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Blick nach Süden 9/2019 über Weilersbach auf Oberried im Schwarzwald

Blick nach Süden 9/2019 über Weilersbach auf Oberried im Schwarzwald

 

Hayek-Forum Freiheit: Dann passen wir uns an und erhöhen die Deiche
Forum Freiheit: Mitglieder der Hayek-Gesellschaft und ihre Gäste
debattierten 30 Jahre nach dem Fall der Mauer die neue Lust am sozialistischen Untergang
Thomas Lackmann
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Egal ob DDR, Kuba, Nordkorea, Sowjetunion oder Venezuela: Überall ist der Sozialismus grandios gescheitert. Doch vom Müllhaufen der Geschichte melden sich die „Brüder in Marx“ zurück. Daher luden unter dem Titel „1989 und die neue Lust am Untergang“ die Hayek-Stiftung und andere Freiheitsfreunde 30 Jahre nach dem Fall der Mauer zu einer Bestandsaufnahme ein. Stefan Kooths, der neue Vorsitzende der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft, erinnerte an den namensgebenden Wirtschaftsnobelpreisträger von 1974 und sprach über die „Lehren von 1989“ – untermalt mit Bildern von verkommenen Häusern und Straßenzügen aus dem Ost-Berlin der Vorwendezeit.
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Unter der Leitung von Roger Köppel, Weltwoche-Verleger und SVP-Mitglied im Schweizer Nationalrat, wurden alte und neue Varianten des Antikapitalismus beleuchtet: Der Ex-Maoist, Historiker, Immobilieninvestor und libertäre Reichtumsforscher Rainer Zitelmann beobachtet Kapitalismuskritik auf der linken wie auf der rechten Seite des politischen Spektrums. Gerd Habermann von der Hayek-Stiftung analysiert den „Sozialsozialismus“ und kritisierte heftig das „bedingungslose Grundeinkommen“. Bertram Steiner schilderte die Enttäuschung vieler Zahnärzte in der Ex-DDR über das „planwirtschaftliche Gesundheitswesen“ des Westens.
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Sascha Tamm vom Institut für unternehmerische Freiheit führte durch die Debatte über „Zentralismus und Sozialismus in der EU“. Der Soziologieprofessoer Erich Weede forderte ein Zusammengehen der Demokratien in Nordamerika mit der EU als starkes Gegengewicht zu China. Robert Nef, liberales Urgestein aus der Schweiz, sprach sich für weltweiten Freihandel als Instrument zur Friedenssicherung aus: Wenn den Chinesen viele Immobilien in New York gehörten, würden sie eine solche Stadt nicht bombardieren.
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Weitere Aufweichungen des Haftungsprinzips. Joachim Starbatty analysierte den ruinösen Geldsozialismus der EZB. Die Einführung des Euro als politisches Projekt hätte nur das Ziel gehabt, die Bundesbank zu entmachten. Als Ex-EU-Parlamentarier beschrieb er die hocheffiziente Art der Franzosen, ihre politische Dominanz in Europa auszubauen. Von der neuen EZB-Chefin Christine La­garde hält der VWL-Professor wenig: Er warnte vor der Enteignung der Sparer, der Bankenunion und weiteren Aufweichungen des Haftungsprinzips.
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Wo bleibe der Meinungswettbewerb in Zeiten politischer Korrektheit, fragte der Düsseldorfer Rechtsanwalt Carlos Gebauer im dritten und letzen Teil des diesjährigen „Forum Freiheit“. Und Thilo Sarrazin, seit seinem Erfolgsbuch „Deutschland schafft sich ab“ seinen SPD-Genossen ein Dorn im Auge, berichtete dazu aus der politisch-medialen Praxis. Der Ex-Bundesbank-Vorstand beschrieb dabei die intellektuelle Dürftigkeit der Begründung in dem Antrag, ihn aus der SPD auszuschließen.
Gerhard Papke, bis 2012 Chef der FDP-Fraktion in NRW, schilderte, wie es – wegen Kritik an der Masseneinwanderung 2015 und seiner Warnung vor dem Islamismus – zum Bruch mit Christian Lindner kam. Als Ungarn-Kenner empörte sich Papke über die schulmeisterliche Behandlung des freiheitsliebenden Volkes durch Brüssel und Berlin. Michael Limburg sezierte den realen „Klimasozialismus“. In einer freien und demokratischen Gesellschaft sei planwirtschaftliche Energiepolitik unrealisierbar. „Klimaschutz“ führe zwangsläufig zum Sozialismus, wo der Staat via Befehls- und Kommandowirtschaft die Produktionsfaktoren lenken könne.
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Die „wichtigste Stimme der deutschen Klimaleugner“ (taz) zeigte auf, daß die Prognosen des „Club of Rome“ meilenweit von der späteren Entwicklung entfernt lagen. Auf die Frage von Gebauer, was denn wäre, wenn die Klimaschützer doch recht hätten mit ihrer Warnung vor CO2, entgegnete Limburg: „Dann passen wir uns an und erhöhen die Deiche.“ Nicht erklären konnte er aber das Phänomen, daß viele Superreiche und bekannte Spitzenmanager die Klimahysterie massiv finanziell unterstützen.
8.11.2019, Thomas Lackmann: Hayek Forum-Freiheit, in: Junge Freiheit 46/19, Seite 13

http://www.hayek.de/
http://www.forum-freie-gesellschaft.de

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Textbausteine für die neue Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
Ein taz-Redakteur beschreibt eine seiner politischen Visionen, die leider nicht mehr unrealistisch klingt: Die Erben der SED sollen mit den Konkursverwaltern der früheren Volkspartei SPD zu einer Sozialistischen Einheitspartei verschmelzen. Dafür, dies wohlklingend zu begründen, liefert der taz-Kommentar beinahe alle nötigen Textbausteine:
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„Es braucht eine große linke Partei, und zwar nicht für ihre Mitglieder, die ihre linke Identität pflegen wollen,
sondern als Organisation, die in den politischen Praxen Rechten, Konservativen und Liberalen (wie auch Grünen) Repräsentationsmacht entgegensetzen kann.
Mit anderen Worten: SPD und Linkspartei, inzwischen fast ähnlich groß (oder klein, je nach Perspektive) mögen sich auf den vermutlich langwierigen Prozess der Wiedervereinigung begeben.“

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… Alles vom 30.10.2019 bitte lesen auf
https://taz.de/Sozialdemokratisierung-der-Linkspartei/!5633744/

 

Landsbergis: „Deutschland gleitet ein drittes Mal in den Sozialismus ab“
Die politische Korrektheit führe die Welt in den Abgrund, mahnt der litauische Ex-Staatschef Vytautas Landsbergis: Sie sei nichts anderes als die Lüge. Den Deutschen wirft er vor, sie mieden Tabuthemen. Ihre Sympathien für den Kommunismus kann er nicht verstehen.
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Tichys Einblick: Von Ihnen stammt der Ausspruch, die Westeuropäer hätten 70 Jahre Urlaub von der Geschichte gehabt, sie hätten nur Freiheit, Frieden und Wohlstand kennengelernt und hielten das für ein Naturgesetz – und sie hätten das bei Ihnen in Osteuropa allgegenwärtige Gefühl dafür verloren, wie zerbrechlich diese großen Errungenschaften seien. Wie kommen Sie zu diesem Schluss?
Vytautas Landsbergis: Den Westeuropäern ist nicht nur das Gefühl für die Gefahr verloren gegangen, sondern auch das Gefühl für den Sinn des Lebens.

