Populismus

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Esel-Gespann vom Kunzenhof am Höllentalbahnübergang in Freiburg-Littenweiler am21.5.2016

Esel-Gespann vom Kunzenhof am Höllentalbahnübergang in Freiburg-Littenweiler am21.5.2016

 

 

Populisten sind die, die Populisten Populisten nennen

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Marc Jongen zum Populismus – Linke Angst um Deutungshoheit
Dass der AfD-Chef-Denker Marc Jongen am Hannah Arendt Center in New York einen Vortrag zur Krise der Demokratie halten durfte, empörte die akademische Linke. Ironie der Geschichte: Mit ihrem Protest bestätigte sie seine Thesen unfreiwillig ….
Jongen bringt im gewissen Sinne eine Doppelkompetenz mit: als Politiker einer populistisch titulierten Partei und als Geisteswissenschaftler, der in der Lage sein sollte, sein eigenes Tun und Handeln zu reflektieren. Jongens Vortrag, halb Erfahrungsbericht, halb Einordnung, geriet weder besonders komplex noch übermäßig theoretisch. Seine Kernthese war klar:
Er bekannte sich zu einem recht verstandenen Populismus.
Darunter versteht Jongen, dass das Volk, also der Populus,
an gravierenden Entscheidungen wie der Bankenrettung
oder der Grenzöffnung für hunderttausende Migranten beteiligt wird.
Nicht der Populist sei undemokratisch, sondern die politischen Repräsentanten, die Alternativlosigkeit suggerierten. Selbstverständlich, so Jongen weiter, sei die Demokratie keine Ethnokratie, doch das Wir, auf das eine Demokratie baue, sei durch gemeinsame Geschichte, Vergangenheit und Traditionen verbunden. Die Demokratie sei dann in der Krise, wenn die Gesellschaft in verschiedene Blasen zerfalle…..
Als Spalter gelten jene, die auf die Spaltung der Gesellschaft aufmerksam machen, und als Angstmacher diejenigen, die den Ängsten der Menschen Ausdruck verleihen.
… Alles von Alexander Grau vom 28.10.2017 bitte lesen auf
http://cicero.de/kultur/jongen-auftritt-in-den-usa-linke-angst-um-die-deutungshoheit
Linke Deutungshoheit
In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts habe ich an einem Kolleg in Hessen das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt. Es gab dort eine starke Gruppe von KBW`lern. Wenn man sie argumentativ in die Enge trieb, riefen sie einfach nur “Faschist”, und hatten dann für sich die Diskussion gewonnen. Zumindest ein klein wenig Lernfähigkeit muß man den Linken schon zugestehen; sie haben ihr Repertoire um die “Schlagwörter” Rassist, Sexist, Populist, islamophobes A…u.Ä.” erweitert.
28.10.2017, Johannes Rauch, CO
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Demokratieverständnis
Herr Grau, Sie treffen das Thema sehr genau! Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden. Diesen Grundsatz der Demokratie haben unsere heutigen Politikideologen auf allen Seiten vergessen! Insbesondere die Ideologen und Populisten im roten und grünen Bereich scheinen zudem zu meinen, dass sie die alleinige Erkenntnis- und Deutungshoheit über die Welt besitzen.
Freiheit in Demokratie scheint inzwischen, ist die Freiheit der Gleichgeschalteten und Gutmeinenden.
Dabei scheint mir , dass das Gute auf der Welt eher unterrepräsentiert ist, und man sich wehrhaft zeigen muss, auch, wenn man es gut meint.
Schön wäre es, wenn wir mehr Diskurs, These und Antithese, auch in Politik und Medien, erlebten. Dann hätten es auch Alternativlosigkeit und Parteienideologien und die Unfreiheit Andersdenkender erheblich schwerer.
28.10.2017, Dr. Jürgen Herrmann, CO

