EZB-Geld auch fuer Frankreich?

Frankreich hat über Jahre hinweg an Wettbewerbsfähigkeit verloren, unser EU-Nachbar steckt in einer Strukturkrise. Die Lohnstückkosten stiegen in F von 2000 bis 2011 um 25,4%, in D um 5,9%. Die Arbeitslosigkeit ist in F mit über 10% doppelt so hoch wie in D. Seit 2005 hat F einen Importüberschuß: 39 Mrd Euro in 2011, 25,5 Mrd Euro im 1. Halbjahr 2012. Die Nettoauslandsverschuldung lag in F in 2011 bei -317 Mrd Euro, demgegenüber steht in D ein Nettoauslansdsvermögen von +845 Mrd Euro. Die Staatsquote ist in F mit weit über 50% dreimal so hoch wie in D.

Frankreich macht seine Hausaufgaben nicht
Gibt es eine Retterin wie seinerzeit die Jungfrau von Orléans, die die Franzosen 1429 aus der Bredouille führte? Kandidatin ist die Europäische Zentralbank (EZB). Allerdings ist die, anders als die heilige Johanna, längst nicht mehr unschuldig: Im Mai 2010 hatte sie begonnen, Staatsanleihen wankender Euroländer mit mehr als 200 Milliarden Euro aus der Notenpresse zu kaufen. Griechenland, Portugal, Irland, Spanien und Italien hat sie damit vorübergehend glücklich gemacht. Im September 2012 erklärte sie schließlich, dass sie bereit ist, von jedem Eurostaat, der sich einem “Reformprogramm” unterwirft, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen.
Alles von Lüder Gerken vom 17.11.2012 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/frankreich-macht-seine-hausaufgaben-nicht

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