Populismus

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Esel-Gespann vom Kunzenhof am Höllentalbahnübergang in Freiburg-Littenweiler am21.5.2016

Esel-Gespann vom Kunzenhof am Höllentalbahnübergang in Freiburg-Littenweiler am21.5.2016

 

 

Populisten sind die, die Populisten Populisten nennen

 
Populisten sind keine Rechtsextremisten
Wir können das Anwachsen populistischer Bewegungen verstehen, ohne irgendeinen „Rechtsextremismus“ zu unterstellen: Es mehren sich in unserer Zeit einfach die größeren Krisen und die politischen Aufgaben, bei denen es um die Lage ganzer Länder geht. Hier geht es um so große Einsätze, dass das Volk insgesamt und sehr lange haften muss. Diese Dinge sind mit einer Politik, die sich nur mit Angeboten und Zuwendungen an einzelne soziale Wählerschichten und Interessengruppen befasst, und mit der Aushandlung entsprechender Lösungspakete und Parteienkoalitionen, nicht zu bearbeiten.
Wir haben eine Krise bei den grundlegenden Staatsaufgaben. Da ist es ganz natürlich, dass das Volk, das sich im Bezug auf diese Aufgaben bildet, jetzt auf den Plan gerufen wird. Der „Populismus“ der Menschen ist eine instinktiv richtige Reaktion auf die Systemverschiebungen der letzten Jahre. Auch auf den Unwillen und die Unfähigkeit der etablierten Parteien, sich auf diese veränderte Lage einzustellen. Und auf ihre Tendenz, die Krisen sogar noch mutwillig und in maßloser Selbstüberschätzung zu steigern. Die Menschen spüren, dass etwas Grundlegendes geschieht – und zugleich das Handeln verzettelt, vertagt und zerredet wird. Deshalb ist es durchaus klug, dass viele Menschen das angeblich so dumme Volks-Wort im Munde führen. Kein Tabu wird verhindern, dass es immer mehr werden. …..
Alles von Gerd Held vom 21.10.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/und_es_gibt_es_doch_das_volk
Populismus und Freiheit – inflationäre Modebegriffe

http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/am-linken-populismus-soll-die-welt-genesen/comment-page-1/#comments

Mit dem Begriff Populismus wird in letzter Zeit nur so um sich geworfen und eigentlich immer abwertend und als Vorwurf benutzt. Eine überzeugende und eindeutige Definition habe ich noch von niemanden gehört, schon gar nicht von denen, die diesen Begriff permanent verwenden. Mir scheint, die Ansichten und Maßnahmen der eigenen Gruppe/Partei sind immer populär, die der anderen immer populistisch. Ich glaube, der Begriff des Populismus wird ebenso undefiniert und nach eigenem Gutdünken mißbraucht wie der Begriff der Freiheit. Meinungsfreiheit, um andere zu diffamieren. Freiheit der Kunst, um Ekeliges zu vermarkten. Glaubensfreiheit für gewaltätige, demokratiefeindliche Religionen. Auch für alle Arten von Rücksichtslosigkeiten und Egoismen wird der Begriff der Freiheit gern mißbraucht.
22.9.2016, Schwarzseher, TO
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Populismus als Schimpfwort zur Diffamierung Andersdenkender
“Parteiführer, die öfters als „Populisten“ bezeichnet werden, stellen sich freilich als jene Politiker dar, die Tabuthemen berühren oder gewisse Erscheinungen bürgerferner Politik bekämpfen.” (Wikipedia) . Eine treffende Beschreibung. Wenn sich Politik, wie derzeit in Deutschland, parteiübergreifend eine “Wahrheit” zu eigen macht, die nichts anderes gelten lässt, muss sich doch ein Gegenpol positionieren. Vor allem dann, wenn diese, von der Political Correctness diktierte Wahrheit gegen den Bürger gerichtet ist. Ein Aufbegehren dagegen ist legitim und demokratisch. Nun ist das Wort Populismus ein Schimpfwort zur Stigmatisierung Andersdenkender geworden. Insbesondere das Wort Rechtspopulismus. Linkspopulismus ist hierzulande salonfähig, während die Bezeichnung Rechtspopulismus die Parteien und ihre Wähler rechts von der Mitte diskreditieren soll. Sei dies die AfD und auch sogar die CSU. Sie werden von der steuerfinanzierten Amadeu Antonio-Stiftung unter Beobachtung gestellt. Was noch gravierender ist, die Stiftung bedient sich der Linkspopulisten als Vollstrecker. Da hört natürlich Demokratie auf.

