Energiewende

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Buggi 50 am 13.11.2010 in Weingarten: Tele-Blick nach Westen übers Rieselfeld und den Tuniberg zu den Vogesen

 

Vier fragliche (?) Statements
1. Ohne massivste Speichermöglichkeiten für grüne Energie ist ein Ausbau der Erneuerbaren Energien nutzlos.
2. Bezahlbare Speicher sind fernab jeder Realität.
3. So lange das so ist, müssen wir extrem teuere Doppelstukturen vorhalten und finanzieren.
4. Deutschland steht weltweit alleine da, mit diesem Energiewendeversuch die Welr retten zu wollen
15.6.2014

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Jedes Windrad auf Schwarzwaldhöhen und jede Photovoltaikzelle auf den Dächern sind Unsinn,  solange wir keine ausgereifte Technologie zur Energiespeicherung entwickelt sowie kein Europäisches Strom-Verbundnetz gebaut haben. 
Ein alter Mann beim Neujahrsspaziergang oben am Turner zwischen Hinterzarten und St.Märgen am 1.1.2014

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Heidelberger Physikprofessoren sezieren Energiewende
Physiker aus dem Physikalischen Institut der Universität Heidelberg haben auf der Homepage ihres Instituts eine bemerkenswerte Stellungnahme mit dem Titel: Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen hochgeladen. Bemerkenswert ist die Stellungnahme von Professor Dr. Dr. h.c. Dirk Dubbers, Professor Dr. Johanna Stachel und Professor Dr. Ulrich Uwer nicht wegen des Inhalts, der jedem klar denkenden, naturwissenschaftlich gebildeten Menschen schon lange klar ist.
Nein, bemerkenswert ist heute, dass sich universitäre Institutsleiter öffentlich klar und deutlich dazu erklären. Das ist keine Selbstverständlichkeit an Universitäten, deren Rektoren, sogar vom Fach, sich nur privat getrauen, die völlig überzogene Klimadiskussion als das zu benennen, was sie ist: politisch missbrauchte Hysterie. Viel Spaß beim Lesen. Bitte bis zur letzten Seite – das viel gelobte Solarschiff Neckarsonne sehe ich täglich an meiner Praxis vorbeischippern.
… Alles vom 5.8.2019 von Gunter Frank bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/die_heidelberger_stellungnahme__pyhsiker_sezieren_energiewende
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Dr. med. Gunter Frank, geb. 1963 in Buchen im Odenwald, ist niedergelassener Allgemeinarzt in Heidelberg und Dozent an der Business School St. Gallen. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Bücher wie: Unternehmensressource Gesundheit, Lizenz zum Essen, Die Mañana-Kompetenz, Schlechte Medizin oder zuletzt Karotten lieben Butter. Er engagiert sich in Fachgesellschaften und publizistisch für eine Medizin, die abseits von Ideologien und Wissenschaftsmissbrauch das Wesentliche nicht aus den Augen verliert, den relevanten Nutzen für den Patienten.
http://www.gunterfrank.de/
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Hier der Wortlaut der PDF-Datei im Original:
Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen – ein Kommentar aus der Physik
Prof Dr. Dr. h.c. Dirk Dubbers, Prof Dr. Johanna Stachel und Prof Dr. Ulrich Uwer
15.7.2019
Die Energiewende soll den fortschreitenden Klimawandel aufhalten. Zu diesem Zweck hat sich Deutschland im Klimapakt der Europäischen Union verpflichtet, den Ausstoß klimaschädlicher Gase bis 2050 um 80% bis 95% zu verringern. Als Zwischenziel soll laut Bundesministerium für Umwelt (BMU) bis 2030, das heißt in etwa zehn Jahren, deren Ausstoß gegenüber heute um gut 40% gesenkt werden.
N.B.: Quellen zu allen Angaben in diesem Text finden sich in einer separaten Excel-Datei unter:
https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/Quellenangaben_Web_2019.xls
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https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019.pdf
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1) Fakten
Um abschätzen zu können, wie realistisch dieses 40%-Zwischenziel ist, muss man als erstes einen Blick zurückwerfen: Was wurde in der gleichen Zeitspanne, d.h. in den vergangenen zehn Jahren, beim Klimaschutz in Deutschland erreicht, nachdem erheblich in den Ausbau von Wind und Sonnenkraftanlagen investiert wurde? Die Antwort fällt ernüchternd aus – der Ausstoß klimaschädlicher Gase ist seither unverändert, abgesehen von kleinen zufälligen Schwan-kungen.
Abbildung 1 zeigt die Daten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zum CO2-Ausstoß. (Kohlendioxid hat mit 88% den größten Anteil an den klimaschädlichen Gasen, gerechnet in CO2-Äquivalenten.)
Zwar ist der CO2-Ausstoß in den Jahren nach der Wiedervereinigung leicht zurückgegangen (um 25%), weshalb 1990 gern als Referenzdatum genommen wird. Dieser Rückgang lag jedoch vor allem an der Deindustrialisierung der neuen Bundesländer. Die in der Abbildung sichtbare geringfügige Abnahme im Jahr 2018, ausgelöst durch den vorangegangenen milden Winter, wurde in den Medien gebührend gefeiert.
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Um zu verstehen, warum sich der CO2-Ausstoß trotz großer Anstrengungen nicht verringert, ist es wichtig, die Entwicklung der gesamten Energieversorgung zu betrachten. Es verzerrt das Bild, wenn man, wie es sich eingebürgert hat, nur den Stromsektor betrachtet, da dieser nur 18% des gesamten Energiesektors ausmacht. Außerdem sind große Verschiebungen zwischen den einzelnen Sektoren vorgesehen, und wenn man beurteilen will, ob eine solche Verschiebung möglich ist (etwa beim Wechsel vom Benzin- zum Elektroauto), muss man das Gesamtsystem betrachten.
Abbildung 2 zeigt den Anteil der verschiedenen Energieträger an der Energieversorgung, ebenfalls für die letzten zehn Jahre. Die oberen vier breiten Streifen der Abbildung zeigen die fossilen Brennstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie tragen den Großteil der Energieversorgung und sind die wesentliche Quelle des CO2-Ausstoßes. Die unteren fünf schmalen Streifen in Abbildung 2 zeigen die nicht-fossilen Energieträger, von Kernkraft bis Sonnenkraft, deren Betrieb die CO2-Bilanz nicht belastet. Der Anteil dieser nicht-fossilen Energieträger an der Gesamtenergie des betreffenden Jahres (20%) hat sich seither praktisch nicht verändert, obwohl sich Deutschland im Klimapakt bis 2030 auf einen Anstieg dieses Anteils auf mindestens 30% verpflichtet hat (neben dem oben genannten 40% CO2-Rückgang). Absolut ist diese CO2-freie Energie seit 2009 sogar leicht zurückgegangen (um 1%).
Die nicht-fossilen Energieträger im Einzelnen: Die Kernenergie, 2018 bei 6,5%, soll bis 2022 auf null zurückgefahren werden, was die CO2-Bilanz weiter belasten wird. Die Wasserkraft, im Diagramm kaum sichtbar, ist mit 0,5% seit Jahrzehnten unverändert und hierzulande kaum noch auszubauen. Die Biomasse (Holz, Klärgas, Biodiesel u.a.) hat mit 9% Anteil in letzter Zeit wieder leicht abgenommen. Die Windkraft, am unteren Rand der Abbildung, trägt 3% bei, Photovoltaik und Naturwärme 2% (1,3% plus 0,7%). Zur Naturwärme gehören Wärmepumpen, Solar- und Geothermie.
Die in Abbildung 2 gezeigte bereitgestellte Energie wird genutzt als Wärmeenergie für Heizung/Kühlung und Warmwasser (2018 zu 32%) und als Prozesswärme in der Industrie (24%). Ein großer Teil fließt zur Bereitstellung mechanischer Energie in den Straßenverkehr (38%). Die restlichen 5% gehen zu etwa gleichen Teilen in Beleuchtung und Datenverkehr.

