Fanatismus

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Blick nach Südosten zum Feldberg im Schwarzwald im Januar 2019

Blick nach Südosten zum Feldberg im Schwarzwald im Januar 2019

 

 

 

Klima-Fanatismus: Greta , Grüne, FridaysForFuture
In aller Regel ist es nicht sinnvoll, größere Teile der Bevölkerung, also etwa alle Parteimitglieder der Grünen, als wahnhaft und damit wahnkrank zu bezeichnen. Auch Fanatismus ist nicht gleichzusetzen mit Wahn. Und Hysterie ist etwas anderes als Fanatismus. Eine Betrachtung des Greta-Phänomens aus Sicht eines Psychiaters.
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… lässt sich Fanatismus definieren als eine durch die Persönlichkeitsstruktur mitbedingte, auf mehr oder weniger eng umgrenzte Themen bezogene persönliche Überzeugung, die mit großer Intensität und Konsequenz sowie unter hohem Energieaufwand – eben mit fanatischer Energie – durchgesetzt wird.
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Es besteht Dialog- und Kompromissunfähigkeit, wobei Außenfeinde mit allen – potenziell auch aggressiven und vernichtenden – Mitteln bekämpft werden. Ganz wichtig ist noch ein weiterer Punkt: Die wirklich durchschlagenden fanatischen Bewegungen agieren nicht auf der Ebene dumpfer Gewaltbereitschaft und niederer Instinkte, sondern haben als Zielpunkt die Realisierung hoher Ideale, wollen also Welt und Menschheit beglücken oder retten.
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Wichtig ist noch die Unterscheidung, ob man es mit einem essenziellen Fanatiker zu tun hat oder bloß mit infizierten Mitläufern. Und ob es sich um den Typus des aktiv-expansiven oder eher still-introvertierten Fanatikers handelt.
Zu welchem Typus Greta gehört, dürfte damit klar sein. Ihre ganz besonders zurückhaltende Art in Verbindung mit einem kindlich-naiven Erscheinungsbild und ihr Behindertenstatus verleihen ihr zunächst eine Aura von Harmlosigkeit, die ablenkt von Radikalität und Rigorismus ihrer Überzeugungen, Aktionen und Appelle. Mit aktiver Unterstützung der Medien gelingt es ihr zudem, einen wunden Punkt zu treffen, nämlich den im grünen Milieu allgegenwärtigen Widerspruch zwischen edler Klimagesinnung und täglichem Verhalten.
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Nicht übersehen darf man bei dieser Erfolgsgeschichte allerdings die wichtige Rolle des Vaters und vor allem der PR-geschulten grünen Aktivisten im Hintergrund, die das ganze, sich nun schon über Monate hinziehende Spektakel erst möglich machen. Und die Greta helfen, möglichst griffige, manchmal scheinbar konziliante Botschaften zu formulieren, die dann auch Bild wörtlich wiedergibt: „Im Jahr 2020 müssen wir die Emissionskurve steil nach unten gewendet haben, wenn wir eine Chance haben wollen, unter 1,5 Grad oder 2 Grad zu bleiben.“
Aber klar ist auch: Greta agiert nicht als Marionette. Das kann sie schon krankheits- und persönlichkeitsbedingt gar nicht. Kompromisse jeglicher Art sind ihre Sache eher nicht – die Geschichte mit dem Zurückrudern bezüglich der vielleicht doch hilfreichen Atomkraft dürfte da eine Ausnahme sein. Insgesamt wirkt sie ausgesprochen authentisch. Auch das erklärt ihre große Wirkung und infektiöse Virulenz, etwa in Bezug auf die Fridays for Future-Bewegung.
Fanatiker wirken ist anstecked – anders als Wahnkranke
Die Skeptiker hinsichtlich eines maßgeblich menschengemachten Klimawandels bezeichnen die Klima-Alarmisten-Fraktion oder Teile von ihr ja nicht selten als Anhänger des Klimawahns. Im streng psychiatrisch-wissenschaftlichen Sinne ist das weder korrekt noch zielführend. Denn in aller Regel ist es nicht sinnvoll, größere Teile der Bevölkerung, also etwa alle Parteimitglieder der Grünen, als wahnhaft und damit wahnkrank zu bezeichnen. Auch Fanatismus ist nicht gleichzusetzen mit Wahn. Etwas vereinfachend könnte man sagen, dass der Fanatiker sich zwar bereits im Feld des psychologisch Abnormen bewegt, aber eben noch nicht eindeutig im Krankhaften. Ohne das hier vertiefen zu wollen, sei aber noch auf einen sehr pragmatischen Unterschied hingewiesen: Im Gegensatz zum Fanatiker geht vom Wahnkranken so gut wie keine ansteckende Wirkung aus, vielmehr isoliert ein Wahn.
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Klimafanatiker eint gefühlsbasierte Überzeugungen: Die Klimafanatiker eint eine überwertige Idee, also stark gefühlsbetonte Überzeugungen, die ihr Denken absolut dominieren und dauerhaft bestimmen, etwa: Die CO2-bedingte Apokalypse steht unwiderruflich kurz bevor, wenn wir nicht sofort, radikal und koste es was es wolle gegensteuern. …
… Alles vom 5.6.2019 von Wolfgang Meins bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/greta_und_ihre_eltern_nicht_hysterisch_soindern_fanatisch
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Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Meins ist Neuropsychologe, Arzt für Psychiatrie und Neurologie und apl. Professor für Psychiatrie. In den letzten Jahren überwiegend tätig als gerichtlicher Sachverständiger im sozial- und zivilrechtlichen Bereich.

