Fegers Backstuben fuenf Jahre

Der Duft von frisch gebackenen Brötchen, Laugengebäck, Croissants, knusprigen Broten, feinherben Schokoladen- oder fruchtigem Rhabarberkuchen zieht durch die Ale­mann­enstraße in Littenweiler. Seit fünf Jahren backt hier Bäckermeister Klaus Feger mehr als kleine Brötchen. Zehn Jahre lang hat er das „Café Caramel“ im Kunzenweg geführt, bis er im Juni 2009 seine Öfen und Backformen in die Alemannenstraße brachte, um hier „Fegers Backstuben“ zu eröffnen, zu der seitdem jeden Samstag und Sonntag eine treue Kund­schaft pilgert. Die Arbeit in der Backstube bewältigt er inzwischen mit seinem Team, zu dem der 73-jährige Fritz Eichhorst gehört sowie der Auszubildende Daniel Schäfer, der demnächst seine Bäckerlehre beenden wird. Im Verkauf läuft es mit dem Schüler-Team richtig gut. „Die Arbeit in der Back­stube mache ich, nach all den Jahren, immer noch gern“, führt Feger aus, „auch wenn es viel Arbeit ist, denn der Teig muss Zeit haben, um seinen Geschmack entwickeln zu können. Es ist die Art und Weise, wie ich es mache. Hier bekommt man keine Ballon-Weckle, da ich den Teig länger stehen lasse, so vermindert sich zwar das Volumen, aber ich erhalte mehr Aroma“, resümiert Feger. Dabei setzt er wenige technische Hilfsmittel ein, arbeitet mit viel Gefühl, um die richtige Temperatur hinzubekommen, „denn wenn der Teig zu warm ist, rennt er mir davon und wenn er zu kalt ist, liegt er da wie tot“. Menschen, die noch die Hand­arbeit eines Bäckers schätzen, kommen in Fegers Back­stuben und deshalb beginnt er mit seinem Team am Freitag bereits um 3.00 Uhr, am Samstag um 1.30 und am Sonntag um 2.30 Uhr in der Früh an, Brezeln zu schwingen und seine Brötchen zu backen.
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Unter der Woche ist Klaus Feger vor allem mit dem Ein­kauf der Waren, der Buchhaltung, den Reinigungs- und Vor­bereitungsarbeiten für seinen Betrieb beschäftigt, denn der bürokratische Aufwand hat auch im Bäckerhandwerk zu­genommen. „Für mich ist es eine schöne Anerkennung, dass die Kunden kommen oder mich auf der Straße an­sprech­en, da macht mir die Arbeit noch mehr Spaß.“ An die gesetzlichen Öffnungszeiten muss er sich dabei halten, am Samstag hat er von 6.30 bis 12.30 Uhr und Sonntag von 8.00 bis 11. 00 Uhr geöffnet.
14.6.2014, Beate Kierey, Littenweiler Dorfblatt

 

 

Bernys Schreibwaren – „der kleine Laden mit großer Auswahl“
Mit Herzblut steht auch Carina Hasenohr nicht nur hinter der Kasse, sie berät auch, kopiert, dekoriert und wenn ge­rade etwas nicht da sein sollte, bestellt sie es für ihre Kun­den. Vor fünf Jahren, am 1. Juli 2009, hat Carina Hasenohr sich einen Traum erfüllt und “Bernys Schreibwarenladen“  von Frau Paul übernommen. Schon Frau Paul führte ihren Laden mit großem Engagement und arbeitete die Büro­kauf­frau nach ihrer Geschäftsübernahme ein. Zwischen Schul- und Bürobedarf, Schreibwaren, Toto-Lotto-Scheinen, Spielwaren, Bastelartikeln, Briefmarken und der City-Reinigung-Annahme, gibt es in dem kleinen Laden immer etwas Neues zu entdecken. Inzwischen hat sie in einen Laser-Farbdrucker investiert, sie faxt, laminiert, kopiert schwarz-weiß oder in Farbe das ganze Jahr hin­durch (ohne Betriebsferien) und sogar am Mittwochnachmittag ist ihr Laden geöffnet. Neu ist auch das EC-Gerät für Zahlungen ab 10.- Euro, welches sich inzwischen vor allem bei der jungen Kundschaft, beim Aufladen von Handys oder für den Kauf der VAG-Fahrkarten als un­ent­behr­lich erweist. „Ich liebe meinen Laden und schaue, dass ich die Wünsche meiner Kunden erfüllen kann, das reicht auch schon mal von einer Kopfschmerztablette bis zu einem Pflaster“, lacht Carina  Hasenohr. „Bei mir kann man sogar im Oktober noch ein Fasnachtskrönle kaufen und einen Kaffee auf den Weg oder eine Apfelschorle.“

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Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr, Samstag 8.00 bis 13.00 Uhr.

Am Samstag, 5. Juli 2014 werden Carina Hasenohr von  „Bernys Schreibwaren“ und Klaus Feger von „Fegers Backstuben“ ihr 5-jähriges Jubiläum mit ihren Kun­den bei knusprigem Flammkuchen und Sekt von 9.00 bis 13.00 Uhr feiern.
14.6.2014, Beate Kierey, Littenweiler Dorfblatt

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