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Wasserkraftwerk Rheinfelden im April 2019

Wasserkraftwerk Rheinfelden im April 2019

 

Haferburgs Rückblick 2019: Der Energie-Harakiri
Am 31.12.2019 geht das Kernkraftwerk Philippsburg 2 für immer vom Netz.
https://w3.windmesse.de/windenergie/news/33385-enbw-akw-abschaltung-atomkraft-philippsburg-block-2-erneuerbare-energie-ruckbau-mull
Es war eines der modernsten und bestgepflegten KKWs der Welt
und produzierte zuverlässig und sicher Strom
für den industriereichen, aber windarmen Süden Deutschlands.

Ich schätze seinen Zeitwert auf drei Milliarden Euro,
die sind nun futsch. Wann ein Blackout kommt, weiß niemand, weder ich noch die Regierung. Er wird nun ein bisschen wahrscheinlicher. Beim Warten auf den Blackout fühlt man sich wie in „Warten auf Godot“.
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Was außerhalb Deutschlands für Kopfschütteln sorgt, ist innenpolitisch ein Sieg auf der ganzen Linie. Die Mehrheit der Bürger, die Medien und selbst der größte Teil der politischen Opposition sind auf Klima- und Weltuntergang eingestimmt. Die Sojalatte-Adabeis der grünen Stadtbiotope sind am meisten begeistert. „Was soll uns die alberne Demokratie, wenn doch die Hütte brennt und wir alle morgen sterben müssen?“
https://www.fr.de/wissen/klimawandel-zehn-jahre-bleiben-rettung-planeten-12813280.html
Um die acht Jahre, die uns nur noch zur Weltrettung bleiben, ist es allerdings sehr still geworden. Klugerweise hat die Politik deshalb den Weltuntergang vom Jahr 2100 aufs Jahr 2050 vorverlegt. Das ist dringlich genug zum Motivieren, aber auch weit genug weg zum Überprüfen.
… Alles vom 27.12.2019 von Manfred Haferburg bitte leeen auf
https://www.achgut.com/artikel/haferburgs_rueckblick_2019_der_energie_harakiri

Manfred Haferburg ist der Autor des autobiografischen Romans „Wohn-Haft“. Als Schichtleiter im Kernkraftwerk kämpft er um Sicherheit gegen die Macht der Bonzen. Es macht ihn verdächtig, weil er sich der Einheitspartei verweigert. Die Hexenprobe der Stasi ist die erfolglose Anwerbung als Spitzel. Bald steht er auf allen schwarzen Listen seines Heimatlandes. Er wird „zersetzt“ und verliert alles. Eine Flucht misslingt und eine Odyssee durch die Gefängnisse des „sozialistischen Lagers“ beginnt. Der Mauerfall rettet ihm das Leben. Ein Buch, das den Leser atemlos umblättern lässt. (63 Amazon-Kundenbewertungen: 4,7 von 5 Sternen)
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Aus für Philippsburg – Ausstieg und Sicherheit der Stromversorgung
Zum Jahresende wird auch der zweite Block des Kernkraftwerks Philippsburg II im Landkreis Karlsruhe abgeschaltet. Der liefert bisher zusammen mit dem zweiten noch verbliebenen Kernkraftwerk Baden-Württembergs, Neckarwestheim II, rund 30 Prozent des Stromes für den Südwesten. Davon fällt jetzt rund die Hälfte weg, der Rest spätestens im Jahre 2022, wenn auch Neckarwestheim II abgeschaltet werden soll. Umweltminister Franz Untersteller (Grüne): »Diese Menge müssen wir ersetzen!«
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Ob aus dem Ausland auch immer genügend Strom geliefert werden kann, ist fraglich. Denn auch in Frankreich gibt es immer mehr Stromknappheiten, und im Gebälk der europäischen Stromversorgung knirscht und kracht es immer häufiger. In der Studie heißt es denn auch: »Ob die Nachbarländer die von Deutschland benötigten Erzeugungsleistungen zur Verfügung stellen können und werden, wurde in der Untersuchung nicht überprüft.« Nach den horrenden Übertragungsverlusten, die beim Leiten des Stromes über weite Entfernungen entstehen und viel Geld kosten, fragt sowieso niemand mehr.
… Alles vom 27.12.2019 von Holger Douglas bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/philippsburg-ausstieg-und-sicherheit-der-stromversorgung/
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Einige Kommentare:
No discussion!
Wer die Versorgungssicherheit unseres Landes für wichtig erachtet ist AfD-Nazi, von daher ist jegliche Diskussion untersagt. Gleiches gilt für die Einhaltung des Grundgesetz.
27.12.2019, Auf, TO
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Kohlestrom aus dem Ausland ist besser!
Eine ziemlich kranke Einstellung, für ein grünes Gewissen seine eigenen Kraftwerke abzuschalten, und den Strom vom Ausland zu verlangen.
Als ausländischer Anbieter würde ich richtig was draufschlagen, um diese bescheuerten Deutschen ordentlich über den Tisch zu ziehen.
27.12.2019, Iso
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… bis zum “Endsieg”
Nun, niemand wird sich wirklich über ein „Blackout“ freuen. Aber ein altes Sprichwort lautet auch: „Aus Schaden wird man klug“. Also wird wohl dem meisten Mitkommentatoren ein „Blackout“ zwar nicht freuen, man sieht ihn aber als letzte „Lösung“, dass dieser irrsinnigen und lebensbedrohlichen „Energiwende“ der Garaus gemacht wird. Noch „reden“ sich die Politiker mit Studien ihre Energiewende schön“, obwohl schon heute klar sein sollte, dass diese auf Dauer ohne KKWs nicht funktionieren kann. Aber wie die deutsche Geschichte es ja gezeigt hat, man glaubt bis zuletzt an dem „Endsieg“ und danach waren alle wieder in „Widerstand“ oder nur kleine „Mitlauefer“…
27.12.2019, Eg19