Fanatismus macht alles noch schlimmer
Zwei neue Erkenntnisse entnehme ich Ihrem Beitrag. Erstens, es ist kein Wahn, sondern Fanatismus, der dieses Land befallen hat. Zweitens, das macht das Ganze nur noch schlimmer, weil Fanatismus im Gegensatz zum Wahn ansteckend ist. Dass den alten Volksparteien “die Diskurshoheit offensichtlich weitgehend abhandengekommen” ist und dass sie von “gnadenlos agierenden Medien” getrieben werden, wusste ich schon vorher und betrachte es als Riesenproblem.
.6.2019, M.ST, AO
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Mich befremden die Medien
Mich befremdet nicht Greta mit ihrer Überzeugung und der krankheitsbedingten Fixierung auf das Umweltthema, auch nicht ihre Angst und Panik. Sowohl altersbedingt (Pubertät), als auch krankheitsbedingt ist das zu verstehen. Mich befremden zuallererst die völlig irrationalen Reaktionen der euphorisierten Medien, der gerührten Öffentlichkeit und der feigen Eliten in Deutschland, die dem “Zeitgeist” folgen wie Lemminge. Die sich offensichtlich vor einen fremden Karren spannen lassen oder das Denken komplett ausgeschaltet haben. Am allermeisten befremdet mich das Verhalten der Eltern, die in meinen Augen die psychische Erkrankung der Tochter schlicht nicht wahrhaben und anerkennen wollen und sie in eine besondere Begabung uminterpretieren. Auch ich habe ein Kind, das eine schwere psychische Erkrankung erlitten hat. Die Belastung ist immens. Angst und Panik, die diese Kinder aushalten müssen sind extrem grausam, selbst wenn im Außen keinerlei Anlass für diese Angst besteht. Die erste Pflicht der Eltern wäre es, dem Kind die Angst zu nehmen oder wenigstens zu mildern, anstatt sie zu bekräftigen und noch dazu dem Kind quasi die Aufgabe zu übertragen, selbst gegen die (unlösbaren) Ursachen der Panik tätig werden zu müssen. Ich halte das Verhalten dieser Eltern und der sie ausnutzenden Organisationen für absolut verantwortungslos und moralisch verkommen. Greta ist noch nicht einmal volljährig und wird in ihrem Fanatismus bestärkt (der durchaus als, im volkstümlichen Sinne wahnhaft zu bezeichnen ist, da er auf Fiktion beruht) und zusätzlich mit körperlich und mental anstrengenden Weltreisen und Auftritten, mit Reden und Pressekonferenzen belastet. Und mit der Aufgabe, die Welt retten zu müssen.
G.K., AO
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Masseninfektion mit Fanatismus
Vielen Dank für die Betrachtung. Jetzt wäre noch der Mechanismus der “Masseninfektion” mit Fanatismus spannend und warum Deutschland dafür immer wieder ein so fruchtbarer Boden ist. Schon 2015 stellte sich die Frage, als sich die halbe Republik mit “Refugees Welcome”-Buttons in den Rausch lief. Glauben hier wirklich Millionen vernunftbegabter Menschen, dass 2020 die Welt untergeht, wenn sie sie nicht ganz schnell eigenhändig retten? Und wie schaltet man dabei das rationale Denken so weitgehend ab? Beim Einzelnen ist das nachzuvollziehen, aber was passiert da in der Masse und warum derzeit immer so auffallend isoliert in Deutschland?
5.6.2019, M.H., AO
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Fanatismus – zum dritten Male
Zitat: “Es dürfte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs das erste Mal sein, dass diese Eliten nahezu geschlossen einer Fanatikerin huldigen und dabei Greta und ihren Anhang oft auch noch ermutigen.” 1914-1918 und 1933 – 1945 hatten wir das auch schon. Und wir wissen, wie das endete. Rezepte gegen diesen Masseneffekt gibt es aber scheinbar nicht. Noch 1943 wollte die Meute den “totalen Krieg”. Ist das heute etwas anderes? Diesmal richtet sich der Wunsch nach einem totalen Krieg gegen uns selbst, das ist der einzige Unterschied. Also warten wir auf das Erwartbare: Zerstörung und danach (vielleicht?, unwahrscheinlich?) Wiederaufbau. Ich bezweifle nur, ob die heutigen jungen Generationen die mentale Kraft aufbringen werden, ein demoliertes Land wieder auf die Beine zu stellen, so wie dies nach 1945 erfolgte.
5.6.2019, H.H., AO
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Zentrale Frage: Wem nützt der Wahn?