Die Demokratiefeinde sitzen in der Regierung!
Ich kann die Bemerkung “Nicht der Populist ist undemokratisch, sondern die politischen Repräsentanten, die Alternativlosigkeit suggerierten.” nur unterstreichen. Die Bundesregierung war es, die die Demokratie ausgehebelt hat. Weder bei der Euro- Rettungspolitik noch während der Masseneinwanderung wurde ausreichend oder gleich gar nicht im Bundestag diskutiert bzw. Beschlüsse herbeigeführt. Die Spaltung und die Ängste in der Bevölkerung sind dadurch überhaupt erst entstanden! Diejenigen, die darauf hinweisen, werden seit geraumer Zeit als Brandstifter gebrandmarkt, grotesk!
Die Vorherrschaft des linksgrünen Denkens geht zu Ende. Zu weit haben sich die Politik, die meisten Medien, viele Bereiche der Universitäten und Hochschulen und im Bildungswesen von der Lebenswirklichkeit entfernt. Es ist an der Zeit, wieder mehr Vernunft, mehr konservative Werte und mehr Stolz auf Deutschland (ohne jeglichen Nationalismus) einziehen zu lassen. Die Zeit linksgrüner Träumer ist vorbei!
28.10.2017, Arndt Schuster, CO
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Linke und Rechte
Der wichtigste Unterschied zwischen Linken und Rechten ist m. E. das Menschenbild. Linke halten alle Menschen im Grunde für gut und vernünftig. Etwaige Unterschiede sind nur sozial bedingt (falsche Erziehung, schlechtes Umfeld usw.) Also lassen sich mit der richtigen Politik ständige Fortschritte erzielen – hin zu einer idealen Gesellschaft (alle sind gleich, niemand besitzt mehr als der andere – praktisch das Paradies auf Erden).
Allerdings funktioniert diese Gleichschaltung nur mit Gewalt – sie bedingt totalitäre Systeme (siehe Kommunismus mit all seinen unguten Begleiterscheinungen).
Im Gegensatz dazu sind Konservative Realisten. Sie sehen den Menschen, wie er ist, und nicht, wie er sein soll. Sie wollen ihn nicht umerziehen, weil dies – wie die Geschichte überdeutlich zeigt – auch gar nicht möglich ist. Sie plädieren deshalb für eine Politik der kleinen Schritte und einen starken Staat, der die menschlichen Schwächen in Schach hält.
28.10.2017, Ursula Schneider, CO

