Afrika-Geburten

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Junggesellinnen-Abschied in Freiburg an der Dreisam (Kartaus im Hintergrund) am 5.7.2017

Junggesellinnen-Abschied in Freiburg an der Dreisam (Kartaus im Hintergrund) am 5.7.2017

  • Afrika: 10 Zehn-Punkte-Plan von Volker Seitz (2..9.2017)
  • Monatlich 2 Mio Afrikaner geboren (5..7.2017)

 

Afrika: 10 Zehn-Punkte-Plan von Volker Seitz

1) Eine gemeinsame europäische Berufsausbildungsinitiative, eine echte Selbsthilfe an der Basis fördern
2) Baldige Verträge mit den afrikanischen Küstenstaaten zur Regelung der Migration.
3) Illegale Einwanderer müssen konsequent ausgewiesen werden, um die ungesetzlichen Wege nach Europa so unattraktiv wie möglich zu gestalten.
4) Die EU-Staaten müssen die Herkunfts- und Transitländer stärker in die Pflicht nehmen.
5) Afrikaner, die es außerhalb ihres Kontinents geschafft haben, erfolgversprechende Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, sollten von Europa gefördert werden.
6) Direkte Investitionen aus Entwicklungshilfemitteln zum Aufbau einfacher, arbeitsintensiver Industrien
7) Über Länder-Patenschaften könnten einige der Fluchtursachen bekämpft werden
8) Jeder Afrikaner, der in sein Land zurückkehren will, sollte großzügige Starthilfen bekommen
9) Entwicklungshilfe für Afrika sollte an die Bedingung geknüpft werden, dass die Regierungen eine realistische Bevölkerungspolitik betreiben.
10) Schließlich greife ich einen Vorschlag von Rupert Neudeck auf: „Vielleicht wäre es ein Modell, wenn jeder Staat der westlichen Welt mit einem Entwicklungsland einen Vertrag schließt“

Auch dies sollte zunächst in einem Pilotprojekt erprobt werden. Aufpassen müsste man aber, dass die Auswahlkommission wirklich unabhängig ist. Andernfalls werden die Mächtigen – wie ich es bei der Stipendienvergabe erlebt habe – versuchen, ihren Verwandten oder Günstlingen einen Vorteil zu verschaffen.
Ein solcher Ansatz wäre sinnvoller als Entwicklungshilfe in der klassischen mildtätigen Form, denn es gibt keinen Beweis, dass Hunderte von Milliarden, die in Entwicklungsländer in Afrika geflossen sind, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Lebenschancen in diesen Ländern geleistet hätten.
Die Fluchtströme sind jedenfalls ein deutliches Signal dafür, dass die bisherige Entwicklungshilfe nur mäßig erfolgreich war. Wenn wir nicht umdenken, wird Afrika arm bleiben. Und das viele Geld aus aller Welt wird nicht geholfen haben.
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Kompletten 10-Punkte-Vorschlag von Volker Seitz vom 2.9.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/afrikas_migrationsdrama_2_was_tun
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Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“, das im Herbst 2014 in erweiterter siebter Auflage bei dtv erschienen ist. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge.

 

Monatlich 2 Mio Afrikaner geboren
Die immer größere Hilfsschwemme hat die Selbsthilfekräfte erstickt. Entwicklungshilfe sollte nur unterstützen. Die Initiative und der Hauptanteil müssen bei den Regierenden selbst liegen. (Nur dann kann auch von „Entwicklungszusammenarbeit“ gesprochen werden.) Die Entwicklung Afrikas bleibt Sache der Afrikaner. Afrika wird, so wie viele asiatische Staaten es getan haben, nur Dank eigener Anstrengung und Eigenverantwortung aufblühen. Während in anderen Weltregionen alle wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklungsländer ihre Massenarmut mit Kampagnen zur Verringerung der Kinderzahl beseitigt haben, wächst auf dem afrikanischen Kontinent alle zwei Wochen die Bevölkerung um etwa eine Million. Der gebetsmühlenartige Ruf nach der „Ursachenbekämpfung“ impliziert, dass die Probleme Afrikas von außen gelöst werden können. Wo bleiben die Ansätze afrikanischer Politiker, das drängendste Problem, das ungezügelten Bevölkerungswachstum, wirksam anzugehen?Familienplanung darf kein Afrika-Tabu bleiben. …. Alles vom 5.7.2017 von Volker Seitz bitte lesen auf http://www.achgut.com/artikel/familienplanung_darf_kein_afrika-tabu_bleiben

