Afrika-Exodus

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Über 6 Mio warten darauf übers Mittelmehr überzusetzen
Laut einem geheimen Bericht, der Bild zugespielt wurde, warten mehr als sechs Millionen Migranten in Ländern rund um das Mittelmeer darauf, nach Europa überzusetzen. Wie es in dem Bericht heißt, warteten eine Million von ihnen in Libyen, eine weitere Million in Ägypten, 720.000 in Jordanien, 430.000 in Algerien, 160.000 in Tunesien und 50.000 in Marokko. Mehr als drei Millionen Migranten, die derzeit in der Türkei warten, werden derzeit durch das Migrantenabkommen der EU mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an der Weiterreise gehindert. … Alles vom 8.12.2017 aug
http://www.bild.de/bild-plus/politik/ausland/fluechtlinge/6-millionen-warten-auf-reise-nach-europa-51858926,view=conversionToLogin.bild.html

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Exodus biblischen Ausmaßes befürchtet
In einem Interview mit Il Messagero sagte der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, es werde einen Exodus “biblischen Ausmaßes” geben, der “unmöglich zu stoppen” sein werde, wenn Europa das Problem nicht jetzt angehe:
“Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Ausbreitung von Wüsten, Kriege, Hunger in Somalia und dem Sudan. Das sind die Faktoren, die die Menschen zwingen zu gehen.”
“Wenn die Leute die Hoffnung verlieren, dann riskieren sie den Marsch durch die Sahara und die Überquerung des Mittelmeers, weil es schlimmer ist, zu Hause zu bleiben, wo sie gewaltigen Risiken ausgesetzt sind. Wenn wir das nicht bald angehen, werden wir uns innerhalb von fünf Jahren mit Millionen Menschen an unserer Haustür gegenübersehen.”
“Heute versuchen wir ein Problem mit einigen Tausend Menschen zu lösen, doch wir brauchen eine Strategie für Millionen.”
Wenige Tage vor dem AU-EU-Gipfel forderte Tajani einen “Marshall-Plan für Afrika”: einen 40 Milliarden Euro schweren langfristigen Investitionsplan, um die Ausbildung und die Arbeitsmöglichkeiten auf dem Kontinent zu verbessern und die Leute so vom Weggehen abzubringen. Er warnte davor, dass die Spirale des Bevölkerungswachstums in Afrika eine demografische “Bombe” sei, die Millionen von Afrikanern nach Europa drängen könne. “Ohne eine Strategie werden wir Terrorismus, illegale Einwanderung und Instabilität haben.” …
Alles vom 7.12.2017 bitte lesen auf
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/07/07/millions-africans-will-flood-europe-unless-acts-now-warns-european/

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Europas Migrantenkrise: Milionen aus Afrrika werden noch kommen
Mehr als die Hälfte des weltweiten Bevölkerungswachstums, das es bis 2050 geben wird, entfällt auf Afrika – das sagt ein neuer UN-Bericht mit dem Titel “World Population Prospects: The 2017 Revision.” Es wird erwartet, dass Afrikas Bevölkerungszahl um 1,3 Milliarden ansteigen wird, von derzeit 1,2 Milliarden auf 2,5 Milliarden im Jahr 2050. Zwischen 2017 und 2050 soll sich die Bevölkerungszahl von 26 afrikanischen Ländern mehr als verdoppeln.

Ein großer Teil von Afrikas Bevölkerungswachstum wird auf Nigeria entfallen, derzeit nach UN-Angaben das Land mit der siebtgrößten Bevölkerung der Welt. Bis 2050 wird Nigeria die Vereinigten Staaten überholen und dann das gemessen an der Bevölkerungszahl drittgrößte Land der Erde sein, hinter Indien und China (Indiens Bevölkerungszahl wird die Chinas voraussichtlich bis zum Jahr 2024 überflügelt haben).

Nach 2050 wird Afrika der Vorhersage nach die einzige Region der Welt sein, in der es immer noch “substanzielles Bevölkerungswachstum geben wird – der Anteil des Kontinents an der Weltbevölkerung wird der Vorhersage in dem Bericht nach von 17 Prozent im Jahr 2017 auf 40 Prozent im Jahr 2100 steigen.

Afrika ist derzeit der jüngste Kontinent der Welt: 60 Prozent von Afrikas Bevölkerung ist unter 25 Jahre alt, verglichen mit 32 Prozent in Nordamerika und 27 Prozent in Europa.

Die 28 Mitgliedsländer der EU haben zusammen ein Bruttoinlandsprodukt von 18 Billionen US-Dollar, neunmal so hoch wie das der afrikanischen Länder, das zwei Billionen beträgt.
… Alles vom 8.12.2017 bitte lesen auf
https://de.gatestoneinstitute.org/11517/europa-migrantenkrise-millionen
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Europas Dilemma – Konservative und sexistische Migranten
In einem Artikel der Financial Times erklärt Gideon Rachman Europas Dilemma:
“Eine mögliche Reaktion Europas könnte darin bestehen, anzunehmen, dass Migration aus dem Rest der Welt unvermeidbar sei – und sie aus ganzem Herzen zu begrüßen. Europas von Schulden belastete Volkswirtschaften brauchen eine Injektion von Jugend und Dynamik. Wer wird in Europas Altenheimen und Baustellen arbeiten, wenn nicht Einwanderer aus dem Rest der Welt?”
“Doch selbst jene Europäer, die sich für Einwanderung starkmachen, fügen oft hinzu, dass alle Neuankömmlinge selbstverständlich ‘europäische Werte’ akzeptieren müssten. Das ist womöglich unrealistisch. … Viele Einwanderer aus dem Nahen Osten und Afrika bringen viel konservativere und sexistischere Haltungen mit. Das zu ändern, würde mehr erfordern als ein paar Integrationskurse …”
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“Inselnationen, die wie Japan oder Australien vom Pazifischen Ozean umgeben sind, mag es möglich sein, die Einwanderung strikt zu kontrollieren.
Für die EU, die Teil der eurasischen Landmasse ist und von Afrika nur durch schmale Abschnitte des Mittelmeers getrennt ist, wird dies so gut wie unmöglich sein.” …
Alles vom 4.12.2017 bitte lesen auf
https://www.ft.com/content/64d058c4-b84f-11e5-b151-8e15c9a029fb

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