Patriotismus

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Kirschblüte in Freiburg und Schnee auf den Schwarzwaldbergen am 27.April 2016

Kirschblüte in Freiburg und Schnee auf den Schwarzwaldbergen am 27.April 2016

 

 

Ein Einwanderungsland braucht Nationalstolz und Patriotismus
Wer hunderttausende Muslime aufnehmen will, muss sich vom eigenen Kultur-Nihilismus verabschieden. Entweder man will funktionierendes Einwanderungsland sein und schluckt dafür die „Kröte“ des Nationalstolzes oder man muss augenblicklich aufhören, Menschen aus anderen Kulturen hierzulande aufzunehmen.Es geht nur eines: Die eigene One-World-Theorie aus sicherer Entfernung erhalten oder nationale und kulturelle Orientierungspunkte mit dem nötigen Selbstbewusstsein vorleben und einfordern. So lange es in Deutschland „cooler“ ist, Ausländer zu sein als Deutscher, wird Integration und vor allem Assimilation zu großen Teilen nicht stattfinden. So lange wir unter Integration verstehen, noch mehr bequeme Maßnahmen zu schaffen, die eher die Integrationshelfer in „kultursensibler“ Anpassung schulen als die Migranten, wird Integration noch weniger gelingen als es bei früheren Einwanderergenerationen der Fall war..
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Alles von Anabel Schunke vom 18.10.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/jede_kultur_ist_wertvoll_so_lange_es_nicht_die_eigene_ist
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Als Migrantin sehe ich schwarz
Anabel Schunke schreibt mit einer Intensität, die einen Menschen nicht kalt lassen kann. Ich als Migrantin kann das bestätigen, was sie schreibt. Ich rege mich auch darüber auf, dass meine Kinder lieber sagen sie sind Georgier (obwohl sie kein Wort Georgisch können) als zu sagen, sie sind Deutsche wie ihr Vater! Jedes Mal wenn ich mit den Deutschen rede sage ich, so viel Kultur und Errungenschaften hat kaum ein Volk, was ist mit euch los? Es kommen Analphabeten, die außer Teppichknüpfen oder Keramik “Kunstwerken” nichts zustande gebracht haben und meinen, sie sind besser als ihr! Den Deutschen wurde der der Stolz, Meinungsfreiheit (außer die ist konform mit Mainstream) und Selbsterhaltungstrieb (darfst dich nicht mal im Schulhof verteidigen, was in JEDEM Land ÜBLICH und NORMAL ist) abtrainiert.
Ich sehe die Zukunft hier im Lande schwarz. Das Umdenken findet nicht statt. Einige schauen mich komisch an und ein zwei Freundschaften mit den Deutschen zerbrachen, weil ich AfD wähle und das auch laut sage (wenn die wüssten, dass ich dort auch noch eingetreten bin, wäre noch schlimmer!). Ich habe dort bisher nur anständige Menschen kennengelernt, die gleiche Sorgen haben und sich noch ein wenig wehren versuchen. Dank meiner Umschulung vor kurzem, habe ich den Einblick in die vorgegebene schulische Gehirnwäsche in DE, bekommen. Lächerlich und zum Heulen das Ganze. Meine Kinder werden ihrer Heimat, Identität, ihrer Stolz und Patriotismus beraubt. Ich könnte noch Stunden schreiben, muss aber jetzt zur Arbeit
19.10.2017, Nana Wellisch, AO

Türkischdeutscher statt Deutschtürke
Wir benutzen den Ausdruck “Deutschtürke” für einen Deutschen, der aus einer türkischen Familie stammt, aber deutscher Staatsbürger ist. Dabei glauben wir, dass es ein analoger Ausdruck zu “Deutschamerikaner” wäre. Das ist aber ein Irrtum! Bei zusammengesetzten Nomen ist im Deutschen das zweite Wort das Grundwort und das erste Wort das Bestimmungswort. Beispiel: Ein Tischtuch ist ein Tuch, das auf den Tisch gelegt wird; ein Betttuch ist ein Tuch, das über ein Bett gelegt wird. Beides sind vor allem Tücher (Grundwort), die sich nur in ihrer Bestimmung für den Tisch oder das Bett unterscheiden (Bestimmungswort). Bei einem “Deutschamerikaner” handelt es sich also vor allem um einen Amerikaner (Grundwort), dessen Familie aus Deutschland (Bestimmungswort) stammt. Dagegen ist ein “Deutschtürke” eben vor allem ein Türke (Grundwort), der die deutsche Staatsbürgerschaft (Bestimmungswort) besitzt. Das ist keine Kleinigkeit! Die Menschen besitzen ein feines Gespür für Grammatik und die sich daraus ergebenden Bedeutungsunterschiede, auch wenn ihnen das nicht immer bewusst ist. Integration kann man erst dann als gelungen betrachten, wenn sich so ein Mensch als “Türkischdeutscher” betrachtet und nicht mehr als “Deutschtürke”.
19.10.2017, Christof Müller, AO

