China

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Blick vom Campingplatz Sandbank nach Norden über den Titisee bis Titisee-Ort am 5.8.2013

 

 

 

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(1) Name “Ekkehard” Bedeutung      (2) Name Aussprache

 

Chinas Reiche transferieren über 4 Billionen Dollar Steueroasen

Schon der Leninismus predigte, dass das Recht nicht unparteilich sein kann, sondern eine Waffe im Klassenkampf sein muß. Genau so sieht es die Führung mitsamt Blockflötenparlament in China und setzt das Gesetz gezielt zum Wohle der korrupten Elite ein: Die Macht besitzt das Recht. Demnach hat der Xu Zhiyiong, der forderte, die Politiker sollen ihre Vermögen im In- und besonders im Ausland offenlegen, keine Chance auf einen fairen Prozess vor Gericht. Die Online-Plattform des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ ) hat das große Ausmaß an Korruption und Kapitalfucht in Steueroasen veröffentlicht:
– Es gibt nur wenige Länder, in denen Wohlstand und Vermögen so ungleich verteilt sind wie in China.
– Seit 2000 wurden über 4 Billionen Dollar in Steueroasen außer land geschafft.
– Die Geldausfuhr erfolgt hauptsächlich über die Britischen Jungferninseln.
– Neben dem Schweizer Geldhaus UBS und der Unternehmensberatung Pricewaterhouse-Coopers ist auch
die Deutsche Bank beteiligt, Strukturen in Steueroasen für reiche Chinesen errichten.
– Mindestens 22.000 Offshore-Firmen mit Eigentümern in China und Hongkong sind aktenkundig.
– Bereits 2012 berichtete New York Times über ein Milliardenvermögen des Ex-Premieurs Wen Jiabao im Ausland.
Das Journalisten-Netzwerk ICIJ ist deshalb seit 22.1.2014 in China blockiert.
23.1.2014

Das große Problem der Superreichen in China ist, dass es kaum Locations gibt, wo sie ihre Luxusvillen, Yachten, Badestrände und Clubs genießen können. In China gibt es (noch) keinen Genfer See, kein Sylt, keine Code d’Azur, kein Oberengadin um Davos. Und andererseits ist die Kluft zwischen Arm und Reich so unvorstellbar groß, dass sich die korrupten Eliten gezwungen sehen, sich von der armen Bevölkerung im eigenen Land streng abzuschotten.

Offshore-Leaks – China
In einer weltweiten Kooperation hat die Süddeutsche Zeitung Millionen Datenbankeinträge, Verträge, Urkunden und E-Mails aus dem Innenleben etlicher Steueroasen ausgewertet. Die Daten geben Einblick in eine geheime Welt. Sie identifizieren mehr als hunderttausend Kunden, unter ihnen Staatsoberhäupter und Waffenschmuggler, Steuerflüchtlinge und Mittelständler, Prominente und Betrüger. In der Serie “Offshore-Leaks” werden die spektakulärsten Fälle vorgestellt. Alle Artikel dazu finden Sie auf dieser Schwerpunktseite. ….
Alles vom 21.1.2014 auf http://www.sueddeutsche.de/thema/OffshoreLeaks

 

 

Nordostpassage als neue Handelsroute: Von Rotterdam über die Behringstrasse nach China

Anfang August 2013 benutzen die ersten Handelsschiffe und Frachter die Nordostpassage zwischen China und Europa: Die Fahrt durch die Behringstrasse und entlang der Nordküste Rußlands bis nach Rotterdam dauert 33 Tage. Das Schmelzen des arktischen Eises infolge des Klimawandels hat diese Route befahrbar gemacht, allerdings ist diese nur von Ende Juli an für vier Monate schiffbar.
Gegenüber der Südroute durch Mittelmeer und Suezkanal verkürzt sich die Fahrt um ca 7000 Kilometer.

 

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