Warum?
Das müssen Sie die Westeuropäer fragen, nicht mich! Ich denke, die Vorhersagen Dostojewskis bewahrheiten sich vor unseren Augen. Wenn es keinen Gott mehr gibt, ist alles erlaubt. Alles wird gleich, die Werte gehen verloren. Alles wird nichtig, außer kurzlebigen, nichtigen Sachen. Wir haben es mit dem zu tun, was Friedrich Nietzsche vorhergesagt hat, dem letzten Menschen: konfliktscheu, sicherheitsfixiert und verwöhnt. Ohne Ziele, ohne Werte.
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Sie sprechen von Morallosigkeit. Im Westen glauben viele, Moral sei links.
Sozialistische Ideen sind sehr beliebt. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Sozialismus und Moral. Im Gegenteil. Die Idee, Wohlstand für viele zu haben, konsumieren, konsumieren und noch mal zu konsumieren, was ist dar an moralisch? Das sind banale Freuden.

Viele Linke sehen sich als Kämpfer für Moral, wollen die Welt verbessern.
Wie soll die Welt besser werden, wenn man die einen Menschen besser stellen will als die anderen? Diese Leute glauben, im Namen des vermeintlich Guten könnten sie Menschen unterdrücken. Das ist schon in sich unmoralisch. Aber man muss sich auch fragen, was dieses Gute ist, das sie angeblich anstreben.
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Und was ist es?
Ein richtiges Ziel wäre eine friedliche Koexistenz zwischen Menschen mit guten Absichten. Nicht gut ist es, wenn man selektiert, wen man fördert und auf wen man Druck ausübt, und diese Selektion dann damit rechtfertigt, das geschehe ja nur, um jemandem oder ei­ner Gruppe zu helfen. Mit genau diesem Denken beginnt der Bolschewismus.
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Was halten sie von der Politik der offenen Grenzen, die viele fordern?
Europa hat seinen Lebenstrieb einge­stellt, die Europäer wollen keine Kin­der mehr auf die Welt bringen, zumin­dest nicht genügend zur Reproduktion. Deshalb braucht Europa Menschen von außen, um seinen Konsum sicherzu­stellen. Dazu holt man dann Menschen ins Land, die aus Krisengebieten kom­men. Wie soll man mit dem Problem des Migrationsdrucks umgehen? Kann man Afrika absperren? Nein. Euro­pa abschotten? Es kommen Millionen hungriger Menschen. Stephen Hawking hat gesagt, dass der Erde noch 200 Jah­re bleiben. In 200 Jahren kann man sich erfolgreich selbst vernichten. Die Über­bevölkerung ist ein großes Problem, und ich sehe keine Lösung. Außer viel­leicht, dass die Natur eine findet. Die Frage ist, wie lange die sich von einer einzigen Gattung, dem Menschen, auf der Nase herumtanzen lässt. Die Natur protestiert schon gegen uns, aber die meisten Menschen denken nur an den nächsten Tag.
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Wo ist der Ausweg?
Wir müssen die Philosophie des Lebens ändern. Dem Marxismus und der Poli­tical Correctness den Kampf ansagen, die Dinge beim Namen nennen und un­seren Verstand einschalten.
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Und wenn das nicht gelingt?
Dann können wir uns aussuchen, wel­chen Krieg wir wollen, Afrika gegen Eu­ropa, China gegen Russland oder Russland gegen Amerika. Wir bewegen uns auf alle drei Szenarien zu.
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Wo genau liegen die Gefahren von Marxismus und politischer Korrektheit?
Der Marxismus ist eine Ideologie, die auf der Annahme beruht, dass der Mensch für den anderen Menschen ein Feind ist, dass die Menschen einander ausnutzen, dass alles ungerecht ist und die Ungerechtigkeit zu Hass und Rache führt. Das alles will der Marxismus än­dern und die Übeltäter im Zweifelsfall vernichten. Die Bourgeoisie muss ge­hen, entweder freiwillig oder sie muss vernichtet werden. Marxismus – das sind erfundene, angeblich wissen­schaftliche Regeln, die nichts anderes sind als eine neue Religion. Man fragt nicht mehr Gott, was gut und schlecht ist, sondern die Geschichte lehrt es.
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Und die Ideologen bestimmen dann, was genau die Geschichte lehrt?
Ja, bis hin zu dem Schluss, dass alle, die dagegen sind, unwürdig sind. Selbst der junge Marx hat ja von progressiven Völkern in Europa gesprochen und von rückständigen Völkern, die bald Ge­schichte sein würden. Das sei normal, schrieb Marx, und man könnte diesen Völkern auch helfen beim Verschwin­den aus der Geschichte.
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Warum sind die linken Ideen heute noch oder wieder so populär?
Weil sie vereinfachen und weil sie dem Menschen seine bösen Absichten ver­süßen. Wer diesen Ideen anhängt, der braucht selbst nichts Gutes zu tun. Er fordert das Gute von den anderen, an­statt von sich selbst. Und wenn er nicht bekommt, was er will, dann macht er die anderen dafür verantwortlich, ist wütend auf die anderen, aber hinter­fragt nicht sich selbst.
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Warum halten Sie die politische Korrektheit für so gefährlich?
Sie ist nichts anderes als eine Lüge. Oder deren Kaschierung. Wir sollen nicht aussprechen, was uns nicht gefällt.
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Warum wurde diese Lüge im Westen so übermächtig?
Weil der Mensch dazu neigt, sich selbst zu betrügen. Der Mensch liebt die Wahr­heit nicht und auch nicht, sich selbst im Spiegel anzusehen. Er liebt es, den Spie­gel durch etwas anderes zu ersetzen – das ihm genau das Bild zeigt, das er se­hen will. Genau dieser Wunschspiegel ist die politische Korrektheit.
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Ist die stärker im Westen als bei Ihnen in Osteuropa?
Mir fällt es schwer, das zu vergleichen. Aber die Menschheit wird nicht über­leben, wenn sie nicht dazu zurückkehrt, die Dinge beim Namen zu nennen.
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Erinnert Sie die politische Korrektheit an Sowjetunion und Kommunismus?
Der Kommunismus hat die Menschen unterteilt in solche, die es wert sind zu leben, und solche, die es nicht sind. Ich würde das als „Klassen“-­Rassismus bezeichnen. Daran wurde dann alles andere ausgerichtet – das Regime, die Diktatur. Und das Motto war immer: Wir haben die Wahrheit auf unserer Seite. Je­der, der gegen diese Wahrheit ist, ist ein Schädling. Und den muss man vernich­ten. Keine Gespräche mit dem Feind!
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In Deutschland laufen heute viele sozialistischen Ideen hinterher, und wer das kritisiert, läuft Gefahr, als „rechts“ oder als „Nazi“ diffamiert zu werden. Erinnert Sie das an die Sowjetunion?
Ja. Es war ja schon damals so, dass man, wenn man Zweifel hatte, als verdächtig galt. Oder wenn man eine Brille hatte – da galt man als jemand, der potenziell liest und damit gefährlich war. Sozia­lismus – das steht für einen Umbau der Gesellschaft und des Lebens mit Gewalt, unter Berufung auf die angeb­lichen Gesetze der Geschichte. Denen ordnet man alles unter: Man bringt je­manden um, weil er aus der falschen Klasse ist, die falsche Hautfarbe hat und das falsche Grundstück besitzt.
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In Deutschland wird strikt unterschieden zwischen Sozialismus und Nationalsozialismus.
Das ist der größte Betrug, dass man jetzt immer so tut, als gäbe es einen Unterschied zwischen den Totalitarismen, zwischen nationalem und internationa­lem Sozialismus. Aber den gibt es nicht. Nur die Lackierung ist anders. Die Dis­sidenten in der Sowjetunion haben die Kommunisten rote Faschisten genannt. Und sie hatten recht. Die Diktaturen sind in ihrem Wesen alle gleich, sie sind alle faschistisch, sie setzen auf Gewalt und berufen sich auf eine Philosophie, um diese Gewalt zu rechtfertigen. De facto sind sie sozialdarwinistisch. Egal, ob rot, braun oder schwarz.
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Warum wurden Sie nicht wie vorgesehen Ehrendoktor der Uni Leipzig?
Die Verleihung wurde abgeblasen, weil ich darüber sprach, dass auch die Rote Armee in Deutschland schreck­liche Verbrechen begangen hat. Das ist ein Tabuthema, die Deutschen trauen sich nicht, darüber zu sprechen.
Man hat den Deutschen das Rückgrat ge­brochen,
sie sind arme Menschen.