Migranten wenden sich von den armseligen Deutschen ab
Liebe Frau Schunke, leider ist jedes Wort korrekt. – Als mein australischer Mann vor 2012 nach D kam, war er begeistert über die tiefe Verwurzelung der europäischen Völker in ihrer jahrhunderte alten Geschichte und der Tradition. Mittlerweile ist er entsetzt über die Unfähigkeit der Mehrheit der deutschen Gesellschaft, dieses wertvolle Erbe überhaupt erst anzuerkennen, geschweige denn es gegen wahnwitzige multikulti Gleichmacherei und Attacken eines eroberungswütigen Islam zu verteidigen. Dieses zutiefst beschämende Verhalten der Deutschen MUSS das Nationalbewusstsein aller einigermaßen gesunden hier lebenden Migranten stärken. Sie wenden sich “befremdet” ab und wieder hrem eigenem Erbe zu.
18.10.2017, Cornalia Buchta, AO

Sie werfen die richtige Frage auf: Warum soll ich mich in ein Volk integrieren, das sich selbst keinen Wert zuerkennt und ständig in Selbstzüchtigung schwelgt. Die Ursprünge der Selbstzüchtigung zur eigenen Disziplinierung und Erziehung zur Askese gehen in Europa weit zurück in die klästerliche Tradition. Sie sind geboren aus dem Gefühl des Ungenügens und der Sündhaftigkeit. Im Mittelalter war zogen die sogenannten Geißler (Flagelanten) demonstrativ durch die Straßen und schlugen sich selbst. Inzwischen hat sich diese Entwicklung offenbar mit dem protestantischen Pietismus verbunden und in das Gesellschaftliche und Politische hinein entwickelt. Man selbst ist nur etwas Wert, wenn mann sich durch Taten rechtfertigt. Interessant finde ich, dass diese Selbst- und Volksverleugner einen geradezu religiös-fanatischen Impetus an den Tag legen, was für mich bestätigt, dass die Betroffenen tatsächlich ein in der Psyche verwurzeltes Bedürfnis zur Kasteiung haben. Meines Erachtens, ich spekuliere hier, rührt diese Entwicklung daher, dass die Menschen immer weniger in festen Strukturen leben, die Sicherheit geben und ein Gefühl des Selbstwertes und des Wertes der sozialen Gruppe fördern. Stattdessen vereinzelt sich die Gesellschaft und jeder sucht nach einem Weg, seinen Eigenwert zu entwickeln. Und hier bieten Greenpeace, die Grünen und viele andere “Verführer” einfache Wege.
18.10.2017, Ludwig Diehn , AO
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Wir unterstützen nur orthodoxe Muslime
Sehr geehrte Frau Schunke! Ihre gelungene panoramatische Beschreibung des Ist-Zustandes möchte ich um einen Aspekt ergänzen. Liberale, offene, aufgeklärte Mitbürger islamischen Glaubens und/oder etwa türkischstämmiger Herkunft geraten seit einiger Zeit zunehmend unter den Druck ihrer Glaubensbrüder und -schwestern, wenn sie ihren Töchtern kein Kopftuch überstülpen, wenn sie zu engen Kontakt zu “Kartoffeln” haben, wenn sie die religiösen Vorschriften eher locker interpretieren. Da hat sich ebenfalls deutlich etwas verändert. Statt diese Kräfte zu unterstützen, werden aber eher die konservativen, dogmatischen und rückwärtsgewandten Vertreter und Organisationen auf Seiten der Muslime bebauchpinselt, weil man von der falschen Annahme ausgeht, immer mehr Zugeständnisse führten zu mehr Verständigung und Toleranz
18.10.2017, Bernd matzkowski, AO
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… es sind Muslime
Es sind nicht Italiener, nicht Spanier, nicht Griechen oder Portugiesen, nicht Japaner, Koreaner oder andere, es sind fast ausschließlich Hierlebende mit türkischem und arabischem, meist islamischem Hintergrund, die diese Trennlinie ziehen, die ihre Parallelgesellschaft – mit Duldung und sogar Förderung des Staates! – bilden, die Integration verweigern und unsere Kultur verachten und unsere Gesetze ignorieren. So zerstört man eine friedliche Gesellschaft. Danke, Frau M.
18.10.2017m Wulfrad Schmid , AO

