Experten Streit Palliativmedizin

Auf das Cronavirus hat die Politik in Deutschland lange Zeit (seit 12/2019) nicht reagiert, dann (16.3.2020) aber abrupt mit dem massiven Shutdown der Wirtschaft. Der Mediziner Dr. Gunter Frank zeigt, welche drei Lehren aus diesem Versagen der Regierung zu ziehen sind:
(1) Die Politik muß unabhängige Experten zu Rate ziehen, nicht aber nur einseitig das Robert-Koch-Institut RKI.
(2) Kritik und demokratische Streitkultur sind wieder zuzulassen (Lockdown-Gegner sind keine Nazis) und von den Medien zu unterstützen und zu pflegen.
(3) In unserer überalterten Gesellschaft sollte der Problemkreis “Palliativmedizin oder Intensivmedizin?” bei allen mit dem Coronavirus Infizierten diskutiert werden.
15.4.2020
.

Dr. Gunter Frank: Bericht zur Coronalage 15.4.2020
Nachdem die erwartbaren, umfänglichen Kollateralschäden des Shutdowns immer deutlicher werden, möchte ich mich in diesem Beitrag auf den medizinischen Kern der augenblicklichen Krise fokussieren, die Therapie der schwer an Viruspneumonie Erkrankten mit und ohne positivem Coronatest. Alle bisherigen Maßnahmen haben primär zum Ziel, die Überlastung der Intensivabteilungen durch diese Erkrankten zu verhindern.
Zwei Strategien wurden umgesetzt:
Erstens wurde versucht, Ansteckungswege im Schrotschussverfahren zu blockieren (Shutdown). Wie an dieser Stelle mehrfach begründet, ist diese Wahl aufgrund der Kollateralschäden sicher die falsche gegenüber einem präzisen Fokussieren auf die Risikogruppe.
Zweitens wurde versucht, möglichst schnell die zur Verfügung stehenden Intensivbetten freizuräumen, vorzuhalten und auszubauen. Das hört sich vernünftig an. Aber wenn man genauer hinsieht, bringt diese Strategie die Medizin in ein ethisches Dilemma, weil sie die Selbstbestimmung eines alten, schwerkranken Menschen bezüglich der Art und Weise, wie das Schicksal sein Leben beenden soll, außer Kraft setzt.
Es gäbe eine ethischere Variante, die Intensivbetten auch in Zeiten von Corona viel vernünftiger einzusetzen. Dies setzt jedoch Integration der dazu passenden Fachexpertise und ein hohes Maß an verantwortungsethischer Disziplin der Entscheider voraus.

Seit Corona vernetzen sich in einer wunderbaren Art und Weise viele erfahrene, medizinische Experten aus Universitäten und Praxen, in einer Geschwindigkeit, wie ich es noch nie erlebt habe. Alle eint, dass sie die beschlossenen Maßnahmen für völlig überzogen und aus mehreren Gründen für gefährlich halten. Ich habe in den letzten Wochen sehr viele Gespräche geführt mit ganz hervorragenden Kollegen aus der Immunologie, Pathologie, Inneren Medizin, Epidemiologie, Pneumologie und vielen mehr. Sie sind Institutsleiter, Praktiker, aktiv in Fachgesellschaften, oft führende Persönlichkeiten ihres Fachs.

Alle schütteln sie den Kopf, wie es passieren konnte, solch massiv eingreifende Entscheidungen zu treffen, ohne vorher eine umfassende Expertise unabhängiger (!) Experten einzuholen. Es fiel auch der Begriff Virologenkartell. Selbstverständlich heißt Wissenschaft immer Streit und nicht homogene Einheitsmeinung. Genau aus diesem fachlich hochwertig geführten Streit, und nur daraus, kristallisieren sich die besten Lösungen. Allerdings muss man in der Lage sein, einen solchen konstruktiven Streit zu moderieren. Doch die Bundesregierung wählte die denkbar schlechteste Option und verließ sich auf den Rat von „Profis“, die schon einmal in ähnlicher Situation mit einer komplett falschen Risikoeinschätzung auffielen.
Oder ein aktuelles Beispiel: Wie konnte das RKI ernsthaft raten, keine Obduktionen durchzuführen wegen des Ansteckungsrisikos für Pathologen. Das ist hanebüchen. Pathologen sind die Experten dafür, wie man sich bei einer infektiösen Leiche schützt. Die Obduktionen wurden trotzdem durchgeführt, weil wir eben auch echte Profis haben. Das RKI wurde inzwischen gezwungen – durch fachliche Stellungnahmen –, diese Empfehlung zurückzunehmen. Die Obduktionsergebnisse dringen aber anscheinend nicht nach Berlin durch, denn sonst könnte man das Thema Intensivbetten sinnvoller angehen, wie Sie gleich sehen werden.

