CO2-Steuer

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Im Toten Meer gibt es  kei n Ertrinken

Im Toten Meer gibt es kein Ertrinken

  • Jeder pflanzt zuhause 400 Bäume (4.2.2020)
  • Schäuble: “Wir werden unser Leben verändern müssen” – aber nur die Armen (27.12.2019)

 

Jeder pflanzt zuhause 400 Bäume
Gigantischer „Klimaschutz“ unter die Lupe genommen, Teil I
- Zum EU-Klima-Investment-Plan aus Bruxell und Strasbourg sowie
- zum Billionen-Bäume-Programm – wo sollen diese wachsen?

Mitte Januar berichteten Zeitungen über das Vorhaben des EU-Parlaments der Finanzierung eines europäischen Klima-Investment-Plans aus dem Haushalt in Höhe von 485 Mrd. Euro bis 2030. Damit soll ein „Gerechtigkeitsfonds“ von 1.000 Mrd. Euro bezuschusst werden.
Mit diesem solle sage und schreibe „1,2 Billiarde Euro im Jahr“ an Investitionen mobilisiert werden für die Klimaneutralität des Kontinents bis 2050. Ich fragte bei einer Autorin nach, ob ihr klar sei, dass schon eine Billion eine Million Millionen ist, und eine Billiarde sogar 15 Nullen hat. Aber OK, alles ist relativ, im EU-Parlament sind noch mehr Nullen aus inzwischen 27 Ländern. Die promovierte Journalistin ging nochmal in sich und meldete zurück, sorry gemeint waren 1,2 Billionen Euro jährlich – also ein Tausendstel ihrer gemeldeten Billiarde. Was die Sache aber nicht weniger gigantisch macht.

485 Mrd. Euro aus dem EU-Haushalt für den so genannten Klimaschutz bis 2030 sind immerhin drei zusätzliche Haushaltsvolumen. Und das ohne die Engländer, die sich gerade aus dem Staub machen. 485 Mrd. Euro wären immerhin 133 Mio. pro Tag und 8,33 Prozent der Investitionen, welche die Kommission für erforderlich hält. Woher die fehlenden 10.515.000.000.000 Euro kommen sollen, bleibt die EU-Kommission schuldig. Aus wie vielen Nullen diese besteht, ist unbekannt. Dieser steht neuerdings eine Deutsche vor – Ursula von der Leyen.

Jedenfalls hat mich das Hantieren der Medien mit solch gigantischen Zahlen stutzig gemacht. Weshalb ich noch eine andere Zahl unter die Lupe nahm: Die Idee der Organisation “Plant for the Planet” ist es, “eintausend Milliarden – also eine Billion – Bäume zu pflanzen” – um die Erdtemperatur um ein Grad Celsius zu senken. Diese Idee wurde auch in Davos von einer Frau Merkel aufgegriffen („Transformationen von gigantischem und historischem Ausmaß“)! Um wieviel die Denkfähigkeit in den Schweizer Alpen wegen des abnehmenden Sauerstoffanteils in jenen Höhen abnimmt, habe ich nicht ermittelt. Aber umso mehr nachgerechnet, wo man die 1.000.000.000.000 Bäume pflanzen könnte.

In meinem Garten stehen schon vier Bäume; mehr gehen kaum wegen des vorgeschriebenen Grenzabstandes. Dem Nachbarn will ich auch keine unterjubeln, weil zwei seiner Bäume schon jetzt meine Solaranlage verschatten. Deshalb schaute ich mich außerhalb der Stadt um, in Richtung Süden, Westen und Norden. Aber da sind landwirtschaftliche Anbauflächen, damit die Leute nicht verhungern, die sich solche Baumpflanz-Offensiven ausdenken. Also fuhr ich nach Osten ins Bleichtal am Fuße des Schwarzwaldes. Und was sah ich? Bäume, Bäume und nochmals Bäume. Also auch wieder nichts.

Wieviel Fläche brauchen wir eigentlich für das Billiönchen Bäume? Sollen die CO2-Killer einmal sich nicht gegenseitig die Sonne wegnehmen und ordentlich Blattwerk tragen, müssten sie schon fünf Meter auseinander stehen. Auf einem Quadratkilometer (km²) haben also 200 x 200 = 40.000 Bäume Platz. Eine Billion Bäume brauchen damit läppische 25 Mio. km². Aber wo?

