DDR2.0

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Belchen mit Belchenhaus im Hochschwarzwald im Januar 2019

Belchen mit Belchenhaus im Hochschwarzwald im Januar 2019

 

 

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30 Jahre Deutsche Einheit: Hat der Sozialismus doch gewonnen?
30 Jahre Deutsche Einheit feiern wir in diesen Tagen – und so war es folgerichtig, dass sich die bürgerliche Schwarmintelligenz 2020 in einem ostdeutschen Bundesland – in Erfurt – trifft.
Hauptredner der Podiumsdiskussion zu diesem Thema war der ehemalige Präsident des Bundeamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen. In der zweieinhalbstündigen intensiven Diskussion vor über 300 Zuschauern geriet nach der Beschreibung des Ist-Zustandes in unserem Land immer mehr die Frage in den Blickpunkt: Welche Seite hat eigentlich “gewonnen” 1989?
Historiker waren sich damals bombensicher: Das offensichtliche Scheitern des sozialistischen Gesellschaftsexperimentes überall auf der Welt werde nach dem Ende des Sozialismus osteuropäischer Prägung ein für allemal auch für die Zukunft als gescheitert betrachtet werden. Doch das ist 30 Jahre danach keineswegs mehr der Fall.
… Alles vom 7.9.2020 bitte lesen auf
https://denken-erwuenscht.com/30-jahre-deutsche-einheit-hat-der-sozialismus-doch-gewonnen/

 

Schwarmintelligenz-Treffen in Erfurt
30 Jahre Deutsche Einheit: Auf dem Weg zur DDR 2.0?
… Mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit“ ist die „5. Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz“ am Sonntag zu Ende gegangen.
https://youtu.be/ayUeMVibTQM
Reden von JF-Chefredakteur Dieter Stein und Ex-Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen eröffneten eine Gesprächsrunde mit DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, der stellvertretenden Bundesvorsitzenden der WerteUnion, Simone Baum, und dem Präsidenten des Eike-Instituts, Holger Thuß.
… Alles vom 6.9.2020 bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/auf-dem-weg-zur-ddr-2-0/
https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/247419/

Schwarmintelligenz-Reden vom 5. August 2019:
Hubertus Knabe: “40 jahre Sozialismus – Eine vergessene Lektion”
https://youtu.be/ZaHvugPHMbU
Christina Schröder “Alles Quote, gender, Kita? Für eine bürgerliche Familienpolitik”
https://youtu.be/Szfrk12PcCc
Markus Krall: “Europa vor dem Crash”
https://youtu.be/BqMC0FGxehI

 

Monika Maron’s neuer Roman “Artur Lanz”
Falsche Töne, verlogene Parolen
Literatur: Monika Maron macht sich in ihrem neuen Roman „Artur Lanz“
Gedanken über verlorengegangenen männlichen Heldenmut
von Thorsten Hinz

Die Schriftstellerin Monika Maron hat ein Faible für hintersinnige Figuren-Namen. Die Ich-Erzählerin ihres neuen Romans heißt Charlotte Winter. Etymologisch bedeutet Charlotte „die Tüchtige“ oder „die Freie“; der Familienname besagt, daß es sich um eine Dame im fortgeschrittenen Alter handelt, so alt etwa wie die 1941 geborene Autorin. Der Mann, der jeden Tag auf einer Parkbank sitzt, ihre Neugierde weckt und ihr Sohn sein könnte, heißt Artur Lanz, was auf Artus und Lanzelot, die Ritter aus der Artus-Sage, verweist. Die zwei mythischen Gestalten fungieren im Roman als Beispiele verlorengegangenen männlichen Heldenmuts. Artur Lanz nämlich ist nichts weniger als ein Held. Im Gegenteil, er fühlt sich als Versager, als Schwächling. Seine Frau hat sich von ihm scheiden lassen, einen Herzinfarkt hat er leidlich überstanden. Lange hatte er geschwankt, seinerseits die Scheidung einzureichen, um seine wirkliche große Liebe zu heiraten, die am ökologischen Forschungsinstitut, in dem er arbeitet, ein Praktikum absolvierte. Aus schlechtem Gewissen den Kindern gegenüber und aus Sorge um die Unterhaltszahlungen hatte er sich für die Ehe entschieden, was seine Frau sowohl mit Genugtuung als auch mit Verachtung quittierte. Nun aber will er sein Leben ändern.
Die innere Kehre kam mit dem spontanen Entschluß, einen Hund aus einem Rapsfeld zu retten: Eine ironische Variation des Erweckungserlebnisses in Hugo von Hofmannsthals „Chandos-Brief“, über das Monika Maron im Essay-Band „Krumme Gestalten, vom Wind gebissen“ (JF 12/20) reflektiert. Warum sind die Helden, die Ritter, die Artusse und Lanzelots, verschwunden? Nun, die einstigen Beschützer und Ernährer ihrer Sippe sind heute eingefügt ins „stahlharte Gehäuse“ der modernen Arbeitsteilung, die „den entsagenden Abschied von einer Zeit vollen und schönen Menschentums“ (Max Weber) bedeutet.
Oder, wie Michael Klonovsky es im Buch „Der Held. Ein Nachruf“ (JF 36/11) – dem Monika Maron offenkundig zahlreiche Anregungen verdankt – formuliert: Das Betätigungsfeld des ehemaligen Jägers, Sammlers und Kriegers hat sich, unter Verlust des Eros, ins Abstrakte, etwa in die Büroarbeit verflüchtigt.
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Der moderne Mann erringt seine Siege am Computer, doch das können die Frauen ebenso gut. Der Männlichkeit bleiben Surrogate wie der Abenteuerurlaub, der durch Unfall- und Reiserücktrittsversicherungen flankiert wird. Die materiellen Veränderungen ziehen geistig-kulturelle Folgen nach sich. Vom hypertrophen Feminismus, welcher der „toxischen Männlichkeit“ den Garaus macht, handelte schon Gisela Elsners galliger Roman „Die Zähmung“ (1984), in dem der Mann zum übergewichtigen, impotenten Neutrum mutiert. Aktuell will der Genderismus das „postheroische Zeitalter“ als anthropologische Tatsache vollenden. Für Charlotte Winter, aufgewachsen im sozialistischen Osten Berlins, zweimal verheiratet, zweimal geschieden, steht hingegen fest, „daß postheroisch nur ein Synonym für Feigheit war, wie das Wort Mut in dem Wort Zivilcourage untergegangen war“. Feige oder mutig sei man allein, sinniert sie weiter, „postheroisch war das Schicksal unserer Zeit, das man mit allen teilte, wofür man nicht verantwortlich war. Und als Zivilcourage konnte schon gelten, wenn man mit Tausenden anderen auf die Straße ging, um etwas zu fordern, das geltendes Recht war und herrschende Politik und nichts weniger brauchte als Mut.“ Das erweist sich spätestens in der Konfrontation mit Zuwanderern, die diese Schwundstufe der Männlichkeit als Schwäche und Wehrlosigkeit identifizieren. Die wiederum ist politisch gewollt, denn wer sich wehrt, läuft Gefahr, „wegen unangemessener Gewaltanwendung“ zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Die Erzählerin ist erleichtert, als sie auf dem nächtlichen Heimweg feststellt, daß die Schritte hinter ihr von einem weißen Mann stammen. Ihr schlechtes Gewissen über den vermeintlich rassistischen Gedanken b beruhigt sie damit, daß der schwarze US-Bürgerrechtler Jesse Jackson sich in vergleichbarer Situation ähnlich geäußert hat. Selbst Charlotte kann sich dem Druck der autoaggressiven Ideologie, die das Land beherrscht und als fortschrittlich und menschenfreundlich daherkommt, nicht ganz entziehen. Es bleibt den Angehörigen der Biker- beziehungsweise Rocker-Szene vorbehalten, einen Protestzug von Frauen gegen die zunehmende Straßengewalt vor linken Gegendemonstranten zu schützen. Als diese eine Teilnehmerin bedrängen, genügt ein einziger Biker, der anzeigt, daß mit ihm nicht zu spaßen ist, um die Meute zu zerstreuen. Charlotte: „(…) diese von männlichen Urinstinkten getriebene Aktion gefiel mir.“
Unter Hinweis auf Michel Houllebecqs Roman „Unterwerfung“ konstatiert sie, daß ausgerechnet Feministinnen das Kopftuch und sogar die Polygamie verteidigen, „als blickten sie schon demütig ihrer eigenen Zukunft ins Auge“. Die verquere Dialektik erklärt sich aus einer anthropologischen Konstante, der „geheimen Lust an der Unterwerfung“, die sie die eigenen, allzu nachgiebigen Männer verachten läßt. In Gottfried Kellers Erzählung „Verschiedene Freiheitskämpfer“ heißt es: „Wenn nämlich ein siegreiches feindliches Heer, eine eingedrungene fremde Völkerschaft das Land besetzt hat, und die eigene Mannschaft flüchtig, versprengt und unterdrückt ist, so dauert es keine Stunde, bis die Mädchen mit den eingedrungenen Arm in Arm über die Gasse wandeln (…).
Doch ist diese Erscheinung nur dort zu beobachten, wenn die Männer sich nicht gewehrt haben, wie sie gesollt, wenn überhaupt kein pflichtgetreuer Widerstand stattgefunden hat.“ Dazu paßt wiederum der Satz aus dem Roman Monika Marons: „Und eine Gesellschaft, die behauptet, postheorisch zu sein, will eben untergehen.“ Die Erzählerin zählt sich ausdrücklich zu den Ostdeutschen, „(deren) Gehör für falsche Töne und verlogene Parolen schon in der Kindheit geschärft worden sei“. Merkels Satz über die „notwendige Transformation aller unserer Lebensumstände“ weckt bei ihr Erinnerungen an Mao, Stalin und Pol Pot.
Der west-dominierte Feminismus ist ihr auch deswegen fremd, weil für Frauen in der DDR, die nach Emanzipation strebten, nicht die Männer, sondern der SED-Staat der natürliche Gegner war. Das Gegenteil zum schwächlichen „Wessi“ Artur Lanz ist sein Kollege und Freund Gerald Hausschild, ein  üringer, der physiognomisch Jack Nicholson ähnelt. „Gerald“ geht auf „ger“ (Speer) und „waltan“ (walten, herrschen) zurück; „Hausschild“ drückt den Willen aus, Heim und Herd zu beschützen. Kein Wunder, daß Charlotte ihn sympathischer  ndet als ihre eifernden Geschlechtsgenossinnen: „Es sind nicht die klügsten oder sympathischsten Frauen, die der Zeitgeist gerade nach oben spült, sagte ich, im Gegenteil, es sind zum Teil garstig Weiber, die es wagen, die intelligentesten und klügsten Männer zu beschimpfen.“
Da ist die ehemalige Hamburger Kultursenatorin Penelope Niemann, die mit Inkompetenz und Unbildung glänzt, aber dank bunter Kleidung und schriller, gefühlsbetonter Auftritte einen „rätselhaften Aufstieg“ erlebte. Wer denkt da nicht sofort an Claudia Roth? Garstig ist auch Franziska Schwarz, die ebenfalls im Öko-Institut arbeitet. Sie hat Gerald, der von der Klima-Ideologie nichts hält, der vor dem „Grünen Reich“ warnt und gegen Windrad-Schneisen durch den  üringer Wald eintritt, instinktiv als Feind identifiziert. Um ihn als „Rechten“, als „Nazi“ zu überführen, entwickelt sie tschekistische Qualitäten. Sie ist die überzeugte West-Variante einer Stasi-IM. Denunziatorisch ist auch das Framing einer Rezension der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe vom 9. August) zum Roman. Die Schreiberin hält für erwähnenswert, daß Marons eingangs erwähnter Essay-Band im Verlag der Dresdner Buchhändlerin Susanne Dagen erschienen ist, die 2017 in einem offenen Brief an den Börsenverein des Buchhandels vor einer „Meinungsdiktatur“ warnte. Es fallen die Namen Kubitschek, Kositza und das Attribut „neurechts“. Die Kontaktschuld- und Verdachtskette wird staatstragend weitergereicht an den Inlandsgeheimdienst (West), der „Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ sammelt. Neben ihrer Bösartigkeit leidet die FAZ-Autorin auch an beschränkter Wahrnehmung. Sie belustigt sich nämlich über die von Maron „unterstellte zunehmende Unsicherheit auf den deutschen Straßen“.
Die 2012 suizidierte Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig teilte in ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ Fälle „übelster sexueller Erniedrigung“ durch Zuwanderer mit, „in denen die Opfer gleichzeitig orale und anale Penetrationen durch mehrere Täter ertragen mußten, bevor man sie, aus vielen Körperöffnungen blutend, wie einen unnützen Gegenstand zurückließ“. Die Taten würden mit dem Handy gefilmt und wie eine Trophäe vorgeführt, den Opfern durch Todesdrohungen ihr Schweigen abverlangt. Und kein deutscher Artus, Lanzelot oder Siegfried ist in Sicht, der Schutz gewährt oder die geschändete Ehre rächt. Und Artur Lanz? Er versucht sich zunächst in Krav Maga, einer israelischen Kampfsportart, für die er sich jedoch als zu alt erweist. Er steigt auf Pfeff erspray um. Am Ende wächst er doch noch über sich hinaus, als er Gerald Hausschild in einer Institutssitzung zur Seite springt, die von Franziska Schwarz, unterstützt von postheroischen jungen Kollegen, in ein neostalinistisches Tribunal verwandelt wird.
Zugegeben, die Kritik mancher Rezensenten am simplen Zuschnitt der Personen und an thesenhaften Dialogen läßt sich nicht gänzlich von der Hand weisen. Sei’s drum. Der Roman tritt voll ins Grün-Rot-Schwarze dieser Republik. Er thematisiert ihre ideologischen Verspannungen, falschen Selbstbilder und geistige Vermoderung mit einer Deutlichkeit, die in der Gegenwartsliteratur ohne Beispiel ist.
… Alles vom 4-9-2020 von Thorsten Hinz bitte lesen in der JF 37/20, Seite 15
Monika MAron: Artur Lanz

 

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Ein Schweißer im Schneflocken-Kombinat
Die alte, gelassen-freundlich-souveräne Bundesrepublik Deutschland verblasst in den letzten Jahren für mich immer mehr zu einer wehmütigen Erinnerung. Genau wie zuvor schon die nicht so gelassene DDR, an die es bei mir auch eine verblassende Erinnerung gibt, wenn auch keine wehmütige.