“Gesellschaftliche Verantwortung sieht anders aus. Die offene Gesellschaft braucht mehr Bekennermut und weniger Zuschauermentalität.” Ich möchte noch anfügen: Mehr Objektivität und mehr Realität.
Sepp Kneipp,

 

Populismus, das blödeste Schimpfwort überhaupt
Der Vorwurf des Populismus ist demokratietheoretisch kurios: Populisten, die Populisten Populisten nennen. Wollen CDU und SPD nicht auch gewählt werden? Schielen die nicht auf “das Volk”? Wäre mehr demokratische Akzeptanz von EU-Entscheidungen nicht wünschenswert ….
Niemand hat das so unverblümt ausgesprochen wie Hillary Clinton: “We can’t expect our people to make the right choices” (Deutsch: Wir können von den Leuten nicht erwarten, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen). Eine der jüngsten Anwendungsformen dieses Menschenbildes ist das Verdikt “Populismus!” Schnell ist der Vorwurf bei der Hand, der jeden exkommuniziert, der sich nicht geschmeidig in die politisch korrekte Schweigespirale fügt. Ein Argument, das auch im Programmheft der AfD oder der Schweizer SVP stehen könnte, ist keins. Sondern ein Grund eisigen Schweigens, betretenen Wegschauens bzw. talkshowtauglicher Empörung ….
Wer oft im Ausland weilt, liest überall die gleiche Denkfigur: die Schweizer SVP, die deutsche AfD, der französische Front National, die österreichische FPÖ, die niederländische PVV, Trump, das alles seien ressentimentgeladene Populisten, denen das Volk “auf den Leim gehe”, denen die “kleinen” Leute “hinterherlaufen”, sich von “einfachen” Botschaften gerne “verführen” und “in die Irre führen” ließen. Sie wollten ohnehin bloß dem “Establishment” eins auswischen, nur kritisieren, nie konstruktiv mitarbeiten…..
hinter dem Populismus-Vorwurf verbirgt sich die prekäre Unterscheidung zwischen guten, normativ gewichteten Wählern und schlechten, weil rein numerisch zählenden Wählern ….
Welche Ansprüche verbergen sich hinter der Gegnerschaft gegen Freihandelsabkommen, Willkommenskultur, EU, Burka, gleichgeschlechtliche Ehe? Wir sollten uns für diese Gründe interessieren. …
Alles vom 8.9.2016 bitte lesen auf http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157993114/Populismus-das-bloedeste-Schimpfwort-ueberhaupt.html

 

 

