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Blick über die Dreisam nach Norden zur Kartaus am 26. Februar 2016

Blick über die Dreisam nach Norden zur Kartaus am 26. Februar 2016

 

 

“Wir werden ohne die Freiheit der Frau nicht begreifen, was Freiheit ist”
Kamel Daoud, algerischer Schriftsteller

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Wir erleben eine Integration Deutschlands in den Islam
Anstatt Muslime in das bestehende Rechts- und Wertesystem einzubinden, vollzieht sich gegenwärtig eine Integration Deutschlands in den Islam. Diese Ansicht vertritt der deutsche Islamwissenschaftler, Politologe und Publizist Ralph Ghadban in einem Gastbeitrag für Focus-Online (München). Die Verbreitung des Multikulturalismus in den neunziger Jahren habe diese Entwicklung begünstigt: „Die Kritik am Islam wurde als politisch inkorrekt verpönt. Auf alle Ebenen, der politischen, der juristischen und der Sicherheitsebene, begann der Rückzug des Staates aus Angst, rassistisch zu handeln und die Minderheiten zu stigmatisieren.“ Diese Art der Öffnung der deutschen Gesellschaft habe aber nichts gebracht. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 seien die Migrantenkinder weniger integriert gewesen als in den neunziger Jahren. Das hätten unter anderem die Daten in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt belegt: „Die Integration war gescheitert.“
Mit der Einwanderung von etwa einer Million Muslimen in den vergangenen drei Jahren sei die muslimische Gemeinde in Deutschland auf über fünf Millionen Mitglieder gewachsen: „Damit liegen wir an zweiter Stelle nach Frankreich mit seinen geschätzt sieben Millionen Muslime und sind auf dem besten Weg, ähnliche Sicherheitsverhältnisse zu haben.“ Dort habe der Staat die Kontrolle über seine muslimischen Bürger in hohem Maße verloren und es herrschten seit ein paar Jahren bürgerkriegsähnliche Verhältnisse.
Viel mehr als die mangelhafte Integrationspolitik der Regierung haben nach Ghadbans Worten die Fundamentalisten zur Entstehung der Parallelgesellschaften beigetragen. Ihre islamischen Zentren seien nicht nur Moscheen: „Dort werden Erziehung und Sozialarbeit auf der Basis eines anderen Wertesystems, nämlich der Scharia, geleistet.“ So könnten große Teile der Kinder und Enkelkinder der muslimischen Migranten weiterhin gegen die Mehrheitsgesellschaft erzogen werden.
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Deutschland wie auch die anderen europäischen Länder müssten sich verteidigen und die Terrorgefahr auf ein Minimum reduzieren. Dazu gehöre „eine effektive, koordinierte Kontrolle der europäischen Außengrenze, eine Harmonisierung des Asylverfahrens auf europäischer Ebene, eine Intensivierung der Abschiebungen und ein Einwanderungsgesetz“. Außerdem müssten Bürgerkriegsflüchtlinge in angrenzenden Ländern versorgt werden, damit sie nicht weiterzögen nach Europa. Deutschland müsse sich auf die Grundwerte einer pluralistischen Demokratie besinnen und mit den Illusionen des Multikulturalismus aufräumen: „Außer den erfolglosen Islamreformern, die meistens in Exil leben, erkennt der Islam weder andere Religionen noch andere Menschen als gleichwertig an.“ …. Alles vom 1.1.2017 bitte lesen auf
http://www.idea.de/gesellschaft/detail/publizist-wir-erleben-eine-integration-deutschlands-in-den-islam-99420.html

 

