Die EU ist lieb und wird teurer

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU liegt bei 13,5 Billionen Euro, davon Deutschland 3,4 Bio Euro und GBR 2,4 Bio Euro. Das BIP pro Kopf beträgt in D 41.000 Euro, in GBR 36.000 Euro und F 35.000 Euro. Einzahler in 2018 sind D mit 13,4 Mrd Euro, gefolgt von GBR mit 7 Mrd Euro. Alleine Griechenland, Ungarn und Polen holten 21 Mrd ab. Drei Faktoren des Brexit geben Anlaß zur Besorgnis:.

1) Mit dem Austritt von GBR ist der zweitgrößte Nettozahler der EU weggefallen. Nun ist es an Deutschland, diese riesige Zahlungslücke zu schließen.
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2) Das etatistische Frankreich (Staatsquote 45%) rückt zur zweitgrößen Wirtschaftsmacht der EU auf und wird sein zentralistisches Staatsverständnis durchsetzen:
Gemeinsame Fiskalpolitik sowie Schuldensolidarität.
Angesichts der Geschicklichkeit der französischen Diplomatie dürfte klar sein, wer in der EU in Zukunft über Finanzen und Schuldenvergemeinschaftung bestimmen wird.
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3) Die Rest-EU verliert macht- und miliärpolitisch an Bedeutung: Nur die Atommacht GBR verfügte über ein funktionierendes Militär. Frankreich schafft es gerade noch, in seinen ehemaligen Kolonien in Afrika ernst genommen zu werden. Über die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr bracht man kein Wort verlieren.
Diese drei Punkte wurden in den deutschen Medien bislang weitgehend verschwiegen, im Gegenteil: für GBR wurde ein düsteres Untergangsszenario hingemalt. Wo zeigt es sich? Wie auch immer – die EU ist uns lieb und sie wird uns immer teurer werden.
4.2.2020
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EU: Jetzt schwarz, ein wenig rot und überhaupt nicht gold
Die Auguren sehen das mögliche Auseinanderbrechen der letzten Reste des British Empire. Schotten, Waliser, Engländer und Nordiren gehen im nicht mehr vereinigten Königreich ihre Wege. Begleitet von wirtschaftlichem Niedergang, Milliardenverlusten und Massenarbeitslosigkeit. Während im Finanzplatz London, nach dem Abzug der Banken, Bürofluchten leerstehen und der Immobilienmarkt zusammenbricht.
Das ist lachhaft, genauso wie die stille Hoffnung der Rest-EU, dass Britannien auf Knien herbeirutscht und um Wiederaufnahme bettelt.

