Afrika-Exodus

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Volker Seitz: Warum Afrika so arm ist
Abrechnung mit Korruption und Entwicklungshilfe
Auf der ganzen Welt entkommen immer mehr Menschen der Armut. Nur nicht in Afrika, dort nimmt die Zahl der absolut Armen zu. Nur eine Handvoll afrikanischer Länder hat es geschafft, das UN-Millenniumsziel der Halbierung der Armut zu erreichen. Woran liegt das? Der deutsche Diplomat Volker Seitz, der 17 Jahre auf verschiedenen Posten in Afrika gearbeitet hat, davon drei Botschafterstationen, ist ein intimer Kenner des Kontinents. In seiner Streitschrift „Afrika wird armregiert“, die jetzt aktualisiert und erweitert vorliegt, legt er eine faktenreiche Analyse vor. Seitz teilt mit guten Argumenten in zwei Richtungen aus: Er kritisiert die vielfach korrupten, verantwortungslosen afrikanischen Herrschercliquen, die ihre Länder verkommen lassen, und eine fehlgeleitete Entwicklungshilfe westlicher Industriestaaten.
Laut Schätzungen wurden seit den sechziger Jahren weit über eine Billion Dollar, vielleicht sogar 2 Billionen Dollar für Entwicklungshilfe in Afrika und Asien ausgegeben. Der ghanaische Wirtschaftswissenschaftler George Ayittey, den Seitz zitiert, hat errechnet, dass Entwicklungshilfe in der Summe etwa sechs Marshallplänen für Afrika entspreche. Die Ergebnisse sind mager. Während einige ostasiatische Länder, die wenig Hilfe erhielten, rasant aufgestiegen sind, fiel Afrika zurück.
Deutschland zahlt nächstes Jahr mehr als 10 Milliarden Euro für „Entwicklungszusammenarbeit“; alle Industriestaaten zusammen kommen auf mehr als 100 Milliarden Dollar im Jahr größtenteils für Afrika. Aber die Hilfe von außen kann auch zu Untätigkeit und mangelnder Eigeninitiative der Regierungen vor Ort verleiten. Ein ganzer Kontinent werde „zum Almosenempfänger“ degradiert, schrieb Rupert Neudeck.
„Das Gros der Hilfe ist unter der Sonne Afrikas verdunstet“, versickere in korrupten und ineffizienten Systemen, schreibt Seitz. Dabei ist Afrika ein reicher Kontinent: reich an Rohstoffen, Energiereserven und Arbeitskräften. Aber gerade die öl- und rohstoffreichen Länder wie Angola, Nigeria, Sierra Leone oder Kongo fielen in die Hände von Kleptokraten oder wurden durch Bürgerkriege zerrüttet. Die Organisation Freedom House bewertet nur eine Handvoll der 55 Staaten Afrikas als wirkliche Demokratien mit politischer und ziviler Freiheit (Botswana, Benin, Ghana, Namibia und Südafrika), der Rest sind Fassadendemokratien.
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Leidenschaftlich prangert Seitz das Verhalten der Oberschicht an, die gigantische Vermögen angehäuft und ins Ausland geschafft hat, während die eigenen Bevölkerungen unglaubliche Not leiden. Er sieht wenig Unrechtsbewusstsein und Selbstzweifel bei den Herrschereliten. Selbst skrupellose Diktatoren wie Mugabe wurden in der Afrikanischen Union gefeiert, der bis zum Hals in Korruptionsaffären steckende südafrikanische Präsident Zuma wurde lange toleriert. Bei Kritik aus Europa oder Amerika werde oft reflexhaft „das ist Neokolonialismus“ oder „Rassismus“ gerufen.