Dreisam-Mord: Migration ändert das freie Alltagsleben in Deutschland
„Eine junge Frau (Maria L.), die das Beste, was diese Gesellschaft zu bieten hat, in sich vereint: Nächstenliebe, Bildung, Gemeinsinn, wurde zum Opfer ihrer Hilfsbereitschaft. Sie wurde getötet von dem, der sein Überleben ihrer Hilfe zu verdanken hat. Sie bezahlte ihre Nächstenliebe mit dem Leben.“ („Welt“)
Wenn man bedenkt, dass Freiburg das schwarz-grünen Vorzeige-Idyll der Nation ist, und Freiburg das ist, was Angela Merkel und Katrin Göring-Eckardt sich ab 2017 auch für ganz Deutschland gut vorstellen können, so lässt mich das frösteln.
Tatsächlich gab es in Freiburg in den vergangenen Wochen und Monaten eine Häufung an Gewalttaten: Ende September wird ein 13-jähriges Mädchen von minderjährigen Jugendlichen missbraucht. Zwei der drei Verdächtigen haben einen Migrationshintergrund. Mitte Oktober wird ein Mann aus dem Obdachlosenmilieu von zwei Nichtdeutschen so schwer geschlagen, dass er kurz darauf seinen Verletzungen erliegt. Ende Oktober werden zwei Frauen unweit des Hauptbahnhofs sexuell belästigt und retten sich in eine Polizeiwache. Die Verdächtigen stammen aus Gambia. Anfang November verletzt ein Afghane einen anderen schwer mit Messerstichen. Mitte November tötet ein georgischer Mann seinen Neffen mit Messerstichen.“
Merkels Aussage: „Deutschland wird Deutschland bleiben, mit allem was uns lieb und teuer ist“ wird also eindeutig widerlegt. Das Alltagsleben in Deutschland hat sich spürbar geändert und zwar vom sommerlichen Schwimmbadbesuch bis zur abendlichen S-Bahn-Fahrt.
10.12.2016, K.Baumann, BO

„Volk“ ist ein moderner Freiheitsbegriff
Mein Plädoyer für eine Wiederentdeckung des Volksbegriffs ist ein Plädoyer für eine kluge Beschränkung der Wortbedeutung. Es plädiert für einen dezidiert politischen Begriff des Volkes. Ein Volk bildet sich in Bezug auf ein gemeinsames Staatswesen. Zum Volk werden wir nur in Bezug auf Sachverhalte, die allgemeinverbindliche Entscheidungen und Gesetze erfordern. Sachverhalte, die Bilanzen und Verantwortung für eine Gesamtheit erfordern. Diese „ganzheitlichen“ Sachverhalte gibt es tatsächlich: das Gewaltmonopol und unsere Verteidigung gegen Krieg und Terror, die Kontrolle der Landesgrenzen, einen Kernbestand unverzichtbarer Bildungsbestände an unseren Schulen, bestimmte „große“ Infrastrukturen, die Solidität eines finanziellen Gesamthaushalts, die Kontinuität unserer geographischen Ortes und geschichtlichen Weges in der Welt.
Das sind bei weitem nicht alle Realitäten des Daseins. Wir müssen nicht mit unserer ganzen Person, mit Leib und Seele, mit Haut und Haaren, von früh bis spät als Volksgenossen herumlaufen. Indem „Volk“ auf bestimmte Sachverhalte beschränkt wird und auf etwas Entscheidbares (nicht im vorhinein Festliegendes) bezogen wird, gehört es zur modernen Freiheit. Die politische Formierung zum Volk kann geschehen, ohne dass die bunte Freiheit der „gesellschaftlichen“ Interessen und Lebensstile eingeschränkt werden muss. Und diese Formierung kann geschehen, ohne andere Völker herabzusetzen. So macht die Tatsache, dass es Völker gibt, die Freiheit in der Welt größer und nicht kleiner. …..
Alles von Gerd Held vom 21.10.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/und_es_gibt_es_doch_das_volk

 