Islam-Gürtel (Nafris) wie Subsahara: Geburtenexlosion
Grundsätzlich ist Afrika in den Islam-Gürtel (Nafris) und in Subsahara Kulturell zu unterscheiden. Im Islam-Gürtel ist die hohe Geburtenrate mit dem politischen Auftrag des Islam versehen. Eine Expansion durch den Islam ist vorgesehen und findet auch statt. Eine Geburtenkontrolle ist nur durch Änderung des Islam zu erreichen und höchst unwahrscheinlich. (Boumediene: Die Bäuche unserer Frauen werden uns den Sieg schenken!) In Afrika sollen weniger Kinder Wohlstand bringen und bei uns sollen es mehr sein. die uns vor Überalterung retten? In Afrika immigrieren die Bildungsfernen Schichten und hier sollen sie benötigt sein? Hilfe ist in Afrika nur in den Subsahara Regionen möglich und zwar nur durch Bildung DORT. Verhindert die Illusion hier zu Reichtum zu kommen! In unseren Sozialsystemen werden Afrikner unzufrieden, sind aber nicht so duldsam wie Deutsche..
5.7.2017, Th.F. Brommelcamp
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25 Mio Afrikaner aufnehmen?
Danke Herr Seitz, dass Sie über dieses Tabuthema so offen schreiben. Man kann es nicht deutlich genug hervorheben: Das Bevölkerungswachstum (in Afrika und auch im Nahen Osten) ist die eigentliche Ursache für die größten Probleme der Menschheit. Es ist die wahre Ursache für Kriege und Völkerwanderungen. Würden wir die 25 Millionen Afrikaner, um die sich Afrika pro Jahr vermehrt, in Europa aufnehmen, so hätten wir bei uns den Zusammenbruch der Sozialsysteme, Verteilungskämpfe, Hungersnot und Krieg
5.7.2017, Heiko Stadler
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Frauenförderung Afrika
Leider, geehrter Herr Seitz scheinen Ihre lesenswerten Beiträge zum unbegrenzten Bevölkerungswachstum auf dem afrikanischen Kontinent und dessen maßgeblichen Einfluss auf die Lebensbedingungen nicht in der politischen Entscheidungsebene Deutschlands richtig angekommen zu sein. Gestern in einer Phönix- Runde mit Herrn Gerd Müller / Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der beständig faktenresistenten Bundesvorsitzenden B´90/Grüne Frau Peters wurde viel geredet über die Verantwortung Deutschlands (und natürlich Europas) für die Umsetzung von Maßnahmen zur gerechten Gestaltung der Globalisierung. Herr Müller plauderte über den so genannten Marschall-Plan für/sorry mit Afrika. Abgesehen davon, dass der offensichtliche Missbrauch der Entwicklungshilfe seit Jahrzehnten kaum Erwähnung fand, wurde das gewaltige Bevölkerungswachstum zwar vom Bundesminister angesprochen, aber mögliche Gegen-Maßnahmen wurden völlig ausgespart. Man kann nur hoffen, dass das von Herrn Müller angesprochene Konzept der starken Frauenförderung dazu führt, dass irgendwann mal die Frauen eine Entscheidung gegen die unbegrenzte Reproduktion treffen. Aber das kann wie alles, was als Effekt der Entwicklungsförderung angedacht ist.. dauern.. Was macht die Politik in der bedrängten Jetzt-Zeit?
http://www.phoenix.de/content/phoenix/dieSendungen/diskussion/2460044
5.7.017,

Deutscher Neokolonialismus – unsere Selbstbereicherung, Selbstlegitimation und Selbstverwirklichung
Sehr geehrter Herr Seitz, ich bin immer wieder angetan von Ihren kompetenten und nüchternen Berichten, die das „Afrika-Problem“ frei von jeglicher schädlichen Humanitätsduselei analysieren. Ich frage mich, weshalb zu diesem doch eminent wichtigen Themenkomplex keine große gesellschaftliche Debatte geführt wird. Liegt es daran, dass die „Weiße-Retter-Industrie“ in vielen Fällen ihre wirtschaftlichen Eigeninteressen bedroht sieht und am momentanen Zustand gar nichts ändern will? Sind es unsere mächtigen Entwicklungshilfe-Lobbyisten (NGOs, Kirchen, staatl. und halbstaatl. Institutionen), die mit der Reduktion des Themas auf „Entwicklungs- und Finanzhilfen von außen“ ihren Einfluss in der deutschen Gesellschaft bewahren/stärken wollen und eine Art Selbstlegitimation betreiben? Ein notwendiges Umdenken im Sinne Ihrer Ausführungen würde Art und Umfang der bisherigen Tätigkeiten jedenfalls deutlich reduzieren bzw. kanalisieren und daher auch viele „Verlierer“ auf deutscher Seite produzieren. Genau das wollen offenbar Betroffene und Politik vermeiden. Es ist an der Zeit, die „Entwicklungshilfeindustrie“ als das zu kennzeichnen, was sie in freilich unterschiedlichem Maße – häufig verbunden mit sympathisch-naivem Denken – tatsächlich ist: eine Form des Neokolonialismus, im Sinne von Selbstbereicherung, Selbstlegitimation und Selbstverwirklichung.
5.7.2017, Frank Gausmann

 

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