Seitz glaubt keineswegs, dass mehr Entwicklungshilfe mehr helfen würde, im Gegenteil: Die Entwicklungshilfe sei Teil des Problems. Die Zahlungen haben, so kritisiert Seitz, vor allem eine fragwürdige riesige Helferindustrie mit Zigtausenden gutbezahlten Mitarbeitern geschaffen, die ein privilegiertes Leben führen. Viel Geld verwenden die staatlichen Organisationen und die Hunderte NGOs für Verwaltung, PR-Budgets, Konferenzen, Workshops und Studien. Und zu viel Entwicklungshilfegeld landet über Umwege in den Taschen der Herrschercliquen, es stabilisiert korrupte Regime mit bis zu 70 Ministern und Staatssekretären.
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Viel zu wenig werde überprüft, was die Hilfsprojekte und Programme für die afrikanischen Bevölkerungen vor Ort bringen. Nötig seien striktere Erfolgs- und Wirksamkeitskontrollen. Man müsste verbindliche Zwischenziele mit den Regierungen definieren; falls sie nicht erfüllt werden, sollte man Projekte abbrechen. Problematisch ist die Rolle Chinas, das mit Milliarden-Schecks unterwegs ist und keine Skrupel bei der Auswahl seiner Partner zeigt.
Seitz’ Buch legt den Finger in die Wunden und entlarvt die oft gehörten Klagelieder und Opfermythen, mit denen afrikanische Herrscher von ihrer eigenen Verantwortung ablenken. Was würde tatsächlich helfen? Zielgerichtete Programme, um Schul- und Berufsbildung zu verbessern, um die Gleichberechtigung und Beteiligung von Frauen zu stärken, der Aufbau von funktionierenden Rechtssystemen, Kampf gegen Korruption und Abbau aufgeblähter Bürokratien und Regulierungen. Statt staatlicher Entwicklungsprogramme sollte der Westen mehr private Investoren unterstützen, fordert Seitz.
Nur kurz thematisiert er das Problem der Bevölkerungsentwicklung. Alle zwei Wochen wächst Afrikas Bevölkerung um eine Million. Die Zahl der Menschen in Subsahara-Afrika wird sich bis 2050 auf über 2 Milliarden verdoppeln. Es wäre dringend nötig, das ungezügelte Bevölkerungswachstum zu bremsen, vor allem mehr Schulbildung für Mädchen könnte helfen. Nur am Rande geht Seitz auf die Migrationsproblematik ein, die eng verbunden ist mit dem Bevölkerungsdruck und falschen Vorstellungen vom „Eldorado Europa“. Ein anderes Problem ist die Auswanderung von Fachkräften, etwa 20000 Ärzte und Pflegekräfte verlassen jedes Jahr den Kontinent. Seitz warnt vor diesem „Brain- Drain“. Europa sollte die Emigration von Fachkräften nicht noch fördern.
Damit das Buch nicht zu pessimistisch schließt, fügt der Autor, der voller Sympathie ist für die Vitalität, den Mut und die Lebensfreude der Afrikaner trotz schwierigster Umstände, einige Erfolgsgeschichten an. Etwa der Musterstaat Botswana, der die Einnahmen aus dem Diamantengeschäft in Schulbildung, Gesundheit und Infrastruktur investiert. Oder Ruanda, das sich ein Vierteljahrhundert nach dem Völkermord heute als Vorbild für Modernisierung präsentiert. Insgesamt sind die beispielhaften Reformer aber dünn gesät. Das wird sich auch nicht ändern, solange der Westen Afrika als unmündigen Hilfsempfänger sieht.
31.12.2018, Philip Plickert, FAZ
http://plus.faz.net/faz-edition/wirtschaft/2018-12-31/95c10c4e294d68398b3d378e5207af80?GEPC=s9

