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Sinnloser, gewalttätiger Vandalismus: Die Gerichtseiche am Castellberg wurde am 1.1.2017 mutwillig abgebrannt

 

 

 

Bassam Tibi – em. Professor für internationale Beziehungen an Uni Göttingen

 

www.bassamtibi.de

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Ist der Islamdialog (Nagel, Tibi) noch sinnvoll?
Nachfolgend werden Gründe vorgestellt, wieso es keinen Sinn macht, die sattsam bekannten Themen des sogenannten „Islamdialogs“ endlos weiter wiederzukäuen, sondern zur Kenntnis zu nehmen, dass es sich um eine langfristig angelegte Strategie handelt, die Europa in einer epochalen Kultur-Revolution von oben islamisiert. Da sich hier die Ideologien und Dogmen der technischen Moderne und des Islam verbinden, werden sie in ihrer Radikalität vorhersagbar und erübrigen jede weitere Kritik, die immer gleiche Aspekte ergebnislos wiederholt, während der Kontinent seine Kultur-Identität verliert.

Seit einem halben Jahrhundert wälzt die Gebetsmühle dieses Scheindialogs die Bestände proislamischer Stereotypen vor sich her. Mit vielen Anregungen zu Toleranz für Muslime und Respekt bzw. „Hochachtung“ (Kath. Kirche) vor dem „Frieden des Islam“ fing sie einst an, wehrte indes schon frühe Hinweise aus den Wissenschaften auf konträre Erfahrungen der Geschichte und Gegenwart als Polemik, Schüren von Ängsten oder „Brandstiftung“ ab. Fünfzig Jahre später hat sich die Ausgrenzung alles Alten, Bürgerlichen, Christlichen und Deutschen zum weitaus aggressiveren Diffamierungs-Quartett Fremdenfeindlichkeit, Volksverhetzung. Antisemitismus und Islamophobie verhärtet.
Wer die gewalthaltige Konstellation beschreibt oder gar kritisiert, erweist sich in diesem Objektiv totalitärer Umkehrung als Schädling des Systems.
Mit den bevorzugten Begriffen „Islamophobie, Antisemitismus, Rechtsradikalismus und „Rassismus“ bekommt er/sie verbale Judensterne angeheftet, die konkrete Signalwirkung auf die Djihad-Aktivisten der Euro-Islamisierung ausüben (s.u.).
Dabei hatte Deutschland im fraglichen Zeitraum zwei Drittel aller Immigranten in die EU – bei einem Fünftel deren Bevölkerung – aufgenommen. Während also die Forderungen nach Toleranz und Respekt übererfüllt wurden, indem die Moscheen von 20 auf 2000 und der Muslimanteil an der Bevölkerung von 0,1 auf etwa 12 Prozent gestiegen waren, hatten die sich verschärfenden Begriffe des Scheindialogs und dessen Gebetsmühle zu einer staatlich legitimierten Kampfmaschine verwandelt, die an die links-rechten Extremismen anknüpfte.
31.1.2020, Hans-Peter Raddatz
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Dr. Hans-Peter Raddatz (* 18. August 1941 in Koblenz) gilt neben Prof. Tilman Nagel als einer der profiliertesten Orientalisten in Deutschland. Der Volkswirtschafter, Berater und Publizist ist durch seine islamkritischen Schriften über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens“ (2002) und „Allah und die Juden – Die islamische Renaissance des Antisemitismus“ (2007).

Hans-Peter Raddatz: Von Allah zum Terror?
Der Djihad und die Deformierung des Westens (Deutsch) 2002
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Hans-Peter Raddatz: Allah und die Juden.
Die islamische Renaissance des Antisemitismus (Deutsch) , 2007
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Pter Scholl-Latour:
“Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr.”
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Bassam Tibi: islam ohne Integration gefährdet den Inneren Frieden
“In Zukunft wird der soziale Frieden bei der Austragung von Konflikten davon abhängen, ob der Islam in den Westen integriert oder eine kommunitäre Größe mit eigener Weltanschauung in einem Kulturgetto wird.
Jenseits der propagierten Idylle einer multikulturellen Gesellschaft verspricht allein eine demokratische Integration der muslimischen Zuwanderer eine friedliche Bewältigung der Konfliktpotentiale.
Integration gelingt allerdings nicht nur durch Abstandnahme von der Multikulti-Ideologie, sondern auch durch eine Begrenzung der Zuwanderung unter Berücksichtigung der Aufnahmekapazität europäischer Gesellschaften.
Sollte aber der Multikulti-Kommunitarismus siegen und mit unkontrollierter Zuwanderung ohne Integration einhergehen, dann ist der innere Frieden in Europa gefährdet. Beim hohen Informationsstand unserer Zeit werden die Deutschen im 21. Jahrhundert – anders als in der Vergangenheit – nicht verlogen sagen können: „Wir haben es nicht gewußt.“
http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-wider-den-getto-islam_aid_163944.html,

