Debatte

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Vierte Demonstration gegen Diesel-Fahrverbote in Stuttgart am Samstag 2.2.2019

Vierte Demonstration gegen Diesel-Fahrverbote in Stuttgart am Samstag 2.2.2019

 

 

Die politisch abweichende Meinung interessiert nicht
Ich hatte mir erlaubt, an die Mitglieder eines Chors die folgende Mail zu senden:
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Lieber Sängerinnen und Sänger!
In den Medien gibt es wenige “Sternstunden”-Artikel zum politischen Geschehen. Einen solchen habe ich mit “Die Psychologie des grünen Erfolgs” von Alexander Wendt gefunden. Weder links noch rechts, nur sachlich. Auch die vielen Kommentare sind interessant. Wendt ist unabhängiger Privatmann bzw. Blogger von Publico, er gehört keiner Partei an. Normalerweise ist es nicht meine Art, Sie mit irgendwelchen Lese-Tips zu belästigen. Hier jedoch mache ich eine Ausnahme – bitte sehen Sie es mir nach.
https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/
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Daraufhin erhielt ich neben zustimmenden auch ablehnende Antworten. Gut so. Erstaunlich nur, dass Letztere ihre Ablehnung mit “Rechts von Grünlinks ist böse, und das interessiert mich nicht” bekundeten, es ihnen also überhaupt nicht um eine inhaltliche bzw. sachliche Diskussion bzw. Debatte ging. Hier meine Antwortmail:

Liebe ….
vielen Dank für Ihre Antwort Auf meine Mail erhielt ich neben positiven (“Danke für die Info”, “Das macht mich doch nachdenklich”) und unentschiedenen (“war gut gemeint”) auch abweisende (wie “raubt mir meine gute Laune”) Antworten. Gestatten Sie mir, Ihnen dazu zwei Gedanken mitzuteilen:

(1) Meine Verwandtschaft lebt seit ca 100 Jahren in den USA. In den USA ist die Gesellschaft genauso gespalten (in Pro-Trump und Anti-Trump) wie in Deutschland (in Pro-Klima+Migration+Euro und Anti-… ), wobei die Spaltung quer durch alle Gruppen geht, auch durch unsere eigene Verwandtschaft, auch durch Chöre, usw. Bei den Verwandten überwogen anfangs deutlich die Demokraten, heute aber dürften 75% Pro-Trump sein (der Grund ist einfach: Trump hat die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit 1967 gedrückt – und das zählt in einem Land, in dem es kaum Sozialstaat und kein Hartz IV gibt). Aber bei aller Spaltung: Die Verwandtschaft trifft sich, diskutiert offen und ehrlich über alles incl. Politik, grenzt nicht (auch nicht wie bei uns als Nazi) aus, lacht, hört zu und hält bei allem politischen Dissens zusammen.
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In den USA ist die Diskussionskultur noch lebendig: Man ist offen und empfänglich für jede sachliche Information, die bei der Spaltung der Gesellschaft ja zwangsläufig auch kontrovers sein muß. In einem Chor-Verteiler würde meine Mail als “der denkt eben an uns” bzw. “da interessiert sich jemand fürs Singen” – vielleicht als neues Chormitglied (Stichwort Kostendegression) – willkommen geheißen: Stellen Sie sich vor, Sie müssen für jeden Chorbesuch 10 Dollar an Ihre Kirche (die aufgrund der Trennung von Kirche und Staat weder Kirchensteuer noch irgendwelche Reichskonkordats-Transfers vom Staat erhält) bezahlen. Im Kirchenchor singt der Trump-Tenor neben dem Clinton-Bass – und beide wissen das und schätzen sich dennoch. Bei uns schweigen Tenor wie Bass unisono zu “Greta als Heilige” (Käßmann) und “Migranten als Geschenk” (KGE). Unsere “Schweigespirale” (Noelle-Neumann, Demoskopie Allensbach) gedeiht eben im Wohlfahrtsstaat Deutschland.

(2) Über meine Eltern (Deutsche Schulen in Alexandria, Bagdad, Neapel, Thessaloniki, Istanbul, Djakarta, …) kam ich damals und später viel herum, auch in muslimischen Ländern (Iran, Palästina) und vor allem Israel. Ich war Mitbegründer der Grünen in Heidelberg und langjähriger AKW-Gegner in Wyhl. Auf diesen Erfahrungen gründet mein tiefes Mißtrauen gegenüber der neuen deutschen Fraktion “Grüne und Islam”. Und hierzu bietet der Link zu “Die Psychologie des grünen Erfolgs” sachliche Information, die eigentlich jeden Bürger interessieren muß.
https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/
Über Ihre Antwort freue ich mich, Ihre Meinung interessiert mich.
Mit freundlichen Grüßen ….
20.7.2019

 

 

 

 

Murray: Debatte in D europaweit am stärksten eingeschränkt
In diesem Buch geht es um Europa im Allgemeinen und um Deutschland im Besonderen. Die darin beschriebenen Ereignisse (Massenmigration) wurden von Deutschland angetrieben werden und können nur korrigiert werden, wenn sie von Deutschland vernünftig angegangen werden.
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Zur Zeit ist eine Kurskorrektur in Deutschland unwahrscheinlich. Und wenn es einen guten Grund gibt, diese Vorhersage zu wagen, dann ist es die gavierende Einschränkung und Behinderung der öffentlichen Debatte.

