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Blick nach Norden über Spargelfelder auf Mengen am 19.4.2014

Blick nach Norden über Spargelfelder auf Mengen am 19.4.2014

 

 

 

Gutmenschen sind keine guten Menschen

Bei der ersten Zwangseinquartierung von Migranten in seine Wohnung wird der Gutmensch ganz plötzlich zum guten Menschen.

Gute Menschen tun Gutes, helfen ehrenamtlich  – der Begriff ist immer seltener zu finden.
Gutmenschen wollen vielleicht Gutes tun, bewirken aber im Endeffekt Gegenteiliges – der Begriff ist unklar und wird auch deshalb inflationär verwendet.

Gute Menschen gibt es in mindestens drei Ausprägungen:
a) Menschen, die ihre Überzeugung wirklich leben – nicht, um Lorbeeren zu ernten und andere zurückzusetzen, sondern weil es ihre Überzeugung ist. Vielleicht gewachsen aus vielerlei Erlebnissen. Vielleicht wird Toleranz gelebt, weil sie selbst Intoleranzerfahrungen hinter sich haben.
b) Menschen, die ihre guten Taten wie eine Monstranz vor sich hertragen und damit kokettieren.
c) Menschen, die als “graue Maus” so zurückgezogen so leben, dass sie damit schon wieder auffallen.

