Deutsche-Kultur

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Ohne deutsche Kultur keine Integration
Wenn die sozialdemokratische Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz behauptet, es gebe keine spezifische deutsche Kultur, dann hat sie nicht bloß vergessen, welcher Menge von deutschen Gegebenheiten sie verdankt, dass sie so leben darf, wie sie lebt, sondern sie offenbart damit, in welchem Grade sie sich geweigert hat, ein kulturbedingtes Wertesystem persönlich und bewusst anzunehmen. Wenn es keine deutsche Kultur gibt, dann besteht auch keine Pflicht für den Immigranten, sich in eine solche Kultur zu integrieren. Daher konnte sie verlangen, in Deutschland Kinderehen und Zwangsverheiratungen zu legalisieren.
… Alles vom 13.12.2017 von Egon Flaig bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/ohne_kulturelle_dankbarkeit_keine_demokratie

Egon Flaig, Professor Emeritus für Alte Geschichte, Autor zahlreicher Bücher, u.a. Weltgeschichte der Sklaverei (2009), Gegen den Strom. Für eine säkulare Republik Europa (2013), Die Niederlage der politischen Vernunft (2017).
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„Sobald diese Leitkultur aber inhaltlich gefüllt wird, gleitet die Debatte ins Lächerliche und Absurde, die Vorschläge verkommen zum Klischee des Deutschsein. Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“
Aydan Özoguz am 14. Mai 2017: https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/wie-nuetzlich-ist-eine-leitkultur-debatte/leitkultur-verkommt-zum-klischee-des-deutschseins.html

 

 

Marcel Zhu: Ohne nationale deutsche Identität keine Integration
Ohne einen beruflichen Erfolg ist Integration kaum möglich. Aber selbst viele integrationswillige Migranten aus dem nicht-europäischen Raum, die den Sprung in den Arbeitsmarkt erfolgreich geschafft haben, können sich nur schwer mit der neuen, deutschen Heimat identifizieren. Der Grund hierfür liegt auch in der deutschen Mehrheitsgesellschaft selbst. Denn die heutige deutsche Gesellschaft
in Verleugnung und Marginalisierung ihrer nationalen Identität
ist nicht in der Lage,
den Migranten eine neue, deutsche Identität zu geben.

Die entwurzelten Einwanderer suchen daher ihre Identität vor allem in ihrem alten Heimatland oder in ihrer mitgebrachten Religion, Kultur oder Ethnie. Auf diese Weise wird oft die aus dem Herkunftsland mitgebrachte Sozialisierung in der Fremde – in Deutschland – fortlaufend verstärkt. Eine Integration ist somit nicht möglich.
Gerade jungen Migranten, die in Deutschland zur Schule gehen, wurde derzeit eher ein negatives Bild von Deutschland im Unterricht vermittelt, da das heutige Bild von Deutschland durch die starke Fokussierung auf die NS-Zeit negativ emotionalisiert sei, so kontaktierte ein Kölner Psychologie-Professor nach einer Untersuchung von 6.122 Jugendlichen und ihren Eltern über deren Deutschland-Bild.
Aus diesen Gründen wäre eigentlich die Förderung positiver und identitätsstiftender Teile deutscher Geschichte und die Pflege der nationalen Identität notwendig gewesen, um den integrationswilligen Migranten ein positives Deutschland-Bild zu vermitteln und denjenigen, die bereit sind, ihre alte nationale Identität abzulegen, eine neue, deutsche Identität zu geben. Eine solche Förderung der deutschen Identität steht derzeit jedoch nirgendwo in der Agenda der Regierungsparteien zur Integration von Migranten und ist daher politisch momentan nicht durchsetzbar.
… Alles von Marcel Zhu vom 26.4.2018 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/niedergang-und-wiederaufstieg-von-nationen-die-schicksalsfrage-deutschlands/

 

 

Ulrich Greiner: Deutsche kulturelle Identität

In seinem Buch “Heimatlos – Bekenntnisse eines Konservativen” stellt Ulrich Greiner konservativ und rechts gleich – als Gegenpol zu links: “Es ist gängig, den humanitär gesinnten Zeitgenossen, der den Mulitkulturalismus begrüßt und die Willkommenskultur hochhält, “links” zu nennen, den relitätsbezogenen Zeitgenossen hingegen, der eine Obergrenze der Zusanderung fordert und vor einer Islamisierung warnt, hingegen “rechts”. Was abermals in das öffentlich gepflegte Bild paßt, die Linken seien weltoffen und die rechten borniert. Letztlich geht es um die Kategorien des Eigenen und des Fremden. Wer links ist, neigt zum Internationalismus, er kann also das Eigene für nebensächlich halten und muß es nicht näher bestimmen. Als Konservativer jedoch kann ich mich vor dieser Frage nicht drücken, obwohl die möglichen Antworten in manche Fallen führen.” (Greiner, Seite 43)’.