2) Missverständnisse
Die in Abbildung 2 gezeigten 3% für die Windenergie lassen uns stutzen. Beliefert nicht eine einzige Windkraftanlage mehr als tausend Haushalte mit Strom, wie man landauf landab hört? Wenn jedes der 30.000 installierten Windräder mehr als 1.000 Haushalte versorgt, dann erfasst die Energiewende bereits mehr als 30 Millionen der insgesamt 41 Millionen Haushalte. Ist die Energiewende damit nicht schon fast geschafft, und widerspricht dies nicht dem in Abbildung 2 gezeigten Befund?
Nein, denn hier trifft man auf das erste Missverständnis: Selbst wenn alle Haushalte in Deutschland ihren Strom aus erneuerbaren Quellen bezögen, so wären erst 6% des 80%-Ziels zur Klimagasvermeidung bis 2050 geschafft. Der Beitrag der Windkraft zur Energiewende sieht nur riesig aus, da er in Einheiten der kleinen „Münze“ Haushaltsstrom angegeben wird. (Kleine Nebenrechnung: Der Stromverbrauch der privaten Haushalte beträgt 25% des gesamten Stromverbrauchs, dieser wiederum beträgt 18% des gesamten Energieeinsatzes, und 25% von 18%, bezogen auf das 80%-Ziel, ergibt 6%).
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Das nächste Missverständnis: Meist wird in den Medien, zum Vergleich mit konventionellen Kraftwerken, die installierte Leistung von Sonnen- und Windkraftanlagen angegeben statt der tatsächlich produzierten nutzbaren Leistung. Die tatsächlich im ganzjährigen Betrieb im Mittel gelieferte nutzbare Leistung einer Windkraftanlage ist nur ein Viertel, die einer Photovoltaikanlage ein Achtel der installierten Leistung. (Ihre installierte Leistung erreichen Solarzellen bei senkrechtem ungetrübtem Einfall des Sonnenlichts, Windräder werden bei Windstärke zehn – schwerer Sturm – zur Vermeidung von Überlastung die Flügel aus dem Wind gedreht. Die installierte Leistung eines Windrades mag den verantwortlichen Sicherheitsingenieur interessieren, für die Energiebilanz ist sie nicht die entscheidende Größe.)
Wie man sieht, lassen sich mancherlei Erfolgszahlen zu Wind-und Sonnenkraft in die Welt setzen. Setzt man zum Beispiel die installierte Leistung aller Windkraftanlagen in Beziehung zum Stromverbrauch aller Haushalte, so gewinnt man sofort einen Wert, der 4/6% = 70 mal größer ist als die eigentlich interessierende nutzbare Leistung der Windkraft am gesamten Energieeinsatz. – Diese Beispiele lassen ahnen, warum die Bilanz der bisherigen Energiewende so ernüchternd ausfällt.
In Abbildung 2 ist nicht berücksichtigt, dass Wind- und Sonnenenergie heute und in absehbarer Zukunft nicht voll nutzbar sind. Grund hierfür sind insbesondere die starken jahreszeitlichen und Tag-Nacht-Schwankungen von Wind und Sonne. Wegen der unvermeidlichen Dunkelflauten, in denen es weder Sonne noch Wind gibt, muss für alle Wind- und Sonnenkraftanlagen eine entsprechende Anzahl fossiler Kraftwerke vorgehalten werden. Dies gilt, solange ausreichende Stromspeicher noch in weiter Ferne liegen.