Paradigmenwechsel
Es wird immer offensichtlicher die Linke ist in einer existenziellen Krise. Sie hat keinerlei Lösungen außer die, die sie schon immer hatte und das sind lediglich Glaubensbekenntnisse. Bleiben zwei Dinge zu hoffen, dass sie sich überwiegend friedlich in die Rekonvaleszenz begibt und dass die übernehmende Rechte es besser macht und nicht über das Ziel hinausschießt.
Bei ersterem bin ich skeptisch bei dem zweitem optimistisch. Viele Linke, die ich erleben durfte tragen den Hass in sich, den sie den Rechten gerne andichten und diese Leute schlagen lieber alles kaputt bevor sie den “übernehmenden Rechten” auch nur etwas intakte Gesellschaft überlassen. Ich bin froh, dass sich die westlichen Gesellschaften Stück für Stück von diesen Ideologen emanzipieren, denn sie bringen nur noch Leid über die Menschen und das leugnen sie in Ihrer Selbstherrlichkeit auch noch, so dass das erfahrene Leid der Menschen ihnen nicht einmal zugebilligt wird. Doch linke Entmenschlichung löst gar nichts!
28.10.2017, Stefan Archie, CO
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Tucholsky
Es bewahrheitet sich immer wieder,was Tucholsky sagte: “In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist als viel gefährlicher, als derjenige, der den Schmutz macht.”
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Chapeau! Ihre Analyse, sehr geehrter Herr Grau, trifft den Nagel auf den Kopf!
Das Wort “Populismus” unreflektiert als Schimpfwort zu verwenden, zeugt eben gerade von jener “Arroganz der Macht” oder “Entrücktheit”, welche unsere etablierten Parteien in Deutschland unter der Anleitung von Frau Merkel vorführen. Und dazu gehört eben auch, sich jedem vernünftigen Diskurs mit dem Verweis auf die “Alternativlosigkeit” des eigenen Handelns zu entziehen und all jene, die berechtigte Zweifel an dieser Suggestion vorbringen, aufs übelste zu verunglimpfen.
“Die Kanzlerin hat einen Plan und der ist gut” – Zitat Thorsten Albig, SPD vom 08.10.2015 – Man ist unwillkürlich versucht, diesem Zitat noch das Wort “Basta” hinzu zu fügen.
Im Prinzip gleiches Vorgehen wie bei der Euro-und Bankenkrise zuvor. Und die Zweifler sind: “Nazis”, “Pack” oder günstigstenfalls lächerliche, weil “besorgte” Bürger.
Da darf man dann doch guten Gewissens über beinahe jeden Populisten froh sein, oder?
Antworten
28.10.2017, Bernd Biele.,CO
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Spalter sind die, die auf Spaltung hinweisen?
Darf ich den Satz „Als Spalter gelten jene, die auf die Spaltung der Gesellschaft aufmerksam machen, und als Angstmacher diejenigen, die den Ängsten der Menschen Ausdruck verleihen“ in meine E-Mail-Signatur übernehmen?Auch ansonsten: treffsicher wie immer. Eine gute, ergänzende Analyse der deutschen Linken findet man auch in der „Achse des Guten“ von Marcus Ermler: „Linkspartei goes Latte machiato“.
28.10.2017, HansHasso Stamer, CO

Linke Deutungshoheit
Ich denke, Herr Grau hat recht: Die „Diskurshoheit“ der Linken neigt sich dem Ende zu. Ohnehin war die vorgebliche intellektuelle Dominanz linker „Geisteswissenschaftler“
immer nur eine gefühlte. Von Menschen, die etwas von Wirtschaft verstehen, erst recht von sog. Normalbürgern, wurden sie nie ernst genommen. Spätestens seit Trumps Präsidentschaft, seit Brexit und Flüchtlingskrise ist das nun auch offen sichtbar.
Kein Mensch interessiert sich für durchgegenderte Mulikultifantasien,
wenn er nicht weiß, ob er an der nächsten U-Bahnstation eins auf die Mütze kriegt.
Oder der Kita-Platz für seine Tochter an ein Mädchen an Syrien geht
(in Hamburg offizielle Anweisung der Behörden).
Für die Lösung echter Probleme sind Linksintellektuelle, welche sich in einer Blase befinden, welche nur noch durch ihre eigene realitätsabgewandte gestrige und verquere Weltanschauung genährt wird, schlicht nicht tauglich. Vielleicht merken das ja auch irgendwann andere Medien als der „Cicero“.
28.10.2017, Dr. Roland Mack, CO