Natürlich mache ich mir in meinem Eigenheim, das mich an der Ausreise hindert, Gedanken, wie man diesen ganzen Wahnsinn doch noch stoppen könnte. Dazu habe ich zwei bescheidene Vorschläge.
1) Erstens müsste man das mobile Telefonnetz, das Internet und die alternativen Medien abschalten, damit die Menschen in Afrika und im Orient tatsächlich nur noch unsere Mainstreammedien zu Gesicht kriegen und – genau wie wir – pausenlos um die Ohren geknallt bekommen, was für rassistische, engstirnige, gefährliche Dreckslöcher mit rassistischer Müllpolizei die Länder des Westens sind.
2) Zweitens, wenn man tatsächlich eine Migranten-Zwangsquote in den Stadtteilen der Metropolen einführen würde, wo die Weißen fast noch allein unter sich sind. Also in den Bionadevierteln der mehrheitlich Grünrot-Wählenden. Erst wenn dort, wo diejenigen Leute wohnen, die diese Entwicklungen befeuern, genau wie Marxloh oder Grünau oder in Gesundbrunnen, an jedem zweiten, dritten Namensschild ein afrikanischer oder arabischer Name zu lesen wäre, dann würde sich vielleicht etwas hin zu mehr Realismus verändern. Die Bedingungen des täglichen Zusammenlebens würden dann endlich auch dort täglich neu ausgehandelt, wo heute Ann-Kathrin auf dem 2000-Elektrolastenfahrrad zum Wochenmarkt aufbricht. Vielleicht, wenn die Partyszene (Stuttgart) demnächst in deutschen Städten auch in den Gründerzeitvierteln „aus keinem Anlass“ (Winfried Kretschmann) feiert – bei den Ann-Kathrins gibt es übrigens mehr zu holen – vielleicht nimmt die Geschichte dann doch einen anderen Lauf.
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Und genau hier ziehe ich für mich die rote Linie.
Ich bin mir bewusst, dass ich der in Zukunft noch verschärft angezogenen Propagandaschraube und dem kompletten Umbau Deutschlands und Europas nicht entgehen werde. Was soll’s. Wir hatten unsere Zeit in einer hoch industrialisierten, wohlhabenden, respektierten, demokratischen Heimat. Ihr habt recht. Lasst uns kaputt machen, was ganz gut funktioniert hatte, und einfach mal was Neues probieren.
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Eigentlich erwarte ich nur noch eines. Dass man es zumindest toleriert, wenn ich bei den zukünftigen „Blumenzeremonien“ unserer Priester, genau wie früher in der DDR, maulig neben dem Fahnenmast stehe, auf dem vermutlich wahlweise die Europa- oder die Regenbogenflagge gehisst wird, und demonstrativ gelangweilt mein: „Ja, das geloben wir“ runterleiere.
Und wenn in Zukunft in Leipzig mal wieder die Politik in trauter Eintracht mit Medien und Kultur dazu aufruft, „Courage zu zeigen“ und zu einer Demonstration gegen Faschismus / Rassismus / Imperialismus / Xenophobie / Transphobie / Homophobie / whatever zu erscheinen und – wie in der Vergangenheit bei Anti-Pegida-Aufrufen schon geschehen – auch mein Arbeitgeber offiziell kundtut, dass eine Teilnahme der Belegschaft „gern gesehen“ ist, werde auch ich wieder, genau wie früher in der DDR, am Morgen des 1. Mai am vorgeschriebenen Sammelplatz erscheinen, um mir von meinem Gruppenleiter meine Anwesenheit beim Demonstrationszug schriftlich bestätigen zu lassen. Kein Problem. Aber ich erwarte, dass es, wie damals, ok ist, wenn ich mich sofort nach der Registration wieder auf Zehenspitzen davonschleiche. Nur leider beschleicht mich immer öfter der leise Verdacht, dass mich unsere Priester erst dann in Ruhe lassen werden, wenn auch ich bei der Blumenzeremonie dieses entrückte, glückselige Gesicht zeige. Doch genau da gibt es ein Problem, denn ich kann euch schon heute versichern: Niemals, niemals werde ich so tief sinken, den Kakao, durch den ihr mich zieht, mit einem Schafslächeln zu trinken.
… Alles vom 28.6.2020 von Wolfram Ackner bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/ein_schweisser_im_schneeflocken_kombinat
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Wolfram Ackner, 50, nahm 1989 an den Leipziger Montagsdemonstrationen teil, lebte einige Zeit als Punk und baute sich später eine Radikalexistenz als Schweißer, Familienvater und Hausbesitzer in Leipzig auf.

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Einige Kommentare:
Eine Mehrheit ist offenbar bereit, diese Entwicklung hinzunehmen …
Sehr geehrter Herr Ackner, schön hier mal wieder etwas von Ihnen zu lesen. “Wir” werden ungefragt, teils gegen unseren erklärten Willen, von Denen, die der Meinung sind, zu wissen was gut für uns ist, in ein Neues und Buntes Europa überführt, das sodann eine vielleicht auch buntere Gesellschaft bildet, aber eine, in der sich keiner mehr wohl und Zuhause fühlt.
Eine Mehrheit ist offenbar bereit, diese Entwicklung hinzunehmen, alternativ zu bequem dagegen vorzugehen, ggf. auch zu dumm, diese Entwicklung zu erkennen, solange sie nicht zu den z.B. Entglasten oder von ihrem Auto mittels Brandsatz Befreiten in einer deutschen Stadtgemeinde zu gehören.
28.6.2020, W.A.
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Im Interview mit Tichy beschreibt Maaßen wie der Sozialismus in die europäischen Staaten eingesickert ist
Da Merkel bekanntlich sozialistisch sozialisiert ist, kennt sie natürlich sämtliche Techniken des Sozialismus hin zum Totalitarismus, die sich mittels Propaganda und vielen Antis die Befreiung des geknechteten Menschen auf die Fahne geschrieben hat, letztlich aber nur die Unterdrückung der Freiheit bei gleichtzeitigem Machterhalt im Sinn hat. Solange dieses Programm den Euro so schwach hält, dass Deutschland weiterhin Exportspitzenreiter bei gleichzeitiger nahezu Vollbeschäftigung sein kann, wird dieser Wahnsinn zuende geritten bis die Währung platzt oder das Volk genug hat von den dauernden Bevormundungen. Auch die Coronakrise wird da nicht als Ausrede akzeptiert werden – wenn die ökonomische Party zuende ist, dann isch ower.
28.6.2020, U.L.
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Freiheit 1990
Ein unvergleichliches Gefühl von Freiheit, wie ich es danach nicht wieder genießen konnte, waren die Monate von Februar bis August 90. In dieser Zeit bestand eine Art von Machtvakuum, hatten die “alten Herren” nichts mehr und die “neuen Herren” noch nicht das Sagen: Keine Bevormundungen, keine Gängelei – politische Strömungen aller Couleur waren faktisch neutralisiert. VoPo`s und Justiz hielten sich möglichst raus und konzentrierten sich nur noch auf Kapitalverbrechen. Laternenpinkler, Strassenstrich, Betrunkene, Raser, “Hass & Hetze”, Transparenteträger, Parksünder… wurden als Lappalie betrachtet und meist ignoriert. Trotzdem ging alles in der sterbenden DDR, rein mit dem Verantwortungsgefühl der Bürger, seinen zivilisierten Gang – ganz ohne Randale. Wie dumm, habe damals gedacht, das bleibt so…
28.6.2020, A.R.
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… wie Nordkorea ohne Ende
Dass Westdeutsche mal dabei voranschreiten würden, eine neue DDR zu bauen, hätte ich vor 20 Jahren niemals glauben können. Da kann auch nicht die Genossin Merkel, die man ihnen als Kuckucksei ins Nest gesetzt hat, als Entschuldigung herhalten, denn die Frau ist doch so abschreckend, dass man sich an ihr absolut nicht orientieren kann, hat man nur etwas Verstand. Aber bitte, wenn linke Weltrettungsideologen es erneut mit dem – dann aber wirklich richtigen – Sozialismus versuchen wollen, nur zu. Es wird genauso enden wie in der DDR. Einen entscheidenden Unterschied gibt es allerdings. Da ist dann kein Westen mehr, der uns übernimmt und aus dem Dreck zieht. Das ist dann eher sowas wie Nordkorea ohne Ende. Viel Spaß dabei Genossen Bessermenschen und Weltretter.
28.6.2020, F.M.
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… ein gutes Leben ruinieren
Vielen Dank, Ihr Artikel bringt es auf dem Punkt! Es wird nicht viel nützen, ideologisch gesteuerte Besserwisser, ahnungslos aber mit Unterstützung der großen breiten, ängstlichen ( uvm.) Masse und den von Überheblichkeit regierten sogenannten Leitmedien, werden wieder Generationen ein gutes Leben ruinieren. Deutschland 2020 !
28.6.2020, O.K.
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Vielen Dank, Herr Ackner! Texte wie dieser (oder wie die von Herrn Noll)
tragen dazu bei, dass ich im täglichen Trommelfeuer der politischen Korrektheit nicht vollends verzweifeln muss. “Substanzlose moralische Hoffart”: die Geisteshaltung jener, die zu CSD-Paraden, MeToo-Kundgebungen, Kampf-gegen-Rechts-Kampagnen, FFF-Demonstrationen, Corona-Maskenzwang oder BLM-Aufmärschen begeistert Beifall klatschen und dies auch von allen anderen erwarten, hätte kein Schriftsteller treffender beschreiben können. Ausdrücklich möchte ich auch den Kommentatoren hier zustimmen, die die aktuelle Selbstzerstörung der westlichen Gesellschaften als Folge ihres massenhaften Abfalls vom Christenglauben verstehen. Chesterton hat es gewusst: “Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles mögliche.” Für mich ist dabei die bitterste Erfahrung, dass die katholische Kirche, der ich angehöre, derzeit weitgehend desorientiert wirkt und den triumphierenden falschen Propheten kaum noch Widerstand leistet.
28..2020, P.S.
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“Man sollte Kevin Kühnert und Claudia Roth raten , eine Schweisserlehre – ohne Abbruch – zu absolvieren”.
Ich schwanke zwischen der Aufforderung, den Habeck und die Genossin Renner noch dazu zu nehmen, damit die Mindestanzahl in diesem erfolglosen Unternehmen erreicht wird, und der Warnung vor den ökologischen Schäden, weil ja der ganze Ausschuss unter Aufwendung von Energie und Emission von CO2 wieder eingeschmolzen werden muss. Es wird scheitern. Diese Menschen kann man nicht einer sinnvollen Verwendung zuführen. Da ist zu früh zu viel schief gegangen. Also lieber das Große Dau-Dejing, das Nicht-Handeln. Das Chaos ist größer als unsere Kräfte, es zu ordnen.
28.6.2020, A.O.
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Richtig! Mögen andere auf die Knie gehen!
Wer noch einen Funken Selbstwertgefühl und Würde innehat, sollte sich vor nichts und niemandem unterwerfen oder blödsinnige Zeremonien und Rituale mitmachen, egal, wer sie abhält und was er damit bezweckt. Und was die große Transformation betrifft: Selbst WENN dieser Wahnsinn eine Zeitlang halten sollte, wird er irgendwann implodieren. Die DDR hat 40 Jahre gehalten, dann war es zuviel. Vielleicht, die Hoffnung stirbt zuletzt, wird das Erwachen zwar schmerzhaft sein aber noch rechtzeitig kommen. Ansonsten stellen wir uns alle besser auf Zeiten ein, in denen wir wieder selbst das Gewehr zuhause griffbereit haben müssen, um im Zweifelsfalle unsre Liebe und uns selbst verteidigen zu können, denn die Polizei wird vielleicht eines Tages nicht mehr zur Verfügung stehen, um das Recht durchzusetzen, auch uns zu schützen. Schließlich wird sie seit Jahren systematisch abgebaut, ideologisch unter Feuer genommen und geschmäht, immer mehr abgebaut, was ihre Kompetenzen betrifft – und das alles scheint sowieso Teil eines größeren Plans der EU-Verantwortlichen zu sein. Die Demokratie, wie Sie richtig schreiben, wird, obgleich sie funktional war über Jahrzehnte, war, abgebaut und durch einen EU-Superstaat ersetzt, der natürlich krank sozialistisch sein wird. Es KANN nur schiefgehen, vielleicht ist ein (Bürger-)Krieg dann unvermeidlich. Der linksverrückte, völlig irrsinnige Zeitgeist muss wieder einer Mäßigung, einer echten Mitte weichen, sonst wird’s unangenehm. Wappne man sich, ordne seine Kreise (wie Dushan Wegner sagen würde) und lege Vorräte an. Eventuell muss wohl eine Auswanderung erwogen werden – oder man schafft es, im Osten des Landes einen neuen, unabhängigen Staat zu gründen, da sind allerdings die SED-Kader alter Schule davor. Der Westen kann sich gern ins Elend stürzen. Offenbar hat man es nicht anders gewollt. Danke, Merkel.
28.6.2020, M.R., AO
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Großer Respekt, Herr Ackner.
Es ist für mich ein Segen, wenn jemand aus dem Maschinenraum der Gesellschaft solche Zeilen in die Öffentlichkeit bringt. Eine Öffentlichkeit, welche ansonsten tagtäglich nur noch zugemüllt wird vom weltfremden Geschwätz der Kevins und Annaberts, der “Absolventen von Schwatzquarkfächern”. Ich bin der Überzeugung, daß der Westen im Allgemeinen, und Deutschland im Besondern, genau an dieser verzerrten Öffentlichkeit als Erstes ansetzen muss, möchte er nicht in Rekordzeit komplett vor die Hunde gehen: das Geraderücken der “öffentlichen Meinung”, welche bestimmt wird durch alimentierte linke Medien & Organisationen. Und dieser Prozess fängt so an: die Schwatzquarkfächer radikal abbauen bzw. den Zugang dazu radikal einschränken. Australien geht da meiner Meinung nach den richtigen Weg, sie verdoppeln die Studiengebühren für “Schwatzquarkfächer”, und halbieren die Studiengebühren für MINT-Fächer. In der guten alten BRD konnte die systemkritische Abwanderung von jungen Leuten in die “Schwatzquarkfächer” noch durch den Zuzug von qualifizierten Fachkräften aus dem europäischen Ausland, sowie den leistungsbereiten starken Geburtenjahrgängen (1955 bis 1969) aufgefangen werden, welche die deutsche Wirtschaft am Laufen hielten, sprich: man konnte sich diesen unproduktiven rot-grünen Schwatzluxus “leisten”. Diese Zeiten sind vorbei, unter Merkel hat sich ein explosives Gemisch zusammengebraut: eine angeschlagene Wirtschaft, der einsetzende Ruhestand der Baby-Boomer, die ungebremste Abwanderung von Top-Leuten, die Blase der studierten Dummschwätzer, die Illusionen der vielen eingewanderten Schutzgeldsuchenden. Eine „Blumenzeremonie“ am Fahnenmast wäre noch die gute, die optimistische Variante für das Jahr 2050, wahrscheinlicher sind viele „Beerdigungszeremonien“
28.6.2020, F.R.

