China

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Blick vom Campingplatz Sandbank nach Norden über den Titisee bis Titisee-Ort am 5.8.2013

 

 

 

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(1) Name “Ekkehard” Bedeutung      (2) Name Aussprache

 

 

Chinas rigide Einwanderungspolitik
Die Volksrepublik achtet in besonderem Maße auf die innere Sicherheit. Der Staat hat das Gewaltmonopol und nimmt es auch konsequent wahr. Einwanderung nach China ist schwierig. Das Land verteidigt seine Grenzen und erlaubt keine Einreise ohne gültige Dokumente. Flüchtlinge und Zuwanderer werden an den Grenzen abgewiesen oder interniert, bis ihr Status geprüft ist. Es gibt keine Integration von Migranten in die chinesische Gesellschaft. Aber das inzwischen recht wohlhabende „Reich der Mitte“ hilft immer mehr armen Ländern mit Lebensmitteln und Geld. Wohl zu Recht fürchten die Chinesen, dass eine Öffnung des Landes für Flüchtlinge und Zuwanderer auch zahlreiche Kriminelle anlocken würde (s. etwa die europäischen Erfahrungen mit der massenhaften Einwanderung vor allem aus islamischen Ländern). Nach chinesischer Einschätzung könnten wirklich Schutzbedürftige den Weg ins „Reich der Mitte“ kaum schaffen. Daher sei Unterstützung für Krisenländer besser und billiger als teure Aufnahme- und Eingliederungsprogramme in der Volksrepublik.
Wenn es um tatsächliche oder auch nur vermutete Gefahren für die Sicherheit der Bürger geht, greift China zumeist rigoros durch. Während in Deutschland von den knapp 2000 Tätern der Silvesternacht von Köln kaum jemand verurteilt wird, weil Polizei und Gerichte regelmäßig nicht ermitteln können, wer was konkret getan hat, würde es in China in einem vergleichbaren Fall höchstwahrscheinlich pauschale massenhafte Verhaftungen und schnellste Abschiebungen geben – unabhängig von den individuellen Anteilen der Täter an den Übergriffen. So kommt es, dass man sich in chinesischen Großstädten weitgehend sicher bewegen kann, derweil in Europa immer mehr „No-Go-Zonen“ entstehen, in die sich nicht einmal mehr die Polizei hineinwagt.
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Fazit:
China ist nicht demokratisch und will es im Grunde auch gar nicht sein. Das chinesische System zentralisiert die Staatsmacht in einer Hand: Früher beim Kaiser, nun bei der KP – was fast schon austauschbar wirkt. Der Staat hat das Gewaltmonopol und sorgt im Gegenzug für maximale Sicherheit der eigenen Bürger. Die wird rigoros durchgesetzt, Fremde müssen sich bedingungslos anpassen oder das Land verlassen. Die KP weiß um die Probleme der fehlenden Opposition und erlaubt auch Querdenkern den Weg in die Partei, wo sie dann die Mißstände bekämpfen können. Xi Jinping fordert sogar immer wieder dazu auf. China erwartet den Niedergang der westlichen Demokratien durch Armutsmigration, „Dekadenz“ und Förderung von Minderheiten statt der Besten.
Aus meiner Sicht ist das westliche demokratische System vorzuziehen, es müßte aber mehr auf sich achten, d. h. vor allem die eigene Bevölkerung besser schützen und unterstützen.
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Alles von Dr. Jochen Heistermann vom 16.10.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/fernoestliche_demokratur_warum_ist_china_so_erfolgreich_2_2

Unser negatives Bild von China ist unangebracht
Gratuliere! Selten einen so guten Artikel über China gelesen. Man merkt eben, dass sie Ahnung haben, was 99% der Journalisten nicht hat. Bin selber seit 1990 20 bis 30 mal in China gewesen, teils mehrere Monate lang und teile völlig ihre Einschätzung. Kann das aber nicht mal im Bekanntenkreis vermitteln, da die Berichterstattung hier extrem einseitig das negative Bild von China dominiert. Deng Xiaoping war vermutlich einer der wichtigsten Politiker des 20. Jahrhunderts, und bis auf Helmut Schmidt hat das in Deutschland kein prominenter Politiker erkannt oder offen eingestanden.
26.10.2016, Nils Morgenthaler, CO
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Der Staat muß Schutz bieten – nicht nur in China, sondern auch in D
Ich vermute, dass Sie aus dem Bereich Technik und Naturwissenschaften kommen (so wie ich), gibt Ihnen das einen unverstellteren und neutraleren Blick auf China. Die weit überwiegende Anzahl von Mediendarstellung zu China wird von Autoren aus den Bereich Geisteswissenschaften produziert. Und ich behaupte, dass der Blick dieser Autoren oft verstellt ist. Die Demokratieforderung wird hier wie eine (Heils-)Ideologie vorgetragen, ohne Rückkopplung durch Beobachtungen an den “durchschnittlichen Menschen”. Diese müssen doch letztendlich die Träger einer funktionierenden Gesellschaftsform sein, nicht ein Minderheit Philosophierender mit Wunschvorstellungen. Und da stelle ich durchschnittlicher Mensch an mir und meinen durchschnittlichen Mitbürgern fest, dass wir gar nicht wild “aufbegehren”. Wir wollen mit unseren Familien ein vernünftiges Leben führen. Der Staat soll Schutz bieten, vor Kriminalität, Unglücksfällen, Altersarmut. Ein Staat mit innerem Zusammenhalt und Stabilität ist sehr wichtig. Leider etwas, was in Deutschland gerade geopfert wird für die bekannten ideologischen Phantasien von Grün und Links. Tja, und die anderen Einschränkungen und negativeren Erscheinungen, die Sie für China genannt haben, gibt es auch hier. Auch wenn man sie hier nicht so nennt, sondern zB “politisch korrektes Sprechen”.
26.10.2016. M.Schmitz, CO

 

 

 

Chinas Reiche transferieren über 4 Billionen Dollar Steueroasen

Schon der Leninismus predigte, dass das Recht nicht unparteilich sein kann, sondern eine Waffe im Klassenkampf sein muß. Genau so sieht es die Führung mitsamt Blockflötenparlament in China und setzt das Gesetz gezielt zum Wohle der korrupten Elite ein: Die Macht besitzt das Recht. Demnach hat der Xu Zhiyiong, der forderte, die Politiker sollen ihre Vermögen im In- und besonders im Ausland offenlegen, keine Chance auf einen fairen Prozess vor Gericht. Die Online-Plattform des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ ) hat das große Ausmaß an Korruption und Kapitalfucht in Steueroasen veröffentlicht:
– Es gibt nur wenige Länder, in denen Wohlstand und Vermögen so ungleich verteilt sind wie in China.
– Seit 2000 wurden über 4 Billionen Dollar in Steueroasen außer land geschafft.
– Die Geldausfuhr erfolgt hauptsächlich über die Britischen Jungferninseln.
– Neben dem Schweizer Geldhaus UBS und der Unternehmensberatung Pricewaterhouse-Coopers ist auch
die Deutsche Bank beteiligt, Strukturen in Steueroasen für reiche Chinesen errichten.
– Mindestens 22.000 Offshore-Firmen mit Eigentümern in China und Hongkong sind aktenkundig.
– Bereits 2012 berichtete New York Times über ein Milliardenvermögen des Ex-Premieurs Wen Jiabao im Ausland.
Das Journalisten-Netzwerk ICIJ ist deshalb seit 22.1.2014 in China blockiert.
23.1.2014

Das große Problem der Superreichen in China ist, dass es kaum Locations gibt, wo sie ihre Luxusvillen, Yachten, Badestrände und Clubs genießen können. In China gibt es (noch) keinen Genfer See, kein Sylt, keine Code d’Azur, kein Oberengadin um Davos. Und andererseits ist die Kluft zwischen Arm und Reich so unvorstellbar groß, dass sich die korrupten Eliten gezwungen sehen, sich von der armen Bevölkerung im eigenen Land streng abzuschotten.

Offshore-Leaks – China
In einer weltweiten Kooperation hat die Süddeutsche Zeitung Millionen Datenbankeinträge, Verträge, Urkunden und E-Mails aus dem Innenleben etlicher Steueroasen ausgewertet. Die Daten geben Einblick in eine geheime Welt. Sie identifizieren mehr als hunderttausend Kunden, unter ihnen Staatsoberhäupter und Waffenschmuggler, Steuerflüchtlinge und Mittelständler, Prominente und Betrüger. In der Serie “Offshore-Leaks” werden die spektakulärsten Fälle vorgestellt. Alle Artikel dazu finden Sie auf dieser Schwerpunktseite. ….
Alles vom 21.1.2014 auf http://www.sueddeutsche.de/thema/OffshoreLeaks

 

 

Nordostpassage als neue Handelsroute: Von Rotterdam über die Behringstrasse nach China

Anfang August 2013 benutzen die ersten Handelsschiffe und Frachter die Nordostpassage zwischen China und Europa: Die Fahrt durch die Behringstrasse und entlang der Nordküste Rußlands bis nach Rotterdam dauert 33 Tage. Das Schmelzen des arktischen Eises infolge des Klimawandels hat diese Route befahrbar gemacht, allerdings ist diese nur von Ende Juli an für vier Monate schiffbar.
Gegenüber der Südroute durch Mittelmeer und Suezkanal verkürzt sich die Fahrt um ca 7000 Kilometer.

 

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