EU-Europa hat leider nur 4,5 Mio. km². Selbst wenn man uns plattmachen würde um Bäume zu pflanzen, würde die Fläche nicht reichen. Außerdem wären wir dann Opfer der Klimamacher, also „Klima-Flüchtlinge“ der anderen Art. Aber Kontinental-Europa ist ja nicht nur die EU. Weitere sechs Mio. km² liegen im Osten bis zum Ural. Es gab schon mal die These vom „Volk ohne Raum“ (Hitler), den er in den Weiten Russlands sah. Nun „fremde Länder für Bäume“? Aber da werden sich die Russen und Ukrainer wohl einig sein – ohne uns, nicht schon wieder!

Nun, Europa ist ja nicht alleine auf der Welt, schauen wir einmal über den Tellerrand hinter den Ural in das größere Russland, tausende Kilometer lang und noch breiter. Da ließen sich Abermillionen Bäume pflanzen – wenn man die Wälder Russlands vorher abholzen würde. Das macht also auch keinen Sinn. Aber Asien ist groß, insbesondere China. Doch das hat auch nur 9,6 Mio. km². Dann Australien! Aber nein, das hat auch nur 7,7 Mio. km², und Bäume brennen dort besonders gut. Es ist zum Verzweifeln.

Dann auf nach Amerika! Die USA messen zwar auch nur 9,8 Mio. km², aber Kanada weitere 10 Mio. km²! Das Dumme ist nur, die Kanadier haben schon Wälder genug, da geht nicht mehr viel. Aber Brasilien bringt’s mit nochmal 8,5 Mio. km². Davon ist aber auch die Hälfte be(ur)waldet. Und die andere Hälfte bewohnt die Bevölkerung von 210 Millionen. Die könnte vielleicht etwas zusammenrücken? Stattdessen breitet sie sich aus.

Oder wie wär’s mit Afrika? Ja, dieser riesige Kontinent hat rund 30 Mio. km² zu bieten! Davon könnte man doch die erforderlichen 25 Mio. km² bewalden. Die Sahara soll sich dazu etwas einfallen lassen. Und wenn die explodierende Bevölkerung Afrikas auf der restlichen Fläche keinen Platz hat, kann man diese doch nach Europa evakuieren. In den Kontinent, dessen Klimaaktivisten und Politiker auf solche Ideen kommen. Dabei wäre es schon ein Fortschritt, großflächige Rhodungen z.B. in Indonesien zu stoppen!

Vielleicht auch einmal Wissenschaftler fragen, ob die über 70 Prozent der Erdoberfläche, die von Wasser bedeckt ist, das CO2 nicht ebenso und besser speichern kann? Ich jedenfalls habe im Hinterkopf, dass die Weltmeere ein Drittel des CO2 absorbieren und somit besser als Bäume sind, weil diese irgendwann verwertet werden und dann wieder CO2 emittieren. Dasselbe gilt, wenn sie nicht verbrannt werden, sondern umfallen und vermodern. Schon vorher, wenn Laub und Äste abfallen und am Waldboden verrotten. Auch diese „kalte Verbrennung“ hat es in sich.

Und die Bevölkerungsentwicklung? Auf jeden Erdenmenschen kommen etwa 400 Bäume, die sowohl dem Lebensunterhalt (Obst, Möbel, Papier, Bau- und Heizmaterial) als auch der CO2-Kompensation dienen. Merkels Politik sorgte in den letzten acht Jahren für eine jährliche Zunahme von 359.000 Bewohnern in Deutschland. Neben 150.000 Wohnungen jährlich hätte die Kanzlerin in Deutschland also jedes Jahr 143,6 Mio. Bäume auf 3.590 km² pflanzen lassen müssen. Dafür hätte die Fläche Berlins von 890 km² zwar nicht ausgereicht, aber zusammen mit den anderen Stadtstaaten schon – leider nur für ein Jahr der Bevölkerungszunahme. Aber in Davos salbungsvoll daherreden, nicht wahr, Frau Merkel?

Weil es z.T. schwerfällt, den Klimaaktivisten und ihren Politiker zu folgen und sich einiges nur mit Humor ertragen lässt, zum Abschluss etwas zu Lachen: Kommt in Kanada einer von der Statur unseres Heiko Maas zu den Waldarbeitern und grüßt, „Hallo ich bin der Neue, ich soll euch helfen Bäume fällen.“ Die stämmigen Kerle fragen von oben runter, „Bübchen, wo hast du bisher gearbeitet?“ In der Sahara, antwortet dieses. „Ha, ha (lachen diese), da gibt’s doch gar keine Bäume.“ Stimmt, sagt der Zwerg, jetzt keine mehr, ich bin mein Geld wert.