Der Begriff Gutmensch wird vornehmlich ironisch-abfällig verwendet, oft leider als diffamierende Abqualifizierung. Hier ein kleiner Ausschnitt aus den vielfältigen Varianten:
1) Der selbstverliebt-eitle Zeitgenosse, der sich selber auf Grund seiner Überzeugungen und Geisteshaltung nicht nur gut, sondern besser als seine Mitmenschen vorkommt (Typ Günter Grass, Gesine Schwan)
2) Der eher naive Mitmensch, der in allem nur gerne Gute sieht und alles zu Verstehen meint, statt realistisch auch die zugrundeliegenden Probleme zu benennen und damit auch zu lösen zu können (Typ Claudia Roth).
3) Jemand, der sich selbst zur ethisch/moralischen Instanz und seine eigenen Ansichten für allgemeingültig erklärt. Aufgrund seiner Überlegenheit will er seinen Standpunkt – notfalls auch mit Druck – anderen aufzuzwingen (Veggie-Day, Raucher-Diskriminierung, Null-Promille-Grenze).
4) Ein Gutmensch sieht sich als altruistisch, ‘sozial’ und stets bewegt, wenn es darum geht, vermeintlich ‘Schwächere’ zu unterstützen – wozu auch Tiere, Weltklima und alles, was irgendwie mit ‘Natur’ zu tun hat,
5) Der Gutmensch kennt nicht den Wert des selbst Eroberten, selbst Erkämpften: I.d.R. vom Elternhaus her finanziell wohlversorgt und nie wirklich existenziell bedroht, bleiben ihm derlei Empfindungen erspart und abstrakt – so abstrakt, dass er sie für das Konstrukt bös kämpfenden Barbaren hält, das es zu verbieten gilt.
6) Der Gutmensch neigt zu Utopien, wie etwa Multikulti.
7) Viele Gutmenschen messen mit zweierlei Maß: Zu allererst sind “das Umfeld”, die Sozialisation, die Versäumnisse staatlicher Fürsorge schuld wenn jemand kriminell wird. Außer bei Rechten, Rassisten und Nazis, da ist derjenige selber schuld.
8) Toleranz über alles. Der Gutmensch toleriert alle möglichen Religionen, so unterdrückerisch sie auch sein mögen. Außer das Christentum, von dem verlangt er strenge Nächstenliebe, wie es halt in der Bibel steht.
9) Wenn der Gutmensch zum ‘Bessermenschen’ mutiert, dann wird er gefährlich. Dann wird ein junger Mann, der sich als Student des Ingenieurwesens mit Schwerpunkt Atomenergie outet, vom gutmenschlichen AKW-Gegner umgehend  …
10) Gutmenschen äußern zwar positive Absichten (Frieden, Demokratie, Veganismus…), aber ihr Handeln arbeitet dagegen. sich für erneuerbare Energien einsetzten, dann gegen die Stromtrasse neben dem Vorgarten klagen. Mehr Freiheit fordern, aber sagen, dass sie vor der NSA nichts zu verheimlichen haben.
11) Ein Gutmensch macht seinen Gegner gerne zum Schlechtmensch. Ein Veganer, der mir als Fleischesser permanent vorhält, was für ein schlechter Mensch ich sei.
12) Bemerkt der Gutmensch, dass seine guten Forderungen (zum Beispiel ein Pumpspeicherwerk zur Aufnahme von übermäßig anfallendem Fotovoltaik-Solarstrom) Auswirkungen in seinem unmittelbaren Umgebung haben (ein neuer See vor der Haustüre), dann entdeckt er entschiedenes Dagegensein und mutiert rasch zum Wutbürger.
13) Der Gutmensch ist das Gegenteil von einem Experten, da er selten über Fachwissen bzw. solides Grundwissen verfügt, gleichwohl eine (übers Internet recherchierte) Meinung hat, die er dezidiert und eloquent vertritt.
14) Mit Gutmensch wollen eher traditionell-konservativ orientierte Personen zum Ausdruck zu bringen, dass progressiv-sozialliberal-grün orientierte Menschen ihnen ihren Lebensstil aufzwingen wollen. Gleichwohl: Auch Konservative versuchen, dem Rest der Gesellschaft ihren Lebensstil schmackhaft zu machen.
15) Eine “deutsche Leitkultur” lehnen Gutmenschen entschieden ab. So darf man auch Volkslieder nicht in der Schule singen, schließlich ist unser Liedgut komplett braun verseucht, seit die Nazis sie sangen. Und wenn – dann bitte nur auf Englisch singen wie etwa Elvis “Mus i dehn zum Stethelee inaus”.
16) Jeder Gutmensch ist für die Integration: Sein Dilemma ist, dass ein Migrant sich nicht “nichts” integrieren kann, auch nicht in einen kulturlosen Raum und auch nicht in ein Multikulti-Mischmach (da steckt er ohne sein Zutun automatisch drin) – sondern den Konsens einer Leitkultur braucht, in den man sich dann integrieren kann.
17)
Der Gutmensch ist überzeugt, dass die eigene Gesinnung bereits ein Argument ist, dem man folgen muss. Er verwechselt das Ergebnis seiner Moralentscheidung (meist aus dem Bauch heraus) mit einem validen Ansatz zur Lösung eines Problems.
18) 
Viele Gutmenschen haben sich den Glauben bewahrt, dass man auch mit unperfekten Lösungen die Welt ein Stück “weniger unperfekt” machen kann. Beispiele Quotenregelung, Multikulti ohne Assimilationsdruck, Veganismus, Euro. Die etwaigen Nebenwirkungen dieser unperfekten Lösungen werden vom Gutmenschen konsequent negiert.
19) 
Gutmensch als Antipode zum „homo oeconomicus“: Er handelt gegen seine eigene Nutzenfunktion, fügt sich selbst Schaden zu, weil er nicht egoistisch handelt und nicht auf die eigene Profitmaximierung aus ist. Schlimmer sogar, der Gutmensch ist ein Schwächling, weil er die “Illusion des Guten” braucht, weil er daraus neurotisch Selbstbestätigung und Kompensation bezieht.
20) Seit Anfang 2014 sind immer mehr Realo-Gutmenschen, von ihren Forderungen etwas abzurücken: Gelassenheit im Umgang mit nationalen Symbolen (Grund: Die deutsche Flagge beißt nicht). Abkehr von der Multikultiromantik (Grund: Ghettobildung, Parallelwelt Neukölln). Integration in eine noch zu definierende Leitkultur (Grund: man kann sich nicht “in nichts” integrieren, anerkannte kulturelle Normen und Werte – jenseits des Grundgesetzes – müssen her). Als Einwanderungsland brauchen wir ein Einwanderungsgesetz (Grund: Trennung von Wirtschaftsmigranten und verfolgten Flüchtlingen – wir können nicht alle Migranten als Asylanten behandeln).
21) Gutmenschliche Entscheidungen werden zunehmend gerne am PC via Internet bzw. “Social Media” lanciert und richten sich zumeist an Andere, bevorzugt an den Staat bzw. die öffentlichen Hände.
(22) Gutmenschentum manifestiert sich in Political correctness, Mainstream, Genderblödsinn und auch schleichender Islamisierung.