Tolles Essay. Mehr kann man zu dem Text nicht sagen.
Ich bin 8 Jahre älter und habe auf der Couch sitzend im damals beschaulichen Köln die Grenzöffnung gesehen. Vorbei war es, den Verwandten in der DDR Kaffee und Karnevalskamelle zu schicken und dafür Dresdner Christstollen zu bekommen. Die Verwandtschaft schlug bei meiner Mutter auf auf, die 1958 geflüchtet war. Hei, war das Lustig, der Opa Parteisekretär und der Onkel Vopo in der Vermittlungsstelle. Der Christstollen schmeckte immer noch. Mein erster Gedanke damals war, warum hat man die Grenze geöffnet, war doch alles gut eingerichtet. Heute bestimmen die wertvollsten Mitglieder der Gesellschaft wieder den Diskurs. Im Vorschlag der CDU steht, dass ein Direkt gewählter Kandidat für den Bundestag dem Proporz geopfert werden kann. Stattdessen gilt die Liste der Parteien, der Partei, der Partei und so sind wir ein Stück mehr an die DDR herangerückt. Und noch eins fällt auf.
Das Vokabular des „hat immer Recht“, „wir schaffen das“, … greift immer mehr um sich und man muss fast aufpassen, was man sagt. Die Unternehmen bewegen sich wie die Presse auf der Regierungsmeinung und es wird fleißig gegendert. Um den „Adolf Hennecke Preis“ für den Kampf gegen Rassismus, gegen Klimawandel und gegen Rechts kämpfen heute der BuPräs, die Ökosozialisten, die NGOs und Antifa. Eine markanten Unterschied gibt es allerdings: wir gehen mit den Migranten wesentlich pfleglicher um, als die DDR mit ihren Fremdarbeitern, z.B. aus Vietnam. Das Fraternisieren deutscher Frauen mit Migranten ist ausdrücklich erwünscht.
28.6.2020, H.V.
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Super geschrieben, Herr Schweißer.
Sie haben ja völlig recht, aber es gibt doch Hoffnung, dass sich die grüne DDR oder das grüne Khmerreich nicht so lange hält, wie ihre Vorgängerregime. Erstens, niemand möchte sich mit geistesgestörten Deutschen zu einem vereinten Europa verbinden. Zu DDR Zeiten teilte sich der ganze Ostblock die Ideologie und die Kontrolle durch die Sowjets. Heute wollen alle nur die Kohle der Deutschen und haben sonst ganz andere Interessen. Weiterhin glaube ich, dass die deutsche Wirtschaft sich bald so zerlegt haben wird, dass es bei Arbeitslosigkeit und Warenangebot viel schlechter Aussehen wird als in der Tätäräääh. In der DDR gab es ja noch jeden Industriesektor, heute gibt es im Wesentlichen nur Auto, Maschinenbau und Döner. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich bald nicht mehr viele die Fremdgüter Jeans, TV und Computer leisten können werden. Wahrscheinlich wird auch das Essen knapp, wegen der Ernährungswende. Cuba kann Zucker gegen Waren tauschen und Venezuela Öl. Deutschland kann aus Ideologischen Gründen seine Premiumwägelchen nicht als Tauschobjekt einsetzen. Für Elektrö-Autos müsste man die Batterien aus dem Ausland zukaufen. Aber womit? Überhaupt wird das mit den Staatsfinanzen ganz schwierig, wenn die Araberclans dem deutschen Linksstaat das Recht auf Steuererhebung streitig machen.
28.6.2020, K.SCH
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Im Grunde könnte man von einer karmatischen Reaktion sprechen
Gerade die Generation der jetzt tonangebenden westdeutschen BRD Elite und zwar auf Seiten der Grünen als auch auf Seiten der CDU gehört zu denen, die auf alles und jedes herabblickten, besonders auf die eigenen Eltern und Großeltern und im Brustton der Überzeugung sagten “Also sowas hätte man mit uns nicht machen können!”
Das sind die Leute die auf die doch etwas gläubigeren Menschen des Mittelalters herabschauen, zwar keine ordentlichen Straße mehr gebaut kriegen, aber die Kathedralen verachten, und sagen “Nein was die damals alles geglaubt haben, wie dumm!”
Das sind Leute die über alle Diktaturen der Vergangenheit und Gegenwart Bescheid wissen und mit verborgener Häme fragen “Ja warum machen die Leute da mit!?” (Subtext “Also mit uns kann man sowas nicht machen!”)
Es ist völlig normal dass 16 jährige Teenager meinen die großen Probleme der Erwachsenen einfach lösen zu können, es ist aber nicht normal wenn Erwachsene meinen die Probleme Erwachsener dadurch lösen zu können, dass sie auf 16jährige hören!
8.6.2020, T.K.
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Wie erreiche ich meinen 12jährigen Sohn: Alles ausser ihrer Wahrheit sind Fakenews?
Danke Herr Ackner, als im Westen gelandester Ossi beschreiben Sie einfach alles, was ich fühle. Leider bin ich mit der Wahl der Partnerin auch noch in eben jenem Millieu gelandet, welche Sie hier so gut beschrieben haben (Schwiegerfamilie). Ich habe mich in der Folge zurückgezogen, man mag es Feigheit nennen, ich nenne es Müdigkeit. Es ist hoffnungslos. Leider sehe ich auch keine Möglichkeit der Rettung für dieses Land, die grünlinke Indoktrinierung beginnt im frühesten Kindesalter in der Kita. Den Kleinen wird ewige Schuld eingetrichtert. Schuld für die armen Kindrr in Afrika, Schuld am Plastik im Meer, Schuld daran, dass die Kinder der Südsee ertrinken (weil die Inseln “vom Meer gefressen” werden), Schuld an den “aussterbenden” Eisbären. Überall Schuld und Sühne. Anders lautende Fakten sind “Leugnung” und Fakenews. Von den Lehrern persönlich bewertet. In Sozialkundeaufsatz leisesten Zweifel am Mantra “der Wald stirbt” durch nachgewiesene Fakten auf offiziellen Seiten des Bundesministeriums geäußert, Abwertung die Folge. Wie erreiche ich meinen 12jährigen Sohn noch, wenn alle Lehrer behaupten, dass alles ausser ihrer Wahrheit Fakenews sind? Ich bin ratlos.
28.6.2020, T.K.

Der wichtigste Aspekt des Textes liegt im Stichwort der Schaffung einer neuen Religion.
Tatsächlich erleben wir hier die Entstehung der neuen säkularen Religion “Linksliberalismus” – ein Quasi-Gegenstück zum radikalen Islam. Eine neue Religion, die zunehmend totalität agiert und inhaltliche Kritik als Ketzertum auszumerzen versucht. Wie alle Religionen, propagiert der Linksliberalismus ein Lebensmodell, das im Gegensatz zu einer richtigen Religion (wie das Christentum) eben nicht das Seelenheil des Individuums im Blick hat, sondern die materielle Absicherung ihrer Priesterklasse. Diese neue Religion frisst sich seit rund 40 Jahren wie ein Schwelbrand durch das Fundament der westlichen Gesellschaft. Im Gegensatz zum Weltmodell “Christentum” – das über 2000 Jahre seine Robustheit, Validität und Reliabillität bewiesen hat – wird das Gesellschaftsmodell “Linksliberalismus” gnadenlos an der Realität zerschellen, es ist existenzbedrohend für alle Gesellschaften, die mit ihm in Berührung kommen – und das nach wenigen Herrschaftsjahren.
28.6.020, S.SCH

… braun-farbenes Heftpflaster für PoC
Respekt, Herr Ackner, Sie schreiben mir aus der Seele. Ihr Beitrag lässt mich spontan an ein Interview der Freien Presse vom 24.06.20 mit einer Frau Prof. Rippl denken, die über alltäglichen Rassismus belehrte. Zitat: “Das sind Blicke, das sind Kinderbücher ohne PoCs (People of Color), das sind Kinderspiele wie „Schwarzer Peter“, das ist die ständige Frage nach der Herkunft bei in Deutschland geborenen Menschen, das ist das rosa- farbene Heftpflaster- Dinge, die Menschen mit anderem Aussehen zu „Fremden“ machen”. Besonders hat mich die Ungerechtigkeit des rosa- farbenen Heftpflaster beeindruckt. Ich las auf Cicero, dass der Anteil von jungen Männern mit Migrationshintergrund in Stuttgart bei ca. 60% liege. Da sollte man nun aber wirklich darüber nachdenken, braun- farbene Heftpflaster herzustellen, welche dann ausschließlich nur an PoCs, aber auf keine Fall an NR (Neue Rechte) verkauft werden dürfen. Das ausgerechnet die Gutmoralisten Menschen mit “PoCs” bezeichnen (klingt wie ein Waschmaschinenersatzteil) ist schon beachtenswert. Soweit geht PC nun doch nicht.
28.6.2020, J.K.