Sie können sowjetische Menschen werden, leider sind sie dazu bereit.
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Inwiefern?
Es ist erstaunlich, wie man sich in Deutschland denjenigen gegen­über verhält, die gegen den Kommunismus kämpften. Die Kommunisten haben nach dem Krieg die alten Konzentrationslager Hitlers wieder in Betrieb genommen, nach den braunen Faschisten dienten die den roten Faschisten. Gegenüber den Opfern des Kommunismus gibt es bis heute ein Grundmisstrauen in Deutschland. Selbst die Aufschriften auf den Denkmälern für sie sind ganz andere als bei denen, die gegen die Nazis kämpften. Da steht nichts von verbrecherischer Diktatur, gegen die sie kämpften – da ist dann nur verbrämt von Fehlern zu lesen und dergleichen. Ganz sanft. Kein Wort darüber, dass sie gegen eine kriminelle Ideologie kämpften, eine, die auf Hass baute, darauf, Menschen zu den Feinden anderer Menschen zu machen. Das sind Tabuthemen. Ich bin jetzt 86 Jahre, ich kann offen reden, mein Leben geht zu Ende, es lohnt sich nicht mehr, jemanden auf mich anzusetzen, der mir Gift untermischt oder Rufmord betreibt. Andere müssen da mehr Angst haben, offen zu sprechen.
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Wie wird es weitergehen?
Die Lüge blüht. Und alle sagen sich: Wie soll man die Lüge so schlucken, ohne dass man dabei irgendjemandem Unbequemlichkeiten zumutet? Das war damals so. Und das ist auch heute so. Etwa auch im Umgang mit Putin. Genauso wie man unter Stalin sagte – bloß den Mund halten, sonst wird unser Freund im Kreml wütend, genauso macht man das heute.
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Wie erklären Sie sich das Verhalten der Deutschen?
Sie begraben sich selbst.
Bei ihnen ist es heute so,
dass es als unanständig gilt,
wenn man seine eigene Meinung hat
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man muss das denken, was die Mehrheit denkt, das, was der Chef vorbetet.
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Und woher kommt die Affinität zu Russland?
Die Deutschen sind den Russen in ihrer Denkweise und in ihrer Mentalität sehr ähnlich. Sie passen sehr gut zu dem russischen Imperium, das Putin bauen will. Michail Jurjew beschreibt das ganz offen in seinem Buch „Das dritte Imperium“. Sinngemäß steht da: Ein enges Bündnis Russlands und Deutschlands ist unausweichlich, das ist für beide Länder sehr vorteilhaft, das hat schon Bismarck verstanden.
Deshalb wird es auch kommen. Die angelsächsische
Welt konnte das zweimal verhindern, aber das dritte Mal wird ihnen das nicht gelingen. Sobald Amerika schwach wird, wird Europa seine Souveränität verlieren. Die Frage wird nur sein, ob es unter dem Einfluss Russlands, eines russisch-deutschen Staates oder der islamischen Welt stehen wird. Wer weiß. Jedenfalls ist klar, dass der Glaube an die EU als eigenständige Kraft, die eine Rolle in der Weltpolitik spielt, nur ein Witz ist, wenn auch ein weit verbreiteter. Genau auf diesen Zerfall Europas arbeitet Russland hin.
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Das sehen viele im Westen aber nicht so.
Viele Politiker bei Ihnen hofften, Russland würde sich ändern und westliche Werte übernehmen. In Moskau war man klüger. Man wusste: Der Westen wird sich den Zuständen in Russland annähern und sich verkaufen. Daran arbeitet man hart, man gibt Milliarden aus, um Europa zu zersetzen. Wenn man die Gehirne besetzt, muss man keine Territorien mehr besetzen. Genau das erleben wir heute: die geistige Okkupation Europas.
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Wäre Deutschland im Zweifelsfall ein zuverlässiger Bündnispartner für Litauen?
Wir wollen enge Beziehungen mit Deutschland, wir haben sehr viel gemeinsam. Aber wir können nicht überzeugt sein, dass uns die Deutschen nicht verkaufen. Werden sie uns wirklich verteidigen, wenn wir angegriffen werden? Oder Sitzungen abhalten und diskutieren, warum man uns besser nicht helfen sollte? Weil man nicht mit Putin streiten will? Weil man lieber mit ihm Geschäfte machen wird.
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In Deutschland ist die Überzeugung weit verbreitet, alle wollten doch nur Frieden. Stimmt die?
Klar. Auch Putin will Frieden. Stalin wollte den auch. Nur wollen sie den eben zu ihren Bedingungen. Wer ihre Bedingungen nicht erfüllt, der ist ein Feind, und mit dem kann man dann eben keinen Frieden haben. Es geht um Macht. Um Einfluss. Der ist für die eben wichtiger als Frieden. Es ist sehr naiv, dass so viele im Westen das nicht verstehen. Dabei hatten wir das doch in der Geschichte: Pax Romana. Rom eroberte alles, und danach war da Frieden. Klar, so einen Frieden will Putin auch. Pax Russena. Den Krieg gegen Georgien nannte man in Russland „Aktion des Erzwingens von Frieden“. Und in Deutschland, glaube ich, sehnen sich viele regelrecht nach so einem Frieden. In Moskau macht niemand einen Hehl daraus, dass man ein großes russisches Imperium will.
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Warum schauen die Menschen weg?
Weil sie dumm sind. Und feige. Wenn man alle Informationen, die es gibt, sammelt und zu Ende denkt, muss man alles sehen. Aber man will es nicht.
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Wie sehen Sie es, dass die umbenannten Kommunisten heute in Deutschland in einigen Bundesländern wieder mitregieren?
Ich kann Ihnen vorhersagen, dass die Kommunisten Deutschland wieder regieren werden. Die Methoden, mit denen sie die Regierung übernehmen, sind bekannt. Man muss nur in die Geschichtsbücher schauen! Verzeihen Sie mir den Galgenhumor. Es ist sehr traurig, dass die Deutschen ihre Lektion nicht gelernt haben – aus der Geschichte, aus dem nationalen Sozialismus, aus dem DDR-Sozialismus – und dass sie jetzt offenbar ein drittes Mal in den Sozialismus abgleiten.
… Komplettes Interview von Boris Reitschuster mit Vytautas Landsbergis vom 20.10.2019 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/litauens-ex-staatschef-landsbergis-deutschland-gleitet-ein-drittes-mal-in-den-sozialismus-ab/