Fazit: Ein Gutmensch hat vordergründig Gutes im Sinn, richtet aber aus Naivität und Unwissenheit mit dieser guten Tat eher Unheil an. Ein Schlechtmensch wäre umgekehrt jemand, der Schlechtes im Sinn hat, aus Naivität und Unwissenheit aber sehr viel Gutes bewirkt. Das heißt, auf Gutmenschen wie auch Schlechtmenschen kann man gerne verzichten, auf gute Menschen hingegen nicht.
Oder doch: Gutmensch ist vom Wortsinn her schlicht und einfach eine Kurzform von guter Mensch und im heutigen Sinne eine Umschreibung für Leute die das Gute wollen, aber das Böse schaffen, indem sie negativen Entwicklungen keine Gegenwehr entgegensetzen bzw. die entsprechenden Problemfelder ignorieren/nicht sehen wollen.

 

 

Das Paradox der Toleranz (Karl Popper 1944)
“Weniger bekannt ist das Paradox der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.
Damit wünsche ich nicht zu sagen, dass wir z. B. intolerante Philosophien auf jeden Fall gewaltsam unterdrücken sollten; solange wir ihnen durch rationale Argumente beikommen können und solange wir sie durch die öffentliche Meinung in Schranken halten können, wäre ihre Unterdrückung sicher höchst unvernünftig. Aber wir sollten für uns das Recht in Anspruch nehmen, sie, wenn nötig, mit Gewalt zu unterdrücken; denn es kann sich leicht herausstellen, dass ihre Vertreter nicht bereit sind, mit uns auf der Ebene rationaler Diskussion zusammenzutreffen, und beginnen, das Argumentieren als solches zu verwerfen; sie können ihren Anhängern verbieten, auf rationale Argumente – die sie ein Täuschungsmanöver nennen – zu hören, und sie werden ihnen vielleicht den Rat geben, Argumente mit Fäusten und Pistolen zu beantworten.”
Wenn auch Karl Popper Engländer ist, und dies bereits 1944 schrieb – unsere Gutmenschen incl Claudia Roth wollten sich dieses Paradoxon tolerieren.
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Die drei gutmenschlichen Reaktionen auf den Gesetzesverstoß eines Migranten
1) An die Eltern des Opfers die Feststellung, wie gut es sei, dass 7 Wochen nach dem furchtbaren Mord endlich der mutmaßliche Täter in Haft sei.
2) An die Mitbürger die Mahnung, die Vergewaltigung an der Dreisam nicht für Pauschalurteile zu verwenden.
3) An die Fremdenfeinde die Relativierung, Mord nach Vergewaltigung habe es immer schon gegeben.
4.12.2016

 

Friedrich Orter: Multikulti samt Gutmenschentum gescheitert
Das “Projekt Multikulti samt Gutmenschentum” ist seines Erachtens zum Scheitern verurteilt. Nur eine “permanente Aufklärung” könne dieser Entwicklung entgegensteuern. Orters Appell lautet: “Aufwachen!” (Ecowin, 20 Euro).
In seinem neuen Buch “Aufwachen” zeichnet ORF-Reporterlegende Friedrich Orter eine düstere Zukunft für Europa und warnt vor dessen Zerfall. “Europa ist im Fokus der Terroristen.
Mit der Völkerwanderung drohen Religionskriege zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Die Mehrheitsgesellschaft ist in Gefahr. Es entstehen Parallelgesellschaften. Solidarität und Toleranz schwinden. Politische Radikalisierung wird Alltag”, schreibt der 67-Jährige. ….
Islam ist Gesetzesreligion, die das Leben bestimmt: Dass der Islam und Demokratien vereinbar seien, ist für Orter ein Irrglaube: “Die wenigsten von uns kennen den Islam als Gesetzesreligion, die das politische, soziale und kulturelle Leben bestimmt: eine Religion, die keine sich selbst verwaltenden Bürgerschaften kennt, eine Glaubenslehre, die die Einheit von Politik und Religion fordert und deren orthodoxe Anhänger den Islam für die einzige religiöse Wahrheit halten und sich auf die 114 Suren des Koran berufen”, schreibt er in seinem Buch….. Alles vom 25.10.2016 bitte lesen auf
http://www.krone.at/oesterreich/friedrich-orter-warnt-wir-muessen-aufwachen-buch-von-orf-legende-story-535955
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Buch der ORF-Reporterlegende
Friedrich Ortner: “Aufwachen!”
Ecowin, Oktober 2016, 20 Euro