Als der Begriff „Arbeiter“ noch einen unwissenden Menschen bezeichnete, bildungsfern und analphabetisch,
zu dieser Zeit war die Überlegenheit der gebildeteren „Schichten“ noch gerechtfertigt. Es fehlte dem „Arbeitenden“ an Zeit und Möglichkeiten, um sich zur eigenen Meiningsbildung zu informieren. Seit das Handwerk schulisch begleitet und fundiert wird, sehe ich keine Unterschiede zwischen Arbeitern und „sogenannten“ Intellektuellen mehr. Jeder speichert innerhalb seines Genres ein sehr spezielles Wissen ab, wobei der Handwerker sich zusätzlich noch praktisches „Überlebensequipment“ antrainiert, auch der „Handwerker“ innerhalb der akademischen Berufe, wie etwa der Chirurg.
Menschenverstand ist individuell und bildungsunabhängig
Natürliche Intelligenz, Neugierde, Auffassungsgabe und intellektuelle Voraussetzungen, kurzum, die Stützen des gesunden Menschenverstands sind individuell und nach meiner Einschätzung bildungsunabhängig. Was soll Bildung überhaupt heutzutage sein? Der Bildungsrahmen ist ideologisch geframt. Die Masse ist so dumm, wie sie sich die Politik zurech-NUDGT. Jugendliche FFFs werden gegen physikalische Gesetzmäßigkeiten politisch instrumentalisiert. Herr Ackner, Sie sind ein Schweißer und ein kluger Mensch, und deshalb bitte ich Sie NICHT noch einmal für Diktatoren den Fahnenträger zu erdulden. Wenn sich jeder INDIVIDUELL, unabhängig und selbstdenkend positioniert kann es keine Einheitsmeinung geben.
Übrigens, Handwerk hat goldenen Boden. Der Natur und der Realität ist es schei?egal, was der Ideologe im Irrsinn vor sich hinbrabbelt. Grüße an meine Namensvetterin. Auch wieder da?
28.6.2020, S.SCH
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Danke, Herr Ackner, für diesen tollen Beitrag.
Die mit verklärtem Lächeln dasitzenden Westler sind ein treffendes Bild für den inneren Zustand des ehemals christlichen Abendlandes. Wo man sich im Denken und im Herzen des wahren Gottes, Jesus Christus, entledigt hat, wird der freie Raum gefüllt mit anderen Inhalten. Auf der religiösen Ebene sind das die Dämonen und auf der politischen Ebene sämtliche -ismen. Alles führt zwangsläufig in das Verderben. Denn das Leben kommt von dem einen Gott und gutes, friedliches, sinnvolles Leben ist auch nur im Einvernehmen mit diesem einen Gott möglich. Jesus hat durch die Veränderung des Einzelnen von innen heraus und durch Seine Lehre erst die Grundlagen für das Aufblühen des Abendlandes gelegt. Und das trotz vieler Rückschläge durch falsch verstandenes „Christentum“.
Erst durch Ihn kam Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Vernunft, Rückbindung der Gewissen an Gott, Wissenschaft auf diesen Planeten. Wenn wir nicht schnellstmöglich zu Ihm umkehren, werden wir eine dämonische Diktatur erleben, bei der wir uns nicht mehr „auf Zehenspitzen“ davonschleichen können. Bibelkenner wissen um diese Entwicklung hin zum antichristlichen Welteinheitsstaat. Es ist interessant und erschreckend, die Entwicklung dorthin mitzuerleben. Und es könnte einen gruseln, wenn Jesus nicht gesagt hätte: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht“….und: „das Reich Gottes nahe ist“ (Lk. 21,28-31)
28.6.2020, M.F.
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Zum sächsischen Spott  …
Großartig! Als geborener Westdeutscher muss ich dem Autor neidlos zugestehen, dass ich noch in der Phase der völligen Entgeisterung ob des um sich greifenden Irrsinns verharre, und mich somit auch nicht zu den subtile Höhen der feinen sächsischen spöttischen Ironie aufschwingen kann. Ich bewundere aufrichtig diesen Spott, der gerade wegen seiner Feinheit so beißend daherkommt. Zum sächsischen Spott könnte ich mich sowieso nie aufschwingen, ich muss mich mit dem Spott der Rheinprovinzen begnügen, der eben etwas deftiger daherkommt. Was soll’s, auch das ist kulturelle Vielfalt. “Wenn das Geld im Beutel klingt, das Bildchen in deinen Speicher springt.” – fast hätte ich den Morgenkaffee auf den Bildschirm geprustet.
Das kapieren wahrscheinlich etwa 0.0000% der heute unter 30-jährigen. Die sind ja auch für eine “CO2-freie Welt”, selbst wenn ihnen dadurch die Hortensien auf dem ökologisch-abbaubaren Balkon eingehen. Ich muss an einen altgedienten sächsischen Kollegen denken, zu dem ich sorgenvoll meinte: “Mensch, ich kann ja meine Fresse nie halten. Ich würde ständig nur Schwierigkeiten kriegen.” – Sagt derselbe zu mir: “Ach was, das lernste ganz schnell, was du sagen kannst und was nicht und wann du die Schnauze halten musst. Mach dir keine Sorgen!” Ich danke Euch Ossis, die Ihr diesen Kram schon mitmachen musstet, für Eure Instruktionen in Sachen Galgenhumor, der das kommende Chaos vielleicht etwas erträglicher machen wird.
28.6.2020, Dr.G.H.
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DDR war einmal.
Heute steht man auf Balkonen und klatscht Beifall, dass man weggesperrt wurde, fiedelt und trompetet die Nachbarschaft voll und vermummt sich, um beim Einkauf nicht erkannt zu werden. Ordnungshüter erinnern, den Mundschutz nicht vergessen, Feuerwehrleute sperren Ostseestrände, weil zu viel Urlaub tödlich sei, einige Deutsche mit falscher Adresse (Gütersloh) sind in Deutschland nicht willkommen und werden als Virenschleuder gebrandmarkt, während man selbst gerade ohne Taschentuch in die Sommerhitze niest. Das Ende ist nicht in Sicht. Die kommenden Wahlen lobpreisen die Parteien, die eine Luftnummer namens Mehrwertsteuersenkung zaubern und Angst (Abstand halten) und Phantastereien (Energiewende) als alternativlose Politik propagieren. DDR war anders.
28.6.2020, K.D.

Ein leider sehr treffender Artikel
und in seinem Wahrheitsgehalt im höchstem Maße bitter für jeden überzeugten Demokraten. Die Altparteien, die CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE Parteien haben unter der Führung von Merkel die Demokratie an sich verraten und sie haben die deutschen Bürger verraten, jedes Recht und jedes Ideal unserer auf der Aufklärung beruhenden Grundordnung.
Die Art, in der Herr Dr. Fiechtner von der Polizei für eine unliebsame Meinungsäußerung aus dem Stuttgarter Landtag getragen wurde, ist ebenfalls sehr symbolisch für diesen Verfall unserer demokratischen Kultur. Angesichts dieses ungeheuren Verrats an den deutschen Bürgern wird es mir lebenslang nicht mehr möglich sein, eine der Altparteien zu wählen, man wählt keine offensichtlichen Antidemokraten in ein demokratisches Amt. Ich setze hier auf die Zukunft, denn die Generation der Internetnutzer wird mehr und mehr zur dominanten – und wenn man hierzulande nicht eben noch offen die Diktatur ausruft und wie in China zur Totalzensur schreitet, wird das aktuelle Altparteienkartell in nicht allzu ferner Zukunft hinweggefegt und von Parteien ersetzt werden, die jetzt zum Teil wohl noch in den Startlöchern stehen. Deutschland braucht grundsätzlich soziale, liberale und konservative Parteien gleichermaßen. Aber keine, die in ihrem Kern antidemokratisch sind!
28.6.2020, S.SCH
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Bitte seien Sie nicht ganz so pessimistisch
Sehr geehrter Herr Ackner, schön hier wieder etwas von Ihnen zu lesen. Bitte seien Sie nicht ganz so pessimistisch. Keine Firma kann es sich leisten, Schweißer, Kraftfahrer, Maschinisten, kein Krankenhaus oder Pflegeheim Pflegekräfte zu feuern, weil diese nicht in den grünen Jubelchor mit einstimmen, während andererseits genau diese Kräfte dringend gesucht werden. Wer soll hier übernehmen? Die Ausländer, die zum Arbeiten herkommen, integrieren sich sprachlich und auch sonst und in Eigenleistung hervorragend, aber die Goldstücke , die hier angeblich Asyl suchen, denken nicht im Traum daran, Ihre Stelle als Schweißer zu übernehmen. Man muss nur auch mal fest auftreten und den entsprechenden Leuten sagen, dass man gern selbst entscheiden möchte, ob überhaupt und wenn ja, wie und wo man sich außerhalb der Arbeitszeit politisch äußert. Genau dies haben mir bekannte Pflegekräfte getan, als sie zu einem politisch korrekten Chef zitiert wurden, auch unter dezentem Hinweis, dass sie ggf. anderswo willkommen sind und das eigene Haus ohnehin eine zu hohe Fluktuation aufweist. Wenn jetzt keiner gegenhält, kommt es tatsächlich flächendeckend zu der in Ihrer Satire geschilderten Situation, aber noch haben wir Möglichkeiten. Wenn ich allerdings sehe, wie viele Leute, die nicht erkältet sind draußen und auf dem Fahrrad und allein im eigenen Auto freiwillig den „Schnutenpulli“ tragen, denke ich auch des öfteren, dass das so nichts wird mit einem zweiten 89. Wenn ich dann lesen muss, dass diese Wahnsinnigen tatsächlich am kompletten Kohleausstieg bis 2038, eher früher, festhalten, packt mich auch die Verzweiflung. Allerdings wäre ich dann 81 und würde mich dann doch lieber verabschieden.
28.6.2020, H.K.

… im Osten wissen die Menschen, dass man etwas verändern kann – gefährliche Typen
Hallo Herr Ackner, ich bin nicht ganz Ihrer Meinung, aber ich komme aus Leipzig wie Sie und habe Ihnen eine Mail über die Achse geschickt. Gerade in Leipzig, aber auch im gesamten Osten, wissen die Menschen, dass man etwas verändern kann. Das macht uns ja zu so gefährlichen Typen, die man mittel Zuwanderung verdünnen will. Die gesamte deutsche Einheit ist letztlich aufgrund dieser Angst nicht so recht geglückt. Die Nuss Nugat Kommunisten (keine Schleichwerbung) aus dem Westen und die Stalinisten aus dem Osten hatten da das gleiche Feinbild und die anderen Parteien haben sich dem angeschlossen. Wir haben es nicht gemerkt wie der Frosch, der langsam gekocht wird. Wenn er es merkt, ist es schon zu spät.
28.6.2020, ST.R.
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Oh, Mann, Herr Ackner, 100 Punkte.
Man fühlt sich als Ossi überschwemmt von Deja vus. Für mich als Frau wäre noch anzumerken, dass ich in der DDR einfach abends allein ins Theater gehen konnte und auch sicher wieder zurück. Und die Weimarer sollen auf Goethe und Schiller aufpassen. Ich bin nicht so sicher, dass deren Texte alle korrekt gegendert waren.
28.6.2020, R.H.

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Erich Honecker in Schmalkalden – als Uwe Steimle
HALLO MEINUNG und der Neue Schmalkaldische Bund luden am Pfingstmontag 2020 zu einem Spaziergang durch die historische Fachwerkstatt Schmalkalden ein. Dort trat der Kabarettist Uwe Steimle in seiner Paraderolle als Erich Honecker auf:
https://youtu.be/96yTXlrxgfg
13.6.2020

 

Hubertus Knabe: Der späte Triumph der Stasi
Es gibt Bilder, die brennen sich für immer ein ins Gedächtnis. Bei mir ist es das triumphierende Gesicht des einstigen Gefängnischefs von Hohenschönhausen, Siegfried Rataizick. Am Tag, nach dem mir Berlins Kultursenator Klaus Lederer im September 2018 mit zitternden Händen die Kündigung überreicht hatte, stand der ehemalige Stasi-Oberst vor seiner einstigen Wirkungsstätte. Er wollte sich den Auszug des in Stasi-Kreisen so verhassten Direktors der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen persönlich ansehen.
27 Jahre lang war Rataizick Chef der Abteilung XIV und damit Herr über sämtliche 17 Stasi-Gefängnisse. Allein in der zentralen Haftanstalt Hohenschönhausen, in der er 1952 als kleiner Wärter angefangen hatte, inhaftierte der DDR-Staatssicherheitsdienst rund 11.000 Menschen, die meisten, weil sie sich gegen die Diktatur der SED aufgelehnt hatten. Monatelange Einzelhaft und perfide Verhöre führten bei vielen zu lebenslanger Traumatisierung.
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Rataizicks ausgeklügeltes Haftregime, über das er 1984 an der Stasi-Hochschule in Potsdam promovierte, war darauf ausgerichtet, dass den Gefangenen am Ende nur ein einziger Ausweg blieb: auszusagen, was die Stasi hören wollte.
Laut UNO-Konvention bezeichnet der Ausdruck “Folter” jede Handlung, „durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, zum Beispiel, um von ihr oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen.“
Folter und deren Duldung waren auch in der DDR eine Straftat. Trotzdem wurde Siegfried Rataizick niemals strafrechtlich zu Verantwortung gezogen. Nicht ein einziger der 744 Mitarbeiter der Stasi-Haftanstalt Hohenschönhausen musste nach der Wiedervereinigung ins Gefängnis.
… Alles vom 18.11.2019 von Hubertus Knabe bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/der_spaete_triumph_der_stasi
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Der Text erschien zuerst auf Hubertus Knabe.de
https://hubertus-knabe.de/
und ist eine aktualisierte Fassung eines Beitrages in der Berliner Morgenpost.
https://www.morgenpost.de/berlin/30jahremauerfall/article227591519/Wie-die-Stasi-spaet-triumphierte-und-die-Taeter-davonkamen.html
Einige Kommentare:
Es ist schon auffällig und widersprüchlich, einerseits im ÖRR in einer Dauerschleife so was, wie “Hitler und seine Helfer” zu zeigen, und andererseits alles Negative im Zusammenhang mit der DDR vergessen zu wollen. Da soll die Bevölkerung halt nur auf einen einzigen Feind getrimmt werden, der im übrigen kaum wiederzufinden ist. Die anderen zahlreichen Täter sind nicht imaginär und haben mächtige Beschützer im Staatsapparat. Manche meinen – bis an dessen Spitze.
18.11.2019, D.G.
Sehr geehrter Herr Knabe, was Sie berichten, erscheint entmutigend. Nun bin ich kein Ossi und genau deshalb empfinde ich das Verhalten unserer Politiker und der Justiz ABARTIG ! Ich nehme mir das Recht, die bechriebenen Inhaftierungen und Verhörmethoden, Verbrechen zu nennen, Stasi-Verbrechen! Die Verweigerung der aktuellen “Machthaber” zur Aufarbeitung von Stasi-Verbrechen ist das nächste Verbrechen. Sie, Herr Knabe, schreiben: “Mehrfach bat ich die Stasi-Unterlagen-Behörde, die für Außenstehende unzugänglichen Krankenakten der rund 3000 Häftlinge auf weitere Missbrauchsfälle zu untersuchen – vergeblich.” – Wie bitte? Die Krankenakten aus den Gefängnissen werden auch auf Anfragen (auch von ehemals Inhaftierten) nicht auf Menschenrechtsverletzungen hin untersucht? Untersuchungen werden verweigert? – Was für Möglichkeiten gibt es noch, diesen himmelschreienden Unrechtszustand zu ändern? Wie kann man Ihnen, Herr Knabe, dabei helfen?
17.11.2019, L.H.
Der Sozialismus ist mit der DDR eben nicht untergegangen,
wie Viele gedacht haben. Er hat nur in der Schamzeit geruht, um jetzt wieder aus den Löchern zu kriechen, um zu sagen, es war alles gar nicht so schlimm, die Nazizeit war schlimm. Unrechtsstaat war die DDR nicht. Und so werden die Orte, die unter Verdacht stehen , doch schlimm gewesen zu sein in der DDR, reingekehrt. Und das geht am besten mit alten Besen, denn die wissen, wo der alte Schmutz liegen geblieben ist. Wer den neuen Sozialismus salonfähig machen will, der muss den alten herausputzen… Auch deshalb wird überall von neuen Nazis fabuliert, man braucht schließlich die Gegenwart der Nazizeit, um den neuen und guten Sozialismus aufbauen zu können, für den Aufbau eines neuen antifaschistischen Schutzwalles. Und wer weiß, wer noch alles im reingekehrten Hohenschönhausen noch landen wird. Die Leitung ist jedenfalls schon mal wieder in bewährter Hand. Da bekommt Gedenkstätte eine Bedeutung. “Gechichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.” sagte Mark Twain
19.11.2019, M.M., TO
Gleich nachdem die DDR unterging und bundesdeutsche Investoren, Glücksritter und Stützkräfte ins Land strömten, konnte man die Affinität der neuen Herren zu den alten Mächtigen beobachten. Die Stasi undifferenziert zu verurteilen und mit der SED erstaunlich locker zusammenzuarbeiten waren die nächsten schweren Fehler. Wie ein Krake haben diese Leute sich über unser Land ausgebreitet und die Freude erstickt wo sie nur konnten. Es ist ihnen erstaunlich gut gelungen, denn Arroganz und Habgier haben allzu oft dominiert. Jetzt stehen sie wieder da und grinsen wie einst – die Stasitypen. Sie haben gewonnen, weil man uns verraten hat, weil man den Osten nicht wollte, es war ohne uns viel schöner.
18.11.2019, St.R., TO

