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Fahrrad nach Rahmenbruch und Sturz am 12.9.2018

Fahrrad nach Rahmenbruch und Sturz am 12.9.2018

 

 

Blick von der Friedrichstrasse über Freiburg zum Kybfelsen. Nur das Münster steht noch nach dem 27.11.1944 - ein Wunder

Blick von der Friedrichstrasse über Freiburg zum Kybfelsen. Nur das Münster steht noch nach dem 27.11.1944 – ein Wunder

 

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Corona-Virus – Angst morgens beim Aufstehen
Guten Tag aus Berlin,
wo ich heute nach dem Aufwachen dachte: Hoffentlich war das alles nur ein schlechter (Alb-)Traum, hoffentlich lese ich jetzt, wenn ich ins Internet gehe, nichts von einem Corona-Virus, und da sind nur wieder die Sorgen von vorher, Klima, Diesel, Gender und all das. Als ich richtig wach und mir bewusst wurde, dass es eben doch kein schlechter Traum ist, sondern wir uns wirklich in einer neuen Realität befinden, die an einen Katastrophen-Film erinnert, ging es mir so, dass ich gar nicht mehr aufstehen wollte. Denn Aufstehen, das bedeutet in diesen Tagen – den Wegbruch des alten Alltages schmerzlich zu spüren, die Nachrichtenseiten aufzumachen, all die Horrormeldungen zu lesen, im Moment vor allem aus Italien, sich Sorgen zu machen, und, und, und.
Ich spüre, wie die Krise auch mich selbst verändert. Wie plötzlich der Appetit nachlässt, wie man sich bremsen muss, eben keine Hamsterkäufe zu machen (und nur vernünftige Vorräte anzulegen), wie man dazu neigt, hypochondrisch zu werden und selbst den kleinsten Huster zu hinterfragen: Könnte es etwa sein….? Man muss seinen Geist sehr anstrengen, um kühl und vernünftig zu bleiben in diesen Tagen.

Mir persönlich hilft der russische Galgenhumor. Ich habe auch einen Artikel darüber geschrieben,
https://www.reitschuster.de/post/lachen-als-notwehr-gegen-die-angst mit den russischen Witzen über das Virus – aber wie ich ahnte, ist dieser Weg der Krisenbewältigung, den die Russen perfektioniert haben über die Jahrhunderte, in Deutschland nicht sonderlich beliebt. Betroffen gemacht hat mich, wie die Prioritäten liegen: Mein Bericht über die peinliche PR-Inszenierung von Angela Merkels vermeintlichem Einkauf
https://www.reitschuster.de/post/merkel-lenin
als normaler Bürgerin wurde um ein Vielfaches öfter gelesen als der
Hilferuf einer alten Frau, die mit Krankheits-Symptomen allein in ihrer Berliner Wohnung war,
https://www.reitschuster.de/post/coronagrippe
vom Pflegedienst verlassen, und von keinem Arzt besucht – weil sie nicht mal durchkam bei den Notrufnummern.

Aber das Positive überwog: Auf den Bericht hin meldeten sich Menschen, die helfen wollten, und am nächsten Tag kam sowohl ein Arzt als auch die Caritas zu der alten Frau. Es sind solche Momente, die Mut machen, die einem zeigen, dass man zumindest im Kleinen etwas bewirken kann in diesen Tagen. Ich denke, das trifft für jeden von uns zu. Das Beispiel mit der alten Frau hat mir nochmal sehr deutlich gemacht, wie froh ich sein kann, dass ich in diesen Zeiten meine Seite habe, eine Gemeinschaft von Menschen, die in vielem ähnlich denken wie ich (in allem – das wäre ja erschreckend), und in der man im Notfall auch einander hilft.

