Zukunft

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Blick von der Steig nach Süden über Wagensteig ins neblige Dreisamtal am 11.11.2011

 


Staatsdefizit in Deutschland:
Um alle Schulden abzubauen, müss(t)en wir ab sofort

85 Jahre lang
jährlich 15 MRD €
einsparen!

Klar – wir tun es nicht, sondern machen noch mehr Schulden! Die nächste(n) Generation(en) sollen es bezahlen!

 

 

Zukunftsfragen im Raum Freiburg

 

Living Planet Report 2014 – wir verbrauchen 2,6 Erden

Die Weltbevölkerung wird im Jahr 2100 bei 13 Milliarden liegen und der Ressourcenverbrauch der Menschheit steigt fast exakt genauso schnell. Diese zwei Faktoren dürften über die Zukunft der Menschheit entscheiden. Sollten sie sich nicht voneinander abkoppeln lassen, dann wären im Jahr 2030 zwei Erden notwendig (heute sind es 1,5 Erden), um den Ressourcenhunger von Homo sapiens zu decken – so der neue “Living Planet Report” der Umweltorganisation WWF. Derzeit verbraucht Deutschland die Ressourcen von umgerechnet 2,6 Erden – etwa genau so viel wie Ende der 1960er-Jahre. Wir leben also sit über 50 Jahren 2,6 mal über unsere Verhältnisse und plündern so die Erde aus.
30.9.2014, http://www.wwf.de/living-planet-report/

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Prognosen von 2013 für das Jahr 2050
Im Jahr 2050 werden meine Kinder ungefähr so alt sein wie ich heute – um die 70. Und im Jahr 2050 wird …
… die Bevölkerung der Welt von heute 7.2 Mrd auf 9.6 Mrd gewachsen sein, so Schätzungen der UN. Es könten aber auch 10.9 Mrd Menschen sein (wenn jeder Frau im Schnitt 1/2 Kind mehr bekäme) oder nur 8.3 Mrd (dank besserer Bildung).
… Deutschland von stolzen 83 Mio auf 57 Mio Einwohner geschrumpft sein. In der EU wird bis dahin 14% weniger Einwohner gezählt werden.
… Indien das bevölkerungsreichste Land der Welt sein.
…. die Lebensmitelproduktion laut FAO um 70 % steigen müssen, um die Menschen ernähren zu können. Das Problem ist, dass schon heute 25% der Fläche übernutzt oder aber durch Klimawandel bedroht sind. Nur mit wasserschonendem Anbau ist das zu schaffen.
… sich die Zahl der Rinder auf 2.6 Mrd und die Zahl des Geflügels auf 35 Mrd verdoppeln., wenn alle so viel Fleisch essen wollen wie wir in Euroland.
…. die Weltwirtschaft aud das Vierfache anwachsen und der Energiebedarf um 80% steigen, wenn es mit unserem Konsum so weiter geht wie bislang.
…. die Zahl der Autos auf 2.5 Mrd mehr als verdoppeln. Erreichen alle den Motosisierungsstand von uns Deutschen, dann werden es sogar 3.9 Mrd Autos sein.
22.12.2013, Quelle: Greenpeace Magazin 1.14, S.20, www.greenpeace-magazin.de


Frieden – Friedensforschung

Mit weit über einer Million Zugriffen im Monat ist der Internet-Auftritt der AG-Friedensforschung zentrale Anlaufstelle für Friedensbewegte, Friedensforscher/innen und die interessierte Öffentlichkeit. Auf unseren Seiten berichten wir über aktuelle Entwicklungen in den Krisenregionen dieser Erde, dokumentieren Meldungen und Erklärungen aus Politik, Wissenschaft und Friedensbewegung und veröffentlichen zahlreiche Hintergrundberichte und Analysen zu zentralen friedenspolitischen Themen.”
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/

 