3) Lösungen
Ein Weiter so mit mehr vom Gleichen wird nur wenig am CO2-Verlauf ändern. Im Folgenden sind einige Alternativen zur gegenwärtigen Strategie gegen den Klimawandel aufgeführt.

Vorbemerkungen
Um im demokratischen Prozess die richtigen Entscheidungen zu treffen, ist es wichtig, der Öffentlichkeit die korrekten Zahlen vorzulegen. Ein auf selektiven Zahlen beruhender Zweck-optimismus führt zu Fehlinvestitionen und Enttäuschungen.
Ein vernünftiger Lösungsansatz muss ergebnisoffen sein, statt festen Vorgaben zu folgen. Man sollte insbesondere nicht allein den Wünschen der Industrie folgen: Die Industrie bevorzugt teure Lösungen, solange diese von der Allgemeinheit bezahlt werden.
Die wichtigen Fragen zur CO2 Bepreisung überlassen wir den Fachleuten aus den Wirtschaftswissenschaften.
Energieeinsparungen.
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Mit Energieeinsparungen wird Geld eingespart, statt es wenig effizient auszugeben: Würde beispielsweise im Verkehr 12% weniger Kraftstoff verbraucht, so spart dies mehr Energie ein, als alle Windkraftanlagen liefern. Zum Vergleich: Die Anzahl der neu zugelassenen PKW hat sich in den vergangenen 10 Jahren um 11% erhöht, ihre Leistung im Mittel um 18%, der PKW-Bestandstieg in sechs Jahren um 8%.
Das eingesparte Geld kann z.B. für den Bau energieeffizienter Wohnungen eingesetzt werden, oder um die Schäden des Klimawandels zu mildern.
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Zukünftige Energieversorgung
In Deutschland selbst gibt es starke Schwankungenin der alternativen und vor allem in der solaren Energieversorgung, selbst wenn diese durch internationale Vernetzung etwas ausgemittelt werden können. Aber das weltweite Potenzial der Sonnenenergie ist sehr groß und sollte besser genutzt werden. In den äquatornahen Wüsten der Erde stehen große Flächen für den Einsatz von Solarkraftwerken zur Verfügung, und auch für die Windenergie gibt es deutlich günstigere Standorte als das relativ windstille deutsche Binnenland.
Die Gefahren der Kernkraft (Kernspaltung oder Kernfusion) sollten im Vergleich zu den Gefahren des Klimawandels bewertet werden. Die in verschiedenen Industrienationen entwickelten Brutreaktoren erzeugen übrigens nicht nur CO2-freien, sondern auch erneuerbaren Strom.
Schlussbemerkungen
Die Studien verschiedener Behörden und Agenturen kommen zu dem Schluss, dass man bis 2050 mit Wind- und Sonnenenergie, verbunden mit dem Einsatz von Elektroautos den klima-schädlichen CO2-Ausstoß um 95% verringern kann, selbst bei unverminderter Verkehrsleistung. Ob diese Planungen realistisch sind, muss jeder für sich selbst entscheiden: Im Mittel, über Stadt und Land verteilt, erfordern sie alle 2.5 Kilometer ein Windrad, sowie zusätzlich Solarzellen über eine Fläche von mehr als tausend Quadratkilometern.
Es ist auf jeden Fall schwer vorstellbar, dass der heutige Energiebedarf ganz aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Energieeinsparung in allen Bereichen muss deshalb das oberste Ziel sein. Hier muss Deutschland als Hochtechnologieland vorangehen.
Zu beachten: Die benötigte Energie ist das Produkt aus Prokopfverbrauch und Bevölkerungszahl. Während klar ist, dass der deutsche Prokopfverbrauch erheblich sinken muss, wird ein Bevölkerungsrückgang hierzulande als Unglück angesehen. Die Frage des Wachstums der Weltbevölkerung insgesamt sollte unbefangen diskutiert werden – andernfalls wird sich die Natur zu wehren wissen. Unser Energieverbrauch ist allerdings weder auf zehn noch auf fünf Milliarden Menschen ausweitbar.

