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15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen eine Trockenmauer in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016

15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen eine Trockenmauer in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016

 

 Hans-Werner Sinn – Nationalöknom und Finanzwissenschaftler

Hans-Werner Sinn: Der schwarze Juni
Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster.
Wie die Neugründung der EU gelingt
Herder Verlag 2016,, ISBN 978-3-451-37745-7

www.hanswernersinn.de

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Merkel’s Rechtsbruch: Masseneinwanderung über offene Grenzen
“… es paßt nicht zum üblichen Verständnis eines demokratischen Staatswesens, dass die Regierung das Recht haben sollte, die Bevölkerungsstruktur eines Landes zu ändern (offene Grenzen, Mißachtung des Asylrechts), ohne zunächst das Volk oder wenigstens das Parlament zu befragen. Obwohl die Rechtswidrigkeit des Verhaltens der Bundesregierung kaum bestreitbar ist, hat der einzelne Bürger nicht die Möglichkeit, die Bundesregierung vor dem Verfassungsgericht zu verklagen. Eine solche Klage kann nur von bestimmten öffentlichen Körperschaften wie einer im Bundestag vertretenen Partei oder einem Bundesland erhoben werden. Genau das ist wohl der Grund dafür, dass die Bundesregierung mit ihrer Rechtsbeugung bislang durchkam.”
Quelle:
Hans-Werner Sinn: Der schwarze Juni
Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster – Wie die Neugründung Europas gelingt
Herder Verlag Freiburg, November 2016, Seite 93-94
Ein informatives Buch des ehem. Chefs des Ifo-Instituts in München.

 

Hans-Werner Sinn: Ein geistreicher, nicht angepasster Denker
Es erstaunt schon, wie sich der Autor anmaßt, den Intellekt des Ökonomen Hans-Werner Sinn zu beurteilen und seine Lösungsansätze als “enttäuschend” zu bezeichnen. Offensichtlich hat Herr Sinn in seiner Vorlesung Herrn Bürckholdts Werturteile und Ideologie nicht hinreichend berücksichtigt. Nur weil Lösungsansätze seit Jahren diskutiert werden, sind sie nicht per se falsch, “rückwärtsgewandt” oder überflüssig, denn die Probleme sind es ja auch nicht. Wie kann man Sinns Analyse der Flüchtlingsproblematik und des Brexit als “grob irreführend” bezeichnen? Mit Verlaub, Migranten aus der EU und/oder aus Drittländern bleiben immer noch Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben und Arbeit – was von der indigenen Bevölkerung nicht immer gleichermaßen heftig begrüßt wird. “Die Willkommenskultur” ist ein singulär deutsches Phänomen, welches nirgendwo auf der Welt geteilt wird.
Der Einwand, dass Sinns einfache Gleichung eines Austritts Griechenlands aus der Währungsunion, Einführung der Drachme, Abwertung und einer entsprechenden Erholung der betroffenen Volkswirtschaft so nicht stattfinden wird, ist korrekt. Aber im Rahmen des notwendigen Aufzeigens der Bruchstellen des Euro sind Sinns holzschnittartige Analysen durchaus zutreffend. Hätte man im Jahre 2010 und abermals 2015 den “bekannten und diskussionswürdigen” Weg gewählt, stünde die EU wahrscheinlich auf etwas stabilerem Fundament als zurzeit. Das Zerbröseln dieses finanz- und währungspolitischen Fundaments werden wir weiterhin beobachten können.
Herr Sinn hat zudem deutlich gemacht, dass die durch den Brexit entstandene Situation, die Chance einer Neuverhandlung der EU-Verträge eröffnet. Wie er dies gegen den Widerstand der betroffenen Südländer durchführen will, hat er uns allerdings nicht verraten. Da hätte der BZ-Autor vielleicht nachhaken können. Der Professor ist Gott sei Dank nicht altersmüde und legt auch weiter seine Finger auf die richtigen Wunden. Wir sollten mehr dieser charaktervollen, geistreichen und nicht angepassten Denker haben, die in der Lage sind, die Sprechblasen der Parteien und Interessenverbände kompetent aufzulösen.
24.11.2016, Ullrich H. Flechsenhar, Freiburg

Zu: “Der Professor aus München wird nicht altersmilde“, Beitrag von Ronny Gert Bürckholdt (Wirtschaft, 8. November):
Was die Flüchtlingspolitik betrifft, hat Sinn auch auf die Inhalte bezogen den Bleistift angespitzt: Es sei nicht zu akzeptieren, dass man Asylbewerber “einfach hier reinlässt, um dann hier ihre Asylverfahren zu behandeln”. Das sollte nicht auf deutschem Boden geschehen, nur wer Asyl erhalte, sollte reindürfen. Da blieb es still in der Aula. Auf die EU-Bürger bezogen sollten rumänische Zuwanderer nur Sozialleistungen in der Höhe ihres Heimatlandes erhalten oder bis zu der Grenze, wie sie in Deutschland Steuern gezahlt haben. Das solle dem “Sozialtourismus” bremsen. …. Alles vom 8.11.2016 auf
http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/oekonom-hans-werner-sinn-betont-seine-nationalliberalen-positionen–129556241.html

 

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