Vytautas Landsbergis (86) war als Vorsitzender des provisorischen Parlaments das erste Staatschef Litauens nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1990. Er gilt als eine der zentralen Figuren beim Zerfall der Sowjetunion und riskierte für die Unabhängigkeit Leben und Freiheit. Landsbergis ist Musikwissenschaftler und war von 1978 bis 1990 Professor an der Musikakademie in Vilnius. Er war später Parlamentspräsident und bis 2014 Mitglied des EU-Parlaments.
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Einige Kommentare:

So bitter es ist, er hat Recht: Die Deutschen sind dumm und feige
und haben es tatenlos zugelassen, dass sich unter Merkel die Stasi wieder installieren konnte. Sie wollen es nicht sehen, weil sie sonst ihre Komfortzone verlassen müßten, also schließen sie sich lieber dem allgemeinen und medialen Chor an und lassen sich vor die Stasi-Karre spannen. Sie haben aus der Geschichte nichts gelernt, das stimmt. Weil sie sich die Konsequenzen am eigenen Leib gar nicht vorstellen können oder wollen. In jedem anderen Land wären die Menschen längst auf der Straße. Nicht so bei uns. Wie die Lämmer lassen wir uns zur Schlachtbank führen, helfen sogar dabei, Abtrünnige einzusammeln für den gemeinsamen Gang zum Metzger.
Im Netz kursiert ein Video, das Katharina König-Preiss zeigt, Landtagsabgeordnete der Linken in Thüringen. Sie steht vor dem Eingang zu einer AfD-Veranstaltung in Rudolstadt und fotografiert anscheinend jeden einzelnen, der zu dieser Veranstaltung geht, angeblich den ganzen Tag lang. Die Empörung ist groß, aber keiner unternimmt etwas gegen sie. Dabei ist das eine Straftat, in diesem Fall hunderte Male begangen, Menschen ohne ihre Erlaubnis zu fotografieren und eigentlich hätte jeder die Möglichkeit gehabt, die Dame deshalb vom Platz entfernen zu lassen. Aber was passierte? Nichts. Nur Schimpfen im Netz. Wie sollte sich so etwas ändern? Wir werden noch unser blaues Wunder erleben und nicht viele werden es vermutlich überleben. Die werden dann wie üblich sagen, sie hätten nichts bemerkt, nichts gesehen, nichts gewusst.
20.10.2019, Kiki, TO

Ich halte Rußland nicht für einen Teil Europas.
Ich denke sogar, daß ein Problem der EU ist, daß es keinerlei Trennschärfe dafür gibt, was „Europa“ ist.
Rein geographisch ist Europa eine Halbinsel als Ausläufer der eurasischen Landmasse. Den Ural als seine östliche Grenze festzulegen ist vollkommen beliebig und rein politisch gewesen, geographisch wäre das eher der Bug. Aus meiner Sicht sollten als „Europa“ nur jene Gebiete bezeichnet sein, die in der Antike immer unter dem Einfluß Roms standen – und nicht von Byzanz oder später Mekka. Daher der Bug, da er die Grenze zwischen den christlich-orthodoxen und den islamischen Völkern und denen unter der Oberhoheit des Papstes zeichnet, auch wenn die Masseneinwanderungen seit den 1960ern das teilweise verwischt haben. Und so ist für mich die Ostgrenze von Europa auch die Ostgrenze von Polen und dem Baltikum. Wer die Friktionen in der EU zwischen den Staaten der „alten“ EWG und der Visegrad-Gruppe betrachtet, spürt schon, daß es etwas trennendes gibt, das nichts mit Tagespolitik zu tun hat und in einer Art Kontinuum bereits weiter westlich beginnt – und, Schicksal Deutschlands, schon immer auch durch unser Land verlief, seit die Deutschen die Ergebnisse der Völkerwanderung im Mittelalter teilweise rückgängig machten, bis in Jalta und Potsdam die ostdeutsche Präsenz gewaltsam wieder annihiliert wurde. Daher ist das „heutige“ Ostdeutschland auch eine unterstaatliche Entität, die sich gegenüber dem alten Westen entlang von Weser, Rhein und Donau etwas eigenes bewahrt hat. Unsere Attitüde zu Rußland markiert das exemplarisch.