 
Populisten sind keine Rechtsextremisten
Wir können das Anwachsen populistischer Bewegungen verstehen, ohne irgendeinen „Rechtsextremismus“ zu unterstellen: Es mehren sich in unserer Zeit einfach die größeren Krisen und die politischen Aufgaben, bei denen es um die Lage ganzer Länder geht. Hier geht es um so große Einsätze, dass das Volk insgesamt und sehr lange haften muss. Diese Dinge sind mit einer Politik, die sich nur mit Angeboten und Zuwendungen an einzelne soziale Wählerschichten und Interessengruppen befasst, und mit der Aushandlung entsprechender Lösungspakete und Parteienkoalitionen, nicht zu bearbeiten.
Wir haben eine Krise bei den grundlegenden Staatsaufgaben. Da ist es ganz natürlich, dass das Volk, das sich im Bezug auf diese Aufgaben bildet, jetzt auf den Plan gerufen wird. Der „Populismus“ der Menschen ist eine instinktiv richtige Reaktion auf die Systemverschiebungen der letzten Jahre. Auch auf den Unwillen und die Unfähigkeit der etablierten Parteien, sich auf diese veränderte Lage einzustellen. Und auf ihre Tendenz, die Krisen sogar noch mutwillig und in maßloser Selbstüberschätzung zu steigern. Die Menschen spüren, dass etwas Grundlegendes geschieht – und zugleich das Handeln verzettelt, vertagt und zerredet wird. Deshalb ist es durchaus klug, dass viele Menschen das angeblich so dumme Volks-Wort im Munde führen. Kein Tabu wird verhindern, dass es immer mehr werden. …..
Alles von Gerd Held vom 21.10.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/und_es_gibt_es_doch_das_volk
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Populismus und Freiheit – inflationäre Modebegriffe
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/am-linken-populismus-soll-die-welt-genesen/comment-page-1/#comments
Mit dem Begriff Populismus wird in letzter Zeit nur so um sich geworfen und eigentlich immer abwertend und als Vorwurf benutzt. Eine überzeugende und eindeutige Definition habe ich noch von niemanden gehört, schon gar nicht von denen, die diesen Begriff permanent verwenden. Mir scheint, die Ansichten und Maßnahmen der eigenen Gruppe/Partei sind immer populär, die der anderen immer populistisch. Ich glaube, der Begriff des Populismus wird ebenso undefiniert und nach eigenem Gutdünken mißbraucht wie der Begriff der Freiheit. Meinungsfreiheit, um andere zu diffamieren. Freiheit der Kunst, um Ekeliges zu vermarkten. Glaubensfreiheit für gewaltätige, demokratiefeindliche Religionen. Auch für alle Arten von Rücksichtslosigkeiten und Egoismen wird der Begriff der Freiheit gern mißbraucht.
22.9.2016, Schwarzseher, TO

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Populismus als Schimpfwort zur Diffamierung Andersdenkender
“Parteiführer, die öfters als „Populisten“ bezeichnet werden, stellen sich freilich als jene Politiker dar, die Tabuthemen berühren oder gewisse Erscheinungen bürgerferner Politik bekämpfen.” (Wikipedia) . Eine treffende Beschreibung. Wenn sich Politik, wie derzeit in Deutschland, parteiübergreifend eine “Wahrheit” zu eigen macht, die nichts anderes gelten lässt, muss sich doch ein Gegenpol positionieren. Vor allem dann, wenn diese, von der Political Correctness diktierte Wahrheit gegen den Bürger gerichtet ist. Ein Aufbegehren dagegen ist legitim und demokratisch. Nun ist das Wort Populismus ein Schimpfwort zur Stigmatisierung Andersdenkender geworden. Insbesondere das Wort Rechtspopulismus. Linkspopulismus ist hierzulande salonfähig, während die Bezeichnung Rechtspopulismus die Parteien und ihre Wähler rechts von der Mitte diskreditieren soll. Sei dies die AfD und auch sogar die CSU. Sie werden von der steuerfinanzierten Amadeu Antonio-Stiftung unter Beobachtung gestellt. Was noch gravierender ist, die Stiftung bedient sich der Linkspopulisten als Vollstrecker. Da hört natürlich Demokratie auf.
“Gesellschaftliche Verantwortung sieht anders aus. Die offene Gesellschaft braucht mehr Bekennermut und weniger Zuschauermentalität.” Ich möchte noch anfügen: Mehr Objektivität und mehr Realität.
Sepp Kneipp,

 

