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Blick vom Feldberg nach Süden über die Schwarzwald-Berge im Januar 2019

Blick vom Feldberg nach Süden über die Schwarzwald-Berge im Januar 2019

 

 

 

Wind-Atlas BW: Investor mit Planer identisch (Eon, EnBW)
Der neue „Wind-Atlas“ in Baden-Württemberg überschätzt systematisch, wie stark der Wind wirklich weht. Damit werden Wind-Monster in Gegenden gebaut, die nie genügend Strom liefern werden und Investoren wie Anwohner in die Irre führt.
Dieser Atlas soll die Grundlage für die Planung von vielen Windparks im Ländle bilden. Es sind grobe Modellrechnungen garniert mit vielen Annahmen – und fertig ist das Windparadies. Doch der Atlas erntete unter anderem von Prof. Dr. Michael Thorwart heftige Kritik. Der Universitätsprofessor für Theoretische Physik schrieb in seiner »Stellungnahme im Rahmen des Beteiligungsverfahrens Teilregionalplan Windkraft des Regionalverbandes Neckar-Alb«:
»Dieser (Wind-Atlas, d.Red.) überschätzt die Windgeschwindigkeiten systematisch. Die Hauptursache dafür sind methodisch-fachliche Fehler in der Bestimmung der Windatlas-Daten. Der wichtigste Fehler ist die Vernachlässigung der Erdoberflächentemperatur, was zu einer Überschätzung führt. Des weiteren werden die Daten lediglich aus theoretischen Berechnungen bestimmt, die viel zu ungenau sind. Zusammen mit der für den Planungsbereich im Windatlas genannten Ungenauigkeit von plus-minus 0,5 m/s und einer systematischen Überschätzung von 20% (vgl. unten), liegt die zu erwartende realistische Windhöffigkeit bei 4,75 bis 5,25 m/s, was keinen wirtschaftlichen Betrieb der WKA erlaubt. Damit entfällt die Zuverlässigkeit der Daten und somit der Planungsgrundlage für den Regionalplanentwurf. Es ist demzufolge fehlerhaft und zurückzuweisen.« Er führt unter anderem zwei Beispiele auf, über die in Baden-Württemberg viel diskutiert wird:
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Brandenkopf im Nordschwarzwald, eine Vorzeigewindkraftanlage Baden-Württembergs:
Gemessene Windgeschwindigkeit in 70 m Höhe: 5,9 m/s.
Im Windatlas berechnete Windgeschwindigkeit: > 7,0 m/s
Überschätzung im Windatlas > 1,1 m/s = um 19% überschätzt
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Titisee, Südschwarzwald
Enercon Gutachten: 5,5 m/s
Windatlas (100 m Nabenhöhe): 6,5 m/s
Überschätzung im Windatlas 1,0 m/s = um 18% überschätzt.«
Seine Schlußfolgerung: »Eine realistische Einschätzung der Windhöffigkeit muss also am Ende eine systematische Abwertung von 20 Prozent berücksichtigen.«
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Genüsslich weist Thorwart schließlich noch darauf hin, wer den Windatlas Baden-Württemberg erstellt hat:
»Der Windatlas wurde federführend von der Firma »TÜV Süd“ Industrie Service erstellt. Dabei handelt es sich um eine Aktiengesellschaft mit einem Jahresumsatz 2016 von 2,2 Mrd. Euro. 74,9% der Aktien sind im Besitz des eingetragenen Vereins »TÜV Süd«, dessen Mitglieder unter anderem die Firmen Eon und EnBW sind. Diese beiden Firmen sind die größten Nutznießer der Windkraftplanung und haben gleichzeitig über diese Verbindung massiven Einfluss auf die Planung von Vorranggebieten. Damit ist eine unabhängige Bewertung von Windgeschwindigkeiten nicht mehr gegeben.«
»Des weiteren fehlen zur Gänze wissenschaftliche und unabhängige Experten aus den Disziplinen Geographie, Geophysik und Landschaftsplanung im Fachbeirat. Stattdessen ist noch ein Vertreter des Bundesverbandes Windenergie (BWE) Mitglied im Fachbeirat. Hier ist der künftige Investor und der Planer der Vorranggebiete effektiv ein und dieselbe Institution. Dieses Vorgehen ist nicht akzeptabel
… Alles vom 24.5.2019 von Holger Douglas bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/wind-atlas-wie-anwohner-und-investoren-beschwindelt-werden-sollen/
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Fake?