Volker Seitz: Afrika wird armregiert oder
Wie man Afrika wirklich helfen kann.
München 2018, dtv, 287 Seiten, 12,90 Euro.

 

 

Migrationspolitik vergeht sich am Prinzip “Probleme am Entstehungsort lösen”
Nur ein UN-Pakt gegen «Versagerstaaten» (failing states) wäre eine angemessene politische Antwort auf die Dramatik der Migration – zugunsten all der Menschen, die ihr Leben allzu gerne in ihrer sozio-kulturellen Sphäre verbringen möchten – die Allermeisten.

Die Migrationspolitik vergeht sich überall am Prin­zip politischer Vernunft, die Negativität realgeschichtlicher Verhältnisse dort auf­zu­lösen, wo sie entspringen. Das betrifft auch die in­­ner­europäische Migration, wo immer sie be­­ste­hen­de Mißstände & Un­rechts­ver­hält­nis­­se konserviert oder zu neu­en Abhän­gig­­kei­ts­ver­hält­nis­­sen & macht­po­li­tischen Ver­wer­­­fungen führt.
Dazu ge­hört zum einen die «Kompetenzmigration» als Ab­schöp­fung der Bildungseliten ei­nes Landes (brain drain) durch den «Fach­kräf­te­­mangel» in an­­deren Ländern. Die Ab­wer­bung von Hoch­­kom­petenz zementiert die Rück­stän­dig­keit der Länder, vernichtet und miss­braucht ihre Bil­dungsanstrengungen und erhält da­­mit das ökonomische, so­zia­le und kulturelle Macht­ge­fälle zwischen den star­ken und schwä­­­cheren Gesellschaften, inner­euro­päisch den füh­ren­den In­du­strie­na­tio­­nen und den süd- und osteuropäischen Län­­dern: Ihre Über­le­gen­heit wird auf Gene­ra­­tio­nen fest­­­geschrieben, so dass ihrer Herr­schafts­position kei­ner­­lei Konkurrenz ent­ste­­hen kann, sie sich letztendlich sogar ihre eigenen Bildungsinstitutionen sparen kön­nen: Sie lassen andere Länder für sich aus­bil­­den und werben sie ih­nen dann durch ih­re über­­legenen Lebensverhältnisse ab.
Zum anderen überkreuzt sich damit die «So­zia­lmigration», durch die der Staat die Verantwortung für seine Arbeitslosen auf an­­de­­re abwälzt und ihnen die Ab­wan­de­rung in deren Sozialsysteme anempfiehlt, um da­­­mit wiederum sein «revolutio­nä­res Po­tential» abzuführen und die bestehenden Un­ver­hält­nisse zu erhalten.
Was in den Auf­nahmeländern zu so­zialen Res­sen­timents und Ver­­werfungen führt, die die Gesellschaft spalten und ihren Zu­sam­men­halt auf­zuheben dro­­­­hen – bis hin zu Ghetto- und Pa­rallelge­sell­schaf­ten als rechtsfreien Räu­men, in de­nen jede rechtsstaatliche Ord­nung ver­sagt.
… Alles vom 15.12.2018 von Rudolf Brandner
zu “Der UN-Migrationspakt und die Verkehrung politischer Vernunft” bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/der-un-migrationspakt-und-die-verkehrung-politischer-vernunft/
Mehr zum Thema:
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Roland Tichy (Herausgeber), Der UN-Migrationspakt und seine Auswirkungen.
Mit Beiträgen von Norbert Häring, Krisztina Koenen, Tomas Spahn, Christopher Walter und Alexander Wendt
September 2018, 12 Euro
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Die Probleme der „Dritten Welt“ kann man nur VOR ORT lösen. Wenn wir hier unser hart erarbeitetes Volksvermögen verballern, dann helfen wir nicht der Dritten Welt, dann werden wir in Kürze selbst dazu gehören. Wenn weiter so fahrlässig unser Geld vergeudet wird in jedem Fall. Massenmigration schadet nur allen Beteiligten. Die Vernünftigen hierzulande sollten nicht müde werden, sich dagegen zu wehren!