Das Faszinosum der Deutschen zu den Russen ist traditionell von zweierlei geprägt: Einerseits von der Größe und Weite Rußlands. In einem seit Jahrhunderten in seinen Kernregionen westlich der Elbe dichtbesiedelten Land erzeugt die Weite und Größe Rußlands, das fast unendlich erscheint, Sehnsucht wie Furcht zugleich, ein ähnlicher Effekt, den die USA mit ihrem Mittelwesten auf Europäer ausüben. Egal ob „Oberost“ oder Hitlers Annektionsträume mit seinem Geschwafel vom Siedlungsraum – immer wurde in die russische Weite etwas Erlösendes hineininterpretiert.
Zum zweiten sind die Russen östlicher Teil der europäischen Verachtungspyramide. Seit der Großen Völkerwanderung ist es in Europa ausnahmlos so, daß ein weiter östlich lebendes Volk ein weiter westlich lebendes grundsätzlich bewundert. Migrationsströme verliefen in Europa immer, abgesehen von der deutschen Ostsiedlung im Mittelalter, immer von Ost nach West. So konnten und können wir Deutschen der Verachtung oder Geringschätzung der Briten („Huns“) oder der Franzosen („Boches“) oder der Niederländer („Moffen“) niemals mental oder sprachlich etwas entgegensetzen. Stets bewundern wir sie, sehen sie als heimliche oder offene Vorbilder, ahmen sie nach. Die aktuellen Elogen auf Macron, das seit dem zweiten Weltkrieg zu hörende Geraune von der deutsch-französischen „Freundschaft“ (über das jeder Franzose nur kichert – die Deutschen waren und sind für sie nur der Teil des Elsaß, den sie noch nicht erobert haben) zeigt uns, daß das heute so aktuell ist wie in der Belle Époque. Da diese drei Völker (neben anderen) keine weiter westlich lebenden Völker mehr haben, konnten sie auch ein zentriertes, sicheres nationales und kulturelles Selbstbewußtsein entwickeln, das bei ihrer Nationenwerdung half, und das es in Deutschland nicht gibt. Umgekehrt: Wir Deutschen verachten insgeheim die Polen („Pollack“) halten uns für etwas besseres und überlegenes – und obwohl die Polen uns dafür einerseits hassen, so bewundern sie uns umgekehrt, und wollen so sein wie wir. Daher sind sie auch zu Millionen nach Deutschland eingewandert (das halbe Ruhrgebiet, u.a.) und haben sich hier geräuschlos assimiliert, was zum Beispiel von den Türken auch in 100 Jahren nicht zu erwarten ist.
Ähnlich ist die Einstellung der Russen zu den Deutschen. Trotz allen Tötens in den zwei Weltkriegen gibt es unverändert eine gewisse und sehr alte Bewunderung für die Deutschen in Rußland, was allein die Bedeutung von Berlin für die Russen kennzeichnet (und damit meine ich nicht ihre monströsen Siegesdenkmale). Die deutschen Soldaten nannten die Russen im 2. Weltkrieg verächtlich Iwan, wobei auch eine gewisse Furcht mitschwang, doch die Russen nannten uns – die „Faschisten“ – das aber hätte jeder sein können. Und wiederum umgekehrt sind die Russen für uns Deutsche daher immer die ersten erreichbaren „edlen Wilden“ gewesen, die uns von Dekadenz und Verkommenheit befreien können. Wer sich die Kommentare bekennender Putinisten durchliest, wird das sofort erkennen.
Daher ist das Verhältnis der Deutschen zu Rußland eine komplizierte Mixtur aus Furcht, Heilserwartung und Unkenntnis. Insbesondere ist sie nicht rational. Aber sie ist auch ein Ausdruck unseres komplizierten, hochgradig beschädigten Verhältnisses zu uns selbst. Wir haben eben kein echtes Nationalbewußtsein wie die Franzosen, wie brauchen immer Krücken wie „Europa“ oder den edlen Wilden. Denn wenn man seine Heilserwartung auf ein fremdes Volk interpoliert, egal ob Amerikaner, Franzosen, Muslime oder Russen – dann stimmt mit einem selbst etwas nicht.
20.10.2019, Th.H., TO
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Sehr gutes Interview.
Die Kritik am“System“ kommt Jahrzehnte zu spät. Der Westen hat sich im 19. und 20. Jahrhundert durch den Imperialismus, den Kolonialismus und zwei verheerenden Weltkriegen ausgehöhlt und die Ideen der Aufklärung verraten. Während des Kalten Krieges sahen wir uns gezwungen mit undemokratischen und illiberalen Regimen gemeinsame Sache zu machen um die Sowjetunion und den Kommunismus zu besiegen. Der Westen hat zudem China, ein weiteres undemokratisches Land stark gemacht.
Durch den Neoliberalismus wurde der Westen korrupt durch und durch auch wenn wir uns die Ideen der Aufklärung an die Fahne hängen. Wir sind jetzt in einer kulturellen Krise, die von den linken und dem Islamischen Ideologien natürlich schamlos und effektiv ausgenutzt wird. Wer glaubt den noch an den Westen? Mit diesen Politikern u. diesem Raubtierkapitalismus ist es ein Auslaufmodel, wir sind so degeneriert das wir uns selbst dem schlimmsten Feinden dem Kommunismus fast zum Fraß vorwerfen, wer steht gegen eine Merkel auf niemand, sie ist es die unser Land zerstört, wir sind nur noch Zuschauer. Es ist unglaublich, wie die Linken sich immer und immer wieder als die „guten“ gerieren und das Publikum lässt es durchgehen.

Ich sage nur: 100 Millionen Tote als Opfer linker Experimente! Mao, Lenin, Stalin, Pol Pot, … Und wo auch immer Linke an die Macht kommen Ergebnis: Misswirtschaft, Verelendung, Repression der Massen, Unrecht, Geheimpolizei, ideologisierte Willkürjustiz, Unfreiheit, Herrschaft einer korrupten diktatorischen linken, kommunistischen, sozialistischen, revolutionären Nomenklatura. Das war und ist immer, ohne jede Ausnahme, das immer wieder gleiche Resultat! Es gab und gibt nicht einen – NICHT EINEN – positiven Ausgang linker Experimente! Und doch schwingen diese Linken sich immer noch weiter auf zum Weltenretter mit ihren Oberschlaumeiersprüchen und geben die „guten“. Und das Publikum unfassbar einfach unfassbar.Wie dumm können Menschen eigentlich sein?
20.10.2019, Mich, TO
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Sehr nachdenkenswerte Perspektive.
Dennoch bin ich der Meinung, wir Deutschen sollten zunächst unsere eigenen Spielräume nutzen und erstmal den Sozialstaatsmagneten abschaffen. Kein Steuergeld für Ausländer – das ist wirkungsvoller als ohnmächtig über große Weltpolitik zu diskutieren, die wir im jetzigen Zustand sowieso nicht beeinflussen können. Es kann nur Schritt für Schritt vorangehen.
20.10.2019, SPO

Gut, dass es Medien gibt, die auch solche Meinungen publizieren.
Und indem sie sie publizieren, goutieren sie auch deren Inhalt. Natürlich klingen einige Passagen etwas pauschal, was aber wohl der kürze des Interviews geschuldet ist. Richtig ist meiner Meinung nach, dass die Westeuropäer in eine politische Sicht gepresst werden, die sie in der Mehrheit gar nicht haben. Und zwar von dominanten linken Kräften in Politik, Medien und Universitäten. Diese bestimmen die Tonlage und den Inhalt. Dieses Diktum endlich aufzubrechen und wieder frei Meinung und Diskurs zuzulassen, ist die größte Herausforderung unserer Tage. TE ist hier ein beispielhaftes Medium für Meinungs- und Gedankenfreiheit. Den eigenen Kopf in Freiheit zu halten ist ein individuelles Konzept, doch es muss auch Verbreiter dieses Freiheitskonzepts in den öffentlichen Raum geben.
20.10.2019, Mfo, TO
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Vor die Wahl gestellt,
mich der Muslimbruderschaft oder einem sino-russischen Block zu unterwerfen, nehme ich das russische Joch mit Freuden an. Die sind nur an funktionierenden Untertanen interessiert, der Islam hingegen würde uns zu Bestien machen, die im Schlamm der Barbarei versinken, nix Fortschritt durch Technik, nix Gesang, kein Wein und Weiber nur verhüllt. Herr Landsbergis beliebt zu schwafeln, falls Afrika hier einmarschiert, bleibt kein Stein auf dem anderen, und dann räumen Russen und Chinesen hier auf ihre Art auf.
20.10.2019, P.ST
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Sie unterschätzen den Einfluss des Islams in Russland, auch durch die Bevölkerungsentwicklung dort. Der Mann in dem Video, Tschetschenen-Führer Kadyrow, ist einer von Putins engsten Bündnisgenossen:
https://www.youtube.com/watch?v=KnDlGT0qeio
20.10.2019, B.R,, TO
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Unterschätzen Sie nicht die Verbreitung der deutschen Sprache
in seiner Generation von Osteuropäern. Sogar Putin spricht Deutsch als Fremdsprache. In der Generation der Millenials, egal ob Deutsche, Litauer, Russen oder auch Spanier, sprechen alle heute außer ihrer Muttersprache nur noch das internationale Schlecht-Englisch. Daher dürfte Herr Reitschuster das Gespräch auf Deutsch geführt haben, den Kontakt zu Landsbergis aber auch seiner langen Zeit in Moskau haben. Die Verwandtschaft ist ja nicht zu übersehen: Landsbergis deutet darauf hin, daß er aus einer alten baltendeutschen Familie abstammt. Es ist auch kein jüdischer Name, nur („is“) litauisiert
20.10.2019, Th.H.