Der Windatlas ist „fake“. Offensichtlich sollen politische Tatsachen geschaffen werden, die später nicht mehr zu ändern sind. Wie bei Atomausstieg und Migration wird einfach politische gewünschtes festgezurrt, egal der Kosten und Auswirkungen.
24.5.2019, TH, TO
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Widerstand der Bürger angesagt
Man kann nur hoffen, dass die Bürger in den betroffenen Gemeinden Widerstand leisten. Ich hege jedoch Zweifel angesichts der Situation wie sie hier in Norddeutschland herrscht. Es haben einige damit richtig gut Geld verdient und die hatten die Lobby, wieder andere haben es einfach verharmlost, schließlich braucht man ja die alternativen Energien. Das Problem ist nur: Steht erst einmal ein Windrad sind es bald viele. Wie das dann aussieht kann man sich in Sch-H., Niedersachsen, Meck-Pomm ansehen.
24.5.2019, H.H. TO
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nur auf Grund theoretischer Berechnungen?
Verstehe ich das richtig? Dieser ganze Unsinn wird eingestielt nur auf Grund theoretischer Berechnungen? Wenn „man“ seit 2014 mit der Idee schwanger geht, BW mit WKA zu überziehen: Warum stehen an den in Frage kommenden Standorten nicht seit 5 Jahren Windgeschwindigkeitsmeßgeräte? Die über einen Zeitraum von 5 Jahren jegliche Berechnung entweder bestätigen oder auch widerlegen könnten? Sind die Investoren von Milliardenbeträgen wirklich so blauäugig, ihre Rieseninvestitionen nur unter Berücksichtigung rechnerisch ermittelter Zahlen zu verbuddeln?
Vor etlichen Jahren lebte ich in einem ziemlich abseits gelegenen alten Bauernhaus. Aufgrund der prädestinierten Lage, dazu nur 3 km von der Ostseeküste entfernt, spielte ich mit dem Gedanken, ein 10kw-Windrad aufzustellen, welches von der Bauhöhe her noch gerade nicht der Genehmigungspflicht unterfallen wäre. Auch für Schleswig-Holstein gibt es einen „Windatlas“. Trotzdem empfahl mir der Verkäufer der Anlage ein, von ihm leihweise zu bekommendes, Windgeschwindigkeitsmeßgerät für die Dauer von mindestens 3 Monaten aufzustellen um meine Investition auf reale Daten stützen zu können. Und bei Milliarden-Investitionen soll dieses Vorgehen ausgeschaltet sein? Grundsätzlich halte ich ja Alles für möglich – aber dazu fehlt mir doch der rechte Glaube.
24.5.2019, B.F
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Um ihren Artikel um die politischen Ambitionen zu ergänzen, lesen Sie mal das Papier „Die Eckpunkte zur Weiterentwicklung des Klimaschutzgesetzes in BW“. Da kann ich nur sagen: Die Ökodiktatur setzt an zum Sprung! In der Einleitung bekommen Sie ein schönes Beispiel für den Orwell’schen permanenten Krieg, hier in Form von Ökoterror, der die Menschen gefügig macht. Ich zitiere mal: „Ein unzureichendes Ambitionsniveau beim Klimaschutz führt zu unwiederbringlichen Veränderungen in den Ökosystemen, die durch das Überschreiten so genannter Kipppunkte noch beschleunigt werden können. Es sind daher jetzt unmittelbar ganz erhebliche Kraftanstrengungen auf allen politischen Ebenen und in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen erforderlich, ….“ Es ist von volkswirtschaftlich erheblich zunehmenden Schäden, Vertragsverletzungsverfahren und von Verpflichtungen vor zukünftigen Generationen die Rede. Angst machen, Emotionen schüren und Drohungen formulieren. Kennen Sie noch den „Plötzlichen Waldtot“? Das war auch so ein Kipppunkt. Aber die totale Versteppung kam nie und hat auch nie gedroht. Das 20. Jh. war vielmehr das Jahrhundert eines fantastischen Waldwachstums! Deutschland emittiert 2 % der weltweiten Emissionen: Aber wir müssen jetzt sofort handeln! Dabei ist zwischen 1998 und 2018 die Globaltemperatur laut HadCRUT4.6 um sage und schreibe 0,06K gestiegen. Wir leben im Wärmeoptimum! Leute freut euch darüber, denn der volkswirtschaftliche Schaden in der Kälte der Kleinen Eiszeit war unfassbar viel größer (wenn es überhaupt heute einen Schaden gibt: global greening, Fortschritt, Anbaueffizienz, Rechtssicherheit, noch Freiheit!!).
24.5.2019, K-O