 

 

Alternative Klimakonferenz in München – Blackout droht
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„Den Dingen auf den Grund gehen“
Alternative Klimakonferenz: Wegen Drohungen gegen das Tagungshotel zum Ex-Flughafen München-Riem verlegt / Abrechnung mit Merkels Energiewende
von Christian Dorn
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Programmatisch ist bereits der salomonische Satz eines Besuchers, bevor die Konferenz auf dem ehemaligen Flughafen München-Riem beginnt: „Wir kämpfen nur gegen Windmühlen.“ Tatsächlich findet sich unter dem Fachpublikum auch Lothar W. Meyer, Professor für Werkstoffwissenschaft und Mitglied von Vernunftkraft Niedersachsen, einer Bürgerinitiative gegen die Windkraftlobby. Jüngst erst, zur Anhörung vor Wirtschaftsminister Peter Altmaier, war der Gründer der Firma Nordmetall maßgeblich an dem Passus des neuen Gesetzentwurfes beteiligt, demzufolge Windräder zur nächsten Siedlung einen Mindestabstand von 1.000 Metern einhalten müssen.

Zynische Begründungen
Ein Etappensieg, den Befürworter wie Kritiker bereits als das vorweggenommene „Scheitern der „Energiewende“ bewerten (JF 48/19). Entsprechend aggressiv agieren Klimapaniker, die den ursprünglichen Tagungsort des vom Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike) veranstalteten Kongresses (das Hotel NH München Ost) bedroht hatten, nachdem der Tagesspiegel-Journalist Paul Gäbler eine Denunziationskampagne lanciert hatte, der sich neben Greta-Jüngern auch das Münchner Umweltinstitut anschloß. Das skandalöse Kündigungsschreiben der Hotelgruppe gegenüber den „Klimaleugnern“ erinnerte dabei unversehens an die zynischen Begründungen, mit denen Juden einst in der „Hauptstadt der Bewegung“ aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt wurden. Was den aus Israel stammenden und in London tätigen Direktor der Global Warming Policy Foundation, Benny Peiser, sagen ließ: „Das ist hier der erste wissenschaftliche Kongreß in Deutschland seit der Nazi-Zeit, der verhindert werden sollte.“
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Wie zum Beweis war tags zuvor in der Presse zu lesen, daß der Verfassungsschutz vor Terroranschlägen im Namen des Klimaschutzes warnt, so Eike-Präsident Holger Thuß, der – unter Polizeischutz – zur Kongreßeröffnung in der heutigen Wappenhalle der Münchner Messe an das einstige Credo des Tagesspiegels von 1946 erinnerte: „Den Dingen auf den Grund gehen“. Dabei, so der Verleger Thuß, hätten wir kein Problem mit der Wissenschaft, sondern „ein Wissenschaftsvermittlungsproblem“.
Dies untermauerte James Taylor, Direktor am Heartland Institut (Illinois), der es bezeichnend findet, daß die Ideologen des Weltklimarats (IPCC) es als „Angriff“ werten, wenn andere Wissenschaftler ihre Thesen überprüfen wollen. So mußte der US-Forscher Michael Mann, Erfinder der für die Klimaalarmisten heiligen Hockeyschläger-Kurve, diesbezüglich eine Niederlage vor dem Obersten Gericht von British Columbia gegen den kanadischen Geographieprofessor Timothy Ball einstecken.
Beispielsweise, so führte Taylors aus, hätten die Wetterextreme (Hurrikans und Dürren) nicht zugenommen. Im Gegenteil seien in den USA und Mittelamerika (Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama oder Mexiko) Ernterekorde zu verzeichnen. Um der Propaganda des IPCC entgegenzuwirken, werde sein Institut zum Jahreswechsel eine neue Homepage freischalten, die alle relevanten Klimafakten zusammengefaßt präsentiere und sich besonders an Multiplikatoren und Politiker richte.
