Antirassismus

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Schafe und Elstern bei Freiburg

Schafe und Elstern bei Freiburg

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Die Mär des strukturellen Rassismus‘ bei der Polizei
The Wall Street Journal 2. Juni 2020, „The Myth of Systemic Police Racism“, von Heather Mac Donald*)
(Übersetzung und Hervorhebungen von Maria Schneider mit freundlicher Genehmigung des Manhattan Institute, in dem Heather Mac Donald Mitglied ist)

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Dieser Vorwurf der systemimmanenten Vorurteile der Polizei war schon während Obamas Präsidentschaft falsch und ist es auch heute noch. So entsetzlich das Video von Floyds Verhaftung auch sein mag, ist es dennoch nicht repräsentativ für die 375 Millionen jährlichen Kontakte, die Polizeibeamte mit der Zivilbevölkerung haben.
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Eine solide Beweislage zeigt, dass sich die Strafjustiz bei Verhaftungen, Strafverfolgung oder Urteilen nicht von strukturimmanenten Vorurteilen leiten läßt. Stattdessen werden die meisten polizeilichen Maßnahmen wegen strafbarer Handlungen und verdächtigen Verhaltens ergriffen – und nicht wegen der Rassenzugehörigkeit.
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Im Jahr 2019 erschossen Polizeibeamte 1.004 Menschen, von denen die meisten bewaffnet oder anderweitig gefährlich waren. Afroamerikaner machten etwa ein Viertel der Personen aus, die letztes Jahr von der Polizei getötet wurden (235) – dieses Verhältnis ist seit 2015 stabil geblieben. Dieser Anteil schwarzer Opfer liegt unter dem, was man von der Kriminalitätsrate Schwarzer erwarten würde, da der Schußwaffengebrauch bei der Polizei davon abhängt, wie oft Beamte auf bewaffnete und gewalttätige Verdächtige treffen.
Entsprechende Daten dieser Art wurden das letzte Mal im Jahr 2018 veröffentlicht: Damals wurden 53% der bekannten Tötungsdelikte und etwa 60% der Raubüberfälle in den USA von Afroamerikanern verübt, obwohl Afroamerikaner 13% der Bevölkerung stellen.
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Laut einer Datenbank der Washington Post hat die Polizei im Jahr 2019 neun unbewaffnete Schwarze und 19 unbewaffnete Weiße erschossen. Dem gegenüber stehen jeweils 38 Schwarze und 32 Weiße im Jahr 2015. Die Post definiert „unbewaffnet“ sehr weit, um Fälle wie einen Verdächtigen in Newark, New Jersey, miteinzubeziehen, der während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei eine geladene Faustfeuerwaffe in seinem Auto hatte.
Im Jahr 2018 wurden 7.407 Schwarze Opfer eines Mordes. Geht man für das letzte Jahr von einer vergleichbaren Opferzahl aus, so stellen die genannten neun unbewaffneten, schwarzen Opfer, die von der Polizei erschossen wurden, 0.1% aller 2019 getöteten Afroamerikaner dar. Es ist daher 18,5 mal wahrscheinlicher, dass ein Polizeibeamter von einem Schwarzen getötet wird, als dass ein unbewaffneter Schwarzer von einem Polizeibeamten getötet wird.

Der vorstehende Artikel ist meine Übersetzung eines Essays der bekannten, konservativen Autorin Heather Mac Donald aus den USA. Mir wurde die Genehmigung vom Manhattan Institute, wo Frau Mac Donald Fellow ist, erteilt, ihre sehr interessanten und gut recherchierten Essays zu übersetzen und zu posten.
Ich hoffe, wir können so die Aufklärungsarbeit fortsetzen und die Rassismusunterstellungen gegen die Polizei und unschuldige Weiße auf der ganzen Welt und in Deutschland entkräften.
Ihre Maria Schneider
…. Alles vom 30.6.2020 von Maria Schneider bitte lesen auf
https://conservo.wordpress.com/2020/06/30/die-maer-des-strukturellen-rassismus-bei-der-polizei

Maria Schneider ist freie Autorin und Essayistin. In ihren Essays beschreibt sie die deutsche Gesellschaft, die sich seit der Grenzöffnung 2015 in atemberaubendem Tempo verändert. Darüber hinaus verfaßt sie Reiseberichte.
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*) Frau Mac Donald ist Fellow am Manhattan Institute und Autorin von „The War on Cops“ (Krieg den Polizisten) (Encounter Books, 2016).

