Kernkraft

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Belchen mit Belchenhaus im Hochschwarzwald im Januar 2019

Belchen mit Belchenhaus im Hochschwarzwald im Januar 2019

 

Kernkraft: Tabuisierungen bringen mich auf die Palme
In Zeiten des Klimawandels erleben Atomkraftwerke und Kernenergie eine Renaissance. Vor allem für die meisten deutschen Umweltaktivisten bleiben sie aber Teufelszeug. Die Technikhistorikerin Anna Veronika Wendland will gegen Halbwissen und falsche Glaubenssätze vorgehen

Betrachtet man ihre Opferbilanz im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit, also die Anzahl an Todesfällen pro Megawattstunde, steht die Kernkraft jedenfalls besser da als Kohle oder Wasserkraft. Und das selbst dann, wenn man die großen Unfälle aus der Vergangenheit einbezieht. Das ist so, weil der Aufwand, der für die Sicherheit eines Kernkraftwerks betrieben wird, heute unglaublich hoch ist. Im Ergebnis sind die Anlagen konkurrenzlos sicher gegenüber anderen großtechnischen Systemen, ob das nun die fossile Energiewirtschaft ist oder die Chemieindustrie. Egal, ob man nun auf ganz normale Arbeitsunfälle schaut oder auch Unfälle mit ionisierender Strahlung in die Bilanz einbezieht. Schon wegen ihrer niedrigen Opferzahlen sollte man die Kernenergie wählen. Sie ist eigentlich eine Niedrigrisiko-Technologie.
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Heutige Anlagen sind dafür ausgelegt, solchen Ereignissen – in der Fachsprache EVA, Einwirkung von außen – standzuhalten. Das gilt für Erdbeben, Flugzeugabstürze oder Terroranschläge. Im Fall eines Flugzeugabsturzes kann die Anlage von einem verbunkerten Notstandsgebäude aus kontrolliert abgefahren und nachgekühlt werden. Die Sicherheitsperformance deutscher Kraftwerke hat international einen exzellenten Ruf. Im Ausland treffe ich immer wieder auf vollkommenes Unverständnis darüber, dass wir diese Kraftwerke abschalten.
… Alles vom 4.4.2019 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/wirtschaft/atomkraft-kernenergie-energieversorgung-energiewende
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EVA – Einwirkung von außen
HEY HO, ich bin sprachlos! Folglich muss ich schreiben! Frau Wendland, das ist absolut hervorragend u vielleicht sollten Sie ob Ihrer Statements Polizeischutz beantragen? 1.000 characters sind in diesem Fall sehr wenig! Ich hatte damals Chemie-LK; wir waren zu elft, also just ein Fußballteam, leider nur ein “Mädchen”. In Kleingruppen lernt man besser u schneller u jeder von uns hätte nach dem Abi theoretisch eine Atombombe oder ein AKW bauen können!
Die meisten von uns waren gegen Atomkraft, das war eben trendy! Inzw haben viele ihre Meinung geändert, weil der seitens Merkel praktizierte Ausstieg ein Griff ins Klo ist, q.e.d.!
Frau Wendland, Sie sollten einmal bei einer dieser selbstherrlichen Talkdamen auftreten, am besten zusammen mit dem Hofreiters Toni! Ich denke, dass er nach wenigen Sekunden auf 180 sein wird und …(besser nicht schreiben!) Das Akronym EVA war mir unbekannt, ich kannte nur GAU. War Eva nicht der Ursprung allen Übels, aller Sünde? Mir fehlen itzo etwa 2.000 Zeichen!
4.4.2019, B.M., CO
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Unterstützung Nuklearia
Hallo Herr Keil, ich war von dem Interview genauso beeindruckt wie Sie und habe gleich mal recherchiert. Nuklearia kann man unterstützen: https://nuklearia.de/verein/spendenbescheinigung/
Außerdem großen Respekt, Frau Wendland. Ich wünsche mir auch, dass wir uns als Gesellschaft mehr den rationalen Lösungen zuwenden als uns von irrationalen Ängsten treiben zu lassen.
12.4.2019, M.L.
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Atomkraft und Endlagerung der nuklearen Abfälle
Sehr geehrte Frau Dorethee Sehrt-Irrek, man will die Atomkraft nicht, weil es keine Endlager gibt? Diesen Unsinn versucht man bereits seit Jahren einem unwissenden Publikum weiß zu machen. Es sind die KKWs der 4. Generation, die den Atomabfall als Rohstoff nutzen und damit billigsten Strom ( 0,34 cent Kwh) herstellen, ebenso