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Hier durfte die Expertise Peisers nicht fehlen, dessen Spezialgebiet alarmistische Weltsichten sind: Er verwies dabei auf die Apologeten der Apokalyptik vom PIK (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), die ganz offen erklären, daß für die erforderliche „Klimarettung“ die Demokratie nur hinderlich sei. Wirklich katastrophal seien indes die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen der EU-Klimapolitik, die zu einer erheblichen Verteuerung der Energiepreise führe, zu steigender Energieunsicherheit und zu wachsender Abhängigkeit von Energieimporten.
Während sich China oder Indien am Wettbewerb ausrichteten, dächte Deutschland nur noch an die Klimarettung. Infolgedessen werde es demnächst von asiatischen Billig-E-Autos überschwemmt, die nur halb so teuer seien wie heimische Fabrikate. Damit drohe den deutschen Autoherstellern das gleiche Schicksal wie den Solarfirmen. Im Vergleich mit konventioneller Energie vervielfachten „erneuerbare“ Energien zudem den ökologischen Fußabdruck durch die Zerstörung der Landschaften, Wälder und Wildtierarten. Dies demonstriert beispielhaft der Energienutzungsplan im Berchtesgadener Land, der gleich fünf neue Wasserkraftwerke vorsieht, so daß laut der Süddeutschen Zeitung die Naturschützer nicht mehr wissen, „wogegen sie zuerst vorgehen sollen“.
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Künftig drohen großflächige Stromausfälle
Tatsächlich, so Peiser, werde der weltweite Energieverbrauch in den nächsten 20 Jahren um 30 Prozent steigen, was zwangsläufig einen CO2-Ausstoß impliziere, egal wie Deutschland und die USA sich verhalten, da die Schwellenländer bei der Emissionsreduzierung schon deshalb nicht mitmachten, da sie es gar nicht können. Ebenso obsolet sei die Mär von Öl- und Gasknappheit. So reichten die weltweiten Gasvorkommen, von denen bislang nur 50 Prozent bekannt seien, für über 250 Jahre.
Grotesk erscheinen da die aktuell verbreiteten Aufkleber für den nächsten „Klimastreik“ am 29. November unter dem Appell „Es reicht!“ und der Losung „# Neustart Klima“. Denn tatsächlich droht – durch das immer wahrscheinlicher werdende Blackout-Szenario – ein echter „Neustart“ mit unkalkulierbaren Kosten, wie Energietechnik-Professor Helmut Alt (FH Aachen) erläuterte. So habe Deutschland zuletzt am 12. Juni 2019 kurz vor einem großflächigen Stromausfall gestanden, eine Gefahr, für die die Steuerzahler pro Jahr 32 Milliarden Euro extra bezahlen, etwa durch die für die deutsche Seite kostenpflichtige „Entsorgung“ respektive „Verklappung“ des überflüssigen Wind- und Solarstroms in europäische Nachbarländer. Nicht zufällig habe Deutschland, derzeit noch hinter Dänemark, bald den teuersten Strom Europas.
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Weitere essentielle Vorträge widmeten sich etwa der „kalten Sonne“ (Sebastian Lüning), den naturgesetzlichen Schranken der Energiewende (Horst Lüdecke) oder der Kernenergie des 21. Jahrhunderts (Götz Ruprecht), ergänzt um den kämpferischen Appell („How dare you, Antifa!“) der jungen Youtube-Bloggerin Naomi Seibt. Grund für Greta und Rezo, sich schnellstens warm anzuziehen.
Europäisches Institut für Klima & Energie:
http://www.eike-klima-energie.eu
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http://www.vernunftkraft.de

29.11.2019, “Den Dingen auf den Grund gehen”, JF 49/19, Seite 13, http://www.jungefreiheit.de

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