4) Anhang
Für den interessierten Laien folgen einige weitere Zahlen zur Energiewende.
Zur Bioenergie: Biomasse wird seit Urzeiten energetisch genutzt und liefert in Deutschland im Mittel 1,5 Watt je Quadratmeter Anbaufläche.
Zur Sonnenenergie: Eine Photovoltaikanlage kann bei senkrechtem Lichteinfall zur Mittagszeit im Hochsommer eine Leistung von 120 bis 140 Watt je Quadratmeter erreichen, über das Jahr gemittelt sind es in Deutschland aber nur 15 bis 20 Watt/m2.
Zur Einordnung: Ein Haarfön oder ein Tauchsieder haben typisch 2.000 Watt (2 kW) Leistungsaufnahme. Das Heidelberger „Solar„schiff Neckarsonne benötigt bei voller Fahrt 54 kW, hat aber nur ca. 20 Quadratmeter Solarzellen mit schrägen Lichteinfall, die bestenfalls 1kW beisteuern, das reicht kaum für die Bordküche. Das Solarschiff bezieht daher praktisch alle Energie aus dem öffentlichen Stromnetz.
Zur Windenergie: Im Jahresmittel beträgt die installierte Leistung einer durchschnittlichen Windkraftanlage 1.900 kW, die tatsächliche Leistung beträgt 440 kW. Davon kommen 350 kW beim Verbraucher an.
Um ein Gefühl für die Größe dieser Zahlen zu bekommen: Die Leistung eines neu zugelassenen PKW liegt heute laut Kraftfahrt-Bundesamt im Mittel bei 111 kW. Bei typisch 30% Wirkungsgrad benötigt ein PKW unter Volllast daher 111 kW/30% = 370 kW Eingangsleistung. Natürlich ist nicht jeder PKW ständig mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs, sondern im Mittel teilen sich dreihundert Elektroautos ein Windrad (die Autos in der Garage mitgezählt). Aber angesichts eines Bestands von heute 46 Millionen PKW würden hierfür weit mehr als hunderttausend weitere Windräder gebraucht. Der grüne Strom kann aber nur einmal genutzt werden, und muss bereits für den Ersatz der Kernkraft herhalten. Elektroautos werden daher ihren Strom auch auf lange Sicht im Wesentlichen ganz aus konventionellen fossilen Kraftwerken beziehen. (Der oft zitierte, etwa dreifache Effizienzgewinn des Elektromotors gegenüber dem Benzinmotor geht durch die geringen 30%-Effizienz der fossilen Stromerzeugung wieder verloren.) Elektroautos, so attraktiv sie sein mögen, tragen daher praktisch nichts zur Energiewende bei.
15.7.2019
Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Dubbers, Prof. Dr. Johanna Stachel, Prof. Dr. Ulrich Uwer, Physikalisches Institut der Universität Heidelberg.
https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019.pdf
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Kommentare:
Liebe Heidelberger Wissenschaftler. Ich verneige mich tief vor Ihrem Mut diese Tatsachen in dieser Form zu benennen. Da Sie alle noch im Berufsleben stehen, werden Sie es nicht leicht haben zukünftig. Was zählen schon Zahlen, wenn man mit Emotionen das Vielfache an Meinungen und Stimmen generieren kann. Unsere Kanzlerin hat in ihre Ethikkommission keinen einzigen Physiker eingeladen, als sie die Atomkraft verbannen lies, diese Aufgaben übernahmen Soziologen, Theologen und Philosophen, als Physikerin wird sie ihre Gründe gehabt haben. Ich wünsche Ihnen viel Gehör, viel Kraft und ein dickes Fell.
5.8.2019, E.SCH, AO
Das ist zwar ein interessanter Artikel, aber noch interessanter wäre er, wenn endlich mal mit dem Schwachsinn des klimaschädlichen Spurengases CO2 von Wissenschaftlern einer deutschen Universität aufgeräumt worden wäre. Davon sind die Professoren und Studenten in Deutschland weit entfernt. Andere Wissenschaftlern in Ländern, wo die Ideologie in der Wissenschaft noch nicht so fortgeschritten ist wie in Deutschland, sind da wesentlich weiter. Auch das ist im Netz nachlesbar. Die Heidelberger regen zum Nachdenken an, aber immer auf der Grundlage, dass CO2 klimaschädlich wäre und sie sind nicht einmal gegen eine CO2-Steuer. Es ist zwar dankenswert, dass die Energiewende als das gezeigt wurde, was sie ist und dass gezeigt wird, dass Wind und Sonne niemals unseren Energiebedarf decken können. Darauf sollte aber zwingend der 2. Schritt folgen, der das ganze Grundgerüst, was uns Wind-, Sonnenenergie und mit die höchsten Strompreise bescherte sowie den Wahnsinn einer zukünftigen CO2-Steuer, zum Einsturz bringt. DAS wäre doch wirklich revolutionär und dazu gehörte in Deutschland wirklich Mut. Ich sehe nichts an dem Artikel, was revolutionär wäre. Diese Fakten wurden auch schon von Energiefachleuten aufgeschrieben und im Netz verbreitet. Ich lese nirgendwo im Artikel, dass die Annahme, dass der Mensch vor allem am Klimawandel Schuld sein soll, auf keiner wirklich wissenschaftlichen Basis beruht. Letztendlich denken die Wissenschaftler in Heidelberg nicht darüber nach, was wäre, wenn wir wirklich CO2-frei werden würden. Dann wünsche ich diesen Wissenschaftlern viel Spaß dabei, wenn sie versuchen zu ergründen, warum z.B. kein Getreide mehr wächst – sehr überspitzt formuliert.
4.8.219, E.W., AO
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Interessante Zahlen zur gescheiterten Energiewende. Leider keine Aussage dazu, ob eine Energiewende überhaupt notwendig ist, ob das “Klima” (statistisch erfasste Wetterdaten der letzten Jahrzehnte) überhaupt geschützt werden muß (oder kann). Ob CO2 überhaupt die behaupteten Auswirkungen hat. Schön zu wissen, dass unsere Politik tatsächlich versagt, nicht so schön zu sehen, dass die Aufforderung fehlt, damit aufzuhören. So lange unsere Politik nicht klar gesagt bekommt, dass es für derlei Unsinn keine Veranlassung gibt, werden sie weiter dem Irrglauben anhängen, dass man nur noch viel mehr Geld verbrennen muß.
4.8.2019, U.K.
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Ich muss an dieser Stelle noch einmal meine beiden Nachbarn bemühen, emeritierte Professoren der Kernphysik + der experimentellen Chemie. Beide halten die Energiewende nicht nur für Blödsinn, sie sprechen mittlerweile von einem kriminell dummen Akt. Beide stehen auch der These des menschengemachten Klimawandels eher skeptisch gegenüber. Beide halten die Diskussion über den Klimawandel für ausschließlich politisch inszeniert. Beide halten die Kernenergie für die mit Abstand beste Möglichkeit zur Energieerzeugung, wenn möglich mit Hochtemperaturreaktoren, um die Prozeßwärme zu nutzen (zur Wasserstoffgewinnung, Fernwärme). Wird die Energiewende weiter so betrieben, wird uns entweder das Geld ausgehen oder der Strom. Die Energiewende ist unsozial, schädigt unseren Wirtschaftsstandort und sie ist unökologisch. Sie ist zudem 1000-mal komplexer als der Bau eines Flughafens (Berlin). Alle “Expertenmeinungen” der letzten Jahren mussten korrigiert werden, sei es zu den Kosten oder zu den Emissionen. Die Energiewende ist von daher ein Experiment am lebenden Objekt. Wenn es auch nur annähernd so läuft wie der Berliner Flughafenbau und das tut es ja, versinkt der Industriestandort Deutschland im Chaos.
4.8.2019 , M.L.
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Einen Dank an die genannten Professoren!
.Auch wenn sie letztlich nur das aussprechen, was bei mir schon verinnerlicht ist. Aber als noch im Dienst befindliche Wissenschaftler sind sie quasi Bestandteil des Systems und ihre fundierten Äußerungen machen so einen anderen Eindruck auf die Öffentlichkeit als meine hier manchmal per Leserzuschrift geäußerten Überzeugungen. Das ist nun mal so. Unabhängig von den sachlichen Erläuterungen in der Erklärung der Professoren ist zu bemerken, dass diese unter “Vorbemerkungen” dem derzeitigen System ein vernichtendes Urteil ausstellen. Im Umkehrschluss wird nicht demokratisch gestritten, es werden falsche Behauptungen zur Energiewende aufgestellt und es werden nicht die richtigen Schlüsse aus den Ergebnissen gezogen. Und das alle Forschung immer ergebnisoffen betrieben werden sollte, egal ob in staatlichen, privaten oder betrieblichen Einrichtungen, ist eine Binsenweisheit. Es ist schlimm, wenn festgestellt wird, dass in diesem Land solche Binsenweisheiten außer Kraft gesetzt worden sind! Derzeit scheint der Hauptantrieb für Forschung sich nur noch an Parteiprogrammen, Profitinteressen oder an einer hypermoralischen Weltrettungsreligion auszurichten.
4.8.2019, J.SCH, AO