 

 

Die DDR-Bürgerrechtler als die letzten Romantiker der Bundesrepublik
Am Ziel ihrer Wünsche
von Thorsten Hinz
Von den DDR-Bürgerrechtlern ist außer Erinnerungen und einer Handvoll unverbesserlicher Dissidenten (darunter Angelika Barbe, Vera Lengsfeld, Siegmar Faust, Arnold Vaatz) nur der Name „Bündnis 90“ geblieben. Und selbst der gehört seit 1993 den West-Grünen, die mit der Wiedervereinigung überhaupt nichts im Sinn gehabt hatten und 1990 mit dem Slogan zur Bundestagswahl antraten: „Alle reden von Deutschland. Wir reden vom Wetter.“
Kein freiheitlicher Geist mehr, der von ihnen ausgeht, nirgends: kein Protest gegen staatliche Aufrufe zum Denunziantentum; gegen die Stigmatisierung und Existenzvernichtung politischer Gegner; kein Widerspruch gegen den agitatorischen Furor der Medien; gegen die Klima-Indoktrination an den Schulen, den politischen Mißbrauch und die Übergriffigkeit des Verfassungsschutzes; gegen politisch motivierte Hausdurchsuchungen. Und erst recht keine Kritik am „Kampf gegen Rechts“, dessen Zweck es ist, die Gesellschaft zur Hetzmeute von Rechtgläubigen zu formieren.
Im Gegenteil, die Veteranen von 1989/90 (und etliche Trittbrettfahrer) traten am 20. August mit einem Appell an die Öffentlichkeit, dessen Kernsatz lautet: „Für die Demagogen der AfD sind wir 1989 nicht auf die Straße gegangen.“ Der bürgerrechtliche Leitgedanke: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ wurde damit revidiert. Die Revision wiegt schwer, denn sie betrifft das moralische Kapital, auf das die Autorität der Altrevolutionäre sich stützt. Der Schlußsatz des Appells: „Mit der Wiedervereinigung erfüllten sich die Ziele der Revolution: Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, offene Grenzen, ein geeintes Europa und Wahrung der Menschenrechte“, ist angesichts der aktuellen Entwicklung eine opportunistische Schönfärberei und erneuert alte Zweifel an der Urteilskraft der Unterzeichner. Die Frage nach der Bedeutung und Kompetenz der DDR-Bürgerrechtler und ihre aktuelle Relevanz muß neu gestellt werden.
……
Viele Bürgerrechtler entstammten und bewegten sich im kirchlichen Raum und hingen dem Schuldprotestantismus an, der gleichermaßen in Ost wie West wirkte. Das führte sogar zur partiellen Identifizierung mit dem staatlichen Antifaschismus.
……….
Viele Ex-DDR-Bürger, denen 1990 die Wiedervereinigung gar nicht schnell genug gehen konnte, befinden sich heute auf Distanz zur real existierenden Bundesrepublik und wählen die AfD.
Die meisten Bürgerrechtler wiederum, die die Wiedervereinigung damals partout nicht wollten, sehen sich am Ziel ihrer Wünsche.
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Wie erklärt sich das?
Anschauungsmaterial bietet ein Aufsatz, den Uwe Schwabe, ein Erstunterzeichner der Erklärung vom 20. August, zeitgleich in der FAZ veröffentlichte. Schwabe, der in den achtziger Jahren im Umfeld der Leipziger Nikolaikirche tätig war, ist heute am Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig mit der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit befaßt.
Die Überschrift: „Warum ticken die Ossis so?“ enthält die ganze fade Essenz des Textes. Der Verfasser hat die West-Perspektive, die Sicht der alten Bundesrepublik, übernommen und erstellt einen Krankenbericht: Die Verhaltensweisen der „Ossis“ seien „Folgen der jahrzehntelangen Abschottung in der DDR“ und der „fehlenden Begegnung mit fremden Kulturen“ usw. Solche Auslegungen klangen in den 1990er Jahren einigermaßen plausibel. Doch schon damals boten sie keine vollständige Erklärung, weil sie die – meist einseitige – deutsch-deutsche Interaktion außer Betracht ließen. Heute wirken sie nur noch anachronistisch.
Die Perspektive der alten Bundesrepublik verdient eine Beobachtung zweiter Ordnung, das heißt, sie muß aus der gleichen reflexiven Distanz betrachtet werden, aus der sie den Osten in den Blick nimmt. Dann relativieren sich ihre Maßstäbe, und es ergibt sich ein übergeordneter Blickwinkel, aus dem die vermeintlich helle „Weltoffenheit“ des Westens problematischer erscheint als der vermeintlich dunkle Provinzialismus des Ostens.
Es wäre das Vorrecht von Bürgerrechtlern, die bösartigen und autoritären Tendenzen in der Gegenwart und die sich mehrenden DDR-Déjà-vus zu benennen. Doch die meisten von ihnen haben sich mit den Verhältnissen arrangiert, sei es aus Unvermögen, Müdigkeit oder Eigeninteresse. Die letzten Idealisten der DDR erweisen sich als die letzten Romantiker der Bundesrepublik. Zum heutigen Deutschland haben sie nichts zu sagen.
… Alles vom 8.11.2019 von Thorsten Hinzu zu “Am Ziel ihrer Wünsche”
bitte lesen in der jungen Freiheit 46/19, Seite 22
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Thorsten Hinz, Jahrgang 1962, studierte in Leipzig Germanistik, war JF-Kulturredakteur und ist heute freier Publizist und Buchautor. 2004 erhielt er den Gerhard-Löwen­thal-Preis für Journalisten. Auf dem Forum schrieb er zuletzt über Geopolitik und die deutsch-französische Freundschaft („Ein Ungleichgewicht“, JF 27/19).

 

Roger Köppel: Volk ohne Heimat – Zwei deutsche Identitäten
Auf einer etwas tieferen, ernsthafteren Ebene allerdings ist die Auseinandersetzung um die aufstrebende AfD ein interessanter Streit um die deutsche Identität. Wer sind wir? Was ist Deutschland? Diese Frage hat sich seit dem Mauerfall verkompliziert. Vorher war es klar: Die Westdeutschen hatten die EU als Ersatzvaterland. «Postnationalismus» lautete das Gebot der Stunde. Der deutsche Nationalstaat verschwand, angeblich für immer, auf der Sondermülldeponie der deutschen Geschichte.
Im Osten sollten die Deutschen kollektiv zu Kommunisten umerzogen werden, doch die Sowjetunion wurde ausserhalb der profitierenden Funktionärselite wohl nie als Heimat akzeptiert. Kam hinzu, dass eine Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit mit ihrem hypertrophen NS-Nationalismus in der «antifaschistischen» DDR als unnötig beiseite geschoben wurde. Was im Westen wiederum nachhaltiges Misstrauen erzeugte.
So prallen seit dem Mauerfall zwei deutsche Identitäten aufeinander: Die europäische Ersatz-Identität der Westdeutschen kollidiert mit der tiefgekühlten Sehnsucht vieler Ostdeutscher. Sie wünschen sich nach vierzig Jahren Sowjetunion «ihr» Deutschland zurück; nicht das Deutschland Hitlers, aber auch nicht das postnational desinfizierte EU-Deutschland des Westens.
… Alles vom 6.11.2019 von Roger Köppel bitte lesen auf
https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-45/artikel/volk-ohne-heimat-die-weltwoche-ausgabe-45-2019.html
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Ossis sind wie die Schweizer
Die WW wird auch in D. gelesen. Vor allem den Wessis wird der Artikel runter gehen wie Oel. Die Wessis haben mit ihrer inhärenten Arroganz die DDR übernommen. In den 45 Jahren Trennung haben sich Mentalitätsunterschiede entwickelt. Die Ossis sind uns darin näher. Fast immer, wenn ich abends mit einem Dt. ein angenehmes Gespräch führen konnten, erwies er sich als Ossi. Sie haben begriffen was soz. Diktatur bedeutet und wollen nicht wieder dort landen. Die Linke ist eine Nostalgie-Partei. Das nun 90% der Wähler diese Partei wieder an der Macht haben wollen ist ein typischer Wessi-Fake.
7.11.2019, H.B., WWO

 

Gysi als Redner zu 1989 in Leipzig: Verhöhnung der Opfer
Offener Brief zum geplanten Auftritt von Gregor Gysi am 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution in einer Leipziger Kirche
Über 420 Bürger und Bürgerinnen, die ein breites politisches Spektrum Deutschlands vertreten, sind empört darüber, dass ausgerechnet Gregor Gysi am 9. Oktober 2019 in einer Leipziger Kirche eine Festrede zum Jahrestag der ostdeutschen Revolution halten soll. Unter den Unterzeichnern und Unterzeichnerinnen befinden sich Vertreter und Vertreterinnen der DDR-Opposition, aus der DDR-Aufarbeitung, aus der Wissenschaft, Kunst und Kultur sowie politische Akteure aus Ost und West.
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Offener Brief:
Fake News zur Friedlichen Revolution?
Presseagenturen verbreiten die Nachricht, Gregor Gysi, der letzte SED-Vorsitzende und anschließende Chef der SED/PDS, dann der PDS und schließlich Multifunktionär der Linkspartei soll am 9. Oktober 2019 in der Peterskirche zu Leipzig, umrahmt von den Leipziger Philharmonikern, eine Festrede zur Revolution in der DDR halten.
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Der Freiheitsrevolution, die zum Mauerdurchbruch am 9. November 1989, zu freien Wahlen am 18. März 1990 und schließlich zur Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 führte. Ausgerechnet zum selben Zeitpunkt soll Gysi reden, zu dem mit einem großen Lichtfest um den Leipziger Ring an die Friedliche Revolution erinnert werden soll. Was sich wie Fake News liest, stellt sich bei näherer Betrachtung als ernstgemeinte Veranstaltung heraus. Wir sind fassungslos!
Ausgerechnet Gregor Gysi, dessen Partei die Diktatur befehligte, der ganz persönlich gegen die Deutsche Einheit war und der jahrelang die Aufarbeitung der SED-Diktatur zu behindern suchte, soll nun am 30. Jahrestag des 9. Oktober, dem Tag der Entscheidung der Revolution in der DDR, an dem über 70.000 Demonstranten in Leipzig aus allen Teilen der DDR die Herrschaft der SED entscheidend erschütterten, eine Festrede in einer Leipziger Kirche halten.
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Wir können nicht glauben, dass die Geschichtsvergessenheit bereits so weit fortgeschritten ist, dass nun schon diejenigen zu Festreden eingeladen werden, die Revolution und Einheit mit aller Entschiedenheit zu verhindern suchten. Wir finden das zynisch und empörend. Offenbar ist es nötig, künftig noch entschiedener auf die Verbrechen und die historische Verantwortung der SED hinzuweisen. Das werden wir tun.
Auch wenn das viele nicht hören wollen: Die SED ist nie aufgelöst worden, weil Rechtsanwalt Gysi und seine Partei nicht alles verlieren wollten, vor allem das große Vermögen der SED, aber auch politischen Einfluss, und das deshalb verhinderten. Das haben sie mehrfach vor Gericht selbst bestätigt.
Nun wollen sie offenbar sogar noch im Nachhinein die Revolution für sich beanspruchen und gewinnen, für die nicht Gregor Gysi steht, sondern all jene, die die SED herausgefordert und entmachtet haben und zu denen wir uns zählen.
28. Juni 2019
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Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.
Robert-Havemann-Gesellschaft Berlin e.V.
Wolf Biermann; Marianne Birthler; Frank Ebert; Rainer Eckert; Ralf Hirsch; Freya Klier; Ilko-Sascha Kowalczuk; Hildigund Neubert; Ehrhart Neubert; Maria Nooke; Gerd Poppe; Werner Schulz; Uwe Schwabe; Annette Simon; Reinhard Weißhuhn
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Diesem Offenen Brief haben sich mittlerweile angeschlossen:
Annemone Ackermann; Lutz Adler; Edda Ahrberg; Silke Ahrens; Bernd Albani; Britta Albrecht-Schatta; Robert Ammon; Maximilian Arndt; Susan Arndt; Michael Arnold
Robert Bachmann; Angelika Barbe; Uwe Baron; Annette Barth; Uwe Bastian; Marc Bauder; Cora Bauer; Benjamin Baumgart; Lukas Beckmann; Tobias Bemmann; Dorothea Berger; Eduart Berger; Andreas Bertram; Bettina Bertram; Harald Beständig; Stephan Bickhardt; Pamela Biermann; Jörg Bernhard Bilke; Boris Blaha; Andreas Bochmann; Martin Böttger; Gottfried Böhme; Heidi Bohley; Mari Emily Bohley; Reinhard Böhm; Christian Booß; Jens Blanck; Martin Braband; Olaf Braun; Hans-Jürgen Breitbarth; Horst Braun; Sabine Lehman-Brauns; Uwe Lehman-Brauns; Martin Brunnemann; Hans-Christoph Buch; Rainer Buchwald; Matthias Büchner; Peter Christian Bürger; Karin Bürger; Wolfram Bürger; Hermann Bubke; Hans-Jürgen Buntrock ….
29.6.2019,
https://www.havemann-gesellschaft.de/beitraege/offener-brief-zum-geplanten-auftritt-von-gregor-gysi-am-30-jahrestag-der-friedlichen-revolution-in-einer-leipziger-kirche/

Welche Verhöhnung der Opfer
der tapferen Demonstranten und klugen Streiter gegen das brutale SED Regime und da wird dann auch noch einer der Haupttäter als Redner eingeladen. Kann man gleich noch einen alten Nazibonzen (wenn noch welche da sind) einladen um in Dummland eine Rede über die ‘gute alte Zeit’ zu halten. Dieses Dummland ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Doch eines soll damit erreicht werden: Der Sozialismus muss wieder Salonfähig gemacht werden, auf das Dummland komplett zerstört werden kann!
29.6.019, A.M.
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Die Verhöhnung der Mauer-Mörder-“Partei” die Linke gegenüber den Opfern der DDR-Diktatur, die von der Machthaberin Merkel weiter geführt wird, soll mit dem Auftritt von dem Ober-Kasper Gysi in Leipzig seinen Höhepunkt einleiten. Wann wird diese Linksradikale Mauer-Mörder-“Partei” endlich verboten und den Opfern die ausstehende Gerechtigkeit gezollt ?
29.6.2019, J.H.

 

 

 

70 Jahre Luftbrücke Berlin – Erinnerungsflug verboten
Die Luftbrücke der Alliierten nach West-Berlin erhielt von 1948-1949 mit ihren Lebensmitteltransporten über zwei Millionen Menschen am Leben. Zum 70. Gedenkjahr sollten vom 10. bis zum 17. Juni 2019 18 Original-Maschinen aus vier Kontinenten noch einmal die alten Routen über Wiesbaden, Faßberg und Jagel bis in die Hauptstadt und übers Brandenburger Tor fliegen. Doch die Berliner Behörden verweigerten den US-Veteranen die Ein- bzw. Überflugrechte der “Rosinenbomber” nach Berlin.
17.6.019

Berlin verweigert US-Rosinenbomber-Piloten Landung
Helden-Piloten rechnen mit der Berliner Politik ab. Es hätte ein historischer Moment werden können – aber wurde eine Blamage für ganz Deutschland. Vor 70 Jahren retteten die Alliierten das von den Sowjets blockierte West-Berlin per Luftbrücke vor dem Verhungern. Gestern kehrten die Rosinen-Bomber zum Jubiläum zurück. Kurz vor 15 Uhr erreichten 13 historische Flieger die Hauptstadt. Aber: Der Berliner Senat hatte ihnen weder erlaubt, über die Sperrzone der Innenstadt zu fliegen, noch zu landen, noch Süßigkeiten abzuwerfen!
Unten, auf dem einstigen Flughafen Tempelhof, steht US-Pilot Gail Halvorsen (98) und versucht, trotz Enttäuschung freundlich zu bleiben. „Schade, ich hätte gerne Süßigkeiten abgeworfen. Damit die Kinder von heute einen Eindruck bekommen, wie es früher war.“ Viele Erinnerungen werden wach. An die Kinder, die ihn anstrahlten, als er am Zaun des Flughafens Kaugummis verteilte. Für die er später Fallschirme aus Taschentüchern bastelte und beim Landeanflug auf Tempelhof Süßes vom Himmel regnen ließ. Halvorsen: „Damals hatte die Regierung nichts dagegen, dass wir hier landen.“
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Aus aller Welt waren die einstigen Rosinenbomber gekommen. Über den Atlantik knapp 150 Piloten und Crewmitglieder in 20 Original-Maschinen (Typ Douglas DC-3/C-47). Bei bis zu minus zehn Grad im Cockpit, mit fünf Zwischenstopps (u. a. Grönland, Island). Über 2000 Kilo Süßigkeiten („Jelly Beans“) hatten die Piloten für Berlin mitgebracht. Vergeblich. US-Pilot Captain Sherman Smoot sagt: „Ich bin sehr verärgert über die Entscheidung. Richtig angepisst. Hätten die Politiker es gewollt, wir hätten die Genehmigung innerhalb von Minuten gehabt. Wir werden nie wiederkommen. Auch nicht zum 75. Jahrestag. Es hat Hunderttausende Dollar gekostet, alles hier herzubringen, und dann so was. Berlin sollte damals von den Sozialisten ausgehungert werden. Jetzt regieren sie und treffen diese Entscheidung. Das ist ein Haufen Pferdesch….“

Organisatoren und Berliner Regierung beschuldigen sich gegenseitig. Ein Sprecher von Berlins Bürgermeister (sogar in Tempelhof geboren!) sagte BILD, dass trotz verlängerter Fristen nötige Unterlagen nicht „vollständig und korrekt“ eingereicht wurden.
Verwundert zeigt sich die US-Botschaft: „Wir hätten den Überflug zum Gedenken der Luftbrücke sehr gerne in Berlin gehabt, aber uns wurde gesagt, dass die Stadt Berlin sich um die nötigen Vorkehrungen kümmern würde. Die aktuelle Verwirrung über die Vergabe der jeweiligen Genehmigungen lässt uns etwas ratlos zurück“, so eine Sprecherin zu BILD.
Ebenso peinlich: Schirmherr der Luftbrücken-Veranstaltung ist Bundespräsident Steinmeier.
Auch er sorgte nicht für eine Ausnahmegenehmigung. Eine BILD-Anfrage ließ das Bundespräsidialamt unbeantwortet.
… Alles vom 17.6.2019 bitte lesen auf
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/luftbruecken-jubilaeum-in-berlin-helden-piloten-rechnen-mit-politik-ab-62673028.bild.html
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Rosinenbomber-Flugroute als Dankeschön an den Berliner Senat
Godspeed, liebe Luftbrückenpiloten. Danke für das, was ihr vor 70 Jahren für uns getan habt. Kommt gut nach hause, wir haben euch eine optimale Route für die Rückreise als Gruß für Berlins herrschende Kreise berechnet. Als kleines Dankeschön an den Berliner Senat, der die Genehmigung zum Landen der Rosinenbomber verweigerte.
… Alles von Roger Letsch vom 7.9.2019 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/dankeschoen_an_den_berliner_senat_der_die_rosinenbomber_aussperrte

70 Jahre Luftbrücke: Berlin blamiert sich
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum der Luftbrücke sollten an diesem Wochenende noch einmal die berühmten Rosinenbomber über die Hauptstadt fliegen. Mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war auch ein prominenter Schirmherr gefunden worden. Doch am Donnerstag erhielten die Veranstalter und die etwa150 Piloten eine Absage. Statt in Berlin landen die Rosinenbomber nun im niedersächsischen Faßberg und Nordholz sowie im schleswig-holsteinischen Jagel. Die Luftbrücke war der Ausgangspunkt für eine lange anhaltende intensive Verbindung zwischen Deutschland und den USA. Als die Sowjetunion 1948 die Blockade über West-Berlin verhängte, vollbrachten die USA und weitere Alliierte eine mutige und logistische Meisterleistung. Dabei war die Versorgung der Westberliner mit lebensnotwendigen Gütern so kurz nach dem grausamen NS-Regime keine Selbstverständlichkeit. Die Luftbrücke sorgte nicht nur dafür, dass die Westdeutschen ihre Feindbilder gegenüber den Amerikanern aufgaben, sondern auch dafür, dass ein neuer Durst nach Freiheit und Demokratie in der deutschen Gesellschaft aufkam. Dies legte schließlich den Grundstein für ein souveränes demokratisches Deutschland und über vierzig Jahre später auch für die Wiedervereinigung Deutschlands.
Doch anstatt die Rosinenbomber in Berlin landen zu lassen und die Amerikaner für ihre mutige Leistung, die das Überleben der Menschen in Westberlin sicherte und den Grundstein für die deutsch-amerikanische Freundschaft bedeutete, zu würdigen, blamiert sich die Stadt vollends. Von der rot-rot-grünen Berliner Regierung um Bürgermeister Michael Müller kommt bis auf Ausreden nicht viel. Der Bildzeitung sagte der Sprecher des Bürgermeisters, dass trotz verlängerter Fristen nötige Unterlagen nicht „vollständig und korrekt“ eingereicht wurden.
… Alles vom 16.6.2019 von Lucy Mai bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/70_jahre_luftbruecke_berlin_blamiert_sich

Die Berliner Bevölkerung bekommt genau das, was sie verdient hat. Schließlich wurde dieser Senat von den Berlinern gewählt! …
Das ist ein unglaubliches Armutszeugnis für Berlin! Schuld daran ist die Rot-Rot-Grüne Regierung, wo scheinbar noch viele alte Seilschaften was zu sagen haben. Ich hätte mich sehr gefreut, eine Gruppe von Rosinenbombern über Berlin zu sehen. Dann können wir ja auch das Denkmal zur Luftbrücke (Hungerharke) am ehemaligen Flughafen Tempelhof abreißen und schreddern. So schnell vergessen wir, was die Allierten für uns Berliner mit der Luftbrücke geleistet haben.. Danke ! Ich war enttäuscht, daß in den Nachrichten, selbst in der Abendschau kein Hinweis darauf gebracht wurde. Lügenpresse oder Fake news? Aber irgendwann sind ja mal wieder Wahlen. Dann wünsche ich dem Bürgermeister, daß seine Partei 1stellig wird…
16.6.2019, J.K., AO
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Sehr geehrte Frau Mai, ich bin eine Berlinerin und habe meine Kindheit in West-Berlin verlebt! Als Kind bekamen meine Eltern von den amerikanischen Familien. deren Vorfahren aus Deutschland kamen, Care-Pakete geschenkt, in denen Chester Käse aus der Dose war, selbstgestrickte Schals und Socken, sowie viele Leckereien für uns Kinder. Es war immer wieder ein Höhepunkt, wenn mal wieder ein Paket ankam. Wir waren acht Kinder und standen alle staunend und voller Erwartung vor dem zu öffnenden Paket! Ich selbst habe die Luftbrücke nicht miterlebt, aber meine Mutter erzählte immer wieder davon, wie die Berliner Bürger die Landebahnen für die Flugzeuge in Handarbeit schnell fertig stellten, weil sie wussten, das ihr weiter leben davon abhing. Mir wurde auch erzählt, dass die Berliner Bürger große Angst hatten von den “Sowjets” eingenommen zu werden, um dann in Sibirien, im “Gulag” zu enden! Das Luftbrücken-Denkmal, von den Berlinern “Hungerharke” genannt, haben wir uns auch intensiv angesehen und im Sockel des Denkmals die Namen der verstorbenen Piloten durchgelesen, die bei der Luftbrücke umkamen. Als John F. Kennedy 1963 in West-Berlin war und dort, vor dem Schöneberger Rathaus, seine Rede “Ich bin ein Berliner” hielt, waren wir als Familie, bei den Menschen die vor dem Rathaus standen. Unser Radiosender war der “RIAS”, das bedeutet: Radio im amerikanischen Sektor. Jeden Abend lief das Radio, auch um zu erfahren, was es Neues und Wissenswertes für die West-Berliner gibt. Jetzt bin ich über 60 Jahre alt und habe gedacht, dass die Erinnerung an diese Zeit wichtig für alle Deutschen wäre! Aber dem ist wohl nicht so! Heute “scheint” es wichtiger zu sein, irgendwelche Papiere für Überflugrechte Umweltneutral zu präsentieren, vielleicht um eine Verschmutzung auszuschließen? Wenn interessiert das denn? Nun, denn, eine “Klima-Gretel” mit Ihren abstrusen Theorien auftritt, schreien alle: böse alte Flugzeuge, statt die Piloten zu Würdigen! DANKE , AMERIKANER !
16.6.2019, E.F. AO

Eine Schande der jetzige Berliner Senat . Papiere nicht „vollständig und korrekt“ eingereicht (deswegen keine Landerechte), ich lach mich wech. Die Rosinenbomber hätten doch illegal in Tegel landen sollen, die Piloten haben doch alle ein allerneustes Smartphone wo man doch dann ganz leicht ihre Identität ( und woher sie kommen ) feststellen könnte, weil sie illegal die “Luftgrenze” von Berlin überschritten haben, und sie dann schwuppdiwupp sofort ausgewiesen hätten. Ist das nicht der “Standard” in Berlin……. die immer ge­set­zes­treu sind? ( das ist der Brüller, des Tages ) Pardon, Sorry, ‘tschuldigung … für die missglückte Satire
16.6.2019, B.F.

Wenn die amerikanischen Piloten seinerzeit auf die “notwendigen” Unterlagen und Formulare gewartet hätten, wären viele Berliner durch die Blockade wohl schlichtweg gestorben. Der Senat sollte sich schämen, tut er aber wahrscheinlich nicht. Drastischer kann man die eigene Geschichtsvergessenheit wohl nicht demonstrieren.
16.6.2019, K.K., AO
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Liebe Lucy Mai, Sie sind noch so jung
und mußten das Elend nicht miterleben und ich wünsche Ihnen, daß sie es auch niemals erleben müssen, darum sind JUNGE, vernünftige Menschen wie Sie ganz, ganz WICHTIG ! “Dabei war die Versorgung der Westberliner mit lebensnotwendigen Gütern so kurz nach dem grausamen NS-Regime keine Selbstverständlichkeit. ” Ich sehe es als großartige Geste, die Sieger haben den Besiegten die Hand gereicht. Alle Achtung ! Und dann bringt es dies ROT ROT GRÜNE Regierung nicht mal fertig, diesen MENSCHEN Ihren DANK auszusprechen ? Sie versteckt sich hinter : “dass trotz verlängerter Fristen nötige Unterlagen nicht „vollständig und korrekt“ eingereicht wurden.” KOMISCH, als MERKEL OHNE Zustimmung des Parlaments die GRENZE (für mich widerrechtlich) für ALLE Flüchtlinge OHNE Kontrolle geöffnet hat, benötigte die Frau “KEINE vollständig und korrekt eingereichten Unterlagen” Alleine diese Ausrede ist eine einzige SCHANDE”
16.6.2019, KA.K.