Eine unselige Rolle haben, wie in jüngster Zeit leider häufig, die Haltungs- und Gesinnungsmedien gespielt. Sie überboten sich vor und auch noch nach der Brexit-Abstimmung mit apokalyptischen Prognosen für Großbritannien. Dass London, nach New York, weiterhin der wichtigste Finanzmarktplatz der Welt ist – und das auch bleiben wird, was soll’s. Dass selbst Zürich wichtiger ist als Frankfurt oder Paris, wieso soll man sich von Fakten die schöne Untergangsfantasie kaputt machen lassen.
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Was wurde da nicht alles an die Wand gemalt. Kilometerlange Schlangen vor dem Eurotunnel. Der Zusammenbruch der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten. Turmhohe Arbeitslosigkeit. Ein Rückgang des BIP um viele Milliarden, vielleicht prozentual sogar zweistellig. Plus natürlich die absolute Unmöglichkeit, sich bis Ende dieses Jahres auf Handelsabkommen zu einigen, wie es unter zivilisierten Staaten eigentlich Brauch sein sollte.
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Stattdessen zeigt das BIP der Insel ein stabiles Wachstum seit der Entscheidung, aus der EU auszutreten. Es oszilliert quartalsweise zwischen 1,1 und 2,1 Prozent. Zahlen, nach denen sich die meisten EU-Staaten alle Finger abschlecken würden. Auch die Arbeitslosenquote sinkt kontinuierlich auf rund 3,8 Prozent, also in der Region der USA. Dagegen hat Frankreich 8,6 Prozent, die EU im Schnitt 6,3 Prozent, die Eurozone gar 7,5 Prozent.
… Alles vom 4.2.2020 von René Zeyer bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/eu_jetzt_schwarz_ein_wenig_rot_und_ueberhaupt_nicht_gold
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Kommentare:
Was sind schon die 13,4 Mill. für die EU (deutsche Nettozahlungen)
im Vergleich für die 40 oder 50 Mill. für die Invasion (Migrationskosten pro Jahr) . 1 Mill. = 1.000 Mio.
4.3.2020, G.G.
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Wer der Rede Johnsons zuhörte, den Optimismus und den Tatendrang vernahm,
weiß, hier tut sich was! GB wird individuell und zügig Handelsabkommen und Möglichkeiten in ALLE Richtungen abwägen, nach China, nach Rußland, nach Amerika und in die EU usw., während sich eine planwirtschaftlich, geleitete EU, lahm, ungeschickt und inkompetent, körperlich versinnbildlicht in ihrer geistigen Führerin Merkel, langsam und beständig in den Abgrund dreht. Merkantilisten gegen Protektionisten, Planwirtschaft und Sozialismus gegen Freihandel in einer aufgeklärten Umgebung, sind die Alternativen. Es wird Wirtschaftssegregation heraufbeschworen mit Hilfe des Coronavirus. Die WHO (selbst eine zweifelhafte Veranstaltung) schreit: Notstand. Was lernen wir daraus? Notstände sind zum politischen alternativlosen Machtmittel verkommen, um sich Massen gefügig zu machen und haben mit wahren Gefahrenlagen nichts zu tun. Klimanotstand? Gesundheitsnotstand durch Coronavirus? Wenn „die Kacke wirklich dampft“, dann werden die Luken dicht gemacht. Wetten?
4.3.2020, S.SCH
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Großbritannien hat alles, was der EU fehlt.
Die Briten haben ein echtes Nationalbewusstsein, eine nicht zu unterschätzende Eigenschaft, um etwas auf die Beine zu stellen. Sie glauben an ihre Stärke und an sich selbst. Eine Stärke, die ihr die EU, durch den Sand, den sie in das Räderwerk der Nationen streut, zum Erschlaffen brachte. Das passiert auch den anderen Ländern, die das aber noch nicht begriffen haben. Von solchen Fesseln und der Illusion eines Vereinten Europa befreit, werden die eigenen Kräfte gestärkt. Dass es ein Land gibt, dass diesen Weg gegangen ist, macht Mut. Zunächst werden unsere System-Medien weiter gegen die Briten anrennen und die EU in den Himmel heben. Sobald sie aber merken, dass das Schreckenszenario, das sie an die Wand gemalt hatten, nicht eintritt und die Briten Erfolg haben, könnten sie umschwenken. Und dann ist es um die EU geschehen. Dann kann Soros noch so sehr dazwischen funken. Wenn der Domino-Effekt erst eintritt, ist die EU tot. “Denn wie sehr sich Europa auf den großen Bruder USA verlassen kann, ist doch angesichts deren erratischen Präsidenten sehr die Frage.” Nein, Europa wird sich auf Trump, der nicht so erratisch ist wie manche europäischen Politiker, verlassen können, nur nicht die EU. Die ist nämlich Soros-hörig, Trump nicht.
4.2.2020, S.K.
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Die Hybris der EU ist kaum noch zu toppen.
Sie strebt doch tatsächlich ein Handelsabkommen an, nach welchem sich die Briten den EU-Standards, auch automatisch für künftige neue Regelungen, unterwerfen sollen und der Streitschlichter für diesen Vertrag soll im Fall des Falles die EU-Gerichtsbarkeit sein. Da fällt einem echt nichts mehr ein. Die EU-Bürokraten halten sich selbst nicht nur für den Nabel der Welt, sondern offenbar auch die Briten für völlig verblödet.
4.2.2020, D.F.
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Ich gehe jede Wette ein: Die Briten werden uns überholen!
Denn: „Nichts ist in der Regel unsozialer als der so genannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung und die individuelle Leistung absinken lässt.“ “Ich habe diese Flucht vor der Eigenverantwortung drastisch genug gekennzeichnet, wenn ich sagte, daß, falls diese Sucht weiter um sich greift, wir in eine gesellschaftliche Ordnung schlittern, in der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat
Das Prinzip heißt dann: Ich sorge für die anderen und die anderen sorgen für mich! Die Blindheit und intellektuelle Fahrlässigkeit, mit der wir dem Versorgungs- und Wohlfahrtsstaat zusteuern, kann nur zu unserem Unheil ausschlagen.”

Zitat von Ludwig Erhard
4.2.2020, C.P.
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Den Deutschen bleibt zweierlei: Target + Bürgschaft
Wenn Deutschland nur Geld borgen würde damit andere Länder bei uns einkaufen können, wäre das ja schon schlimm genug. Aber wir bürgen ja auch noch dafür das sie es uns zurückzahlen.
Dümmer geht’s wirklich kaum noch. Aber wenn man dieses Prinzip einmal verstanden hat und sich die Summen anschaut, wird schnell warum gerade Deutschland so sehr am EU Konstrukt festhält. Denn wenn das kippt, haftet der Bürger mit allem was er hat. Dann geht’s an die Spareinlagen, ans Reihenhaus etc. Das ach so reiche Deutschland existiert nur auf dem Papier und (leider) in den Köpfen der Wähler, die diese Versager immer wieder mit Mandaten ausstatten.
4.2.2020, M.K.

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