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Energiewende – Das 4600-Milliarden-Fiasko
Eine hochkarätige und politisch unverdächtige Studie entlarvt den süssen Traum der Energiewende als ökonomischen und ökologischen Albtraum. Doch was nicht sein darf, kann nicht sein.
….
4600 Milliarden Euro müssten die deutschen Haushalte also ausgeben, um 800 Millionen Tonnen CO2 zu vermeiden. Dies ist die Menge an CO2, die China jedes Jahr zusätzlich ausstösst. Damit die Eltern der streikenden Kinder von «Fridays for Future» die 4600 Milliarden richtig verstehen: Das sind während dreissig Jahren für jeden deutschen Haushalt Monat für Monat 320 Euro – zusätzlich, notabene. Und wenn es nach Greta und ihren Followern geht, die 100 Prozent Erneuerbare innerhalb von fünfzehn Jahren fordern, dann wären das monatlich 640 Euro – immer vorausgesetzt, dass die deutsche Energieversorgung und damit auch die Wirtschaft nicht vorher zusammenbricht. Zur Erinnerung: Zieht man diese 640 Euro von einem deutschen Durchschnittsverdienst (1890 Euro netto pro Monat) ab, müssten Heerscharen von Deutschen unter oder nahe der Armutsgrenze (60 Prozent des Durchschnittsnettoeinkommens) leben.
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Dabei kommt Deutschland nicht einmal mit dem mittelfristigen Umbau der Stromversorgung klar. Die Bundesnetzagentur warnt, dass bis ins Jahr 2022 eine Reservekapazität von 10 000 Megawatt (was zehn Kernkraftwerken entspricht) aufgebaut werden muss. Statt das absehbare Stromproblem zu lösen, weiten wir es auf Wärme und Mobilität aus. Diese drei Sektoren, die bislang von verschiedenen Energieträgern (Kohle, Erdgas, Erdöl, Kernenergie) geprägt waren, sollen im Wesentlichen von einem einzigen Energieträger abhängig gemacht werden: Strom, gespeist aus Wind und Sonne. In der Privatwirtschaft würde man von einem verantwortungslosen Klumpenrisiko reden. Wind und Sonne entscheiden, wann wir unser Auto bewegen können, wie viel Wärme wir im Winter nutzen dürfen und wann das Licht angeschaltet werden kann. Das nennt man einen nachhaltigen Kurzschluss.
… Alles vom 15.5.2019 von Fritz Vahrenholt bitte lesen auf
https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-20/artikel/das-4600-milliarden-fiasko-die-weltwoche-ausgabe-20-2019.html
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Die Studie «Energiesysteme der Zukunft» kann hier heruntergeladen werden: https://energiesysteme-zukunft.de/fileadmin/user–upload/Publikationen/pdf/ESYS–Analyse–Sektorkopplung.pdf
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Prof. Dr. Fritz Vahrenholt hat in Chemie promoviert und ist Honorarprofessor an der Universität Hamburg. Als Vertreter der SPD war er Umweltsenator in Hamburg (1991 bis 1997). Unter Bundeskanzler Gerhard Schröder war er auch als Berater für Energiefragen auf Bundesebene tätig.