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Gigantischer „Klimaschutz“ unter die Lupe genommen, Teil II
- Zum Millionen-Bäume-Programm – wo sollen diese wachsen?
- Ergänzende Stellungnahme zum Buch „Wunderpflanze gegen Klimakrise …“

Nach der Abfassung des letzten Artikels zu diesem Thema bekam ich ein Buch von Felix Finkbeiner in die Hand, „Wunderpflanze gegen Klimakrise entdeckt – DER BAUM“. Diese erste Auflage 2019 umfasst über 200 Seiten. Wieviel Bäume dafür zusätzlich über seine Billion Bäume hinaus gepflanzt werden müssen? Ich habe einen Blick in das Buch geworfen, auch wenn „alle darin enthaltenen Beiträge urheberrechtlich geschützt“ sind. Ob auf dem pflanzen von Bäumen nun ein Patent ist? Thunbergs „Familie“ lässt sich jedenfalls „Greta“ urheberrechtlich schützen.

Im vorigen Artikel zeigte ich auf, dass kaum ein Kontinent geeignet wäre, 25 Mio. Quadratkilometer (km²) Flächenbedarf für eine Billion Bäume zur Verfügung zu stellen. Nordamerika zusammen mit Grönland ist so groß, Afrika ohne die Sahara kleiner. Und Europa, die Kaderschmiede solcher Überlegungen, mit seinen 10,2 km² müsste dafür evakuiert werden.
Nun zum Zahlenwerk des Buches. Die gute Botschaft vorweg. Felix Finkbeiner weiß, dass bereits viele Bäume auf unserer Erde stehen. Auf der Seite 137 gibt er die Zählung bekannt, es waren genau 3.040.288.194.283 Bäume, also 3,04 Billionen. Dann müssten seine weitere Billion Bäume doch auch noch Platz haben? Zumal er weiß, dass es „vor 11.000 Jahren fast doppelt so viele Bäume gab“. Wieviel Menschen es damals waren gibt er nicht an. Und wer hat diese Bäume gezählt und an das zentrale Rechenzentrum übermittelt?

Um diese Billion unterzubringen bedürfe es 1,5 Milliarden Hektar, die zur Verfügung stünden, „ohne in Konflikt mit der Landwirtschaft oder Siedlungen zu kommen.“ Die Klimaaktivisten wissen also tatsächlich, dass wir nur eine Erde haben, auf der inzwischen 7,7 Mrd. Menschen leben. Aber 1,5 Mrd. Hektar sind immerhin 15 Mio. km². Der Kontinent der Vordenker hat nur zwei Drittel dieser Fläche. Deshalb machen sie sich sehr wohl Gedanken, wohin mit einem weiteren Drittel des weltweiten Baumbestandes. Russland, Kanada, China und Deutschland werden erwähnt, die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Deutschland habe 8.627.454.976 Bäume! Für wie viele ist da noch Luft? Blöd nur, dass Finkbeiner eine Neuauflage drucken lassen müsste, wenn mein Nachbar zwei Bäume entfernen muss.

Warum kommt das Buch auf „nur“ 15 Mio. km² benötigte Länder und ich auf 25 Mio. km²: Ich setze fünf Meter Baumabstand an, weil der mittlere Abstand „ausgekesselter“ Bäume etwa so angegeben wird. Der Pflanzabstand liegt oft bei nur zwei Meter, wobei dieser nicht maßgebend ist, weil der Wald nach einigen Jahren gelichtet wird und Jungbäume mit wenig Blättern kaum CO2-Killer sind. Im Buch wir ein mittlerer Baumabstand eines Nutzwaldes von knapp vier Meter angesetzt, wenn der Jungwald dann ausgedünnt ist. Das ergibt dann 1,5 Mrd. Hektar.

Selbst bei dieser höheren Baumdichte der Klimaaktivisten wäre die Bepflanzung der Antarktis mit 14 Mio. km², oder der Sahara mit 9 Mio. km² und weiterer neun Wüstengebiete erforderlich, um nicht mit dem Recht der zunehmenden Menschheit in Konflikt zu geraten. Aber den Bäumen und ihren Baumpflanzenthusiasten würde es in der Antarktis wohl zu kalt sein. Dann in den Wüsten, wobei sich die Frage stellt, gibt es diese, weil keine Bäume gepflanzt wurden oder wachsen da keine Bäume, weil es nun einmal Wüsten sind?