 

Eine neue intellektuelle Spezies: Der Guterrassist
Während das Christentum von deutschen Intellektuellen nur Verachtung zu erwarten hat, gibt es eine erstaunliche Rücksichtnahme auf den Islam. Vorauseilend wird er in Schutz genommen und dem einzelnen Moslem eine Überempfindlichkeit unterstellt, noch bevor er sich selbst geäußert hat. Zumindest weiß der Guterrassist, dass der Moslem das so will, ob der Moslem das auch weiß, ist egal. / …..
Alles vom 27.8.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/eine_neue_intellektuelle_spezies_der_guterrassist

 

Gutmenschen: Naive Arroganz gegenüber Islam durch moralische Überlegenheit
Das ganze Problem mit dem Islam liegt meiner Meinung nach in einer hier vorherrschenden “naiven Arroganz” der “Gutmenschen”.
In allen Argumenten der deutschen Islam- und Masseneinwanderungs-Befürworter” findet sich (oft unausgesprochen) die Einstellung, dass unsere Moral, unser Wertesystem, unsere Gesellschaftsordnung, unsere Religionsfreiheit, unser Grundgesetz usw. allen konkurrierenden Modellen überlegen ist und sich daher durchsetzen wird, wenn wir das wollen und entsprechend Einfluss nehmen (=”integrieren”, “wir schaffen das”). Jede noch so abweichende Einstellung der Migranten wird als veränderbar und damit integrierbar gedeutet. Deshalb spielt auch die Zahl der Migranten oder Moslems keine Rolle, weil es ja nicht auf die quanatitative, sondern die qualitative Stärke ankommt und die reklamiert der “Gutmensch” für sich. Und wenn der Anflug eines Zweifels aufkommt, wird rasch umgedeutet oder geleugnet (z.B. der “friedliche”Islam). So kann man die Überlegenheit der eigenen Modelle und damit die subjektive eigene Überlegenheit (=Arroganz) bewahren. Wenn Umdeuten oder Leugnen nicht mehr hilft, bleibt als letztes Mittel immer die Betonung der eigenen Toleranz ( auch gegenüber eigentlich intolerablen Inhalten) und damit auch wieder die eigene moralische Überlegenheit gegenüber allen Anderen. Nicht umsonst hat sich für diese Gruppe der Begriff “Gutmenschen” etabliert.
Um die Gefahren wahrzunehmen, die aus dieser “naiven Arroganz” entstehen, muss man die subjektive Überlegenheit ablegen und die Schwächen unserer Werte und Überzeugungen gegenüber den Stärken des jeweiligen “Gegenentwurfs” zugeben und immer auch die zahlenmäßige Stärke (und damit Durchsetzungsfähigkeit unabhängig von qualitativen Gesichtspunkten) einbeziehen. Weil das aber eine narzisstische Kränkung wäre, die man vermeiden will, tut das die große Zahl der “Gutmenschen” nicht, sondern sonnt sich weiter ganz naiv in der eigenen moralischen Überlegenheit. Und damit auch niemand aus der eigenen Gruppe diese Selbstgefühl kränkt, muss jeder Kritiker herabgewürdigt, ausgegrenzt und mundtot gemacht werden (oft unter Umdeutung der eigenen Intoleranz zu Moral, zB “Kampf gegen rechts”).
Wir sehen derzeit einen Kampf zwischen denen, die die Überlegenheit der eigenen Modelle infragestellen und sie gegen eine feindliche Übernahme oder Vernichtung stärken wollen und denen, die noch ganz naiv an ihre Überlegenheit glauben. Eine dritte Gruppe sehe ich dort, wo der “Schuldkult” sich austobt und eine “Selbstschwächung” bewusst angestrebt wird (zB Aussagen von Herrn Fischer etc). Zusätzliche Einflüsse bzw Verzerrungen ergeben sich durch wirtschaftliche Profite der inzwischen milliardenschweren “Asylindustrie”.
Was wir jetzt brauchen, ist eine nüchterne, im besten Sinne der Aufklärung geführte Problemanalyse, die alle gesellschaftlichen Gruppen einbezieht.
Leider sind wir davon so weit entfernt…
27.5.2016, Meliora Spero