Populismus, das blödeste Schimpfwort überhaupt
Der Vorwurf des Populismus ist demokratietheoretisch kurios: Populisten, die Populisten Populisten nennen. Wollen CDU und SPD nicht auch gewählt werden? Schielen die nicht auf “das Volk”? Wäre mehr demokratische Akzeptanz von EU-Entscheidungen nicht wünschenswert ….
Niemand hat das so unverblümt ausgesprochen wie Hillary Clinton: “We can’t expect our people to make the right choices” (Deutsch: Wir können von den Leuten nicht erwarten, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen). Eine der jüngsten Anwendungsformen dieses Menschenbildes ist das Verdikt “Populismus!” Schnell ist der Vorwurf bei der Hand, der jeden exkommuniziert, der sich nicht geschmeidig in die politisch korrekte Schweigespirale fügt. Ein Argument, das auch im Programmheft der AfD oder der Schweizer SVP stehen könnte, ist keins. Sondern ein Grund eisigen Schweigens, betretenen Wegschauens bzw. talkshowtauglicher Empörung ….
Wer oft im Ausland weilt, liest überall die gleiche Denkfigur: die Schweizer SVP, die deutsche AfD, der französische Front National, die österreichische FPÖ, die niederländische PVV, Trump, das alles seien ressentimentgeladene Populisten, denen das Volk “auf den Leim gehe”, denen die “kleinen” Leute “hinterherlaufen”, sich von “einfachen” Botschaften gerne “verführen” und “in die Irre führen” ließen. Sie wollten ohnehin bloß dem “Establishment” eins auswischen, nur kritisieren, nie konstruktiv mitarbeiten…..
hinter dem Populismus-Vorwurf verbirgt sich die prekäre Unterscheidung zwischen guten, normativ gewichteten Wählern und schlechten, weil rein numerisch zählenden Wählern ….
Welche Ansprüche verbergen sich hinter der Gegnerschaft gegen Freihandelsabkommen, Willkommenskultur, EU, Burka, gleichgeschlechtliche Ehe? Wir sollten uns für diese Gründe interessieren.

Alles vom 8.9.2016 bitte lesen auf http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157993114/Populismus-das-bloedeste-Schimpfwort-ueberhaupt.html

 

 