 

Fossil free-Gruppe Freiburg
Sie wollen sich nicht abfinden mit einer Welt, die durch den Klimawandel für viele Menschen immer unbewohnbarer wird – darum kämpfen die Mitglieder der Freiburger “Fossil free”-Gruppe gegen Investitionen in die umwelt- und klimaschädlichen Brennstoffe Kohle, Öl und Gas. Damit sind sie Teil der weltweit wachsenden Fossil-free-Bewegung, setzen aber Akzente in Freiburg: Die Stadtverwaltung, das Erzbistum und die Uni sollen sich ihnen anschließen, ist ihre Forderung. Vor allem von der Uni sind sie enttäuscht. … Alles vom 21.6.2017 auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/kein-geld-mehr-fuer-klimaschaedlinge–138280816.html
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http://www.fossilfree-freiburg.de
Treffen mittwochs (außer in den Ferien), um 18 Uhr,
Förstercafé im Herderbau, Tennenbacherstraße 4 .

 

Infrastruktur durch Energiewende störungsanfälliger
Die Infrastruktur (Strom, Wasser, Verkehr)  wird von digitalen Netzen gesteuert. Mit der Energiewende, die innovativ auf dezentrale Stromversorgung setzt, werden diese Netze anfälliger für Cyber-Angriffe, da die Zahl der Angriffspunkte zunimmt. Und teurer: Ein einstündiger Strom-Blackout um 12 Uhr in Berlin würde 23 Mio Euro kosten (Schätzung: Weltwirtschaftsinstitut Hamburg).
Beispiel: Felix Lindner (Fa. Recurity Labs, Berlin) konnte das Netz der Stadtwerke Ettlingen hacken: a) Mail an Stadtwerke mit Schadsorftware senden. b)  Physischer Zugang über Hardware (im Gästehaus der Stadtwerke ein Modul an eine netzwerkdose anschließen).
SmartMeter (elektronische Stromzähler) werden in modernen Energienetzen zu Tausenden zur Regelung und Steuerung genutzt – auch Hacker können sie von außen über ihre Computer ansteuern.
Intelligente Netze koordinieren die Einspeisung schwankender Angebotsmengen von Sonnen- und Windstrom, um die Effizienz zu steigern bzw. weniger Stromleitungen bauen zu müssen. Leider öffnen sich dadurch viele Türen für Hacker, die IT-Sicherheit nimmt ab.
12.4.2014
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Export von Umweltverschmutzung nach China
Das Perverse an der Energiewende ist der gigantische Export von Umweltverschmutzung nach China, wo 90% “unserer” Solarpanels hergestellt werden. Für den überproportionalen Energieaufwand werden gigantische Mengen Schadstoffe freigesetzt. Eigentlich sind dort viele Großstädte unter anderem deshalb unbewohnbar und Tausende Menschen sterben jährlich an der Luftverpestung. Unsere eigene Solarindustrie kann die hiesige EEG-Umlage nicht bezahlen.
24.3.2014, Berthold Metzler