 

Gutmensch ist Unwort des Jahres 2015
Als “Gutmenschen” seien 2015 insbesondere auch diejenigen beschimpft worden, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen, so die Sprachwissenschaftlerin Nina Janich. …. Alles vom 10.1.2016 auf
http://www.badische-zeitung.de/zitat-xdb5rekyx/die-verwendung-dieses-ausdrucks-verhindert-einen-demokratischen-austausch-von-sachargumenten–116088704.html

Dass es diesen kruden Ausdruck gibt, ja wohl auch geben muss, ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass es eben Gutmeinende gibt, die ohne Hinterfragen der Konsequenzen eben alles im Sinne der political Correctness gemacht haben wollen. Vielleicht liegt das auch an der scheins immer noch nicht “unbewältigten Vergangenheit” von uns Deutschen.
12.1.2016 D.Völker

„Mit dem Vorwurf ‘Gutmensch/Gutmenschentum’ werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd diffamiert.“ Soweit damit keine pauschale Diffamierung von Toleranz und Hilfsbereitschaft als naiv, dumm und weltfremd verbunden ist, kann der Begriff Gutmensch nach wie vor weiter verwendet werden. Denn es gibt einen Unterschied zwischen einem Gutmenschen und einem guten Menschen. Die meisten Befürworter der unbeschränkten Flüchtlingsaufnahme sind keine guten Menschen sondern Gutmenschen oder Gutmeinende, wie ich sie treffender bezeichne. Gut gemeint aber schlecht gemacht ist dabei das Stichwort. Ein Gutmensch beschreibt jemanden, der in bester Absicht durch fehlerhafte humane Forderungen ein Problem vergrößert oder neue größere Probleme schafft, statt das Problem zu beheben weswegen er sich engagiert. Solche Leute finden sich fast nie in der Praxis, da dort eine permanente Erfolgskontrolle der eigenen Tätigkeit möglich ist. Gutmenschen sind daher in der Regel Schreibtischhumanisten.
12.1.2016, R.Bombach
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Die linken Sprachzensoren aus Darmstadt haben wieder einmal zugeschlagen
Für das Jahr 2015 stellen sie das Wort “Gutmensch” in die Pfui-Ecke. Eigentlich sollte man meinen, dass Journalisten nichts so sehr verabscheuen wie Zensur. Umso verwunderlicher ist es, dass Thomas Steiner die Argumentation der Darmstädter Sprachwissenschaftler mit “In der Tat, das ist so” glatt übernimmt. Aber er täuscht sich schwer in der Definition des Begriffs. Gutmenschen heißen nicht so, weil sie gut wären, sondern weil sie sich für gut halten. Und das ist ein himmelweiter Unterschied. Nicht derjenige, der einem Flüchtling Wasser reicht, ist mit Gutmensch gemeint, sondern derjenige, der einem, der Bedenken äußert, ob die Integration so vieler junger arabischer Männer gelingen könne, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und all die anderen Gutmenschen-Kampfbegriffe um die Ohren haut. Gutmenschen überhöhen die eigene Position so sehr als moralisch geboten, dass sie damit andere Positionen als unzulässig brandmarken. Gutmenschen sind daher zutiefst undemokratisch. Und jetzt wollen die Gutmenschen aus Darmstadt ihren Gegnern auch noch das Wort verbieten, mit dem diese sie bezeichnen. Das ist der Gipfel der Unverfrorenheit.
21.1.2016, Thomas Hechinger, Friesenheim

