Gemeinschaftliches Wohnen

Generationenübergreifendes Wohnen wagen? Gemeinschaftliches Wohnen, nachbarschaftliche Kontakte, gegenseitige Hilfe können Antworten auf die Probleme unserer Zeit sein: zunehmende Vereinzelung, nachlassende familiäre Bindungen, wachsende berufsbedingte Mobilität. Doch wer engagiert sich für gemeinschaftliche Wohnprojekte in und um Freiburg? Welche Ideen und Vorstellungen bewegen die Akteure? Wie finanzieren sich diese? Wer kann sich das leisten? Wie findet jemand Gleichgesinnte für sein Projekt? In Kurzvorträgen erfahren Sie Näheres über das Netzwerk gemeinschaftlichen Wohnens in Freiburg und das Programm Wohnen für Hilfe des Studentenwerkes. Außerdem wird über stadt- oder bauplanerische Aspekte bei gemeinschaftlichen Bau- und Wohnprojekten informiert.
Die Kontakt- und Infobörse lädt ein, sich selbst ein Bild zu machen, zu schnuppern, ins Gespräch zu kommen und sich anregen zu lassen. Mit einem Film zum Thema wird der Abend abgeschlossen.
  
Generationenübergreifendes Wohnen wagen?
Freitag, 22.11.2013 17:00 Uhr – ca. 21.30 Uhr

VHS Freiburg im Schwarzen Kloster, Theatersaal
Programm:
17.00 Uhr: Begrüßung
17.10 Uhr – 18.00 Uhr
Inputreferate:
Vorstellung des Netzwerkes gemeinschaftliches Wohnen – Dr. Wieland Walther
Vorstellung des Programms Wohnen für Hilfe des Studentenwerkes – Nicole Krauße
Generationsübergreifendes Wohnen – städtebauliche Aspekte – Roland Jerusalem, Stadtplanungsamt
Wohnen im Alter – Regina Bertsch Seniorenbüro
20.00 Uhr Film zum Thema
Infobörse mit Informationsständen unterschiedlicher Wohnprojekte und des Seniorenbüros
– AWI – Alternative Wohninitiative e. V.
– Die Arche e. V.
– Gemeinschaftliches Wohnen im Hexental
– Initiative zur Lebensgestaltung im Alter e. V. Buchenbach
– Quartier Rundacker – QuaRund – Staufen
– Quartiersarbeit Weingarten – West
– WirHaus e. V.
– Wohnprojekt Ponyhof – Bad Krozingen
– Milan – Vaubanaise
– Studentenwerk

 

Wir leben halt in einer Wegwerfgesellschaft
Alter Wein in neuen Schläuchen. Wir sind schon eine seltsame Gesellschaft. Zuerst sorgen wir mit entsprechenden gesetzlichen und politischen Massnahmen dafür, dass sich die Familie als solche und die Großfamilie mit drei Generationen in einem Haus auflöst. Heut zuTage ist der Alleinerzieher normal – nein das ist es eben nicht! Aber den Partner zu verlassen ist einfacher, als sich wirklich so wie unsere Großeltern noch konstruktiv mit einem Konflikt auseinander zu setzen. Wir leben halt in einer Wegwerfgesellschaft. Aber dann merken wir, dass durch solch Lebeweise auch die wichtigen sozialen Kontakte zu den anderen Generationen verloren gehen. Also bringen wir uns wieder zusammen und nennen das Modell ;-) Dabei gabs sowas auch schon vor 100 Jahren – und hat funktioniert. Bei anderen Völkern ist dies durchgängig gang und gebe, das die Alten auf die Kinder aufpassen und dafür ihr gepflegt werden. Selbst die, die nicht können werden umsorgt, den auf lange Sicht hat JEDER etwas eingebracht. Bei sämtlichen sogenannten Naturvölkern ist das gang und gebe. In den Alpenländern gabs und gibt es auf den Höfen den Altenteil. Aber wir hier müssen es aufblähen zum Versuch … wie krank das ist.
25.11.2013, Amdreas Jenne

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