Die Corona-Krise stellt viele von uns auch beruflich vor völlig neue Fragen und Herausforderungen: Einerseits hat man etwa als Journalist wie ich eine besondere Verantwortung – alles zu vermeiden, was Panik auslösen könnte, oder Verschwörungstheorien, oder allzu laute Töne. Andererseits finde ich es auch fatal, wenn viele Kollegen sich jetzt als braves Verlautbarungsorgan der Regierung definieren. Hier zumindest halbwegs den richtigen Weg zu finden, ist enorm schwierig. Man muss jeden Tag alles neu ausbalancieren. Und auch damit fertig werden, dass viele Reaktionen noch aggressiver sind als in normalen Zeiten, noch mehr Angriffe unter der Gürtellinie kommen. Ich nehme sie nicht persönlich, ich sehe sie als Hilfeschreie – bei denen sich die Aggression statt auf die schlechte Nachricht auf deren Überbringer richtet. Menschlich ist das verständlich.

Corona kann uns trotz aller Schrecken auch helfen, uns auf alte Tugenden zurück zu besinnen: Ich rufe meine Eltern und Brüder im fernen Bayern öfter an als sonst, ich habe ein aufmerksameres Auge auf alte Menschen in der Nachbarschaft, die ohnehin alltäglichen Schwätzchen mit dem Hausmeister sind länger als sonst, man bringt ihm schon mal sicherheitshalber eine Schachtel Paracetamol mit, man rückt zusammen – nicht physisch – da ist ja das Gegenteil gefragt – sondern psychisch.

Ich habe leider keine guten Nachrichten für Sie, was die gesundheitlichen, politischen und wirtschaftlichen Folgen der Krise angeht – ich fürchte, vor allem letztere werden ganz, ganz hart (aber ich will hier nicht Cassandra spielen). Und auch unsere Demokratie sehe ich in Gefahr.
https://www.reitschuster.de/post/die-gro%C3%9Fe-gleichtaktung
Doch gerade angesichts dieser Gefahren sollten wir die wenigen positiven Aspekte maximal nutzen: Uns mit Herz und Seele näher rücken.
Ich diesem Sinne auch ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an Sie alle, meine lieben Leserinnen und Leser, für Ihre Treue, für die vielen guten Worten, für die Unterstützung! Wir werden uns brauchen in den nächsten Wochen, ja Monaten! Bitte schauen Sie weiter auf meine Seite, kommentieren Sie mit, schreiben Sie mir! Ich meinerseits werde weiter nach Kräften versuchen, kritisch, aber nüchtern und ohne Defätismus die Situation zu verfolgen und zu kommentieren. Passen Sie auch sich auf, auf Ihre Gesundheit, auf Ihre Nächsten!

Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute!
Herzlichst
Ihr Boris Reitschuster