Moral-Populismus: Moralsplaining – die Vorherrschaft des moralischen Populismus
Wie eine gesellschaftliche Elite in der Flüchtlingskrise dem moralischen Populismus verfällt und somit eine nachhaltige Immigrations- und Flüchtlingspolitik zum Wohle aller verhindert. Erklärt Sebastian Vogel.
Die Vorherrschaft vermeintlicher Moral, die auf unvollständigen Kenntnissen und unreflektierten Annahmen des sie selbst propagierenden Subjekts beruht – kurz Moralsplaining
Mich persönlich erinnert der Umgang mit der Flüchtlingskrise stark an das Phänomen des Moralsplaining. Ganze 82 Prozent der Zeitungsartikel in Deutschland bezüglich der Flüchtlingskrise sind laut FAZ nicht beschreibend, sondern positiv wertend. Man möchte der Bevölkerung ein bestimmtes Narrativ vermitteln, wonach Millionen von oft über Jahrzehnte islamistisch indoktrinierte und weitestgehend ungebildete Flüchtlinge ein Segen für sie seien. Bei ausbleibenden Argumenten versucht die moralische Elite anders Denkende zu gerne mit dem Vorwurf des “Rechtsradikalismus” zum Schweigen zu bringen. Nicht mehr Gesetz und Justiz, sondern die Regierung schreibt Facebook – der größten Medienplattform des Landes – vor, welche Inhalte zu dulden und welche zu zensieren sind. …..
Da den Moralaposteln der Neuzeit alle diese Kenntnisse und Details fehlen oder sie diese bewusst ignorieren, muss man ihre simple Lösung – 1.Leid in der Welt, 2. Lösung durch Grenzöffnung – nicht nur als wohlwollenden Paternalismus, sondern auch als moralischen Populismus bewerten…..
Alles von Sebastian Vogel vom 19.8.2016 bitte lesen auf
http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/moralsplaining-die-vorherrschaft-des-moralischen-populismus/
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Ohne Obergrenze: Asyl for fit young men
Humanitäre Fehlleistung für 900 Milliarden €
1. Nach seriösen Schätzungen des Finanzministeriums bzw. von Prof. Raffelhüschen wird die aktuelle “Flüchtlingspolitik” den Steuerzahler bis 2020 ca. 100 Milliarden € und insg. ca. 900 Milliarden € kosten.
2. Unsere Asylpolitik kommt fast nur gesunden jungen Männern zu Gute. Wirklich Schutzbedürftige Alte, Kranke, Verwundete, Frauen und Kinder profitieren hiervon kaum.
3. Für eine lumpige Milliarde wäre es möglich 1 Million wirklich schutzbedürftige Menschen schnell, sicher und kontrolliert per Luftbrücke zu evakuieren.
Bei 1000 € pro Passagier und voller Auslastung würden sich die Fluglinien um einen solchen Auftrag sogar streiten.
Es gäbe weder Schlepper noch Tote im Mittelmeer. Auch auf die Patrouillen der Bundesmarine und dubiose Deals mit Erdogan könnte verzichtet werden.
Warum das die Regierung nicht macht ?
Ganz einfach, weil sie weiß, dass dann schon die nächsten 100 Millionen Schutzbedürftigen in Algerien, Tunesien, Marokko, Libyen, Ägypten, Irak, Syrien, Afghanistan, Pakistan, Eritrea, Elfenbeinküste, Kongo, Kenia, Somalia, Nigeria, Tansania, Äthiopien, Angola, Zimbabwe, Liberia, Uganda, Malawi, Mosambik, Burundi, Ruanda,…. nur darauf warten ebenfalls evakuiert zu werden.
Weil man aber die unbequeme Wahrheit, dass eine humanitäre Hilfe ohne Obergrenzen unmöglich ist nicht aussprechen will, bleibt man lieber beim menschenverachtenden “ASYLUM FOR FIT YOUNG MEN” und verkauft das Dogma “ohne Obergrenze” in perfider Weise noch als Humanität.
Für mich ist nur unfassbar, wie viele Menschen auf dieses perfide Spiel der Politiker mit unserem Gewissen hereinfallen. Oder sollten die tatsächlich zu doof sein, diese simplen Zusammenhänge zu verstehen ????
K.Herz, 19.8.016, TO

Moralsplainer
Sie sprechen mir aus der Seele, Herr Vogel! In Bayern nennt man so einen “Moralsplainer” ein moralisierendes Gscheidhaferl…
Ketzerische Frage am Rande: Ist “Moralsplaining” nicht ein anderer Ausdruck für “Gutmenschentum” und/oder “gutmenschliche Realitätsverweigerung” – bzw. was dahinter steckt?

