Friedensdienst Sizilien Abi Wenz

Unterstützer gesucht. Domenic Wenz von der Auferstehungsgemeinde geht als freiwilliger Helfer nach Sizilien. Durch die verkürzte Schulzeit (G8) haben die Abiturienten ihr Abschlusszeugnis immer früher in der Tasche. Aber wenige wissen danach gleich ganz genau, wohin die Reise gehen soll. Viele wollen sich erst einmal orientieren und schauen, was sie wirklich interessiert, sie möchten zunächst neue Erfahrungen machen und selbstständiger werden. Domenic Wenz aus Littenweiler ist einer der vielen Jugendlichen, die im Sommer ihr Abitur haben. Wie so manch anderer, weiß auch er noch nicht so genau, was er später beruflich machen möchte. Er will sich deswegen gerne erst einmal ehrenamtlich engagieren und mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. „Einfach nur arbeiten, reisen, dann wieder arbeiten, das war mir nicht genug“, sagt er. Jetzt will er für ein Jahr nach Italien gehen. Ab August wird er einen einjährigen Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst in einer Kleinstadt im Südosten Siziliens leisten. Beitrag zur Völkerverständigung Mit der Entsendung von Freiwilligen will die Evangelische Landeskirche in Baden einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten und das soziale und interkulturelle Lernen der jungen Menschen fördern. Während dieser 12 Monate wird Domenic im Projekt Centro ecumenico in Scicli/ltalien leben und arbeiten. Er wird dort beim Aufbau der Gemeinde mitarbeiten. Vormittags hilft er im Kindergarten, ansonsten wird er die Gemeindearbeit unterstützen und beim Aufbau neuer Aktivitäten helfen.
Zu seinen Aufgaben gehört auch die Arbeit mit Migranten und für das Flüchtlingsprojekt. „Mediterreanean Hope“ der Federazione delle chiese evangeliche in Italia. Das Gemeindezentrum befindet sich noch im Aufbau, daher sind Domenics Aufgaben noch nicht 100%ig festgelegt, das gibt ihm aber die Gelegenheit seine Fähigkeiten einzubringen. Vor Ort wohnt er in einer Wohngemeinschaft mit einer weiteren Freiwilligen Helferin vom Gustav-Adolf-Werk (GAW). Zu Anfang des Jahres wird Domenic erst einmal einen zweiwöchigen Sprachkurs in Torre Pellice, gemeinsam mit anderen Freiwilligen absolvieren, dann geht es weiter auf die lange Zugfahrt nach Sizilien. Noch wohnt der 19-Jährige mit einem jüngeren Bruder zuhause bei den Eltern. Mit Kinder gearbeitet hat er schon früh. „In der Grundschule war ich erst als Kind jedes Jahr bei den Zeltlagern der Auferstehungsgemeinde dabei, später dann als Leiter und bis heute bin ich im A-Team aktiv. Es ist immer wieder spannend, dort die Jungschar-Gruppen zu leiten. Die Kinder sind zwischen acht und 14 Jahre alt, es macht mir viel Freude“, sagt er. Sein Abi hat er auf einem sozialwissenschaftlichen Gymnasium absolviert. „Aber ich möchte nicht gleich studieren, sondern mich erst einmal orientieren und sozial engagieren, auch um selbstständiger zu werden“, meint er. Ein Jahr weg von zuhause ist eine große Herausforderung, aber er freut sich auf die Zeit. Unterstützer gesucht Das Projekt ist auf die Solidarität vieler angewiesen. Wer Domenic und seine Arbeit in Sizilien unterstützen und dazu beitragen möchte, dass auch im nächsten Jahr Freiwillige vor Ort arbeiten können, wo es nötig ist, aber die Finanzierung solcher Dienste fehlt, kann gerne Spenden. Die Unterstützer und Förderer erhalten dann regelmäßig einen Bericht über die Arbeit. Mehr Informationen gibt Domenic bei einem Vortrag im Juli im Gemeindesaal der Auferstehungskirche in der Kapplerstraße. Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber wer Interesse oder jetzt schon weitere Fragen hat, kann sich gerne direkt an ihn wenden,
Domenic Wenz, Tel 0761/6 66 60, domenic.wenz@gmx.de.
Spendenkonto: 0 500 011 der Evangelischen Landeskirchenkasse Karlsruhe bei der Evangelischen Bank Kassel, IBAN: DE 0752 0604 1000 0050 0011, BIC: GENODEFIEK1.
Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Domenic Wenz“ an. Wer die regelmäßigen Berichte von Dominic erhalten möchte, der sollte ihm zusätzlich zur Spende noch seine Adresse, am besten per Mail mitteilen.
1.6.2015, Anja Lusch, Littenweiler Dorfblatt

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