Familie, Demografie und Geschichte – in Zukunft?
Unter der grünroten Herrschaft wurde
– “die Familie zugunsten Homoehe usw. entwertet” – das meint: heterosexuelle Ehe mit der Option, Kinder zu kriegen, wurde mit der Homoehe, die keine Kinder hervorbringt und damit nicht in gleicher Weise der Gesellschaft dient, gleichgestellt
– “die deutschstämmige Bevölkerung zurückging” – das meint: der von den 68ern in Gang gesetzte Feminismus und Hedonismus führt zum extremen Geburtenrückgang bei den Deutschen, Abnahme der Bevölkerung. Die muslimische Bevölkerung nimmt dank höherer Geburtenrate relativ und absolut zu.
– “Erinnerung an die deutsche Geschichte zu kastrieren” – das meint: Nicht nur in Geschichtsbüchern wird selektiv berichtet (z.B. Ausklammerung des katholischen Widerstands, Ausklammerung der zeitgenössischen jüdischen Zeitzeugenberichte (Stichwort Konrad Löw)), sondern auch das Straßenbild wird von unliebsamen Namen gereinigt.
7.11.2012, Martin Mattmüller

 

WBGU 2011 – Die grosse Transformation

Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, kurz WBGU. Jahresgutachten von 2011 “Die große Transformation”. Dieses Gutachten muß als Think-Tank ernst genommen werden, es gehört zum Besten, was man in den letzten Jahren über unsere Zukunft lesen konnte.
“Der WBGU begründet in diesem Bericht die dringende Notwendigkeit einer post-fossilen Wirtschaftsweise, zeigt zugleich die Machbarkeit der Wende zur Nachhaltigkeit auf und präsentiert zehn konkrete Maßnahmenbündel zur Beschleunigung des erforderlichen Umbaus. Damit die Transformation tatsächlich gelingen kann, muss ein Gesellschaftsvertrag zur Innovation durch einen neuartigen Diskurs zwischen Regierungen und Bürgern innerhalb und außerhalb der Grenzen des Nationalstaats geschlossen werden.”
http://www.wbgu.de/hauptgutachten/hg-2011-transformation/

Zehn Maßnahmenbündel: Der Ausstoß von Treibhausgasen erfolgt überwiegend durch die Energiewirtschaft und die Landnutzung, wobei die dramatische globale Urbanisierung eine entscheidende Rolle spielt. Damit sind drei zentrale Transformationsfelder benannt, wo Strategien zur Senkung von Emissionen schnell und umfassend greifen müssen. In diesem Zusammenhang empfiehlt der WBGU detailliert beschriebene Maßnahmenbündel, die besonders für die Beschleunigung und Verbreiterung des Übergangs zur Nachhaltigkeit geeignet sind:

  1. Um eine Dekarbonisierung weltweit voranzutreiben, sollte der Staat seine Rolle als Gestalter bewusst wahrnehmen. Dies ist jedoch nur zu legitimieren, wenn gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern bessere Partizipationsmöglichkeiten eingeräumt werden.
  2. Das Treibhausgas CO2 sollte möglichst rasch und global mit einem angemessenen Preis belegt werden.
  3. Eine europäische Energiepolitik, die auf eine vollständige Klimaverträglichkeit des Energiesystems bis spätestens 2050 zielt, sollte schleunigst entwickelt und umgesetzt werden. Sie muss Partnerschaften mit Nordafrika gezielt fördern.
  4. Einspeisevergütungen für erneuerbare Energien sollten weltweit eingeführt werden.
  5. Entwicklungspolitik sollte insbesondere darauf zielen, dass die 2,5 bis 3 Mrd. Menschen, die heute in Energiearmut leben, Zugang zu nachhaltigen Energien bekommen.
  6. Große Anstrengungen sollten unternommen werden, um die sich beschleunigende weltweite Urbanisierung nachhaltig zu gestalten.
  7. Die Landnutzung sollte klimaverträglich gestaltet werden, insbesondere die Agrikultur und die Waldwirtschaft.
  8. Zur Finanzierung der Transformation und der erforderlichen massiven Investitionen sollten verstärkt neue Geschäftsmodelle herangezogen werden, die helfen, vorhandene Investitionsbarrieren abzubauen.
  9. In der internationalen Klimapolitik sollte weiterhin auf ein ambitioniertes globales Abkommen hingearbeitet werden. Zugleich muss die multilaterale Energiepolitik die weltweite Verbreitung klimaverträglicher Technologien fördern.
  10. Die Vereinten Nationen sollten in die Lage versetzt werden, wirksame Beiträge zur Transformation zu leisten. Entwicklungsorganisationen sollten zu Transformationsagenturen für Nachhaltigkeit umgebaut werden. Die G 20 sollten einen Fahrplan für wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der Grenzen des planetarischen Systems erarbeiten. Die Rio+20-Konferenz im Jahr 2012 bietet eine einmalige Gelegenheit, um weltweit die Weichen in Richtung Klimaverträglichkeit zu stellen.