Moral-Populismus: Moralsplaining – die Vorherrschaft des moralischen Populismus
Wie eine gesellschaftliche Elite in der Flüchtlingskrise dem moralischen Populismus verfällt und somit eine nachhaltige Immigrations- und Flüchtlingspolitik zum Wohle aller verhindert. Erklärt Sebastian Vogel.
Die Vorherrschaft vermeintlicher Moral, die auf unvollständigen Kenntnissen und unreflektierten Annahmen des sie selbst propagierenden Subjekts beruht – kurz Moralsplaining
Mich persönlich erinnert der Umgang mit der Flüchtlingskrise stark an das Phänomen des Moralsplaining. Ganze 82 Prozent der Zeitungsartikel in Deutschland bezüglich der Flüchtlingskrise sind laut FAZ nicht beschreibend, sondern positiv wertend. Man möchte der Bevölkerung ein bestimmtes Narrativ vermitteln, wonach Millionen von oft über Jahrzehnte islamistisch indoktrinierte und weitestgehend ungebildete Flüchtlinge ein Segen für sie seien. Bei ausbleibenden Argumenten versucht die moralische Elite anders Denkende zu gerne mit dem Vorwurf des “Rechtsradikalismus” zum Schweigen zu bringen. Nicht mehr Gesetz und Justiz, sondern die Regierung schreibt Facebook – der größten Medienplattform des Landes – vor, welche Inhalte zu dulden und welche zu zensieren sind. …..
Da den Moralaposteln der Neuzeit alle diese Kenntnisse und Details fehlen oder sie diese bewusst ignorieren, muss man ihre simple Lösung – 1.Leid in der Welt, 2. Lösung durch Grenzöffnung – nicht nur als wohlwollenden Paternalismus, sondern auch als moralischen Populismus bewerten…..
Alles von Sebastian Vogel vom 19.8.2016 bitte lesen auf
http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/moralsplaining-die-vorherrschaft-des-moralischen-populismus/
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Ohne Obergrenze: Asyl for fit young men
Humanitäre Fehlleistung für 900 Milliarden €
1. Nach seriösen Schätzungen des Finanzministeriums bzw. von Prof. Raffelhüschen wird die aktuelle “Flüchtlingspolitik” den Steuerzahler bis 2020 ca. 100 Milliarden € und insg. ca. 900 Milliarden € kosten.
2. Unsere Asylpolitik kommt fast nur gesunden jungen Männern zu Gute. Wirklich Schutzbedürftige Alte, Kranke, Verwundete, Frauen und Kinder profitieren hiervon kaum.
3. Für eine lumpige Milliarde wäre es möglich 1 Million wirklich schutzbedürftige Menschen schnell, sicher und kontrolliert per Luftbrücke zu evakuieren.
Bei 1000 € pro Passagier und voller Auslastung würden sich die Fluglinien um einen solchen Auftrag sogar streiten.
Es gäbe weder Schlepper noch Tote im Mittelmeer. Auch auf die Patrouillen der Bundesmarine und dubiose Deals mit Erdogan könnte verzichtet werden.
Warum das die Regierung nicht macht ?
Ganz einfach, weil sie weiß, dass dann schon die nächsten 100 Millionen Schutzbedürftigen in Algerien, Tunesien, Marokko, Libyen, Ägypten, Irak, Syrien, Afghanistan, Pakistan, Eritrea, Elfenbeinküste, Kongo, Kenia, Somalia, Nigeria, Tansania, Äthiopien, Angola, Zimbabwe, Liberia, Uganda, Malawi, Mosambik, Burundi, Ruanda,…. nur darauf warten ebenfalls evakuiert zu werden.
Weil man aber die unbequeme Wahrheit, dass eine humanitäre Hilfe ohne Obergrenzen unmöglich ist nicht aussprechen will, bleibt man lieber beim menschenverachtenden “ASYLUM FOR FIT YOUNG MEN” und verkauft das Dogma “ohne Obergrenze” in perfider Weise noch als Humanität.
Für mich ist nur unfassbar, wie viele Menschen auf dieses perfide Spiel der Politiker mit unserem Gewissen hereinfallen. Oder sollten die tatsächlich zu doof sein, diese simplen Zusammenhänge zu verstehen ????
K.Herz, 19.8.016, TO

Moralsplainer
Sie sprechen mir aus der Seele, Herr Vogel! In Bayern nennt man so einen “Moralsplainer” ein moralisierendes Gscheidhaferl…
Ketzerische Frage am Rande: Ist “Moralsplaining” nicht ein anderer Ausdruck für “Gutmenschentum” und/oder “gutmenschliche Realitätsverweigerung” – bzw. was dahinter steckt?

