Engagement

Blick vom Birkwegeck unterhalb Kapfenberg bei St.Peter nach Süden über St.Märgen zu Feldberg und Dreisamtal-Nebel am 15.12.2008

Zwölf Millionen Menschen in Deutschland wenden jährlich fast drei Milliarden Stunden in ihrer Freizeit auf, um sich in Vereinen, Kirchen, Organisationen, Verbänden, Schulen oder Parteien zu engagieren. Diese Wertschöpfung würde das Bruttoinlandsprodukt umgerechnet um etwa 1,5 Prozent steigern.

Haben Sie etwas Positives zu berichten in Sachen Ehrenamt,  bürgerschaftliches Engagement, freiwilliges Anpacken? Wollen Sie eine ehrenamtliche Initiative bzw. Selbsthilfegruppe unterstützen, auch durch eine Spende? Kennen Sie jemand, der sich beispielhaft engagiert und gelobt werden sollte?
Dann teilen Sie es uns doch bitte mit. Kontakt Vielen Dank!

“Kein Mensch weiß, dass in Deutschland die Caritas und die Diakonie die größten Unternehmer sind, nicht aber Mercedes oder die Bahn AG. Und gerade dort spielt das Ehrenamt eine große Rolle”  Lothar Späth, 15.7.2011

 

 

Ehrenamtliches Engagement nimmt weiter zu

“Die Menschen werden immer egoistischer” – dieser Meinung sind 83% der Deutschen laut der Zeit-Umfrage “Es geht und leider gut” vom März 2013. Mit der Realität hat diese pessimistische Sicht nichts zu tun: Im Zeitraum 1999-2009 nahm die Zahl der Nicht-Engagierten von 34% auf 29% ab. Nach Ende von Wehrdienst und Zivis im Sommer 2011 waren die mit dem Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) geschaffenen 35000 Stellen im Februar 2012 restlos “ausgebucht” – zur Überraschung der miesepetriken Deutschpessimisten (s.o.). In Deutschland sind ständig 85000 junge Leute bzw. 10% des Jahrgangs freiwillig engagiert (Bufdi, Freiwilliges Soziales jahr bzw. Dienst in Entwicklungsländern). Die alljährlichen JIM-Studien (Jugend, Information und (Multi-)Media, www.mpfs.de) ergeben, dass Jugendliche sich zunehmend in Sportvereinen, heimatvereinenm religiösen Gruppen wie auch politischen Parteien engagieren – die Aussage, dass die Jugend Organisationen meidet und sich nur noch punktuell bindet, ist falsch. Nach dem seit 1999 erfassten Freiwilligensurvey liegt die “Reichweite der Zivilgesellschaft” bei über 2/3 der Bevölkerung – so viele engagieren sich in Vereinen, Gruppen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen nonprofit. Unterscheidet man die drei Engagement-Motive Geselligkeit, persönliches Interesse und Gemeinwohl, dann ist das Gemeinwohl als Motiv bei den unter 30jährigen von 18% in 2000 auf 30% in 2011 angestiegen.
1.4.2013

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