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Panik als Probemlöser der Grünen als Klimapartei
Nirgends gibt es eine solche Zunahme der Erwärmung, eine Beschleunigung des Klimawandels, die einen globalen Notfallmodus tatsächlich rechtfertigen würde. Der Meeresspiegelanstieg lag in den letzten Jahren laut Nasa bei 3,3 Millimeter jährlich, nach anderen Daten, etwa der University of Colorado, bei 3,1 Millimeter. Es gibt durchaus renommierte Ozeanologen wie Nils-Axel Mörner, die den Anstieg nicht als alarmierend ansehen, und dem IPCC Panikmache vorwerfen.
https://www.bazonline.ch/wissen/natur/diese-forscher-haben-eine-politische-agenda/story/29438610
Auch die globale Durchschnittstemperatur steigt mitnichten von Jahr zu Jahr, erst recht nicht immer stärker. Laut Nasa war 2018 nicht das wärmste, sondern nur das viertwärmste Jahr seit 1880.
https://climate.nasa.gov/news/2841/2018-fourth-warmest-year-in-continued-warming-trend-according-to-nasa-noaa/
Der Winter 2018/2019 in den USA und Kanada gehörte mit Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius und komplett gefrorenen Niagarafällen sogar zu den kältesten seit längerer Zeit.
Seine Ankündigung der Notfall-Rhetorik illustrierte der „Guardian“ mit einem Foto von Eisbären. Seit Jahren suggerieren Bilder des polaren Fleischfressers, wegen des fortschreitenden Klimawandels verliere er seinen Lebensraum und sei vom Aussterben bedroht. In Wirklichkeit nimmt der Eisbärenbestand zu, in Kanada etwa von 2005 bis 2017 von 22 500 auf 30 000.
https://www.thegwpf.org/as-polar-bear-numbers-increase-gwpf-calls-for-re-assessment-of-endangered-species-status/
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Neu sind also nicht die Erwärmungsdaten, sie zeigen keine sensationelle Beschleunigung. Neu ist auch nicht, was grüne Politiker oder Wissenschafts-Aktivisten wie Schellnhuber zu Thema Klimaentwicklung sagen: Sie wählen seit Jahren grundsätzlich die höchsten Prognosen, die pessimistischsten Annahmen, und leiten daraus die radikalsten Forderungen ab.
Neu ist tatsächlich der von einem vorgeblich spontan gewachsenen Netzwerk vorgetragene Panik-Ton. Dessen Botschaft lautet: Es bleibt keine Zeit mehr, die Katastrophe steht unmittelbar bevor, es darf nicht mehr diskutiert werden.
Das propagandistische Trommelfeuer – flankiert von der empörten Reaktion, wenn jemand Greta Thunberg und schulstreikende Kinder kritisiert – verschiebt die gesellschaftliche Wahrnehmung im Overton-Window.
Bis vor kurzem galt es noch als weithin unakzeptabel
oder mindestens radikal zu behaupten,
ausgerechnet kollektive Panik und Unterdrückung jedes Zweifels
könnte die Lösung eines Problems befördern.
Mittlerweile scheint vielen Politikern und auch Bürgern
bis weit in die Mittelschicht gerade diese Sichtweise akzeptabel
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Oder sie wagen ihre Zweifel nicht mehr öffentlich auszusprechen. Denn wer das tut, kommt in diesem Meinungsklima schnell in den Ruch eines Menschenfeindes, der die Weltrettung sabotiert.

Unter diesen Bedingungen gewinnen die Grünen vor allem in Deutschland, wo protestantisches Schuldbewusstsein und Weltbelehrungsmission Hand in Hand gehen, innerhalb eines ohnehin schon dominanten Themas die absolute Meinungsherrschaft. Wie sehr, das machte die Europawahl deutlich: Der CDU-Politiker Armin Laschet bekannte nach der Europawahl bei „Anne Will“ schuldbewusst, seine Partei habe das Klimathema unterschätzt. In der Sendung schaffte er es nicht, eigene Argumente vorzubringen und irgendwie gegen die Definitionshoheit von Grünenchefin Annalena Baerbock anzukommen. Der völlig tapsig-hilflose Umgang der CDU (und auch der SPD) mit dem Video des Youtubers Rezo („Die Zerstörung der CDU“), der schon seit langem kursierende grüne Legenden und Talking Points (etwa die absurde Behauptung, die Bundesregierung sei am Untergang der deutschen Solarindustrie schuld) noch einmal in den Durchlauferhitzer geschickt hatte, drängte die nichtgrünen Politiker noch weiter in die Ecke. Übrigens: Auch die „spontane“ Zustimmung von 70 Youtubern zu Rezos Werk kann als herausragendes Exempel für Astroturfing gelten.

Die Grünen gewinnen mit Astroturf und Framing deshalb so leicht, weil ihre Konkurrenten gar nicht wissen, wie ihnen geschieht. Ihnen fehlen die Vorfeldorganisationen wie „Fridays for Future“, die mediale Begleitmusik, die Fähigkeit, Meinungen und Fakten im Netz zu verbreiten. Die politische Schlacht wirkt wie ein Zusammenprall von lanzenbewehrten Rittern mit einer Armee von taktisch agilen Musketenschützen.
Wer genauer hinsieht, der erkennt beispielsweise am deutschen Europawahlergebnis: Es vollzieht sich eben keine linke Revolution, sondern überwiegend ein Stimmentausch innerhalb des linken Lagers zugunsten der Grünen – wobei das Lager per Saldo noch leicht schrumpft. Die Verluste von SPD und Linkspartei lagen insgesamt über dem Zugewinn der Grünen.
Da die Grünen inzwischen mit Ausnahme der AfD an jede andere politische Kraft andocken können (beziehungsweise: die anderen an sie), liegt ein Kanzler Robert Habeck nicht nur auf dem Stern-Cover in Reichweite, sondern auch in der Realität. Es sei denn, viele Deutsche setzen sich wesentlich mehr als bisher mit den Mitteln der psychologischen Politkampagnenführung auseinander.
Eine wesentliche Schwäche hat das Konzept der Panik-Rhetorik: sie lässt sich nicht mehr steigern. Und auch nicht ewig durchhalten, ohne ihre Wirkung zu verschleißen.
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… Alles vom 30.5.2019 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/