Uns fehlt in Deutschland der Durchblick
und die Bereitschaft, sich offen den zutage tretenden Problemen zu stellen. Die meisten Bürger verdrängen, betrügen sich selbst, sind feige, verblendet, satt und glauben immer noch, dass eine zentralistische EU mit einem unmündigen EUtschland unsere Existenz sichern kann. Wie oft hören wir: „Uns ging es noch nie so gut wie heute, also wo ist das Problem?“ Antwort: Da unsere Klugheit nicht ausreicht, um rechtzeitig zu erkennen, wohin die Reise geht, muss es uns wohl erst wieder richtig schlecht gehen, bevor wir begreifen, dass wir einmal mehr auf dem sozialistischen Holzweg sind. Das kann je nach wirtschaftlicher Entwicklung noch etwas dauern oder schnell gehen. Aber dann ist es vielleicht zu spät. Wie hier „azaziel“ weiter unten schreibt, ohne Selbstbehauptungswillen können wir ohnehin einpacken. Dieser Wille muss mit mutigem Auftreten als Allererstes her. Dazu gehört eine Portion Selbstbewusstsein bei jedem Einzelnen in Deutschland. JEDER muss bei sich und in seinem Umfeld anfangen. Mein erster Satz dazu lautet: Die Gegner der Marktwirtschaft sind Feinde der personalen Freiheit, Feinde des Wohlstands und Feinde der Demokratie.
20.10.2019, OFF
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Eine Einschätzung aus der Sicht eines Littauers gesehen und es sind kluge Gedanken dabei.
Die Wiederverbreitung des Sozialismus unter neuer Flagge ist in DL nicht zu übersehen jeder der sehen kann und versteht was bei uns vor sich geht begreift es auch. Aber wie kommt er zu dieser Aussage:“ Man hat den Deutschen das Rückgrat ge­brochen, sie sind arme Menschen. Sie können sowjetische Menschen werden, leider sind sie dazu bereit.“ Erstens hatten Deutsche noch nie ein Rückgrat und zweitens unterstellt er, daß „sowjetische Menschen“ auch keines besitzen. Ich denke, die haben weit mehr Rückgrat und Stolz als die Deutschen je hatten.
Die Angst vor den Russen sitzt in allen baltischen Staaten tief denn sie haben gerade mal 6 Millionen Einwohner bei denen es sich auch um einige hunterttausend Russen handelt die weitestgehend „Nichtbürger“ sind und von wichtigen Ämtern ausgeschlossen sind und meißt auch kein aktives Wahlrecht haben. Diskriminisierung vom feinsten, obwohl die EU fordert diese abzuschaffen.
Putin investiert Milliarden um der EU zu schaden um sie letztendlich „übernehmen“ zu können. Eine Anschuldigung für die ich bis jetzt keinen Beweise finden kann. Da braucht Putin auch nicht nachhelfen, daß erledigt die EU schon ganz von selbst, fast hätte ich geschrieben, mit deutscher Gründlichkeit. Was das „russische Imperium“ angeht, welches Putin anstrebt so sind die Russen im permanenten Verteidigungsmodus. Im Osten und jetzt auch im Süden rückt ihnen die Nato auf die Pelle. Die Russen haben auch den Kampf gegen die Ausbreitung des Islam und da die EU nicht wollte haben sie sich China zugewandt. Wie verwerflich! Brzezinski hatte sogar einen vereinigten Eurasischen Kontinent als Alternative zum politischen Leichtgewicht EU vorgeschlagen der eine wirtschaftliche und politische Macht sein könnte. Das sagte ein US Berater!
20.10.2019, H.P.
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Die 68iger haben begonnen, die Werte abzuschaffen
Heute ist ganz D von ihren Nachkommen durchsetzt. Es ist wie eine Epidemie über uns gekommen, die Wertelosigkeit. Und weil die Menschen in D, vor allem in Westdeutschland, „konfliktscheu, sicherheitsfixiert und verwöhnt“ sind, tut sich nichts gegen die weitere Verbreitung von Lüge und Untertanengeist. Die Ideologen haben leichtes Spiel. Die Angst ist ihre stärkste Waffe. Wie immer schon in Diktaturen. Erst, wenn es an die Existenz geht, werden die Leute wach werden: hohe Arbeitslosigkeit, leere Sozialkassen, mehrheitlich kulturfremde Ausländer, sinkender Lebensstandard bei steigenden Lebenskosten. Dieser Weg ist, wenn es so weitergeht, vorgezeichnet. Wir erinnern uns, wie die zwei ersten Sozialismusversuche endeten.
20.10.2019, Dr.S., TO
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Herr Landsbergis nimmt einem fast die letzte Hoffnung,
dass es in Deutschland doch nicht zur kommunistischen Machtergreifung kommt. Die Zersetzung der Gehirne über mehrere Schülergenerationen, die als Erwachsene nun bereits schalten und walten hat ja offensichtlich schon stattgefunden. Seine Einschätzung teile ich auf den ersten Blick.
Allerdings könnte der Schein trügen und die Deutschen, angeführt von Merkel sind wieder mal nur besonders eifrig in der Umsetzung einer viel größeren Agenda, nicht nur einer EUdSSR, sondern einer Weltregierung, um die Probleme der Welt zu lösen, so wie der Club of Rome sie seit den 70er Jahren postuliert und von einer globalen Revolution träumt. („Die erste globale Revolution: Ein Bericht des Rats des Club of Rome“). Und nicht nur träumt. Stand heute passt die Entwicklung der Ereignisse -mit konstruierten Weltuntergangsszenarien, tabuisierter Kritik und Richtigstellungen zum menschengemachten Klimawandel und einer medial aufgeblasenen Klima-Jugendbewegung- ziemlich gut zu so einer Agenda. Es könnte auch den plötzlichen (erzwungenen?) Sinneswandel einst konservativer Politiker zum Thema Klimawandelpolitik erklären. Zitat vom Club of Rome: „Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereinigt, kamen wir auf die Idee, dass Umweltverschmutzung, die Gefahr der globalen Erwärmung, Wassermangel, Hungersnot und dergleichen die Rechnung tragen würden. All diese Gefahren werden durch menschliches Eingreifen verursacht und können nur durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen überwunden werden. Der wahre Feind ist also die Menschheit selbst.” Die „große Transformation“ ist ja bereits in aller Munde. Wohin sie uns führt? Vermutlich nicht in bessere Zeiten, aber sicher in teurere und unsichere.
20.10.2019, G.K.,