 

Ungeregelte (erneuerbare) und geregelte (konventionelle) Kraftwerke
Konventionelle Kraftwerke sind regelbare Kraftwerke – ganz im Gegensatz zu den Erneuerbaren, das sind ungeregelte Kraftwerke. Geregelte Kraftwerke sind sog. thermische Erzeuger mit dem Brennstoffvorrat als Speicher und dem Dampfdruckvorrat im Kessel für die Systemrelevante Primärregelung. Hier können Regelansprüche innert Sekunden realisiert werden. Erneuerbare können diesbezüglich gar nix und das ist genau der Punkt. Das macht sie im Prinzip auch wertlos. Sie werden auf sich gestellt nie einen stabilen Netzbetrieb machen können und brauchen als Regelfaktor immer konventionelle Kraftwerke.
5.1.2014, Werner Adrion

 

Warum der Hass gegen die großenteils staatlichen Energieversorger-Konzerne?
Die Energieversorger sind zwar grosse Konzerne, aber groesstenteils (teil-) staatlich, d. h. der Gewinn fliesst den
Kommunen zu. Ausserdem sind die Gewinnspannen verglichen mit anderen Branchen nicht (mehr) sonderlich hoch.
Viele kleine Betreiber waeren daher wenn ueberhaupt nur geringfuegig billiger.
EnBW:
46,75 % OEW Energie-Beteiligungs GmbH (Zusammenschluss von Gebietskörperschaften und Kommunen)
46,75 % Neckarpri-Beteiligungsgesellschaft mbH (zu 100 % im Besitz des Landes Baden-Württemberg)
2,45 % Badische Energieaktionärs-Vereinigung
2,08 % eigene Anteile
0,87 % Gemeindeelektrizitätsverband Schwarzwald-Donau
0,63 % Neckar-Elektrizitätsverband
0,36 % Streubesitz
0,11 % Landeselektrizitätsverband Württemberg

Manchmal hat man dein Eindruck, dass der Niedergang der grossen Energieversorger mitsamt den derzeitigen Arbeitsplatzverlusten nicht eine traurige Folge der Energiewende ist, sondern fuer viele ein wuenschenswertes Ziel. Warum eigentlich? Genereller Hass auf grosse Firmen (David gegen Goliath ?)
8.1.2014 , Christian Wetzel

 

 

 

 

Wettbewerbsfähigkeit muß erhalten bleiben
Die erneuerbaren Energien ermöglichen uns heute noch keine Energieerzeugung, mit der unsere Industrie in Deutschland gegenüber anderen Standorten z. B. in den USA wettbewerbsfähig produzieren kann. Vor allem energieintensive Betriebe können unmöglich die Kosten regenerativer Energien erwirtschaften. Wenn wir bei der Umstellung auf erneuerbare Energien nicht darauf achten, dass diese Technologie erst dann in größerem Umfang eingeführt wird, wenn sie wettbewerbsfähig ist, dann werden wir eine Deindustrialisierung Deutschlands erleben, wie es Großbritannien, Frankreich und die USA vor uns erlebt haben. Nur ist heute jedermann klar, dass alleine mit Bankdienstleistungen keine Volkswirtschaft überleben kann.
22.12.2013

 

Stilllegung von Kraftwerken: Wir sollten uns den Betrieb auch weiterhin leisten

Kraftwerke in Westfalen sollen stillgelegt werden, weil sie vier Monate, also 120 Tage im Jahr, außer Betrieb waren, weil sie nicht benötigt wurden. Im gesamten Deutschland haben wir einen Bedarf an elektrischer Leistung von zirka 80 Gigawatt. Mir drängt sich Vergleich zu diesem “Kraftwerkspark” auf:
Wir haben in Deutschland rund 43 Millionen Pkw. Das sind ungefähr 4300 Gigawatt bei durchschnittlich 100 Kilowatt pro Pkw. Damit steht uns das 50-Fache an Leistung durch unsere Pkw zur Verfügung! Man kann berechnen, dass aufgrund durchschnittlicher Fahrstrecke und Geschwindigkeit die Fahrzeuge etwa 350 Tage im Jahr stillstehen. Die 50-fache Leistung der Kraftwerke Deutschlands bleibt 350 Tage ungenutzt!
Es ist für uns selbstverständlich, unsere Pkw so zu benutzen, wie es derzeit praktiziert wird. Um dem Allgemeinwohl zu dienen, sollten wir es uns leisten, auch die oben genannten Kraftwerke weiterhin zu betreiben, machen sie doch nur einen Bruchteil der bei uns installierten Leistung aus.
12.10.2013, Prof. Jürgen Hönig, Vöhrenbach

 

 

Energiewende: Roulette mit der Erde oder mit der Wirtschaft?