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Antirassismus als Zivilreligion – Kulturkampf
Du darfst nicht!
Kulturkampf: „Antirassismus“ hat sich zu einer weiteren wirkungsmächtigen Zivilreligion entwickelt
von Björn Schumacher
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Das Wort Zivilreligion beschreibt ein von Jean-Jacques Rousseau („Gesellschaftsvertrag“, 1762) geschaffenes und von dem US-Soziologen Robert N. Bellah („Civil Religion in America“, 1967) neu belebtes Konzept. Dabei wird der Religionsbegriff aus seiner klassischen Verknüpfung mit der Transzendenz gelöst. Die Existenz eines höheren Wesens ist dann nicht länger Merkmal von Religion. Sie wird abgelöst von funktionalen Zuschreibungen wie Hypermoral, egalitaristischem Missionarseifer oder Endzeit- und Erlösungsszenarien, deren Fixpunkt regelmäßig im Diesseits liegt.
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Zivilreligiösen Charakter haben der Klimaschutz-Dogmatismus mit seinen apokalyptischen Prophezeiungen und ein Antirassismus, der in einer Hierarchie abstrakter Moralprinzipien den höchsten Rang beansprucht. Zwar läßt sich der unscharfe Rassismus-Begriff präzisieren und für ethische und juristische Debatten fruchtbar machen – beispielsweise als Verleugnung elementarer Menschenrechte auf (staatsbürgerliche) Freiheit, Gleichheit und körperliche Unversehrtheit. Was aber folgt daraus für die Politik? Etwa ein phrasenhafter Einsatz für eine gesellschaftliche „Alles so schön bunt hier“-Vielfalt? Geht es „Black Lives Matter“-Demonstranten primär um moralische Werte oder wollen sie eine utopistische One-World-Agenda („no border, no nation“) durchsetzen?

„Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ tönt es aus Lehranstalten, in denen die Christen-, Juden- und Frauenfeindlichkeit bildungsferner Migrantenmilieus schamhaft verschwiegen wird. Deutsche Kommunen ziehen bekenntniseifrig nach. Bereits seit Jahren präsentiert sich Frankfurt-Rödelheim als „Stadtteil gegen Rassismus“. Wer zu grübeln beginnt, warum es keine Stadtteile gegen Steuerbetrug, Abtreibung und linksextreme Gewalt gibt, hat die Funktion neudeutscher Zivilreligion nicht verstanden. Möchtegern-Humanisten, die nie in Stadtviertel mit migrantischer Mehrheitsbevölkerung ziehen würden, führen unter dem Etikett der Diversität einen Kulturkampf gegen alles, was rechts oder konservativ ist.

Verachtung des Volkes hat eine lange Tradition
Antirassismus-Bekenntnisse von Schulen, Kommunen und niederknienden Sportlern lassen sich daher als volkspädagogischer Appell deuten. Schüler und Auszubildende, Einwohner und Besucher einer Stadt, letztlich alle Deutschen (und gut integrierten Ausländer) sollen kulturfremde Massenzuwanderung und offene Grenzen als selbstverständlich akzeptieren. Das wirkt um so verstörender, als die Grenzöffnung 2015 von keiner parlamentarischen Debatte begleitet wurde, geschweige denn Gegenstand plebiszitärer Willensbildung war.
Diese Verachtung der Demokratie hat Tradition. Bei Platon hieß das Volk „großes Tier“, bei Hegel „rohes blindes Tier“, bei Honoré de Balzac „wildes Tier“. Der an der Universität St. Gallen lehrende Moral- und Staatsphilosoph Dieter Thomä nennt solche Denker „Zoodirektoren“ und mahnende Aufklärer wie Hobbes und Kant „Schulmeister“ („Wer hat Angst vor dem Volk?“, Philosophie-Magazin Nr. 3/ 2019). Er fordert, sich von deren teils absurden Stereotypen zu verabschieden und dem Volk vertrauensvoll zu begegnen.

