Energiewende

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Buggi 50 am 13.11.2010 in Weingarten: Tele-Blick nach Westen übers Rieselfeld und den Tuniberg zu den Vogesen

 

Vier fragliche (?) Statements
1. Ohne massivste Speichermöglichkeiten für grüne Energie ist ein Ausbau der Erneuerbaren Energien nutzlos.
2. Bezahlbare Speicher sind fernab jeder Realität.
3. So lange das so ist, müssen wir extrem teuere Doppelstukturen vorhalten und finanzieren.
4. Deutschland steht weltweit alleine da, mit diesem Energiewendeversuch die Welr retten zu wollen
15.6.2014

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Jedes Windrad auf Schwarzwaldhöhen und jede Photovoltaikzelle auf den Dächern sind Unsinn,  solange wir keine ausgereifte Technologie zur Energiespeicherung entwickelt sowie kein Europäisches Strom-Verbundnetz gebaut haben. 
Ein alter Mann beim Neujahrsspaziergang oben am Turner zwischen Hinterzarten und St.Märgen am 1.1.2014

 

Infrastruktur durch Energiewende störungsanfälliger
Die Infrastruktur (Strom, Wasser, Verkehr)  wird von digitalen Netzen gesteuert. Mit der Energiewende, die innovativ auf dezentrale Stromversorgung setzt, werden diese Netze anfälliger für Cyber-Angriffe, da die Zahl der Angriffspunkte zunimmt. Und teurer: Ein einstündiger Strom-Blackout um 12 Uhr in Berlin würde 23 Mio Euro kosten (Schätzung: Weltwirtschaftsinstitut Hamburg).
Beispiel: Felix Lindner (Fa. Recurity Labs, Berlin) konnte das Netz der Stadtwerke Ettlingen hacken: a) Mail an Stadtwerke mit Schadsorftware senden. b)  Physischer Zugang über Hardware (im Gästehaus der Stadtwerke ein Modul an eine netzwerkdose anschließen).
SmartMeter (elektronische Stromzähler) werden in modernen Energienetzen zu Tausenden zur Regelung und Steuerung genutzt – auch Hacker können sie von außen über ihre Computer ansteuern.
Intelligente Netze koordinieren die Einspeisung schwankender Angebotsmengen von Sonnen- und Windstrom, um die Effizienz zu steigern bzw. weniger Stromleitungen bauen zu müssen. Leider öffnen sich dadurch viele Türen für Hacker, die IT-Sicherheit nimmt ab.
12.4.2014
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Export von Umweltverschmutzung nach China
Das Perverse an der Energiewende ist der gigantische Export von Umweltverschmutzung nach China, wo 90% “unserer” Solarpanels hergestellt werden. Für den überproportionalen Energieaufwand werden gigantische Mengen Schadstoffe freigesetzt. Eigentlich sind dort viele Großstädte unter anderem deshalb unbewohnbar und Tausende Menschen sterben jährlich an der Luftverpestung. Unsere eigene Solarindustrie kann die hiesige EEG-Umlage nicht bezahlen.
24.3.2014, Berthold Metzler

 

Ungeregelte (erneuerbare) und geregelte (konventionelle) Kraftwerke
Konventionelle Kraftwerke sind regelbare Kraftwerke – ganz im Gegensatz zu den Erneuerbaren, das sind ungeregelte Kraftwerke. Geregelte Kraftwerke sind sog. thermische Erzeuger mit dem Brennstoffvorrat als Speicher und dem Dampfdruckvorrat im Kessel für die Systemrelevante Primärregelung. Hier können Regelansprüche innert Sekunden realisiert werden. Erneuerbare können diesbezüglich gar nix und das ist genau der Punkt. Das macht sie im Prinzip auch wertlos. Sie werden auf sich gestellt nie einen stabilen Netzbetrieb machen können und brauchen als Regelfaktor immer konventionelle Kraftwerke.
5.1.2014, Werner Adrion

 

