Liberalismus

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15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen eine Trockenmauer in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016

15 Afrikaner aus Gambia und Nigeria bauen eine Trockenmauer in FR-Lehener Strasse mit Jochen Schmidt 1.12.2016

 

 

Abrechnung mit dem Liberalismus – Zeitschriftenkritik: Cato
Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz beschreibt in seinem Beitrag „Abschied von Gestern“ in der aktuellen Cato-Ausgabe (Nr. 3/Mai 2020) den „Abgrund des gefährlichsten Schwachsinns“, der sich seit der Corona-Pandemie aufgetan habe. So titelte die Zeit: „Der Mensch hat Pause – der Planet atmet auf“. Bolz nennt dies eine „infantile Unverschämtheit“. Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo erinnert ihn an Melvilles Kapitän Benito Cereno: „Die Barbaren haben sein Schiff in der Hand – und er kann nichts dagegen tun“. In der „grünen Ersatzreligion“ sieht er Euthanasiephantasien: „Schon lange waren ja die alten weißen Männer als Feinde der multikulturellen ‘No-Borders’-Zukunft markiert – heute werden sie von Corona dezimiert.“ Grünen-Chef Habeck attestiert er einen Weltrekord an Arroganz und Ignoranz, da dieser vor dem Ruin stehende Gastwirte auffordere, die Pleitezeit zu nutzen, um ökologisch korrekte Heizungen einzubauen, und um „seine Wirtschafts- und Finanzinkompetenz“ zu unterstreichen sich für Corona-Bonds stark mache. Doch werde sich die Welt, je länger die Krise dauert, „desto deutlicher als Chaos und Simulation präsentieren“.

Der Philosoph Ryszard Legutko, ehemaliger polnischer Bildungsminister und seit 2009 Mitglied des EU-Parlaments, rechnet mit dem Liberalismus ab, der uns eine Gesellschaft voller Tabus und Denkverbote beschert habe und in dessen Menschenbild die klassische Freiheit nicht mehr vorkomme. Es spiele keine Rolle mehr, ob wir es mit sozialdemokratischen, marktwirtschaftlichen oder anarcholibertären Richtungen des Liberalismus zu tun hätten. Dieser sehe sich selbst als effizientestes System für die Zuteilung von Freiheit. Jeder, der etwas anderes behaupte, werde als Faschist gebrandmarkt: „Von der gesetzmäßigen Bestrafung bis zur sozialen Ächtung und von der Erziehung bis zur Einschüchterung“ werde die Anpassung erzwungen und jene, die sich dem „neuen Geist der Offenheit“ verweigern, an den gesellschaftlichen Rand gedrängt. Die Frage, warum sich gegen das dichte Netz von Tabus und die ganze Verlogenheit kaum Widerstand rege, erklärt er mit der „Dominanz des Liberalismus“, der lehre, daß Freiheit in grenzenloser Selbstverwirklichung bestehe. So werde der Westen „von Menschen bevölkert, denen es immer schwerer falle, ein Leben jenseits von Markt, Medien und Massenmeinung zu führen“. Doch müsse man das ideologische Monopol des Liberalismus beenden, „damit die Erziehung künftiger Generationen wieder an starken Identitätskonzepten ausgerichtet werden kann“.
Die Romanistin Katrin Krips-Schmidt erhellt den Angriff des NGO-Netzwerks des Milliardärs George Soros auf den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Danach haben mindestens 22 der 100 Richter eine direkte Beziehung zum Soros-Netzwerk. Seine „Open Society Foundation“ sei „mächtiger als ein Land wie Frankreich“ (Philippe de Villiers), und Marine Le Pen fordert Konsequenzen: „Ein freier Staat muß nun gegen diese antidemokratischen Manipulationen vorgehen.“

29.5.2020, Werner Olles, in: JungeFreiheit, 23/20, Seite 14

Kontakt: Cato-Verlag, Fasanenstr. 4, 10623 Berlin. Das Einzelheft kostet 13,80 Euro, ein Jahresabo 72 Euro.
http://www.cato-magazin.de

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Westliche Liberalität überfordert Muslime
Das westliche Lebensmodell ist heute viel labiler als vor 20 oder 30 Jahren. Das Gendermainstreaming und andere ideologisch forcierten Vielfaltmodelle überfordern viele Menschen. Die heutige Liberalität unserer Gesellschaft erschwert den Muslimen, aber auch allen anderen religiös behafteten Menschen die aktive Integration. Die Neuankömmlinge sind quasi kulturell geschockt, wenn das Kind daheim erzählt, dass heute in der Schule gelernt wurde, wie man ein Kondom überzieht. Das versteht nicht einmal ein gläubiger Christ.
… Alles von Imad Karim vom 16.6.2017 bitte lesen auf
https://kurier.at/politik/deutsch-libanesischer-regisseur-imad-karim-wir-befinden-uns-mitten-in-der-islamischen-inquisitionszeit/270.091.734
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Imad Karim ist ein libanesisch-deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist. Seine Filme wurden in den Fernsehanstalten ARD, ZDF, WDR, hr, BR, MDR, ORB, SR, SWR, NDR, 3Sat, Phoenix ausgestrahlt. Er gehörte verschiedenen Filmjurys an und ist selber Träger verschiedener Fernsehpreise. Seine Islamkritik brachte ihm viele Vorwürfe ein, so wird ihm immer wieder die Nähe zur AfD vorgeworfen, die er aber vehement abstreitet. Er selbst bezeichnet sich als Agnostiker.
Tenenbom: Allein unter Flüchtlingen
Der 60-jährige israelische Theatermacher und Autor Tuvia Tenenbom hat für sein neues Buch Politiker wie Volker Beck oder Gregor Gysi getroffen, Funktionäre wie Aiman Mayzek, den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland und den Pegida-Gründer Lutz Bachmann. ….
Zu den Flüchtlingen bekommt der Autor einfach Kontakt, weil er leidlich Arabisch kann. Vorsichtshalber verschweigt er seine jüdische Identität und gibt sich als Sohn eines Jordaniers und einer Deutschen aus. Der Theatertrick funktioniert: Die Flüchtlinge schleusen ihn nur zu gern als “entfernten Verwandten” am Sicherheitspersonal vorbei. Sie zeigen ihm ihre Schlafstätten, ihre Küchen, ihre Toiletten….
Aber auf der Ebene der Mentalität trifft es den Punkt, wenn Tenenbom sich über einen Überschuss an Moral mokiert, über eine jeden Widerspruch erstickende Diskussionskultur. Seine Reportage ist da genau das richtige Gegengift: unerschrocken und offen, entspannt noch gegenüber demjenigen, der (radikal) anders denkt. …..
Alles vom 12.4.2017 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/literatur-und-vortraege/deutschland-fluechtlingsland–135634517.html

Tuvia Tenenbom: Allein unter Flüchtlingen
übersetzt von Michael Adrian und Bettina Engels
Suhrkamp 2017; 234 Seiten; 13,95 Euro

Deutschland und der Westen sollen sich nicht in Nahost einmischen
Tenenbom: Deutschland hat in Europa die meisten Flüchtlinge aufgenommen, aber wie man das getan hat, war richtig schlecht. Vieles hat man einfach nicht verstanden. Da wurde mancher mit dem Mörder oder Vergewaltiger seines Bruders oder seiner Schwester zusammengepfercht. Sunniten, Schiiten und Christen im selben Raum unterzubringen, ist im Grund kriminell. Ich habe kein Paradies erwartet, aber diese Lebensumstände sind nicht akzeptabel. Die Deutschen hätten nur so viele Flüchtlinge aufnehmen dürfen, wie sie auch hätten bewältigen können.
SPIEGEL ONLINE: Sehen Sie eine Lösung für das Problem?
Tenenbom: Die Lösung ist ganz einfach: Der Westen sollte sich nicht in Nahost einmischen.
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Alles vom 31.3.2017 bitte lesen auf
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/tuvia-tenenbom-allein-unter-fluechtlingen-interview-zu-seinem-neuen-buch-a-1140837.html

 

 

 

Der Liberalismus trennt Moral (Ideologie) von Politik – anders als Multikulti
Die wesentlichen Pfeiler der pluralistischen multikulturalistischen Agenda sind Wertepluralismus und moralischer Relativismus. Folglich sind alle moralischen Überzeugungen, seien sie liberal oder autoritär, gleichermaßen legitim und alle moralischen Entscheidungen relativ oder subjektiv. Somit begeht man eine Art Greueltat gegen politische Ideologien, wenn man eine von ihnen, wie den Liberalismus (oder den liberalen Multikulturalismus), zu ernst nimmt.
Was den europäischen Liberalismus aber einzigartig macht und ihn von den voraufklärerischen Mitbewerbern unterscheidet, ist Adamson zufolge sein ausdrücklicher Versuch, Fragen der Moral aus dem politischen Bereich herauszunehmen. Er erkennt an, dass wir nicht dieselben Werte oder Vorstellungen vom richtigen Leben teilen. Anders ausgedrückt, bildet der Liberalismus explizit einen neutralen Rahmen für die gleichberechtigte Koexistenz vielfacher Ideologien. Der Liberalismus ist in der Lage, Fortschritt und Inklusion zu schützen und zu fördern und zwar genau deshalb, weil er einen Container für eine Vielzahl unterschiedlicher Ziele und Werte bietet. Er verlangt von Bürgern nur eines: dass ein jeder sich an die Regeln gegenseitiger Toleranz hält und die Freiheit anderer nicht beeinträchtigt. Das ist keine inhaltsschwere Ideologie, solange es sich um eine Reihe von Regeln handelt, die das Verhältnis verschiedener Ideologien innerhalb eines Staates regeln. Aus diesem Grund vermag der Liberalismus Vielfalt viel eher zu schützen als der pluralistische Multikulturalismus, der Adamsons Schweden und anderen europäischen Staaten von EU-Bürokraten untergeschoben wurde.
… Alles von Terri Murray vom 2.2.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/linke_argumente_gegen_multikulti

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