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Wolf Biermann und der Gutedelpreis: Schwere Kost bei Schäufele und Wein
Alles verdammt lang her – oder doch nicht? Der Sänger und Dichter Wolf Biermann hat in der Stadthalle Neuenburg den Markgräfler Gutedelpreis erhalten. Ein lustiger Abend war es nicht.
Am Wein hat er allenfalls genippt, dem von der Sonne verwöhnten Jahrgang 2018 des Dörflinger’schen Gutedels. Mit 225 Litern des Markgräfler Gewächses muss Wolf Biermann jetzt bei den Fischköppen in Hamburg fertig werden. Denn der 1976 aus der DDR ausgebürgerte Dichter und Liedermacher ist seit Freitag Träger des 24. Markgräfler Gutedelpreises. Man weiß ja: Das Holzfass mit Inhalt vergibt die unter anderem vom Freiburger Kabarettisten Matthias Deutschmann gegründete Markgräfler Gutedelgesellschaft für “kreativen Eigensinn”.
Davon besitzt der 82-Jährige mehr als genug. Und das nicht nur in den frühen Jahren der Deutschen Demokratischen Republik, in die er als jugendlicher Kommunist 1953 freiwillig gezogen war, mit seinem Gedicht “An die alten Genossen” aber bei den Parteioberen in Ungnade fiel und mit einem Auftrittsverbot belegt wurde. Noch 2014 sorgte er im Deutschen Bundestag für einen Eklat, als er bei der Feierstunde zu 25 Jahren Mauerfall die Linke als “Reste der Drachenbrut” SED und sich selbst durchaus unbescheiden als Drachentöter bezeichnete.
Im Neuenburger Stadthaus waren die Zeichen ganz auf den – durchaus auch nostalgischen – Blick zurück gestellt: auf die Heldengeschichte eines Unbeugsamen, geadelt mit stolzen 50.000 Seiten Stasi-Akten. Der Journalist Christoph Wirtz, offenbar Laudator auf Lebenszeit beim Gutedelpreis, umriss mit wuchtigen Worten und dramatischem Gestus das “unfassbare Leben” des Geehrten, der derweil unauffällig unter den geladenen Gästen saß. Er wird ihm gefallen haben, was er zu hören bekam; auch wenn er nach dem “Gespräch” mit Wirtz die Leute im Saal quasi aufforderte, doch recht bald zu gehen. Das hat er sicher nicht so gemeint – zumal er selbst den Ort des Geschehens vor dem Publikum verließ.
Nicht aber ohne seine Anti-DDR-Hymne “Ermutigung” noch einmal live dargeboten zu haben:
https://www.youtube.com/watch?v=0e6q6tLRzGM
Das musste sein, klar, nachdem das Lied, das es bis in evangelische Gesangbücher geschafft hat, schon zweimal via Leinwand erklungen war: gesungen vom gerade 40-jährigen Schnauzbart-Biermann beim legendären Köln-Konzert, gesungen vom “alten Mann” (Sahra Wagenknecht) Biermann im Berliner Reichstag. Die Geschichte, die Biermann – standesgemäß in schwarzer Lederjacke – dazu erzählte, passte besser in die von ihm ein “Paradies” genannte Landschaft, als er vielleicht wusste: Das Lied hat er 1975 für den um eine Generation älteren Dichter Peter Huchel geschrieben, den die SED ebenso kaltgestellt hatte wie ihn. Huchel kam dann ins Exil nach Staufen, wo er unglücklich war und post mortem zum Träger des wichtigsten deutschen Lyrikpreises avancierte.
Alles verdammt lang her. Doch für einen, der sich selbst sein Leben lang als Sechseinhalbjähriger gefühlt hat – so alt war Wolf Biermann, als sich seine Mutter mit ihm auf dem Rücken durch den Sprung in einen Kanal vor dem Hamburger Feuersturm rettete – auch wieder nicht. Der junge Handwerker, von dem das bühnenwandfüllende Graffito “BIERMANN HATT RE..” stammte, brachte sich später um, wie Biermann leicht fassungslos erläuterte. Lauter Geschichten, die nicht zu einem heiteren Abend bei Gutedel und Schäufele passen wollten. Und es war auch keiner. Aber ein denkwürdiger. Der am Ende doch noch strikt in die Gegenwart führte. Man müsse, sagte der Dichter, jetzt “den Tiger Demokratie” reiten und sich festhalten, damit man nicht von ihm herunterfalle. Wer wüsste das besser als er.
… Alles von Bettina Schulte vom 6.5.2019, bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/wolf-biermann-und-der-gutedelpreis-schwere-kost-bei-schaeufele-und-wein

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Reiner Kunze wegen Gender-Unfug: Im Dunstkreis der AfD
Von einem „Dunstkreis der AfD“, in den sich die Aktion “Schluss mit dem Gender-Unfug” angeblich begeben habe, war bei manch obermotivierten Schreibern die Rede. Reiner Kunze, einer der namhaften Erstunterzeichner der Aktion hat darauf nun folgendes gesagt:
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„Ich las, ich hätte mich in den Dunstkreis der AfD begeben.
Ich fühle mich tatsächlich in einer Art Dunstkreis –
es ist der Dunstkreis einer mehr und mehr zurückkehrenden DDR,
als dort die gleichen Methoden politischer Denunziation angewandt wurden.“
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Reiner Kunze, ein ganz Großer der deutschen Sprache und Literatur, weiß, wovon er redet. Er musste 1977 zwangsweise aus der DDR in die Bundesrepublik übersiedeln. Zig Stasi-Leute waren auf ihn angesetzt gewesen. Viel Aktenmaterial der Stasi wurde 1990 verbrannt. Aber es fand sich die vollständige Originalakte von zwölf versiegelten Bänden mit insgesamt 3.491 Blatt. Kleine Auszüge daraus hat Reiner Kunze 1990 veröffentlicht – und zwar unter dem Namen, dem ihm die Stasi verpasst hatte: Deckname „Lyrik“.
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Das wäre doch mal eine Lektüre für gewisse Leute aus taz, SüZ, SPon usw. Reiner Kunze und Viele, die in der DDR leben mussten, haben aus leidvoller Erfahrung ein waches Sensorium dafür, wenn politisch oder journalistisch manipuliert und indoktriniert wird. Und sie sind zurecht in großer Sorge, ob das aktuelle Diskursklima in Deutschland nicht mehr und mehr Züge einer DDR 2.0 annimmt. Und das von manchen öffentlich Wirksamen auch noch freiwillig!
… Alles vom 13.3.219 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/reiner-kunze-ich-fuehle-mich-im-dunstkreis-einer-mehr-und-mehr-zurueckkehrenden-ddr/
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Hier Petition “Schluss mit dem Gender-Unfug” unterschreiben:
https://vds-ev.de/gegenwartsdeutsch/gendersprache/gendersprache-unterschriften/schluss-mit-dem-gender-unfug/
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Schluss mit dem Gender-Unfug: Viel Anerkennung und schäumende Kritik
Seit Aschermittwoch nun läuft die Aktion gegen den Irrsinn der „Gendersprache“. Die Resonanz war und ist so überwältigend, dass der Server in der Geschäftsstelle des Vereins Deutsche Sprache (VDS) phasenweise wegen Überlastung den Geist aufgab. …
Zahlreiche Zeitungen – national und international – haben objektiv darüber berichtet: epd, BILD, FAZ, in Österreich Der Standard, die Neue Zürcher Zeitung, die New York Times. Deutsche Regionalzeitungen brachten ausführliche Berichte und zum Teil ganze Seiten lang Leserbriefe. ….
Erfreulicherweise unterstützen eine Reihe prominenter Schriftsteller, Journalisten sowie Wissenschaftler die Petition als Erstunterzeichner, darunter Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff, „Sprachpapst“ Wolf Schneider, die Lyriker Reiner Kunze, Sabine Schöck und andere, der Bestsellerautor Prinz Asfa-Wossen Asserate, der TV-Moderator Peter Hahne, der langjährigen „BILD“-Chefredakteur Kai Diekmann, die Schriftstellerin Cora Stephan, die Kabarettisten Dieter Nuhr und Dieter Hallervorden, der frühere FAZ-Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier sowie mehrere Dutzend Germanistik- und andere Professoren.
Natürlich gibt es Gegenwind. …
Getoppt hat das Ganze die „taz“ mit ihrem Chef vom Dienst Daniel Kretschmar. Er wünscht den Erstunterzeichnern des Aufrufes, sie mögen „in ihren eigenen Ausscheidungen … ertrinken“.
…. Alles vom 10.3.2019 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/schluss-mit-dem-gender-unfug-viel-anerkennung-und-schaeumende-kritik/
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Statt mit Argumenten nur noch mit Beleidigungen 
Zitat SPON: „Die meisten kennt man nicht unbedingt, und die, die man kennt, lesen sich wie eine Liste von prominenten Wutbürgern, die nur noch keine Zeit hatten, einen AfD-Mitgliedsantrag auszufüllen. Hans-Georg Maaßen ist darunter, Peter Hahne, Roland Tichy, Wolf Schneider, Bastian Sick, Dieter Nuhr, Dieter Hallervorden, vier Günt(h)ers, drei Gerhards, drei Helmuts, zwei Horsts.„
Besser als die Verfasserin Stokowski kann man seine Unfähigkeit im Umgang mit der Thematik nicht untermauern. Glücklicherweise haben das auch fast alle Kommentatoren erkannt und sich dementsprechend geäußert. Es ist aber schon seit vielen Jahren der Stil der linken Presse, oft statt mit Argumenten nur noch mit Beleidigungen zu reagieren. Püppi Langstrumpf Parodistin hatte es ja im BT vorgemacht.
13.3.2019, R.K.
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DDR 2.0 ist Deutschland heutzutage
Ich bin in der DDR aufgewachsen und war 1989 einer der glücklichsten Menschen,dass dieses Regime sein Ende gefunden hatte. Endlich frei reden,endlich frei seine Meinung äußern können waren die ersten Gedanken,die durch meinen Kopf gingen. Es war ja auch eine Zeit lang so,dass man seine Meinung frei äußern in dem vereinten Deutschland. Leider ist dies in den letzten Jahren nicht mehr so,dass man seine Meinung noch frei äußern kann in Deutschland,da man direkt in die rechte Ecke gestellt wird,oder mit sonstigen Repressalien rechnen muss.
Früher wurde uns in der DDR stets eingetrichtert,dass man sich in Westdeutschland noch nicht vom Faschismus gelöst habe.. Sogar die Mauer,die man den antifaschistischen Schutzwall nannte,sollte uns vor den Faschisten in Westdeutschland schützen.. Und heute::Wer schützt uns diesmal vor den vielen Antifaschisten in Deutschland,die alle verteufeln und diffamieren,wenn diese ihre eigene Meinung äußern und nicht die Meinung von den sogenannten Antifaschisten vertreten??
DDR 2.0 ist Deutschland heutzutage.. Wer hätte dies 1989 als ehemaliger DDR-Bürger gedacht,dass sich dieser ganze Mist wiederholt??
13.3.2019, H.B.
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Bärbel Bohley porphezeite:
Prophezeiung von einer zu früh gestorbenen, unangepassten Selbstdenkerin nach der Wende: „Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.“
„Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“ Bärbel Bohley