Angstmache – ohne kritisches Hinterfragen
Was will man von Leuten erwarten, denen man kritisches Hinterfragen und selbständiges Denken konsequent abgewöhnt hat? Diese “Generation Z ” ( Wirtschaftswoche ) sind die Zielpersonen der gefühlten Weltverbesserer. Und wie man an der Akzeptanz von Schuleschwänzen und vorbehaltloser Übernahme paranoider Parolen sieht, haben die grünen Rattenfänger leichtes Spiel. Dass andere Parteien hinterherhecheln, anstatt den Irrsinn in den Parolen aufzuzeigen, ist traurig. (CDU z.B.) Es fehlen auch die Verstärker (hier bräuchte man mal NGO`s !) für Leute, die fundiertes Wissen statt Klimareligion bieten können. Zudem ist die Masse, wie Le Bon schon 1895 wusste, logischen Erwägungen nicht zugänglich Schlechte Karten für alle, die noch länger hier leben müssen, nicht wegen der realen Gegebenheiten seitens der Erde, sondern wegen der Panikaktivisten samt ihrer Helfershelfer in den Mehrheitsmedien.
31.5.019, OL
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Neben Psycho auch den Götzen CO2 entzaubern
Meiner Ansicht nach reicht es nicht aus, den Erfolg der Grünen auf deren Psycho-Strategie zurückzuführen (nach jüngster Forsa-Umfrage jetzt sogar stärkste Partei). Seit Jahren vertrete ich in meinem Bekanntenkreis die Ansicht, dass ohne Entzauberung des Götzen CO2 nichts zu machen sein wird. Seine Verehrung bildet die Grundlage für die erfolgreiche Grünen-Strategie. D i e Wissenschaft, die es in dieser Einheitlichkeit gar nicht gibt, wird widerspruchslos zum Hohepriester ernannt.
Dabei wäre eine Entzauberung gar nicht so schwer, weil die Analysen von Eisbohrkernen keine Korrelation zwischen CO2- und Temperaturanstieg nahelegen: zeitweise geht der CO2-Anstieg dem Temperaturanstieg voraus, zeitweise folgt er aber erst dem Temperaturanstieg. Stoische Gelassenheit kann man gegenüber älteren Menschen praktizieren, die selbst über jahrzehntelange Wettererfahrung verfügen. Aber bei den jüngeren muss man einen Gegenpunkt setzen, an dem sich die Panik nicht entzünden kann.
1.6.2019, LUM, PO
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kein Grund zur Panik
Laut Universität Siegen steigt der Meeresspiegel der Nordsee derzeit um 1,7 mm im Jahr oder 17 cm im Jahrhundert, der “säkulare Anstieg”. Die Küstenschutzbehörden gehen von 25 cm im Jahrhundert aus. Die Pegel Norderney und Cuxhaven lassen keinen beschleunigten Anstieg erkennen. Der Meeresspiegel steigt seit dem Ende der Weichsel Kaltzeit vor ca. 12.000 Jahren , mal mehr mal weniger, Transgression und Regression. Damals lag der Meeresspiegel bis zu 1.200 m tiefer als heute, der heutige Nordseegrund war von Jägern und Sammlern besiedelt, die zu Fuß bis auf die heutige Britische Insel gelangten. Also: locker bleiben, kein Grund zur Panik oder die Boote klar zu machen…
1.6.2019, M.K.
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Es wird mir, ungeachtet der Fülle nachdenkenswerter Gründe in diesem publico – Beitrag, ein Mysterium bleiben, warum der deutsche Wahlbürger sich zunehmend befriedigter in die Traumwelt der Grünen verguckt, einer Partei, die es nicht einmal fertigbringt – und, ich schwör’s, für eine solche Gesetzesinitiative gäbe es im Bundestag eine satte Mehrheit -, dem herbstlichen Lärmterrorismus durch “Laubbläser” Einhalt zu gebieten, aber verspricht, das Klima der ganzen Welt zu retten.
1.6.2019, BIT, PO