Corona zeigt, wie gefährlich der Verlust der Streitkultur ist
Viele gehen mit ihrer Kritik nicht exponiert an die Öffentlichkeit, weil sie aus der jüngeren Vergangenheit wissen, dass das öffentliche Schwimmen gegen den Mainstream akademisch mit Nachteilen verbunden ist. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein universitärer Institutsleiter, eingebunden in die Bürokratie, und haben Verantwortung für 100 Mitarbeiter. Wenn Sie sich persönlich exponieren, hat das Auswirkungen nicht nur auf Ihr Renommee, sondern auch auf die Zukunft ihrer Einrichtung, Mitarbeiter und Forschung. Das ist völlig nachvollziehbar.
Ich persönlich tue mich da wesentlich leichter, da ich sozusagen als Privatgelehrter agiere. Viele Universitätskollegen versuchen deshalb derzeit nachdrücklich auf ihre eigene Fachwelt einzuwirken, sich en bloc öffentlich auszusprechen. Eine der wichtigsten Lehren aus Corona kann man jetzt schon formulieren. Wir müssen wieder lernen, streitbar über wichtige gesellschaftliche Themen zu diskutieren und andere Meinungen nicht zu diskreditieren. Ohne eine offene Debatte, die doch die eigentliche Stärke der Demokratie ist, sind wir viel zu anfällig dafür, besonders in Krisen die falschen Entscheidungen zu treffen.

Wenn wir nicht gewusst hätten, dass eine Virusepidemie namens Covid-19 auf uns zurollt oder wenn wir die Bilder aus Italien und China nicht gesehen hätten, dann hätten alle die mir bekannten Experten folgendes Szenario als hochwahrscheinlich gehalten: Im Februar erste Häufung von schweren Viruspneumonien in den Praxen. Diese werden teilweise in die Krankenhäuser eingewiesen, und das hätte vielleicht auch einen kurzzeitigen Überbelegungsstress ausgelöst, der sich aber im April wieder entspannt hätte. Die Ärzte hätten sich gewundert und versucht, die Ursache herauszufinden, was auch irgendwann gelungen wäre. Die Sterblichkeit hätte die einer schweren Grippe nicht überschritten.
Schlagzeilen hätte es wahrscheinlich nicht gegeben, das Leben wäre normal weitergelaufen. Viele hätten sich durchseucht, eine zweite Welle wäre deshalb auch kein Thema. Nächstes Jahr wird in Konkurrenz mit einer neuen Influenza-Grippe dann Corona-Covid-20 sein Unwesen treiben. Der Immunologe Prof. Dr. Stefan Hockertz, der schon sehr früh die aktuellen Maßnahmen als grundfalsch eingestuft hat, sagt dazu: wenn es eine sinnvolle medizinische Botschaft nach Corona gibt, dann die, dass wir endlich die jährlich wiederkehrende Grippe ernster nehmen müssen, indem man die allgemeinen Hygienemaßnahmen, zum Beispiel beim Besuch der Großeltern, besonders in der Winterzeit einhält.

