Afrika-Rassismus

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"Entwurzelung" - von Simone Weil

“Entwurzelung” – von Simone Weil

  •  Schwarz gegen Schwarz – Rassismus in Südafrika (25.9.2019)

 

Schwarz gegen Schwarz – Rassismus in Südafrika
Die viel gepriesene Versöhung der Rassen in Südafrika entpuppt sich als Gesellschaftskitsch aus der Mandela-Ära. Neuerdings wendet sich die Wut der Armen gegen Zuwandereraus Restafrika.

„Die vom Westen gepriesene Rassenharmonie in Südafrika entpuppt sich als trügerischer Versöhnungskitsch aus der Mandela-Ära. Brutal wenden sich Arme am Kap nun gegen Zuwanderer aus dem übrigen Kontinent. Befeuert von einer entgleisten Politik wächst der Hass auf die Brüder und Schwestern aus Afrika …
Die Gewaltausbrüche sind auf den ersten Blick schwer zu verstehen, weil Nelson Mandela, der grosse Versöhner des Landes, zeitlebens Farbenblindheit und ein friedliches Miteinander postuliert hatte, um den am Kap lange auch gesetzlich verankerten Rassismus zu überwinden. Spätestens mit den Pogromen im Mai 2008 wurde jedoch deutlich, dass die jahrelang vom Westen gepriesene Rassenharmonie am Kap wenig mehr als trügerischer Versöhnungskitsch war – und sehr stark mit der Ausnahmegestalt Mandela zu tun hatte

Rassismus unter Afrikanern? Das ist für viele Europäer schwer vorstellbar. Schwarze werden dort bis heute gewohnheitsbedingt ausschließlich als Opfer und Statisten gesehen …
Moral braucht keine Argumente. Vielen Afrikanern geht es heute schlechter als vor der Unabhängigkeit – und daran sind nicht etwa die Nachfahren der Kolonialherren schuld, sondern Regierungen, die große Teile der eigenen (schwarzen) Bevölkerung durch Korruption oder Misswirtschaft in noch grössere Armut gestürzt haben. Um von den eigenen Verfehlungen abzulenken, werden nun die erfolgreichen Minderheiten, egal ob schwarz oder weiss, in die Schusslinie gerückt. Denn nirgends ist die Kluft zwischen Arm und Reich so gross wie in Afrika. Und nirgendwo sonst auf der Welt lässt sich der Wohlstand so leicht an der anderen Hautfarbe beziehungsweise der Physiognomie des Anderen ablesen.“
… Alles vom 25.9.2019 von Wolfgang Drechsler zu „Schwarz gegen Schwarz“ bitte lesen auf
https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-39/artikel/schwarz-gegen-schwarz-die-weltwoche-ausgabe-39-2019.html
bzw.
http://www.weltwoche.ch
sowie
https://www.achgut.com/artikel/suedafrika_rassismus_unter_afrikanern/
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Ich war 1971 am Kap und 1986 in Johannesburg.
In den Bergbauregionen war ein scharf geschliffener Spaten als Argumentationshilfe durchaus ueblich. Er wurde gegen die aus den noerdlichen Nachbarstaaten einwandernden Arbeitskonkurrenten und auch gegen schon laenger dort lebende Angehoerige anderer Bevoelkerungsgruppen eingesetzt. Gummistiefel, zum Schutz der Fuesse und Unterschenkel, wiesen darauf hin, dass man sich im “Arbeitskampf ” befand. Und heute? Es braucht keinen Blick in die Kristallkugel. Die Aera Nelson Mandela war ein Zwischenspiel nach der Apartheit, und dieses schoene Land ist dem Verfall preisgegeben. Wie viele andere afrikanische Laender auch, hatten sie die Chance und haben sie nicht nutzen koennen. Ich warte auf den Moment, wo Frau Merkel und die Gutmenschen Zulu, Xhosa, Sotho – um nur einige Ethnien zu nennen – ” Klimafluechtlinge ” aus Suedafrika begruessen koennen.
27.9.2019, H.L., AO
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Westfernsehen in D: Schwarz=Opfer, Weiß=Böse
Die stereotype Berichterstattung über Hautfarbe in den deutschen Medien ,Schwarz ist immer Opfer und auf der richtigen Seite , Weiß ist immer böse und meistens noch Rassist’. Dass auch Schwarze ein rassistisches Verhalten an den Tag legen können, das haben unsere GEZ-Empfänger noch nicht begriffen , bzw. paßt nicht in ihr eindimensionales Weltbild. Kann sich jemand ernsthaft vorstellen , dass Claus Kleber mit Tränen in den Augen (wie beim Flüchtlings-Busfahrer) auf die Morde an weißen Farmern durch einen schwarzen Mob hinweisen würde ? Eher würde Claudia Roth zur Wahl der AFD aufrufen…………
27.9.2019, F.ST, AO

Ich glaube, ich habe nirgends mehr Rassismus erlebt als in Afrika.
Und zwar bei Afrikanern unter sich. Und es wurde sehr leicht handgreiflich oder schlimmer. In Deutschland scheint man gar nicht zu wissen, wie es in der Welt zugeht. Lieber macht man sich romantische Vorstellungen und „macht einen auf“ Schuldzuweisung in Richtung der üblichen Verdächtigen (also alte weiße Männer, Kolonialismus, Kapitalismus usw.). Mit der Realität hat das wenig bis nichts zu tun. Aber die Realität scheint im Westen unter derzeit gültigem Zeitgeist auch niemanden zu interessieren. Bloß nicht das selbst entworfene Welt- und Menschenbild gefährden. Schwarz ist gleich ausgebeutet, gut, wild. Weiß ist gleich ausbeuterisch, böse, berechnend. Nein, so einfach „geht Welt“ nicht, liebe Gretas, Grüne und Gutmenschen. Die Welt kann überall gemein sein. Aber auch überall gut sein. Es gibt kein keine Unterteilung, die ihr vornehmen könntet. Denn ihr seid Teil dieses Widersprüchlichen. Das müsst ihr aushalten, ob es euch passt oder nicht. Gut und Böse sind Verwandte, Nachbarn, zwei Seiten ein und derselben Medaille. Das Leben muss es euch lehren.
27.9.2019, W.A., AO

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