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Sommerhitze Juli 2018 - Wenig Wasser zum Baden in der Dreisam

Sommerhitze Juli 2018 – Wenig Wasser zum Baden in der Dreisam

 

  • Ein Land für das man kämpft (10.8.2018)
  • Nur 18% der Deutschen würden für ihr Land kämpfen (24.6.2015)

 

 

 

 

In Deutschland haben Politiker der Partei, deren Kanzlerin die deutsche Flagge weggeworfen und die Grenzen geöffnet hat, vorgeschlagen, wieder junge Deutsche zu verpflichten, einen Wehrdienst für Deutschland zu leisten (den sie eventuell anders nennen). Zuvor hatte ein Herr Doktor, der nicht als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt worden war, die Wehrpflicht auf Eis gelegt, und dann wurde er es selbst, politisch gesehen (von zu Guttenberg).
Man schlug vor, die jungen Leute optional zum Dienst an der Waffe zu verpflichten; alternativ könnten sich die Eingezogenen auch als unqualifizierte Hilfskräfte in der Pflege der Armen, Alten und Alleingelassenen verdingen.
Es wurde offen kommuniziert, dass es eine erzieherische Maßnahme war. Das junge Volk sollte erzogen werden, das Land doch bitte wieder zu mögen. Man könnte sagen, die Politik sendet widersprüchliche Signale.

Dass Menschen nicht kämpfen wollen, das ist wahrlich keine schlechte Eigenschaft! Es ist gut, sich selbst zum Frieden zu erziehen, doch es ist wichtig, zu wissen, wofür man kämpfen würde! Wenn die Bürger ernste Zweifel haben, ob sie, wenn es drauf ankäme, für das Land kämpfen würden, das ihnen Heimat sein sollte – oder ob sie sagen würden »etwas Besseres findet sich allemal« – dann liegt etwas im Argen. Was ist es denn, wonach wir uns sehnen? Ein Land, von dem wir sagen können: Das ist mein Land und meine Heimat, für diese Heimat würde ich kämpfen – wenn es darauf ankäme.

(Ich werde immer auf meine Politiker einwirken, Sie mögen doch bitte lieber für Frieden sorgen!)

 

 

Ein Land für das man kämpft
Die verschiedenen Parteien reagierten verschieden. Die FDP war dagegen, dass junge Leute dem Arbeitsmarkt entzogen würden – zumindest würde ein Zyniker es so verstehen, aber die FDP formulierte es natürlich korrekt mit Freiheit. Aus der SPD hörte man vereinzelte Begeisterung, dass dann wieder billigstmögliche Arbeitskräfte in der Krankenkassenmedizin zur Verfügung stünden (sinngemäß) – SPD, die Partei, die die Leute klein macht. In der AfD aber, so darf man vermuten, grinste man, wieder einmal, extra breit.
(Erklärung: Der Vorschlag führte dazu, dass Menschen darüber nachdachten, ob sie für Deutschland kämpfen wollen würden, und wenn sie darüber nachdachten, dann würden sie fühlen, dass es schön wäre, ein Land zu haben, für das man, wenn es darauf ankommt, zu kämpfen bereit ist. So ein Vorschlag führt dazu, dass Menschen sich nach Patriotismus sehnen, und beim Patriotismus trafen im Jahr 2018 die Bürger in der deutschen Politiklandschaft auf nur wenige Anbieter.) …
Alles vom 10.8.2018 bitte lesen auf
https://dushanwegner.com/ein-land-fuer-das-man-kaempft/

 

 

Nur 18% der Deutschen würden für ihr Land kämpfen
Danach waren nur rund ein Viertel der Befragten in Westeuropa bereit, für ihr Land zu kämpfen. Selbst in den beiden Vetomächten des Weltsicherheitsrates der UN, Frankreich und England, antworteten nur 29 bzw. 27 Prozent mit ja. Noch dahinter liegen Spanien (21), Österreich (21), Italien (20), Belgien (19), Deutschland (18) und die Niederlande (15 Prozent). Dass dieses Ergebnis nicht allein mit der Angst um den erworbenen Wohlstand erklärt werden kann, zeigen die Beispiele von Finnland, Schweden und der Schweiz. Immerhin 39 Prozent aller Schweizer Bürger würden die Waffen, die sie als Reservisten zu Hause haben, auch gebrauchen. 55 Prozent der Einwohner Schwedens gaben sich kampfbereit, bei ihren finnischen Nachbarn waren es sogar 74 Prozent. Das heißt, dass historische Prägungen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielen, sein Land zu verteidigen.
… Alles vom 24.6.2015 bitte lesen auf
https://www.welt.de/geschichte/article142886294/Nur-wenige-Deutsche-wuerden-fuer-ihr-Land-kaempfen.html

 

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