Fotovoltaik – Eigener Strom

Frank Schmid bewohnt die Eigentumswohnung eines Hauses in Buchenbach, das bisher ganz konventionell mit Gas beheizt wird. Demnächst nun wird er seine eigene, private Fotovoltaik-Anlage auf das Dach über seiner Wohnung installieren, deren Strom dann direkt in seine Wohnung geliefert wird. Den wird er dann entweder direkt verbrauchen oder ins Netz einspeisen. Er plant eine 1,2-KW-Anlage, die dann 900-1000 Kilowattstunden pro Jahr Strom produzieren wird, was etwa 2/3 des Verbrauchs eines Zwei-Personen-Haushalts entspricht. Schmid geht davon aus, dass diese Lösung Modell für andere sein könnte, denn die Installation von PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern mit Eigentumswohnungen ist gar nicht so einfach. Zum einen bedarf es der Zustimmung der gesamten Eigentümer-Gemeinschaft, was meist das kleinere Problem ist. Zum anderen gibt es rechtliche Hemmschwellen. Wenn mehrere Parteien sich zusammenschließen, dann werden sie als Stromerzeuger und damit Gewerbetreibende gesehen, was den bürokratischen Aufwand erhöht und viele abschreckt.

Frank Schmid: Seine Leidenschaft: Erneuerbare Energien
Die Nutzung und den Ausbau erneuerbarer Energien – das ist das, was den Buchenbacher Frank Schmid antreibt, sowohl privat als auch beruflich. Der Diplom-Ing. (FH) und gelernte Versorgungstechniker und Heizungsbauer ist Projektleiter bei der Firma econzept Energieplanung, bietet die Energiesprechstunde bei der EWK an und berät Kommunen bei der Entwicklung von Nahwärmeprojekten. Neben der beruflichen Schiene setzte er sich auch privat für das Voranbringen regenerativer Energien ein. In Buchenbach war er Gründungsmitglied des Arbeitskreises für erneuerbare Energien, der den Anschluss des Wohngebiets Sommerberg an die Heizzentrale der Sommerberghalle erfolgreich vorantrieb.
31.7.2013, Dagmar Engesser, www.dreisamtaeler.de

Dieser Beitrag wurde unter Energie, Engagement, Photovoltaik, Strom abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort