Hanau19Feb2020

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Sonnenaufgang Anfang Februar 2020 über den Bergen des Schwarzwaldes bei Freiburg

Sonnenaufgang Anfang Februar 2020 über den Bergen des Schwarzwaldes bei Freiburg

Zweierlei Schuldzuweisungen?
Wer heute die Schuld an dem Attentat von Hanau kurzerhand der AfD zuschiebt, warum hat er am 22.12.2017 am Breitscheidplatz nicht den „demokratischen“ Parteien die Schuld gegeben?
Die Vorwürfe gegen die AfD und ihre Wähler sind reine Propaganda, die die Toten von Hanau schamlos für den Machterhalt der gegenwärtigen „Eliten“ instrumentalisiert.
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BKA-Bericht: Rechtsextremismus nicht die „treibende Kraft“ für Morde von Hanau
Zur Zeit arbeitet das BKA an einem Abschlussbericht zu den Ermittlungen im Fall Tobias R., dem Hanau-Mörder. In diesem wird eine „kontroverse These“ formuliert:
Rechtsextremismus und Fremdenhass sollen nicht die treibende Kraft hinter R.’s Anschlag gewesen sein. Die Ermittler gehen zwar davon aus, dass der Mörder seine Opfer aufgrund ihrer Herkunft auswählte – darüber hinaus gäbe es aber keine Indikatoren für eine rechtsextreme Gesinnung. Das rassistische Kapitel seines Manifests, in dem R. Unter anderem von der „kompletten Vernichtung“ von Völkern schwadronierte, sei erst später hinzugefügt worden.
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Wie passt das zum medialen Narrativ?
Nach Erkenntnissen der Ermittler habe Tobias R. keine für das rechtsextreme Milieu typische Radikalisierung durchlaufen. Auch Aussagen von ehemaligen Kollegen oder Bekannten unterstützen das Bild des Bundeskriminalamtes: R. ist nie mit rassistischen Äußerungen aufgefallen. Im Gegenteil: Einem dunkelhäutigen Nachbarn mit Behinderung soll R. öfter geholfen haben. Er spielte auch in einer Fußballmannschaft mit Teamkollegen, die überwiegend einen Migrationshintergrund haben.
Wie passt das zum Narrativ eines rechten Terroranschlages, welches uns Medien und Politik bis dato aufgetischt wurde? Nun, gar nicht. Die Schriften und Videos des Täters sind schließlich von so einer kruden Absurdität gekennzeichnet und sind so voll von paranoiden Verschwörungstheorien, dass der Schluss, dass es sich hier schlichtweg um einen Psychisch-Kranken handelt, auf der Hand liegt (wie Apollo bereits damals erläutert hat). Das BKA merkte gegenüber der SZ an, dass der Bericht noch nicht fertiggestellt sei. Wenn die Informationen jedoch verlässlich sind, zeichnet das ein ganz anderes Bild vom Täter als das, welches nach dem Anschlag transportiert wurde. Es lässt sich nur hoffen, dass die Beamten hier bei den Fakten bleiben und sich im Folgenden nicht noch dem medialen Druck beugen.
Tobias R. beendete sein Manifest mit den Worten: „Aus all den genannten Gründen blieb mir also gar nichts anderes übrig, als so zu handeln, wie ich es getan habe, um die notwendige Aufmerksamkeit zu erhalten.“ Liegt hier der Schlüssel, den man vielleicht nicht mehr sehen wollte (durch den Rechtsextremismus-Bezug löste die Tat vermutlich eine viel weitreichendere Kontroverse und Öffentlichkeit aus, als bei einem anderen Verbrechen dieser Größenordnung)?
Wollte der Attentäter, wissend um den Terroranschlag von Halle und den Mord an Walter Lübcke, durch das Streuen der Fährte Rechtsterrorismus die größtmögliche Aufmerksamkeit für sich, seine Tat und seine kruden Thesen erreichen? Wenn Ja, dann haben sich all die Gegen-Rechts-Kämpfer und viele unserer Politiker und Journalisten durch politische Reflexe wie Esel vor den Karren eines Irren spannen lassen – und sollten sich vielleicht mal selbst ein paar Fragen stellen.
…. Alles vom 29.3.2020 von Max Roland bitte lesen auf
http://apollo-news.net/bka-bericht-rechtsextremismus-nicht-die-treibende-kraft-fuer-morde-von-hanau/
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Kommentare:
Das große Narrativ steht, die AFD hat (in Hanau) mitgeschossen, Ziel erreicht.
2,3 kleine Meldungen irgendwo auf Seite 4 werden da nix mehr rütteln.
29.3.2020, D.l.P.
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Wer hat da noch gleich mitgeschossen?
Ich teile die Ansicht von Danisch, falls das hier stimmt: “Das Bundeskriminalamt (BKA) arbeitet derzeit an einem Abschlussbericht zum Attentat und kommt dabei nach Recherchen von WDR, NDR und “Süddeutscher Zeitung” zu einem überraschenden Fazit, was den Täter und seine Motivation betrifft: Tobias R. habe zwar eine rassistische Tat verübt, aber sei kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen, so die Analyse des BKA. Er habe seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.”
Wenn dem tatsächlich so ist, hat dieser Wahnsinnige sich ‘die Art’ seiner Opfer nach Mediengeschreiwahrscheinlichkeit ausgesucht (also Zugereiste) um die größtmögliche Aufmerksamkeit zu erlangen. Und wer gibt dieser Art Verbrechen (Chemnitz, NSU und zuletzt Hanau) nur immer diese Riesentribüne mit Geschreibsel und Gequatschsel ohne Ende und alles Weitere ist ‘Einmann’ ? Wer hat da noch gleich mitgeschossen?
29.3.2020, S.L.
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BKA auch rechtsextrem?
Die Kämpfer gegen Rechts sind Betonideologen und lassen sich nicht beirren – wenn das BKA bestätigt, dass der Täter (von Hanau) eben kein rechtsextremer Terrorist war, dann heisst das für die Ideologen, dass das BKA auch rechtsextrem oder zumindest rechtsextrem unterwandert ist und also der Kampf gegen Rechts umso vehementer geführt werden muss…
29.3.2020, P.M.
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Psychiatrie-Gutachten: Hanau-Mord nicht durch Rassismus begründet
In der aktuellen Ausgabe von Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie nimmt der ehemalige (1996-2016) Direktor des Instituts für Forensische Psychiatrie an der Charité, Prof. Dr. H.-L. Kröber, Stellung zum Attentäter von Hanau. Er kommt zu der forensisch-psychiatrischen Einschätzung, die auch der Autor mehrfach auf achgut.com dargelegt hat:
„Er (der Täter) ist schuldunfähig, denn krankheitsbedingt muss er die Tat mit zwingender Notwendigkeit durchführen; der schizophrene Wahn lässt ihm keine Wahl. Die Willenssteuerung ist aufgehoben, die Konzepte, zu denen das wahnhafte Denken sich durcharbeitet, sind im strikten Sinn alternativlos, und die Unrechtseinsicht in Wahnwelten verloren gegangen.“
Abschließend wird beklagt, „dass man mit einer gewissen Wahrheitsunlust die schizophrene Erkrankung nicht als entscheidenden Hintergrund der Taten benennen mag, sondern glaubt, diese seien durch Rassismus hinreichend begründet“.
… Alles vom 22.3.2020 bitte lesen auf
https://www.springermedizin.de/hanau-ein-schizophrener-gesinnungstaeter/17823922?

 

BKA zu Hanau: Morde nicht wegen Rassismus, sondern Erzielen von Aufmerksamkeit
Das ist hochbrisant. Der hat zwar gezielt Migranten ermordet, aber nicht aus Rassismus oder weil er was gegen die hatte, sondern weil man damit am meisten Aufmerksamkeit erzielt. Das heißt, dass nicht die AfD, sondern im Gegenteil deren Gegner, die anderen Parteien, Angela Merkel, Presse, Antifa daran schuld sind. …Letztlich sind die Morde also eine Folge des (extrem dummen) Linksextremismus. Und zwar auch dem von Angela Merkel. Und sie sind eine Folge der hundsmiserabel schlechten Presse, die Tote so ganz unterschiedlich und nach ihrer Moral bewertet. Jener Publikationsmüll, den Leute wie etwa Georg Restle als „Haltungsjournalismus” glorifizieren.

Aus unserer Presse ist ein richtig dreckiges Mordgeschäft geworden. Die belohnen Mörder für das Morden von Migranten. Mit Aufmerksamkeit. Damit tun sie selbst das, was sie anderen immer vorwerfen – Morde an Migranten zu fördern. Man müsste mal diskutieren, ob man die Morde von Hanau oder die Verletzten dieses Fassnachtsumzug direkt unter links verbucht, weil die ja mit Aufmerksamkeit für sowas bezahlen, oder ob man die Medien nach rechts, links und Islam als vierte Terrorgruppe führen und die als eigene Kriminalitätssparte führen müsste. Insbesondere nach der Wahl von Thüringen und den vorangegangenen Vorgängen in Sachsen (Chemnitz usw.) war der politische Druck durch die Medien, rechte Mörder zu bringen, so hoch, dass man geradezu von einem medienmäßigen Kopfgeld auf Migranten reden muss. Wenn das so ist, wie sich da vom BKA abzeichnet, dann sind die Toten von Hanau (und wohl auch die Verletzten von Volkmarsen) Pressetote. Tote als Ergebnis dieses Haltungsjournalismus von Leuten vom Schlage eines Georg Restle. ARD, WDR, nur zur Erinnerung. Zum Abschluss noch ein Zitat von Sciencefiles:
“Twitter hat uns damals wegen dieses Beitrags gesperrt.
https://sciencefiles.org/2020/02/20/tod-der-meinungsfreiheit-deutschland-ist-langst-verloren/
Denn zur Zeit, als wir Rathjen zu dem erklärt haben, was er offenkundig war: Ein Irrer, lief die politische Kampagne der Gutmenschen auf vollen Touren. Linksextremisten, Opportunisten, Rechtsextremismus-Unternehmer und die Armee der Sykopahnten, die hoffen, durch die virtuelle Bekämpfung von Rechtsextremismus eine personale Identität vortäuschen zu können, sie kamen aus ihren Löchern, um den Irren zum Rechtsextremisten, zum Rechtsterroristen zu erklären.”
Man wird inzwischen in den Social Media schon dafür gesperrt, sich nicht der Fake-News-Propaganda der Presse anzuschließen. Es würde mich zu sehr interessieren, wer hinter dieser Sperre steckte. Wer glaubt diesen Leuten noch etwas?
… Alles vom 29.3.2020 bitte lesen auf
https://www.danisch.de/blog/2020/03/29/die-mordpresse-und-ihre-fake-tobias-von-hanau/

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Fakten zu Hanau – keine Hetze
Gottfried Curio zur Wahnsinnstat in Hanau und zu den wahren Spaltern der Gesellschaft
am 5.3.2020 im deutschen Bundestag:
https://youtu.be/D_5YFB_RW8Y

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Hanau: Die Politik- und Medien-Elite bleibt erkennbar überfordert
In Hanau hat ein extrem kranker Psychopath (43) in der Nacht vom 19. auf 20. Februar 2020 elf Menschen, darunter seine eigene Mutter und sich selbst, erschossen. Die Toten war noch nicht zur Bestattung freigegeben, da wussten große Teil der deutschen Politik- und Medien-Elite bereits, wie diese abscheuliche Tat einzuordnen ist. Weil alle Opfer bis auf die Mutter des Täters einen Migrationshintergrund haben, schien für die Politik- und Medien-Elite reflexartig klar: Hier handle es sich um einen rechtsextremen Terroranschlag.
Außer Betracht blieben weitestgehend die wirren Hinterlassenschaften des Täters: ein Video und ein Pamphlet, in dem der Täter abstruse Verschwörungstheorien in Richtung Geheimdienste und geheime Mächte entfaltete. Außer Betracht blieben auch – weil noch gar nicht vorliegend – Ergebnisse der Obduktion des Täters, etwa zur Frage, ob die schwere intellektuelle und emotionale Störung des Täters womöglich hirnpathologische Gründe hat.
Die ganz sachliche Erklärung von Holger Münch, dem Präsidenten des deutschen Bundeskriminalamts, dass hier eine „schwere psychotische Krankheit“ des Täters vorliege, dass er offenbar allein gehandelt habe und nicht in Netzwerke von Gleichgesinnten eingebunden gewesen sei, wollte man öffentlich geflissentlich überhören. Man kann nur hoffen, dass Holger Münch angesichts solcher Äußerungen nicht das Schicksal von Hans-Georg Maaßen blüht, den man wegen „Chemnitz“ in die „Wüste“ geschickt hatte.

Wenn ein Psychopath ohne Migrationshintergrund einen Massenmord an Mitmenschen mit Migrationshintergrund ausübt, gilt er als „rechtsextrem“ und als „rassistisch“ – das heißt: als voll schuldfähig bzw. sehenden Auges von „Faschisten“ oder „Nazis“ infiziert.
Wenn ein Psychopath mit Migrationshintergrund Morde begeht, dann gilt er schlicht und einfach als psychisch auffällig und als nicht schuldfähig. Mentale, ideologische oder quasireligiöse Verirrungen, die die Tat begünstigt haben könnten, zählen dann nicht.
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Ja, die Politik- und Medien-Elite hat mit „Hanau“ erneut gezeigt, dass sie überfordert ist. Differenzierte Attribuierungsansätze und Erklärungen sind ihre Sache nicht. Die „Eliten“ wollen einfache Strickmuster, sie überbieten, besser: unterbieten, sich darin – auf dass der Bürger möglichst wenig nachdenken muss und die Politik in den richtigen Händen wähnt.
… Alles vom 27.2.2020 von Josef Kraus bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/hanau-die-politik-und-medien-elite-bleibt-erkennbar-ueberfordert/
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Kommentare:
Ein klarer und sachlicher Beitrag.
Die“ intellektuelle Überforderung“der Politik – und Medienelite ist die eine Seite, die andere allerdings lässt sie nicht ruhen, mit allen erdenklichen Mitteln dafür zu sorgen, dass die AfD endlich durch ein Verbot aus dem Wege geräumt wird. Dafür wird die ganze Propagandamaschine eingesetzt, Fakten, Differenzierung, Wissenschaft spielen schon seit langem keine Rolle mehr. Der offene Brief von Prof. Dr. W. Meins an den Generalbundesanwalt wird ebenso ignoriert wie die Äußerungen von Herrn Münch, sie passen nicht zum Plan.
27.2.2020, Maja SCH
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Sezession – Der Mensch ist klein
„Ja, die Politik- und Medien-Elite hat mit „Hanau“ erneut gezeigt, dass sie überfordert ist.“ Und genau deswegen muss die Macht der Politik begrenzt werden. Keine UN, keine EU, kein Berlin! Zu meinen, dass eine andere Poitik es besser machen würde, ist naiv. Alle diejenigen, die „gegen Rechts“ karakelen und „Nie wieder“, die sollten rufen: Sezession! Keine Macht den Politikern! Da sie dieses nicht tun, sind sie um keines besser.
Leonard Kohr: „Das Mass aller Dinge ist daher der Mensch, nicht die Menschheit, die Gesellschaft, die Nation oder der Staat. Da der Mensch klein ist, müssen auch seine Institutionen … relativ klein bleiben, wenn sie ihn nicht zerquetschen sollen. Aus demselben Grund ist die beste Regierung nicht die stärkste, sondern die schwächste, die gerade ausreicht, dem Bürger sein … gutes Leben zu sichern. Die beste Regierung ist die, die nicht am meisten für den Bürger tut, sondern sich am wenigsten in dessen Privatsphäre einmischt und ihn in Ruhe lässt.“
27.2.2020, K.J.
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Das sind keine Eliten, sondern Machthaber.
Es sind Soziopathen, die so tun müssen, als seien sie menschlicher Empfindungen fähig. Sie demonstrieren Emphatie, weil es für sie nützlich ist. Sie müssen so tun als seien sie Intellektuelle, weil sie sich damit als Elite definieren möchten. Aber sie können nicht agieren wie Intellektuelle, weil sie schlichtweg nicht intelligent sind und diesen Mangel auch nicht durch antrainiertes lexikalisches Wissen kaschieren können. Was ihnen bleibt, ist das Skandieren kurzer Sätze, das Herunterleiern immer gleicher Textblöcke und schließlich das eifrige Grimassieren bei öffentlichen Veranstaltungen.
Sie spüren die stille, wohlerzogene Verachtung der wirklichen Intellektuellen, und das macht sie so bösartig. Sie wären gerne wie wir, aber sie können es nicht- wir müssen nur so bleiben, wie wir sind, und das ist leicht.
27.2.2020, K.K.

Ich spare mir hier mal einen eigenen Kommentar und verlinke stattdessen als Leseempfehlung einen Text von Thomas Rietzschel, der heute auf der Achse erschienen ist. „Sie sagen, was ihnen eingetrichtert wurde“
https://www.achgut.com/artikel/kapitulation_des_buergertums
Es wird noch viel schlimmer werden bevor es vorbei ist und diesmal wird man das Land nicht einfach wieder neu aufbauen können. Vieles wird unumkehrbar sein.
27.2.2020, Stei
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Regierungslogik: Hartz IV-System trägt Schuld am Mord?
Dem Vernehmen nach war der Tatverdächtige im Hartz4-Bezug und wurde wegen der Weigerung an einer Maßnahme teilzunehmen 100% sanktioniert. Warum nicht einfach mal das Hartz4- System mit den dafür verantwortlichen Parteien SPD und Grüne für den Amoklauf verantwortlich machen? Fakt ist, es gibt immer wieder Tote die durch das Sanktionssystem verursacht werden. Fakt ist leider aber auch: Über diese Zusammenhänge will möglichst keiner sprechen, Rot-Grün wäscht seine Hände in Unschuld.
27.2.2020, Emb

 

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Fatih Alasalvaroglu – ein Deutschtürke zu Hanau
Das YouTube-Video von Fatih Alasalvaroglu wurde bis zum 26.2. fast 100.000 mal angeschaut:
„Hier sind insgesamt elf Leute gestorben. Meint Ihr nicht, dass man erst mal wirklich einfach nur aus Respekt vor Menschenleben einmal seine Trauer aussprechen sollte. Den Angehörigen und den Freunden der Opfer sein tiefstes Beileid aussprechen sollte?“ Aber stattdessen wird “aus solchen Morden eine Kampagne gemacht, um die eine oder andere Partei auszubooten”. Warum, fragt Alasalvaroglu? “Es wird ein Sündenbock gesucht für eine miserable, mißratene Politik.”
Journalisten sondern „subjektiv eingefärbte Gülle“ ab. Nicht nur in Hanau, auch in Chemnitz und am Breitscheidplatz werden Taten “von Politikern und Medien für ihre eigenen Zwecke instrumentalisiert”. Und dabei fälschlich Schuldzuweisungen erhoben – Alasalvaroglu erwähnt Trump und die AfD, die doch nicht für diese Mißstände verantwortlich gemacht werden können. Er spricht von der fehlenden Mitte, von Spannungen zwischen Links und Rechts, von Bürgerkrieg. „Irgendwas stimmt nicht mehr in diesem Land“.

“Ich bin in Deutschland geborener Türke – mit türkischen Wurzeln. Ich bin muslimisch geprägt. Ich bin hier aufgewachsen und liebe dieses Land. Ich kenne Christen, ich kenne Türken, ich kenne auch Juden, ich kenne alles. Ich bin wirklich Vielfalt!“ Gerade weil er „Vielfalt“ sei, würde ihn das alles sehr beschäftigen: „Hanau ist ein Anzeichen tiefster Spaltung in Deutschland und das gehört kommuniziert“.
https://youtu.be/V2wE8ta2ZzY, 23.2.2020
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Zwei Kommentare:
Wir Bio-Deutsche sollten uns Mal die Frage stellen, wieso ein Türkisch Deutscher eine so ehrliche und genaue Analyse treffen kann. Dazu sind wir nicht mehr in der Lage. Die Deutschen sind so naiv und blind. Danke für das Video!
23.2.2020, Ch.TH

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Ich als Ausländer danke dir für deinen Mut, die Wahrheit zu sagen. Komisch, wenn ich mit den Menschen rede, sind es meistens die Ausländer, die so denken. Die Deutschen schlafen noch.
23.2.2020, I.Z.

 

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Chaim Noll: Variationen des Wahnsinns
Der Täter von Hanau war offensichtlich geisteskrank, wie sein vorher aufgezeichnetes Bekenner-Video belegt, ein konfuser, bösartiger, sinnloser Rundumschlag gegen Afrikaner, Juden, Frauen und andere dem 43-jährigen Bankkaufmann verhasste Gruppen. Er bezichtigte die USA, ihre Bevölkerung durch Geheimdienste zu kontrollieren („mind control“), um ein „modernes System der Sklaverei“ zu errichten, was ihn eigentlich in die Nähe linker Ideologien rückt. Sein pathologischer Menschenhass ging so weit, dass er zum Schluss auch noch seine eigene Mutter erschoss. Das hindert die Grabenkämpfer „gegen rechts“ nicht daran, seine komplexe Geistesstörung auf ein simples Muster von „Rechtsextremismus“ und „Rassismus“ zu reduzieren. Die Medien sind sich darin einig, er hätte (um pars pro toto die Frankfurter Allgemeine vom 21.2. zu zitieren), aus „rechtsradikalen und rassistischen Motiven neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen.“

Dagegen war am 29. Juli 2019, als auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ein achtjähriger Junge vor den einfahrenden Zug gestoßen und getötet wurde, die „psychische Krankheit“ des aus Nordafrika stammenden Mörders sofort entschuldigend in aller Munde. Sie bestimmte schon am nächsten Tag die Berichterstattung der deutschen Medien. Niemand hätte gewagt, dem Täter „Rassismus“ vorzuwerfen, obwohl er als Afrikaner gezielt ein weißes Kind tötete. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt weigerte sich (in ihrem öffentlichen Statement vom 28. November 2019), die Untat als „Mord“ einzustufen. „Die Staatsanwaltschaft hat gegen den 40 Jahre alten Beschuldigten keine Anklage erhoben“, berichtete die Zeitschrift Focus. „Laut einem psychiatrischen Gutachten leidet der Mann an einer paranoiden Schizophrenie, die als krankhafte seelische Störung zu werten ist. Der Gutachter geht davon aus, dass der mutmaßliche Täter zur Tatzeit schuldunfähig war.“

Die parteiische Art, wie mit solchen Verbrechen umgegangen wird, offenbart nicht nur Deutschlands tiefe Spaltung in unversöhnliche, einander hassende politische Lager, die in Tagen heraufziehender Krisen lebensgefährlich für das ganze Land werden kann, sie zeigt auch einen unzivilen Mangel an Fairness und Anstand, der die heutige politisch-mediale Landschaft in Deutschland charakterisiert. Während im einen Fall ängstlich vor einem „Generalverdacht“ gewarnt wird, ist er im anderen Fall nur allzu schnell bei der Hand. Während der eine Mord rasch mit einer psychischen Störung entschuldigt, der Mörder nicht einmal angeklagt wird, stuft man im anderen Fall einen Psychopathen als voll verantwortlich ein, als typischen Vertreter einer unliebsamen politischen Gesinnung. Das wird gedreht, wie es gerade passt. Skrupellos, wie im Reflex, ohne Erbarmen.
Als wir zu Beginn der 1980er Jahre in die Bundesrepublik Deutschland emigrierten, kamen wir in ein zutiefst friedliches Land. Jüngere Deutsche haben diese vergleichsweise Idylle nicht mehr kennengelernt. Weder Salafisten noch Neonazis waren im Alltag spürbar, man konnte ihre Existenz, wenn man wollte, erfolgreich ignorieren. Die – vergleichsweise seltenen – Anschläge der Roten Armee Fraktion waren Höhepunkte des Schreckens. Sonst ließ man einander leben, es galt als unanständig, seinen Mitbürger zu denunzieren.
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Die Denunzianten sind in ständiger Bereitschaft
Zugleich haben diese Jahrzehnte in Frieden und Wohlstand das Gefahrbewusstsein in Deutschland verkümmern lassen. Islamischer Terrorismus war, wenn man sich seine Existenz überhaupt eingestand, auf Israel und die USA zurückzuführen, auf Kapitalismus und Kolonialismus, beim Islam handelte es sich um eine „Friedensreligion“, und niemanden stimmte es nachdenklich, dass sich Mohammed Atta, der Anführer der Attentäter auf das World Trade Center am 11. September 2001, ausgerechnet die vernebelte Bundesrepublik als Wohnort aussuchte, um dort, in Hamburg, zehn Jahre lang in Ruhe seine Pläne zur Vernichtung von Juden, Amerikanern und anderen ihm verhassten Menschen auszubrüten.
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Heute das andere Extrem: Die politisch korrekte Öffentlichkeit Deutschlands vibriert vor Wachsamkeit. Die Denunzianten sind in ständiger Bereitschaft. „Da hat einer geschossen in Hanau, danach sieht es aus, aber es waren viele, die ihn munitioniert haben…“, findet ein prominenter SPD-Politiker. Wo freie Meinungsäußerung herrscht, klagt Claudia Roth, sind die Verbrechen nicht fern: „Es fängt an mit dem Sagbaren, und dann kommt das Machbare.“ Jakob Augstein wird konkreter: „Die Wegbereiter der Gewalt haben Namen und Adresse: Sarrazin, Broder, Tichy, und andere, die die Verrohung des Diskurses vorangetrieben haben…“
Heute gibt es zwei Arten von Wahnsinn: den anerkannten, der dazu dient, eine Untat zu entschuldigen, und den, der ignoriert wird, damit der Psychopath als Gesinnungstäter dargestellt und die Hetzjagd auf Hintermänner, Verroher des Diskurses und alle „Rechten“ eröffnet werden kann. Darüber thronen jene, die in unerschütterlicher moralischer Hoheit entscheiden, wann es sich um Wahnsinn handelt und wann um eine Gesinnungstat: Claudia Roth, Jakob Augstein und die Genossen von der SPD. Sie verkörpern die dritte Variante von deutschem Wahnsinn. Für mein Gefühl: die gefährlichste.
… Alles vom 23.2.2020 von Chaim Noll bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/variationen_des_wahnsinns
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Kommentare:
Die deutsche Gesellschaft ist aktuell dabei, zum dritten Mal innerhalb von einhundert Jahren
in eine Katastrophe zu laufen. Alle drei Katastrophen waren im wesentlichen selbst verschuldet, kein nennenswerter äußerer Zwang oder Angriff (das Scheitern der DDR habe ich nicht mitgerechnet, da der Sozialismus von außen aufgezwungen war). Die aktuelle Katastrophe könnte die letzte sein: Nach dem totalen Ruin durch eine grün lackierte sozialistische Diktatur der Übergang in ein teilweise islamisch geprägtes Regime. Ist das alles ein dummer Zufall?
Das dritte mal Pech, in so relativ kurzer Zeit? Sicher, alle westlichen Länder haben im Moment ziemlich tiefgreifende Probleme mit ihrem Selbstverständnis, mit ihrem politischen System. Die größte Herausforderung ist die weltweite Bevölkerungsexplosion bei schrumpfenden Ressourcen. Die meisten high-tech Gesellschaften werden aber deswegen nicht untergehen. Fairerweise muss man konstatieren, dass noch einige andere europäische Länder schwer angeschlagen sind. Aber für Deutschland sieht es ganz finster aus – wieder einmal. Was stimmt mit dieser Gesellschaft nicht?
23.2.2020, T.B.
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Der Hanauer Täter Tobias R. war ein Psychotiker und KEIN Psychopath.
Ein Mensch mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung (Psychopath) ist nach deutschen Gesetzen für seine Taten voll verantwortlich, ein Psychotiker, der an Wahnvorstellungen leidet, hingegen nicht. Das ist ein ganz entscheidender Unterschied! …
Hätte Tobias Rathjen überlebt, wäre das Narrativ der Presse ad absurdum geführt worden. Er wäre nämlich wegen Schuldunfähigkeit in die forensische Psychiatrie gekommen.
23.2.2020, M.W.
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Hanau und Frankfurt
Sehr geehrter Herr Noll, es braucht nicht mehr viel, um in diesen Tagen den Grad der Betroffenheit zu erhöhen. An ihren Beiträgen schätze ich die fast immer sachliche , zurückgenommene aber klare Sicht, auch auf das Unfassbare. Sie berühren heute allerdings etwas, dass ich als Vater und Großvater nicht bereit bin zu übersehen oder zu vergessen, und das ist die Tat im Frankfurter Hauptbahnhof. Aus meiner Sicht war das das maximal mögliche Einzelverbrechen, die Ermordung eines Kindes vor den Augen der überlebenden Mutter. Dies steht dem Massenmord in Hanau (inkl. an der eigenen Mutter) tatsächlich gegenüber und die öffentliche Kommentierung, Medienbegleitung und politische Ausnutzung der aktuellen Situation widert mich an. Die Betrachtung der juristischen Folgen ist im Vergleich beider Verbrechen noch nicht möglich, es wird sich zeigen, ob meine Befürchtungen zu den doppelten Maßstäben erneut zutreffen werden.
23.2.2020, F.E.
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Der hessische Innenmister hat derweil eine Denunziationsstelle eingerichtet
Dort kann jeder Bürger Abweichler benennen, die sich dann, so der Herr Innenminister wörtlich, auch mal auf den Besuch eines Streifenwagens einstellen müssen. Ich habe mal eine Mail an das Ministerium geschrieben mit der Frage, wie sich so etwas mit der FDGO (Freiheitlich demokratische GrundOrdnung) verträgt. Bin auf die Antwort gespannt, wenn es eine geben sollte. Wir gleiten ab. Und es ist wahrlich kein Zufall, dass es Deutsche sind, die wiederum abgleiten. Leider.
23.2.2020, A.R.
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… der doppelte Massstab
Ich kann Ihnen nur zustimmen, Herr Noll. Das dominierende Motiv der heutigen Politik is der doppelte Massstab. Gleiches wird nicht mehr gleich bewertet. Daran wird unsere Gesellschaft, aber auch die EU, untergehen. Langsam habe ich leider den Eindruck, dass die Vernünftigen nur mehr Rufer in der Wüste sind und es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie von dem Hybris ” Kampf gegen Rääächts” überrolt werden. Es wird langsam Zeit, in den Untergrund zu gehen, oder die Flucht vorzubereiten. Tröstlich ist allerdings, dass wie die Zeit der nationalen Sozialismus, auch die Zeit der internationalen Sozialismus keine 1000 Jahre dauern wird.
23.2.2020, K.A.
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Zweimal dieselbe Krankheit: paranoide Schizophrenie, zweimal Schuldunfähigkeit. 
Aus meinem Blog (Google: hasso+splitter): Zweimal dieselbe Krankheit: paranoide Schizophrenie, zweimal Schuldunfähigkeit. Aber es gibt offenbar zwei Arten von Schuldunfähigkeit: • Kommen autochthone Deutsche ums Leben, ist es kein Mord. Niemand demonstriert gegen Rassismus. • Kommen Menschen mit Migrationshintergrund ums Leben, ist es nicht nur Mord, sondern auch Rechtsextremismus und Rassismus und ein Anlaß, eine beispiellose Propagandakampagne gegen die AfD zu führen. Dieses Messen mit zweierlei Maß und diese beispiellose Instrumentalisierung einer Tat eines Schuldunfähigen aus politischem Kalkül kotzt mich einfach nur noch an.
23.2.2020, H-H.ST
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Vorsicht Herr Noll, das Verbreiten anderer Sichtweisen
als die der herrschenden Meinung könnte ungeahnte Nachteile nachsich ziehen. Vielleicht fordert Herr Augustein demnächst, nicht nur einige, sondern alle Adressen der Autoren hier und anderer kritischer Geister – Kommentatoren- zu veröffentlichen. Alles was Sie schreiben trifft für mich ins Schwarze. Nur die Schwarzen, die es ändern könnten, haben ihre Parteihistorie verloren und sind stramm auf dem Weg, der SPD zu folgen. Da der Täter sich selbst gerichtet hat, können wir nicht mehr erleben, ob die Staatsanwaltschaft in seinem Fall genauso schnell die Unterbringung in der Psychiatrie beantragt hätte. So läßt sich eben wieder einmal, durch bloße Behauptungen, Tatsachenverzerrungen, Umdeutungen, lückenhafte Hintergrundberichte und gesteuerte Interviewbeiträge dieses Verbrechen eines wahnsinnigen politisch korrekt steuern. Und selbst die politisch gesteuerten Behörden können mainstreamgerecht vermuten und bewerten. Der Beweis muss nicht erbracht werden. Der Täter hat sich feige aus dem Staub gemacht. Das ist Politik 2020. Wo führt das hin? Das Volk wird weiter so tief gespalten, bis es keine Brückenkonstruktion mehr gibt, die es verbinden könnte. Will man das überhaupt? Einst trennte die Deutschen die Mauer, heute sind es die “Gutmenschen”.
23.2.2020, E-G.K.
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Man kann die Fälle Hanau und Breitscheidt-platz sehr gut vergleichen:
*) Beim Breitscheidt-platz ein Gesunder der zielgerichtet “Ungläubige” tötete; hier war es ein Tabu zu fragen woher der Hass auf die Ungläubigen kam, ob hier eine Religion Pate stand. Und *) In Hanau ein Wahnsinniger dessen Wahnsinn völlig ausgeblendet wird und sein Hass auf Migranten voll auf Worte einer politischen Partei zurückgeführt werden. Mehr Zweierlei Maß und mehr Framing geht unmöglich.
23.2.2020,Dr.K.SCH
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Man möchte nostalgisch werden und sich zurücksehnen nach vergangenen Zeiten.
Nach Zeiten, in denen die Vernunft (scheinbar) regierte in diesem Land. Sie orientierte sich an der Realität und nicht an einer Gesinnung. Heute muss die Vernunft weichen, ihren Platz räumen, nachdem sie sich diesen im Nachkriegsdeutschland mit so viel Mühe erobern konnte. Doch kaum hatte sie es geschafft, wird sie wieder abgeschafft. Der Wahn übernimmt erneut das Regiment. Deutschland wäre so ein schönes Land, würde es nicht in (un)regelmäßigen Abständen dem Wahn verfallen. Deutschland liebt seinen irrationale Anteil mehr als die Vernunft. Die Vernunft wird wieder einmal ausgewiesen. Sie liegt nicht in der Deutschen Natur. Sie bleibt ihnen dauerhaft fremd. Sie wurde nur zeitweilig geduldet. Verlor jedoch niemals ihren temporären Duldungsstatus. Und nun hält es der Deutsche nicht mehr aus. Seine wahre Natur bricht durch. Das Tier ist erwacht. Die Vernunft wird mit Wucht beiseite gewischt. Mit einer Ellenbogenbewegung vom Tisch gewischt. Der Teller zersplittert in tausend Stücke. Serviert wird der Wahn. Die Vernunft sucht sich andere, für sie geeignetere Orte. Sie war hier nie wirklich zuhause.
23.2.2020, W.A.
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Lieber Herr Noll, es ist eine neue Spielart des Faschismus,
der diesen gefährlichsten Wahnsinn betreibt. Er ist gewollt und geschieht mit voller Absicht. Die Spaltung der Gesellschaft wird von ganz oben betrieben. Spiel mit dem Feuer für kleinste Landgewinne. Die Opfer eines psychotischen und paranoiden Menschen werden zum zweiten mal geschändet. Menschen mit Migrationshintergrund wird Angst eingejagt: “Seht her, welch übles und rassistisches Volk, diese Deutschen”. Sie haben nicht einmal einen Tag gewartet, um auf die vermeintlich Verantwortlichen zu zeigen. Sogar der Generalbundesanwalt ließ sich nicht lumpen und stempelte die Tat zu einer rassistischen. Obwohl doch die Generalbundesanwaltschaft vom Täter selbst informiert wurde über sein pathologisches Denken. Wirklich jede intellektuelle Redlichkeit lässt man fahren für kleinste Landgewinne, wo doch in Wirklichkeit eine Lawine droht. Der neue Faschismus im Namen des Antifaschismus lässt den Aktivist in jeder Hinsicht freie Bahn. Und so wird sich die Lage verschärfen. Die Hetzjagden auf Andersdenkende wird zunehmen. Dazu braucht man dank neuer ‘Gesetze’ keine Justiz mehr.
23.2.2020, M.B.
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… dritte Art der Wahnsinnigen 
Wahnsinn ist es auch, wenn die Wahnsinnigen in Politik und Medien die Verursacher der zunehmenden Spaltung und Kriminalität nicht bei denen, die an den Hebeln der Macht sitzen, suchen, sondern bei denen, die von jeglicher Regierungsbeteiligung ausgegrenzt werden.
Diese dritte Art der Wahnsinnigen erkennt man daran, dass sie nicht die Brandstifter für das Feuer verantwortlich machen, sondern die Feuerwehr, die versucht, den Brand zu löschen.
23.2.2020, H.ST.

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Roland Tichy: Verteidigen Sie die Pressefreiheit
Eine abscheuliche und niederträchtige Mordnacht (Hanau) wird benutzt, um namentlich benannte Journalisten und freie Medien anzugreifen, zum Verstummen zu bringen. Das soll ihnen nicht gelingen.
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Ein Geheimdienst hat seine Gedanken schon gelesen, da war er noch ein Baby. Er hörte „Stimmen“, die sich bei ihm „einklinken“. Das ist der Täter von Hanau. Er ist antisemitisch, rassistisch, antiamerikanisch. Die Hintergründe müssen restlos aufgeklärt, Verbindungen aufgedeckt werden. Ja, der Täter nimmt das Gift auf, das es in dieser Gesellschaft gibt und verstärkt seine Wirkung, denn das ist Teil der Dynamik dieser schweren psychischen Erkrankung. Seine Morde sind grausam, unvorstellbar, wahnsinnig. Das weckt Ängste, fördert Rachegefühle, verführt zu blindwütigem Schreiben. Dass der Täter sich selbst gerichtet hat, ist vermutlich der einzige Grund, dass nicht nach grausamster Rache gerufen wird. Aber der Mörder ist tot. Und nun? Es rast der Mob und fordert Opfer. Es ist schwer, solche Emotionen zu zügeln, und leicht, sie anzufachen.
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Man darf an solchen Tagen nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Aber es ist doch überraschend, was der Millionenerbe Jakob Augstein schreibt. Ich gebe es wörtlich wieder. Jakob Augstein, „Spiegel“-Teilerbe und Herausgeber der Wochenzeitung „Der Freitag“, hat kaum verhüllt dazu aufgerufen Roland Tichy, Henryk Broder und Thilo Sarrazin privat anzugreifen:
„Die Wegbereiter der Gewalt haben Namen und Adresse:
Sarrazin, Broder, Tichy, und andere, die die Verrohung des Diskurses vorangetrieben haben.
Zuerst kommen die Worte, dann die Taten.
Das ist bei den Rechtsterroristen so, wie bei den Islamisten.“
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Namen und Adresse.” – Es ist ein Aufruf, meine Familie und mich, meine Kollegen und Mitarbeiter einzuschüchtern, zu belästigen, anzugreifen. Wir sollen zum Verstummen gebracht werden, indem man uns in eine Reihe mit einem wahnsinnigen Mörder stellt. Einfach so. Natürlich sagt Augstein das nicht wörtlich. Er ist ein Schlitzohr, verfügt über ein gewaltiges Vermögen, hat sich eine eigene Zeitung gekauft, tritt in Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf. Andere springen auf: Jan Böhmermann, hinter sich die gewaltige Maschinerie ZDF, das gerade in diesen Tagen eine Gebührenerhöhung einfordert. Es ist die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, die mit der Wucht ihres Amtes frontal auf unabhängige Medienportale eindrischt, die eine andere Meinung vertreten als die einzig wahre, in deren Besitz sie sich glaubt, und schäumend andere Meinungen pauschal als „Geschäftsmodell von Hass und Hetze“ denunziert. Man sieht die historischen Bilder von Jagden auf Andersdenkende. Gerade Augstein, den damit Vertraute als den wohl wirkmächtigsten Antisemiten des Landes bezeichnen, steht in einer Tradition, in der dumpfe Stiefelträger die Medien derjenigen in den Boden gestampft haben, die ihnen an Klugheit und journalistischem Ethos überlegen sind. Dummheit gebiert Hass, Stumpfheit stachelt zur Hetze an. Abscheuliche Verbrechen werden von Augstein und Böhmermann instrumentalisiert, die Opfer von Hanau können sich nicht dagegen wehren, wie sie missbraucht werden. Was sie nicht wissen: Die Abscheulichkeit der von ihnen wie Klopapier benutzten Verbrechen fallen auf sie zurück. Sie haben ihre Hände in das Blut der Ermordeten getaucht und tippen, ach was: Die feinen Herren lassen andere für sie Twitter in ihrem Geiste schreiben, im Fall Böhmermann öffentlich-rechtlich mitfinanziert.
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Sie wollen uns zum Schweigen bringen
Worauf wollen sie hinaus? Sie wollen uns zum Schweigen bringen. So einfach. Es stört sie, und da wissen sie sich einig mit vielen Regierenden, dass wir Kritik üben – berechtigte. Dass wir hinterfragen, was wir ohne Fragen schlucken sollen. Dass wir dieses Land, seine Grundrechte, seine Freiheit verteidigen vor immer neuen Zumutungen, vor denen, die mittlerweile offen über die gesetzlichen Schranken hinwegmarschieren. Sie fürchten die Wahrheit, die sie verzerren und deren Autoren sie denunzieren, um dann natürlich ihre weißen Händchen in Unschuld zu waschen; man kennt diese Charaktere. Sie fürchten jeden Widerspruch.
Wir nehmen nicht in Anspruch, eine vierte Gewalt zu sein, wir sind nicht im Besitz der Wahrheit. Aber wir sind eine mahnende Stimme; diesen Anspruch nehmen wir ernst und lassen uns auch von Hass und Hetze davon nicht abbringen. Sie möchten, dass wir aufhören, den Finger in die Wunden zu legen, sie wollen die Spaltung in diesem Land vertiefen, um ihrer ganz persönliche Macht und Ideologie zum Durchbruch zu verhelfen. Daran ist nichts Anständiges, auch wenn sie sich so geben. Heute Nacht hat man mir und meiner Familie eine Fluchtwohnung angeboten. Dafür danke ich, das zeigt, welche großherzigen Menschen es gibt. Aber mehr noch bin ich entsetzt, wie weit dieses Land gekommen ist. Dass wir uns verstecken sollen vor den Folgen einer Aufwiegelung?

Wer schützt Journalisten?
Bitte sehen Sie mir nach, dass ich meinen sonst meist kühlen oder oft ungewollt ironischen Ton verlasse und ins Pathetische abgleite. Anders ist es nicht möglich, Stand zu halten für die Freiheit. Zukünftig sollen Politiker davor geschützt werden, dass sie im Netz beschimpft werden. Einverstanden. Aber wer schützt in Deutschland noch Journalisten vor dem Zwang, Einheitsbrei liefern zu müssen, der der Regierung gefällt? Wer schützt uns vor den Angriffen von Politikern in ihrer rasenden Einfalt, die Probleme nicht mehr lösen, sondern nur noch schwarze Schafe finden zu wollen, die sie für ihr vielfältiges Versagen verantwortlich machen können?
Ich kann Ihnen die Antwort geben. Sie besteht aus drei Buchstaben. SIE. Lassen Sie sich von den Böhmermanns und Augsteins nicht den Mund verbieten. Ich werbe um Sie, auch wenn Sie anderer Meinung sind. Meinungsstreit macht eine Demokratie aus. Die Debatte wurde erfunden, um uns alle klüger zu machen. Wer Debatte abwürgt und kritische Geister einschüchtern will, ist ein Anti-Demokrat. Ich lade Sie ein, mit mir zu streiten.
Aber in jedem Fall sollten auch Sie die Meinungsfreiheit in diesem Land und seine freien Medien verteidigen. Freiheit stirbt nicht nur durch den Druck, der auf sie ausgeübt wird. Freiheit stirbt durch Schweigen und Feigheit, durch Anpassung und Duckmäusertum. Das lassen wir nicht zu.
… Alles vom 21.2.2020 von Roland Tichy bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/verteidigen-sie-die-pressefreiheit/
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Einige Kommentare:
Was wir zur Zeit erleben ist die massive Unterdrückung der Meinung anderer,
die nicht dem durch eine Person vorgegeben politischen Mainstream entsprechen, unter Missbrauch staatlich organisierter Maßnahmen, durch ein gesamtes Netzwerk von „Aposteln“ die von der Kanzel des öff.-recht- TV nur noch die eine „absolute Wahrheit“ verkünden, um die „armen dummen Schäfchen“ des Volkes vor der ketzerischen freien Meinung der „Feinde der Republik“ zu schützen. Bis vor kurzem hießen sie noch „Volksfeinde“, neuerdings heißen sie schon „Faschisten“. Diese SED- Methoden der Diversion und Zersetzung von Menschen und Gesellschaft sind wohl geübt und bekannt.
Hören wir mal auch was andere sagen, was Menschen sagen denen man Rechtsradikalismus nicht nachsagen kann: Prof. Bassam Tibi: „Seit 56 Jahren lebe ich als muslimischer Syrer in Deutschland … Doch zu keinem Zeitpunkt erfuhr ich eine solche Vergiftung und eine derartige Linksrechts- Polarisierung, wie sie heute unter Angela Merkel zu beobachten ist. Damit korrespondiert die Vorherrschaft eines links-grünen Narrativs. In einem Kommentar vom 18. Juli 2018 bemängelt der Journalist Jacques Schuster, dass es in Debatten in Deutschland «nur eine Wahrheit gibt und alle anderen Ansichten zum Schweigen gebracht werden müssen. So verbissen und verbohrt, so gnadenlos und giftig. Ein linker Mainstream hat die Meinungshoheit errungen, über die Begriffe „links“ und Rechts zu bestimmen» “ Sunday Times“ vor 3 Wochen „Merkel hinterlässt ein ruiniertes Land“. Wenn wir schon unseren eigenen Mitbürgern nicht trauen sollten wir zumindest zur Kenntnis nehmen was andere sagen.
21.2.2020,P.P. TO
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Warum waren die Grünen-und-innen eigentlich so zurückhaltend?
Der Link klärt darüber auf:
https://www.andreas-unterberger.at/2020/02/die-grnen-und-der-mrder-von-hanau
Ansonsten den Kopf nicht hängen lassen, für jeden und jede kommt die Zeit…
21.2.2020, Wui
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Seit ein paar Tagen steht auf Vera-Lengsfeld.de nichts Neues mehr.
Hat jemand eine Ahnung, woran das liegt? Sie schreibt sonst zuverlässig fast jeden Tag und nun seit 4 Tagen nichts mehr. Ich bin sonst auf der Achse unterwegs. Dort ist es hin und wieder auch mal etwas heiterer. Das fehlt bei TE zu mindestens in den Artikeln leider. Die Eskalation der letzten Wochen in der Auseinandersetzung deutet auf eine gewisse Ratlosigkeit hin. Man will die Serie der Wahlmisserfolge offenkundig unterbrechen. Ich bin seit mehr als einem Jahr in der AfD und war auch vorher schon dort unterwegs. Für alle die noch zaudern, nichts von dem, was ich vorher gehört und gelesen habe hat sich bewahrheitet. Im Gegenteil. Die freie Diskussion habe ich dort wiedergefunden. Es ist richtig, das die Mehrheit in dieser Partei von der CDU kommt aber auch die SPD, FDP, Linke und Grüne stellen einen beachtlichen Anteil an Mitgliedern. Das mag regional unterschiedlich sein, ich komme aber aus dem „braunen Sachsen“ und davon finde ich hier in Leipzig, aber auch in Chemnitz und Dresden nichts. Ich habe Menschen aus allen Ecken dieser Welt da gefunden, Juden, Christen und wohl auch eine ehemalige Muslima die noch mit sich kämpft. Multikulti halt, so wie ich selbst auch multikultureller Abstammung bin. Selbst ein kleines jüdisches Blutströpfchen fließt durch meine Adern. Ich bin aber Deutscher und das auch noch mit steigendem Vergnügen. Nur gemeinsam sind wir stark und können uns gegen diese widerlichen Bedrohungen, wie zum Beispiel gegen TE, Sarazin und Broder stellen. Das wirkt stärker als viele Lesermeinungen.
21.2.2020, St.R.
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Ich bin selbst Ü50 und bis zu meiner Republikflucht im Mai 89 in der DDR aufgewachsen
Ich kann Ihre Einsicht nur bestätigen: jeder Tag erinnert mich mehr an die DDR. Als ich 89 nach NRW kam, musste ich mir ständig anhören: Wie konntet Ihr Euch das nur gefallen lassen? Und heute merken die meisten von denen nicht einmal, was hier abläuft. Selbst ansonsten intelligente Kollegen hat an der Thüringen-Wahl nur gestört, dass Kemmerich auch von der AfD gewählt wurde. Als ich sie dann auf die Gewalt und Diffamierungen von Links aufmerksam machte, wurde ganz schnell das Thema gewechselt. Es ist zum Verzweifeln! Und leider bin ich jetzt zu alt, um mir noch einmal eine neue Existenz im Ausland aufzubauen. Ich kann nur hoffen, dass TE, die Achse des Guten, ScienceFiles u.a. sich nicht entmutigen lassen und irgendwann doch wieder etwas Vernunft in diesem Land einkehrt.
21.2.2020, Chin

Mein Gott, ist mir dieses Land fremd geworden
Und ich bin nicht sicher, ob die Familie Tichy und viele andere nicht doch bald geheime Schutzunterkünfte brauchen werden. Denn die Politiker tut ja alles, sich selbst vor „Hassrede“ zu schützen (auch wenn dies gelegentlich nur eine abweichende Meinung ist), sie weigern sich aber, „rechten“ Abweichler vor der Gewalt der Straße zu schützen. Mein Gott, ist mir dieses Land fremd geworden. Ich will nur noch weg.
21.2.2020, m.S.

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