In fast allen Medien und Talkshows präsent, tarnen sich postdemokratische Gegner des Staatsvolks als „aufrechte Demokraten“. Um so dringender brauchen wir eine Renaissance der demokratischen Idee, ein klares Stoppschild gegen alle, die das Volk bevormunden und einen im großen und ganzen homoge-nen Demos als Grundbedingung funktionierender Volksherrschaft abschaffen wollen. Ins Blickfeld rücken deutsche Lobbyisten und Funktionseliten sowie global agierende Nichtregierungsorganisationen, supranationale Gerichtshöfe und die EU-Kommission.

Markenkern antirassistischen Eifers sind drei von zivilreligiösen Hohepriestern erzwungene Toleranzdogmen: Du darfst keine rassebezogenen Vergleiche anstellen (Vergleichsverbot). Du darfst keine skeptischen Aussagen über nicht-weiße Menschen machen (Kritikverbot). Du darfst dich zum Kolonialismus nur uneingeschränkt negativ äußern (Gebot kultureller Selbstkasteiung). Tollkühn klingen daher die Sätze von Kardinal Walter Brandmüller in einem Interview mit dem Cato-Magazin (Nr. 5/2018): „Die Kolonisierung war gewiß in bestimmter Hinsicht ein naturrechtswidriger Vorgang. (…) Auf der anderen Seite war sie aber auch mit der christlichen Mission verbunden. (…) Man darf nicht verschweigen, daß das, was an Zivilisation heute in den afrikanischen Ländern existiert, eine Folge der Mission bzw. der Kolonisierung war.“

Sinnkrise abendländischer Kultur
Groteske Folgen hat das „Kritikverbot“. Wenn Männer aus archaischen Stammeskulturen „Ehrenmorde“ verüben (weil Frauen oder Mädchen ihre Beziehung zum späteren Täter beenden oder – als Muslimas – westliche Moden und Verhaltensweisen kopieren), kommen nicht etwa Asyl und Massenzuwanderung auf den Prüfstand. Statt dessen gibt es reflexhafte Diskursverschiebungen. Etablierte Politiker und der gesamte zivilgesellschaftliche Komplex bilden „runde Tische gegen Rechts“ oder gegen imaginäre „Nazis“, die Fremde unter „Generalverdacht“ stellen würden.
Die Verwendung solcher Kautschukbegriffe hat im linken Spektrum Tradition. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: In der Tat brauchen wir bürgerschaftliches Engagement – aber nicht „gegen Rechts“, sondern gegen Ideologie, Utopie und Realitätsferne. Abwägende Vernunft muß wieder die Foren politischer Meinungsbildung erobern.
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Zudem bildet das „Kritikverbot“ eine üppige Legitimationsressource für Migranten. Wer nicht mit eigenem Fehlverhalten konfrontiert wird und statt dessen zu hören bekommt, der „strukturelle Rassismus“ alter, weißer Männer sei die Wurzel allen Übels, wird kaum noch Anpassungsleistungen an die autochthone Kultur seines Gastlands erbringen. „Rassismus ist in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen“, schwadronierte der in Gelsenkirchen geborene türkischstämmige Fußballprofi Mesut Özil, als er 2018 wegen seiner weltanschaulichen Nähe zum türkischen Präsidenten Erdogan (und gemeinsamer Fotos mit ihm) in die Kritik geraten war.
Die antirassistische Zivilreligion speist sich aus der Sinnkrise abendländischer Kultur, gesteuert vom schlechten Gewissen westlicher Überflußgesellschaften. Daraus resultiert Hilflosigkeit, zum einen gegenüber massenhaftem Asylmißbrauch, zum anderen gegenüber fordernd auftretenden Entwicklungsländern.
Sind diese bedingungslos entschlossen, ihre Bevölkerungsdynamik zu begrenzen? Zuweilen entsteht der Eindruck, sie wollten ihren Bürgern Siedlungsgebiete im Speckgürtel der Erde erschließen – mit regelmäßigen Geldüberweisungen ins Herkunftsland.
Als völkerrechtlicher Stoßtrupp dienen die Vereinten Nationen, deren Migrationspakt (JF 47/18) sich in wohlfeilen Legitimationsfloskeln übt: „Migration war schon immer Teil der Menschheitsgeschichte, und wir erkennen an, daß sie in unserer globalisierten Welt eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung darstellt.“
…. Alles vom 9.6.2020 von Björn Schuhmacher zu “Antirassismus” bitte lesen auf JF, 26/20, Seite 16

 

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