 

Furcht und Panik vor Armut und Klimawandel
„Selbsternannte Anwälte der Armen erzeugen entgegen der tatsächlichen Entwicklung die Illusion einer Verelendung der Welt, Klimaaktivisten beschwören den Weltuntergang. Der frühere amerikanische Vizepräsident und heutige Klimaaktivist Al Gore offenbarte die Methode:
‘Wir müssen Furcht erzeugen!’
Die jugendliche Aktivistin Greta Thunberg setzt Gores Methode konsequent um.
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Thomas Mayer, ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank und Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute, in seiner FAS-Kolumne vom 28. April 2019

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Sloterdijk: Das große Gleiten – Innovationen immer und überall erzeugt Unruhe
Das grosse Gleiten ist jetzt in das gesamte Spektrum menschlichen Lebens eingedrungen. Das heisst nichts anderes, als dass du, als durchschnittlicher Altmensch, an keiner Stelle der Welt vor Innovation mehr sicher bist. Und die Unruhe steigt, denn so viel ist klar:
Der Mensch erträgt das Gleiten nur, wenn er zugleich das Gefühl hat, irgendwo drinnen in seinem Wesen existiere so etwas wie ein ruhender Pol, der sich in allem Wandel gleich bleibt.
… Alles vom 30.3.2018 von Peter Sloterdijk bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/wir-erleben-ein-grosses-gleiten-ld.1370201
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Monika Maron: Angst vor immer radikalerem Islam
Jeder weiß – und auch das kann man überall lesen und das wird niemand bestreiten -, dass der Islam sich auf der ganzen Welt radikalisiert. Und wir wissen auch, was an unseren Schulen passiert, dass auch da eine konservative oder auch aggressive islamische Tendenz sich durchsetzt. Und wir wissen, was in den Moscheen zum großen Teil gepredigt wird.
Wenn mich das alles nicht irgendwie besorgt, oder wenn ich mir darüber keine Gedanken mache, dann finde ich das leichtfertig. Das hat ja nichts damit zu tun, dass man, weiß ich, den Islam nun als Religion verteufelt. Der Islam hat einen politischen Anspruch. Der Islam kann sich überhaupt nur auch als weltliche Religion verstehen. Er ist nicht eine Religion wie alle anderen. Das wissen wir mittlerweile, oder können es wissen. Insofern, finde ich, haben wir allen Grund, uns darüber Gedanken zu machen.
… Komplettes Interview mit Monika Maron vom 15.3.2018 bitte lesen auf
http://www.deutschlandfunk.de/causa-tellkamp-ob-das-rechts-ist-ist-mir-am-ende-vollkommen.694.de.html?dram:article_id=413037

 

 

Phobie als Angst vor Bekanntem
Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) definiert die Phobie oder phobische Störung als Angst vor eindeutig definierten, im allgemeinen ungefährlichen Situationen oder Objekten, die deswegen gemieden oder voller Angst ertragen werden; die Symptome reichen von leichtem Unbehagen bis zu Panikattacken.
Es ist eine unter gefühlten Gutmenschen weit verbreitete Unsitte, Menschengruppen, deren Ansichten sie nicht teilen, unzutreffend mit halbverstandenen psychiatrischen Diagnosen zu etikettieren. Das kann insbesondere auch deshalb nicht als politisch korrekt gewertet werden, weil die ICD-10 zur phobischen Störung ausführt: “Die meisten phobischen Störungen, mit Ausnahme der sozialen Phobien, sind bei Frauen häufiger.”