Die Öffentlickeit will nicht wissen, ob zusätzliche 200000 Migranten im Jahr (nur als Beispiel) eine weitere Milliarde Euro zusätzliche Steuereinnahmen bringen oder mit einer weiteren Milliarde die Sozialsysteme belasten. Natürlich interessieren sich die Leute für diese Fragen und machen sich deshalb Sorgen. Aber was die Öffentlichkeit wirklich haben will, ,sind Antworten auf viel tiefer gehende, brennende Fragen. Sie will zum Beispiel wissen,
– ob diese Menschen, die gekommen sind, für immer bleiben. werden
– was sie hier tun und werden wollen.
– man will wissen, ob die Ankömmlinge Teil der europäischen Kultur werden
– oder ihre eigene Kultur unter besseren wirtschaftlichen Bedingungen beibehalten wollen.
– Man will wissen, ob die Einwanderer Deutsche werden wollen,
– und wenn ja, was es bedeutet, ein Deutscher zu sein.
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Deutschland scheint mir das Land zu sein, in dem diese Fragen am wenigsten diskutiert werden und in dem die Debatte am stärksten eingeschränkt und politisiert ist.

Das Netzdurchleitungsgesetz (Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken) , das unlängst in Kraft getreten ist, ist nur ein weiteres Instrument, die deutschen Bürger daran zu hindern zu sagen, was sie mit ihren eigenen Augen sehen.
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Tatsächlich ist der Versuch, legitimen Dissens für Illegal zu erklären, der sicherste Weg, um eine solche Gegenreaktion hervorzurufen.

Douglas Murray, Der Selbstmord Europas – Immigration, Identität, Islam,
5.Aufl. 2019. ISBN 078-3-95972-105,9, Seite 15-18

 

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Trennung statt Debatte: The Good, the Bad and the Ugly
Die Alpenrepublik (wie auch Deutschland) ist gespalten, sagt man. Es gibt dort Gute, Schlechte und ganz Widerliche, erklärt man uns. …
Wer sind die Guten? Wer genau sind aber diese zeitgeistig orientierten, zweifellos überaus aufgeklärten, moralisch sicher integren, demokratisch natürlich einwandfreien und von sich so überzeugten Europäer, die den Bürgern erklären wollen, was gut, was schlecht und was widerlich ist? Wer legitimiert die gesinnungsethische Blase, die uns allen den “richtigen Weg” zeigen will und jeden Andersdenkenden in jakobinischer Manier in die Verdammnis schicken will? Und wer gibt ihnen überhaupt das Recht, die Linken als die Guten darzustellen, die Mitte-Rechts-Wähler als die Schlechten und die Rechten überhaupt als die Hässlichen zu denunzieren?
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Zunächst ist es eine erstaunlich kleine Gruppe von Journalisten und Medienleuten, die aufgrund ihrer Profession die Möglichkeit haben, erstaunlich laut ins Land zu brüllen – ihr jeweiliges Medium ist das Megaphon dazu. Diese Leute haben Schlüsselpositionen in den Redaktionen der gern so genannten Qualitätsmedien und im öffentlichen Rundfunk inne. Und sie haben über ihr landesweites und international verzweigtes Netzwerk die Attitüde entwickelt, als eine Art selbstlegitimierte polizei-ähnliche Ermittlungseinheit den “Kampf gegen Rechts” zu führen. Diese bereits zum Krieg ausgeartete Medienkampagne gehört mittlerweile zum Selbstverständnis ziemlich vieler Journalisten und der “Kampf gegen Rechts” bildet für etliche von ihnen die alleinige Daseinsrechtfertigung.

Die Medien stellen sich gerne als die Vierte Macht m Staat dar und es wäre ihre ureigenste Aufgabe, diese Rolle möglichst souverän und seriös auszufüllen. Im Medienzeitalter liegt es daher zweifellos zunächst einmal in der Hand der Medien, hier eine Richtungsänderung in der Debattenkultur vorzunehmen. Die große Gefahr ist nämlich, dass sich die The Good, The Bad and the Ugly sukzessive vom realen Leben abkoppeln und ihr Dasein in den virtuellen Dreckslöchern verbringen (müssen), die überall von allzu eifrigen antifaschistischen Medienmenschen gegraben wurden.
…. Alles vom 27.4.2019 von Dr. Marcus Franz, Wien, bitte lesen auf
https://www.thedailyfranz.at/

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