Gegenteil von Nazi ist nicht Anti-Nazi, sondern Freiheit
Die heutige Politik gegenüber Flüchtlingen und auch zu Europa ist hauptsächlich von den geschichtlichen Erfahrungen des Dritten Reichs geprägt. Dabei unterliegen die handelnden Akteure und ihre Unterstützer einem grundlegenden Irrtum. Das Dritte Reich beseitigt man nicht dadurch, dass man das Gegenteil dessen macht, was die Nazis veranstaltet haben. Das Gegenteil von Extremismus ist nämlich auch extrem. Das Dritte Reich beseitigt man dadurch, dass ein Ausgleich zwischen allen unterschiedlichen und sich widerstreitenden Interessen in einer Gesellschaft stattfindet. Dieser große Kompromiss zwischen unterschiedlichen Rechten findet man aber nicht im Ideal der Flüchtlingsrepublik, in die einreisen darf, wer immer sich bedroht fühlt. Man findet sie auch nicht in der reinrassigen Deutschenrepublik, in die kein Mitglied fremder Ethnien eingelassen wird. Beides sind faschistische Systeme. Nur das goldene Kalb, um das getanzt wird, ist ein jeweils anderes. Und beide werden über kurz oder lang zu Massenverbrechen greifen, um ihre reine Lehre gegen jede Vernunft durchzusetzen. Wer das Dritte Reich wirklich überwinden will, der hält sich von jedem Extremismus fern. Der respektiert die unterschiedlichen Interessen unterschiedlicher Gruppen. Der lässt Zuwanderung zu, und hilft Flüchtlingen. Aber er begrenzt sie, und respektiert auch das Recht der Einheimischen, über die Zukunft ihres Landes ohne ungewollte fremde Einflüsse bestimmen zu können. Erst wenn wir aufhören das Gegenteil der SS als richtig zu empfinden, wird die Herrschaft der SS über dieses Land aufhören. Erst dann werden wir zu einer ganz normalen Nation werden, wie unsere Nachbarn und früheren Opfer auch. Die Antwort auf Faschismus ist nicht Antifaschismus sondern Freiheit. Und Freiheit beschränkt die Rechte des Einzelnen dort, wo die Rechte seines Nächsten beginnen. Das gilt auch für den Wunsch von armen Menschen bei uns eine bessere Zukunft zu finden, der noch nicht einmal ein Menschenrecht ist. Oder wollen Sie etwa behaupten, dass all unsere Nachbarländer heute faschistische und rassistische Unrechtsregime sind, weil keines von ihnen Flüchtlinge in nennenswerter Zahl aufnimmt?
8.5.2016, R.Brombach

 

Multikulti-Political-Correctness fördert Unfreiheit des Islam
“Es gibt viele dumme Imame und Hass gegen Deutsche” Für die bosnische Autorin Safeta Obhodjas ist die Auseinandersetzung mit dem Islam eine Lebensaufgabe. Eindringlich warnt sie vor einer falschen Verständniskultur. …
“Ich sehe hier so viele Kopftücher, morgen, mittags, abends. Stell dir vor, Mädchen werden unmittelbar nach der Grundschule gezwungen, ein Kopftuch zu tragen – und das in einem freien Land wie Deutschland”, sagt die 65-jährige Schriftstellerin aus Wuppertal. Für sie ist das Kopftuch ein “Zeichen der Unterdrückung und der Manipulation”. Obhodjas stammt selbst aus einer strenggläubigen muslimischen Familie. …… “Der Koran vermittelt das Verständnis, dass eine Frau nur Besitz oder Ware ist. Es macht mir Sorgen, dass jetzt so viele kommen, die nur die einseitige Auslegung des Islam kennen. Für diese Männer ist schon ein Lächeln oder ein freundliches Gesicht eine Einladung”, sagt Obhodjas. Sie meint damit die Flüchtlinge aus den islamisch geprägten Ländern……
Ein Wort benutzt Obhodjas in den Gesprächen am häufigsten: Multikulti. Sie meint damit eine politische wie gesellschaftliche Verständniskultur, in der Probleme der Zuwanderung wie fehlende Integration kleingeredet und ausblendet werden. “Die Multikulti-Leute wollten nur die netten Seiten der Migration zeigen”, erzählt Obhodjas. Sie hätten, wie im Sozialismus damals, “ihre schöne Theorie und wollen sie einzementieren. Auf diesem Fundament sind Tausende von Frauen groß geworden als Dienerinnen und Sklavinnen. Wenn die Multikulti-Political-Correctness nicht so groß gewesen wäre, wäre auch die Unfreiheit nicht so groß gewesen”, sagt Obhodjas. ….
“Bin ich rechts, bin ich ein Rassist, weil ich sage, dass die ganze Politik bisher verfehlt war? Nein, das bin ich nicht. Wir haben die kritischen Stimmen erstickt. Es passte niemandem, dass ich kritisch über Muslime geschrieben habe”, sagt Obhodjas. Sie fühlt sich ausgegrenzt, einsam, größere Verlage zeigten kein Interesse. …..
Alles vom 9.3.2016 auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article153095648/Es-gibt-viele-dumme-Imame-und-Hass-gegen-Deutsche.html
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Keine Freiheit der Frau in der arabischen Welt
“Die Lage der Frau in der arabischen Welt bleibt tragisch. Von Freiheit kann keine Rede sein. Und ich glaube, wir werden ohne die Freiheit der Frau nicht begreifen, was Freiheit ist. … Der syrische Flüchtling läßt seinen Lebenstil nicht in Syrien zurück. Kulturelle Unterschiede leugnen ist keine Lösung. Sie bewußt ins Auge zu fassen ist der Beginn einer Lösung. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, wie man mir ihn jetzt in Frankreich unterstellt. Das hat vielmehr mit Vertrauen in den anderen zu tun.”
So der preisgekrönte algerische Schriftsteller Kamel Daoud, gegen den wegen seiner islamkritischen Kommentare eine Fatwa läuft und der zudem in Frankreich wegen “Antihumanismus” angegriffen wird. Daoud macht immer wieder darauf aufmerksam, dass Flüchtlinge ihre durch die islam-arabische Tradition geprägte Sozialisation, Werte und Einstellungen ins Ausland mitbringen, wo sie sich nicht einfach so mal ‘abintegrieren’ lassen. Integration ist ein schwieriges Unterfangen, Integration von Muslimen noch mehr.
Zur Frauenjagd in der Silvesternacht zu Köln hat Daoud auf die unterdrückte, aggressive Sexualität der arabischen Männer als Verursacher hingewiesen.