CO² freien Kraftstoff. Die neuen KKWS , eines davon der DFR (Dual Fluid Reaktor)
eine deutsche Entwicklung, ist im Internet für jeden Interessierten zugänglich.
Diese KKWs der 4. Generation sind inhärent sicher wegen ihrer Doppelkühlung ist
ein GAU ausgeschlossen. Ich habe diese Technologie Frau Dr.Merkel mit einer
E-Mail vorgeschlagen. Es wurde mir ausweichend geantwortet: “Auch diese Technologie käme in der Kommission zur Sprache.” Das war es dann. Man wollte
keine echte Lösung des Energieproblems, sondern die linksgrüne Ideologie durchsetzen. Zu viele Leute profitieren von diesem Schildbürgerstreich Frau Merkels.
12.4.2019, R.S., CO
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Hervorragendes Interview
Danke an Cicero und an Frau Raß. Und selbstverständlich an Frau Wendland für ihren Kampf gegen die „Mythisierung“ in Deutschland. Die breite Masse ist jedoch weiterhin gerne uninformiert und ungebildet und will auch 74 Jahre nach dem schlimmsten anzunehmenden moralischen GAU (als Folge einer rein mythischen Nachfolge der deutschen Bevölkerung seiner politischen Führung) weiterhin dem „Mythischen“ huldigen und weigert sich über den deutschen Tellerrand hinauszublicken. – Eine korrigierende Anmerkung darf ich mir erlauben: Die Lust am Leiden und an der Buße ist nicht eine „typisch christliche Vorstellung“, sondern eine ausschließlich typisch protestantische Vorstellung.
4.4.2019, H.M.
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Tabusierungen …
das ist ein grundsätzlich wunder Punkt. Wenn eine Richtungs-Entscheidung wie z.B. Energiewende getroffen wurde, darf alles andere nicht mehr in frage kommen. Entsprechend wird die öffentliche Kommunikation gelenkt pro Entscheidung gegen Alternativen, halt alternativlos, alles andere verdammenswert! Zur Kernenergie, grundsätzlich sehe ich unsere AKW´s als betriebssicher an. Aber in der Gesamtaufrechnung aller Kosten ist eine Schlußrechnung für Kernenergie nicht möglich. Wir kennen nicht die Kosten der Einlagerung über mehrere Jahrzehntausende. Wir überblicken nicht was in so einem langen Zeitraum passieren kann, was wir heute nicht erahnen, im Gegensatz zu den Ewigkeitskosten z.B. bei Steinkohle. Mit dem geringst möglichem Aufwand das maximale erreichen, aber auch Verzicht darf dabei nicht tabuisiert werden. Wem genug zu wenig ist dem ist nichts genug (Epikur 342-271 v.Chr.)
10.4.2019, T.P., CO