Moralisierende Medien: Folteropfer als Argument für weiterhin offene Grenzen
Ein sehr gutes Bespiel für dieses infame Ansinnen ist eine Kampagne, die gegenwärtig medienübergreifend in Deutschland durchgeführt wird.
Angeblich sind laut Amnesty International in syrischen Gefängnissen seit Ausbruch des Bürgerkrieges ca. 18.000 Gefangene getötet worden. Das wird seit Tagen auf allen möglichen Kanälen der Bevölkerung wieder und wieder vorgesetzt.
Angenommen, die Zahlen sind belastbar, was heißt das für unsere chronisch und rechtswidrig offenen Grenzen? Sind unter den ausweislosen “Syrern”, die da illegal einreisen, entkommene Opfer, oder Folterer, die sich eine kleine Auszeit im deutschen Sozialsystem gönnen?
Hier wird Islamismus importiert, die Sicherheitslage in Deutschland in unverantwortlicher Weise aufs Spiel gesetzt, und die Gesellschaft und unser Gemeinwesen in Richtung einer steinzeitlichen Ideologie in Gestalt einer erbarmungslosen “Religion” verändert.
Was ist daran moralisch? Wozu brauchen unsere Kinder Gefährder im öffentlichen Raum, die ihre Unversehrtheit bedrohen? Warum sollen unsere Gesellschaft und unsere Lebensweise zerstört werden? Weil Uropa vielleicht in der Wehrmacht war? Mein Opa war in der KPD. Was habe ich also, nach Lesart der linken Populisten, mit der ganzen Sache zu tun?
Man sollte sich genau ansehen, wer in Politik und Medien heute die Moralkeule schwingt. Und man sollte diese Menschen gut im Gedächtnis behalten, wenn es zu einer juristischen Aufarbeitung dieser verräterischen Vorgänge kommt.
Ich tue das ganz sicher. Denn eines ist sonnenklar: Politische Systeme verändern sich, oder werden gestürtzt.
Ugläubiger, 19.8.2016, TO
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Toiletten nicht gen Mekka – unsere Moralelite will es so
Zum Beispiel wurden schon vor 10 Jahren die Toiletten in britischen Gefängnissen umgebaut, damit muslimische Insassen nicht mit dem Gesicht nach Mekka sitzen müssen.
Das ist keineswegs ein Karnevalsscherz, sondern Fakt (s. BBC News, 20 April 2006, Jail toilets face away from Mecca).
Wir verlieren unter der Ägide dieser Pseudo-Moralelite nicht nur unsere Freiheit, sondern auch den letzten Rest von Ernsthaftigkeit und Würde.
Wir sind auf dem Weg, uns von einem respektierten Kontinent in ein Irrenhaus zu verwandeln.
Dabei ist zu konstatieren, dass es keineswegs erstaunlich ist, dass ehemals (?) Linke, die einmal angetreten sind, für Liberalität, Emanzipation, Aufklärertum, und Fortschritt zu kämpfen, sich zu Fürsprechern einer einwandernden Religion machen, die das präzise Gegenteil dieser Ziele beinhaltet.
Denn inzwischen ist die ehemals (?) Linke selbst in einen geistigen Zustand mutiert, der das Gegenteil jeder Aufklärung und jeder Liberalität repräsentiert.
Deshalb sind die Affinitäten zwischen linkem Moral-Rigorismus und fundamentalistischem Islam nicht nur offenkundig, sondern erklärbar.
Enrico Stiller, 19.8.016

 

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Demokratie für Doofe – Populisten
“Der ernsthafte demokratische Politiker wendet sich an diejenigen Teile der Bevölkerung, die genug Grips im Kopf haben, seine Aussagen zu verstehen und richtig zu würdigen. Der Populist dagegen wendet sich an die breite Masse (die plebs, wie die Lateiner sagten), die über nichts weiter verfügt als den „gesunden Menschenverstand“ (wenn überhaupt) und versucht, etwas „rüber zu bringen“, das auch die letzte „Dumpfbacke“ kapiert. Also Demokratie für Doofe” …. Alles von Rainer Grell vom 28.5.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/demokratie_fuer_doofe

Populist: “Wir schaffen das” – Demokrat: “was überhaupt ist ‘das’?”
Populistisch ist ansonsten nahezu alles, was die Regierung Merkel mit den diversen Rettungs- und Wendeaktionen wie Banken-, Eurorettung, Griechenland-Hilfen, der sog. “Energiewende” und der “Flüchtlingspolitik” (sich) geleistet hat. Das Credo aller echten Populisten lautet: “Wir schaffen das!” (“Aber bitte fragt nicht nach den Einzelheiten!”) Ein Demokrat würde zunächst fragen: “Was ist überhaupt “das”, wem nützt es, wer muss dafür die Kosten und Lasten tragen, und können und wollen wir es dann wirklich in Angriff nehmen?” Außerdem riskiert ein Demokrat seine Abwahl um seiner Überzeugungen willen, während ein Populist (wie Merkel, Seehofer, Gabriel u.a.) seine Überzeugungen dem Machterhalt oder Machtgewinn opportunistisch (neudeutsch: “dynamisch”) opfert.
Sabine Herbst

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