Moralisierende Medien: Folteropfer als Argument für weiterhin offene Grenzen
Ein sehr gutes Bespiel für dieses infame Ansinnen ist eine Kampagne, die gegenwärtig medienübergreifend in Deutschland durchgeführt wird.
Angeblich sind laut Amnesty International in syrischen Gefängnissen seit Ausbruch des Bürgerkrieges ca. 18.000 Gefangene getötet worden. Das wird seit Tagen auf allen möglichen Kanälen der Bevölkerung wieder und wieder vorgesetzt.
Angenommen, die Zahlen sind belastbar, was heißt das für unsere chronisch und rechtswidrig offenen Grenzen? Sind unter den ausweislosen “Syrern”, die da illegal einreisen, entkommene Opfer, oder Folterer, die sich eine kleine Auszeit im deutschen Sozialsystem gönnen?
Hier wird Islamismus importiert, die Sicherheitslage in Deutschland in unverantwortlicher Weise aufs Spiel gesetzt, und die Gesellschaft und unser Gemeinwesen in Richtung einer steinzeitlichen Ideologie in Gestalt einer erbarmungslosen “Religion” verändert.
Was ist daran moralisch? Wozu brauchen unsere Kinder Gefährder im öffentlichen Raum, die ihre Unversehrtheit bedrohen? Warum sollen unsere Gesellschaft und unsere Lebensweise zerstört werden? Weil Uropa vielleicht in der Wehrmacht war? Mein Opa war in der KPD. Was habe ich also, nach Lesart der linken Populisten, mit der ganzen Sache zu tun?
Man sollte sich genau ansehen, wer in Politik und Medien heute die Moralkeule schwingt. Und man sollte diese Menschen gut im Gedächtnis behalten, wenn es zu einer juristischen Aufarbeitung dieser verräterischen Vorgänge kommt.
Ich tue das ganz sicher. Denn eines ist sonnenklar: Politische Systeme verändern sich, oder werden gestürtzt.
Ugläubiger, 19.8.2016, TO
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Toiletten nicht gen Mekka – unsere Moralelite will es so
Zum Beispiel wurden schon vor 10 Jahren die Toiletten in britischen Gefängnissen umgebaut, damit muslimische Insassen nicht mit dem Gesicht nach Mekka sitzen müssen.
Das ist keineswegs ein Karnevalsscherz, sondern Fakt (s. BBC News, 20 April 2006, Jail toilets face away from Mecca).
Wir verlieren unter der Ägide dieser Pseudo-Moralelite nicht nur unsere Freiheit, sondern auch den letzten Rest von Ernsthaftigkeit und Würde.
Wir sind auf dem Weg, uns von einem respektierten Kontinent in ein Irrenhaus zu verwandeln.
Dabei ist zu konstatieren, dass es keineswegs erstaunlich ist, dass ehemals (?) Linke, die einmal angetreten sind, für Liberalität, Emanzipation, Aufklärertum, und Fortschritt zu kämpfen, sich zu Fürsprechern einer einwandernden Religion machen, die das präzise Gegenteil dieser Ziele beinhaltet.
Denn inzwischen ist die ehemals (?) Linke selbst in einen geistigen Zustand mutiert, der das Gegenteil jeder Aufklärung und jeder Liberalität repräsentiert.
Deshalb sind die Affinitäten zwischen linkem Moral-Rigorismus und fundamentalistischem Islam nicht nur offenkundig, sondern erklärbar.
Enrico Stiller, 19.8.016

 

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Demokratie für Doofe – Populisten
“Der ernsthafte demokratische Politiker wendet sich an diejenigen Teile der Bevölkerung, die genug Grips im Kopf haben, seine Aussagen zu verstehen und richtig zu würdigen. Der Populist dagegen wendet sich an die breite Masse (die plebs, wie die Lateiner sagten), die über nichts weiter verfügt als den „gesunden Menschenverstand“ (wenn überhaupt) und versucht, etwas „rüber zu bringen“, das auch die letzte „Dumpfbacke“ kapiert. Also Demokratie für Doofe” …. Alles von Rainer Grell vom 28.5.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/demokratie_fuer_doofe

Populist: “Wir schaffen das” – Demokrat: “was überhaupt ist ‘das’?”
Populistisch ist ansonsten nahezu alles, was die Regierung Merkel mit den diversen Rettungs- und Wendeaktionen wie Banken-, Eurorettung, Griechenland-Hilfen, der sog. “Energiewende” und der “Flüchtlingspolitik” (sich) geleistet hat. Das Credo aller echten Populisten lautet: “Wir schaffen das!” (“Aber bitte fragt nicht nach den Einzelheiten!”) Ein Demokrat würde zunächst fragen: “Was ist überhaupt “das”, wem nützt es, wer muss dafür die Kosten und Lasten tragen, und können und wollen wir es dann wirklich in Angriff nehmen?” Außerdem riskiert ein Demokrat seine Abwahl um seiner Überzeugungen willen, während ein Populist (wie Merkel, Seehofer, Gabriel u.a.) seine Überzeugungen dem Machterhalt oder Machtgewinn opportunistisch (neudeutsch: “dynamisch”) opfert.
Sabine Herbst

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