Die Jury handelt, wie von “Gutmenschen” erwartet
Die Jury der sprachkritischen Aktion “Unwort des Jahres” hat sich diesmal für das Wort “Gutmensch” entschieden, weil damit “Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert” würden. Bei aufmerksamer Betrachtung des Sprachgebrauchs zeigt sich, dass mit dem Wort “Gutmensch” in der Tat ein Vorwurf verbunden ist, und zwar im Kern der folgende: feste und zur Schau gestellte Überzeugung von der moralischen Überlegenheit des eigenen Standpunktes.
Die Jury läuft mit der Begründung ihrer Wahl Gefahr, sich genau diesem Vorwurf auszusetzen und so zu handeln, wie man es von einem Gutmenschen erwartet, wenn er “Gutmensch” genannt wird.
21.1.2016, Prof. Dr. Hartmann Römer, Pfaffenweiler

 

Deutscher Größenwahn: Flüchtlinge, Islam, Presse, Weltretter

Deutscher Größenwahn – Wir sind für grenzenlose Zuwanderung. “Am deutschen Wesen soll die Welt genesen” – dieser so hehre Anspruch kann auch von der Flüchtlingswelle nicht gestoppt werden. “Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze“, so Angela Merkel am 10.9.015. Laut UNHCR sind 2015 über 60 Mio Menschen auf der Flucht oder vertrieben. Bei unrealistischer Annahme von nur 20% wären 12 Mio Flüchtlingen in D gemäß aktuellem Recht Asyl zu gewähren: “Das schaffen wir”, meint die Bundeskanzlerin.

Deutscher Größenwahn – Wir reformieren den Islam. “Wir müssen den Islam neu definieren und einen neuen Islam-Religionsunterricht an unseren Schulen anbieten”, so Miriam Lau, DIE ZEIT, am 13.9.2015 im ARD-Presseclub. Man muß sich diesen Größenwahn mal vorstellen: Da gibt es eine stolze, große Weltreligion namens Islam mit vielen Strömungen, die sich z.T. bekriegen (Schiiten gegen Sunniten), die aber überwiegend friedlich und einfach großartig sind (man denke nur an den Sufismus, auch im heutigen Iran, z.B. im Shiaraz, mit seinen wunderbaren Liebesgedichten). Dann kommt eine deutsche Zeitungsjornalistin und bekräftigt den Mainstream, wir Deutschen sollten diese Religion so mal eben rasch reformieren und didaktisch-methodisch fürs Curriculum an Deutschlands Schulen aufbereiten.

Deutscher Größenwahn – Wir verschleiern und vertuschen. “Unter den bis zu 40000 übers Wochenende ankommenden Flüchtlingen sind viele Muslime” – so u.a. die Tagesschau im Ersten der ARD am 13.9.2015. Das Adjektiv “viele” in der Deutschen Presse ist gelogen – in der Schweizer Presse wird ehrlicherweise gemeldet “um die 95 % der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge sind Muslime”. Ein Tip an die Presse, die doch gar keine Lügenpresse sein will: Wenn schon keine Prozentzahlen genannt werden dürfen, dann sage man für “90-95%” doch ehrlicherweise “alle” oder “allermeisten” statt “viele”.

Deutscher Größenwahn – von Buschkowsky immer wieder beklagt . Heinz Buschkowsky, SPD, Berliner Ex-Bürgermeister, gibt dem deutschen Größenwahn in all seinen Interviews eine deutliche Absage, so auch am 14.9.2015 auf N-TV in “Das Duell”, 17.30 Uhr:
“Der Masterplan ‘Deutschland rettet die Welt’ wird nicht funktionieren!” .
15.9.2015

Deutscher Größenwahn – Wir dominieren die EU 
Deutschland heizt den Kontrollverlust der ungeordneten Einwanderung weiter an. Längst möchten viele Millionen Menschen in der Türkei, Syrien, Irak, etc. ins gelobte Merkel-Deutschland. Und damit ist Deutschland wieder einmal dabei, ganz Europa ins Chaos zu Stürzen, die Folgen werden wieder einmal historisch Ausmaße haben.
Die Alliierten haben der Deutschen Wiedervereinigung nur unter einer Bedingung zugestimmt: Deutschland muss in ein gemeinsames und starkes Europa eingebunden sein! Leider zeigt sich, dass Deutschland wieder einen Sonderweg beschreitet.
Auf Kosten der anderen Staaten seine Politik durchsetzt. Wieder einmal heißt es “am deutschen Wesen, soll die Welt genesen”. Und Kritik, ja sogar offene Warnungen der europäischen Partner in den Wind schlägt. Flankiert wird der Deutsche Starrsinn durch seine Vertreter in Brüssel, vorneweg der Dampfplauderer Schulz. In Deutschland selbst, trommeln die konformistische Medien ins selbe Horn. Hoffentlich lassen sich die vernünftigen Stimmen in Europa (England, Polen,Ungarn, etc.) nicht von dieser wahnsinnigen Gesellschaftspolitik mundtot machen.
17.9.2015, A.P.

