Demo

Home >Engagement >Buergerinitiativen >Justiz >Demo

Breitnau am 21.10.2009 – Demonstration zum Milchpreis der Bergbauern

 

 

kurden-is-freiburg140927
(1) IS – Kurden – Rathaus FR 27.9.2014

.

Dreisam-Mord: 300 Menschen demonstrieren in Freiburg gegen AfD-Kundgebung mit 20 Teilnehmern
Alles vom 4.12.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/300-menschen-demonstrieren-in-freiburg-gegen-afd-kundgebung-mit-20-teilnehmern–130643198.html
   .
Kein Zeichen von Stärke – Demonstrationsrecht nicht gewährleistet
Ich war Teilnehmer der AfD-Demo am Sonntag. Ich kam zufällig vorbei, sah die Kräfteverhältnisse, die Bedrohungslage und wen die Polizei schützte und wusste, welche Gruppe Solidarität verdiente. Die vorbereitete Rede (der Afd-ler) wurde niedergebrüllt – andere Meinungen nicht mal zu hören, ist kein Zeichen von Stärke. In der Presse war von Rangeleien die Rede. Das ist unpräzise, da diese von den (Antifa-)Gegendemonstranten ausgingen. Der gesunde Menschenverstand sagt einem schon, dass es bei 15 zu 300 kaum ausgeglichen zugeht. Dann sollte die Demo eigentlich aufgelöst werden.Allerdings war ein Auseinandergehen dieser 15 Leute zu gefährlich! Ich war da noch recht unbekümmert, denn ich kannte das von der “Demo für Alle” oder dem “Gebetszug für die Ungeborenen”. Dort konnte man die Demo gefahrlos verlassen.
Einige Mitdemonstrierende hatten wirklich Sorge. Deshalb sollte mit der Polizei ein Kessel bis zum Bahnhof gebildet werden. Bereits nach wenigen Metern saßen wir in der engen Eisenstraße fest. Da ich um 17 Uhr gehen musste, verließ ich zu diesem Zeitpunkt die Demo – auf eigene Gefahr. Nun musste ich durch die Gegendemonstranten. Einige von ihnen rempelten und pöbelten mich an.
Eine Gruppe von etwa fünf Leuten verfolgte mich dann die Rathausgasse hinunter. Auch sie pöbelten mich an, schubsten mich, versuchten mir zu drohen und traten mir von hinten in die Beine. Alles keine gefährliche körperliche Bedrohung, aber in dieser Lage eine sehr reale Bedrohung. Ich blieb glücklicherweise gefasst und ging weiter, ohne darauf zu antworten. Durch glückliche Umstände gelang es mir schließlich, ins Gespräch zu kommen und die Sache langsam zu deeskalieren. Am Ende gaben wir uns die Hand. Anständige Behandlung und Zivilcourage haben auch jene verdient, deren Ansichten man nicht teilt.
12.12.2016, Daniel Harter, Freiburg
.
Antifa wie AfD: Mord an Maria L. instrumentalisieren
Die Demo der AntiFa ist doch völlig scheinheilig. Diese Leute tun doch genau das Gleiche, was sie den AfD-lern vorwerfen: Sie instrumentalisieren den Tod von Maria L. für ihre politischen Zwecke. Man hätte in den vergangenen Wochen für oder gegen alles Mögliche im Zusammenhang mit diesem Verbrechen demonstrieren können: Gegen sexuelle Gewalt, für mehr Polizeipersonal, mehr Schutz für Frauen, für (oder auch gegen) mehr Befugnisse bei der DNA-Auswertung etc. etc. Aber alles, was das Opfer oder die Tat selbst in den Vordergrund stellt, hat nicht interessiert. Stattdessen werden in Windeseile 300 Menschen mobilisiert, sobald es eine Kundgebung mit 15(!!) AfD-Anhängern gibt. Als hätten sie nur sehnsüchtig auf einen Anlass gewartet, endlich mal wieder “gegen rechts” demonstrieren zu können. Und sich mal wieder mit seinem pauschalen Lieblingsfeind Polizei anzulegen, die diesen Fall hervorragend aufgeklärt hat. Deutlicher kann man nicht zeigen, dass es einem nicht um Gerechtigkeit und eine bessere Welt geht, sondern nur um die Befriedigung eigener primitiver Bedürfnisse.
4.12.2016, Kai Schwarz
.
20 friedliche AfD-ler versuchen ihre Anteilnahme öffentlich zu äussern, hunderte Antifa-Leute verhindern diesen Versuch, mit den bekannten Mitteln. Tja, Freiburg wie es leibt und lebt.
4.12.2016, Ferdinand Bohn
.
Eine bessere Veranstaltung hätte sich die AfD gar nicht wünschen können.Man hätte den Bericht auch anders schreiben können: “20 aufrechte Mitglieder der AfD trafen sich in Freiburg um an die ermordete Studentin zu erinnern. Führende SPD-Funktionäre, unterstützt durch vermummte Mitglieder der Antifa, störten lautstark das stille Gedenken.” Das hier niemand merkt, dass durch solche Gegenaktionen die AfD immer mehr gestärkt wird.
6,12,2016, Rainer Ordegel

 

.