Es ist in der Vergangenheit stets so gewesen, daß Deutschland industrialisiert war,
während Russland eher agrarisch und durch die Förderung von Bodenschätzen geprägt war. Daß beides zusammen eine starke Basis für Wohlstand und Wachstum wäre, ist offensichtlich. Deshalb wollten sowohl Stalin als auch Hitler den jeweils „fehlenden Teil“ mit Gewalt annektieren. Ihre Ziele waren gleich, es ging nur um die Frage, welche Seite das Sagen hat. Nur weil diese Verbrecher auf den naheliegenden gleichen Gedanken kamen, ist er noch lange nicht falsch. Wenn ich vor der Alternative stünde, mir entweder Russen oder Araber und Afrikaner als Verbündete aussuchen zu können, würde ich vermutlich die Russen wählen. Demokratische Verhältnisse können wir weder von den Einen, noch von den Anderen erhoffen. Die Russen glauben wenigstens an den Fortschritt, an Forschung und Entwicklung und an den Menschen, während die Islamverseuchten nur an Allah glauben und im Diesseits außer Mord und Totschlag nichts auf die Reihe bekommen. Es sieht irgendwie nicht so aus, als könnten die (im Westen Deutschlands) sorgenfreien Verhältnisse der Zeit ab 1955, geprägt von Wachstum und Wohlstand sowie dauerhaftem Frieden, in der Zukunft andauern. Europa verspielt seine Chancen, macht sich wehrlos und wird wirtschaftlich absteigen. Die Völker sind ausgelutscht, man hat ihnen die Kinder im Tausch gegen Konsumversprechen genommen, keiner hats gemerkt. Auch deshalb wurde diese Zeit als so gut empfunden: Man hat die Mittel, die man zum Erhalt des eigenen Volkes auf die Kinder hätte verwenden müssen, für sich selbst verbraucht. Das fühlte sich gut, wohlhabend an. Jetzt sterben diese Völker ab, werden nicht mehr gebraucht und folglich marginalisiert und von anderen verdrängt. Das wird ihnen dann obendrein als wünschenswerte Vielfalt verkauft. Nach meiner Ansicht wäre es allerdings schlauer, wenn wir uns aufraffen könnten, dabei ein Wörtchen mitzureden, von wem wir uns verdrängen lassen. Noch schlauer wäre es, sich nicht verdrängen zu lassen und wieder mehr Kinder zu bekommen. Ein Blick auf den Globus lehrt, daß es in Rußland viel Platz gibt. Wenn die Verdrängung nicht zu verhindern ist, kann man dahin ausweichen. Wohin denn sonst?
20.10.2019, A.P.
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… Deutsche haben ihre Lektion nicht gelernt
Vytautas Landsbergis: „Es ist sehr traurig, dass die Deutschen ihre Lektion nicht gelernt haben – aus der Geschichte, aus dem nationalen Sozialismus, aus dem DDR-Sozialismus – und dass sie jetzt offenbar ein drittes Mal in den Sozialismus abgleiten.“
Das ist die wirkliche Gefahr! Nicht der aufkommende Terror von rechts stellt das Hauptproblem dar, sondern der fest im Denken der linken Eliten, Medien, Justiz und Verwaltung verhaftete Sozialismus ist die wirkliche Gefahr. Und wenn sich Linke Kräfte dann noch mit dem Islam verbünden (Unterwerfung Michel Houellebecq), dann naht die Katastrophe…
20.10.2019, H.N.
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Deutschland-Rußland oder islamisiertes Schland
– für mich keine Frage. Ansonsten ein sehr aufschlußreiches Interview. Mit Sicherheit kein Ton davon in den L-Medien.
20.10.2019, Ind
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DAS SIND GOLDENE WORTE,
die man jedem Politiker hierzulande ins Gebetbuch schreiben müsste. Er hat in allem recht. Wir erleben im Moment eine Art Armageddon, wo das Gute sich gegen das Böse durchsetzen muss. Das Böse steht links. Es hat seine Untauglichkeit und Menschenfeindlichkeit so oft bewiesen wie keine andere Ideologie, der Kommunismus hat weltweit die meisten Opfer gefordert.
Aber der linke Satan hat sich als Pudel verkleidet Zugang zu den bürgerlichen Stuben verschafft, ist Teil des Establishments geworden – eines nach links gerutschten Establishments, das jetzt verzweifelt und mit allen Mitteln (u.a. durch Hetze gegen und Unterdrückung der Opposition, und im Moment gibt es hierzulande nur eine Partei [AfD], die man guten Gewissens als Opposition bezeichnen kann) versucht, seine Macht zu erhalten.

