EU bittet die Sparer zur Kasse

Die Massenmigration von Flüchtlingen bindet alle Aufmerksamkeit und Energie. Gut so, wenn dadurch nur nicht wichtige EU-Entscheidungen verdeckt würden: Griechenland wurden neue Gelder bewilligt trotz Nichterfüllung der Auflagen. Und die deutschen Sparer müssen um ihre Ersparnisse bangen, wenn z.B. nach einem Bank-Run in Rom italienische Banken pleite gehen und diese dann durch das neue Einlagensicherungssystem der EU-Kommission gerettet werden.
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http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/schuldenkrise-griechische-banken-brauchen-bis-zu-14-4-milliarden-euro_id_5053445.html
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/eu-kommission-haelt-an-einer-europaeischen-einlagensicherung-fest-13907124.html

 

Das Haftungsprinzip muß wieder gelten – auch für Banken
“Von Hayek hat eindrucksvoll gezeigt, was für eine Marktwirtschaft wichtig ist, damit sie gut funktioniert. Zum Beispiel sagte Hayek, dass jeder die “Folgen seiner Handlungen erleiden und Lob und Tadel für sie ertragen muss”. Oder um es in den Worten von Walter Eucken auszudrücken: Derjenige, der den Nutzen hat, muss auch den Schaden tragen. Mit den Krisenmaßnahmen im Gefolge der Finanz- und Staatsschuldenkrise wurde dieses für eine Marktwirtschaft elementare Haftungsprinzip im Euroraum zum Teil ausgehebelt. Soll die Europäische Währungsunion aber dauerhaft eine Stabilitätsunion sein, so muss dieses Haftungsprinzip wieder uneingeschränkt gelten – für Banken und Staaten ebenso wie es für Unternehmen Anwendung findet.” – so Bundesbank-Chef Jns Weidmann am 22.11.2015 auf
http://www.badische-zeitung.de/bundesbank-chef-erhaelt-in-freiburg-den-hayek-preis

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