Über jahrtausende strahlender Atommüll
Thomas Poth, ich habe gerade einen Kommentar geschrieben, er scheint noch in der Prüfung von CICERO. Darin lege ich gerade die Angstmacherei von den tausenden Jahren strahlenden Atommüll offen. Atommüll ist Rohstoff für den DFR
Dual Fluid Reaktor der 4. Generation von KKWs. Sie können sich im Internet über den DFR umfassend informieren. Der DFR kann auch Thorium zu Strom verarbeiten, wird aber aus eigensüchtigen ideologischen Gründen (Frau Merkel) totgeschwiegen.
10.4.2019, R.S., CO
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Japan – Hochtechnologieland
Industrienation Japan: Weltweit gibt es etliche Reaktorbauer, die jeweils eine eigene Sicherheitsphilosophie haben. Die deutsche Sicherheitstechnik ist auf der Erde absolut als führend anerkannt. Wir hatten vor Jahren Techniker und Wissenschaftler eines japanischen Herstellers zu einem längeren Symposium in D mit dem Resultat, dass zwar die Exzellenz deutscher Sicherheitstechnik bejaht, die Kosten dafür jedoch als inakzeptabel hoch betrachtet wurden. Damit kam es nicht zu einer ursprünglich beabsichtigten Kooperation!
Das Lächerliche dabei ist, dass man KKW mit deutscher Sicherheitstechnik in D abschaltet, während Kraftwerke in Nachbarländer mit tw. fahrlässiger Sicherheitstechnik fröhlich weiterlaufen. Ob diese Logik (?) darauf beruht, dass im Falle eines unkontrollierten Nuklearunfalles (an den ich schlichtwegs nicht glaube!) eventuell austretende Radioaktivität an der deutschen Grenze haltmacht?
… der wesentliche Radioaktivitätsbeitrag auf der gesamten Erde kommt aus dem Boden. Das ist sowohl bei uns so als auch auf dem Meeresboden. Demgegenüber ist ein Eintrag von zusätzlicher Aktivität durch einen Reaktorunfall wie in Fukushima bereits in einem Abstand von ca. 50 m von der Küste entfernt eine nicht mehr messbare Größe. Ich hätte kein Problem damit, dieses Wasser zu trinken, denn meine radioaktive Belastung durch Medizin, Bergwandern, Skifahren, Fliegen usw. ist um Größenordnungen höher! Lassen Sie sich einmal Ihre häuslichen Wände vermessen und Sie werden erschrecken, welche Aktivitäten Sie in Ihren Zimmern vorfinden: Radioaktivität aus den Baumaterialien, bspw. von Kalium-40. Also bitte vergessen Sie doch Ihre von Ideologie geprägten Bedenken, sondern informieren Sie sich objektiv über Radioaktivität und ihre Wirkung in der und auf die Umwelt!
5,4,2019, G.ST, CO
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Typische Apokalypsenpolitik
der Grünen. Jedes Kind lernt in Physik das Strahlung natürlich in bestimmten Umfang, Dauer und Größe gefährlich ist. Das bestreitet doch kein normal denkender Mensch. Das niemand in Kühlwasser badet ist u.a. zwingende Logik. Nur ist Geschäftsmodell der Grünen, die sonst nichts anderes hat außer Umwelt – solange es ihnen nützlich erscheint – nach allen Facetten der Kunst apokalyptisch böse zu reden. Das Frau Wendland in der eigenen Partei Spießruten läuft ist doch klar. Das rüttelt jemand mit Wissen und Erfahrung am Umweltzaun, der aus Papier besteht und droht einzureißen. Also ist es besser niemand an den Zaun zu lassen, soll heißen, bloß nicht inhaltlich wissenschaftlich auseinandersetzen. Wenn Grüne etwas als umweltgefährlich einstufen, dann hat das so zu sein, sie sind ja die Umweltaktivisten.
Sie arbeiten mit Unwissen und Angst, rekrutieren so Angstwähler, die es nicht interessiert, wie dies technisch dauerhaft erwirtschaftet werden kann und ob die Szenarien überhaupt stimmen.
5.4.2019, E-G.K.
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Tabuisierungen