Wie geht es weiter mit der Energiewende? Darüber streiten der Wirtschaftsweise Lars Feld und Eicke R. Weber, Chef des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme.
Alles vom 19.4.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/energiewende-roulette-mit-der-erde-oder-mit-der-wirtschaft

Schaltet eure Hirne ein
Die Energiewende ist die durch Selbstekel motivierte Abkehr vom menschlichen Geist. Statt unseren Kinder eine bessere Welt zu hinterlassen, verdammen wir sie zu einem Leben mit der Knappheit. Aber mal ernsthaft, ein grober Energiewende-Bierdeckel.
Um 100% EE-Strom zu bekommen brauchen wir: 60GW x Verfügbarkeit x Speichereffizienz macht ca 600 GW Wind und Solar. Das ist nur 10x das, was wir heute haben und wird nur etwa eine Billion Euro kosten. Und nach 20 Jahren wieder. Dann noch die Power to Gas Anlagen, PLUS ein kompletter Kraftwerkspark wie wir Ihn eigentlich schon haben, allerdings nur GASKRAFTWERKE. Plus Netzausbau.
Was hat das noch mit NAturschutz zu tun? Das ist die vollständige Industrialisierung unseres Lebensraumes. Wer will denn dann noch hier leben? Vielleicht lassen wir dann die Idee mit dem Lebensraum im Osten wieder aufleben?
Ich mag die Natur, ich mag aber auch meine Mitmenschen. Auch die dunkelhäutigen und schlitzäugigen. Ich will, daß die alle so gut leben dürfen wie ich. Um beides unter einen Hut zu bekommen, müssen wir unseren Abdruck pro Mensch auf der Natur so klein wie möglich halten. MINIMAL INVASIV ist das Stichwort, das eigentlich jedem Naturschützer am Herzen liegen sollte. Leider begnügen sich die meisten heute damit, “grün” zu sein, und das hat mit Naturschutz nicht mehr viel zu tun. Um minimal Invasiv zu arbeiten, müssen wir die zu erledigende Arbeit auf der geringsten Fläche konzentrieren. Es ist genau das Gegenteil, wenn man dünnflüssige Energieen mit riesigen Industrieanlagen aus der Natur zu saugen versucht, und dabei rund um diese Anlagen die Natur zerstört. Immer mehr ernsthafte Naturschützer weltweit machen sich dafür stark, neue Technologien in der Kernenergie zu etablieren. Alte, nachdenkliche, ernsthafte Naturschützer wie James Lovelock oder Patrick Moore.
Mal im Ernst, wie kommt es, daß so viele Menschen freiwillig in Kernkraftwerken arbeiten? Menschen mit Doktortiteln, die genau wissen, womit sie da arbeiten. Wenn die Grünen Recht hätten, wären die doch schon längst alle tot. Ich hatte mich über den Ausstieg eigentlich gefreut, bis ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe. Dann fiel mir auf, daß die grünen Einwände gegen diese Energieform allesamt erstunken, erlogen, übertrieben und schlicht unsinnig sind. Stellt euch vor, Europa baut eine Maschine zur Transmutation von Atommüll (Müllverbrennung). Diese Maschine setzt Energie frei, weil Plutonium darin gespalten wird. Diese Energie könnte man mit einer einfachen Turbine zur Stromerzeugung verwenden, aber wir müssen sie WEGWERFEN, weil es ja sonst ein Kernkraftwerk wäre….. Wie idiotisch können diese grünen Köppe noch werden….. Bitte, mein Volk, schaltet eure Hirne ein. …
Es ist jedenfalls dumm, Wissen zu verteufeln, statt das unglaubliche Potential zu erforschen. Der Rest der Welt tut es zum Glück, und wenn wir unter der Energiewende zusammengebrochen sind, können wir dort um Hilfe bitten. Zu Ihrem einleitenden Satz:”Die Energiewende braucht nicht nur ökologische, sondern vor allem ökonomische Lösungen” Es wird keine ökonomischen Lösungen für etwas völlig unwirtschaftliches geben. Man kann die Mehrkosten einfach bezahlen, und dafür auf anderes verzichten, oder man kann es abschaffen. Bei Verzicht fällt mir noch was ein: Menschen teilen gern, solange der Kuchen wächst. Wird der Kuchen aber kleiner, wird um jedes Stück erbittert gekämpft. Das ist der Fluch der Knappheit, der uns unsere blutige Geschichte eingebrockt hat, und den es zu überwinden gilt. Die Energiewende ist die Kapitulation vor der Knappheit.
19.4.2013, Alexander Barth

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