Der Umgang mit dem Ende des Lebens
Ohne Coronapanik wäre es auch deshalb nicht zu einer dramatischen Überbelastung der Intensivabteilungen gekommen, weil man bei vielen multimorbiden, schwer vorerkrankten, am Ende ihres Lebens stehenden Patienten anders verfahren wäre. Wenn die Lebenskraft sinkt, man kein autarkes Leben mehr führen kann, wollen viele Menschen am Ende ihres Lebens – und das ist häufig eine Lungenentzündung – keine Einweisung ins Krankenhaus und ganz bestimmt keine Hochleistungsmedizin mehr erleben. Sie haben von ihr ganz offensichtlich auch wenig zu erwarten. Stellvertretend für viele Untersuchungen hier eine aktuelle chinesische Studie zu Covid-19.
Nur ein Satz daraus: “while invasive ventilation was given to 100 patients with 97 (97%) deaths at 28-day.“ Es ist anzunehmen, dass die überlebenden 3 Prozent jetzt Pflegefälle sind, wenn sie es nicht schon waren. (Dazu kommt auch noch, dass die auf Intensivabteilungen übliche schnelle Intubation bei allen Viruspneumonien-Erkrankten – eben auch bei den Jungen – offensichtlich problematisch sein kann). So möchten alte Menschen nicht sterben, würde man ihnen die Wahl lassen. Deshalb gibt es auch Patientenverfügungen. Es wäre ein wichtiger Teil einer späteren Untersuchung, inwieweit man diese im Rahmen der Coronakrise auch beachtet hat.
Die meisten alten und pflegebedürftigen Menschen akzeptieren das Ende, aber sie möchten es würdevoll und möglichst schmerzfrei erleben. Das nennt man Palliativmedizin, und dieses überaus segensreiche Fach hat sich in den letzten Jahren ganz hervorragend entwickelt. Ein so mutiges wie wichtiges Interview eines Palliativmediziners bringt das Problem in der aktuellen Coronakrise auf den Punkt.
Das bedeutet, man hätte es besser machen können, statt planlos Krankenhäuser leerzuräumen, statt andere wichtige medizinische Maßnahmen für an anderen Krankheiten Erkrankte zu verschieben, statt Beatmungsplätze tagelang mit Patienten zu blockieren, die das gar nicht wollen. So aber geht man das Risiko ein, dass die verunglückte Mutter von zwei kleinen Kindern keinen Platz mehr hat. Das hätte man besser machen können, indem man zusammen mit den Pflegebedürftigen über die Situation gesprochen, ausreichend ambulante Ressourcen für Hausärzte bereitgestellt und die Palliativmedizin ganz bewusst in diese Situation integriert hätte.