Warum der Hass gegen die großenteils staatlichen Energieversorger-Konzerne?
Die Energieversorger sind zwar grosse Konzerne, aber groesstenteils (teil-) staatlich, d. h. der Gewinn fliesst den
Kommunen zu. Ausserdem sind die Gewinnspannen verglichen mit anderen Branchen nicht (mehr) sonderlich hoch.
Viele kleine Betreiber waeren daher wenn ueberhaupt nur geringfuegig billiger.
EnBW:
46,75 % OEW Energie-Beteiligungs GmbH (Zusammenschluss von Gebietskörperschaften und Kommunen)
46,75 % Neckarpri-Beteiligungsgesellschaft mbH (zu 100 % im Besitz des Landes Baden-Württemberg)
2,45 % Badische Energieaktionärs-Vereinigung
2,08 % eigene Anteile
0,87 % Gemeindeelektrizitätsverband Schwarzwald-Donau
0,63 % Neckar-Elektrizitätsverband
0,36 % Streubesitz
0,11 % Landeselektrizitätsverband Württemberg

Manchmal hat man dein Eindruck, dass der Niedergang der grossen Energieversorger mitsamt den derzeitigen Arbeitsplatzverlusten nicht eine traurige Folge der Energiewende ist, sondern fuer viele ein wuenschenswertes Ziel. Warum eigentlich? Genereller Hass auf grosse Firmen (David gegen Goliath ?)
8.1.2014 , Christian Wetzel

 

 

 

 

Wettbewerbsfähigkeit muß erhalten bleiben
Die erneuerbaren Energien ermöglichen uns heute noch keine Energieerzeugung, mit der unsere Industrie in Deutschland gegenüber anderen Standorten z. B. in den USA wettbewerbsfähig produzieren kann. Vor allem energieintensive Betriebe können unmöglich die Kosten regenerativer Energien erwirtschaften. Wenn wir bei der Umstellung auf erneuerbare Energien nicht darauf achten, dass diese Technologie erst dann in größerem Umfang eingeführt wird, wenn sie wettbewerbsfähig ist, dann werden wir eine Deindustrialisierung Deutschlands erleben, wie es Großbritannien, Frankreich und die USA vor uns erlebt haben. Nur ist heute jedermann klar, dass alleine mit Bankdienstleistungen keine Volkswirtschaft überleben kann.
22.12.2013

 

Stilllegung von Kraftwerken: Wir sollten uns den Betrieb auch weiterhin leisten

Kraftwerke in Westfalen sollen stillgelegt werden, weil sie vier Monate, also 120 Tage im Jahr, außer Betrieb waren, weil sie nicht benötigt wurden. Im gesamten Deutschland haben wir einen Bedarf an elektrischer Leistung von zirka 80 Gigawatt. Mir drängt sich Vergleich zu diesem “Kraftwerkspark” auf:
Wir haben in Deutschland rund 43 Millionen Pkw. Das sind ungefähr 4300 Gigawatt bei durchschnittlich 100 Kilowatt pro Pkw. Damit steht uns das 50-Fache an Leistung durch unsere Pkw zur Verfügung! Man kann berechnen, dass aufgrund durchschnittlicher Fahrstrecke und Geschwindigkeit die Fahrzeuge etwa 350 Tage im Jahr stillstehen. Die 50-fache Leistung der Kraftwerke Deutschlands bleibt 350 Tage ungenutzt!
Es ist für uns selbstverständlich, unsere Pkw so zu benutzen, wie es derzeit praktiziert wird. Um dem Allgemeinwohl zu dienen, sollten wir es uns leisten, auch die oben genannten Kraftwerke weiterhin zu betreiben, machen sie doch nur einen Bruchteil der bei uns installierten Leistung aus.
12.10.2013, Prof. Jürgen Hönig, Vöhrenbach

 

 

Energiewende: Roulette mit der Erde oder mit der Wirtschaft?