 

www.wbgu.de/presse-termine/presseerklaerungen/2011-04-07-presseerklaerung/

Dem Wunsch des Wahlvolks nach Wohlstandserhaltung entspricht der Wunsch der Repräsentanten, der Regierungen und der Verbände nach Machterhaltung. Die Konzeptionslosigkeit hat bei den Bürgern Resignation und Missmut erzeugt, weil sie den Verdacht hegen, die Parteien stritten nur um die Macht, anstatt sich der Lösung von Problemen zu widmen. Selbst die Grünen sind zur Zielgruppen-, oder darf man sagen: Klientelpartei verkommen. Beherzter Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen? Fehlanzeige. Stattdessen entdecken die Grünen ihr soziales Gewissen, wogegen es nichts einzuwenden gäbe, setzten sie dabei nicht ihre ökologische DNA aufs Spiel. .

 

 

Warum kann der Mensch nicht in Frieden leben?

“Ein Mensch ist ein räumlich und zeitlich beschränktes Stück des Ganzen, was wir “Universum” nennen. Er erlebt sich und sein Fühlen als abgegrenzt gegenüber dem Rest, eine optische Täuschung seines Bewusstseins. Das Streben nach Befreiung von dieser Fesselung ist der einzige Gegenstand wirklicher Religion. Nicht das Nähren der Illusion, sondern nur ihre Überwindung gibt uns das erreichbare Maß inneren Friedens.” (1950) Albert EinsteinDer Mensch heute ist verunsichert und findet nicht mehr den Weg heraus. Dass die Welt in der äußeren Realität auch seine Innenwelt ist, darüber ist er sich nicht mehr bewusst! Es gibt immer einen Weg heraus, in der Natur des wahren “inneren Menschen”. Dies in uns anzunehmen, lebendig und spürbar zu machen, im denken und handeln, ist für uns wichtiger und ins Leben eingreifender als irgend etwas anderes. “Das ist die Wissenschaft unseres Seins”.
Der Mensch heute ist sich seiner selbst nicht mehr bewusst. Bist du dir bewusst, dass du, dein Körper, deine Mit – und Umwelt und die Erde ein gemeinsamer großer Organismus sind? Bist du dir bewusst, das sich im Aufbau und der Intelligenz deines Körpers der ganze kosmische und evolutionäre Prozess verdichtet und Gestalt gewonnen hat? Hast du deinen Körper in all seinen Aspekten liebevoll angenommen und bist du breit, gut für ihn zu sorgen? Gehst du auch liebevoll mit den vielen materiellen Dingen des Lebens, wie z. B. Besitz und Geld um und bist du dir bewusst, dass die äußere materielle Erscheinungsform von geistigen Prozessen und verdichteter Lebensenergie sind? Lässt du dir genügend Zeit, um die Wunder der Natur und des Lebendigseins immer wieder mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu feiern. Wenn du vor dem Angst hast, was deine innere Wahrheit ist, wird es dir schwer fallen, die innere Wahrheit eines anderen Menschen oder Wesen anzunehmen. Wenn du aber dein eigenes Wesen kennst, dann wird dir das Wesen des anderen zugänglich. Im Innersten bist du wesensgleich mit aller Schöpfung. Wenn du mit dir und deinem Leben gut umgehst, gehst du mit der Schöpfung gut um.
Quellentext: Lebe dein Bestes, Individuation und Lebenskunst Walter-Verlag, Düsseldorf 2001,
ISBN: 3530421588. Von Lutz Müller
Fairness-Stiftung: Buchtipps http://www.fairness-stiftung.de/Buch.asp?Buchwahl=SES-LM

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