One-World-Junta – macht Deutsche wie auch Geflüchtete kaputt
Wieder einmal ein rationaler, logischer Text, der jedoch gnadenlos im Wolkenkuckucksheim der Ideologien verpufft. Unfähig zur Reflexion entgegengesetzter Meinungen feiert sich die “One-World-Junta” (welch schöner Begriff :-))) ob ihrer Gut- ja gar Bessermenschlichkeit, ohne auf die Folgen für unser Land und seine Bürger, als auch die Folgen für die “Geflüchteten” zu achten. Dieser Spass wird aber nur solange gut gehen, wie noch ausreichend produktive Nettosteuerzahler die Finanzierung stemmen können. Spätestens wenn auch die Erschaffung neuen Geldes aus dem Nichts durch den Wertverlust desselben hinfällig wird, dann bricht das System zusammen. Und das mit unabsehbaren Folgen! Die Kernaussage der Verantwortlichen wird sein: Aber, aber das konnte doch keiner ahnen! Wenn wir das nur früher gewusst hätten!
18.10.2017 , Alexander Garnreiter

 

 

Verfassungspatriotismus als Schrumpfvariante der Identität
Muslime aus der muslimischen Welt suchen Zuflucht in Europa, das offenbar anziehend für sie ist, aber viele von denen, die schon länger hier sind, hassen die Gesellschaft, in der sie leben. Daher rührt ja zweifellos auch die hohe Zustimmungsrate der Deutschtürken für den Despoten Erdogan. …
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Während wir im Westen kaum mehr definieren können, worin unsere Identität eigentlich besteht – die beste Schrumpfvariante lässt sich im Begriff Verfassungspatriotismus zusammenfassen –, dreht sich im Islam alles um Selbst- und Identitätsbehauptung. Mangels eigener Praxis fehlt uns im Westen die Phantasie, uns auszumalen, was dies bedeutet. Ich befürchte: Die antiwestliche Radikalisierung der Muslime wird noch zunehmen…..
Alles vom 6.5.2017 von Rüdiger Safranski bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/boerne-preis-traeger-ruediger-safranski-die-angst-vor-dem-politischen-islam-ist-da-doch-singt-man-laut-im-walde-ld.1290527

 

Erneuter Paradigmenwechsel steht bevor: Eigene Bevölkerung
Nun im Zeitalter der Globalisierung, in dem eine globale Elite mit ihren multinationalen Unternehmen am meisten von der Globalisierung profitiert, während ein Großteil der Mittelschicht und der unteren Mittelschicht der entwickelten Staaten in Richtung Armut driften und zusätzlich mit den Folgen ungezügelter Zuwanderung zu leben haben, scheint die Zeit für Parteien gekommen zu sein, die der vernachlässigten Mittelschicht und der Facharbeiterschaft wieder eine Stimme verleihen können. …..
Es muss daher eine Paradigmenwechsel in Deutschland herbeigeführt werden, dass deutsche Politiker in erster Linie den nationalen Interessen Deutschlands und der hiesigen Bevölkerung (inklusive der bereits im Land lebenden Migranten) verpflichtet sind, dass sie die Interessen einer internationalen politischen Organisation namens EU (soweit keine größeren Schnittmengen mit deutschen Interessen zu finden sind) nicht über das Interesse des deutschen Volkes stellen darf, dass sie sich weg von der Schaffung eines europäischen Superstaates hin zu einem Europa von befreundeten und souveränen Nationalstaaten bewegen muss: Vernunft und Realpolitik zum Wohle des deutschen Volkes zu betreiben hat statt Ideologie und linke politische Korrektheit.
… Alles von Zhu vom 23.8.2016 bitte lesen auf
http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/drei-ursachen-der-deutschen-politikkrise/
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Marcel Zhu, Jahrgang 1989, hat seine Kindheit in China verbracht. Mit 13 Jahren kam er nach Deutschland zu seinem Vater, der als Angehöriger der chinesischen Akademie der Wissenschaften für die Promotion nach Deutschland gegangen ist. Er lebt und arbeitet derzeit in Deutschland.

 

Andreas Hofer: Patriotismus ja, Nationalismus nein
Andreas Hofer auf die Frage, ob seine Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten eine Signalwirkung für Europa hätte:
“Ja, das glaube ich, weil ein Kandidat gewonnen hätte, der sagt “Ich bin für die europäische Integration auf subsidiärer Basis”. Ein Kandidat, der nicht für die Entmachtung der Mitgliedsstaaten ist. Die EU besteht ja aus den Mitgliedsstaaten, und die Mitgliedsstaaten schwächen, hieße, auch die Union zu schwächen. Es wäre ein weiteres Signal in Richtung eines gesunden Patriotismus, nicht Nationalismus, denn:
Ein Patriot zu sein, heißt für mich, das eigene Land zu schätzen, alles für das eigene Land zu tun, aber nicht gleichzeitig andere Länder geringzuschätzen. Nationalismus heißt, das eigene Land über andere Länder erheben zu wollen – eine sehr gefährliche Entwicklung.
Es muss wieder erlaubt sein, auf das eigene Land stolz zu sein, auf das, was man gemeinsam erreicht hat und was die Eltern und Großeltern für dieses Land erreicht haben.”
Norbert Hofer, “Für mich ist Heimat der Ort, wo ich mich wohl fühle.”,
www.compact-magazin.com vom 2.8.2016, Seite 32

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