Wo und wie sehen denn solche Klimaaktivisten die Lösung? Zu finden im Kapitel „Global denken – global handeln“ des Buches. „Für 200.000 Euro könnte beispielsweise ein Hauseigentümer 200.000 Bäume in Ländern des Südens pflanzen und pflegen lassen“, namentlich in Afrika mit seinen 54 Ländern. Wenn jemand Geld für ein Haus hat, dann auch 200.000 Euro für Afrika, so deren Logik. Und Indien, Afrika und Lateinamerika solle es nicht den Chinesen nachmachen. Warum denn nicht? China wartet nicht auf Geld und Ideen von uns, sondern tut etwas, https://www.waldwissen.net/lernen/weltforstwirtschaft/lwf_aufforstung_china/index_DE.
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Auszug: „Die landwirtschaftliche Nutzung auf Hängen steiler als 30 Grad wurde landesweit verboten, die weitere Rodung der Wälder untersagt, die ungeregelte Holznutzung beschränkt und Aufforstungsprogramme gestartet. Infolgedessen steigt die Waldfläche Chinas derzeit jährlich um 2,8 Millionen Hektar an.“ An der Verachtung Chinas durch die Klimaaktivisten sieht man, wo diese stehen. Zu guter Letzt: Früher gab es einmal den (falschen) Ratschlag, bei Gewitter „Eichen weichen, Buchen suchen“.
Lautet der heutige Leersatz gegen die Erderwärmung, „Mit mehr Wälder wird‘s kälter, Menschen müssen Eichen weichen“? Und wenn Menschen weichen müssen, welche und wohin?

Deshalb bleibe ich dabei:
Wenn der Klimawandel menschengemacht ist,
dann sollten unsere Bevölkerungsvermehrer/innen in Politik und Gesellschaft alle Migranten verpflichten,
zu Hause jeweils 400 Bäume zu pflanzen (Baumzahl je Erdbewohner),
bevor sie zu uns kommen,
weil wir kaum noch Platz haben.
Und wenn sie hier sind, jene Bäume wieder irgendwo anpflanzen helfen, die dem Wohnungs- und Verkehrswegebau für sie weichen mussten.
Womit sicher Kreis zum Teil I schließt.

4.3.2020, Albrecht Künstle, kuenstle.a ät gmx.de

 

 

 

 

Schäuble: “Wir werden unser Leben verändern müssen” – aber nur die Armen
Bundestagspräsident Schäuble meint, dass es den Klimaschutz nicht zum Nulltarif gibt, und predigt Verzicht. „Wir werden unser Leben verändern müssen.“ Als Beispiel nannte er den Massentourismus. „Sicher ist es ein großes Glück, einfach mal auf die Malediven zu fliegen oder Venedig zu besuchen. Aber künftig sollten wir von diesem Glück sparsameren Gebrauch machen.“
Gilt das auch für Paketboten und Reinigungskräfte, für unterbezahlte Wachmänner und Altenpfleger? Mir ist nicht bekannt geworden, dass viele Deutsche außerhalb der Schäuble-Blase „einfach mal auf die Malediven fliegen“ könnten. Mit seinem „wir“ meint Schäuble die kleinen Leute – die müssen ihr Leben ändern.
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Es dürfte, historisch gesehen, das erste Mal in der Geschichte Deutschlands der Fall sein, dass die Verschlechterung der Lebensbedingungen der Bevölkerung offizielles Regierungsziel ist.
… Alles vom 27.12.2019 von Manfred Haferburg bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/haferburgs_rueckblick_2019_der_energie_harakiri
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Manfred Haferburg ist der Autor des autobiografischen Romans „Wohn-Haft“. Als Schichtleiter im Kernkraftwerk kämpft er um Sicherheit gegen die Macht der Bonzen. Es macht ihn verdächtig, weil er sich der Einheitspartei verweigert. Die Hexenprobe der Stasi ist die erfolglose Anwerbung als Spitzel. Bald steht er auf allen schwarzen Listen seines Heimatlandes. Er wird „zersetzt“ und verliert alles. Eine Flucht misslingt und eine Odyssee durch die Gefängnisse des „sozialistischen Lagers“ beginnt. Der Mauerfall rettet ihm das Leben. Ein Buch, das den Leser atemlos umblättern lässt. (63 Amazon-Kundenbewertungen: 4,7 von 5 Sternen)

Im Prinzip läuft das alles auf Inflation (Draghi-Programm),
bei gleichzeitiger Verarmung der schwächeren Schichten hinaus. Das Perpetuum mobile der energiegetriebenen Steuererhöhungen wird niemals mehr aufhören. “Klimakrise” und so. Und Steuererhöhungen werden sowieso niemals zurückgenommen, vorher wird der Frosch zerkocht. Die nutzlosen Migranten brauchen Geld. Die Krankenkassen merken es schon. Wenn sie merken, dass es in die Hose geht, werden sie gnadenhalber wieder Geschenke verteilen, mit Aufblähung der Bürokratie. Ein Verarmungsprogramm für ein ganzes Land. Dieses System ist nicht mehr reformierbar aber die Deutschen werden nicht aufmucken.
27.12.2019, Dr.J.L., AO (Achgut Online)

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