Katastrophale Fehlentscheidungen
Das alles hat nichts mit Euthanasie zu tun, sondern damit, alten Menschen, die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt Entscheidungen bezüglich des eigenen Schicksals zu fällen. Doch dazu braucht es die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen und auf die dafür passenden Experten zu hören. In Fragen der Selbstbestimmung am Ende eines langen Lebens ist kein Virologe, kein Intensivmediziner und kein RKI-Beamter der richtige Ansprechpartner.
Es werden künftig sehr viele Fragen zu stellen sein: warum dies alles nicht passierte, und wie wir es in Zukunft besser machen können. Ganz persönlich glaube ich, dass wir als erstes über die Art und Weise sprechen müssen, wie wir in den letzten Jahren Debatten geführt haben und kritische, hochqualifizierte Stimmen aus der öffentlichen Debatte ausgeschlossen haben. Das fällt uns jetzt bei Corona Covid-19 auf die Füße. Denn Experten wie Dr. Wolfgang Wodarg haben gute Argumente, auch wenn sie nicht notwendigerweise alle stimmen müssen. Aber hätte man sie ernsthaft diskutiert, anstatt den Ruf dieser Experten öffentlich hinzurichten, dann wären all diese katastrophalen Fehlentscheidungen so nicht passiert.
Hier wieder zum Schluss mein persönliches Fazit: Stoppt den Shutdown sofort, schützt die Risikogruppen endlich professionell. Wenn Ihnen dieser Beitrag plausibel erscheint, verbreiten sie Ihn bitte weiter.
… Alles vom 15.4.2020 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_15.4.2020
.
Gunter Frank
Dr. med. Gunter Frank, geb. 1963 in Buchen im Odenwald, ist niedergelassener Allgemeinarzt in Heidelberg und Dozent an der Business School St. Gallen. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Bücher wie: Unternehmensressource Gesundheit, Lizenz zum Essen, Die Mañana-Kompetenz, Schlechte Medizin oder zuletzt Karotten lieben Butter. Er engagiert sich in Fachgesellschaften und publizistisch für eine Medizin, die abseits von Ideologien und Wissenschaftsmissbrauch das Wesentliche nicht aus den Augen verliert, den relevanten Nutzen für den Patienten.
.
.
Kommentare:
Der Einwand der Honoren kommt leider reichlich spät
“Stellen Sie sich vor, Sie sind ein universitärer Institutsleiter, eingebunden in die Bürokratie, und haben Verantwortung für 100 Mitarbeiter. Wenn Sie sich persönlich exponieren, hat das Auswirkungen nicht nur auf Ihr Renommee, sondern auch auf die Zukunft ihrer Einrichtung, Mitarbeiter und Forschung. Das ist völlig nachvollziehbar.” Ich habe dafür keinerlei Verständnis, “Ein jeder Stand hat seinen Frieden ein jeder Stand hat seine Last, so das Sprichwort”. Wenn man in jeder Studie die Bedeutung seiner Ideen und Wichtigkeit ihrer Verbreitung unterstreicht, dann sollte man auch in Krisenzeiten zu diesen stehen. Ferner, sollte sich eine Disziplin nicht einerseits in grenzenloser Arroganz im Kielwasser eines streitbaren “Albert Schweitzers” wähnen bei andrerseits vollen Hosen und der Vergangenheit die sie nun mal leider hat.
Oder anders ausgedrückt: Der Einwand der Honoren kommt leider reichlich spät und scheint mir von daher überflüssig. Denn, die Isolationsmaßnahmen sind für jeden Deppen deutlich erkennbar nicht wirksam. Die offenen Grenzen und aller einfachsten Gesetze der Aerodynamik erkennen wir auch ohne vernetzte Ärzte.
15.4.2020, Gabriele K., AO
.
Hallo, Herr Dr. Frank, vielen Dank für ihren Mut hier öffentlich zu schreiben
Eine gute Resilienz. Aber sie haben etwas Entscheidendes vergessen. Die Psyche in dieser “Krise”. Es findet keine soziale Interaktion mehr statt. Keine Realüberprüfung des Gehirns mit dem Gegenüber. Wissen Sie was da passiert? Es werden viele psych. Störungen und mehr Suizide als sonst geben. Wird das dann als Collateralschaden abgeschrieben? Ach ja, ich hatte ganz vergessen, dieses Land frisst seine Brut selbst.
15.4.2020, Ulla sCH, Ao
.
Bei Klima wie Corona: Helden der Wissenschaft äußern ihre Fachmeinung nicht
Die Unterdrückung einer freien Diskussion über den angeblich menschengemachten Klimawandel hat in der Mentalität der sich als Wissenschaftler gerierenden Instituts- und Forschungsleiter tiefe Spuren hinterlassen. Wer da aus der Korona der Klimaapologeten ausscheidet, verliert schnell jede finanzielle Unterstützung durch den Staat und muß die Vernichtung seines Rufes durch die Propheten des Klimagaus befürchten. Wie schnell rutscht in dieser Atmosphäre das Herz der sonst selbstbewußt auftretenden Herrschaften in die Hose und angstgetrieben stimmen sie in den Klimagesang ein. Gegen ihre Überzeugungen sammeln sie Argumente für die Klimakirche, die sie als Ergebnis von Forschung ausweisen und schnell werfen sie jede wissenschaftliche Redlichkeit über Bord, um nicht von den Geldtrögen verscheucht zu werden.
