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15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen eine Trockenmauer in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016

15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen eine Trockenmauer in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016

 

 

Das Gift der guten Gaben
Unsere Hilfe für Afrika, organisiert von Staat zu Staat, geht immer von zwei Prämissen aus: erstens, dass wir die Souveränität der armen Länder nicht untergraben dürfen, und zweitens, dass ihre Eliten selbst daran interessiert sind, das Leben ihrer Bürger zu verbessern. Das hat nicht funktioniert: Die Hilfe fließt in schlecht geführte Regierungsstrukturen, sie zementiert damit politische Verhältnisse, die nicht auf Wachstum und Zukunft, sondern allein auf Machterhalt und Selbstbereicherung der Potentaten ausgerichtet sind. In Ländern, in denen ich gearbeitet habe, zahlten die Geber nicht selten eine „Motivationsprämie“, damit die zuständigen Beamten ihre Arbeit machten. In allen mir bekannten Staaten gibt es ein fein ausbalanciertes System der gegenseitigen Vorteilsgewährung. Ich kenne furiose Bautätigkeit von Ministern, Beamten, Offizieren, die sich etliche Prachtbauten vom Munde abgespart haben müssen. (Ein Minister verdient z.B. in Kamerun offiziell noch nicht einmal 1.500 Euro.) Schockiert war ich in Kamerun, als ich erfuhr, dass eine einheimische Ortskraft der GTZ (heute GIZ, staatliche deutsche Entwicklungshilfe-Organisation) ein Monatsgehalt ohne die üblichen Extras von 6.750,00 Euro erhielt. Wegen der kargen Einkünfte durfte dieser Mitarbeiter noch als Consultant auf eigene Rechnung tätig sein. Aufgrund mangelnder Leistungen wurde er später mit einer üppigen Abfindung entlassen. Immerhin haben die Einkünfte zu zwei Villen gereicht, die er für einige tausend Euro an Ausländer vermietet.
Das Gift der guten Gaben bewirkt das Gegenteil von Entwicklung, weil Konditionierung der Hilfe (Pflicht zur Einhaltung von Vereinbarungen; vielleicht kann man es auch kürzer sagen: Vertragstreue) noch nirgends konsequent umgesetzt wurde. Wir hoffen auch bei Regimen, die bereits seit zwei oder drei Jahrzehnten an der Macht sind, immer noch auf das Gute im Menschen. Politische Macht, der keine Gegenkontrolle gegenübersteht, entartet immer: weder wirtschaftliche noch soziale Entwicklung kann importiert werden. Wer dies trotzdem, nach über fünf Jahrzehnten Entwicklungshilfe, weiter vertritt, ist bestenfalls naiv. ….
Alles von Volker Seitz vom 15.1.2017 bitte lesen auf
http://www.ortneronline.at/?p=44302
 

Warum viele Flüchtlinge aus Gambia nach Südbaden kommen
Viele Flüchtlinge aus Gambia, wo ein Diktator herrscht, kommen in den Südwesten. Das liegt auch an der Außenstelle des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Karlsruhe. Das Innenministerium forciert derweil die Abschiebungen. Doch Flüchtlingshelfer wie in Breisach kämpfen für ihre Schützlinge. 1.12.2016
http://www.badische-zeitung.de/warum-viele-fluechtlinge-aus-gambia-nach-suedbaden-kommen

Asyl für jeden Gambier?
Ich habe meinen ersten Kommentar hier in englisch gepostet – damit ihn Leute aus Gambia ggf. auch lesen können. Leider hat ihn die Badische Zeitung deswegen ausgeblendet, mit dem Verweis: “[ed. – fremdsprachlicher Post]”. Und das, obwohl in der Netiquette nichts von einem Deutschzwang steht. Sei’s drum. Hier auf DEUTSCH: Gambias Präsident ist laut BZ-Artikel so ein schrecklicher Tyrann, dass Asyl in Deutschland für jeden Einwohner Gambias gerechtfertigt sein sollte.
Hm. Der gleiche Mann wurde im August 2015 herzlich von Präsident Obama im Weißen Haus empfangen. Davor auch schon 2009 in New York. Hier der Bildnachweis: https://en.wikipedia.org/wiki/Yahya_Jammeh#/media/File:Yahya_Jammeh_with_Obamas_2014.jpg
und https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Yahya_Jammeh_with_Obamas.j
1.12.2016, Willy Hufeland

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Drogenszene Freiburg fest in der Hand von Flüchtlingen aus Gambia
Wenn von der Drogenszene am Stühlinger Kirchplatz die Rede ist, dann heißt es, sie sei in gambischer Hand. Doch was bedeutet das eigentlich? Im Saal IV des Freiburger Amtsgerichts vergangene Woche. Lamien K. sitzt auf der Anklagebank, weil Zollbeamte ihn und seinen Lkw bei Neuenburg gestoppt und im Fahrzeug rund acht Kilo Marihuana gefunden haben. K. kommt aus Gambia, die Ansprache des Richters wird ihm übersetzt. „Es ist amtsbekannt“, sagt der, „dass nicht nur in Baden-Württemberg, sondern bundesweit gambische Staatsangehörige mit Marihuana Handel treiben“. Später wird der Staatsanwalt noch sagen:
„Das hat Strukturen angenommen, die den Behörden über den Kopf gewachsen sind.“
Angesichts des geringen Bevölkerungsanteils, schreibt das Innenministerium in einer Antwort auf eine Landtagsanfrage der FDP nach der Rolle der Gambier in der Kriminalität in Baden-Württemberg, seien die Gambier bei Rauschgiftdelikten stark überrepräsentiert. Tatsächlich ist seit zwei, drei Jahren das Phänomen zu beobachten, dass die Drogenumschlagplätze der Städte plötzlich homogen von Gambiern betrieben werden. Zum Beispiel der Stühlinger Kirchplatz in Freiburg. Seit Jahrzehnten werden hier vor allem Haschisch und Marihuana verkauft. War hier in den 90er Jahren ein Mix an Nationalitäten anzutreffen,waren es später laut Polizei Händler nordafrikanischer oder arabischer Herkunft. Seit Ende 2014 nun gilt der Platz und der dortige Handel als in gambischer Hand. Die Zahl an Personen bewegt sich laut Polizeisprecherin Laura Riske „im niederen zweistelligen Bereich“.
Nach Informationen der Rauschgiftermittlungsgruppe der Polizei handelt es sich dabei gar nicht unbedingt um in Freiburg wohnende Gambier: „Der Großteil derjenigen, die auf dem Kirchplatz tätig sind, ist nicht in Freiburg wohnhaft“, heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage von Der Sonntag. Die Händler reisten aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern an.Wie genau der Personalwechsel auf dem Stühlinger Kirchplatz vonstatten ging, ist nicht klar. Zahlreiche Verhaftungen in der Gruppe der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge vor zwei Jahren könnten „Lücken“ geschaffen haben, die neu besetztwurden. Und ja, heißt es bei der Polizei, es habe auch Auseinandersetzungen in der Szene gegeben. Ob die von einem Verteilungskampf herrührten, wissen die Rauschgiftspezialisten der Polizei nicht. Die dort Angetroffenen seien meist wenig auskunftsfreudig, heißt es. So auch Lamien K. bei seiner Verhandlung im Freiburger Amtsgericht. K. ist geständig, er war ein Kurierfahrer. Von wo nach wo er liefern sollte, er sagt es nicht. „Bisher liegen keine Erkenntnisse vor, dass ambische Staatsangehörige in organisierter Form nach Deutschland eingeschleust werden“, antwortete das Stuttgarter Innenministerium auf die FDP-Landtagsanfrage. In der Verhandlung erläutert Verteidiger Jens Janssen, dass es auch so genügend Gründe gebe, Gambia zu verlassen. „Es ist ein Land, in dem gefoltert wird, in der die Todesstrafe willkürlich verhängt wird.“ Mit Demokratie und Meinungsfreiheit, verrät der Länderbericht von Amnesty International, ist es dort ebenfalls nicht weit her, Homosexuellewürdenverfolgt. Warum treten aber gerade Gambier im Ausland so homogen auf? Es gibt Erklärungsversuche. Gambia ist ein kleines Land, mit 1,7 Millionen Einwohnern halb so groß wie Berlin. Die Gambier im Ausland finden schnell Kontakt zueinander. Über Mobiltelefone seien seine Landsleute gut vernetzt, hat ein Gambier, der sich als Zeuge meldete, der Freiburger Polizei gesteckt. Und da die gambische Amtssprache Englisch ist, können die Westafrikaner ohne große Hürden in fremden Ländern tätig werden.Wie Stadt und Justiz in Freiburg auf die Szene reagieren, verliest Richter Andreas Leipold zu Beginn des Verfahrens:„Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat auf Anregung der Stadtund in enger Zusammenarbeit mit der Polizei ihre Antragspraxis betreffend der gambischen Straßenhändler mit Marihuana geändert“, liest er vor. Heißt: Wenn Gambier beteiligt sind, fordern Staatsanwälte besonders hohe Strafen. 27.11.2016, Jens Kitzler, www.der-sonntag.de

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