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Die Klima-Stillständler, mögen die Natur nicht. Sie ist Ihnen fremd, sie können nichts mit ihr anfangen. Es sind die gleichen, die für gleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land votieren. Die Landbevölkerung will aber gar nicht die Lebensverhältnisse der Städte haben. Das Land, die Provinz soll entvölkert werden. Wenn autofahren unbezahlbar wird, ist man gezwungen in die Stadt zu ziehen, eben zum Arbeitsplatz. Wenn die Provinz verspargelt ist, werden viele freiwillig wegziehen, denn mit dem wechselnden Schlagschatten werden viele nicht leben können. Erst wenn die Provinz fast Menschenleer ist werden diese „Naturliebhaber“ Ruhe geben.
24.5.2019, W.D., TO
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Mir tun die Mitarbeiter leid, die an diesem (Sch)WIND(el)-ATLAS mitgewirkt haben, denn sie haben ihre Energie in der mildesten Variante an den Papierkorb abgeliefert. In der schärfsten Variante wären sie offensichtliche Betrüger. Das Ganze erinnert an die Gesundrechnung der Wirtschaft, wie sie in der DDR üblich und wie bekannt erfolgreich war.
24.5.2019, TEU
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Wir sollten von China lernen
Windenergieanlagen sollen dort nur noch genehmigt werden, wenn sie ohne Subventionen auskommen und der erzeugte Strom mindestens Netzpreisparität zum regionalen Kohlestrom erreicht. Siehe hier:
https://www.reuters.com/article/us-china-renewables-subsidy/china-to-give-priority-to-subsidy-free-renewable-projects-in-new-plan-idUSKCN1RO1HG
Und hier (Übersetzer verwenden):
https://chinaenergyportal.org/notice-on-improving-the-wind-power-feed-in-tariff-policy/
Im ersten Quartal 2019 stieg die Stromproduktion in China im Vergleich zum ersten Quartal 2018 um 67,5 TWh, darunter die aus Solar um 1,9 TWh, aus Wind um 6 TWh und aus fossilen Energieträgern um 24,8 TWh.
https://chinaenergyportal.org/en/2019-q1-electricity-other-energy-statistics/
Noch Fragen, Kienzle?
24.5.2019, R.L. TO
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Grundlast ade
Tja, der Strom aus erneuerbaren Energien ist mal da und mal nicht und wenn er mal da ist, ist er mal weniger stark und mal mehr stark vorhanden. Diese Erkenntnis hat auch der in EEG-Sachen federführende Staatsekretär im BMU verinnerlicht und äußert sich deshalb zu Versorgung wie folgt: https://twitter.com/bmu/status/1112681771165011969?ref_src=twsrc%5Etfw
„Grundlast wird es im klassischen Sinne nicht mehr geben. Wir werden ein System von Erneuerbaren, Speichern, intelligenten Netzen und Lastmanagement haben.“
„Lastmanagement“ meint wohl „Versorgungsmanagement“. Der Twitterer „Sapere Aude“ kommentiert dazu: „„Intelligente Netze und Lastmanagement“ ist wohl der politisch korrekte Euphemismus für „gesteuerter Stromausfall“.
Ja, der gesteuerte Stromausfall wird wohl das Einzige sein, dass in diesem System zuverlässig funktioniert. Nebst der Waldlandschaft, die in eine Teilmondlandschaft umgewandelt wird. Alles ganz im Sinne des Klima- und Naturschutzes – versteht sich…
24.5.2019, B. T
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Ein Schmankerl aus Husum, damit alle wissen woher der Sturm bläst
Herr Douglas, sie kommen hier mit einem lauen Lüftchen an Fakten. Wollen Sie etwa, dass der Sturm zu dem unser hoffnungsvoller, allerdings etwas ängstlicher, Nachwuchs bläst, endlos weiter streikt? „Wir streiken weiter bis Ihr handelt. Kämpfen Sie weiter für die sogenannte Verspargelung der Landschaft.“ Das sagte Leevke Puls gestern auf dem Windbranchentreffen des BWE. Sie ist eine der Organisatoren von Friday for Panik, Klimaaktivistin und Grüne usw. in Schleswig-Holstein. Und die da handeln dann eben auf allen Ebenen bis hin zu solchen standortvorbereitenden Maßnahmen wie in Baden-Württemberg. Am Ende des Beitrags
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Husum-Windbranche-fuehlt-sich-ausgebremst,shmag63112.html
24.5.2019, A.G.T., TO

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