Wie geht es weiter mit der Energiewende? Darüber streiten der Wirtschaftsweise Lars Feld und Eicke R. Weber, Chef des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme.
Alles vom 19.4.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/energiewende-roulette-mit-der-erde-oder-mit-der-wirtschaft

Schaltet eure Hirne ein
Die Energiewende ist die durch Selbstekel motivierte Abkehr vom menschlichen Geist. Statt unseren Kinder eine bessere Welt zu hinterlassen, verdammen wir sie zu einem Leben mit der Knappheit. Aber mal ernsthaft, ein grober Energiewende-Bierdeckel.
Um 100% EE-Strom zu bekommen brauchen wir: 60GW x Verfügbarkeit x Speichereffizienz macht ca 600 GW Wind und Solar. Das ist nur 10x das, was wir heute haben und wird nur etwa eine Billion Euro kosten. Und nach 20 Jahren wieder. Dann noch die Power to Gas Anlagen, PLUS ein kompletter Kraftwerkspark wie wir Ihn eigentlich schon haben, allerdings nur GASKRAFTWERKE. Plus Netzausbau.
Was hat das noch mit NAturschutz zu tun? Das ist die vollständige Industrialisierung unseres Lebensraumes. Wer will denn dann noch hier leben? Vielleicht lassen wir dann die Idee mit dem Lebensraum im Osten wieder aufleben?
Ich mag die Natur, ich mag aber auch meine Mitmenschen. Auch die dunkelhäutigen und schlitzäugigen. Ich will, daß die alle so gut leben dürfen wie ich. Um beides unter einen Hut zu bekommen, müssen wir unseren Abdruck pro Mensch auf der Natur so klein wie möglich halten. MINIMAL INVASIV ist das Stichwort, das eigentlich jedem Naturschützer am Herzen liegen sollte. Leider begnügen sich die meisten heute damit, “grün” zu sein, und das hat mit Naturschutz nicht mehr viel zu tun. Um minimal Invasiv zu arbeiten, müssen wir die zu erledigende Arbeit auf der geringsten Fläche konzentrieren. Es ist genau das Gegenteil, wenn man dünnflüssige Energieen mit riesigen Industrieanlagen aus der Natur zu saugen versucht, und dabei rund um diese Anlagen die Natur zerstört. Immer mehr ernsthafte Naturschützer weltweit machen sich dafür stark, neue Technologien in der Kernenergie zu etablieren. Alte, nachdenkliche, ernsthafte Naturschützer wie James Lovelock oder Patrick Moore.
Mal im Ernst, wie kommt es, daß so viele Menschen freiwillig in Kernkraftwerken arbeiten? Menschen mit Doktortiteln, die genau wissen, womit sie da arbeiten. Wenn die Grünen Recht hätten, wären die doch schon längst alle tot. Ich hatte mich über den Ausstieg eigentlich gefreut, bis ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe. Dann fiel mir auf, daß die grünen Einwände gegen diese Energieform allesamt erstunken, erlogen, übertrieben und schlicht unsinnig sind. Stellt euch vor, Europa baut eine Maschine zur Transmutation von Atommüll (Müllverbrennung). Diese Maschine setzt Energie frei, weil Plutonium darin gespalten wird. Diese Energie könnte man mit einer einfachen Turbine zur Stromerzeugung verwenden, aber wir müssen sie WEGWERFEN, weil es ja sonst ein Kernkraftwerk wäre….. Wie idiotisch können diese grünen Köppe noch werden….. Bitte, mein Volk, schaltet eure Hirne ein. …
Es ist jedenfalls dumm, Wissen zu verteufeln, statt das unglaubliche Potential zu erforschen. Der Rest der Welt tut es zum Glück, und wenn wir unter der Energiewende zusammengebrochen sind, können wir dort um Hilfe bitten. Zu Ihrem einleitenden Satz:”Die Energiewende braucht nicht nur ökologische, sondern vor allem ökonomische Lösungen” Es wird keine ökonomischen Lösungen für etwas völlig unwirtschaftliches geben. Man kann die Mehrkosten einfach bezahlen, und dafür auf anderes verzichten, oder man kann es abschaffen. Bei Verzicht fällt mir noch was ein: Menschen teilen gern, solange der Kuchen wächst. Wird der Kuchen aber kleiner, wird um jedes Stück erbittert gekämpft. Das ist der Fluch der Knappheit, der uns unsere blutige Geschichte eingebrockt hat, und den es zu überwinden gilt. Die Energiewende ist die Kapitulation vor der Knappheit.
19.4.2013, Alexander Barth

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