 

Sollen sich Pegida-Demonstranten an die Gutmenschen Grass und Schwan wenden?
Dennoch kann man natürlich Zweifel anbringen an die führenden Personen dieser Pegida-Veranstaltung. Man kann sich stattdessen aber auch fragen,  warum ganz normale Bürger sich bemüßigt fühlen, irgendwelchen Ex-Kriminellen nachzulaufen. Was läuft da falsch in unserem Lande, dass es in den Augen dieser Bürger keine respektableren Personen mehr gibt, denen sie folgen wollen? Man könnte da an einen ehemaligen SS-Mann denken, der seine Zeit zwischenzeitlich mit dem Verfassen israelfeindlicher Gedichte zubringt, und kürzlich die Zwangseinquartierung von Flüchtlingen bei den Bürgern gefordert hat. Mal sehen, wieviele Menschenrechte Günter Grass mit dieser Forderung verletzen will. Da wäre die Unverletzlichkeit der Wohnung, das Recht auf Eigentum und das Recht auf Privatsphäre zu nennen. Kein Wunder, dass der Normalbürger über solche Führungspersönlichkeiten aus dem Establishment wenig erbaut ist. Ein Wunder ist vielmehr, dass in den Medien dieser neuerliche Anschlag dieses Nobelpreisträgers und Gewohnheitsmenschenrechtsverletzers zu keinem Sturm der Entrüstung geführt hat.

Auch eine zweimalige Präsidentschaftskandidatin könnte sich empfehlen. Eine Dame die erst kürzich zu Protokoll gab, dass die Muslime die heutigen Juden der 30er Jahre seien. Genau! Beim Holocaust handelt es sich um nicht viel mehr als regelmäßige Montagsdemonstrationen von Bürgern, die sich von einer kleinen Gruppe dem Salafismus nicht unähnlichen Umtrieben fundamentalistischer und gewaltbereiter Juden eingeschüchtert fühlten. Nein, ich will Gesine Schwan jetzt nicht zur NS-Klementine hochschreiben, die das Dritte Reich porentief rein waschen will. Ich will nur darauf hinweisen, dass Frau Schwan großen Teilen der Mittelschicht die Nazikeule über den Dez gezogen hat, damit sie es bloß nicht weiter wagen, ihre ungeliebte Meinung über Zuwanderung zu äußern. Frau Schwan zieht die demokratische Gesinnung dieser Leute in Zweifel. Dabei schließt sie aber nur von sich auf andere. Denn Meinungsfreiheit ist die Grundlage jeder demokratischen Betätigung. Nachvollziehbar, dass sich auch Frau Schwan nicht als Vorkämpferin für bürgerliche Werte empfiehlt.

Angesichts des Personals, welches die flüchtlingsfreundliche Partei aufzubieten bereit ist, kann einem Bürger schon Angst und Bange werden, und die Frage aufkommen, ob wir nun tatsächlich kurz vor dem Sturm der Festung Europa stehen, und unsere Wohnungen demnächst mit den Milliarden Ärmsten dieser Welt teilen müssen, so dass jedermann nur noch ein Doppelstockbett und Platz für einen persönlichen Spind bleibt. Auch diese Vorstellung ist natürlich vollkommener Quatsch. Dergleichen ist nicht zu erwarten.

Daher ist es umso unverständlicher, dass es einer Bewegung wie Pegida und höchst zweifelhaftem Personal gelingt, einen so ausgewogenen und alle Interessen berücksichtigenden 19-Punkte-Forderungskatalog ins Netz zu stellen, und dazu keine einzige etablierte Partei und keine einzige etablierte Organisation in der Lage war.
13.12.2014, Rainer  Brombach

 

 

 

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