten nicht gegen Massentierhaltung protestieren. Oder Monokulturen würden die Landschaften nicht ruinieren, wenn wir satten Europäer nicht dauernd einen anderen Biospleen in die Welt setzten. Wir müssen uns gewaltig ändern. Mit freundlichen Grüßen
5.4.2016, Marion Köhler, AO
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Quasi-Religion der schuldigen Humanisten der Helferindustrie
Man sollte vorsichtig sein, – das ist eines der Themen wo es wirklich drauf ankommt der Wahrheit so nahe wie möglich zu kommen. Sonst beharken sich nur zwei Lager. Die Berichte über die Millenniumsziele, und das hohe Wirtschaftswachstum gerade auch südlich der Sahara, macht es für mich unwahrscheinlich, dass es den Menschen dort schlechter geht als zum Ende der Kolonialzeit. Wobei man da sogar fragen müsste, ob etwa eine Kolonialregime dann die bessere Lösung wäre? Die Wahrheit liegt wohl nicht in der Mitte, sie ist komplex.
Offenbar gibt es aber im Westen Kreise, die die öffentliche Meinung dominieren, für die es ein geradezu religiöse Bedeutung hat selbst
1. schuld an allem zu sein,
2. sich so mächtig zu fühlen dass man alle Probleme lösen kann, wenn man nur will und
3. “fremde Kulturen” beglücken zu müssen, notfalls auch durch Selbstaufopferung.
Genauer genommen sollen sich die eigenen Mitbürger oder „der Staat” bis zum Letzten verausgaben. Man selbst sieht seine moralische Pflicht weitgehend erfüllt zu mahnen, gut bezahlt in der Hilfsindustrie oder den Medien- und Kulturbranche zu arbeiten, und gelegentlich steuerlich absetzbar zu spenden. Das ist der gleiche Mechanismus wie im Zusammenhang mit der Immigrationskrise. Das Schwinden des Christentums in Deutschland wird begleitet vom Erstarken einer Ersatzreligion, die ein süßliches Gemisch von Gottesglaube, „Empathie“ und Multikulti ist, wie Merkel. Göring-Eckardt und Ramelow in letzter Zeit zeigten. Wobei ich allerdings Merkel die Empathie nicht abnehme. Aber Heuchelei gehört ja zur Religion wie das Amen in der Kirche. Diese Quasi-Religion ist stärker denn je, versteht und outet sich aber nicht als Religion, wird aber ebenso unduldsam durchgesetzt. Sie ist eine Gefahr für uns selbst (je ärmer man ist desto mehr ist man davon negativ betroffen) und blockiert mit falschen Analysen auch Verbesserungen für Arabien und die 3. Welt. Es kann sein dass es wirklich nur noch echte Katastrophenhilfe geben sollte und ansonsten neue Ansätze, wie bessere Handelsverträge und Schließen von Steuerschlupflöchern. Die Quasi-Religiösen und die Profiteure der gigantischen Helferindustrie werden das aber vehement bekämpfen. Natürlich unter dem Deckmantel der „Humanität”. Dass mich dieses schöne Wort mal regelrecht anwidern könnte, hätte ich noch vor kurzem nicht für möglich gehalten…
4.4.2016, Thomas Bode, AO

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