Bassam Tibi, der Erfinder des Euro-Islam hat mittlerweile eingesehen, daß es den Euro-Islam nie geben wird:
https://www.derwesten.de/politik/islam-experte-bassam-tibi-der-euro-islam-ist-gescheitert-id12069234.html
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Kritik am Islam muß gestattet sein
1. Der Islam ist kein Volk…daher muss Kritik gestattet sein…ich liebe den Fremden bzw. den Nächsten, besonders den Juden, aber zB auch Indianer oder Eskimos, wenn sie sich dem Grundgesetz entsprechend verhalten und sich an Gesetz und Ordnung halten…
2. Islamophopie gibt es nicht…. und ich halte es wie die berühmte Aufklärerin Ayaan Hirsi Ali, für den größten Schwachsinn dieser Zeit. Sie sagte:
“Aufklärung kann niemals fundamentalistisch sein. Ihr Wesenskern ist kritisches Denken, und das ist dynamisch. Ich hinterfrage, was du denkst, und du tust das Gleiche. Und nun zur Islamophobie, dem größten Schwachsinn unserer Zeit! Es gibt sie nicht. Es gibt vielleicht Christophobie, denn Christen werden weltweit verfolgt. Aber Islamophobie? Ein PR-Gag der Islamisten im Westen, um den Gesellschaften Schuldgefühle einzuimpfen. Islam wird psychologisch auf die gleiche Stufe gestellt wie Ethnie oder sexuelle Orientierung. Paradox: Eine Religion wie der Islam, bigott gegen Frauen, Ungläubige, Homosexuelle, stilisiert sich selbst zum Opfer!”
Christophobie…in unserem Land…….weltweit….hmmmm….könnte was dran sein…….
3. Der Islam ist meines Erachtens keine Religion sondern Ideologie…und noch weniger bedeutet er Frieden…..wer etwas anderes behauptet hat noch nie den Koran gelesen….
4. Volksaustausch geschieht…. aber 87% meiner Landsleute nehmen es nicht wahr….
30.1.2020, N.G.

 

Euro-Islam wieder aktuell?
In diesem Zusammenhang ein Hinweis auf einen Artikel von Bassam Tibi in der NZZ. „Der Anteil Muslime an der europäischen Bevölkerung wird weiter wachsen: Wie will Europa damit umgehen?“
https://www.nzz.ch/feuilleton/willkommenskultur-islam-und-muslime-in-europa-wie-weiter-ld.1493390
Etwas erstaunt stellt der Leser fest, dass Herr Tibi dem „Euro-Islam“ wieder als Lösung der Integrationsprobleme mit den muslimischen Migranten zuredet, nachdem er ihn vor drei Jahren schon einmal für gescheitert erklärt hat: https://www.derwesten.de/politik/islam-experte-bassam-tibi-der-euro-islam-ist-gescheitert-id12069234.html
6.7.2019, St.B., TO

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Tibi: Ditib und Islam-Verbände fordern Kollektivrechte
Ditib ist türkisch, der Zentralrat arabisch. Obwohl beide sunnitisch sind, sind sie ethnisch gespalten. Inzwischen hat der Zentralrat eingelenkt, und Ditib steht allein – es ist aber der mächtigste Islam-Verband. Die Verbände des organisierten Islam, die für Muslime in Europa Minderheitsrechte fordern, greifen zwei der höchsten Errungenschaften Europas an. Zur kulturellen Moderne gehören Laïcité als Trennung von Religion und Politik und die Bestimmung des Menschen – jenseits von Kollektiven – als vernunftbegabtes Individuum. Beide europäischen Errungenschaften sind heute durch islamische Zuwanderungen gefährdet.

Zum Irrsinn gehört, dass nicht nur Muslime diese Außerkraftsetzung europäischer Identität fordern, auch post-moderne Europäer tun dies. So sind Europäer – sogar die Franzosen – bereit, aus Rücksicht auf die Muslime nicht nur das Prinzip der Laïcité als Grundlage einer säkularen Gesellschaft, sondern auch die Citoyenneté als Bürger-Bestimmung des Menschen zu verwässern oder gar abzusetzen. Denn die oft von außen (unter anderem von der Türkei, Saudiarabien und Iran) gesteuerten Islam-Funktionäre bestehen darauf, dass ihre Religionsgemeinde als Minderheit mit Anspruch auf spezielle durch die Zugehörigkeit zu Religion definierte Kollektivrechte anerkannt wird.

Diese Funktionäre sagen durch die Blume, dass sie ihre dramatisch wachsende Religionsgemeinde in Zukunft in der Mehrheit sehen. Vom Ausgang dieses weltanschaulichen Wertekonflikts zwischen europäisch-säkularen und kollektiv-religiösen Werten wird die Zukunft Europas abhängen. Selbst Muslim und Migrant, liegt es mir fern, zu polarisieren; als integrer Wissenschaftler verschweige ich nicht das Konfliktpotenzial. Was ich will, ist zur Versachlichung beitragen. …
… Alles vom 27.4.2018 zu “Wie geht Deutschland mit mehr Islam um?” von Bassam Tibi bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/wie_geht_deutschland_mit_mehr_islam_um

 

Die EU ist kein Christen-, sondern ein Europäer-Club, der die Idee Europas als informelle Satzung hat. Eine Vollmitgkliedschaft der Türkei in die EU setzt die Anerkennug europäischer Maßstäbe voraus und dasss die türkische Bevölkerung sich überzeugend für eine europäische Identität entscheidet.

Bassam Tibi: Mit dem Kopftuch nach Europa? Die Türkei auf dem Weg in die Europäische Union, Nachwort zur 2.Auflage, Seite 202, Darmstadt 2007
ISBN 978-3-534-20872-2

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