Die kleine Greta ist nicht das Problem. Das Problem sind die Menschen, die die kleine Greta und deren Wahnvorstellungen nutzen, um die Bevölkerungen in Angst zu versetzen und gefügig zu machen. Die Frage muss also heißen, wem nützten die Wahnvorstellungen einer kleinen Greta? Wer will und kann von Gretas Wahnvorstellungen als Geschäftsmodell profitieren?
5.6.2019, B.K.
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Der grüne Wahn – nur Deutschland
Der grüne Wahn scheint sich europaweit nur noch auf Deutschland zu beschränken, dem Land der Wiedergutmachfaschisten und überselbstlos Zudringlichen, das wie immer aus der Reihe tanzt, um die Welt mit dem hehren, reinen Guten zu beglücken. Diese Versuche produzieren stets die Hölle (frei nach Popper) und ich hoffe, dass Rest-Europa das deutsche Brennen für fanatische Ziele nicht weiter erlaubt. Übrigens: M. Fitzgerald stuft Adolf Hitler in seinem 2004 veröffentlichten Sammelwerk “Autism and Creativity” als „autistischen Psychopathen“ ein – das passt. Im Guten wie im Schlechten: Deutsche scheinen süchtig nach dieser Charakterstruktur.
5.6.2019, F.H.
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Doch wahnhafte Züge bei Greta?
Bei Greta entwickelten sich überwertige Ideen dieser Art über einen kleinen Umweg, anhand eines verwandten Themas: Sind das etwa keine pseudoreligiösen Züge, denen ein “Erweckungserlebnis” vorausgeht? Und sorry, auch wenn Sie Professor für Neurologie sind, widerspreche ich Ihnen: das Ganze HAT wahnhafte Züge!
Definition Wahn: Unter Wahn subsummiert man die unkorrigierbare Falschbeurteilung der Wirklichkeit, die unbeeinflussbar von persönlichen Erfahrungen auftritt und an der mit absoluter subjektiver Gewissheit festgehalten wird. Die wahnhafte Überzeugung wird von Mitmenschen nicht geteilt und kann nicht nachvollzogen werden, da sie der Wirklichkeit widerspricht. Dies ist sowohl bei Greta Thunberg als auch den Grünen und ihren Wählern zu beobachten!
5.6.2019, J.T., AO
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Bedrohlicher als Klimafanatismus: Islamofaschismus
Sehr interessante Begriffsbestimmungen. Das Phänomen Greta wäre allerdings nicht verstehbar ohne den fruchtbaren Boden, auf den es fällt. Von der Hysterie von Teilen der Bevölkerung mal abgesehen, bietet Greta den Politikern so gut wie aller Couleur eine hervorragende Hintertür, durch die sie sich von dem eigentlichen Bedrohungsszenario flüchten können. Als Beweis führe ich die völlige Ignoranz/Ablehnung ist es nicht, sondern Totschweigen/ bei der Aussage Gretas an, Atomenergie könne die CO2-Problematik entschärfen. DAS passt nun wieder nicht. Völlig unabhängig davon, ob CO2 nun “problematisch” ist oder eben nicht. Greta ist gar nicht so blöd oder “autistisch” – sie schaut über den Tellerrand des einfachen Klimafanatikers vom Typ “Decarbonisierung durch Alle” durchaus hinaus. Grund dafür für Greta mag sein, dass Schweden seit jeher auf AKW bei der Stromerzeugung setzt – die Deutschen mit Merkel-Autismus oder Merkel-Fanatismus eher nicht (mehr).
Das eigentliche Bedrohungsszenario ist klar: Die Invasion des Islamofaschismus, verbunden mit der erklärten demographischen Eroberung der Gegend hier durch die eindringenden Muslime, zunächst Männer. DAGEGEN anzugehen ist eben schwierig, weil da geht es um MENSCHEN, o Gottogott. Und die Erkenntnis: Die einzig relevante Bedrohung sind Männer im wehrfähigen Alter, in Massen schon hier und jederzeit virulent, wenn’s passt. Das Volk ohne Raum weiß das, die Nachbarn auch. Hier kann selbst der hässliche alte weiße Mann nicht viel gegen tun, bei der politischen Gemengelage – für alle anderen Sachen hat DER immer einen Pfeil im Köcher, denn blöd ist er nicht. Im Gegensatz zu den böswilligen, eroberungssüchtigen Zuvielgebärer*Innen. Es sei denn, er hält sie fern, ohne Wenn und Aber, mit allen Mitteln, auch Gewalt. Dann macht mal. Meinen Segen haben sie. Die alten … Männer. Die jungen von draußen bleiben, wo sie sind, basta. Sonst echte Panik gerechtfertigt, Mamamia. Junge Frauen welcome – weil sie sich so vor den Jungmannen retten
5.6.2019, G.G., AO

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