 
Afrika braucht keine Babysitter
Deutschland blamiert sich vor Afrikanern, wenn es überheblich moralisch urteilt und bewertet. Es ist nicht an uns Deutschen, afrikanischen Ländern Vorgaben zu machen. Afrikaner können selbstständig ihre Entwicklung in die Hand nehmen. Wir sollten alte Einsichten überdenken, das Besserwissen überwinden und uns fragen, ob der Anspruch, Afrika zu retten, nicht ein paar Nummern zu groß ist. Afrikaner können nur so Selbstvertrauen und Selbstachtung gewinnen. Ich habe festgestellt, dass politische Initiativen von Deutschland nichts ändern. Wir zahlen und haben keinen Einfluss. …
Der ruandische Präsident Paul Kagame sagte Mitte Juni 2018 in einem Interview mit der Zeitschrift Jeune Afrique: „Afrika braucht keine Babysitter. Je weniger sich die Welt um Afrika kümmert, umso besser geht es Afrika.“ …
Europa kann nicht dauerhaft die Folgen des afrikanischen Bevölkerungsdrucks auffangen. Illegale Einwanderung, insbesondere bei Menschen aus Ländern, in denen es politische Freiheit gibt, darf sich nicht lohnen. Es gibt zum Beispiel keinen Grund für Senegalesen, Asyl zu beantragen. Senegal ist eine der ältesten Demokratien in Afrika. Würde auch nur die Hälfte derer, deren Anträge abgelehnt wurden, (ohne Duldung) abgeschoben werden, hätten wir jede Menge Platz und Geld für die wirklich Asylbedürftigen. Der Migrationsforscher an der Universität Bremen, Stefan Luft, schrieb in der FAZ am 11. Juni 2018:
„Dass der Vollzug des Asylrechts wie kaum ein anderes Rechtsgebiet unter erheblichem politischen Druck von Parteien und Organisationen steht, die Rückführungen grundsätzlich unterbinden möchten… Kirchen, Flüchtlingsorganisationen, Schulklassen, Fraktionen, und viele andere verschaffen sich mit moralischen Argumenten in den Medien Gehör… Wer über Jahre die Behörden über seine Herkunft getäuscht und damit den Vollzug der Ausreisepflicht verhindert, hat nach dem Bleiberechtsgesetz des Jahres 2015 Aussicht auf legalen Aufenthalt, wenn er seine Verweigerungshaltung aufgibt und seine Identität preisgibt“.
So fördern wir ganz nebenbei eine gewaltige kriminelle Industrie, die sich auf die Schlepperei von Flüchtlingen spezialisiert hat. „Aktivisten“ in den zahlreichen Migrations- und Flüchtlingsvereinen müssten eigentlich gegen den Exodus der Jungen und Starken aus dem Sorgenkontinent Afrika stimmen. Mit dem Weggang von Ingenieuren, Ärzten, Krankenschwestern et cetera verlieren ihre Heimatländer wesentliche Fähigkeiten, sich wirtschaftlich und gesellschaftlich weiterzuentwickeln. Die Abwerbung der Fachkräfte gereicht uns nicht zur Ehre, ist moralisch fragwürdig und eine Bankrotterklärung.
Der britische Ökonom Paul Collier sagte in einem Gespräch mit NZZ-Online am 12. August 2018: „Manche hegen den Irrglauben, eine grossartige, moralisch edle Tat zu vollbringen, wenn sie begabte junge Menschen mit den Worten ‚Willkommen in Europa‘ von ihren wahren Verpflichtungen und Möglichkeiten in Afrika weglocken, damit sie dann frustriert auf den Strassen Roms leben, was viel eher der Realität entspricht“.
Veye Tatah, Herausgeberin der Zeitschrift „Africa Positiv“, sagte in einem Interview mit der ZEIT am 28. Juni 2018: „Viele Afrikaner denken, alles Gute muss von außen kommen. Aber Entwicklung beginnt im Kopf und Geld kann nicht alle Probleme lösen. Auch nicht in der Entwicklungshilfe, die oft in falsche Kanäle fließt – und nicht bei den wirklich Bedürftigen ankommt. Viele junge Afrikaner plädieren für ein Ende der Entwicklungshilfe. Die Afrikaner müssen sich ihre Zukunft aus eigener Kraft erkämpfen.“

… Alles von Volker Seitz vom 8.11.2018 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/afrika_braucht_keine_babysitter

Volker Seitz war von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor des Buches „Afrika wird armregiert“. Die aktualisierte und erweiterte Taschenbuchausgabe erschien im September 2018. Volker Seitz publiziert regelmäßig zum Thema Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika und hält Vorträge

 

Über 6 Mio warten darauf übers Mittelmehr überzusetzen
Laut einem geheimen Bericht, der Bild zugespielt wurde, warten mehr als sechs Millionen Migranten in Ländern rund um das Mittelmeer darauf, nach Europa überzusetzen. Wie es in dem Bericht heißt, warteten eine Million von ihnen in Libyen, eine weitere Million in Ägypten, 720.000 in Jordanien, 430.000 in Algerien, 160.000 in Tunesien und 50.000 in Marokko. Mehr als drei Millionen Migranten, die derzeit in der Türkei warten, werden derzeit durch das Migrantenabkommen der EU mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an der Weiterreise gehindert. … Alles vom 8.12.2017 aug
http://www.bild.de/bild-plus/politik/ausland/fluechtlinge/6-millionen-warten-auf-reise-nach-europa-51858926,view=conversionToLogin.bild.html

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Exodus biblischen Ausmaßes befürchtet
In einem Interview mit Il Messagero sagte der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, es werde einen Exodus “biblischen Ausmaßes” geben, der “unmöglich zu stoppen” sein werde, wenn Europa das Problem nicht jetzt angehe:
“Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Ausbreitung von Wüsten, Kriege, Hunger in Somalia und dem Sudan. Das sind die Faktoren, die die Menschen zwingen zu gehen.”
“Wenn die Leute die Hoffnung verlieren, dann riskieren sie den Marsch durch die Sahara und die Überquerung des Mittelmeers, weil es schlimmer ist, zu Hause zu bleiben, wo sie gewaltigen Risiken ausgesetzt sind. Wenn wir das nicht bald angehen, werden wir uns innerhalb von fünf Jahren mit Millionen Menschen an unserer Haustür gegenübersehen.”
“Heute versuchen wir ein Problem mit einigen Tausend Menschen zu lösen, doch wir brauchen eine Strategie für Millionen.”
Wenige Tage vor dem AU-EU-Gipfel forderte Tajani einen “Marshall-Plan für Afrika”: einen 40 Milliarden Euro schweren langfristigen Investitionsplan, um die Ausbildung und die Arbeitsmöglichkeiten auf dem Kontinent zu verbessern und die Leute so vom Weggehen abzubringen. Er warnte davor, dass die Spirale des Bevölkerungswachstums in Afrika eine demografische “Bombe” sei, die Millionen von Afrikanern nach Europa drängen könne. “Ohne eine Strategie werden wir Terrorismus, illegale Einwanderung und Instabilität haben.” …
Alles vom 7.12.2017 bitte lesen auf
http://www.telegraph.co.uk/news/2017/07/07/millions-africans-will-flood-europe-unless-acts-now-warns-european/

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Europas Migrantenkrise: Milionen aus Afrrika werden noch kommen
Mehr als die Hälfte des weltweiten Bevölkerungswachstums, das es bis 2050 geben wird, entfällt auf Afrika – das sagt ein neuer UN-Bericht mit dem Titel “World Population Prospects: The 2017 Revision.” Es wird erwartet, dass Afrikas Bevölkerungszahl um 1,3 Milliarden ansteigen wird, von derzeit 1,2 Milliarden auf 2,5 Milliarden im Jahr 2050. Zwischen 2017 und 2050 soll sich die Bevölkerungszahl von 26 afrikanischen Ländern mehr als verdoppeln.

Ein großer Teil von Afrikas Bevölkerungswachstum wird auf Nigeria entfallen, derzeit nach UN-Angaben das Land mit der siebtgrößten Bevölkerung der Welt. Bis 2050 wird Nigeria die Vereinigten Staaten überholen und dann das gemessen an der Bevölkerungszahl drittgrößte Land der Erde sein, hinter Indien und China (Indiens Bevölkerungszahl wird die Chinas voraussichtlich bis zum Jahr 2024 überflügelt haben).

Nach 2050 wird Afrika der Vorhersage nach die einzige Region der Welt sein, in der es immer noch “substanzielles Bevölkerungswachstum geben wird – der Anteil des Kontinents an der Weltbevölkerung wird der Vorhersage in dem Bericht nach von 17 Prozent im Jahr 2017 auf 40 Prozent im Jahr 2100 steigen.

Afrika ist derzeit der jüngste Kontinent der Welt: 60 Prozent von Afrikas Bevölkerung ist unter 25 Jahre alt, verglichen mit 32 Prozent in Nordamerika und 27 Prozent in Europa.

Die 28 Mitgliedsländer der EU haben zusammen ein Bruttoinlandsprodukt von 18 Billionen US-Dollar, neunmal so hoch wie das der afrikanischen Länder, das zwei Billionen beträgt.
… Alles vom 8.12.2017 bitte lesen auf
https://de.gatestoneinstitute.org/11517/europa-migrantenkrise-millionen
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Europas Dilemma – Konservative und sexistische Migranten
In einem Artikel der Financial Times erklärt Gideon Rachman Europas Dilemma:
“Eine mögliche Reaktion Europas könnte darin bestehen, anzunehmen, dass Migration aus dem Rest der Welt unvermeidbar sei – und sie aus ganzem Herzen zu begrüßen. Europas von Schulden belastete Volkswirtschaften brauchen eine Injektion von Jugend und Dynamik. Wer wird in Europas Altenheimen und Baustellen arbeiten, wenn nicht Einwanderer aus dem Rest der Welt?”
“Doch selbst jene Europäer, die sich für Einwanderung starkmachen, fügen oft hinzu, dass alle Neuankömmlinge selbstverständlich ‘europäische Werte’ akzeptieren müssten. Das ist womöglich unrealistisch. … Viele Einwanderer aus dem Nahen Osten und Afrika bringen viel konservativere und sexistischere Haltungen mit. Das zu ändern, würde mehr erfordern als ein paar Integrationskurse …”
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“Inselnationen, die wie Japan oder Australien vom Pazifischen Ozean umgeben sind, mag es möglich sein, die Einwanderung strikt zu kontrollieren.
Für die EU, die Teil der eurasischen Landmasse ist und von Afrika nur durch schmale Abschnitte des Mittelmeers getrennt ist, wird dies so gut wie unmöglich sein.” …
Alles vom 4.12.2017 bitte lesen auf
https://www.ft.com/content/64d058c4-b84f-11e5-b151-8e15c9a029fb

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