Das Eigene, die kulturelle Identität, deutsche Kultur bzw. Leitkultur – diese Begriffe lassen sich aus unterschiedenen Sichtweisen heraus definieren. Greiner beschreibt mehrere Versuche, die “deutsche Kultur” zu definieren:
1) Rechtsradikal aus dem Völkischen. Verbietet sich, da rassisch-biologisch aufgeladen.
2) Kulturell aus Märchen, Volksliedern der Romantik, des Barocks.
3) Kulturell über Kirche, Liberalismus, Trennung von Kirche und Staat.
4) Leitkultur – zehn Thesen von de Maiziere als Richtschnur, 2017.
5) Kulturelle Identität als typisch deutsche Reaktionen bei kollektiven Ereignissen (siehe oben).
6) Was die jetzige Generation als Tradition lernt und der nächsten weitergibt (Schiller)
7) Das Eigene als Gegenpol zum Fremden (Globalisierung, Migration).
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Greiner geht ausführlich auf 5) – er beschreibt unsere Kultur über die Begeisterung, Empörung oder Betroffenheit, die bewegende kollektive Ereignisse auslösen: “Die Reaktionen auf den Fall der Mauer 1989, der heitere Sommer der Fussball-Weltmeisteschaft 2006, die Welle der Hilfsbereitschaft für die eintreffenden Flüchtlinge im Herbst 2015 und schließlich auch das allgemeine Entsetzen über die Ereignisse der Kölner Silvesternacht kurz darauf (2016) hätten sich in anderen Ländern auf andere Weise Ausdruck verschafft.” (Seite 52). Will sagen, wie die WM 2016 in den Stadien, Strassen, Parks, Gasthäusern, Hotels, beim Public Viewing, im öffentlichen wie privaten Raum stattgefunden hat, all das verdanken wir unserer Kultur. “Diese Identität ist Ausdruck einer Mentalität, einer durch geschichtliche Erfahrung geprägten kollektiven Reaktionsweise. Sie ist nichts, worauf man stolz sein müsste oder dürfte. Um Stolz (Nationalstolz) geht es nicht. Es geht um den geschichtlichen Raum, in dem die Menschen, ob sie wollen oder nicht, heranwachsen und den sie sich aneignen müssen, um selbstbewußte Mitglieder ihrer Gesellschaft zu werden. Erst so erlangen sie das, was man Identität nennt.”
Also: Besuchen Sie die Karnevalsumzüge in Düsseldorf, Köln und Mainz, besuchen Sie den Narrensprung in Rottweil – und Sie erleben deutsche Kultur, mit Menschen, die sich ihrer kulturellen Identität bewußt sind.
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Ulrich Greiner: Heimatlos – Bekenntnisse eines Konservativen,
158 S., Rowohlt, Hamburg 2017
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Für Multikulti-Anhänger gibt es überhaupt keine eigene, deutsche Kultur
Deutschland ohne eigene Kultur – für Ulrich Greiner als Konservativem undenkbar. “Unabhängig jedoch davon, was die AfD unter “deutscher kultureller Identität” versteht, bin ich davon überzeugt, dass es diese Identität gibt” (Greiner, Seite 48). Dem aktuellen Multikulturalismus ist das Eigene fremd – er erkennt überhaupt keine Leitkultur – wie etwa Jens Jessen:
“Deutschland besteht seit Generationen, auf jeden Fall schon vor der Ankunft einer nennenswerten Menge von Fremden, aus einer Vielzahl von Parallelgesellschaften. Sie verstehen sich nur mühsam, manche hassen sich, die meisten ertragen einander seufzend. … Die ‘deutsche kulturelle Identität’ ist nicht als Beschreibung eines Zustands denkbar, sondern nur als Kampfziel – als kulturelle Gleichschaltung.” (Jens Jessen, DIE ZEIT, 22.9.2016).
Wenn ein Franzose sagt “Ich fühle mich als Franzose”, dann ist dies demnach nur als Kampfziel nach innen (Gleichschaltung von Menschen in der Lorraine, Marne, Bretagne, … ) oder nach außen (Spanier sind keine Franzosen) zu werten, nicht aber als Ausdruck von Identität, Stolz, Verbrüderung, … gegenüber all denen, die sich genauso als Franzosen fühlen. Jeder Normalfranzose, gerne auch der aus bildungsschwachen Schichten, würde Jessen des Selbsthasses bezichtigen. Die deutschen gutmenschlichen Weltbürger hingegen applaudieren brav.

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