“In der arabischen Welt haben wir eine kranke Beziehung zur Frau. trotz aller Unzulänglichkeiten beneide ich den Westen um die Rolle der Frau in seiner Gesellschaft. Wer aber eine kranke Beziegung zur Frau hat hat auch eine kranke Beziehung zur Welt, was seine Kreativität, seine Freiheit, seinen Körper und seine begierden betrifft. Wie können wir das Leben lieben ohne die Frau zu lieben? Wie können wir Familien aufbauen, wenn wir die Frau nicht respektieren? Ich habe früher einmal geschrieben: Wer die Frauen einschließt, macht die Männer zu Gefangenen.”
Das heißt: Ob Migranten nun strenggläubige oder nur lockere Muslime sind – der Respekt vor der Frau bzw. die Gleichberechtigung von Mann und Frau
5.3.2016
Zitate aus: Kamel Daoud: “Als Deutscher Rentner hätte ich Angst”, DIE ZEIT vom 3.3.2016, Seite 46
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Kamel Daoud – Der Fall Meursault
… Kamel Daoud scheut sich weder in seinem Roman, radikalen Islamismus und Intoleranz in Algerien und den Maghreb-Staaten zu benennen, noch in seinen Arbeiten als Journalist. Er gehört zu den wichtigen intellektuellen Stimmen Algeriens. Seine politische Kolumne, die er seit vielen Jahren beim Quotidien d’Oran veröffentlicht, hat durchaus Wirkmacht. Einer seiner Texte hat kürzlich auch in Europa für Aufsehen gesorgt: Seine Analyse der Silvesternacht in Köln wurde in vielen Zeitungen nachgedruckt. Sex sei die größte Misere im Land Allahs, so Daoud. Das Frauenbild und das pathologische Verständnis von Sexualität werde nun auch in den Westen importiert. …. Alles vom 1.3.2016
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2016-02/kamel-daoud-der-fall-meursault

Köln vom 20.1.2016
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/koeln-silvester-ermittlungen-innenministerium

Sex – Misere in der arabischen Welt
http://www.nytimes.com/2016/02/14/opinion/sunday/the-sexual-misery-of-the-arab-world.html?_r=1

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