 

German Angst: Angst vor der Zukunft auch aufgrund Flüchtlingszustrom
Die “German Angst” ist zurück: Die Deutschen blicken verunsichert in die Zukunft. Besonders pessimistisch ist die mittlere Generation, 83 Prozent dieser Befragten rechnen mit schlechteren Zeiten. …. Ursachen liegen auf im Zustrom der Flüchtlinge. … Zugleich befindet sich das Vertrauen in die Politiker auf einem neuen Tiefpunkt, wie die Umfrage weiter ergab. 87 Prozent vermuten, dass die Politiker weiter an Zustimmung verlieren werden. 2014 hatte dieser Anteil bei 81 Prozent gelegen, 2013 bei 77 Prozent. …..
Alles vom 16.12.2015 bitte lesen auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article150015898/Deutlicher-Stimmungsumschwung-bei-den-Deutschen.html

 

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Warum German Angst berechtigt und klug ist
Aus Angst machen wir vieles richtig. …. Professor Ulrich Reinhardt – der Demoskop, der unseren kollektiven Angstschub wissenschaftlich diagnostizierte – sprach besorgt von einer “Rückkehr der German Angst”…. “Wir schaffen das!” ist ein Mantra, das – inflationär verwendet – sogar Leute mit starker Konstitution nervös macht. Und unter einem Kapitän, der bei Schieflage des Dampfers die Bordkapelle fleißig Walzer spielen lässt, orientieren sich kluge Passagiere lieber zu den Rettungsbooten. …. Alles vom 20.12.2015 bitte lesen auf
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article150150094/Warum-die-German-Angst-berechtigt-und-klug-ist.html

Warum ist “African Reproduction” rassistisch und “German Angst” nicht?
“Ohne Sorge um kommende Generationen, ohne Zukunftsangst vor Süßwasserknappheit und dem Absaufen im steigenden Ozean hätte wohl niemand Windräder oder Sonnenkollektoren entwickelt.” Dieser Satz strotzt vor Unwahrheiten. Denn Windräder und Sonnenkollektoren werden nicht vor Sorge um kommende Generationen gebaut, sondern weil das geldwerte Ideologie ist, sehr geldwerte. Gegenwärtig versucht man in bewährter Weise einen AfD-Politiker zu zersetzen (Stasi-Nomenklatur), der die Reproduktion von Afrikanern so genannt hat, wie diese sich reproduzieren. Warum also ist “African reproduction” rassistisch, während man mit “German Angst” unverblümt Politik macht und ganze Feuilletons füllt. Geht man ganz unverkrampft an beide Begriffe heran, sind das physiologische Phänomene, die einen offenbar für Afrikaner charakteristisch, die anderen für Deutsche, so what?
20.12.2015, Rudolf Stein
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Angst haben die, die den Merkel-Kurs zu Ende denken
Menschen, die die jetzigen Entwicklungen ablehnen, haben nicht in erster Linie Angst, sie haben den Weitblick, den jetzigen Kurs Deutschlands bis zum Ende durchzudenken. Zugegeben, das dabei entstehende Bild ist furchteinflössend, aber diese Angst steht am Ende eines gut begründbaren Denkprozesses. Man kann Angst um die Demokratie haben, wenn 40+% CDU wählen und linksgrüne Asylpolitik bekommen.
Man kann Angst um seine Heimat haben, wenn man realisiert, dass hier eine Vison von einem Neodeutschland am Willen und an den Interessen der Bevölkerung vorbei durchgedrückt werden soll.
Man kann Angst um das gesellschaftliche Klima haben, wenn man realisiert das all das Gerede von Integration eine naive Nebelkerze darstellt und Deutschlands Zukunft letztendlich über Demographie und Geburtenraten entschieden wird.
Und manche reagieren auch etwas furchtsam, wenn sie erfahren, dass die angeblichen Segnungen der multikulturellen Gesellschaft ausbleiben und das Deutschland, dass einst ihre Heimat war ausgetauscht wurde durch eine fragmentierte, von ethnischen und religiösen Partikularinteressen gelähmte Gesellschaft, deren sozialer Frieden durch massive Transferleistungen erkauft werden muss.
Erschreckend ist auch, wie viele Wähler trotz dieser historischen politischen Fehlleistungen den dafür verantwortlichen Parteien die Treue halten.
Während viele andere Länder nach rechts rücken, um diese Entwicklungen vorzubeugen/abzufedern, versucht man in Deutschland, den eigenen fehlgeleiteten Kurs den europäischen Nachbarn im Namen der Solidarität aufzuzwingen. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Manche sehen heute schon, wohin die Reise geht.
21.12.2015, J.Page

Man braucht gar nicht andere Länder zum Vergleich heranziehen. Solange bei uns 1,5 Millionen Menschen auf die Tafel angewiesen sind (30% Kinder) die Altersarmut immer größere Dimensionen annimmt und all diese Menschen auf karitative Unterstützung angewiesen sind, um schlicht und einfach nicht zu verhungern, ist es ein blanker Zynismus von unseren Politikern allen voran die “göttliche Kanzlerin” die Armen und “Verfolgten” dieser Welt einzuladen. Ich brauch mir keine traurigen Kulleraugen in den Medien ansehen. Das kann ich täglich Live haben bei den Kindertafeln.
Meiner Meinung nach kann ich mich nur um die Probleme dieser Welt erst kümmern, wenn ich mein eigenes Haus in Ordnung gebracht habe. Aber ich habe schon lange den Eindruck, daß die Deutschen den Politikern sch……egal sind. Sie werden ja doch alle 4 Jahre wiedergewählt. Von mir jedenfalls nicht mehr.
Wenn ich so selber in mich hineinhorche, dann kann ich folgendes sagen: Es ist noch nichtmal die Menge der “Wirtschftstouristen” die mir Angst macht – es ist ihre Herkunft.

1,5 Mio Muslime machen Angst – 1,5 Mio Polen/Chinesen,… machen keine Angst
Würden zu uns z.B 1,5 Mio Franzosen oder Spanier oder Polen, Japaner, Chinesen oder Brasilianer oder sonstwas kommen (zum Beispiel weil ihr Land auf Grund einer Naturkatastrophe längerfristig nicht bewohnbar ist) – ich glaube ich würde persönlich zur Grenze fahren und ein paar dieser Menschen einladen, bei mir und mit mir zu leben. Aber 1,5 Mio und noch mehr Muslime?? Menschen die aus einer uns diametral gegenüberstehenden Kultur kommen? Frauen, die nichts besseres zu tun haben als sich im Prinzip den ganzen Tag zu verstecken hinter irgendwelchen Gewändern? Menschen, deren Religion es ist, mich als Christen oder agnostiker als ungläubig und damit verachtenswert zu finden? Der Islam stellt in meinen,und ich denke in den Augen vieler anderer ebenfalls, mit Sicherheit keine Bereicherung dar, die ein friedlicheres Miteinander gewährleistet oder sogar fördert.
21.12.2015, Armin
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Die terror-verursachenden Prinzipien fliehen mit
Besser hätte ich es nicht schreiben können. Hut ab! Interessanterweise sind nicht mal nur Sie (als Christ) und ich (als Atheist) potentielle Gegner der Muslime, sondern selbige auch untereinander – siehe Schiiten und Suniten sowie weitere Verästelungen dieser Weltanschauung. Wenn man sieht, WER sich in Syrien bekriegt, so sind da zwar auch Christen dabei, aber primär hauen sie sich gegenseitig die Köpfe ein. Nun flieht ein erklecklicher Teil dieser Menschen vor dem dortigen Terror, aber anstatt so helle zu sein, zu erkennen, daß diese Religion/Weltanschauung eventuell die Ursache dieses Übels sein könnte – soweit reicht es nicht. Man flieht vor dem Terror, will aber hier nach den selben Prinzipien und Regeln leben, wie in den Herkunftsregionen. Daher ist für mich sonnenklar: Mit dieser Religion ist kein friedliches und von Toleranz geprägtes Miteinander möglich.
21.12.2015, G. Cali

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