Generationenspielplatz Fitness

Unverändert groß ist das Interesse am Generationenspielplatz auf dem Laubenhofgelände: Rund 60 geladene Gäste folgten der Einladung der Heiliggeistspitalstiftung zur Saisoneröffnung, hörten ein Impulsreferat von Birgit Schmitt von der Freiburger Turnerschaft von 1844 (dort zuständig u.a. für die Bereiche Reha-Sport und Senioren) zur Nutzung der Fitnessgeräte  und feierten zusammen auf dem ganzen Platz. Dazu gab es gleich doppelt Anlass. Denn der Generationenspielplatz, Weismannstrasse 3, hat sich seit seiner Inbetriebnahme im vergangenen Sommer zu einem lebendigen Treffpunkt im Stadtteil Waldsee gemausert und wartet zudem  mit einem neuen Angebot auf, dem „Bewegungstreff im Freien“. Die Mischung der Gäste bei der Feier zur Saisoneröffnung ist sichtbares Zeichen für die Vernetzung der Spielplatzfreunde und -akteure. Für den Stiftungsrat der Heiliggeistspitalstiftung kam Dr. Ellen Breckwoldt, Martina Racki-Flieger, Fachbereichsleitung Altenhilfe der Stiftungsverwaltung war mit dabei, der Bürgerverein war mit Karl-Ernst Friederich, Anne Engel und Wilfried Nagel vertreten, für die Freiburger Turnerschaft (FT) nahm Geschäftsführer Walter Hasper teil und Frau Prof. Dr. Kricheldorff von der Katholischen Hochschule Freiburg repräsentierte zusammen mit Heide Fischer vom Seniorenbüro die Verantwortungsgemeinschaft für gelingendes Altern im Freiburger Osten, kurz VEGA.

generationenspielplatz140327    Bild: Hans-Jürgen Strütt

Das neue Angebot des Bewegungstreffs richtet sich insbesondere an ältere Menschen im Stadtteil, die schon länger keinen Sport mehr betrieben haben. Sie können jeden Dienstag um 10 Uhr zwanglos an den sorgfältig angeleiteten Bewegungs- und Balanceübungen unter der Leitung von Gisela Gerschler und Reinhard Müller teilnehmen.

Ein weiterer Treffpunkt für Spiel und Kommunikation ist die Boule-Gruppe, die sich ebenfalls dienstags um 14.30 Uhr trifft. Die FT hatte dazu mit Raphael Henkes extra einen hervorragenden Trainer bereitgestellt, der Interessierte in das Spiel eingeführt und mit den Spielregeln vertraut gemacht hat. Inzwischen organisiert sich die Gruppe selbständig.

Christoph Weiß von der Heiliggeistspitalstiftung bedankte sich bei allen Nachbarn, die bei gelegentlichem Lärm – den ein jeder Spiel- und besonders der Bolzplatz mit sich bringt – die Courage haben und manches Mal Jugendliche und Erwachsene abends daran erinnern, dass die Spielzeit jetzt vorbei ist, und ergänzt:  „Trotzdem ist es ein wunderbarer Ort für alle sich zu bewegen, zu spielen, oder einfach anderen beim Tun zuzuschauen.“
1^1.4.2014, Frau Taraschewski

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