Das Thema ATOMSTROM müsste eigentlich heißen KERNKRAFTSTROM. Das Wort ATOM hat einen negativen Anstrich bekommen. Wir benötigen einen angstfreien Umgang mit der Kernenergie – wie auch Frau Wendland erwähnt. Fotovoltaikanlagen sind letztendlich nur einsatzfähig durch die Umsetzung von KERNFUSIONEN unserer Sonne, wenn auch Teile der Kirche von einer göttlichen Gabe sprechen. Wirtschaftlich betrachtet ist diese Technik in unseren Breitengraten kaum als alternative Lösung zu betrachten. Die Strahlung aus Kernkraftwerken ist z.B. geringer als in manchen Gebirgsgegenden aus der Natur. Der Ausstieg aus der Kernkraft war auf alle Fälle zu früh und entstand nur aus dem Kalkül des politischen Stimmenfanges. Fukushima als Grund für einen Ausstieg zu nennen ist Unsinn, hat jedoch zu einer gewaltigen Verunsicherung der Bevölkerung geführt. Unsere Nachkommen werden es noch bedauern, dass wir die Kernkraftforschung vernachlässigt haben.
5.4.2019, J.L.
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Fukushima liegt nicht in Deutschland!
Ein Naturereignis wie in Japan ist in D nicht möglich: Japan liegt in einem erdbebengefährdeten Gebiet, wir auf einer relativ stabilen Scholle: weder ein Tsunami noch ein Erdbeben würde daher die deutschen Kraftwerke gefährden können. Nichtsdestotrotz: Sollten Ideologen die Sicherheit hinterfragen wollen, dann bitte auch die Tatsache, dass wir im erdbebenaktivsten Gebiet Deutschlands (oberrheinischer Graben) die größten Chemieanlagen und etliche Biochemieanlagen stehen haben, deren Zerstörung D und weite Teile Europas vermutlich unbewohnbar machen würde.
Die Kernkraft-Hysterie der Deutschen ist eine der Hysterien, die nur hier möglich sind (“German Angst”) Ich kann das nur so sehen, dass ein potentiell möglicher Unfall (und sei die Statistik noch so gering dafür) von den deutschen KKW-Gegnern “privatisiert” wird (“bitte nicht bei uns!”), während die unabwendbare Folge des CO2-Ausstoßes über die gesamte Erdbevölkerung “sozialisiert” wird.
5.4.2019, G.ST, CO
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Großartig!
Frau Wendland hat meine höchste Anerkennung. In all den infantilen Wirrnissen endlich eine vernunftgeleitete Analyse unserer Energieerzeugung. Ich werde nämlich wahninnig ob der sonst auf mich hereinprasselnden Ignoranz auf nicht überbietbarem Niveau! Grundlage unseres Wohlstandes sind unsere Köpfe, genau: technischen Köpfe und die Industrieprodukte, die daraus entstehen. Das braucht Energie. Was tun wir: Kernenergie = böse => abschalten. Fossile Energieerzeugung = CO2 => abschalten. Richten sollen es die “Erneuerbaren” Wind Wasser Sonne… ungeachtet der Probleme: Unsichere Versorgung, immer mehr Backups im Hintergrund, Flächenfraß, massenhaft Vogel- und Insektenmord (Wind-, Biomasse- (=Mais!), …) Und das in Kombination mit massenhafter Elektrifizierung des Verkehrs, also massiv steigendem Strombedarf mit Akkutechnologie, die für sich allein nach heutigem Stand ein Ökodesaster sind. Aber alles wird gut, wenn man in die Medien schaut… Das bereitet mit körperliche Schmerzen…
6.4.2019, W.F.
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Immer wieder “Deutsche Schuld”
Immer wieder taucht in Zeitungsbeiträgen die Wörter “Deutsche Schuld” auf. Begibt man sich aber mal auf die Suche danach und liest Bücher renommierter englischer und australischer Autoren, sieht das alles ganz anders aus. Bücher von Christopher Clark, Jim Macgregor / Gerry Docherty und Gerd Schulze-Rhönhof oder James Bacque und Andreas von Bülow geben in ihren Büchern die Quellen ihrer Aussagen an die jedermann studieren kann wenn er will. Uns Deutschen einen Schuldkomplex einzureden um uns zu melken, das steckt dahinter. Betrachtet man das Verhalten der d. Politiker der Vergangenheit hat man den Eindruck dass sie sich treudoof verhalten haben und über den Tisch gezogen wurden. Aber lesen sie selber und recherchieren Sie die in den Büchern angegebenen Quellen.
6.4.2019, H.G.

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