Türken gegen Kurden auf deutschem Boden?
Waren es tatsächlich Türken und Kurden (letztere mit welchem Pass?) oder Eingebürgerte mit deutschem Pass? Denn nur Deutsche haben im Geltungsbereich des Grundgesetzes, Paragraph 8 – Versammlungsfreiheit – das verbriefte Recht, sich friedlich zu versammeln, also auch zu demonstrieren. Wenn es aber wirklich Türken und Kurden waren, deren Zusammentreffen so ausuferte, dass unsere Polizei eingreifen musste und Polizisten dabei verletzt wurden, so muss man sich sehr viele Fragen stellen.
Die beziehen sich nicht nur darauf, dass Demonstrationen hier bei uns den sonst so sehr dünnhäutigen Herrn Erdogan so wenig interessieren wie ein Sack Reis, der in China umfällt.
Es ist aber nicht nachvollziehbar, warum er vor stimmberechtigten Türken in Deutschland Wahlreden halten darf und dabei gar nicht zimperlich Deutsche in unserem Land sehr scharf negativ kritisieren darf. Der Kölner würde fragen: Darf der dat, und wenn ja, warum?
16.4.2016, Werner W. Wischmann, Bad Krozingen

 

Galgen auf Demos – mal OK und mal nicht
Auf einer Pegida-Demo wurden Galgen mitgeführt mit Pappschildern von Merkel und Gabriel.
http://www.badische-zeitung.de/pegida-demo-empoerung-ueber-galgen-fuer-merkel
Die Empörung ist groß angesichts dieser Verrohung der Sitten von Demonstranten, zu Recht. Aber es gibt anscheinend nicht nur böse, sondern auch gute Galgen – so der Galgen auf einer TTIP-Demo in Berlin, der von den Medien nicht beanstandet bzw. ignoriert wurde.

Der Galgen guter Demonstranten
Auf der TTIP-Demonstration am vergangenen Wochenende wurde ein Galgen für Gabriel mitgeführt. Da hier aber Linksextreme, also gute Extremisten, am Werk waren, berichtete die rotgrüne Manipulationspresse darüber nichts oder nur am Rande. Mir geht es wie weiland dem alten Liebermann: Ich kann ob solcher Heuchelei gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen will.
16.10.2015, Frank Armbruster

.

Ausschreitungen am Rande von Neonazi-Demo in Göppingen

Am Rande eines Neonazi-Aufmarsches in Göppingen sind Gegendemonstranten und die Polizei aneinander geraten. Die Bilanz: Festnahmen und Verletzte. ….
Alles vom 6.10.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/ausschreitungen-am-rande-von-neonazi-demo-in-goeppingen-x2x–64382871.html

Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung
Mag ein jeder dazu stehen wie er will. Fakt ist nun einmal das größtenteils von linksextremen Krawallmachern Gewalt gegen die Ordnungsmacht ausgeht. Von Sachbeschädigung jeglicher Art, ganz zu schweigen. Und dies darf nicht sein! Ein jeder Bundesbürger, unabhängig seiner politischen Einstellung hat das Recht, (laut Grundgesetz) seine Meinung frei und unverbindlich zu äußern.
7.10.2013, Detlef von Seggern
Die Kundgebungen laufen nach immer dem selben Schema ab:
Die Rechten beantragen eine Kundgebung. Bürgermeister und Gemeinderäte beschließen diese zu verbieten.
Die Rechten klagen sich durch alle Verwaltungsgerichte durch, bekommen Recht und die Kundgebung findet statt.
Es wird eine Gegenkundgebung genehmigt. Zur Trennung der beiden Gruppen reisen hunderte Polizisten aus ganz Deutschland an.
Nachdem die Rechten mit der Polizei zum Kundgebungsplatz eskortiert wurden kann der Kundgebungsweg der Rechten nicht beschritten werden da dieser von den Gegendemonstranten blockiert wird und die Polizei diesen Weg nicht freiprügeln kann (wie Sie mal geschrieben haben). Danach wird die Kundgebung der Rechten meistens verkürzt und diese auch wieder von der Polizei zurückeskortiert.
… wobei es auch Fälle gibt wo die Polizei die Rechten noch nicht mal zum Kundgebungsort eskortieren kann, da auch der Hinweg von Gegendemonstranten besetzt ist, so dass die Kundgebung der Rechten ganz ins Wasser fällt, …. 12.10.2013, Peter Scholl

Rechtsextremisten UND Linksextremisten wollen anderen die Menschenrechte vorenthalten
Das Problem der Linken mit rechtsextremen Kundgebungen ist meiner Ansicht nach, dass dort viel zu viel für den Sozialismus Werbung gemacht wird, für die nationale Variante des Sozialismus natürlich. Ließe man die Rechtsextremen ungehindert ihre Parolen skandieren, würde die unbefangene Bürgerschaft zu Recht die Frage stellen, wo den bitte schön der ideologische Unterschied zur Linken sein soll. Selbst beim Antisemitismus ist sich extrem links und extrem rechts zwischenzeitlich einig, glaubt man Thomas Oppermann von der SPD. Die Differenzen können sich daher nur noch um die Parteimitglieder und Wähler drehen, die die eine Seite der anderen Seite neidet. Das Recht auf eine Gegendemonstration stellt hier niemand in Frage. Es besteht nur kein Recht dazu mithilfe dieser Gegendemonstration die eigentliche Demonstration mit Gewalt zu verhindern. Dann ist nämlich die Gegendemonstration gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet, und kann verboten werden, oder muss aufgelöst werden. … Die Linke war in dieser Frage schon einmal weiter. Rosa Luxemburg hat zu Recht den Satz geprägt, dass “Freiheit immer die Freiheit des Andersdenkenden ist”. Bei all den Bemühungen den anderen die eigene Meinung aufzuzwingen, ist die Bedeutung dieses Satzes leider in Vergessenheit geraten. Ich sehe daher nur Rechtsextremisten UND Linksextremisten, die sich gegenseitig und allen anderen die Menschenrechte vorenthalten wollen. Schließlich frage ich mich, warum man die Demonstrationen der Rechtsextremen mit Gewalt verhindern muss. Ist die Linke etwa zu blöde die hohlen Phrasen der Rechtsextremisten mit Argumenten zu widerlegen?
12.10.2013, Rainer Brombach

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.