Es geht geht nicht um ‚rechts‘ und/oder ‚links‘. Dann ist man denen, die herrschen, schon auf den Leim gegangen. Es geht um Spaltung. Darum, die Menschen durch künstlich produzierte Konflikte wie derzeit Genderunsinn und natürlich Desinformation von Claus Kleber und Konsorten sowie Unmengen an dämlicher Unterhaltung von den wichtigen Fragen, etwa: „Wer herrscht hier wirklich? “ abzuhalten. Politiker sind nur dazu da und werden so ausgesucht und platziert, um uns Demokratie vorzuspielen und dem Volk die jeweiligen Gesetze, die fast alle schädlich für es sind, als toll zu verkaufen. Sie machen keine wichtigen Gesetze, die werden anderswo entschieden. Sie sind die Puppen, deren Spieler im Hintergrund bleiben. Damit die Politiker (und meisten Journalisten) das tun, werden die mit Posten und Geld bestochen. Wichtigste Voraussetzung für das Erringen wichtiger Posten in der Politik ist nicht etwa Qualifikation, sondern Erpressbarkeit und damit Lenkbarkeit. Ohne die wirst du niemals hohe Posten erringen. Das wird im Vorhinein mit Bestechung, Sexfilmchen bzw Informationen aus der persönlichen Vergangenheit sichergestellt. …
Es geht nicht um ‚rechts‘ und/oder ‚links‘. Dann ist man denen, die herrschen, schon auf den Leim gegangen. Es geht um Spaltung. Darum, die Menschen durch künstlich produzierte Konflikte wie derzeit Genderunsinn und natürlich Desinformation von Claus Kleber und Konsorten sowie Unmengen an dämlicher Unterhaltung von den wichtigen Fragen, etwa: „Wer herrscht hier wirklich? “ abzuhalten.
Politiker sind nur dazu da und werden so ausgesucht und platziert, um uns Demokratie vorzuspielen und dem Volk die jeweiligen Gesetze, die fast alle schädlich für es sind, als toll zu verkaufen. Sie machen keine wichtigen Gesetze, die werden anderswo entschieden. Sie sind die Puppen, deren Spieler im Hintergrund bleiben. Damit die Politiker (und meisten Journalisten) das tun, werden die mit Posten und Geld bestochen. Wichtigste Voraussetzung für das Erringen wichtiger Posten in der Politik ist nicht etwa Qualifikation, sondern Erpressbarkeit und damit Lenkbarkeit. Ohne die wirst du niemals hohe Posten erringen. Das wird im Vorhinein mit Bestechung, Sexfilmchen bzw Informationen aus der persönlichen Vergangenheit sichergestellt.
13.3.2019, N.F., TO
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Wir sind längst zerstört
Was wir hierzulande nicht mehr haben, ist dieser Konsens im Verhalten und die Beachtung der Gesetze, wie es von der entwickelten Zivilisation vorgeschrieben ist. Wir haben weder Grenzen noch ein durchgängiges verlässliches Rechtssystem, vielfach keine Gleichbehandlung bis hin zur Sanktionslosigkeit, sogar noch Belohnung eines Delinquenten, wie. z. B. Altersbetrug, Asylbetrug, Wiedereinreise trotz mehrere tausend E für die Ausreise etc. pp., wobei man sich auf Rechtsnormen beruft, die vor Jahrzehnten nur für nicht ins Gewicht fallende Spezialfälle entwickelt wurden.
Zur Zivilisation gehört also zwingend die Achtung des Grundgesetzes, der auf diesem beruhenden Gesetze und der Verhaltensnormen und letztlich auch die Sprache, die sich im Konsens nur langsam und stetig weiterentwickelt.
Wir erleben also im Grunde einen Zivilisationsbruch, indem all diese zivilisatorischen Übereinkünfte, all die Grundrechte willkürlich über Bord geworfen wurden und werden, was sich u. a. im Netzdurchwirkungsgesetz, dem DSGVO manifestiert. Die freie unsanktionierte Meinungsäußerung wurde gestrichen, somit die Demokratie, der Staat wurde aufgegeben, die Nation an sich ebenfalls, die Sprache soll zur Kunstsprache werden, indem man künstlich urplötzlich eine Herabsetzung von Frauen entdeckte(!), und da das zu wenig ist, entdeckt man plötzlich Dutzende von Geschlechtern, erklärt biologische – und mentale – Unterschiede als böses Machwerk von Männern, die laut Barley, als toxische Wesen sowieso nur Verwerfliches schaffen, was sie, die Frauen, wieder richten müssten.
Und weil das noch nicht reicht, entdeckte man plötzlich die maßlose Gefährlichkeit von NOx, obwohl es nach wie vor(!) keine Nachweise dafür gibt und die Gase und Stäube nur noch 20-40 % der Werte von Mitte der 90er-Jahre betragen – vorher war die Luft sehr, sehr viel belasteter -, man entdeckte medial das „todbringende“ CO2, erklärt, dass alle entsprechenden Wissenschaftler das so sehen würden, obwohl selbst im IPCC keine Rede davon ist, im Gegenteil, man erklärt alle Physiker, Atmosphärenphysiker, Geologen und andere Geowissenschaftler zu „Leugnern“, zu „Bösen“, wenn sie es wagen, mit Wissenschaft statt mit Glaubensbekenntnissen aufzutreten.
Wir leben in keiner Filterblase, wir leben in einer Hysteriezeit, die sich „postfaktisch“ nennt und keine Wahrheit und Wirklichkeit, sondern „Narrative“ kennt, nichts anderes anerkennt. Man kann das noch schier endlos fortführen, aber das Fazit ist auch mit dem Wenigen sichtbar: Die Sozialisten/Grünsozialisten haben nichts am Hut mit Tatsachen, sie wollen zerstören, sie wollen wie Madura und vorher Chavez und Stalin, Mao, Pol Pot und viele andere dieser Sozialisten einen Einheitsmenschen schaffen, dumpf und dumm, wie es Mao tat, indem er die Intelligenz zur Landarbeit verurteilte und meist zugrundegehen ließ. Nein, sie werden nicht aufwachen, die deutschen Naiven, auch nicht, wenn die Autoindustrie nicht nur wie VW 7.000, später 23.000, entlässt, sondern die Produktion hier nahezu oder ganz einstellt. Wie die Zweibrückener Grünen-Bürgermeisterin erklärte, Eseltaxis und -lastkarren könnte man doch einsetzen und wären eine gute Alternative! Schönes Deutschland, du warst schön, jetzt bist du kaputt. Es ist ein infantilisierter Haufen einer „Wir-müssen-alle-lieb-und-nett-sein-und-alles-wird-gut“-Gesellschaft. Deshalb ist die 16-jährige Greta, die faktenfreie dinglich gewordene Emotion, die Ikone dieser vernunft- und männerlosen Gesellschaft.
13.3.2019, BFW
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… dass sich doch immer wieder einmal jemand traut, den Mund aufzumachen
Man ist ja schon froh darüber, dass sich doch immer wieder einmal jemand traut, den Mund aufzumachen. Ich habe Reiner Kunze zu Studi-Zeiten gerne gelesen und werde ihn mir jetzt mal wieder „vorknöpfen“. Meine täglichen Erfahrungen lassen mich freilich darauf schließen, dass die neue DDR, in der wir leben, meine Lebenszeit überdauern wird. Zu viele schreien Hurra, zu viel wurde zerstört – von Demokratie bis freier Meinungsäußerung, von Rechtsstaat bis Bildung und Wissenschaft.
13.3.2019, J.Sch.
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War die DDR das ehrlichere Deutschland? ich glaube schon. In der BRD hatte ich immer den Eindruck, daß es viele kleine DDR`s sind, die zusammen BRD heißen. Deshalb ist die Entwicklung eigentlich nicht überraschend. Wenn Sie ordnende Kräfte von außen wegnehmen, pendelt das System in seinen Gleichgewichtszustand zurück. Der heißt in Deutschland Totalitarismus. Die Demokratie der Amerikaner, genauer die amerikanischen Demokraten, sind leider nichts wert. Was sie als Demokratie bezeichnen, ist in Wirklichkeit Destabilisierung von Staaten überall auf der Welt. Die müssen erst einmal von sich selbst befreit werden, bevor sie andere „befreien“. Vergessen sie die! Wer waren dann die ordnenden Kräfte? Ich meine, es waren die beiden Katholiken Adenauer und Strauß, die von allen aufs Messer bekämpft wurden. Die Deutschen müssen zurückgehen in eine Zeit, in der sie zuletzt gemeinsam etwas errungen haben, also ins 19. Jahrhundert. Der Start kann nur vom Osten ausgehen, der das Gegenwärtige im Schlaf beherrscht, aber auch Kämpfer hatte, die sich dem DDR-Regime nicht beugten. Da ist viel Potential und da sind Persönlichkeiten mit Fundament. Reiner Kunze ist einer davon!
13.3.2019, A.L.
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der faulige Geruch von DDR 2.0
Ein erschreckendes Resümee von Reiner Kunze, aber leider wahr. Der Geist des linken Totalitarismus weht wieder durch Deutschland. Bürgerliche, Konservative und Liberale werden erneut zu Staatsfeinden erklärt. …
Es ist immer mehr der faulige Geruch von DDR 2.0 , der durch unser Land wabert. Wären einige aus dem linksgrünen Milieu ehrlich, müssten sie sich offen für das „Auferstehen aus demokratischen Ruinen“ bekennen, dann wüßte man endlich, womit man es zu tun hat.
13.3.2019, M.F.
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„Ich fühle mich im Dunstkreis einer mehr und mehr zurückkehrenden DDR“
Ich auch! Ursache dafür sind mehrere Generationen von Westdeutschen, welchen erspart geblieben ist, eigene Erfahrungen mit dem „real existierenden Sozialismus“ zu machen. Ich bin immer wieder fassungslos über deren Naivität.
13.3.2019, W.M.
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… Überhauptnazis
Kritiker dieses Irrsinns sind: Klimanazis, Gendernazis, Energienazis, Sprachnazis, Atomnazis, Kohlekraftnazis, Umweltnazis, Migrantennazis, Europanazis, GEZnazis und Überhauptnazis.
13.3.2019, E.St
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DDR Klassenfeinde – DDR2.0 Nazis
„Und sie sind zurecht in großer Sorge, ob das aktuelle Diskursklima in Deutschland nicht mehr und mehr Züge einer DDR 2.0 annimmt.“ –> Die Fakten sprechen dafür, dass es längst so ist. In der DDR bezeichnete, diffamierte und stigmatisierte man Andersdenkenden als „Klassenfeinde“. Im aktuellen linksgrün-sozialistischen Merkel-Unrechtsregime bezeichnet, diffamiert und stigmatisiert man Andersdenkende generell als „rechts“, „Nazi“, „Pack“ oder „AfD-nah“ (alles gleichbedeutend). Es ist genau die gleiche Denke und die genau gleiche Methode der Verächtlichmachung und damit Ausgrenzung. „Und das von manchen öffentlich Wirksamen auch noch freiwillig!“ –> Von manchem? Von vielen!
13.3.2019, St.B..
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Zitat Reiner Kunze: „Ich fühle mich im Dunstkreis einer mehr und mehr zurückkehrenden DDR“.
Und ich fürchte gegen das was sich hier gerade manifestiert, mutet selbst die alte DDR beinahe nur wie ein „Kindergeburtstag“ an. So einen Mist hatten selbst die nicht! Man betrachte das globale Ganze das sich in Deutschland etabliert. Die Zerstörung der Sprache -oder des Restes dessen was noch davon übrig ist, auf der Straße spricht man eh nur noch „Ey alder…..“, dazu eine rasante Islamisierung, Lehrerinnen die sich gegen das Kinderkriegen (vermutlich nur deutscher) , also gegen die eigene Art aussprechen, Eine regelrechte Kastratio….des eigentlich per GG garantierten freien Wahlrechtes, offene Grenzen, der Beginn einer total überforderten Justiz, usw. usw. Kurz, WIR SIND JETZT BUNT!
13.3.2019, Ali

Alter weißer Mann gleich alter dummer weißer Mann.
„Alter weißer Mann“ , diese Bezeichnung hatte ich mir auch schon anhören dürfen, wohlgemerkt im Alter von 60 und mit noch durchaus beachtlichem Steueraufkommen. Nun, auch damals adelte mich die Stasi in einem Satz meiner Akte:“ FKR für den Sozialismus nicht rückgewinnbar“. Und Ja, ich glaubte so bis 20 an diesen Sozialismus wie auch Reiner Kunze oder Angela Merkel, nur mit zunehmendem Alter verfeinern sich die Sinne, man sieht die Blauhemden und überlegt, warum man eigentlich zum 1.Mai an seinen Gefängniswärtern vorbeigeht… Reiner Kunze oder Wolf Biermann wurden zu Vorbildern, deren Voraussagen nach dem 9. November 1989 ihre Bestätigung fanden. Nun wiederum ist das Wort „Sozialismus“ wieder eingezogen in die Programme, mit etwas Grün und schwarz eingerahmt , die Mischung ist bekannt. Maduro oder Pinochet, letztendlich egal, schön ist beides nicht. Herr Kunze, das sind nicht mehr unsere Affen, unser Zirkus, das muß die Generation jetzt verantworten, die meint: Alter weißer Mann gleich alter dummer weißer Mann.
13.3.2019, FKR
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Ich bin stolz als alter weisser Mann bezeichnet zu werden.
Es waren fast ausschließlich alte weisse Männer wie Newton, Darwin, Daimler, Otto, Linde, Siemens, Einstein, Röntgen, Zuse und Co., die unsere Welt zu einem besseren Platz gemacht haben. Da haben die Farbigen, Frauen, das 3.Geschlecht und die jungen Schneeflöckchen noch großen Aufholbedarf.
13.3.2019, BM
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In jungen Jahren war ich von Kurt Tucholsky fasziniert. Besser gesagt es waren die Zustände seiner Zeit – lange vor meiner Zeit -, von denen er berichtete, und die ihn ins Exil trieben. Heute muß ich nur die täglichen Nachrichten lesen, die seriösen Nachrichten in TE, Achse, NZZ, NF und die Lügenmärchen der MSM, und schon stellt sich wieder dieser kalte Schauer ein.
13.3.2019, IS
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Weltfrieden der DDR – Weltklima der DDR2.0
Leider kann ich diesen Eindruck des Herrn Kunze aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Die amtierende BRD hat in vielen Bereichen die ehemalige DDR bereits erreicht, in eingen wichtigen Bereichen auch schon übertroffen. So klaffen die real existierende Wirklichkeit so greifbar mit den Ansichten aus der ach so fernen Regierungs-Hauptstadt auseinander, wie es auch in der DDR der Fall war.
Die regierungsamtlich vorgetragenen Phrasen haben inzwischen auch den gestanzten Charakter von „Ochs & Esel“ angenommen. Die einstige Rettung des „Weltfriedens“ ist durch das „Weltklima“ ersetzt worden. Die Jungen Pioniere haben ihre Nachfolger in den Jungen Klima Aktivisten gefunden, nur klatschen auch diesmal „die großen von der FDJ“, in Persona von A.Merkel und KGE Beifall. Bald werden auch noch einige „fortschrittliche“ Kapellen aus dem Kollektiv der Kulturschaffenden in Anlehnung an den Oktoberklub progressive Weisen zur Unterstützung darbieten. Am deutlichsten haben den Umbruch die Medien Schaffenden vollzogen, die sich als Erben des „Schwarzen Kanal“ bei jeder Rede-Show gegenseitig zu überbieten versuchen. Nur eines hat irgendwie nicht geklappt, die Bunte Wehr ist ein im Vergleich zur NVA höchst maroder Haufen, der Frau offensichtlich keine staatstragende Aufgabe zutraut.
Wie wird es wohl weiter gehen? Es folgt ein „Mrd. Kredit“ in Form von neuen Schulden, Zeit erkaufen, den wirtschaftlichen Niedergang vor Augen, um selbige fest davor zu verschließen. Die Abwanderung von Fachkräften ist in Gang und Niemand hat die Absicht eine Änderung herbeizuführen.
13.3.2019, 89E

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