Das wird ihm nichts nützen, denn es ist so marode wie es die DDR in ihrer Endphase war. Nur das Vitale überlebt, und links ist nicht mehr vital. Da werden ihm auch seine Gulag-ähnlichen Gehirnwäsche- und Meinungsunterdrückungsmenchanismen (denn nichts anderes ist political correctness) nichts nützen. Der Kampf gegen das Böse, das Linke ist nicht leicht, aber als Siegfried sich dem Drachen stellte wusste er, dass es nicht leicht sein würde, Held zu werden. Es werden nicht nur zunehmend Stimmen von außen (wie Landsbergis) sein, die auf die ungeheuerlichen Zustände hierzulande hinweisen, die durch das Politestablishment geschaffenen Missstände werden sich so krass verschlimmern, dass selbst der träge, dxxfe, bequeme couch potato-Michel aus seinem Sessel hochgejagt werden wird: Massenarbeitslosigkeit durch unzurechnungsfähige Greta-Hysterie, strangulierende Abgabenlast, eine immer stärker sich ausbreitende Zwangskultur, Kriminalität, die am Ende jeden erreicht, eingeschleppte Seuchen…. Die gepeinigte Menschheit hierzulande wird sich mehr und mehr wehren, es bleibt ihr letztendlich gar nichts anderes übrig. Ein Geisterfahrer kommt am Ende nicht weit, und der Mutti-Schland-Geisterfahrer-LKW fährt nun schon eine geraume Weile. Wir sind bereits mittendrin im Sodom und Gomorrha. Aber so wie einst das biblische wird sich auch dieses nicht halten. Allerdings: kampflos wird es sich nicht ergeben. Nun gut, viel Feind, viel Ehr. Am Ende wird der Kosmos (der immer bestrebt ist, Gerechtigkeit herzustellen) auch dieses Sodom und Gomorrha von der Platte fegen.
20.10.2019, H.C., TO
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So bald Amerika schwach wird
die USA werden von den Deutschen nur diffamiert, werden als Besatzungsmacht tituliert und gehasst, also warum sollte sich Amerika, das weit weg ist, das gefallen, und sie wird sich das nicht gefallen, warum auch. Sie haben recht, Deutschland hat aus der Vergangenheit nichts gelernt und leider haben sie mit dem allem was sie sagen recht. Deutschland liebt seine Kinder nicht und läuft wieder dem Fanatismus hinterher und die MsMedien haben für mich die grösste schuld, nichts als Propaganda, ohne der eigene Gehirn einzuschalten( fals noch vorhanden).
20.10.2019, pra
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Mich hatte dieses Interview sehr beeindruckt,
und ich hatte mich schon gefragt, nachdem ich es der Printausgabe gelesen hatte, warum er nicht auch im Internet
erscheint. Ich habe diesen Artikel mehrfach verteilt, weil ich denke, besser kann man nicht aufzeigen, was in Deutschland passiert, und welche Zukunft dieses Land hat. Danke für dieses ‚gnadenlos‘ gute, wahre und warnende Interview!
20.10.2019, Jas
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Die Deutschen werden dem linksgrünen Irrsinn erst ein Ende machen,
wenn Sie faktisch merken, daß die Ideologien vom (grünen) Sozialismus nicht funktionieren. Das Versagen muss aber erst spürbar sein. Vorher setzt kein Umdenken sein.
Selbst gebildete Menschen begreifen die wichtigsten Sachverhalte nicht. Warum fahren alle Blockparteien einen Open Borders Kurs, warum unterstützen sie den Euro trotz Kollapsanzeichen, warum wird eine Energiewende unterstützt, die physikalisch nicht funktionieren kann, uns ärmer macht und zutiefst unökologisch ist? Was wir da tun ist unwissenschaftlich, kein anderes Land fährt diesen Kurs mit und trotzdem glauben wir, daß wir Vorreiter sind.
Und wir sehen: Alle Menschen, die in diesen drei Themenfeldern eine andere (mindestens nachvollziehbare) Meinung vertreten sind „Nazi“. Wie kann das sein, daß in einem „freien“ Land, die Menschen so sehr kuschen? Eine Lösung wird es erst geben, wenn die Deutschen wieder arm und unfrei sind. Uns geht es einfach zu gut, immer noch. Viele Menschen träumen nicht vom Aufstieg, sondern vom Ausstieg und sind nicht mehr bereit zu arbeiten oder nur noch 28 Stunden, siehe IG Metall. Dann machen das Rennen halt andere. China ist noch hungrig.
20.10.2019, P.A.
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Landsbergis lässt nur eines außer Acht:
In 20 Jahren wird Deutschland ein islamischer Staat sein – und junge autochthone Deutsche werden eine kleine Minderheit darstellen, die zu kuschen hat. Die Babyboomer-Generation nähert sich dann steil dem Alter von 80 Jahren an – und kann außer Kopfschütteln über die Politik während 16 Jahren Merkel-Regierung und über die eigene Dummheit, dafür noch selbst verantwortlich zu sein, nichts mehr ausrichten. Schade Herr Reitschuster, dass Sie die Islamisierung Deutschlands nicht in Ihre Fragen haben einfließen lassen.
….
Werter Herr Reitschuster – ich erwarte mir garantiert keine Rettung vor dem Islam durch Russland. Vielleicht andere, siehe die Leserbeiträge. Zumal dieser Drops – objektiv gesehen – gelutscht ist: Man betrachte die Ausländer- (Moslem-) Anteile in Deutschland unter spezieller Berücksichtigung der Alterskohorten. Ich denke, Landsbergis ist sich dieser – dramatischen – Entwicklung nicht bewusst. Weil er sie – mit großer Wahrscheinlichkeit – eben in deren Dramatik nicht kennt. Und ich hätte mir gewünscht, dass Sie dieses Thema beim Stichwort „islamische Welt“ – noch vertieft angesprochen hätten. Aber vielleicht ergibt sich noch eine Gelegenheit.
20.10.2019, tws
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Russland eventuell noch schneller – man muss nur die Bevölkerungsentwicklung dort ansehen. Schauen Sie mal, von wem Sie sich da eine Rettung vor dem Islam erwarten – der Mann in dem Video, Tschetschenen-Führer Kadyrow, ist einer von Putins engsten Bündnisgenossen: https://www.youtube.com/watch?v=KnDlGT0qeio
P.S.: Landsbergis hat die Frage, die Sie oben angesprochen haben. selbst beantwortet: „Die Frage wird nur sein, ob es unter dem Einfluss Russlands, eines russisch-deutschen Staates oder der islamischen Welt stehen wird.“
20.10.2019, B.R., TO
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„Man hat den Deutschen das Rückgrat ge­brochen, sie sind arme Menschen“
Wann fing das an? Für mich gefühlt mit den Hartz IV Gesetzen der SPD mit Unterstützung der Gewerkschaften. …
Nein elly, das fing schon mit den 68ern an. Der Druck den Deutschen, insbesondere den weissen Mann, als das Monster schlechthin darzustellen fing da schon an. Da ging es ja schon los den Marsch durch die Institutionen zu forcieren und das war leider sehr erfolgreich. Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, ab der 6. bis zum Abi immer in irgendeinem Fach Nazizeit und die Darstellung von Kommunismus bzw. DDR war immer nur das dies doch eine Alternative sei. Über Verbrechen des Kommunismus gab es in der Schule gar nix.
20.10.2019, H.SCH.,
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Zitat : Viele Politiker bei Ihnen hofften, Russland würde sich ändern und westliche Werte übernehmen“. Wohin diese „westlichen Werte“ Deutschland gebracht haben, kann jeder sehen. Lieber ein Russisch-Deutsches Reich, als sich dem Islam und der afrikanischen Ivasion ergeben. Deutschland wird eines nicht zu fernen Tages Russlands Unterstützung erflehen. Und nein, ich habe mit dem Kommunismus so gar nichts am Hut, genausowenig wie die meisten Russen, die ich kenne.
20.10.2019, Ch.W.
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Ja, die meisten Russen haben nichts mit Kommunismus am Hut,
da bin ich einverstanden, dagegen. ist eine Mehrheit immun dort, im Gegensatz zu Deutschland. Aber dennoch: Ich denke, wir sollten die Erfahrungen der Litauer mit einer russischen Diktatur nicht leichtfertig von uns weisen – etwa die Ermordung unzähliger Menschen dort. Das gleiche gilt für die Erfahrungen aus der DDR, die leider auch in vielem vergessen sind. Erstaunlich, diese naive Romantik bezüglich einer Autokratie in Russland, in der Stalin wieder hoch gelobt wird, Andersdenkende umgebracht und eingekerkert, der islamische Gotteskrieger Kadyrow zu Putins innerster Machtelite gehört, an islamischen Feiertag in Moskau ganze Straßenzüge nicht mehr begehbar sind und die Mehrheit der Menschen dank der Kleptokratie in Armut lebt. In dem schon Kinder mit Liedern darauf abgestimmt werden, Alaska zurückzuerobern (siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=RnVGQcpO8o8&t=21s, oder hier: https://www.youtube.com/watch?v=YpzuGPONjOM)
Die Sympathie dafür ist wohl nur erklärbar mit Stockholm-Syndrom in der Ex-DDR und Naivität/Unwissenheit im Westen. So wunderbar eine Partnerschaft mit Russland wäre – ich bin der erste, der sich dafür einsetzen würde – sie funktioniert nicht mit einer Diktatur mit einem KGB-Mann an der Spitze, der selbst einmal sage, KGB-Leute hätten ihren Mund, um ihre wahren Absichten zu verbergen.
20.10.2019, B.R., TO

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