Wendehals

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Der Wendehals als Extrem-Opportunist

Ein Wendehals als krasser Opportunist passt seine Gesinnung der jeweiligen politischen Lage an – nicht nur in der Zeit der Wende in der DDR um 1989, sondern auch nach dem Zusammenbruch des Nazi-Regimes 1945 (Filbinger, Kiesinger) und auch heute. Aktuell ist der Wendehals Gauck in den Medien unterwegs:
Er wendete sich in einer Rede als Gastprofessor vor Studenten im Januar 2018 vom eifrigen Unterstützer der Merkel-schen Grenzöffnung Budapest 9/2015 und der Willkommenskultur zum vehementen Kritiker von Masseneinwanderung, offenen Grenzen und Multikulturalismus.

 

Gauck  als Wendehals: Das Fremde und das Eigene
Lassen Sie uns einen Blick auf die Rolle werfen, die dem Fremden im Kontext der Nationalstaaten zugewiesen worden ist. Angesichts des destruktiven Potenzials im Umgang mit der Fremdheit sollten wir die Zivilität umso höher schätzen, um die sich die Menschheit immer wieder bemüht hat. Wir wissen, dass es ohne Affektkontrolle keine Zivilität geben kann. Affektkontrolle aber, die durch reine Repression erreicht wird, löst den zugrundeliegenden Konflikt genauso wenig wie ein Krieg. Gewaltfreie Veränderungen hingegen setzen voraus, dass wir die Fremden “entfeinden” und das Eigene entidealisieren.
… Alles vom 31.1.2017 bitte lesen auf
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/joachim-gauck-an-heinrich-heine-uni-duesseldorf-mich-erschreckt-der-multikulturalismus-aid-1.7360493

Gauck-Rede in Düsseldorf: “Mich erschreckt der Multikulturalismus”
Joachim Gauck hat an der Uni Düsseldorf über Heimat und das Fremde gesprochen.
Die gesamte Rede vom 31.1.2018 bitte lesen auf
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/joachim-gauck-an-heinrich-heine-uni-duesseldorf-mich-erschreckt-der-multikulturalismus-aid-1.7360493

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/joachim-gauck-begeistert-mit-vorlesung-an-heinrich-heine-univeristaet-aid-1.7360908

Ich muß doch – anders als Gauck-nichts idealisieren
“Gewaltfreie Veränderungen setzten voraus, „dass wir die Fremden ‚entfeinden‘ und das Eigene entidealisieren“. Denn in einer zunehmend globalisierten Welt sei ein universalistisches Denken geeigneter, um Antworten auf Herausforderungen zu finden.”
Diese Aussagen (von Gauck) lehne ich komplett ab. Ich muss nichts entidealisieren, weil ich nichts idealisiere. Ich will meine Lebensweise niemandem aufdrängen, erwarte aber im Gegenzug, dass mir auch nichts aufgedrängt wird.
Als Adressaten für die Begrifflichkeiten “Entidealisieren” und “Universalistisches Denken” wären andere eher geeignet als ein Großteil der deutschen Bürger. Insofern wären sie dort auch angebrachter.
2.2.2018, Karl K., WO

Der Ex-Eliten-Präsident Gauck (von den Eliten für die Eliten gewählt)
spricht vor den Eliten von deren Privilegien, die ihnen die Globalisierung verheißt. Vorteile, die sich keine prekäre Existenz je leisten wird können. Der Arbeiter kennt das Ausland maximal von Urlaubsreisen. Da schaut man schon gerne mal auf den Nicht-Intellektuellen herab, wenn sich dieser, ob der unfairen Konkurrenz auf dem Arbeits-Wohnungs- oder Heiratsmarkt, beschwert. Wer standardmäßig im Ausland arbeitet oder studiert wird jede offene Grenze loben und den Fremden als ethnologisches Wunder betrachten. Man muss aber auch diesem eurozentristischen Weltbild zugestehen, endlich die Nation als Echoraum von Identität abgeschafft zu haben. Das diese Sicht auf dem finanziellen Rücken der Ortsansässigen bezahlt wird, entbehrt keiner Ironie. Ich-Sein jetzt immer das fremde, das Andere oder das das Du-Sein voraus. Ein permanentes Fremde verstehen führt zwangsläufig zum Verlust der Selbstreferenz.
2.2.2018, Hartwig M., WO
Das Fremde mehr Wert als das Eigene
Nanu nanu nanu, ich komme aus dem Staunen nicht raus: „Sehe ich es richtig, dass in diesen und anderen Fällen die Rücksichtnahme auf die andere Kultur als wichtiger erachtet wird als die Wahrung von Grund- und Menschenrechten?“
Aber genau diese Politik vollzieht sich doch seit 2015 jeden Tag. Hat Herr Gauck das nicht bemerkt?
2.2.2018, Maria M., WO
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Islam-Kultur VOR Grundrechten – ein Alarmsignal
Wenn sogar ein so vorsichtiger und sozialer Mensch wie Herr Gauck darauf hinweist, dass wir die Rücksicht gegenüber anderen Kulturen und Religionen vor die Menschenrechte und die Freiheit stellen, dann ist das ein Alarmsignal, ein Aufschrei und eine Resignation zu gleich. Trotzdem bleibt bei uns alles beim alten, weil wir es akzeptiert haben, dass die schreiende Minderheit in Deutschland den Ton angibt.
2.2.2018, Cairin, WO

Gauck’s Wendung: Schön aber leider zu spät
Als Bundespräsident war es seine Aufgabe das Deutsche Volk vor Schaden zu bewahren wenn die gewählte Regierung einmal die Kontrolle verliert. Warum hat er denn Frau Merkel 2015 nicht Einhalt geboten? Es war doch offensichtlich, dass es nicht gut gehen kann. Aber anstatt (zumindest retorisch) die Notbremse zu ziehen hat er nur orakelt: Unsere Herzen sind weit aber unsere Möglichkeiten sind endlich. Jetzt haben wir die Probleme.
2.2.2018, Tim N., WO

Ich erinnere mich an die Drohnen-Fotos- und Videos, die im September 2015 von RT aufgenommen und auch an andere Medien verkauft wurden: Schlangen von Menschen – Abertausende – die durch die Landschaften in den Balkanländern zogen. Andere Fotos vermochten kaum diese Ausmaße wiederzugeben und klarer und deutlicher hätte man die künftige Überforderung nicht zeigen können. Damals war Gauck still.
2.2.2018, Susan H.
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Gaucks Wendehals-Rede wird nichts bewirken
Auch wenn die Rede zum einen sehr wahr und sehr gut ist und zum anderen zu spät kommt, so wird sie nichts in den Köpfen der aktuellen Koalitionäre ändern.
Die SPD Granden incl. Hr. Stegner wie auch Fr. Merkel werden sich nicht beirren lassen, daß sie die Einzigen sind, die das Recht und die Macht besitzen, Recht zu haben. Das Ganze erinnert mittlerweile an ein politisches Gottesgnadentum der Feudalzeit, in der Wenige Vielen ihre Meinung ohne offene Diskussion und undemokratisch unbeirrbar aufdrücken konnten.
Täten sie es nicht, müßten sie sich, zumindest heute, ihrem eigenen Fehlverhalten stellen.
Und genau das wollen und werden sie nicht zulassen.
2.2.2018, Seamus, WO

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