Das gleiche passiert jetzt in der Coronazeit: Diese Helden der Wissenschaft trauen sich nicht, ihre Fachmeinung öffentlich zu äußern. Sie fürchten den Liebesentzug durch Merkel, Söder und den im Panikmodus sendenden öffentlich-unredlichen Medien. Ihre Persönlichkeit ist nicht stark genug, diesen Liebesentzug auszuhalten und der Meinung der falschen Götter in Politik und assoziierten Paniktrompetern entgegenzutreten. Helden sehen anders aus! Noch eine kleine Anmerkung zur ständig wiederholten Aufforderung zum Streiten. In der wissenschaftlichen Abwägung von Fakten, Thesen und Theorien sollte die von gegenseitigem Respekt getragene Diskussion im Vordergrund stehen und nicht das Streiten, was gerne in Verunglimpfungen und Unsachlichkeiten ausartet.
15.4.2020, G.S., AO
.
Die Einmaligkeit ist die WELTWEITE MASSENPANIK
Die Ziele des Shutdowns sind dreierlei: die Infektions-, Erkrankungs- und Sterberate durch das Virus SARS-CoV-2 zu senken. Die Wahrscheinlichkeit, auch nur eines dieser Ziele mittels Shutdown (Schrotschuss) zu erreichen, nämlich die Sterberate zu senken, geht aus wissens- und erfahrungsbasierten Gründen gegen Null. Bescheidener ist da schon das Ziel, die Raten nicht zu senken sondern lediglich zu verzögern (um Gesundheitssysteme nicht zu überfordern). Auch dieses bescheidene Ziel zu erreichen, wird aus denselben Gründen misslingen, wie die Reproduktionsrate R tatsächlich zeigt. Daher ist die Forderung, den Shutdown sofort zu beenden, um die unverhältnismäßig viel größeren Kollateralschäden zu begrenzen, die richtige Konsequenz.
Wer aber einmal eine Panik miterlebt hat, weiß, dass in einer solchen Situation rationale Überlegungen keine Wirkung haben. Das Einmalige an der Coronakrise ist nicht das Virus, nicht die Erkrankung, nicht die Sterberate. Die Einmaligkeit ist die WELTWEITE MASSENPANIK. So etwas hat es in der Menscheitsgeschichte noch nie gegeben! Aus dieser herauszukommen ist extrem schwer. Solche zu verhindern, ist eine Zukunftsaufgabe. Man stelle sich nur vor, während einer solchen Massenpanik kommt es auch noch zu einem landesweiten Stromausfall! Solches unwahrscheinlich werden zu lassen, ist verantwortliche Politik. Davon ist leider viel zu wenig zu spüren.
15.4.2020, k.G.
.
Heute auf welt.de “Unsere Strategie beruht auf einem riesigen Vorhersagefehler des RKI”
Fazit: Der Rückgang von Neuinfektionen und Sterbefällen hat nichts mit dem Lockdown zu tun, sondern mit dem natürlichen Verlauf jeder Epidemie.
Das liberale Schweden blamiert Merkel, Spahn, Drosten und die anderen Hysteriker.
15.4.2020, P.G.
.
Eine sehr gute Stellungnahme.
Das Interessante: Politiker, Medien*, Wirtschaftsexperten, Epidemiologen, Virologen, Kliniker – alle haben aus ihrer Sicht recht. Da sie alle unterschiedliche Standpunkte vertreten ist unklar, wer die Entscheidung treffen soll und kann.
Es ist offensichtlich, dass keine dieser Gruppen dazu in der Lage ist. Es bleibt: der Bürger. Der kann das. Siehe Schweden. (* vertreten ihre kommerziellen Interessen)
15.4.2020, E.D.
.
Unermeßlich reiche Globalplayer ….
Dr. Frank, möchte Ihnen n o c h einmal ganz herzlich für Ihr unerschrockenes, zielstrebiges Engagement im Sinne der AUFKLÄRUNG danken. Ihre Analyse, formuliert aus medizinischer Kompetenz, gesundem Menschenverstand und Bewußtseinserweiterung mittels breiter interdisziplinärer kollegialer Vernetzung, wird WIEDER ins Schwarze treffen; ist für jeden, der bereit ist, selbstständig zu beobachten, jetzt schon Realität.
In Wahrheit ist das Virus auch nicht das wirkliche Problem. Der nahezu weltweite shutdown demonstriert auf beeindruckende Art und Weise die globale Verschiebung der Machtverhältnissen, vor allem in den „demokratisch“ geführten Ländern dieser Welt. Unermeßlich reiche Globalplayer gewinnen über gekaufte weltweite Propaganda, vorbei an Wissen, Kompetenz und Vernunft immer mehr Einfluß auf die Köpfe und das Verhalten der Menschen.
Regierungen voller Luschen sind deren Statthalter und agieren im Sinne einer MEDIENDIKTATUR, statt wie „in alten Zeiten“ individuell, überlegt und unabhängig. In dieser neuen Welt zählt auch das Wort des Fachmanns NUR, wenn es in ein Medien-Narrativ paßt. Soros, Gates, Bezos oder Gretas Finanzier, sammelten solche unglaublich riesige Mengen Geld an, nehmen durch ihren Aktionismus über mannigfaltige Beteiligungen in Wirtschaft und Politik, über unzählige NGOs, Einfluß auf die Gesellschaften dieser Welt, die zum großen Teil wie die Schäfchen durch die große Manege der globalen Geldakquise geführt werden. It´s the world-wide- net, – die Macht der Informationsverbreitung trifft auf eine eher durchschnittliche Geisteskapazität von Karl NAPF, dem Abwaschbaren.
15.4.2020, Sabine SCH.
.
Angst vor Ramadan-Unruhen größer als vor Corona-Virus
Wieder ein sehr guter Artikel von Gunter Frank. Was die aktuellen Maßnahmen betrifft, gibt es meiner Meinung nach zwei sich gegenseitig ausschließende Optionen:
Einerseits möchten die Politiker der Parteien und vom RKI das Gesicht wahren. Dazu müßten alle Maßnahmen erst einmal verschärft werden und es müßte mehr Panik erzeugt werden, damit die Leute komplett aufhören, nachzudenken.
Andererseits beginnt am 23. April der Ramadan. Und es gibt halt in Deutschland Kräfte, vor denen die Politiker noch mehr Angst haben als vor Gesichtsverlust und Schnuppi-Virus.
15.4.2020, K.M.

Dieser Beitrag wurde unter Arzt, Bildung, Engagement, Forschung, Gesund, Global, Krise, Schulen, Zukunft abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort